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Der Clubfonds-Ticker
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Bayer sammelt Geld für die Übernahme von Monsanto

Bayer sammelt Geld für die Übernahme von Monsanto

Die Bayer AG mit Sitz in Leverkusen arbeitet seit geraumer Zeit daran, die Übernahme des US-amerikanischen Saatgutherstellers Monsanto aus dem Bundesstaat Missouri unter Dach und Fach zu bekommen. Die Fakten für diesen Erfolgsdeal sind schnell genannt.

Die Fakten zur Übernahme

  • Übernahmesumme 56 Mrd. Euro
  • Bayer wird zur zukünftigen Nummer Eins in der weltweiten Agrarchemie
  • Beschäftigtenzahl insgesamt weltweit 125.000, Tendenz steigend
  • Offizielles OK von Monsanto zur Übernahme liegt seit September 2016 vor
  • US-Präsident Trump unterstützt und fördert den Deal in seinem Land
  • OK der EU-Kommission, verbunden mit Auflagen für Bayer, liegt seit wenigen Wochen vor

Um Eigenkapital und Liquidität zu stärken, hat Bayer vor buchstäblich wenigen Stunden für gut 2,2 Mrd. Euro seine Anteile an der Covestro AG verkauft. Covestro wurde im September 2015 als damalige Bayer MaterialScience aus dem Konzern herausgelöst. Seitdem ist das Unternehmen an der Börse notiert, seit März 2018 im DAX. Wenn es Bayer gutgeht, dann gilt das auch für den NDAC; denn der führt die Aktie seit dem Jahr 2016 mit einem momentanen Anteil von 1,8 Prozent in seinem NDACinvest-Aktienfonds. Dabei kommt den Clubmitgliedern auch zugute, dass bei Bayer seit mittlerweile acht Jahren die Jahresdividende regelmäßig ansteigt.

Auf einen Schlag 10 Mrd. plus X Euro Erlöse für Bayer

Dass diese Finanztransaktion gut und langfristig vorbereitet war, zeigen die Zahlen, die sich daraus ergeben. Erworben hat Bayer diese Aktien vom Bayer Pension Trust. Bayer hat durch den Verkauf der Covestro-Aktien nach dem Börsengang mehr als 9 Mrd. Euro erlöst. Hinzu kommt eine weitere Mrd. Euro durch die im vergangenen Juni begebene Umtauschanleihe. Der Rest von dem heutigen Aktienverkauf ist ein 6,8-Prozent-Anteil an Covestro, damit die im Jahr 2020 fällige Umtauschanleihe bedient werden kann. Der Erlös für Bayer fällt deutlich höher aus als zunächst gedacht und erwartet. Die Covestro-Aktie kostete 24 Euro bei der Erstnotierung vor zweieinhalb Jahren. Der Wert stieg bis auf über 90 Euro im Januar 2018 an und lag zum Quartalsende bei 75 Euro. Um die Übernahme von Monsanto lückenlos finanzieren zu können, braucht Bayer noch einige weitere Mrd. Euro. Die ergeben sich aus einer Mischfinanzierung mit unterschiedlichen Einnahmen und Erlösen. Dazu gehören eine Kapitalerhöhung von etwa 3,3 Mrd. Euro, die Ausgabe neuer Aktien an den Staatsfonds Temasek in Singapur über 3 Mrd. Euro sowie weitere rund 4 Mrd. Euro, die zurzeit, wie man sagt, noch in der Luft hängen. Dieser ungedeckte Bedarf reduziert sich um die Mehrerlöse aus dem heutigen Covestro-Aktienverkauf; die genaue Höhe wird jetzt schnellstmöglich ermittelt.

Von den zweieinhalb Dutzend nationalen und internationalen behördlichen Genehmigungen liegen bei Bayer und Monsanto etwa zwei  Drittel positiv entschieden vor. Die Zugeständnisse, die im Gegenzug aus kartellrechtlichen Gründen gemacht werden mussten, sind in Deutschland recht schmerzhaft. So muss Bayer größere Teilbereiche des Agrargeschäftes an den Mitbewerber BASF aus Ludwigshafen am Rhein übertragen respektive veräußern. Der Bayer-Vorstand ist optimistisch, den Monsanto-Deal bis zum Halbjahreswechsel endgültig abzuschließen. Erst wenn diese dann zweijährige Hängepartie beendet ist, kann mit der eigentlichen Verwirklichung des Übernahmeziels begonnen werden. Das ist die weltweite Dominanz auf dem Saatgutsektor. Sie wird keineswegs nur positiv, sondern auch überaus kritisch bis beängstigend gesehen. Doch wie heißt es so schön: Geld regiert die Welt!

Aktienclub profitiert von Performance und regelmäßiger Dividende

Die diesjährige Bayer-Hauptversammlung ist für Donnerstag, den 25. Mai im World Conference Center Bonn terminiert. Zur Abstimmung steht eine Dividende von 2,80 Euro, gegenüber 2,70 Euro ein Jahr zuvor. Sollte das Grundkapital im Zusammenhang mit der Monsanto-Akquisition vor der Hauptversammlung erhöht werden, wären die neuen Aktien für das Geschäftsjahr 2017 ebenfalls dividendenberechtigt. Die Ausschüttungssumme würde sich dann entsprechend erhöhen.Somit ist Ende dieses Monats ein weiterer Zahltag für den NDAC. Dem Portfolio tut die Bayer-Aktie wirklich gut. Der DAX ist „der“ führende Aktienindex in Deutschland, und auch weltweit nimmt er eine führende Rolle ein. Ergänzend zu der langfristig orientierten Anlagestrategie des NDAC in kleinere börsennotierte Unternehmen sorgen DAX-Schwergewichte wie Bayer, wie Allianz, BMW, Post, Telekom und andere für die notwendige Ausgewogenheit im Depot. Diese Werte bieten eine langfristige Stabilität; auf sie ist sowohl strukturell als auch vom Management her Verlass.

Wir hoffen, an dieser Stelle als Nächstes berichten zu können, dass der Deal mit Monsanto abgeschlossen ist – und dieses möglichst bald. Bis dahin!

Bei E.ON und RWE tut sich was

Bei E.ON und RWE tut sich was – und der NDAC ist mit dabei

Am Anfang war es eine eher dürre Mitteilung von RWE. Das Unternehmen aus der Ruhrgebietsgroßstadt Essen plane, alle an der Innogy SE gehaltenen Anteile auf dem Wege eines Aktientausches an E.ON zu verkaufen. In den Tausch einbezogen werden sollen neben den Beteiligungen auch diverse Geschäftsaktivitäten. Ein solches Geschäft in Milliardenhöhe geht nicht von heute auf morgen vonstatten, sondern wird schritt- und etappenweise abgewickelt.In den folgenden Wochen wurden mehr und mehr Details zu diesem Mega-Deal bekannt. Wie immer der auch ausgeht; der Niedersächsische Aktienclub kann die Entwicklung deswegen mit viel Zuversicht abwarten, weil mit E.ON und RWE beide Beteiligten zum Portfolio des NDACinvest Aktienfonds gehören. Beide werden in der Kategorie Basisinvestments geführt und machen zusammen aktuell etwa 1,7 Prozent am gesamten Depotanteil aus.

E.ON ist ein zur Jahrtausendwende gegründeter Energiekonzern

  • Innogy SE ist eine im Jahr 2016 gegründete Tochtergesellschaft von RWE mit dem Schwerpunkt Netzbetreiben
  • RWE wurde Ende der 1890er-Jahre als Rheinisch-Westfälisches Elektrizitätswerk gegründet
Alle drei Unternehmen haben ihren Firmensitz in Essen. Die Pläne und Ideen der Vorstände müssen von den zuständigen Gremien, sprich Aufsichtsrat und Hauptversammlung, noch beschlossen werden. Darüber hinaus müssen das Bundeskartellamt sowie die zuständigen Aufsichtsbehörden in EU, Bund und Land zustimmen. Der Weg ist also noch weit und dornig. Während die RWE-Hauptversammlung am 26. April in diesem Sinne erfolgreich verlaufen ist, wird jetzt dasselbe Votum von der E.ON-Hauptversammlung am 9. Mai erwartet.

Was einfach klingt, muss akribisch vollzogen werden

Und so sieht der Fahrplan im Detail aus:
  • RWE erhält im Tausch gegen die 76,80 %-Beteiligung an Innogy zunächst eine Beteiligung an der E.ON SE in Höhe von 16,67 %.
  • Die Aktien werden von E.ON im Wege einer 20%-Sachkapitalerhöhung aus dem bestehenden, genehmigten Kapital ausgegeben.
  • RWE erhält nach Übernahme der Kontrolle von E.ON über Innogy den weitgehenden Teil des Erneuerbare-Energien-Geschäftes von E.ON übertragen.
  • Darin eingeschlossen sind die seit Januar 2018 erwirtschafteten Erfolge.
  • Dasselbe gilt für das gesamte Erneuerbare-Energien-Geschäft von Innogy, für das Innogy-Gasspeichergeschäft sowie für den Innogy-Anteil an dem österreichischen Energieversorger Kelag.
  • RWE erhält von E.ON die von deren Tochter Preussen-Elektra gehaltene Minderheitsbeteiligung an den von RWE betriebenen Kernkraftwerken Emsland und Gundremmingen.
  • Das geschätzte Volumen dieser Transaktion als Barzahlung wird auf 1,5 Mrd. Euro taxiert.
  • Den Minderheitsaktionären von Innogy macht E.ON ein freiwilliges Übernahmeangebot in bar, nach jetzigem Wert ein Betrag von 40 Euro je Aktie.
  • Im Ergebnis werden alle Geschäfte mit Erneuerbaren Energien von E.ON und Innogy unter dem Dach der RWE zusammengefasst, sozusagen gebündelt.
  • Damit wird die RWE AG zu einem europaweit führenden Unternehmen auf den Sektoren Erneuerbare Energien + Versorgungssicherheit.
  • Das breit diversifizierte Portfolio aus erneuerbarer und konventioneller Stromerzeugung ist dann über die bereits bestehende RWE-Handelsplattform vernetzt.
Diese anspruchsvolle Agenda vermittelt einen Eindruck davon, welche Arbeit allen Beteiligten bevorsteht. Betroffen sind buchstäblich Hunderttausende Arbeitsplätze. Die gehen nicht verloren, werden aber sicherlich von Wandel und Neuerungen direkt sowie mittelbar betroffen sein. Kurz über lang werden auch Arbeitsplatz wegfallen; denn zu jeder Firmenübernahme, sei sie freundlich oder feindlich, gehören auch die Nutzung von Synergien sowie das Einsparen von Personal- und Verwaltungskosten. Was hat der Aktienclub davon Die Werte E.ON und RWE wurden beide im vergangenen Jahr neu in das Portfolio aufgenommen. Die „ganz einfache Rechnung” sieht so aus:
  • Kaufkurs E.ON: 9,46 Euro
  • Kurs 30.04.: 8,89 Euro
  • Ergebnis: -0,57 Euro
  • Kaufkurs RWE: 19,11 Euro
  • Kurs 30.04.: 19,80 Euro
  • Ergebnis: +0,69 Euro
Die 2018er E.ON-Dividende wird mit 0,30 Euro je Aktie angesetzt; die RWE-Dividende beträgt für das abgelaufene Geschäftsjahr 1,50 Euro. Man darf wirklich gespannt darauf sein, wie sich die Werte beider Unternehmen in den kommenden Monaten entwickeln. Feststeht, und das ist das Positive an dieser Situation, dass der NDAC und somit die Clubmitglieder in jedem Fall davon profitieren werden. Bestenfalls verzeichnen RWE + E.ON einen Kursgewinn im DAX. Dort gehören sie zu den deutschlandweit 30 größten Konzernen am deutschen Aktienmarkt in Bezug auf die Streubesitz-Marktkapitalisierung. Beide Unternehmen sind ein Stabilitätsgarant für die zukünftige Performance des NDACinvest-Aktienfonds; einerseits in Bezug auf die Dividendenzahlungen, und andererseits auf die Wertentwicklung. Wir werden unsere Clubmitglieder und alle interessierten Leser an dieser Stelle in den nächsten Monaten auf dem Laufenden halten.RWE ist einer der führenden Strom- und Gasanbieter in Europa. Im Geschäftsjahr 2016 betrug der Umsatz knapp 46 Mrd. Euro. Innerhalb der Anlagestrategie des NDAC mit ihrer Langfristigkeit und Risikominimierung kann das Investment in RWE-Aktien als lohnenswert und risikolos gesehen werden.

Des einen Freud, des anderen Leid…

Des einen Freud, des anderen Leid…

Wer kennt sie nicht, Amazon, Otto, Zalando und viele andere kleinere und größere Plattformen, auf denen die internetaffinen Kunden jeden Tag 24 Stunden einkaufen, können. Ein Klick und dann hat es sich für die Kunden erledigt. Das andererseits die Innenstädte immer mehr durch den Leerstand veröden, weil immer mehr Einzelhandelsgeschäfte und auch Handelsketten keine ausreichenden Umsätze mehr generieren, ist den Veränderungen der Zeit geschuldet.

Der große Gewinner – der Versand

Aber irgendwie muss die georderte Ware zu den Kunden kommen. Solange Amazons und andere Lieferdrohnen noch nicht im flächendeckenden Einsatz sind, wird wohl die DHL überwiegend die Pakete ausliefern. Gut, es gibt mit Hermes (Otto Group) FedEx, UPS, German Parcel noch einige andere Konkurrenten. Aber der Hauptanteil liegt dennoch beim Gelben Riesen.

Die Deutsche Post AG

Die Deutsche Post AG mit Sitz in Bonn ist ein deutsches Logistik- und Postunternehmen. Das Unternehmen entstand am 01.01.1995 durch die Privatisierung der früheren Behörde Deutsche Bundespost. Es ist seit 2000 Bestandteil des deutschen Leitindexes DAX.

Mit Wirkung vom 23. September 2013 zog die Deutsche Post in den EURO STOXX 50 ein. In den Forbes Global 2000 der weltweit größten Unternehmen gehört der Deutsche Post AG immerhin Platz 205 (Stand: Geschäftsjahr 2017). Das Unternehmen kam Mitte 2018 auf einen Börsenwert von ca. 50 Mrd. US-Dollar.

Bis 2009 war das Unternehmen als Deutsche Post World Net bekannt, bis 2015 dann als Deutsche Post DHL und seitdem als weltweit erfolgreicher Global Player Deutsche Post DHL Group.

Überwiegend ist die Deutsche Post AG in Streubesitz. Großaktionär ist die staatseigene Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) mit 21,0 Prozent der Aktien. Ein weiterer Großaktionär ist der US-amerikanische Vermögensverwalter Black Rock (6,19 Prozent).

Der Marktführer in der Logistik mit kleinen Problemen

Die Logistikkette von der Produktion bis zur Haustür des Kunden, teilweise mit Rücksendung (manchmal auch mehrmals) ist lang und komplex. Denn jeder Einzelhändler hat sein eigenes, auf Kosteneffizienz und Geschwindigkeit gerichtetes, Versandsystem dazu entwickelt. Dieses riesige Feld ist der Markt der Zukunft für die Deutsche Post.

Zur Logistik muss aber auch (noch) die Briefsparte gezählt werden. Auch wenn die frühere sichere Bank für sicheren Profit nicht mehr die Bedeutung hat, werden immer noch Briefe, Postkarten, Wertsendungen und vor allen Dingen Werbung  mit der Post zum Endkunden versandt. Und hier hat die Post Probleme. Zum einen wegen der Konkurrenten, die sie nebenbei gnadenlos bekämpft, um ihre Monopolstellung nicht weiter zu verlieren. Andererseits fehlt es wie fast überall an bezahlbarem Personal für die Zustellung der Briefe und Pakete. Trotzdem wurde eine Vorruhestandsreglung im Bereich für Mitarbeiter der PEP- Sparte (engl.: Post, E-commerce, Parcel) im II. Quartal durchgezogen. Die kostete den Konzern 400 Mio. Euro, aber so will er die Kosten senken, die sich aus den alten Verträgen ergeben. 100 Mio. Euro wurden in die weitere Digitalisierung einfacher Tätigkeiten investiert.

Aber immerhin, es werden noch 3,2 Mrd. Euro Gewinn erwartet, die aber schon etwas gedämpfter klingen als vor der Gewinnwarnung (4,15 Mrd. Euro). Bei international agierenden Konzernen spielen auch negative Währungseffekte eine große Rolle bei Umsatz und Gewinn. Nicht jede Wechselkursdifferenz gegen den Dollar lässt sich preiswert mit Derivaten absichern.

Wirtschaftliche Aussichten

Zwei Drittel des Umsatzes entfallen auf die weiterhin schrumpfende Briefsparte PEP. Wegen dem rückläufigen Briefgeschäft wurde kürzlich das Porto angehoben und es wird nicht die letzte Anhebung sein. Die Post findet bei der Bundesnetzagentur meistens Verständnis, wenn die Porti für ihre Dienstleistungen erhöht werden sollen. Hat doch der Staat, wie bereits gesagt, auch noch Interesse, sprich Anteile, an den Gewinnen der Post AG.

Die internationale DHL – Sparte auf der anderen Seite wächst jährlich um ca. 11%. Und es ist abzusehen, dass mit zunehmendem Anteil von DHL am gesamten Konzernumsatz die Wachstumsrate steigen wird. Aktuell beträgt das Umsatzwachstum des Konzerns rund 4% pro Jahr.

In der Bilanz schlummern aber aktuell Verbindlichkeiten in Höhe von 12 Mrd. Euro. Die Schulden wurden erst im laufenden Jahr neu bilanziert, da die Dt. Post ihre Bilanzierungsregeln änderte. So wurden z.B. Verpflichtungen aus laufenden Leasingverträgen in Höhe von 9 Mrd. als Schulden in die Bilanz zusätzlich aufgenommen.

Bis zum Jahr 2020 möchte die Dt. Post den Gewinn auf 5 Mrd. Euro steigern. Das entspricht einer jährlichen Steigerung von 8,7 Prozent.

Fazit

Trotz der aktuellen und noch zu erwartenden erwarteten Kursrückschläge bleibt die Deutsche Post AG ein attraktiver Wert und solider Dividendenbringer für die Zukunft. In unserem Fonds finden wir die Position ebenso wie den größten Auftraggeber Amazon.

Bayer – Vom Aspirin zur Giftpille im Depot

Bayer – Vom Aspirin zur Giftpille im Depot

Ob es eine so gute Idee von Bayer war, den US-amerikanischen Monsanto-Konzern zu übernehmen, werden erst die hoffentlich sprudelnden Gewinne in den kommenden Jahre zeigen.

Vielleicht gibt es aber auch ähnlich wie bei der fast schon vergessenen deutsch-amerikanischen „Hochzeit im Himmel“ eine teure Scheidung – wir erinnern uns noch mit Schrecken an die Übernahme, die Folgen und das Ende der Beziehung der beiden Autokonzerne Daimler und Chrysler.

Warum wollte unbedingt Bayer Monsanto übernehmen?

„Bayer wird der alleinige Eigentümer der Monsanto Company“, teilte das Unternehmen am 13.8.2018 mit. Der Kaufpreis liege derzeit bei 63 Milliarden Dollar, umgerechnet also bei 50 Milliarden Euro. Es ist die bisher größte Übernahme eines deutschen Unternehmens im Ausland. Bereits seit 2016 kämpfte Bayer um die Übernahme des amerikanischen Düngemittelkonzerns.

Da Bayer und Monsanto fast rund um den Erdball Geschäfte tätigen, mussten Genehmigungen der Kartellwächter der EU, der USA und in rund 30 Ländern eingeholt werden. Strenge Auflagen für Bayer waren die Folge, sodass am Ende nicht nur der Kaufpreis höher ausfiel als ursprünglich geplant. Auch was die zu veräußernden Konzernteile angeht, ist Bayer ursprünglich von weniger kartellrechtlichen Auflagen ausgegangen.

Bayer wird mit Monsanto zusammen zur weltweiten Nummer eins im Agrarchemie-Geschäft. Bereits für 2019 würde durch Monsanto ein positiver Beitrag zum Ergebnis geleistet werden, so der Leverkusener Konzern. Nach der vollständigen Integration von Monsanto sollen die Amerikaner ab 2022 jährlich 1,2 Milliarden Euro zum Gewinn der Leverkusener beisteuern – soweit die mittelfristigen Planungen der Bayer AG.

Und jetzt das dicke Ende???

Die Manager von Bayer wussten von vornherein, dass Monsanto eine profitable Geldmaschine ist. Mit dem Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat, gentechnisch verändertem Saatgut und anderen Pflanzenschutzmitteln verdiente und verdient Monsanto prächtig. Der jährliche Renditeausweis hat dabei jedoch wahrscheinlich den Blick auf die Probleme verstellt. Mit dem Monsanto-Kauf übernehmen die Leverkusener nämlich auch hohe Schulden und Risiken. Monsanto werden überdies ruppige Geschäftsmethoden vorgeworfen. Zudem steht der Konzern für sein Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat, das Sammelkläger und einige Studien für krebserregend halten, weltweit in der Kritik. Da hilft auch nicht, dass der Name Monsanto gestrichen wurde.

Obwohl immer wieder auf die Risiken der Übernahme hingewiesen wurde, überraschte es die Anleger dann doch, wie sich ihr einst sicher geglaubtes sogenanntes „Witwen-und-Waisen-Papier“ mit vergleichsweise stabiler Wertentwicklung und verlässlichen Dividendenzahlungen in den letzten Tagen entwickelte.

Das Urteil eines US-Geschworenengerichtes, das einem an Krebs erkrankten Hausmeister erstinstanzlich Recht gab und Bayer als Rechtsnachfolger von Monsanto mit Zahlungen in Höhe von 289 Millionen US-Dollar wegen Glyphosat belastete, wirkte wie ein Paukenschlag. Nicht das einzelne Urteil an sich, das durchaus noch um ein paar Millionen in den folgenden Instanzen reduziert werden kann, war der Auslöser für den Absturz der Aktien, sondern dass insgesamt allein in den Vereinigten Staaten über 5000 Klagen im Zusammenhang mit Glyphosat anhängig sind. Bereits für Oktober ist der nächste Gerichtstermin angesetzt. Das Urteil dürfte sich hier im Rahmen des ersten Urteils bewegen.

Und über die nächste Schreckensnachricht berichten die Medien auch schon: Glyphosat-Rückstände in Getreidemischungen und Müsliriegeln, die von renommierten Lebensmittelherstellern wie der Kellogg Company vertrieben werden, sorgen dafür, dass das Müsli am Morgen nicht mehr ganz so gesund erscheint.

Überdies wird dem von Monsanto entwickelten Unkrautvernichtungsmittel Dicamba vorgeworfen, dass das Mittel auch Nutzpflanzen vernichtet habe, die nicht durch gentechnische Veränderungen von Monsanto immunisiert wurden. Auch wenn die Vorwürfe vom Konzern zurückgewiesen wurden, wollen die beiden größten US-amerikanischen Saatguthändler Beck’s Hybrids und Stine Seed laut Nachrichtenagentur Reuters aber durchsetzen, dass Dicamba in der Landwirtschaft nicht mehr eingesetzt werden darf. Das wird zu deutlichen Umsatzeinbußen beim Hersteller führen, weil das gentechnisch veränderte Saatgut von Monsanto auf Dicamba abgestimmt ist.

Alles zusammengenommen (zu teure Übernahme, die Kartellauflagen zum Verkauf von profitablen Unternehmensteilen, das Gerichtsurteil, die Sammelklagen etc.) führte dazu, dass die Bayer-Aktie wie ein Stein von einem lichten Jahreshoch von 118 Euro auf den tiefsten Stand von 76 Euro fiel.

Fazit

Der Niedersächsische Aktienclub  hält die Bayer-Aktie noch in seinem Aktienfonds. Bayer wird sich jedoch spätestens bei der Vorlage der Zahlen für das zweite Quartal am 5.7.2018 zu den Perspektiven äußern müssen. Auch zu den Rückstellungen für die Folgen der anhängigen Sammelklagen und zu den Auswirkungen auf die Höhe der Dividendenzahlungen erwarten die Anleger eine Antwort. Denn das Management kann nicht immer davon ausgehen, dass es mit stillschweigenden Zahlungen an die Opfer wie im Lipobay-Skandal 2001 davonkommen wird, zumal wir nicht wissen, welche Überraschungen in den Labors von Monsanto noch so schlummern.

Fakt ist, dass der sture Blick nur auf die Größe und die Bilanzen bei Übernahmen den Blick für die realen Probleme trübt.

Was die Aktionäre von Berkshire Hathaway wissen sollten

Was die Aktionäre von Berkshire Hathaway wissen sollten

Der US-amerikanische Investor Warren Buffett ist auch heute noch, im Alter von Ende Achtzig voll in das operative Geschäft eingebunden. Während Rentner schon zwei Jahrzehnte lang in ihrem verdienten Ruhestand leben, lenkt und steuert Buffett als Chairman die Geschicke der US-amerikanischen Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway mit Sitz in Omaha im US-Bundesstaat Nebraska.

Botschaft von Warren Buffett an die Aktionäre von Berkshire Hathaway

Berkshire Hathaway ist vom Begriff her je nach Formulierung ein Mischkonzern oder ein Konglomerat. In mehreren Dutzend Tochtergesellschaften werden zig Beteiligungen an Unternehmen aus allen Branchen verwaltet. Der NDAC hat im Jahr 2016 350 Stück Aktien von Berkshire Hathaway in seinen Aktienfonds aufgenommen. Das Börsenstanding des Unternehmens an der Wall Street im Index SP500, dem Standard & Poor’s 500 ist geradezu der Garant für langfristigen Wertzuwachs. Mit Spannung wird der neueste Brief von Buffett mitsamt dem Geschäftsbericht für das letzte 2017er Quartal erwartet. So wie bisher wird Buffett auch diesen Aktionärsbrief zu einigen grundsätzlichen Ausführungen rund um Berkshire Hathaway und seine weltweiten Firmenbeteiligungen nutzen. In einer eher informellen Vorabinformation hat er schon vorab zu fünf Essentials Stellung bezogen, und zwar

  • Risikobereich Versicherungen & Rückersicherungen
  • Logistikgeschäft auf der Schiene und zu Wasser
  • Produktion, Service, Handel und Verkauf
  • Erneuerbare Energie Wind für die Stromerzeugung
  • Buchwertzuwachs durch die US-Steuerreform

Das Engagement von Berkshire Hathaway an dem Geschäft von Erst-, Zweit- und von Rückversicherern ist mit seiner Ertragskraft seit jeher ein wichtiges Standbein. Zu den großen Verlustbringern des Jahres 2017 gehören die drei Hurrikane Harvey, Irma und Maria, die langandauernden Waldbrände im US-Bundesstaat Kalifornien sowie das Erdbeben mit seinen Nachbeben in Mexiko. Verluste des einen Jahres werden erfahrungsgemäß durch Mehreinnahmen im darauffolgenden Jahr weitgehend ausgeglichen. Solche Extremereignisse sind für Versicherer der Anlass zur deutlichen Anhebung der zukünftigen Versicherungsprämie. Sagt der Versicherte Nein dazu, muss er mit einer Vertragskündigung nach erfolgter Schadensregulierung rechnen. Die US-amerikanischen Haushalte werden froh darüber sein, ihren Versicherungsschutz zu behalten; denn der nächste Hurrikan kommt garantiert.

Transportiert wird immer

und die Schiene ist seit jeher der zuverlässigste Transportweg quer durch die USA. Berkshire Hathaway ist sowohl auf der Schiene als auch zu Wasser gut unterwegs. Durch diese Kombination lassen sich Rückgänge bei dem einen durch Zugänge auf dem anderen Transportweg leicht ausgleichen, weil unterm Strich alles in einer Hand bleibt. In dem einen Jahr sorgt die BNSF-Railway Company für einen Überschuss im ein- bis zweistelligen Bereich, im Jahr darauf sowie 2017 ist die kohlebezogene Schifffahrt von BNSF der Gewinnbringer. BNSF stand bis Mitte der 2000er-Jahre für The Burlington Northern and Santa Fe Railway. Muttergesellschaft von BNSF Railway ist die Burlington Northern Santa Fe Corporation; sie gehört seit 2010 zu Berkshire Hathaway. Buffett erwartet aufgrund des Mix aus Schiene & Wasser eine gesunde Zunahme des Gesamtvolumens im mindestens hohen einstelligen Prozentbereich.

Produktion, Service, Handel und Retail&lt

Nach wie vor entfällt der größte Anteil des operativen Gewinns auf die Bereiche Produktion, Service, Handel und Retail. Die Gewinnmargen sind schmal und eng kalkuliert. Das überschaubare organische Wachstum wird durch die ständige Akquisition kleinerer Unternehmen ergänzt. Sie werden unter dem Dach von Berkshire Hathaway zusammengeführt; das setzt Synergien frei und sorgt bei Warenproduktion und Wareneinkauf sofort für bessere Konditionen. In seinen Aktionärsbriefen beleuchtet Buffett regelmäßig solche Akquisitionen im In- und Ausland.

Stromverkauf am geregelten Markt

Für Berkshire Hathaway Energy ist der Stromverkauf am geregelten Markt eine zuverlässige Einnahmequelle. Die Rendite ist sicher bis attraktiv und weitgehend ohne Schwankungen. Bei dem geplanten 9 Mrd. $US-Deal zur Übernahme von Oncor Electric Delivery aus Dallas, kurz Oncor hat Buffett vor wenigen Monaten den Kürzeren gezogen. Man darf gespannt darauf sein, wie er das in seinem Aktionärsbrief darstellt, und welchen nächsten Coup er für 2018 plant. Die regenerative Energie Wind ist für Buffett mittlerweile mindestens so interessant wie die Sonne.

Kein Unternehmer zahlt gerne Steuern, auch Buffett nicht. Umso erfreulicher ist für Berkshire Hathaway der Buchgewinn zum Jahreswechsel, bedingt durch die US-Steuerreform unter Präsident Trump. Im Grunde genommen ist für Buffett’s Finanzexperten diese Zahl schnell errechnet. Die ursprüngliche Steuerlast des gesamten Konglomerats reduziert sich auf jeden Fall von 35 um 14 auf 21 Prozent. Eine jüngste Schätzung der Analysten von Barclays Bank Plc geht von einem Buchwertgewinn von bis zu gut neun Prozent aus.Berkshire Hathayway wird im NDACinvest-Aktienfonds unter den Basisinvestments mit einer aktuellen Gewichtung von 1,6 Prozent geführt. Die bisherige Wertentwicklung der Aktie liegt im NDAC-Depot bei über 20 Prozent. Das sind insgesamt gute Zahlen und positive Aussichten sowohl für die Clubmitglieder als auch für NDAC-Anlageausschuss und Geschäftsführung.

OMV – einer von zwei Generalsponsoren des Wiener Opernball

OMV – einer von zwei Generalsponsoren des Wiener Opernball

(Montag, 19. Februar 2018)

Mit OMV auf dem Wiener Opernball – OMV-Verlosung von exklusiver Herrenspende

Wenn in Deutschland zu Weiberfastnacht, am Donnerstag als dem ersten Tag des närrischen Treibens zu Karneval als Übergang vom Sitzungs- zum Straßenkarneval um 11.11 Uhr die Rathäuser gestürmt werden, dann laufen in der österreichischen Bundeshauptstadt die letzten Vorbereitungen für die Abendveranstaltung, den Wiener Opernball auf Hochtouren. Er ist in Wien sowie in ganz Österreich das gesellschaftliche Ereignis und Highlight der jährlichen Ballsaison. Mit dabei ist auch die OMV, eines der größten börsennotierten Unternehmen im Lande. Wir kommen an dieser Stelle deswegen auf OMV und Opernball zu sprechen, weil die OMV im mittlerweile dritten Jahr als fester Bestandteil zum NDACinvest-Aktienfonds gehört. Der Depotanteil liegt bei knapp dreieinhalb Prozent. Aufgrund der Unternehmensgröße mit Marktkapitalisierung, mit Umsatz, Beschäftigten sowie anderen Kennzahlen wird die OMV in unserem Aktienfonds unter den Basisinvestments geführt. So ist die Verbindung vom niedersächsischen Uelzen hin zur Millionenstadt Wien mit ihrem weltmännischen Ambiente und Flair keineswegs an den Haaren herbeigezogen.

OMV – einer von zwei Generalsponsoren der Wiener Staatsoper beim 2018er Opernball

Die Veranstaltung wird seit Jahren regelmäßig und zuverlässig auf mehreren Fernsehkanälen live übertragen, darunter von den deutschen Sendern 3SAT und Bayerischer Rundfunk. Die Liste an Sponsoren, an Donatoren und an Förderern ist ebenso lang wie illuster. Doch es gibt mit OMV und Lexus nur zwei Generalsponsoren. Das ist hier in Wien nicht nur eine Frage des Sponsorenschecks, sondern vielmehr eine Ehre, auf diese Weise an der Staatsoper und ihren Events wie dem Opernball beteiligt zu werden. Sponsern ist ein vertragliches Geben und Nehmen, wobei der Nehmende erfahrungsgemäß deutlich besser abschneidet als der Gebende. Sicherlich hat der OMV seine bevorzugte Ehrenloge, um seinen den Gästen aus der Wirtschaft im In- und Ausland ein unvergessliches Wochenende in Wien zu bieten. Einige Zahlen zeigen die Dimension dieser Veranstaltung mit mehr als 5.000 Ballgästen inklusive dem dazugehörigen Verzehr.

  • Das Auftragsvolumen für rund vier Dutzend Firmen beträgt etwa 1,5 Mio. Euro für Auf- und Umbauarbeiten
  • Der Umbau des Opernhauses zum Ballsaal dauert 30 Stunden, der Rückbau nochmals zwei Drittel der Zeit
  • Der Getränkeverzehr liegt bei 1.300 Flaschen Champagner & Sekt sowie jeweils 900 Flaschen Wein und Bier
  • Verzehrt werden 2.500 Paar Würstel
  • Dekoriert wird die gesamte Location mit 170 Blumenarrangements nebst 480 Blumengestecken
  • Zwölf Dutzend, also 144 Debütanten Paare begeistern die Besucher mit ihrer Aufführung des Wiener Walzers
  • Ein kleiner Einblick in das Preisgefüge
    • Eintrittskarte ohne Sitzplatz: 290 Euro
    • Tischanteil für 2 Personen im sechsten Stock außerhalb des Ballsaals: 200 Euro
    • Tisch für 6 Personen außerhalb des Ballsaals: 1.200 Euro
    • Bühnenlogentisch im II. Rang für 8 bis 10 Personen: 10.000 Euro
    • Diese Arrangements gelten allesamt exklusive Verzehr
    • Rangloge I mit bestem Blick auf das Geschehen im Ballsaal für bis zu 12 Personen exklusive Verzehr inklusive Bedienung: 20.500 Euro
  • Aktuelle Cheforganisatorin des Wiener Opernballs ist Maria Großbauer
  • Ab Freitag, den 9. Februar, also einen Tag nach dem 2018er Opernball, werden Kartenbestellungen für den 2019er Wiener Opernball am Donnerstag, 28. Februar entgegengenommen

OMV auch abseits des Opernballs erfolgreich

Die OMV-Aktie ist an der Wiener Börse im ATX, dem Austrian Traded Index gelistet. Dort gehört sie zu den drei Unternehmen mit zweistelliger Indexgewichtung. Die 2016er Dividende betrug 1,20 Euro, und für die Folgejahre bis zum Jahrzehntwechsel wird mit einer Dividendensteigerung bis zu 1,50 Euro gerechnet. Der OMV-Kurs ist in den vergangenen ein, zwei Wochen von den weltweiten Kursschwüngen regelrecht durchgeschüttelt worden; der Kursverlust liegt bei rund 10 Prozent mit einer leicht, aber kontinuierlich aufsteigenden Tendenz. Bei der vom NDAC verfolgten langfristigen Anlagestrategie ist das für die Clubmitglieder kein Anlass zur Sorge. Die OMV plant seit mittlerweile mehr als einem Jahrzehnt und auch zukünftig eine Dividende von mindestens 1,00 Euro je Aktie, sofern dadurch nicht die langfristige finanzielle Stabilität des Unternehmens beeinträchtigt wird. Das ist weder erkennbar noch zu befürchten. Diese Aktionärsstrategie deckt sich mit der generellen Entscheidung des NDAC-Anlageausschusses, Aktien mit erkennbarer Gewinnerwartung in das Portfolio aufzunehmen.

Doch zurück zu OMV und Wiener Opernball. Noch bis zum 4. März verlost die OMV als Generalsponsor der Wiener Staatsoper 10 Stück der anspruchsvollen Foto-Bildbände namens „Repertoire“. Sie bieten einen amüsant-künstlerischen Blick hinter die Kulissen von Wiener Staatsoper und Wiener Opernball. Die Gewinnziehung erfolgt bis zum Osterwochenende! Schon heute geht von hieraus ein herzlicher Glückwunsch an die Gewinnerinnen und Gewinner!

Biblis – vom Produktionsstandort zum Besucherzentrum

Biblis – vom Produktionsstandort zum Besucherzentrum

(22. Februar 2018)

Das waren noch Zeiten, als Ende der 1960er/Anfang der 1970er-Jahre nur buchstäblich eine Handvoll Einwendungen gegen den damaligen Bau des KKWB, des Kernkraftwerkes Biblis erhoben wurden. Allerdings ahnte damals auch niemand, dass es rund ein Jahrhundert dauern würde, bis die letzten Spuren des Kernkraftwerkes beseitigt sein würden. Auf dem Weg dorthin ist zurzeit der Betreiber RWE. Von der Inbetriebnahme der beiden Blöcke A und B in den 1970er-Jahren bis zur vorübergehenden und anschließend endgültigen Stilllegung vergingen knapp drei Jahrzehnte. Heutzutage werden Besucherführungen durch die KKWB-Anlage angeboten. Gleichzeitig nutzt RWE als Betreiber das KKWB-Gelände zur Zwischenlagerung von Castor-Behältern mit radioaktivem Abfall. Und ab 2019 geht die Zuständigkeit für das bis dahin als offiziell anerkannte Standortzwischenlager auf die Bundeseigene Gesellschaft zur Zwischenlagerung BGZ über. Das ist im Ergebnis eine Odyssee, die sich vor 50 Jahren niemand vorstellen konnte.

Energieriese RWE leidet unter dem Atomausstieg der Bundesregierung

Spätestens nach der Nuklearkatastrophe im japanischen Fukushima im März 2011 war abzusehen, dass in Deutschland mit grundlegenden Änderungen rund um AKW, die Atomkraftwerke zu rechnen war. Eine Woche nach Fukushima musste RWE auf Druck des Landes Hessen den Block A als den älteren der beiden Blöcke herunterfahren. Block B war revisionsbedingt ohnehin schon runtergefahren, wie es allgemein genannt wird nicht mehr am Netz. Dagegen klagte RWE vor der hessischen Verwaltungsgerichtsbarkeit. Das Verfahren zog sich über mehrere Jahre und Instanzen hin mit dem Ergebnis, dass sich ab Mitte der 2010er-Jahre ein Untersuchungsausschuss im Hessischen Landtag mit der gesamten Thematik “Stilllegung KKWB” befasste. Ende August 2011 entschied die Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen als oberste Bundesbehörde im Bereich des Wirtschaftsministeriums, das KKWB komplett außer Betrieb zu stellen. Es durfte ab sofort weder angefahren noch als Kaltreserve vorgehalten werden. Im August 2012 beantragte RWE die Stilllegung und den Abbau. Die Stilllegung war nach fünf Jahren abgeschlossen, und seitdem läuft der auf 15 Jahre terminierte Rückbau.

Während an der einen Stelle das KKWB-Gelände von radioaktiven Rückständen befreit wird, werden an anderer Stelle weitere strahlende Abfälle in Castoren neugelagert. Ein von RWE ausgehandeltes Geschäft sieht vor, dass in den Jahren 2019 bis 2021 sieben plus X Castoren aus England nach Biblis gebracht werden. Dabei handelt es sich um radioaktiven Müll aus Deutschland, der in England aufbereitet wird. Ein entsprechender RWE-Antrag RWE liegt dem Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit vor. Das geschieht vor dem Hintergrund, dass sich Deutschland dazu verpflichtet hat, Atommüll aus englischen und aus französischen Wiederaufbereitungsanlagen zurückzunehmen. Das Lager Gorleben in Niedersachsen kommt dafür nicht mehr infrage. Biblis ist ein Zwischenlager, in dem zurzeit gut 100 Castoren lagern. Castor ist der geschützte Markenname für einen Spezialbehälter zum Transport und zur Aufbewahrung von radioaktivem Material.

Am Dienstag, dem 27. Februar findet im Besucherzentrum des KKWB für die Bürger und Einwohner von Biblis ein Infoabend statt zu dem Thema „Kraftwerk Biblis – Rückführung von Castoren aus der Wiederaufbereitung“. Veranstalter und Gastgeber ist RWE.

RWE-Aktie seit dem Jahr 2017 im NDAC-Portfolio

Anlageausschuss und Geschäftsführung des Aktienclubs hatten sich vor einem Jahr dazu entschieden, das Aktiendepot unter den Basisinvestments mit RWE aufzustocken. Der RWE-Depotanteil liegt zurzeit bei unter ein Prozent und ist nahezu deckungsgleich mit der RWE-Indexgewichtung im DAX; dort liegt sie bei 0,8 Prozent. RWE in den NDACinvest-Aktienfonds aufzunehmen geschah geradezu rechten Zeit. Das Unternehmen konnte zum Jahreswechsel aufgrund des höchstrichterlichen Urteils eine Milliardenrückzahlung der Bundesregierung verbuchen. Wieder einmal hatte das Kabinett zu voreilig entschieden und wurde einige Jahre später vom Bundesverfassungsgericht korrigiert. RWE-Vorstandsvorsitzender Rolf Martin Schmitz wird anlässlich der 2018er Hauptversammlung am Donnerstag, 26. April darüber berichten. Der 2017er Geschäftsbericht ist für Dienstag, den 13. März mit Presse- und Telefonkonferenz für Investoren sowie Analysten terminiert. Zahltag für die Jahresdividende ist der 2. Mai. Die 2016er Dividende betrug je Vorzugsaktie gegenüber dem Vorjahr unverändert 0,13 Euro. Aufgrund des erfolgreichen Jahres 2017 wird mit einer deutlich höheren Dividende gerechnet. Der NDAC-Anlageausschuss sieht in der RWE-Aktie ein langfristiges und sicheres Investment unter den „Großen 20“ in seinem Wertpapierdepot.

Die RWE-Aktie hat seit Monatsanfang deutlich im einstelligen Bereich verloren; sie stabilisiert sich jedoch seit der Monatsmitte und wird von den Analysten bei HSBC oder Commerzbank auf ein Ziel zwischen 17 und 19 Euro angehoben. Das stimmt zuversichtlich!

Statoil baut Offshore-Windpark vor der Küste von Rügen

Statoil baut Offshore-Windpark vor der Küste von Rügen

(21. Februar 2018)

In diesen Monaten errichtet die Statoil ASA mit Sitz in der norwegischen Hafenstadt Stavanger gemeinsam mit der deutschen E.ON AG in der Ostsee einen 385 MW Windpark. Die vollständige Inbetriebnahme ist für das kommende Jahr terminiert. Statoil gehört mit einer Stückzahl von 2.000 Aktien seit zwei Jahren zum NDACinvest-Aktienfonds, bei einem Depotanteil von aktuell 2,5 Prozent. Der norwegische Staat ist zu gut zwei Drittel an Statoil beteiligt. Im Portfolio des Niedersächsischen Aktienclubs wird Statoil unter den Basisinvestments geführt. Bereits seit mehreren Jahrzehnten ist Statoil, mit landesweit rund 19.000 Beschäftigten einer der größten Arbeitgeber in Norwegen, auf den Geschäftsfeldern Erdöl und Erdgas erfolgreich. Auch durch die Kooperation mit E.ON rückt Statoil zunehmend mehr in das Blickfeld deutscher Anleger. Der NDAC-Anlageausschuss war in dieser Hinsicht der Entwicklung ein gutes Stück voraus; er hat bereits ein Jahr vor Projektbeginn die Aktie von Statoil in das Depot aufgenommen.

Nutzung des Ostseewindes 35 Kilometer nordöstlich von Rügen

Jeder Urlauber und Tourist, der schon einmal Deutschlands größte Insel Rügen besucht hat, kennt die Sehenswürdigkeit Kap Arkona. Sie ist eine gut 40 Meter hohe Steilküste, bestehend aus mehreren weißfarbigen Kreidefelsen. Das Besondere an Kap Arkona ist der steile Abfall unmittelbar in die Ostsee. Kap Arkona und die Kreidefelsen sind ein vielbesuchtes Highlight auf der Halbinsel Wittow im nördlichsten Teil von Rügen. Die Hafenstadt Saßnitz als anerkannter Erholungsort auf Rügen liegt 35 Kilometer südlich von Kap Arkona auf der Halbinsel Jasmund. Und 35 Kilometer nordöstlich in der Ostsee vor Rügen wird jetzt ein Windpark errichtet. Einige Eckdaten machen deutlich, dass es sich für die beiden Partner Statoil und E.ON um ein besonders ambitioniertes Gemeinschaftsprojekt handelt.

  • Die geplante Leistung liegt nach der Inbetriebnahme bei 385 Megawatt
  • Das reicht rechnerisch zur regelmäßigen Versorgung von bis zu 400.000 Haushalten
  • An der Errichtung des Windparks arbeiten zurzeit rund 400 Beschäftigte, viele davon aus der Region von Rügen
  • Der Windpark steht auf insgesamt 60 Fundamenten, die in einer Tiefe zwischen 23 und 37 Metern installiert sind
  • Das Design der Stahlfundamente musste der Bodenbeschaffenheit individuell und aufwändig angepasst werden
  • Der Windpark Arkona wird von Saßnitz aus gesteuert; Luftentfernung etwa 70 Flugkilometer
  • Die Montage der großflächigen Verbindungsstücke ist zurzeit so gut wie abgeschlossen
  • Als nächstes folgt das Installieren der Offshore-Umspannplattform
  • In den Bereichen Instandhaltung, Betriebsführung Verwaltung u.a.m. entstehen in Saßnitz für die kommenden 25 Jahre etwa vier Dutzend Dauerarbeitsplätze
  • Die fünf Dutzend Sechs-MW-Offshore-Windturbinen werden von Siemens geliefert
  • Hier draußen in der Ostsee kann durch den dauerhaft starken Seewind mit einer hohen jährlichen Volllaststundenzahl kalkuliert werden

Statoil auf dem Gebiet der Erneuerbaren Energien heimisch

Nachdem das Unternehmen seit mehr als vier Jahrzehnten Erfahrung in der Öl- und Gasproduktion gesammelt hat, zählt Statoil mittlerweile auch zu den etablierten Unternehmen im Bereich Wind-Offshore. Arkona ist für Statoil eine weitere Station auf dem Weg hin zu profitablen Lösungen in dem Bereich Regenerative Energien nebst klimafreundlicher Technologie. Statoil gehört europa- und weltweit zu den fünf bis sechs größten Rohstoffversorgern mit Erdöl und Erdgas.

Aktienkurs nach turbulentem Monatsanfang wieder auf Erholungskurs

Die Aktie von Statoil ist an der Osloer Börse im OBX, dem Oslo Børs Index als dem wichtigsten Index notiert. Unter den 25 Unternehmen liegt Statoil mit einer Indexgewichtung von reichlich 19 Prozent, wie es genannt wird, einsam an der Spitze. Die beiden weiteren Unternehmen mit zweistelliger Indexgewichtung sind Telenor mit Telekommunikation sowie DNB als Finanzdienstleister. Zum Monatsende hin pendelt sich der Aktienkurs ganz offensichtlich wieder auf dem Niveau von Anfang Februar ein. Anlässlich der für Dienstag, 15. Mai terminierten Hauptversammlung wird erneut mit einem positiven Ergebnis gerechnet. Statoil zahlt die Dividende quartalsweise aus. Im Kalenderjahr 2017 waren es insgesamt 0,79 Euro, und für das erste Quartal 2018 konnten die Anteilseigner 0,18 Euro je Aktie verbuchen. Für die kommenden Jahre wird mit einer zumindest gleichhohen Dividende gerechnet, bei eher ansteigender Tendenz.

Die Tatsache, dass Norwegen als Staat und Regierung „hinter Statoil steht“, ist für die Anleger gleichbedeutend mit einer Garantie auf Sicherheit und Kontinuität. Vor diesem Hintergrund macht es sich gut, den Wert von Statoil im NDAC-Aktienfonds zu führen und auch weiterhin zu behalten. Spätestens zum Jahrzehntwechsel wird sich der Windpark Arkona auch in Jahresabschluss und Geschäftsbericht von Statoil positiv bemerkbar machen.

Deutsche Telekom verdient mehr Geld und wächst.

Deutsche Telekom verdient mehr Geld und wächst.

Auch im dritten Quartal 2016, wie schon im ersten und zweiten, wächst die Deutsche Telekom. Der Umsatz stieg um knapp sechs Prozent auf 18 Milliarden Euro. Der Free Cashflow steigerte sich um 45 Prozent auf zwei Milliarden Euro. Die Zahl der Glasfaser-Kunden und Mobilfunkumsätze ist deutlich maximiert worden. Vor allem die Tochterfirma T-Mobile US wächst beständig.Mit einer guten Prognose aus den Vereinigten Staaten von Amerika und einer fortlaufend positiven Entwicklung in Deutschland war das dritte Quartal 2016 ebenfalls ein Erfolg, wie auch Tim Höttges, der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Telekom bestätigt. Die Umsatzzahlen verbesserten sich gegenüber dem Vorjahresquartal auf 18 Milliarden. Vor allem der Free Cashflow verbesserte sich deutlich, obwohl auch sehr viel investiert wurde. Der Konzernüberschuss wurde im Prinzip ebenfalls maximiert. Nachdem im Jahr 2015 0,8 Milliarden erzielt wurden, betrug die Summe dieses Mal 1,1 Milliarden Euro, was einem satten Plus von 30 Prozent entspricht. Gesäubert stagniert der Unternehmensüberschuss bei einer Milliarde. Die vorhergesagten Prognosen bestätigten sich im Wesentlichen bisher.

Bundesrepublik Deutschland – bei Glasfaseranschlüssen europaweit top

Die Deutsche Telekom konnte sich im Ausbau des Breitbandmarktes weiter verbessern. Die börsendotierte Firma verfügt tatsächlich nunmehr über sechs Millionen Anschlüsse. Damit hat sie im Übrigen auch den größten Bestand an Glasfaseranschlüssen gegenüber den anderen europäischen Konkurrenzanbietern. Im genannten Zeitraum wurden 526 000 neue Anschlüsse gelegt. Damit sind rund 60 Prozent aller deutschen Haushalte mit Glasfaser ausgestattet. Der Umsatz für Breitwand wuchs das ganze Jahr über kontinuierlich und wird voraussichtlich auch für das vierte Quartal 2016 zutreffen. Angedacht sind 2,7 Millionen weitere Haushalte, für die ein Glasfaser-Anschluss zur Verfügung gestellt wird.

Auch bei den MagentaEINS-Kunden gibt es einen Zuwachs. Im September hatten 2,6 Millionen Menschen einen Telekomvertrag, bei dem Festnetz und Mobilfunk miteinander verzahnt werden. Dies bedeutet eine Zuwachsrate von über einer Million Verbraucher.

Die Deutsche Telekom hat sich im Großen und Ganzen weiter als Marktführer im Mobilfunk etabliert. Der Umsatz ist dieses Mal jedoch leicht gesunken, was sich durch abgesenkte Terminierungsbeträge und Preisrabatte bei den MagentaEINS Paketen erklärt.

Im Mobilfunkbusiness zeichnet sich ein deutlicher Wandel im Konsumverhalten der Verbraucher ab. Insbesondere die Nutzung der mobilen Endgeräte und das damit einhergehende Datenvolumen sind sprunghaft angestiegen. Die monatliche Datennutzung von Privatiers erhöhte sich um circa 80 Prozent auf circa ein Gigabyte. Die neuen Tarife wurden weitestgehend akzeptiert. Das LTE-Mobilfunknetz wird weiter ausgebaut. Ungefähr 92 Prozent der Menschen sind an die Breitbandinfrastruktur angeschlossen, ein Anstieg von fünf Prozent.

Vereinigte Staaten von Amerika – auf Gewinnkurs und Überholspur

In den Staaten ist T-Mobile gefragt wie nie zuvor, wie zwei Millionen neue Konsumenten beweisen. Das Wachstum ist enorm, vor allem bei Vertragskunden. Im Prepaid-Bereich konnten knapp 700 000 Neukunden verzeichnet werden. Außerdem bleiben die Stammkunden bei T-Mobile US erhalten. Nur circa ein Prozent der Kunden und Kundinnen wechseln den Anbieter, sogar etwas weniger als in den Jahren zuvor, was für die Kundenzufriedenheit spricht. Der Umsatz insgesamt erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um knapp 18 Prozent auf 9 Milliarden Dollar.

Europa – mehr Kunden

Europaweit fällt auf, dass sich der Ausbau der Telefonleitungen lohnt, es werden immer mehr Kunden. Die Zahl von Verbrauchern und Verbraucherinnen, die einen Mobilfunkvertrag abgeschlossen haben, erhöhte sich um 219 000. Über eine Million Menschen nutzen Mischprodukte aus Festnetz und Mobilfunk. Das ist ein Anstieg um die Hälfte. Dies ist vorrangig MagentaONE zu verdanken. Die Zahl der TV-Konsumenten beträgt vier Millionen.

Die Netze werden weiterhin ausgebaut und erneuert. 101 Millionen Leute sind mit LTE ausgestattet, also 16 Millionen mehr als 2015. 55 Prozent der Telefonanschlüsse basieren auf IP. Der Umsatz scheint mit 3,2 Milliarden Euro stabil.

Hartumkämpfter Markt bei der Telekommunikation

Bei den Aufträgen für das T-System ist ein Rückgang zu verzeichnen im Gegensatz zu 2015. Der Telekommunikationsmarkt ist heiß umkämpft. Laufende Verträge wurden nicht mehr verlängert. Die Market Unit, das Business mit außenstehenden Kunden, verringerte sich im Grunde genommen ebenfalls um 7,5 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro. Die Ergebniskennziffern der Market Unit minimierten sich, was teils ursächlich auch an den IP-Migrationskosten lag.

Das neue Kinder-Schokolade-Eis von Unilever und Ferrero

Das neue Kinder-Schokolade-Eis von Unilever und Ferrero

Erwachsenen sind die Ferrero Küsschen als Nusspraline ebenso bekannt wie den Kindern ihre geliebte Kinder Schokolade. Generationen haben seit mittlerweile einem halben Jahrhundert das in Deutschland erhältliche Süßwarenprodukt lieben- und kennengelernt. Die 40%-ige Vollmilchschokolade ist in verschieden großen Abpackungen ab 50 Gramm aufwärts erhältlich. Für den diesjährigen Sommer haben die beiden Konzerne Unilever und Ferrero ein Gemeinschaftsprodukt angekündigt. Die Ferrero Schokoladenmarke KINDER ist zukünftig auch als Eiscreme erhältlich, genannt Kinder-Schokolade-Eis von Ferrero.

Mit dieser Kooperation, die seit dem letzten Quartal 2017 unter Dach und Fach ist, soll die ohnehin schon umfangreiche Produktpalette von Ferrero um ein weiteres Highlight ergänzt werden. Nicht ohne Absicht haben sich gerade diese beiden Weltunternehmen zusammengetan. Ferrero bringt mit seinem Namen und dem unverwechselbaren Geschmack viel Kreativität ein; Unilever seinerseits Knowhow, Innovation sowie eine jahrzehntelange Marketing- und Markterfahrung. Der Markt für Eiscreme wird durch das neue Kinder-Schokolade-Eis nicht aufgemischt, sondern eher noch bereichert. Eines der Produkte von Unilever ist das Eiskrem Langnese innerhalb der Unilever-Speiseeislinie. Was in Deutschland Langnese Eiskrem ist, das ist in Österreich Eskimo, in Spanien Frigo, in der Schweiz Lusso, und in Großbritannien, in China sowie in anderen asiatischen Ländern Wall’s. Jetzt kommt also das Ferrero Kinder-Schokolade-Eis hinzu. Unter der gleichnamigen Dachmarke des italienischen Konzerns Ferrero mit Sitz in der Stadt Alba in der Region Piemont rangieren „Kinder-Produkte“, von Bueno über Joy, Max King, bis hin zur Kinder Überraschung oder zur Milch-Schnitte in mehreren Geschmacksrichtungen. Unilever und Ferrero tun das, was am Gescheitesten ist: anstelle miteinander zu wetteifern, schließen sie sich zusammen und erfreuen Kinder sowie Jugendliche mit einem buchstäblich leckeren Eis. Deutschland, Frankreich, Österreich und die Schweiz sind die vier Länder, in denen die Eiscreme als erstes eingeführt wird. Darin sind alle Zutaten wiederzufinden, die den Kleinen aus der Ferrero Kinder Schokolade schon bekannt sind.

Aktie von Unilever das dritte Jahr im NDACinvest-Aktienfonds

Die Unilever AG ist als britisch-niederländischer Konzern ein zweiteiliges Unternehmen mit Firmensitzen in London und Rotterdam. Gegründet wurde Unilever Ende der 1920er-Jahre. Auch heutzutage hat jede der beiden eigenständigen Firmen ihre eigenen Aktien als Firmenanteile und ihre eigene Hauptversammlung. Der NDAC führt die Unilever Aktie seit dem Jahr 2016 mit einem aktuellen Depotanteil von 1,8 Prozent in seinem Aktienfonds. Unilever gehört zur Konsumgüter- & Lebensmittelbranche und ist innerhalb des NDAC-Depots den Basisinvestments zugeordnet. Bei einer Marktkapitalisierung von rund 150 Mrd. Euro lag der 2017er Umsatz des Gesamtkonzerns bei gut 53,5 Mrd. Euro. Die Aktionäre von Unilever und somit auch der NDAC können sich an einer vierteljährlichen Dividendenauszahlung erfreuen. Diejenige für das vierte Quartal 2017 beträgt 0,3585 Euro; das ergibt in toto für das Geschäfts-/Kalenderjahr 2017 eine Dividende von 1,434 Euro je Aktie bei einer Dividendenrendite von über drei Prozent. Zahltag für die letzte 2017er Dividende ist Mittwoch, der 21. März.

Unilever auf der Schwelle zum Dividenden-Aristokraten im Aktienfonds des NDAC

Als Dividenden-Aristokrat werden Unternehmen, und zwar meist Weltkonzerne bezeichnet, die 25 Jahre nacheinander, also ein Vierteljahrhundert Jahr für Jahr eine höhere Dividende als im Vorjahr gezahlt haben. 2018 ist das 23. Jahr für Unilever, und das ausgemachte Ziel ist die Zugehörigkeit zum Jahrzehntwechsel zu diesem auserlesenen Unternehmenskreis. Eines der besonderen Merkmale dieser Firmen ist die dauerhaft erfolgreiche Beteiligung ihrer Aktionäre am wirtschaftlichen Erfolg. Abgesehen von der regelmäßigen Dividendenzahlung bieten solche Firmen wie Unilever auch langfristig einen hohen Wertzuwachs. Das wiederum deckt sich mit der Strategie des NDAC-Anlageausschusses für den Aktienfonds. Investiert wird in diesen Monaten und Jahren, ein knappes Vierteljahrhundert nach der Clubgründung, einerseits in aussichtsreiche Mittelstands- & Nebenwerte, und andererseits in international so bekannte wie dauerhaft erfolgreiche Aktienwerte.

Was dem Unternehmen im abgelaufenen Geschäftsjahr sowohl wertmäßig als auch vom Standing her gutgetan hat, war die erfolgreiche Abwehr der geplanten Übernahme durch die US-amerikanische The Kraft Heinz Company aus Pittsburgh im Bundesstaat Pennsylvania, hier in Deutschland bekannt als Kraft Heinz oder besser noch Heinz Ketchup. Und noch eine weitere unternehmerische Entscheidung steht für Unilever an: Wie geht die britische Unilever PLC mit dem Brexit um? Wird Rotterdam der zukünftig einzige Firmensitz, oder schlägt Unilever sein Hedquarter ganz woanders an einem neuen Standort auf?

Den Verbraucher schert es nicht. Kinder, Jugendliche und auch so manch Erwachsener können sich schon in Kürze an dem neuen Kinder-Schokolade-Eis von Ferrero & Unilever erfreuen.