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K+S AG Aktien als guter Basiswert in unserem Aktienfonds

Die K+S AG, wie das Salz in der Suppe

Kürzlich wurde die Aktie der k+s AG (ISIN DE000KSAG888) in den NDACinvest Aktienfonds als Basiswert aufgenommen. Die k+s, mit Sitz in Kassel, ist das einzige deutsche börsennotierte Bergbauunternehmen von internationaler Bedeutung. Der unternehmerische Schwerpunkt von k+s liegt im Kalibergbau, von dem sich auch das heutige Unternehmenskürzel der ehemaligen Kali + Salz AG ableitet.

Aufgrund der allgemein hohen Rohstoffpreise vor einigen Jahren, die sich auch auf die Kalipreise entsprechend auswirkten, reichte die Marktkapitalisierung aus, um von 2008 bis 2016 im Dax notiert zu sein. Schlagzeilen machte k+s vor allem, als der kanadische Konkurrent Potash of Saskatchewan, versuchte, k+s zu übernehmen. Grund der versuchten Übernahme war das im Süden der Provinz Saskatchewan vorangetriebene Bergbau-Projekt Legacy, das die erste Bergbauinvestition der k+s im Ausland war. Dieser Übernahmeversuch führte bei k+s zwischenzeitlich fast zu einer Verdopplung des Aktienkurses. Nachdem die Übernahme scheiterte, Potash war nicht bereit, den von k+s geforderten Preis zu zahlen, fiel die Aktie wieder auf ihr Ausgangsniveau und tiefer zurück.

Neue Perspektiven durch Kali Werk in Kanada

Im Mai 2017 konnte Legacy, als Kali Werk Bethune, seinen Betrieb aufnehmen. Mit Bethune will k+s nicht nur den nordamerikanischen Markt bedienen, sondern auch nach Asien greifen, wofür im Hafen von Vancouver ein eigener Verladeterminal gebaut wurde. Überhaupt treibt k+s die Internationalisierung des eigenen Geschäfts konsequent voran, was im weltweiten Kaligeschäft derzeit ein Alleinstellungsmerkmal ist, sind doch die meisten Kalifirmen direkt in staatlicher Hand oder zumindest stark von ihnen beeinflusst.

Wichtigstes Standbein sind aber auch bei k+s die einheimischen Kalibergwerke, deren Schwerpunkt in Hessen und Thüringen, entlang der Werra, liegen. Die Nutzung dieser Kalireserven ist aber nicht uneingeschränkt möglich, da zahlreiche Umweltschutzauflagen zu beachten sind, die die Abbaumengen immer wieder einschränken. Diese operativen Schwierigkeiten hinterlassen, neben dem momentan eher schwachen Kalipreis, auch Spuren im  Geschäftsverlauf der k+s.

Operativ gliedert sich k+s in die Bereiche Kali- und Magnesiumprodukte, sowie Salz. Kali- und Magnesiumprodukte umfasst das Geschäft mit Salzen für Industrie und Landwirtschaft. Die Bandbreite reicht vom Dünger bis hin zu Bereitstellung von Salzen für die Kosmetik- oder Pharmaindustrie, bei guter Nachfrage.

Der Bereich Salz steht für hochreine Salze, die vor allem in der Lebensmittelindustrie und als Auftausalze zur Anwendung kommen.

Einen eigentlichen Umsatzschwerpunkt gibt es derzeit nicht. Während der Bereich Salz, in den vergangenen Jahren, seinen Umsatzanteil immer weiter ausbauen konnte und 2016 größtes Segment war, könnte sich dies in Zukunft wieder ändern, da die kanadische Bethune, dem Bereich Kali- und Magnesiumprodukte zugerechnet wird.

Ähnliches gilt für das operative Ergebnis, gemessen am EBITDA, dessen Hauptbeitrag ebenfalls vom Geschäftsbereich Salz beigesteuert wurde. Möglich wurde dies durch einen Gewinneinbruch im Segment Kalium- und Magnesiumprodukte, in dem sich die zwei Belastungsfaktoren, der schwachen Kalipreis, sowie die eingeschränkten Fördermöglichkeiten in den deutschen Kalibergwerken, widerspiegelten.

Für die Zukunft entscheidender wird wahrscheinlich die Entwicklung von Bethum sein, das k+s auch unabhängiger von heimischen Einflüssen machen soll. Nachdem in 2017 noch mit Belastungen auf der Ergebnisseite gerechnet wird, sollte das Bergwerk in den kommenden Jahren signifikante Ergebnisbeiträge leisten können. Wahrscheinlich in dieser Erwartung konnte auch der Aktienkurs seit Herbst 2016 zulegen.

Bild von der K & S AG
Salz im Depot - für einen guten Geschmack

Neues über die K+S AG