Mit kleine Beträgen Sparen oder doch Anlegen

Sparen oder Anlegen? Diese Frage stellen sich viele Menschen, wenn sie überlegen, wie viel Geld sie monatlich zurücklegen können oder wollen. Natürlich lässt es sich – zumindest auf den ersten Blick – mit großen Geldsummen leichter investieren. Hier können als Investitionsobjekte Immobilien oder Private Equity in Erwägung gezogen werden. Übersehen werden sollte nicht, dass es – entgegen landläufiger Meinung – nicht unproblematisch ist, einen großen Geldbetrag sinnvoll anzulegen. Mit der Höhe der Anlagesumme wächst bei vielen Menschen die Furcht vor einer Fehlentscheidung. Hier hat der Kleinanleger Vorteile, denn mit kleinen regelmäßigen Sparbeiträgen in ein renditestarkes Finanzprodukt kann der Vermögensaufbau unbeschwert und erfolgreich angepackt werden. Mit ein wenig Geschick bei der Auswahl der Geldanlage sowie einer guten Portion Durchhaltevermögen können motivierte Sparer beim Vermögensaufbau mehr erreichen als allgemein angenommen.

Geben Sie Ihrer Geldanlage genügend Zeit

Wenn das Geld die ersten fünf bis sieben Jahre nicht angetastet wird, kann der Zinseszins kräftig an der Vermögensbildung mitarbeiten. Bei Anlagezeiträumen ab circa zehn Jahren stellen Phasen mit negativen Wertzuwächsen keine echte Gefahr für das Vermögen dar. Finanzprodukte, die Anlegern überdurchschnittlich hohe Renditen in kürzester Zeit mit 100%iger Sicherheit versprechen, sollten Geldanleger mit Vorsicht betrachten. Ein Verbrauchertipp ist, stets nachzufragen, ob der Verkäufer des Finanzprodukts bei einem erfolgreichen Vertragsabschluss einen Bonus erhält. Die Aussicht auf Provision, aber auch “Verkaufsdruck von oben”, lässt manche Finanzberater Produkte in hohen Tönen loben und außer Acht lassen, ob diese Geldanlage für den individuellen Kunden geeignet ist. Nicht die gesamte Geldsumme in ein einziges Finanzprodukt gesteckt zu haben, kann die Rettung sein, wenn sich die Investition als unrentabel erweist.

“Trendige” Finanzprodukte von allen Seiten beleuchten

Sparer schlossen vor einiger Zeit spezielle fondsgebundene Rentenversicherungsverträge ab. Nach einem Jahrzehnt stellten sie fest, dass der versprochene Wertzuwachs aufgrund hoher Verwaltungskosten nicht erreicht wurde, denn die zweistellige Rendite, die an der Börse erwirtschaftet wurde, kam bei den Anlegern nicht an. Nicht jedes Trend-Finanzprodukt hält, was es Sparwilligen verspricht. Die Investition in Bitcoin oder andere Kryptowährungen ist für die meisten Menschen eher Glücksspiel als solide Investition. Der Gewinn lockt, aber das mangelnde Verständnis für die Ursachen des Booms stellt einen Risikofaktor dar. Selbst die zurzeit beliebten kostengünstigen, weil passiv gemanagten, ETF-Fonds könnten sich eines Tages für Anleger als nachteilig erweisen. Falls die dahinterstehenden Börsenindizes abstürzen und die ETFs mit sich hinunterziehen, stehen keine Fondsmanager zur Verfügung, die mit Erfahrung und Marktexpertise aktiv gegensteuern können.

Je weniger Kosten, desto mehr kann die Rendite ausgeschöpft werden

Günstige Ausgabeaufschläge bei Fonds, kostenfreie Depotführung und eine geringe Verwaltungsgebühr wirken sich positiv auf die Rendite aus. Umgekehrt können hohe Finanzproduktkosten eine gute Verzinsung deutlich schmälern. Gerade bei langfristigen Rentensparplänen sollte der Kostenstruktur Beachtung geschenkt werden, weil über Jahrzehnte laufende Vermögensprodukte durch unnötige Kosten massiv Rendite einbüßen können. Besonders bei Altersvorsorgeverträgen ist die Höhe der Auszahlungen am Ende wichtig. Es nützt dem Sparer wenig, wenn zwar in der Ansparphase immense Steuervorteile locken, jedoch bei der erhofften Altersrente durch hohe Abschläge das Ziel verfehlt wurde, die Rentenlücke zu schließen. Das A und O bei der Rendite von Geldanlagen ist, dass die Inflationsrate geschlagen wird, denn der Wertverlust nimmt dem Anleger Geld weg. Bei 25.000 Euro Sparguthaben und 1,5 % Inflation sind es 375 Euro pro Jahr weniger Kaufkraft. Sparer, die Vermögen niedrigverzinst auf Konten liegen lassen, verlieren durch diese Nachlässigkeit viel Geld.

Geduld zahlt sich aus

Zu Beginn einer Geldanlage muss der Anleger Geduld aufbringen, bis sich das Vermögen entwickelt. Bei geringen Sparbeiträgen liegt der Erfolg in der Zeit. Kombinierte Sparpläne aus Einmalzahlungen und regelmäßigen Sparraten, wie sie der NDAC seinen Mitgliedern anbietet, bieten Anreize, die Vermögensbildung schneller voranzutreiben.Die Verzinsung trägt entscheidend zum Erfolg beim Streben nach Vermögensaufbau bei. Bei einer Durchschnittsrendite von drei Prozent können aus 50 Euro monatlich nach dreißig Jahren 29.000 Euro werden. Bei vier Prozent wirft die Geldanlage schon 5.000 Euro mehr ab. Sparplansparer beim NDAC haben gute Chancen, von einer jährlichen Rendite in Höhe von acht Prozent zu profitieren. Das Wohlfühlgefühl bei einer Geldanlage ist auch wichtig. Wer eine Investition wählt, die schlaflose Nächte bereitet, tut sich keinen Gefallen. Unter Schlaflosigkeit braucht beim Niedersächsischen Aktienclub niemand zu leiden, denn die Sparpläne können jedem Geldbeutel und Sparziel angepasst werden.Lesen Sie auch

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