Wie Frauen für das Alter vorsorgen (sollten)

Die 2017 durchgeführte Amundi-Studie zur Altersvorsorge von Frauen, die 1.000 repräsentativ ausgewählte Teilnehmerinnen im Alter zwischen 35 und 55 Jahren befragte, kam zu dem Ergebnis, dass Frauen ihre zukünftige eigene Rentenlücke unzureichend berücksichtigen. Fast die Hälfte der Befragten befasst sich gedanklich nicht mit einer privaten Altersvorsorge. 32 % sorgen nicht für das Alter vor. 37 % zahlen nur unregelmäßig in einen privaten Rentenplan ein. Die Mehrheit ist sich der allgemeinen zukünftigen Rentenversorgungslücke bei Frauen aufgrund der typischen weiblichen Erwerbsbiografien mit Familien- sowie Teilzeitarbeit bewusst.

Unzureichendes Finanzwissen führt zu unvorteilhaften Geldanlageentscheidungen

34 % der Befragten halten ihr Wissen zu finanziellen Angelegenheiten für unzulänglich. In der modernen Gesellschaft stehen Frauen unter Zeit- und Erfolgsdruck. Die Tage sind ausgefüllt mit einer anspruchsvollen Berufstätigkeit, verantwortungsvoller Kindererziehung, selbstlosen Pflege- und Hilfeleistungen zugunsten der Eltern sowie der Hauptlast der Haushaltsführung. Hinzu kommen der gesellschaftliche sowie eigene Anspruch, ein attraktives Erscheinungsbild zu haben, gesund zu leben, Sport zu treiben sowie eine erfüllende Partnerschaft, einen aktiven Freundeskreis und vielseitige Interessen zu pflegen. Finanzielle Themen führen in dem viel beschäftigten Leben ein Schattendasein. Dabei kann in den Hintergrund geraten, dass die Fokussierung auf ein einziges aber hochwertiges Vorsorgeprodukt mit hoher Verzinsung empfehlenswerter ist, als mehrere minimal verzinste Geldanlagen nebeneinander zu halten. Frauen sind vorsichtiger als Männer und planen gerne detailliert. Sie fühlen sich verunsichert, wenn beim Abschluss einer Geldanlage kein exakt vorausgerechneter Betrag zum Ende einer fest vereinbarten Laufzeit genannt wird.

Für das Sicherheitsbedürfnis bei Finanzprodukten opfern Frauen ihre finanzielle Sicherheit im Alter

Die Amundi-Studie ergab, dass 54 von 100 Frauen den größten Wert auf die Sicherheit der Geldanlage legen, nur 9 von ihnen bevorzugen eine überdurchschnittliche Rendite. Diese Einstellung verschlechtert in der gegenwärtigen Marktlage die finanziellen Zukunftsaussichten der Frauen. Allgemein wird in den nächsten Jahren eine Fortsetzung der Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) erwartet, mindestens solange, bis das unter EZB-Chef Draghi begonnene Anleihekaufprogramm erfolgreich zu Ende geführt wird. Die Inflationsrate in der Eurozone wird weiterhin unter 2 % bleiben, voraussichtlich zwischen 1,5 % und 1,8 %. Spareinlagen werden auch zukünftig in einem jährlichen Zinsrahmen zwischen 0,01 % und 0,05 % liegen. Dieses Szenario hat zur Folge, dass Frauen zwar in der Gegenwart zu ihrem Vorteil Konsumwünsche verwirklichen können, doch sich im Rentenalter werden einschränken müssen. Die von Banken erbrachte Zinsleistung an sparende Frauen gleicht den Geldwertverlust nicht aus. Festzinsanleihen mit fixen Zinssätzen und Endlaufzeiten sind ebenso Teil des aktuellen Niedrigzinsumfelds.

Frauen sollten noch gezielter Altersvorsorge betreiben

Bloß eine Minderheit aller Frauen, gehäuft in der Finanzbranche Beschäftigte, besitzt einen Aktienfondssparplan oder investiert direkt an der Börse. Dennoch sollten auch weibliche Beschäftigte aus finanzfremden Branchen wie beispielsweise Dienst- und Gesundheitsdienstleistungen oder Einzelhandel für sich persönlich ein lohnenswertes Anlageprodukt wählen. Es ist angesichts mangelnder Ertragschancen nicht empfehlenswert, Teile des Einkommens zur Altersvorsorge in Sparbücher, Tagesgeld, Festgeld oder Lebensversicherungen anzulegen. Aktienfonds sind Rentenfonds und Mischfonds vorzuziehen, weil Aktien durch die wachsende Wirtschaftskraft sowie Dividendenzahlungen ertragreicher sind. Im Vergleich zu ETF-Fonds werden Aktienfonds aktiv, das heißt durch Finanzexperten, gemanagt. Aktien sind Unternehmensanteile ohne zeitliche Begrenzung mit variablen Dividendenzahlungen und Kurspotenzial. Bei Aktienfonds spricht man deshalb von der Wertentwicklung. Die auch als Wertzuwachs bezeichnete Gesamtrendite wird im Nachhinein berechnet. Schon aus rechtlichen Gründen kann bei Aktienfonds keine Garantiesumme angegeben werden. Versicherungen, die sogenannte Garantiefonds herausgeben, können die Rückzahlungssummen i. d. R. höchstens für das vom Sparer eingezahlte Kapital garantieren.

Frauen mit knapper Zeit und ohne finanzielle Vorkenntnisse können sich beim NDAC gut aufgehoben fühlen

Beim NDACinvest Aktienfonds trifft ein eingespieltes Team die Anlageentscheidungen und sorgt für die größtmögliche Sicherheit der anvertrauten Gelder. Neben einem kostenlosen Wertpapierdepot bei der NDAC-Partnerbank können die Frauen von einer persönlichen Atmosphäre beim NDAC und von Mitgliedsaktivitäten im Bereich Finanzen profitieren. Die Teilnahme an Ausflügen und Vorträgen ist optional, sodass Zeit oder Wohnort keine Rolle spielen. Ein Aktienfondssparplan ist flexibel und kann jederzeit der individuellen beruflichen oder privaten Situation angepasst werden. Die prognostizierte durchschnittliche Jahresverzinsung bei einer langfristigen Investition in den NDACinvest Aktienfonds liegt bei zurückhaltender Einschätzung mindestens bei 4 % bis 8 %.

Ein Beispiel: Entscheidet sich eine Frau im Alter von 45 Jahren, 100 Euro monatlich, 20 Jahre lang, in den NDAC-Aktienfondssparplan einzuzahlen, wird sie mit 65 Jahren ungefähr 59.300 Euro (bei 8 % Wertentwicklung) zusätzlich für das Alter zur Verfügung haben. Der Vermögensaufbau besteht aus 24.000 Euro Eigenleistung und zusätzlich 35.300 Euro Zinserträge für den Anlagezeitraum.

Tipps und Informationen für Anleger und Sparer

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