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Geld anlegen für Studenten

Viele Studenten sind überzeugt, während des Studiums kein Geld zum Investieren zur Verfügung zu haben. Sie verschieben eine potenzielle Geldanlage auf später. Es kommt auf die Perspektive an. Mit dem Berufseinstieg steigen gleichfalls die Kosten. Der Lebensstandard erhöht sich, allein um mit den neuen Kollegen gleichzutun oder eine Wohnung in der Nähe der Arbeitsstätte zu beziehen

Investieren ist das neue Sparen – wie Studenten Geld anlegen können

Wie viel Geld haben Studenten übrig

Studenten sind in den meisten Fällen in der Lage, ein wenig Geld beiseite zulegen, wobei nicht alle von ihnen über gleichermaßen viel Kapital verfügen. Während manche noch kostengünstig zu Hause leben können, müssen viele studienbedingt anderenorts eine teure Miete zahlen. Bei der Höhe der Semesterbeiträge existieren erhebliche Unterschiede zwischen den Universitäten. Einerseits sind in größeren Städten die Lebenshaltungskosten spürbarer. Auf der anderen Seite gibt es dort lukrativere Studentenjobs als in kleineren Unistädten, beispielsweise gut bezahlte Messejobs. Studenten können mit Werkverträgen höhere Einkommen erzielen. Andererseits muss als Folge meistens die kostenfreie Krankenkassenmitversicherung bei den Eltern aufgegeben werden. Einige Studenten verfügen sogar über Ersparnisse von früheren Geldgeschenken. Bei der Geldanlage speziell für Studenten kommt es darauf an, mit dem wenigen Geld so viel wie möglich zu erreichen. Rendite, Sicherheit und Verfügbarkeit des Kapitals sind die drei Hauptkriterien.

Wie Studenten Geld gewinnbringend anlegen

Studenten, die 50 Euro oder 100 Euro monatlich Geld anlegen können, haben eine hohe Chance auf eine überdurchschnittliche Verzinsung. Einige Geldanlageprodukte kommen bei genauer Betrachtung nicht in Frage. Spar-, Tagesgeld- sowie Festgeldkonten haben eine zu niedrige Verzinsung, um den Sparaufwand in eine lohnenswerte Investition umzuwandeln. Bauspar- und Riesterverträge sowie Lebensversicherungen sind für Studenten zu langfristig ausgelegt und daher unpraktisch. Eine Geldanlage an der Börse mag auf den ersten Blick riskant erscheinen. Sie ist jedoch eine Chance, im Rahmen der individuellen Risikobereitschaft schon während der Studienzeit finanziell voranzukommen. Börsenanfänger laufen Gefahr, am Anfang durch Unerfahrenheit Geld zu verlieren. Diese Erfahrung kann sich bei späteren umfassenderen Anlageentscheidungen als wertvoll erweisen. Dennoch ist die primäre Zielsetzung, renditestarke Börsengeschäfte ohne anfängliche Verluste zu tätigen. Festverzinsliche Anleihen sind aufgrund der Zinsschwäche noch keine Option. Zudem könnten zukünftige Leitzinserhöhungen negative Auswirkungen auf bestehende Anleihen haben. Die Investition in Einzelaktien im Vergleich zu Aktienfonds oder ETF-Fonds birgt bei mangelnder Börsenerfahrung ein höheres Risiko. In der Mehrzahl der Fälle sind für Börseneinsteiger Fonds am zweckmäßigsten.

Aktienfonds oder ETF-Fonds

Um eine adäquate Entscheidung treffen zu können, müssen die Unterschiede klar sein. Grundsätzlich sind beide Fondsarten dem Kapitalmarktrisiko ausgesetzt. Über die langfristigen Gewinnchancen bezüglich ETF-Fonds gibt es noch keine zuverlässigen Statistiken, denn es handelt sich um ein relativ neues Finanzprodukt auf dem Markt. Für die meisten Aktienfonds steht eine aussagekräftige Langzeitstatistik über die Wertentwicklung zur Verfügung. Die Vergangenheit der Performance ist zwar keine Garantie für den zukünftigen Wertzuwachs, dennoch stellt sie einen guten Anhaltspunkt dar. Der Hauptunterschied zwischen Aktienfonds und ETF-Fonds ist, dass bei ETF-Fonds kein Fondsmanager vorhanden ist, der aktive Anlageentscheidungen trifft. Exchange Traded Funds (ETFs) sind Nachbildungen von Aktienindizes wie beispielsweise dem DAX, EURO STOXX oder MSCI World. Beim internationalen MSCI World ist die Risikoverteilung naturgemäß breiter als beim nationalen DAX. Die Kosten bei ETFs liegen etwas niedriger als bei Aktienfonds, die über ein aktives Management verfügen. Aktienfonds verfolgen die Strategie des Fondsmanagers. Daraus folgt, dass hinter einer überdurchschnittlichen Wertentwicklung ein hervorragendes Fondsmanagement-Team, eine erfolgserprobte Anlagestrategie sowie eine gut durchdachte Verteilung des Fondsvermögens auf unterschiedliche Depotwerte stehen. Dies erklärt die zum Teil deutlichen Performanceunterschiede einzelner Aktienfonds im Vergleich.

Fazit:

Erfahrenen Aktienfondsmanagern gelingt es häufig, ihre Fonds renditestärker als die allgemeine Börsenentwicklung zu steuern. Dies können ETFs ohne individuelle Führung nicht leisten. Sie können naturgemäß nicht besser als die Indizes selbst sein. Die Risikoeinschätzung von Experten geht mittlerweile in die Richtung, dass ETFs ein höheres Risiko zugeordnet wird als bisher. Bei Aktienfonds hat sich die allgemeine Risikoeinordnung nicht verändert. Die Entscheidung zwischen einem Aktienfonds und einem ETF-Fonds ist letztendlich eine persönliche. Wichtig ist, sich für die Geldanlage zu entscheiden, bei der man sich am wohlsten fühlt.

Geldanlagecheck für Studenten

Aktive Risikosteuerung

Die Streuung der Geldanlage ist ein zentrales Instrument der Risikosteuerung. Sie funktioniert wie ein Regler. Zu viel Streuung mindert Ertragschancen. Je weniger Diversifikation im Portfolio, desto größer ist das Risiko. Der Wunsch, Geld in Gold zu wechseln, ist nachvollziehbar. Dennoch sollte klar sein, dass Gold keine Zinsen erwirtschaftet und der Nutzen aus einem steigenden Goldpreis resultiert. Eine Diversifizierung unter Einbeziehung von Aktien ist empfehlenswert. Bei einer Sparrate von 50 Euro oder 100 Euro monatlich sind Käufe von Einzelaktien weniger sinnvoll. Hohe Transaktionsnebenkosten würden die Erträge beschneiden. Besser ist eine Aktienfondsanlage, die die Teilhabe an vielen unterschiedlichen Aktiengesellschaften ermöglicht. Seit Langem werden die meisten Investitionsgewinne an der Aktienbörse verzeichnet.

Eröffnung eines Wertpapierdepots

Für die Geldanlage in Fonds oder Aktien wird ein Wertpapierdepot benötigt. Ein Online-Depot gestaltet sich kostengünstiger als ein Filialbank-Depot. Verzichtet man auf Beratung und tätigt die Wertpapiertransaktionen über das Internet, kann Geld gespart werden. Die meisten Banken verkaufen die eigenen Produkte, sodass ein Direkt-Depot ohne Beratung größere Unabhängigkeit bietet. Die Höhe der Transaktionskosten ist je nach Anbieter unterschiedlich. Generell sind die Belastungen der renditemindernden Nebenkosten geringer, je seltener das Depot umgeschichtet wird, d. h. Käufe sowie Verkäufe getätigt werden. Die Wertpapierdepoteröffnung dauert nur einige Minuten und wird online erledigt. Neben der Eingabe der persönlichen Daten ist das Ausfüllen des Freistellungsauftrags unverzichtbar, um Abzüge von den Kapitalerträgen durch die Abgeltungssteuer zu vermeiden. Ledige können im Jahr bis zu 801 Euro steuerfrei Gewinne verbuchen.

Zusätzliche Informationen

Banken sind gesetzlich angehalten, bei der Depoteröffnung zur Beurteilung der Risikobereitschaft bei Wertpapiergeschäften die bisherige Erfahrung zu erfragen, sowie auf das Marktrisiko hinzuweisen. Ist dies erledigt, können Kunden gleich beginnen, beispielsweise mit Fonds praktische Erfahrungen zu sammeln. Vorher ist noch ein Schritt zu erledigen. Die gesetzlich verpflichtende Legitimationsprüfung als Neukunde. Dies kann als Postident- oder Video-Ident-Verfahren erledigt werden. Bei Ersterem geht der Kunde mit dem gültigen Personalausweis zur Post. Bei einer Prüfung per Online-Ausweischeck wird das Ausweisdokument „live“ per Videofenster einem zertifizierten Prüfer gezeigt. Die Beurteilung der Risikobereitschaft und die Legitimationsprüfung sind einmalige Vorgänge im Zuge der Depoteröffnung.

Sparplan-Check für Studenten

Mit einem Fondssparplan mit monatlicher Sparrate liegt der Vorteil im Cost-Average-Effekt. Die Anschaffung teurer Anteile wird dezimiert, denn die kostengünstigen Anteile überwiegen bei einem längeren Anlagezeitraum. Der durchschnittliche Preis wirkt vorteilhaft auf die Renditechancen. Bei der studentischen Geldanlage in Fonds ist ein mittlerer Zeithorizont von mindestens 5 Jahren nutzbringend. Falls schlechte Börsenjahre eintreten, wird der Zeitrahmen auf 7 bis 10 Jahre bis zur Erholung des Marktes verlängert. Der Vorteil bei Fondssparplänen ist, dass sie flexibel sind. Konkret heißt das, dass Sparraten ausgesetzt werden können, wenn das Geld zeitweise knapp ist. Ausgelassene Sparbeiträge mindern dann allerdings die Gesamtrendite oder verlängern den Anlagezeitraum, um das Sparziel zu erreichen.

Checkliste

  • Überlegung, wie viel Geld monatlich investiert werden kann. (Für sichtbare Vermögensbildung empfehlen sich 50 Euro oder 100 Euro im Monat.)
  • Entscheidung für einen Fonds. (Mehr als zwei Fonds sind am Anfang des Vermögensaufbaus kontraproduktiv.)
  • Konditionen vergleichen.
  • Wertpapierdepot eröffnen.
  • Fondssparplan per Lastschriftauftrag starten.

Hier haben wir ein Beispiel zusammengestellt:

Bei der NDAC-Partnerbank AAB steht allen NDAC-Mitgliedern ein kostenloses Depot für Wertpapiere mit passendem kostenfreiem Servicekonto zur Verfügung. Vorhandene Wertpapieranlagen und Konten können von anderen Banken kostenlos übertragen werden. Ein Aktienfondssparplan in den NDACinvest Aktienfonds startet ab 50 Euro monatlich. Die Depoteröffnung und der Mitgliedsantrag erfolgen zeitsparend über die NDAC-Webseite.

Im Folgenden gehen wir von einem durchschnittlichen Wertzuwachs von 6 % im Jahr aus. Im Beispiel beträgt die Sparrate 50 Euro im Monat. Der Anlagezeitraum wird auf fünf Jahre ausgelegt. Hierfür gibt es knapp 600 Euro Zinsen. Es ergeben sich mit den selbst gesparten 3.000 Euro nach fünf Jahren 3.500 Euro. Vielleicht besitzen Sie bereits Ersparnisse in Höhe von 1.500 Euro auf einem Sparbuch oder Tagesgeldkonto. Transferieren Sie diese in den NDACinvest-Einmalanlageplan, bekommen Sie in 5 Jahren darauf insgesamt 704 Euro Zinsen. Kombinieren Sie beide Sparpläne und legen 1.500 Euro sofort an und zahlen weiterhin 50 Euro im Monat ein, kommen Sie nach 5 Jahren auf ein Vermögen von mindestens 5.000 Euro.

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