Equinor Aktie im Aktienfonds – mit den Norwegern gewinnen

Statoil heiß jetzt Equinor


Die Welt verändert sich – und wir uns mit ihr

Mit diesen Worten für den heimischen sowie für den Markt in Deutschland ist der norwegische Erdölmulti Statoil ASA im Mai 2018 in Equinor ASA umfirmiert worden. Der bisherige Firmensitz von Statoil in der Hafenstadt Stavanger wurde unverändert beibehalten.

Statoil beziehungsweise jetzt Equinor gehört seit dem Jahr 2016 zum NDAC-Portfolio. Der damalige Kaufpreis je Statoil-Aktie lag bei 13,70 Euro. Zu Beginn des IV. Quartals 2019 notiert die Equinor-Aktie bei 16,85 Euro. Im NDACinvest-Aktienfonds gehört Statoil/Equinor zum Segment der Basisinvestments.

Seit Anfang der 1980er-Jahre

besteht eine zunehmend enge bis erfolgreiche Geschäftsbeziehung zu Deutschland. Statoil ASA gründete damals die Statoil Deutschland GmbH mit Sitz in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt Düsseldorf. Heute, auf der Schwelle zum nächsten Jahrzehnt, hat die Equinor Deutschland GmbH ihren Firmensitz in der Ortschaft Etzel im staatlich anerkannten Erholungsort Friedeburg im ostfriesischen Landkreis Wittmund.

Die Nähe zur deutschen Nordsee kommt nicht von ungefähr. Nur wenige Kilometer weiter westlich treffen im Ortsteil Nesse in der Gemeinde Dornum mit der Europipe I von der norwegischen Draupner-Plattform in der Nordsee sowie mit der Europipe II aus Stavanger zwei Erdgasleitungen an Land. Von hier aus wird das Erdgas durch eine etwa 50 Kilometer lange unterirdische Leitung in das Gebiet Knock bei der Stadt Emden geleitet. Dort in der Knock befinden sich im Rysumer Nacken Anlandestation und Reinigungsanlage für Weiterverarbeitung und Weiterleitung des heutigen Equinor-Erdgases. Rysum gehört als kleine Ortschaft mit wenigen Hundert Einwohnern zur Gemeinde Krummhörn, etwa zehn Kilometer westlich von Emden.

Mit insgesamt gut 21.500 Beschäftigten, davon rund 19.00 direkt in Norwegen, ist Equinor der landesweit größte Arbeitgeber.

Im OBX-Index, dem wichtigsten Index an der Osloer Börse ist Equinor eines der führenden Unternehmen.

Die Unternehmensaktivitäten erstrecken sich auf die drei Geschäftsfelder Upstream, Midstream und Downstream.

Upstream ist gleichbedeutend mit der Förderung; Midstream ist der Rohrleitungstransport wie beispielsweise Europipe I und II, und unter Downstream fasst Equinor das eigene Tankstellennetz mit mehreren Tausend Tankstellen zusammen.

Der Blick in die Vergangenheit von Equinor

Die Statoil ASA wurde Anfang der 1970er-Jahre als norwegische Erdölgesellschaft gegründet. Mitte der 2000er-Jahre folgte die Zusammenlegung mit den Erdöl- und Gasaktivitäten der Norsk Hydro zur neuen Firma StadtoilHydro. Die behielt nach außen weiterhin den angestammten Namen Statoil bei.

Die Norsk Hydro ASA ist ein Aluminiumproduzent mit Sitz in der Landeshauptstadt Oslo. Der norwegische Staat übernahm von Beginn an Zweidrittel der Aktienanteile.

Statoil ist die norwegische Bezeichnung für den Begriff staatliche Ölgesellschaft. Ziel, Zweck und Aufgabe von Statoil war vom ersten Tag an die wirtschaftliche Nutzung der in den 1960er-Jahren entdeckten Erdölvorkommen in der Nordsee.

Die Statoil Deutschland GmbH  

Die Gründung der Statoil Deutschland GmbH Mitte der 1980er-Jahre war der Auftakt, um das in der Nordsee geförderte Erdgas auf den europäischen Kontinent zu transportieren.

Wenige Jahre später begann die Verlegung der rund 700 Kilometer langen Europipe I aus der offenen Nordsee bis an die ostfriesische Nordseeküste bei Dornum. In den nächsten Jahren folgten die Europipe II sowie die Nordpipe von Draupner nach Emden. In Friedeburg-Etzel betreibt Equinor über die Tochtergesellschaft Equinor Deutschland Storage GmbH einen großen Erdgasspeicher. Und seit Mitte der 2010er-Jahre wird zur Pflege von Regierungs- und Parlamentskontakten ein Büro in der Bundeshauptstadt Berlin unterhalten.

Der neue Name Equinor

Die neue Namensgebung Equinor steht für den Wandel der bisherigen hin zu neuen Energiesystemen

Eldar Sætre, Präsident und CEO von Equinor sagt dazu:
„Equinor ist ein kraftvoller Ausdruck dessen, wer wir sind, woher wir kommen und was wir sein wollen. Da wir uns für eine langfristige Wertschöpfung positionieren und auch in einer kohlenstoffarmen Zukunft wettbewerbsfähig sein wollen, haben wir nach einem Namen gesucht, der unser Erbe, unsere Werte und gleichzeitig die Chancen widerspiegelt, die wir für die Zukunft sehen. Der Name Equinor wird unsere Strategie und Vision unterstützen, um die Zukunft der Energieversorgung zu gestalten.“

Ergänzend zu dem Gasgeschäft ist Equinor in Deutschland auch im Bereich Offshore-Wind präsent

Das Unternehmen investierte in den Offshore-Windpark Arkona, 40 Kilometer vor der deutschen Insel Rügen in der Ostsee gelegen. Der 385 MW große Park wurde von der deutschen E.ON AG als Betreiber entwickelt und ist seit dem Frühjahr 2019 in Betrieb. Equinor verfolgt als Ziel, das geförderte Erdgas aus Norwegen zu einem Wegbereiter für die Energiewende zu machen und gleichzeitig verstärkt das Engagement im Bereich erneuerbare Energien ausbauen.

Das sind unterm Strich beste Aussichten für Equinor als dauerhafte Bereicherung im NDACinvest-Aktienfonds.

Aufteilung unserer Aktien in Depotwerte
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