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Einzelaktien oder Aktienfonds als Altersvorsorge

Viele Anleger stehen am Anfang ihrer Laufbahn als Aktionäre vor der Frage, was ist besser, der Kauf eines Einzelwertes oder doch besser einen Aktienfonds für die Altersvorsorge?

Aktien oder Aktienfonds

Mit dem Kauf der Einzelaktien werden Anleger direkte Anteilseigner einer Aktiengesellschaft, nehmen an dem Auf und Auf an der Börse direkt teil. Sie erhalten zusammen mit dem Rechenschaftsbericht die Einladung zur ordentlichen Aktionärsversammlung verbunden mit Rede- und Stimmrecht entsprechend der gezeichneten und stimmberechtigten Anteile. Und da Kleinanleger nur wertmäßig kleine Anteile am Unternehmen halten, haben sie auch nur Minimalstimmrechte, die sich auf die Geschäftspolitik des Vorstands nicht auswirken. Auch die Personalpolitik bei der Besetzung des Aufsichtsrates und des Vorstandes sowie dessen Vergütung wird durch die Großinvestoren bestimmt. Nach der Hauptversammlung wird ggf. die Dividende ins Depot gebucht, wenn die AG einen Gewinn ausschütten kann und will. Ach ja, sie erhalten ein Catering auf der Hauptversammlung, für einige Kleinaktionäre der wichtigste Grund, um sich auf der Hauptversammlung blicken zu lassen.

Aktienfonds sind diversifizierte Anlageinstrumente, die von einen Fondsmanagement durch Zielvorgaben mit entsprechenden Aktien aufgebaut und verwaltet werden. Der Käufer eines Fonds muss sich um nichts mehr kümmern, das Fondsmanagement kümmert sich beim Kauf und Verkauf um die Auswahl, die Stückzahl und den Bereich der Aktien. Dafür erhält es Gebühren, die dem Fondsvermögen entnommen werden. Durch Cash- Reserven wird der Fonds in die Lage versetzt, liquide auf Veränderungen an den Märkten zu reagieren. Der Anleger sucht sich nur den Investmentansatz aus, z.B. Aktien weltweit streuend, deutsche Wachstumsaktien, Aktien aus bestimmten Sektoren etc. Mit den Aktien hat er nichts zu tun, das erledigt das Management. Er erhält eine Abrechnung seiner Einmalzahlung oder seines regelmäßigen Sparplans, der Ausschüttung oder Thesaurierung des Fonds sowie eine Steuerbescheinigung. Die wertmäßige Entwicklung der Fonds ist im Internet zu verfolgen.

Fakt ist eins, wer sich ein langfristiges Depot aufbauen will, z.B. für die private Altersvorsorge, sollte früh damit beginnen. Egal, ob er Aktien oder Aktienfonds wählt oder beides, er sollte stets das Risiko beachten und sein Depot im Blick behalten und Fehler vermeiden.

Standardfehler von Anlegern

In der Praxis werden bei Anlegern immer wieder Standardfehler festgestellt, die sich negativ auf die Rendite auswirken.

Zu wenig Streuung

Auf die eine Karte setzen, egal ob es um Zinsanlagen Aktien, Renten oder Fonds handelt, ist eine verkehrte Strategie. Wer langfristige Ziele verfolgt, muss breit über verschiedene Anlageklassen diversifizieren. Speziell bei Altersvorsorgeprodukten ist das notwendig, weil ein fester Ausstiegszeitpunkt in der Regel feststeht und Schwankungen bei einem Einzelwert nicht mehr ausgesessen werden können.

Risiko ist zu hoch

Spekulative Fonds und Einzelwerte taugen nicht für die Altersvorsorge, das Ergebnis ist ähnlich wie im Casino oder eine Wette im chinesischen Macao. Ein Aufspringen auf aktuelle Trends, wie damals beim Neuen Markt oder heute bei Bitcoins könnten einen superschnellen Gewinn verheißen, gehen aber oft schief. Meist ist dann die Zeit zu knapp und die Mittel verbraucht, um im Ernstfall noch etwas zu retten.

Hektisches Hin und Her macht Taschen leer

Anleger, die ständig Papiere an- und verkaufen, schaden der Rendite in ihren Depots mehr als sie glauben. Wer als Aktienanleger ständig kauft und verkauft, der macht nicht sich reich, sondern die Bank, die für alles Gebühren und Spesen berechnet. Das knabbert nicht nur ein wenig an der Rendite. Ein international breit anlegender Aktienfonds ist die beste Lösung für die Altersversorge, hier ist das Risiko weltweit gestreut und nur wenn sich das Risikoprofil des Fonds sich erhöht, sollten Anleger eingreifen.

Zu viele Einzelposten

Viel Depots weisen mehr als 20 bis 30 Einzelpositionen (Aktien, Fonds, Renten, Zertifikate etc.) auf und sind damit für den Anleger unübersichtlich geworden. Die Informationen zu diesen vielen Positionen zu verarbeiten und die richtigen Schlussfolgerungen daraus zu ziehen für ein Nachkaufen, Halten oder Verkaufen ist für Privatanleger so gut wie unmöglich. Einige wenige, aber bereit anlegende Aktienfonds, kombiniert mit einem Anleihe- ETF. macht erstens weniger Arbeit und bringt eine höhere Rendite für das Depot.

Börsenpsychologie beachten

Viele Anleger schrecken davor zurück schlecht laufende Werte aus dem Depot zu werfen. Es ist ein schwerer Fehler, Wertpapiere zu halten, bis sie sich eventuell aus dem roten Bereich wieder in den Plusbereich entwickeln. Sie verbauen sich damit die Chancen, einen besseren Wert zu erwerben, denn das Kapital ist ja noch gebunden. Außerdem lassen sich Verluste mit Gewinnen steuerlich verrechnen, ein kleines Trostpflaster für gebeutelte Anleger.

Fazit:

Die Altersvorsorge mit Aktien und Aktienfonds muss ein Anleger früh beginnen. Dabei sollten Anleger die wenig Zeit haben, ihren Blick auf einige international breit anlegende Aktienfonds richten, gern auch aus unserem Angebot. Wer Zeit und Gelegenheit für das Management seines Depots hat, kann durchaus mit Einzelwerten auch sehr erfolgreich sein. Bei beiden Wegen für eine sichere Altersvorsorge sollten die genannten Fehler möglichst vermieden werden.

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