Talanx meldet zweitgrößten Gewinn seiner Geschichte

Talanx, Deutschlands drittgrößter Versicherungskonzern, verzeichnete im Jahr 2015 den zweitgrößten Gewinn in seiner bisherigen Betriebsgeschichte. Rund 734 Millionen Euro betrug der Gesamtkonzerngewinn im Geschäftsjahr 2015. Der hohe Gewinn wirkte sich ebenfalls positiv auf den Aktienkurs des Unternehmens aus. Der Wert jeder Aktie stieg auf 2,90 Euro an. Für das Jahr 2016 werde zudem anhand der positiven Zahlen aus 2015 ein Konzerngewinn von 750 Millionen Euro angestrebt.

Zweithöchster Gewinn

Das Jahr 2015 entpuppte sich für den drittgrößten Versicherungskonzern Deutschlands als erfolgreiches Jahr. Der Konzern mit Sitz in Hannover verzeichnete 2015 den zweitgrößten Gewinn in seiner bisherigen Betriebsgeschichte. Rund 734 Millionen Euro konnte Talanx an Konzerngewinn verzeichnen. Der hohe Gewinn von 2015 konnte aufgrund der konsequenten Umsetzung der geplanten Internationalisierungsstrategie durchgeführt werden. Die positive Resonanz konnte sich ebenfalls auf das erste Quartal 2016 ausbreiten. Während der ersten paar Monate im Jahr 2016 konnte ein Gewinn von 222 Millionen Euro erzielt werden, wobei das Ergebnis besser ausfiel als von Analysten berechnet. Da 2015 ein äußerst gutes Jahr für Talanx war, strebt das Unternehmen 2016 einen Gewinn von 750 Millionen Euro an.

Zahlreiche Steigerungen

Der gute Jahresabschluss von Talanx lässt sich einfach durch die Steigerungen in zahlreichen Gebieten erklären. Bei den gebuchten Bruttoprämien konnte der Konzern einen Anstieg von 9,7 Prozent verzeichnen. Dies bedeutet Bruttoprämien in Höhe von 31,8 Milliarden Euro. Im Vorjahr betrugen die Prämien noch 29 Milliarden Euro. Wird die Währungsbereinigung berücksichtigt, liegt immer noch ein Plus von 4,8 Prozent vor. Auch das operative Ergebnis EBIT wuchs massiv an. Das Rekordniveau von 2,2 Milliarden Euro konnte durch den Zuwachs von 15,3 Prozent erzielt werden. 2014 betrug das EBIT noch 1,9 Milliarden Euro.

Positive Auswirkungen auf Aktien

Nicht nur der allgemeine Gewinn viel im Jahr 2015 äußerst gut aus. Die durchwegs hohen Gewinnzahlen bewirkten einen positiven Kurs an der Börse. Die Talanx Aktie erreichte einen Kurs von 2,90 Euro. Auch wurde bei der Hauptversammlung eine Dividendenerhöhung vorgeschlagen. Diese soll pro Aktie 1,30 bzw. 1,25 Euro betragen. Talanx ist dafür bekannt, seine Dividendenausschüttung jedes Jahr seit dem Börsengang im Jahr 2012 zu erhöhen. In den vergangenen vier Jahren war somit eine Erhöhung der Aktiendividenden von rund einem Viertel möglich.

Nicht durchgehend positiv

Das Geschäftsjahr 2015 war dennoch für Talanx nicht durchgehend positiv. Vereinzelt kam es zu größeren Naturkatastrophenereignissen, welche das gute Ergebnis jedoch nur minimalst beeinträchtigten. Die konzernweite Netto-Großschadenlast betrug 922 Millionen Euro, sodass sie wesentlich unter dem Großschadenbudget von 980 Millionen Euro verblieb. Schäden durch Erstversicherungen verzeichneten 349 Millionen Euro, während die Rückversicherungen 573 Millionen Euro betrugen. Der größte Schaden jedoch geschah in der chinesischen Hafenstadt Tianjin. Dort sorgte eine Explosion für eine konzernweite Belastung in Höhe von 154 Millionen Euro.

Zufriedene Stimmen im Vorstand

Der Vorstand zeigte sich sehr erfreut über das Geschäftsjahr 2015. Dies ließ Herbert Hass, der Vorstandsvorsitzende der Talanx AG, wissen. Hierbei verwendete der Konzern 2015, um notwendige, strategische Weichenstellungen endlich umzusetzen. Obwohl das Umfeld durchaus herausfordernd war, konnte ein äußerst zufriedenstellendes Ergebnis erreicht werden. Obwohl der richtige Kurs für das Unternehmen eingeschlagen wurde, sei zugleich noch lange nicht das Ziel erreicht.

Gute Aussichten für 2016

Da das Jahr 2015 gute Ergebnisse lieferte und somit ebenfalls den Vorstand begeisterte, blickt die Talanx Gruppe dem Jahr 2016 mit guter Aussicht entgegen. Für das Geschäftsjahr wird ein stabiles Bruttoprämienvolumen erwartet, welches auf Basis konstanter Wechselkurse entstehen soll. Die Kapitalanlagenrendite 2016 soll sogar mindestens drei Prozent betragen. Der Gewinn von 2015 soll beibehalten bzw. verbessert werden, da ein Gewinn von 750 Millionen Euro angestrebt wird. Das Ziel kann allerdings nur dann erreicht werden, wenn an den Kapital- und Währungsmärkten keinerlei Verwerfungen stattfinden. Ebenfalls müssen sich die Großschäden eingrenzen. Gleichfalls plant die Talanx AG, rund 35 bis 45 Prozent von ihrem eigenen Konzernergebnis in Form einer Dividendenzahlung auszuschütten.

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