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Der Clubfonds-Ticker
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DAX Wert BASF gutes Ergebnis mit Wintershall

DAX Wert BASF gutes Ergebnis mit Wintershall

Der DAX Wert BASF, zu der Winterschall gehört, meldete trotz der niedrigen Ölpreise weiterhin gute Ergebnis. Die Aktie, welche im Geschäftsjahr 2015 bereits eine positive Überraschung brachte, setzt ihren Erfolgskurs fort. Winterschalt, ein Tochterunternehmen von BASF, konnte einen operativen Gewinn in Höhe von 1,05 Milliarden Euro allein für 2015 verzeichnen.Auch 2016 konnten weitere hohe Gewinne erzielt werden, obwohl ein Rückgang aufgrund der anhaltend geringen Ölpreise nicht aufzuhalten war.

DAX Wert BASF erzielt gutes Ergebnis dank „Öltochter“ Wintershall

Operativer Gewinn in Milliardenhöhe

Rund 1,05 Milliarden Euro betrug der operative Gewinn von Winterschall. Das auf Öl- und Gasförderungstochterunternehmen von Baff geht trotz anhaltend geringer Ölpreise weiter positiv in die Zukunft. Nach dem erfolgreichen Geschäftsjahr 2015 geschahen allerdings kleine Einbrüche im Jahr 2016, welche das Unternehmen nicht stoppen konnten. Mit dem Erfolg von 2015 wurde sogar spekuliert, ob Wintershall nicht mit US-Konkurrent DuPont fusionieren bzw. das Unternehmen sogar übernehmen würde. Zum damaligen Zeitpunkt besaß DuPont einen Börsenwert von ungefähr 50 Milliarden Euro. Im Dezember 2015 kam es zu einem Zusammenschluss mit dem US-amerikanischen Unternehmen Dow Chemical. Im ersten Quartal 2017 wurde aus dem Plan sogar Realität. Der Zusammenschluss der beiden Unternehmen und somit die verhinderte Übernahme seitens BASF geschah allerdings nur unter Auflagen. Zugleich verneinte BASF die Gerüchte, welche noch aus 2015 stammten und entschloss sich gegen eine Übernahme von DuPont.

Kurzzeitig nicht mehr Nummer 1

BASF befindet sich an der Spitzenposition der Chemiebranche. Doch aufgrund des Zusammenschlusses von Dow Chemical und DuPont verlor BASF kurzzeitig seinen ersten Platz. Dennoch lässt sich das Unternehmen nicht unterkriegen. Mittels einer Aufspaltung in einen Spezialchemiehersteller, einen Spezialisten für Kunststoffe sowie einen Agrochemiekonzern gelang es dem Unternehmen schnell wieder, sich die Spitzenposition zu sichern und wieder zum Weltmarktführer im Bereich der Chemie aufzusteigen. Generell wird die Fusion von DuPont und Dow Chemical durch Konzernchef Kurt Bock gelassen betrachtet. Er hält weiterhin an seiner Aussage fest, dass es sich bei BASF nicht um den weltweit größten, aber erfolgreichsten Chemiekonzern handeln soll.

Gewinneinbrüche durch niedrigen Ölpreis

Eine der wichtigsten Unternehmen, welche BASF angehören, ist ihre Tochterfirma Wintershall. Diese zeigt sich seit 2015 kämpferisch und weißt immer wieder positive Umsatzwerte vor. Durch die anhaltenden fallenden Ölpreise sowie den Verkauf des Gashandelsgeschäfts wurde der starke Aufstieg, welcher 2015 begann, 2016 allerdings gebremst. 2016 konnte schon im dritten Quartal ein kräftiger Umsatz- und Gewinneinbruch ausgemacht werden. Dies hängte mit dem Verkauf der Erdgashandelsaktivitäten von BASF zusammen. Obwohl der Umsatz zum damaligen Zeitpunkt noch stolze 14,0 Milliarden Euro aufgrund vorläufiger Berechnungen betrug, sah sich das Unternehmen etwas geknickt. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahr erzielte das Unternehmen nämlich eine Umsatzeinbuße in Höhe von knapp einem Fünftel. Ebenfalls brach das Ergebnis von Zinsen und Steuern, kurz, Ebit, ein. Hierbei betrug der Einbruch 22,5 Prozent, sodass lediglich 1,5 Milliarden Euro noch geschrieben werden konnten. Dennoch viel selbst diese Berechnung überraschend aus, da Analysten zuvor mit einer deutlich höheren Einbuße gerechnet hatten.

Positiver Ausblick in die Zukunft

Das Jahr 2017 soll für BASF und seine Unternehmen die Erfüllung der gestellten Ziele bringen. Dadurch, dass das Gashandelsgeschäft verkauft wurde, dürfte der Umsatz generell zurückgehen. Wie deutlich bzw. intensiv der Rückgang im Jahr 2017 gestaltet wird, kann aber nicht gesagt werden. Ebenfalls dürfte das operative Ergebnis bzw. Ebit vor Sondereinflüssen, auch leicht unter dem Vorjahresniveau ausfallen. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahr wurde nämlich ein Rückgang von 5,4 Prozent im selben Quartal verzeichnet.

Verkauf bringt Anteile an Erdgasfeldern

Der Verkauf der Gashandels- und Gasspeichergeschäfte durch die BAST-„Öltochter“ Wintershall ging hierbei vollständig an Russland. Im gleichen Zug erhielt BASF mehr Anteile an mehreren großen Erdgasfeldern, welche allesamt in Sibirien liegen. Erst mit Anfang September konnte der Deal, welcher für lange Zeit politisch umstritten war, abgeschlossen werden.

Alles im Allen positive Entwicklung der Aktie

Trotz der Einbußen im Umsatz und dem Verkauf des Gasspeichergeschäfts leidet die Aktie des Unternehmens nicht. Kurzzeitig konnten Rekordwerte von nahezu 80 Euro erzielt werden, vielen jedoch wieder. Generell benötigten die BASFT-Aktien einen langen Zeitraum, um sich von den Verlusten, welche zu Jahresanfang eintraten, zu erholen. Dennoch gelang es der Unternehmensaktie nicht, das angestrebte Kursziel von 85 Euro zu erreichen. Dies hängt möglicherweise mit den Konkurrenten Dow Chemical und LyondellBasell zusammen, da viele Personen Analyst Cooley May zufolge das Produktportfolio von Dow Chemical sowie BASF unterschätzen würden.

Gute Quartalszahlen für Deutsche Telekom

Gute Quartalszahlen für Deutsche Telekom

Europas größter Telekommunikationskonzern konnte für das dritte Quartal 2016 sehr gute Zahlen präsentieren. Das Unternehmen konnte seine Kundenbasis ausweiten und bei allen wichtigen Kennzahlen überzeugen. Der Umsatz bei der Deutschen Telekom stieg um knapp sechs Prozent auf 18,1 Milliarden Euros. Der Überschuss im Konzern wuchs gegenüber dem Vorjahresquartal um über 30 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro.

Gutes Quartal für Deutsche Telekom

Tim Höttges, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom, sieht die guten Zahlen als Beweis, dass das Unternehmen sich mit seiner Strategie auf dem richtigen Weg befindet. Die verkündeten Zahlen zum Sommerquartal haben die Erwartungen der Analysten übertroffen.

Das Wachstum bei der Telekom geht weiter.

Über sechs Millionen Anschlüsse bedeuten die Marktführerschaft bei Glasfaseranschlüssen aller Netzbetreiber auf dem europäischen Markt. Allein im dritten Quartal wuchs die Zahl um 526.000 Anschlüsse an. Auch im vierten Quartal soll sich der Zuwachs auf dem deutschen Breitbandmarkt fortsetzen. Nach Planungen sollen weitere 2,7 Millionen Haushalte die Möglichkeit haben, einen Glasfaseranschluss zu buchen. Gleichzeitig wird das schnelle LTE-Mobilfunknetz ausgebaut. Damit kann die Nachfrage von Kunden nach größeren Datenvolumina auf mobilen Endgeräten abgedeckt werden. Rund 92 Prozent der Bevölkerung werden mit der LTE-Infrastruktur nun abgedeckt.

Das Flaggschiff MagentaEINS mit seinen Paketen, in denen Kunden Tarife für Festnetz und Mobilfunk flexibel kombinieren können, bleibt ebenfalls im Aufwärtstrend. Bis zum Ende des Berichtszeitraumes nutzten 2,6 Millionen Kunden eines das Pakete von MagentaEINS. Im Vergleich zum Vorjahr sind das rund eine Million mehr Kunden.

Der Erfolg in den USA hält weiter an

In den USA sorgt T-Mobile für viel Freude im Konzern und setzt seine Erfolgsstory fort. Der Anbieter ist das am schnellsten wachsende Mobilfunkunternehmen in den Staaten und beschert der Telekom volle Kassen. Der Umsatz legte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 17,8 Prozent auf 9,2 Milliarden Dollar zu. Bei dem Gewinn gab es ein Plus von 165 Prozent auf 366 Millionen Dollar. Ein Drittel davon ist auf einen Einmaleffekt zurückzuführen. Das bereinigte EBITDA wuchs um 27,1 Prozent auf 2,4 Milliarden Dollar. Im dritten Quartal gewann das Unternehmen mehr als zwei Millionen Neukunden und wächst rasant. Auch der Kundenbestand zeigt sich bestandsfest. Die Rate an Wechslern unter den Vertragskunden beträgt gerade mal 1,32 Prozent. Zwei Jahre zuvor waren es noch 1,64 Prozent.

In Europa zahlreiche Kunden gewonnen

Im operativen Segment Europa blieb der Umsatz mit 3,2 Milliarden Euro stabil. Das bereinigte EBITDA fiel aufgrund von höheren Investitionen in die Märkte um 4,7 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro. In vielen Ländern wurde in Netze und Märkte investiert. Im Ergebnis kam es zu steigenden Kundenzahlen bei den Landesgesellschaften der Telekom. Bei den Kunden mit einem Mobilfunkvertrag konnten eine Steigerung von 219.000 erreicht werden. Bündelprodukte aus Festnetz und Mobilfunk nutzen über 1,2 Millionen Kunden, ein Anstieg von 51 Prozent gegenüber dem dritten Quartal 2015. Daran hatte MagentaONE einen erheblichen Anteil beigetragen. Auch in Europa geht der Ausbau des LTE-Netzes weiter. Über 101 Millionen Menschen werden mit dem modernen Mobilfunkstandard zum Quartalsende erreicht, was 16 Millionen mehr als noch ein Jahr zuvor sind.

In den Niederlanden wird die Mobilfunktochter des Unternehmens durch den Zukauf der Festnetzsparte von Vodafonde im Wettbewerb gestärkt. Parallel dazu gibt es Gerüchte im Markt, dass sich der Bonner Konzern vom britischen Anbieter BT trennen möchte. Mit einem Anteil von 12 Prozent ist die Telekom bei dem Unternehmen größter Anteilseigner in 2015 geworden. Das Votum für einen Brexit lässt die Bonner wieder über einen Verkauf nachdenken.

Auf internationaler Ebene kommt gleichzeitig Gegenwind von den Regulierungsbehörden. Ab Juni 2017 werden Roaming-Gebühren bei der Nutzung des Handys im europäischen Ausland verboten. Damit entfällt eine wichtige Einnahmequelle für alle Mobilfunkanbieter.

T-Systems steht in hartem Wettbewerb

Die Großkundensparte T-Systems hatte im dritten Quartal einen Auftragseingang von 1,2 Milliarden Euro, was einem Rückgang von zwei Prozent zum Vorjahr entspricht. Der Wettbewerb in der Sparte wird zunehmend intensiver. Vor allem im Vertrieb fällt die Akquise neuer Kunden zunehmend schwerer. Die Geschäfte mit Großunternehmen laufen nicht wie geplant, so dass die gesteckten Umsatz- und Gewinnziele in 2016 wohl verfehlt werden.

schlechtes Quartal für BASF

Schlechtes Quartal für BASF

Das dritte Quartal 2016 lief für BASF nicht nach Vorstellungen. Dennoch konnten die Erwartungen der Analysten erfüllt werden. Der Umsatz fiel auf 14 Milliarden Euro, während der Nettogewinn um 27 Prozent auf 888 Millionen Euro sank. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum viel der Umsatz um knapp 20 Prozent. Als Ursache für die rückläufigen Zahlen wurden die niedrigen Preise bei Gas und Öl sowie die Trennung des Gashandels- und Speichgeschäfts angeführt.

Quartal lief schlecht für BASF

Die Sparte wurde an das russische Energieunternehmen Gazprom im Zuge eines Tausches abgegeben. Die Geschäfte mit Basis-Chemikalien liefen durch die niedrigeren Verkaufspreise schlechter. Andere Segmente wie chemische Zusatzstoffe, Kunst- und Baustoffe sowie die Sparte Pflanzenschutz haben im Vergleich vom vorherigen Quartal zugelegt. Insgesamt steigerten die Chemiesparten die Erträge um rund sieben Prozent und das bei einem Umsatzrückgang von acht Prozent.

Der Ausblick für 2016 wurde vom Chemieriesen aus Ludwigshafen bestätigt. Aufgrund der genannten Sondereinflüsse wird der Umsatz erwartungsgemäß schrumpfen. Das EBIT soll leicht unter dem Vorjahr liegen. Der Vorstand versteht darunter ein Minus von bis zu zehn Prozent. BASF-Chef Bock sieht für die gesamte Chemiebranche ein Ende der Talsohle. Er setzt auf kleine bis mittlere Schritt und schließt einen radikalen Umbau seines Unternehmens aus. Es soll ein behutsamer Umbau des Geschäfts erfolgen. Der Einstieg in Bereiche, in denen BASF noch nicht unterwegs ist, kann er sich nicht vorstellen. Das Unternehmen ist bereits global gut in der Breite diversifiziert, noch komplexer soll das Geschäftsmodell nicht werden. Für 2017 ist Bock vorsichtig optimistisch mit seiner Prognose. Das Umfeld im Markt stellt nach wie vor eine große Herausforderung dar. In 2017 soll nach zwei Jahren mit rückläufigen Erträgen der Wachstumskurs fortgesetzt werden, was sich auch in den Zahlen widerspiegeln soll.

Das Schlussquartal wird vom jüngsten Großbrand am Hauptwerk in Ludwigshafen beeinträchtigt werden. Durch eine schwere Explosion im Landeshafen Nord kamen drei Menschen ums Leben, weitere 30 wurden verletzt. In der Folge kam es zu Einschränkungen bei der Logistik und Versorgung.

Die Analysten hatten unterschiedliche Einschätzungen zu den detaillierten Zahlen. Einige wie die Großbank Societe Generale geben weiterhin eine klare Kaufempfehlung ab mit einem auf 90 Euro angehobenen Kursziel. Andere Hauser sind weniger optimistisch und haben das Kursziel nur leicht angepasst mit der Empfehlung die Aktie zu halten. Es wurde von gewissen Risiken bei der zukünftigen Profitabilität gesprochen.

Dividendenperle BASF

Der weltweit größte Chemiehersteller ist eine echte Dividendenperle unter den deutschen Blue Chips. Das Papier bietet eine attraktive Dividendenrendite von 3,8 Prozent. 2016 wird eine Dividende von 3 Euro pro Anteil an die Aktionäre ausgeschüttet. Dividendenjäger erfreuen sich neben einer guten Kursentwicklung an einer seit 2009 Jahren steigenden Auszahlung über die Dividende. von 2077 auf 2016 hat sich die Ausschüttung von 1,50 Euro auf 3,00 Euro glatt verdoppelt. Die Ausschüttungsquote liegt mittlerweile bei über 60 Prozent. Der nächste Zahltag ist der 12. Mai 2017, Tag der Hauptversammlung. Wer den DAX-Titel dann in seinem Depot hält, kann sich über die Gutschrift freuen. Damit gibt es einen stabilen Rendite-Anker für das investierte Kapital bei BASF.

Ausblick für BASF

Die Perspektiven für BASF sind gut und die Aktie bleibt eine attraktive Anlage. In 2016 hat sich der Wert sehr positiv entwickelt und der Verlauf ist charttechnischer Sicht intakt. Anfang Dezember wurde ein neues Jahreshoch erreicht. Auch die fundamentalen Daten sprechen für BASF. Viele Analysten sehen den fairen Wert der Anteilsscheine am Chemieriesen deutlich höher als das aktuelle Kursniveau von rund 80 Euro. Die Aktie sei damit immer noch günstig bewertet.Die Marktposition des Chemieriesen sowie die Bilanz sind überzeugend stark. Das Unternehmen ist weltweit gesehen Marktführer in seiner Branche und sehr breit aufgestellt. Bei einem Aufschwung im Absatz von Grundchemikalien würde BASF überproportional stark profitieren. Die Margen sollten sich besser entwickeln als bisher am Markt angenommen. Weiterhin profitiert das Unternehmen von einem zuletzt wieder deutlich gestiegenen Ölpreis. Auch die Entscheidung der OPEC-Länder, dass erstmals seit 2008 die Fördermenge an Öl gekürzt werden soll, wird helfen. Zudem sorgen mögliche geplante Übernahmen durch BASF für zusätzliche Kursfantasie. Das Sahnehäubchen für Anleger ist nach wie vor die attraktive Dividendenpolitik des Konzerns.

BMW testet selbstfahrende Autos

BMW testet selbstfahrende Autos

Bisher wurden selbstfahrende Autos vor allem auf Autobahnen getestet. Dort sind die Bedingungen für autonomes Fahren günstig. Alle Autos fahren in dieselbe Richtung und der Verkehr wird durch wenige Einflussfaktoren gestört. Dies soll sich nun ändern.

Nun auch BMW im Test mit selbstfahrenden Autos

Die Herausforderungen in der Stadt sind deutlich größer aufgrund des unübersichtlicheren Verkehrs. Fußgänger und Radfahrer sind mit unterwegs und ständig kann etwas passieren, mit dem man nicht gerechnet hat. Die rechte Spur wird von einem parkenden Lieferwagen blockiert, ein Radfahrer überquert trotz roter Ampel die Kreuzung oder ein Fußgänger läuft einfach auf die Fahrbahn ohne auf den Verkehr zu achten. Fahren in der Stadt gilt als Königsdisziplin für selbstfahrende Autos. Daher soll in urbaner Umgebung sehr intensiv getestet werden.

Im Laufe des Jahres 2017 sollen etwa 40 durch einen Computer gesteuerte Autos an den Start gehen. Die Testwagen stammen aus der 3er und 7er Reihe von BMW. Mit bis zu 70 Stundenkilometern werden sie sich durch den Verkehr in der Münchner Innenstadt bewegen. Zu erkennen sind sie an der Aufschrift “Connected Drive”. Begleitet wird das Versuchsfeld jeweils von einem trainierten Testfahrer hinter dem Steuer, der bei Bedarf eingreifen kann. Außerdem folgt dem Wagen in den meisten Fällen ein weiteres von Menschenhand gesteuertes Fahrzeug.

Während der Testfahrten werden die Computer auf die Verkehrsverhältnisse im dichten Stadtverkehr trainiert. Dabei soll das Verhalten von Fußgängern eingeschätzt werden. Wenn diese abwesend auf ihrem Handy tippen, könnte eine gefährliche Situation entstehen. Diese Sonderfälle werden dem Computer und der Sensorik nun beigebracht. Die Testflotte soll nicht nur in München, sondern später auch in den USA und Israel auf den Straßen unterwegs sein.

Autonomes Fahren als Technik der Zukunft

Autonomes Fahren gilt als Schlüsseltechnologie für Mobilität. Autobauer investieren Milliarden an Euros in die Forschung und Entwicklung. Das neue Forschungszentrum für Autonomes Fahren wird in Unterschleißheim entstehen. Dort werden etwa 2.000 Mitarbeiter alle Aktivitäten in dem Bereich begleiten und steuern. Es wird noch einige Jahre dauern, bis die Technik zum autonomen Fahren weit genug entwickelt ist. BMW plant in 2021 selbstfahrende Fahrzeuge auf die Straße zu bringen. Die Modellreihe mit dem Projektnamen BMW iNExt soll die Zukunft mit gestalten. Emissionsfrei und gesteuert durch einen Computer sollen die Autos unterwegs sein. Zudem sollen sie das mobile Leben einfacher und sicherer machen. Je nach Wetterlage und Verkehr wird die perfekte Route zum Ziel gewählt. Beim Einsteigen wird automatisch die passende Sitzposition eingestellt und aus den Boxen ertönt die Lieblingsmusik. Während der Fahrt warnt das System vor eventuell drohenden Gefahren. Mittels modernster Technik soll der Fahrer nicht nur die Hände vom Steuer lassen können, sondern bei Bedarf auch während der Fahrt schlafen oder fernsehen. Dienstleistungen rund um Mobilität können sich in dem Zusammenhang zu einer wichtigen Einnahmequelle für Autohersteller entwickeln.

Unterstützt wird das Projekt vom Chiphersteller Intel und Mobileye, einem Spezialisten für Kameratechnik aus Israel. Die Partner arbeiten seit einem halben Jahr zusammen. Mobileye hat auch an Tesla Hardware geliefert, bis die beiden Firmen ihre Allianz im Streit auflösten. In der Partnerschaft mit BMW liefert das Unternehmen vor allem Kameras und Sensoren, um die Umgebung zu scannen und mit Kartenmaterial abzugleichen. Die riesige Datenmenge wird von extrem leistungsstarken Prozessoren verarbeitet und weitergeleitet. Für Intel eröffnet sich dabei ein neues interessantes Geschäftsfeld. Der Versicherungskonzern Allianz hat sich bereit erklärt, die selbstfahrenden Autos zu versichern. Dazu wurde eine Kooperation mit BMW vereinbart.

Autonomes Fahren im Wandel der Branche

Die Autobranche wird sich wandeln. Dabei spielen Emissionswerte und eine gute Klimabilanz eine wichtige Rolle. Dazu kommt die Vision von Autos, die selbstständig durch Computer gesteuert werden. Als autonome Fahrfunktionen können unterschiedliche Fähigkeiten verstanden werden, die in mehrere Stufen eingeteilt werden. In der höchsten Stufe sind Fahrzeuge in der Lage, alle auftretenden Situationen alleine zu meistern. Der Fahrer wird quasi überflüssig oder zum Beifahrer degradiert.

Deutsche Autobauer wollen ihre weltweit starke Marktposition auch beim Autonomen Fahren erhalten und treiben die Entwicklung stark voran. Die Karten im weltweiten Automobilmarkt werden neu gemischt. Technologieriesen wie Apple und Google haben Pläne zum Autonomen Fahren in der Schublade und der Taxidienst Uber greift ebenfalls an. Alle diese Unternehmen haben prall gefüllte Kassen und Erfahrung mit moderner Technik. Davor wappnen sich Autobauer auf der ganzen Welt.In Deutschland feilen neben BMW die Rivalen bei Audi und Mercedes intensiv an Plänen für selbstfahrende Autos. In ihren aktuellen Serien im Premiumsegment bieten die Unternehmen bereits umfangreiche Assistenzsysteme an, die den Fahrer unterstützen oder vor Gefahren warnen. Die Nachfrage nach derartiger Ausstattung ist groß. Schließlich machen automatische Einparkhilfen, Warnsysteme oder der Tempomat das Fahren bequemer und sicherer. Der Übergang vom Assistenzsystem zum Autopiloten wird fließend sein. Um für ein Höchstmaß an Sicherheit zu sorgen, sind viele Testreihen noch notwendig.

Daimler forciert Entwicklung von Lieferrobotern

Daimler forciert Entwicklung von Lieferrobotern

Bereits 2016 entwickelte Daimler Benz einen ersten Lieferroboter. Nun geht die Entwicklung der Lieferroboter noch einen Schritt voran. Der Hersteller von Personenkraftwagen und Nutzfahrzeugen arbeitet verstärkt am Bau eines einsatzfähigen Lieferroboters, welche schon in ersten Testläufen eingesetzt werden.

„Robovan“ als Startplan

Im Jahr 2016 entwickelte Personenkraftwagen- und Nutzfahrzeug Daimler Benz gemeinsam mit dem Startup Starship Technologies erstmals seinen Lieferroboter Prototyp. „Robovan“, so der Name des elektronischen Lieferwagens, dient als Basis für zahlreiche Zustellroboter. Hierbei nimmt „Robovan“ die Funktion eines Belade- und Transport-Hubs für bis zu acht Roboter gleichzeitig an. Dennoch befinden sich die Zustellroboter noch immer in Entwicklung, obwohl bereits erste Verwendungsziele bzw. -zwecke bekannt wurden.

Die Starship-Roboter sollen künftig in der Lage sein, auf Gehwegen vollautomatisch unterwegs zu sein. Ebenfalls sollen sie ein Gewicht von bis zu 15 Kilogramm tragen können. Die Beförderungsdistanz beträgt jedoch leidglich fünf Kilometer. Während der Beförderung soll das Gewicht von 15 Kilogramm allerdings jederzeit bewegt werden können.

Schon erste Tests

Dass es Daimler-Benz mit seinen Lieferrobotern und „Robovan“ ernst meint, zeigen erste Tests. Diese werden in Zusammenarbeit mit dem Paketdienst Hermes, den Lieferdiensten Just Eat sowie Pronto und dem Handelskonzern Metro durchgeführt. Der Lieferroboter erfasst hierbei während seiner Aktivität mit Hilfe mehrerer Kameras seine Umgebung. Ob die Zustellung der Pakete in Zukunft kostenfrei bzw. kostengünstig ausfallen wird, ist zum Testzeitpunkt noch nicht klar. Der an einen Mars-Rover erinnernde Lieferroboter könnten möglicherweise sogar bald in Deutschland erste Testlieferungen durchführen.

Starship Technologies, das zweite Unternehmen hinter der Entwicklung der Lieferroboter, rechnet mit Zustellungskosten von einem Dollar. Da die Roboter von alleine fungieren, benötigen sie vor Ort keine Überwachung. Hingegen sind Mitarbeiter der Unternehmen in der Lage, über das Internet das Fahrzeug zu überwachen. Insgesamt können bis zu 100 Lieferroboter gleichzeitig von einem einzigen Mitarbeiter kontrolliert werden, welcher zugleich in der Lage ist, bei Problemen über das Internet einzugreifen. Bei den bisherigen Tests wurden dennoch die Roboter von verschiedenen Personen gesteuert. Geplant sei es jedoch, die Überwachung auf nur eine einzige Person zu beschränken.

Tests für genauen Einsatz in mehreren Städten

Die Tests dienen nicht nur als Beweis, dass die Roboter in der Lage sind, schwere Ladung innerhalb einer bestimmten Umgebung auszuliefen. Ferner sollen sie beweisen, dass die Lieferroboter dem täglichen Betrieb mit echten Lieferungen standhalten können. Hierfür werden im Zuge der Tests zahlreiche Erfahrungen gesammelt. Dies bestätigte Starship Technologies Chef Ahti Heinla. I

n den für die Testeinsätze ausgewählten Städten sollen dutzende Roboter gleichzeitig zum Einsatz kommen. Bisher gelten als europäische Städte London, Bern, Düsseldorf sowie eine weitere deutsche Stadt als Einsatzpunkt. Voraussichtlich erhöht sich die Anzahl der Teststädte auf fünf bis sechs Städte. Nach Ablauf der Tests werden erneut weitere europäische Städte folgen, in welchen die Lieferroboter erneut zum Einsatz kommen. Während in den USA die Roboter offiziell auf öffentlichen Bürgersteigen unterwegs sein dürfen, müssen für Deutschlandeinsätze noch notwendige Ausnahmegenehmigungen für die Straße erteilt werden. Andere Anbieter wie die Pizza-Kette Domino’s testen ebenfalls ihre Lieferroboter. Domino’s allerdings setzen seine Roboter in Neuseeland erstmals ein.

Bereits längere Kooperation

Die Zusammenarbeit von Daimler-Benz und Starship besteht hierbei nicht nur seit einigen Wochen. Schon vor einigen Monaten hat der Autohersteller eine Investition in das Startup getätigt. Starship Technologies ist vor allem für die Entwicklung von Lieferrobotern bekannt. Mit insgesamt 16,2 Millionen Euro beteiligte sich Daimler-Benz am Startup, um die Fertigung der Lieferroboter zu unterstützen. Daimler-Benz ist zugleich nicht der einzige Investor für Starship Technologies. Auch Unternehmen wie Matrix Partners, Playfair Capital oder Shasta Ventures halfen dem Startup-Unternehmen aktiv mit Finanzspritzen. Die Zusammenarbeit bzw. Investition von Daimler-Benz nach der gemeinsamen Entwicklung des „Robovan“ war zugleich nur eine Frage der Zeit.

Zustellkonzepte auf der CES präsentiert

Die Kooperation zwischen Starship Technologies und Daimler besteht seit September 2016. Gemeinsam befanden sich beide Unternehmen auf der Elektronikmesse CES in Las Vegas. Dort stellten sie zusammen Zustellkonzepte vor, in welchen Lieferwagen wie der Robovan mit mehreren Lieferrobotern gleichzeitig ausgestattet werden sollte. Durch die Finanzierungsrunde, welche die erste ihrer Art für das Unternehmen darstellt, könnten die Konzepte möglicherweise bald in die Tat umgesetzt werden. Bislang jedoch hat die von den Skype-Erfindern gegründete Firma mit Sitz in Estland nicht auf externe Geldquellen zugegriffen.

Nicht das einzige Unternehmen

Dass Lieferroboter und automatische Lieferfahrzeuge in Zukunft noch größer an Bedeutung gewinnen werden, wird nicht nur durch Starship und Daimler-Benz bewiesen. Auch Mercedes-Benz Vans investiert in die Entwicklung der Fahrzeuge und Roboter. Im September 2016 stelle Mercedes-Benz Vans seine strategische Zukunftsinitiative mit Namen „adVANce“ vor. Bis zum Jahr 2020 sollen rund 500 Millionen Euro in Form von Investitionen in die Bereiche innovative Mobilitätsangebote, Automatisierung, Digitalisierung sowie Robotik fließen, sodass die Entwicklung von Lieferroboter und vergleichbaren Fahrzeugen durch Mercedes-Benz Vans ebenfalls stark vorangetrieben wird.Meinungen zum Thema

Eine Meinung zum Thema Sind Lieferroboter die Zukunft

Daimler-Benz liefert selbstfahrende Taxis

Daimler-Benz liefert selbstfahrende Taxis

Ist das neue Unternehmen ,,UBER” im Aufbruch? Das Unternehmen ist wie das Unternehmen ,,Airbnb” total in die Decke geschossen und wird vor allem in den USA, Südostasien und England fleißig verwendet. Hierbei handelt es sich um Privatfahrer, die eine Fahrt zu einem beliebigen Ort anbieten. Man muss Uber ganz klar von öffentlichen Verkehrsmittel unterscheiden. Doch was ist der Vorteil von UBER, sodass es mehrere tausend Menschen an einem Tag verwenden? Ganz klar: Der Preis! Gerade in Ländern wie Thailand und Malaysia kostet einen eine Fahrt von über 2 Stunden mit ca. 200 km 30 bis 40 Euro. Das ist eine Bahnfahrt in Deutschland!

Was plant UBER?

Einer Kooperation von UBER mit Mercedes Benz steht anscheinend nichts mehr im Weg. Benz will dem Unternehmen selbstfahrende Taxis zur Verfügung stellen. Auch wenn dieser Versuch von deutschen Behörden ganz deutlich abgelehnt wurde, entscheidet im Endeffekt das Volk, was den Markt wirklich dominiert. Die Ablehnung war mit dem Argument begründet, dass dadurch viel zu viel Arbeitslosigkeit entstehen würde. Auch wenn das wahr ist, hindert UBER nichts daran diese Vision umzusetzen. Der wirtschaftliche Vorteil ist ganz klar. Selbstfahrende Taxis brauchen keinen Lohn. Somit würde alles automatisiert ablaufen. Auf den Kundenkontakt müsste dann verzichtet werden. Da man nicht genau weiß, ob das so gut ankommt, wird man erst mal einen Versuch angehen. Somit kann man herausfinden, ob die Idee wirklich so gut von den Kunden aufgenommen wird. Ansonsten wäre es ein viel zu hohes wirtschaftliches Risiko. Wie Sie sehen stellt sich die ganze Sache ein bisschen schwieriger dar, als es eigentlich von UBER und Benz geplant war. Die rechtliche Lage ist da das kleinste Problem. Auch wenn man die deutschen Behörden erst mal davon überzeugen muss, ist die Kundschaft wichtiger. Wenn diese, wegen den automatisierenden Abläufen ausbleibt, muss man auf die innovative Entwicklung verzichten.

Wie geht es nun für die Fahrer weiter?

Die Fahrer können weiterhin bei UBER weiter fahren. Es werden, jedoch ein paar Tests durchgeführt, um die Kundenreaktion zu testen. Dieser Test hat, jedoch nicht zur Folge, dass sich alle Fahrer von heute auf morgen einen neuen Job suchen müssen. Auch für Taxiindustrie stellt UBER eine große Gefahr da. Der Grund ist einfach. Die Menschen zahlen weniger und auch in Ländern wie Thailand, wo UBER eigentlich verboten ist, kann die Nutzung nicht mehr gestoppt werden. An diesem Beispiel sieht man, dass die Entscheidungen ganz klar von den Kunden abhängen.

Fazit zu UBER- Wird es bald selbstfahrende Taxis geben?

Wie wird es nun mit UBER weitergehen? Müssen sich alle Taxifahrer morgen schon arbeitslos melden? Natürlich wird so eine Entscheidung nicht von heute auf morgen gefällt. Man sollte den Verlauf, jedoch täglich mit verfolgen. Wenn UBER bemerkt, dass die Kundschaft die selbstfahrenden Taxis sehr gut aufnimmt ist es verständlich, dass das Unternehmen mehr davon produziert. Die Entscheidung wird also nicht morgen durchgesetzt werden, sondern braucht Zeit. Daher brauchen die Fahrer auch noch nicht heute um ihren Job bangen.Beide Unternehmen werden sich gegenseitig unterstützen, um die beste Entscheidung zu treffen und die Interessen des Kunden zu verfolgen. Wie nun genau entschieden wird und welche Entscheidung gewinnt, hängt ganz klar vom Kunden ab. Die Kunden haben die Macht, ob in der Zukunft ein Fahrer am Steuer sitzen wird, oder alles automatisch abläuft.

Warren Buffet kauft in Deutschland zu

Warren Buffet kauft in Deutschland zu

Warren Buffett, der legendäre amerikanische Starinvestor aus Omaha, sagte einmal: „Es ist viel besser, ein hervorragendes Unternehmen zu einem guten Preis zu kaufen als ein gutes Unternehmen zu einem hervorragenden Preis“

Dass es in Deutschland sehr viele gute Unternehmen gibt, hat sich international herumgesprochen. Aber Buffett will mehr, er möchte stets hervorragende Unternehmen für seine Berkshire Hathaway Beteiligungsgesellschaft erwerben und findet sie auch zunehmend im deutschen Mittelstand, wie beispielsweise die Wilhelm Schulz GmbH aus Krefeld. Er erwarb damit einen weltweit führenden Hersteller und Spezialisten für Rohrteile, dessen Mitarbeiter 2016 einen Jahresumsatz von ca. 200 Millionen hauptsächlich mit dem Bau und Vertrieb von Spezialrohren für die Öl-, Gas- sowie der chemischen- und der Nuklearindustrie erwirtschafteten.Wenn Warren Buffet in Deutschland Aktien kauft

Warren Buffett investiert langfristig

Für all seine Beteiligungen gilt, dass sie langfristig in seine Berkshire Hathaway eingegliedert werden. Dabei mischt sich die Gesellschaft so wenig möglich in die laufenden Geschäfte ein. Seine Unternehmen bleiben relativ selbständig und behalten dabei große unternehmerische Freiheiten. Die Familienunternehmen bleiben Teil der Gesellschaft und werden nicht weiter verkauft.

Das zeichnet Warren Buffet gegenüber anderen Beteiligungsgesellschaften (in Form von Finanzinvestoren) aus, die meist die übernommenen Unternehmen nach kurzfristigen und harten Sanierungsmaßnahmen wieder für einen höheren Preis verkaufen.

Sein Anlagegrundsatz als einer der erfolgreichsten Value (Wert)-Investoren der Welt wird durch ein weiteres Zitat unterstrichen:

„Wir investieren nur in ein Unternehmen, wenn wir (1) die Geschäfte verstehen, (2) die langfristigen Aussichten des Unternehmens gut sind (bewiesene Ertragskraft, gute Erträge auf das investierte Kapital, keine oder nur geringe Verschuldung, attraktives Geschäft), (3) das Unternehmen von kompetenten und ehrlichen Managern geleitet wird und (4) sehr attraktiv bewertet ist.“ Das ist auch der Grund, warum sich die Aktien der Berkshire Hathaway als eine langfristige Anlage in sehr vielen Depots von Fondsgesellschaften und Kleinanlegern befindet. Warren Buffett ist Zeit seines Lebens der Theorie des Value- Investments vom Gründer der Fundamentalanalyse Benjamin Graham treu geblieben und setzte sie erfolgreich in die Praxis um.

Warren Buffett und seine Berkshire Hathaway Gesellschaft

Waren Buffett, der am 30. August 2017 87 Jahre alt wird, wurde in Omaha im US-Bundesstaat Nebraska geboren. Nach ersten Erfolgen in der Investmentbranche gründete er 1955 die Berkshire Hathaway Inc. Der Name stammt aus einer alten übernommenen Textilfabrik, die er zu einer der erfolgreichsten Holding ausbaute. In der Holding selbst arbeiten 25 Mitarbeiter. In den Mitgliedsunternehmen seiner Gruppe sind ca. 367.000 Mitarbeiter beschäftigt, die 2016 einen Jahresumsatz von 223,6 Mrd. US-Dollar weltweit erwirtschafteten, wobei 24,1 Mrd. als Gewinn in der Kasse blieben. Der Gewinn ist eine wichtige Größe, denn er dient u.a. der weiteren Finanzierung von Übernahmen. Berkshire Hathaway finanziert seine Übernahmen nicht durch die Aufnahme von Schulden, sondern aus dem Cashflow. Das macht die Holding unabhängig von fremden Einflüssen. Über 80 Firmen gehören aktuell zu der Holding. Darunter befinden sich u.a. große Versicherer, eine große Frachteisenbahngesellschaft, Autohäuser, Zeitungen etc. In Deutschland gehören zum Portfolio Beteiligungen am Rückversicherer Munich Re, die Charterfluggesellschaft Netjets u.a.

Zu einem großen und besonderen Ereignis gestaltet sich immer wieder die jährliche Hauptversammlung der Berkshire Hathaway, zu der jährlich zehntausende Aktionäre, Finanzjournalisten und andere Interessenten nach Omaha kommen. Die Vorstellung des Geschäftsberichtes ist dabei der kleinste Teil der Veranstaltung. Der weitaus größere Teil der Zeit wird dazu genutzt, Fragen an das Führungsduo aus Warren Buffett und seinen langjährigen kongenialen Partner und Vice Chairmen Charlie Munger zu stellen. Die Fragen beschäftigen sich aber nicht nur mit dem Geschäftsbericht und der künftigen Übernahmestrategie, sondern auch Fragen zu anderen Themen aus Politik und Wirtschaft werden von den beiden älteren Herren, Charlie Munger ist Jahrgang 1924, mit großer Geduld und Humor stundenlang beantwortet. Diese Aktionärsversammlung hat sich damit den Ruf als „Woodstock der Kapitalisten“ verdient erarbeitet.

Interessant ist auch, dass die A-Aktie von Berkshire Hathaway seit ihrer Ausgabe niemals gesplittet wurde. Sie ist die teuerste Stückaktie mit zuletzt rund 248.790 US-Dollar (Stand: 28.04.2017). Seit 1966 wurden keine Dividenden mehr gezahlt. Dass solche Aktien nicht so günstig am Markt zu handeln sind, dürfte jedem klar sein. Deshalb wurde 1996 als neue Kategorie die B-Aktie eingeführt. Besitzer der B-Aktie haben allerdings auch nur ein eingeschränktes Stimmrecht von 1/10.000. Der Kurs betrug rund 165 US-Dollar (Stand 28.04.2017) und ist damit auch für Kleinanleger eine Option.Einige Kleinanleger versuchen, das Portfolio von Berkshire Hathaway teilweise zu kopieren und wundern sich dann, wenn der gleiche Erfolg ausbleibt. Das wird auch nur in den seltensten Fällen funktionieren, da die Einstandskurse der von Buffett erworbenen Aktienpakete niedriger sind, als sie der Privatanleger erhält (Sondervereinbarungen, Rabatte etc.). Wenn ein Mann wie Buffett auf Einkaufstour geht, bewegt das die Kurse auch schon im Vorfeld. Den besten Kurs erhalten Privatanleger, wenn sie B-Aktien der Berkshire Hathaway erwerben und langfristig halten.

Meinungen zum Thema Warren Buffet

Bilanz Allianz AG

Die Bilanz der Allianz AG – mit weiter guten Aussichten

Sämtliche Geschäftsbereiche des Versicherungskonzerns haben in dem Jahr gute Ergebnisse erwirtschaftet. Die Allianz verdiente in 2016 6,9 Milliarden Euro, was vier Prozent mehr als im Vorjahr sind. Beim Umsatz gab es einen kleinen Rückgang von zwei Prozent auf 122,4 Milliarden Euro. Zum fünften Mal in Folge steigerte die Allianz Gruppe ihr operatives Ergebnis.

Die Allianz mit einer guten Bilanz

Die Bilanz der Allianz AG mit guten Egebnissen

Ein wesentlicher Anteil stammt aus den Sparten Kranken- und Lebensversicherung. Es gab ein Wachstum von 9,3 Prozent auf 4,1 Milliarden Euro zu verzeichnen und trotz Niedrigzinsphase wurde das Neugeschäft gesteigert. Der Geschäftsbereich Schaden- und Unfallversicherung hatte einen Rückgang von 4,2 Prozent beim operativen Ergebnis auf 5,4 Milliarden Euro. Positiv wurde auf der Bilanzkonferenz allerdings vermeldet, dass die Schaden-Kosten-Quote um 0,3 Prozent auf 94,3 Prozent gesunken ist.

Oliver Bäte, der Vorstandsvorsitzende der Allianz SE, blickt zuversichtlich in die Zukunft. Für 2017 wird ein operatives Ergebnis von etwa 10,8 Milliarden Euro geplant sowie ein Aktienrückkaufprogramm mit einem Volumen von drei Milliarden Euro. Besonders stolz ist er auf das hohe Eigenkapital, welches eine Position der Stärke verschafft. Der Aktienrückkauf war fest eingeplant für den Fall, dass kein geeigneter Übernahmekandidat am Markt gefunden wird. Es gab international einige Verhandlungen mit großen Versicherern, die allerdings nicht zum Abschluss führten. Daher kann das Geld für den Rückkauf aus dem Budget für mögliche Übernahmen entnommen werden.

Die Aktionäre freuen sich neben den Ergebnissen über die Anhebung der Dividende von 7,30 Euro auf 7,60 Euro bei Europas größtem Versicherer. Damit wird die aktionärsfreundliche Politik bei der Allianz fortgeführt. Insgesamt werden 6,9 Milliarden Euro an die Aktionäre ausgeschüttet. Für Dividendenjäger ist die Aktie äußerst attraktiv, denn die Dividendenrendite liegt bei etwa 4,5 Prozent. Der deutsche Versicherer gilt als sehr solide und weist eine Solvency 2 Quote von 218 Prozent auf. Somit ist weiterer Spielraum für künftige Dividendenerhöhungen oder Rückkaufe eigener Aktien vorhanden.

Übernahmen sind nicht vom Tisch, allerdings wollte Oliver Bäte keine Gerüchte und konkrete Namen von Mitbewerbern bestätigen. Genügend Geld für Zukäufe ist in der prall gefüllten Kasse. Allerdings muss es passen und die Allianz Gruppe durch einen Zukauf gestärkt werden. Vor allem im Bereich Schadenversicherung sieht der Münchner Versicherer Märkte, in denen sein Anteil noch deutlich höher sein könnte. 2016 wurde das Firmenkundengeschäft vom Wettbewerber Aegon übernommen. Daraus sollen künftig weitere Erlöse resultieren.

Aussichten der Allianz Aktie

Die Allianz AG gehört unter den Werten von Banken und Versicherungen mit zur ersten Wahl. Die Mehrheit der Analysten sieht die Aktie weiterhin positiv. Auch die US-Tochter Pimco liefert wieder positive Ergebnisse. In den letzten Jahren war Pimco zum Sorgenkind des Unternehmens geworden, da immer mehr Anleger dort Gelder abzogen. Nun erfolgte in 2016 eine Trendwende. Das Investmenthaus erhält Milliardenzuflüsse in seine Fonds. Zudem sollen in 2017 durch höhere Ausgabeaufschläge und Verwaltungsprovisionen die Einnahmen steigen. Das trägt zu einem Bewertungsaufschlag für den Titel Allianz bei. Der Versicherer hat global betrachtet noch einige Chancen auf Wachstum.Die Allianz bietet neben einer guten Dividendenrendite auch interessante Perspektiven an. Das Unternehmen wird strategisch immer mehr auf Digitalisierung ausgerichtet. Davon profitieren Kunden und zudem können Kosten eingespart werden. Immer mehr Prozesse können online abgewickelt werden. Ein Kurs von 200 Euro scheint kurz- bis mittelfristig ein realistisches Ziel zu sein. Nach Bekanntgabe der Zahlen aus 2016 entwickelte sich die Allianz Aktie besser als der DAX. Fundamental betrachtet ist die Aktie mit einem KGV von 11 günstig bewertet. Außerdem ist Kurs-Buchwert-Verhältnis von eins nur halb so hoch wie der Vergleichswert in der Gesamtbranche.

 

Absatzrekord bei Mercedes-Benz

Absatzrekord bei Mercedes-Benz

2016 konnte Mercedes-Benz das erfolgreichste Jahr in seiner langen Firmengeschichte feiern. Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG, konnte zum Auftakt der Automesse in Detroit gute Nachrichten verkünden. Die Verkaufszahlen wurden um knapp 12 Prozent auf 2,23 Millionen Autos gesteigert – inklusive der Marke Smart. Nie zuvor wurden so viele Autos mit einem Stern an Kunden ausgeliefert.Das Wachstum liegt über den deutschen Mitbewerbern. Besonders gut entwickelte sich das Geschäft in Europa und China. Im größten Einzelmarkt China stiegen die Verkaufszahlen um 26,6 Prozent an. Die größte Absatzregion Europa verbuchte einen Zuwachs von 12,4 Prozent. In zahlreichen Ländern wie Deutschland, Italien, Japan, den USA und Kanada oder Südkorea ist Mercedes Marktführer gemessen an Zulassungen im Premiumsegment der PKWs. Somit konnte bereits das sechste Rekordjahr in Folge beim deutschen Autohersteller eingefahren werden. Seit 2013 wächst Mercedes jedes Jahr zweistellig. Von den Erfolgen partizipieren auch die Mitarbeiter. Einen Bonus von 5400 Euro erhalten alle in Deutschland nach Tarifvertrag Beschäftigte. Die Ausschüttung orientiert sich am operativen Gewinn.

Nach zehn Jahren verkaufte Mercedes wieder mehr Autos als der große bayerische Rivale BMW. Erneut verkaufte sich die C-Klasse gemessen an Einheiten mit 425.000 Stück am besten. Aber auch die aktuellen Versionen aus der E- und S-Klasse verkaufen sich hervorragend. Des Weiteren macht sich die Modelloffensive bei den SUVs bezahlt. Um mehr als ein Drittel zum Vorjahr konnten die verkauften Einheiten gesteigert werden. Der Absatz der Marke Smart ist mit rund 145.000 verkauften Autos ebenfalls auf einem Rekordniveau und mit 21 Prozent deutlich über dem Vorjahr. Noch stärker wuchs die Sportwagen Marke Mercedes AMG mit einem Plus von 44 Prozent. Etwa 100.000 Fahrzeuge wurden von den sportlichen Limousinen, Coupés, SUVs, Cabriolets und Roadstern abgesetzt. Das Portfolio an verschiedenen Modellen inklusive der Submarken Smart, AMG und Maybach ist so groß wie nie zuvor. Gerade im Premiumsegment wird potenziellen Kunden eine breite Auswahl geboten.

Die Prognose für die Zukunft sieht positiv aus. Für 2017 wird mit leicht wachsenden Verkaufszahlen und Umsätzen geplant. Dank starker Margen im Premiumbereich ist Mercedes-Benz das wichtigste Unternehmen im Daimler Konzern. Die neue E-Klasse verspricht weiter steigende Zahlen und Gewinne. Sie wird erstmalig das ganze Jahr über in China verfügbar sein. Der Absatzmarkt in Asien ist sehr wichtig für deutsche Autohersteller, die Nachfrage dort ist weiterhin enorm groß. Auch Geländewagen sind weiterhin stark nachgefragt. In der Sparte LKW rechnet man mit einer Stabilisierung des Geschäfts nach schwachen Zahlen im letzten Quartal 2016. Vor allem in Lateinamerika und den USA brach das Geschäft bei den LKWs deutlich ein. Allerdings blieb dies die einzige schlechte Nachricht im Rekordjahr 2016.

Pläne für Elektroautos werden beschleunigt

In 2016 wurde eine Offensive in Richtung Elektroautos und Digitalisierung angestoßen. Aktuell werden als reine Elektrowagen nur der Smart sowie die B-Klasse in der Flotte angeboten. Bis 2025 sollen unter dem neuen Label “EQ” zehn Elektromodelle in Serie gehen. Die Palette soll vom Smart bis zum SUV reichen. Deren Anteil an allen verkauften Autos soll 15 bis 25 Prozent betragen. In Bremen sollen die ersten Autos vom Band rollen. Im dortigen Werk soll 2019 das erste Modell in Serie gehen. Als Brückentechnik zur Elektromobilität werden Hybridmodelle mit einer Mischung aus Verbrennungs- und Elektromotor genutzt. Das Ziel bei den Stuttgartern ist klar definiert: auch bei reinen Elektroautos soll Mercedes die Premiummarke Nummer eins werden. Zudem kann der Konzern mit Elektrowagen seine Klimabilanz massiv verbessern. Aktuell wird diese beim Schadstoffausstoß von steigenden Verkäufen an SUVs verhagelt. Nur mit Hilfe der Elektromobilität können die Schwaben die Vorgaben aus der EU einhalten. Bereits in 2017 soll der erste elektrische LKW in einer kleinen Serie produziert werden. Branchenexperten gehen davon aus, dass über zehn Milliarden Euro in die Elektrosparte investiert werden müssen.

Protektionistische Pläne von Donald Trump als Risiko

Die USA sind ein sehr wichtiger Markt für Mercedes. Etwa jedes sechste Auto weltweit wird dort verkauft. Der protektionistische Kurs der neuen Regierung unter Präsident Trump ist ein Risiko vor allem für ausländische Autohersteller. Deren hohe Absatzzahlen in den USA sind ein Dorn im Auge. Trump möchte, dass Autofabriken in den USA anstatt in Mexiko errichtet werden.Zuletzt wurde offen mit der Einführung von Strafzöllen gedroht. Ein Werk in Mexiko soll mit 35 Prozent Einfuhrzoll belegt werden. Auch Lastwagen werden aus Mexiko in das Nachbarland geliefert. Sollten zusätzlich Exporte aus Deutschland mit Zöllen verteuert wird, droht Mercedes ein großer Schaden