OMV Aktie im Aktienfonds – ein stabiler Faktor

OMV – hervorgegangen aus Österreichische Mineralölverwaltung – ÖMV

OMV ist die Abkürzung für das Gas- und Ölunternehmen Österreichische Mineralölverwaltung AG mit Stammsitz in Wien. Mitte der 1990er Jahre wurde die damalige Kurzfassung des Unternehmens von ÖMV in OMV mit der Begründung geändert, dass ein „O“ im Gegensatz zum „Ö“ im internationalen Schreib- und Sprachgebrauch üblicher sei. Die Firmengründung datiert zurück in das Jahr 1956. Aus dem damaligen Unternehmen Sowjetische Mineralölverwaltung SMV wurde die ÖMV AG. Im Laufe der Jahrzehnte expandierte die OMV sowohl durch eigenes Wachstum als auch durch internationale Zukäufe vor allem in osteuropäischen Ländern wie Ungarn und Rumänien. Gelistet ist die OMV an der Wiener Börse. Dort wird die OMV im ATX, dem Austrian Traded Index als dem landesweit wichtigsten Index geführt. Ihm gehören die 20 größten börsennotierten Firmen des Landes an. Mit einer Indexgewichtung von rund 12 Prozent gehört die OMV zu den drei größten ATX-Unternehmen. Reichlich 40 Prozent der OMV-Aktien sind im Streubesitz.

OVM in Deutschland – mit der Tochtergesellschaft OMV Deutschland GmbH

Die für das Nachbarland Deutschland gegründete Tochtergesellschaft mit Firmensitz in der oberbayerischen Stadt Burghausen betreibt mit mehreren hundert Tankstellen ein dichtes Versorgungsnetz mit der Konzentration auf die Bundesländer Bayern, Baden-Württemberg und Hessen. In dieser Region hat die OMV einen Marktanteil von etwa 10 Prozent. Ein zweites Standbein ist die Versorgung von Privathaushalten, Gewerbe und Industrie mit Diesel, Heizöl sowie mit Kerosin wie am Flughafen München. Burghausen ist mit seiner modernen Raffinerie ein OMV-Standort Deutschland mit dem Schwerpunkt Petrochemie. Durch den Anschluss an mehrere Pipelines hat Burghausen eine wichtige Verteilerfunktion für den süddeutschen Raum.

OVM ein stabiler Faktor

24.000 Mitarbeiter – 23 Mrd. Euro Konzernumsatz weltweit Mit einer Marktkapitalisierung von rund 11 Mrd. Euro zum Jahreswechsel 2016/2017 ist die OMV eines der größten Unternehmen in Osterreich. Seit dem Sommer 2015 wird der Konzern von CEO Rainer Seele geführt. Er wechselte damals als Vorstandsvorsitzender der Wintershall Holding GmbH mit Sitz in Kassel nach Wien. Mit dem Upstream ist die OMV in den drei Kernregionen Mittel- & Osteuropa, Mittler/Naher Osten & Afrika sowie Nordsee aktiv. Im Downstream betreibt die OMV drei Raffinerien in Schwechat/Österreich, in Burghausen/Deutschland sowie in Petrobrazi/Rumänien. Das Tankstellennetz umfasst in ein Dutzend Ländern europaweit rund 4.000 Tankstellen. Ein Gasleitungsnetz in Österreich, zwei Gaskraftwerke in Rumänien und in der Türkei, Gasspeicher sowie der Erdgasknotenpunkt Baumgarten in Österreich gehören allesamt zum

OMV-Aktie im Dreijahresvergleich erfolgreich

und weiter im kontinuierlichem Aufwärtstrend Nach einem vorübergehenden Tief hat sich die OMV-Aktie im Verlauf der vergangenen drei Jahre deutlich erholt und den Stand aus Januar 2014 erreicht. Der OMV-Chart zeigt einen kontinuierlichen Aufwärtstrend seit dem zweiten Halbjahr 2016. Die 2015er Dividende betrug 1 Euro je Aktie. Für 2016 und Folgejahre ist die Prognose gleichbleibend gut. Die Dividendenrendite liegt bei drei Prozent Plusminus. Im vierten Quartal 2016 betrug die Gesamtproduktion im OMV-Konzern 315.000 Barrel Öl-Äquivalente, kurz boe. Die Vergleichszahlen mit 309.000 boe im letzten Quartal ein Jahr zuvor sowie mit 301.000 boe im dritten Quartal 2016 liegen deutlich niedriger. Der Auslastungsgrad in allen drei Raffinerien wurde von 94 auf 96 Prozent gesteigert. Ende Januar 2017 hat die OMV mit dem iranischen Staatskonzern Dana Energy ein Memorandum of Understanding unterzeichnet. Gegenstand sind gemeinsame Feldentwicklungsprojekte in den kommenden Jahren. Im ersten Schritt geht es dabei um das Evaluieren mehrerer Erdölfelder im Westen des Landes. Ein weiterer Gegenstand der Absichtserklärung ist die gemeinsame technologische Kooperation in der Forschung. Die OMV war das erste Mal schon zur Jahrtausendwende im Iran aktiv, wurde dann jedoch durch die jahrelangen und weltweiten Sanktionen gestoppt. Direkt nach deren Aufhebung Ende des Jahres 2016 wurde die Geschäftsverbindung wieder aufgenommen beziehungsweise neu aktiviert. Auf OVM-CEO Seele warten arbeitsreiche, sicherlich aber auch erfolgreiche Monate und Jahre, sicherlich auch zum Wohl der Aktionäre.

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