Deutsche Telekom verdient mehr Geld und wächst.

Auch im dritten Quartal 2016, wie schon im ersten und zweiten, wächst die Deutsche Telekom. Der Umsatz stieg um knapp sechs Prozent auf 18 Milliarden Euro. Der Free Cashflow steigerte sich um 45 Prozent auf zwei Milliarden Euro. Die Zahl der Glasfaser-Kunden und Mobilfunkumsätze ist deutlich maximiert worden. Vor allem die Tochterfirma T-Mobile US wächst beständig.Mit einer guten Prognose aus den Vereinigten Staaten von Amerika und einer fortlaufend positiven Entwicklung in Deutschland war das dritte Quartal 2016 ebenfalls ein Erfolg, wie auch Tim Höttges, der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Telekom bestätigt. Die Umsatzzahlen verbesserten sich gegenüber dem Vorjahresquartal auf 18 Milliarden. Vor allem der Free Cashflow verbesserte sich deutlich, obwohl auch sehr viel investiert wurde. Der Konzernüberschuss wurde im Prinzip ebenfalls maximiert. Nachdem im Jahr 2015 0,8 Milliarden erzielt wurden, betrug die Summe dieses Mal 1,1 Milliarden Euro, was einem satten Plus von 30 Prozent entspricht. Gesäubert stagniert der Unternehmensüberschuss bei einer Milliarde. Die vorhergesagten Prognosen bestätigten sich im Wesentlichen bisher.

Bundesrepublik Deutschland – bei Glasfaseranschlüssen europaweit top

Die Deutsche Telekom konnte sich im Ausbau des Breitbandmarktes weiter verbessern. Die börsendotierte Firma verfügt tatsächlich nunmehr über sechs Millionen Anschlüsse. Damit hat sie im Übrigen auch den größten Bestand an Glasfaseranschlüssen gegenüber den anderen europäischen Konkurrenzanbietern. Im genannten Zeitraum wurden 526 000 neue Anschlüsse gelegt. Damit sind rund 60 Prozent aller deutschen Haushalte mit Glasfaser ausgestattet. Der Umsatz für Breitwand wuchs das ganze Jahr über kontinuierlich und wird voraussichtlich auch für das vierte Quartal 2016 zutreffen. Angedacht sind 2,7 Millionen weitere Haushalte, für die ein Glasfaser-Anschluss zur Verfügung gestellt wird.

Auch bei den MagentaEINS-Kunden gibt es einen Zuwachs. Im September hatten 2,6 Millionen Menschen einen Telekomvertrag, bei dem Festnetz und Mobilfunk miteinander verzahnt werden. Dies bedeutet eine Zuwachsrate von über einer Million Verbraucher.

Die Deutsche Telekom hat sich im Großen und Ganzen weiter als Marktführer im Mobilfunk etabliert. Der Umsatz ist dieses Mal jedoch leicht gesunken, was sich durch abgesenkte Terminierungsbeträge und Preisrabatte bei den MagentaEINS Paketen erklärt.

Im Mobilfunkbusiness zeichnet sich ein deutlicher Wandel im Konsumverhalten der Verbraucher ab. Insbesondere die Nutzung der mobilen Endgeräte und das damit einhergehende Datenvolumen sind sprunghaft angestiegen. Die monatliche Datennutzung von Privatiers erhöhte sich um circa 80 Prozent auf circa ein Gigabyte. Die neuen Tarife wurden weitestgehend akzeptiert. Das LTE-Mobilfunknetz wird weiter ausgebaut. Ungefähr 92 Prozent der Menschen sind an die Breitbandinfrastruktur angeschlossen, ein Anstieg von fünf Prozent.

Vereinigte Staaten von Amerika – auf Gewinnkurs und Überholspur

In den Staaten ist T-Mobile gefragt wie nie zuvor, wie zwei Millionen neue Konsumenten beweisen. Das Wachstum ist enorm, vor allem bei Vertragskunden. Im Prepaid-Bereich konnten knapp 700 000 Neukunden verzeichnet werden. Außerdem bleiben die Stammkunden bei T-Mobile US erhalten. Nur circa ein Prozent der Kunden und Kundinnen wechseln den Anbieter, sogar etwas weniger als in den Jahren zuvor, was für die Kundenzufriedenheit spricht. Der Umsatz insgesamt erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um knapp 18 Prozent auf 9 Milliarden Dollar.

Europa – mehr Kunden

Europaweit fällt auf, dass sich der Ausbau der Telefonleitungen lohnt, es werden immer mehr Kunden. Die Zahl von Verbrauchern und Verbraucherinnen, die einen Mobilfunkvertrag abgeschlossen haben, erhöhte sich um 219 000. Über eine Million Menschen nutzen Mischprodukte aus Festnetz und Mobilfunk. Das ist ein Anstieg um die Hälfte. Dies ist vorrangig MagentaONE zu verdanken. Die Zahl der TV-Konsumenten beträgt vier Millionen.

Die Netze werden weiterhin ausgebaut und erneuert. 101 Millionen Leute sind mit LTE ausgestattet, also 16 Millionen mehr als 2015. 55 Prozent der Telefonanschlüsse basieren auf IP. Der Umsatz scheint mit 3,2 Milliarden Euro stabil.

Hartumkämpfter Markt bei der Telekommunikation

Bei den Aufträgen für das T-System ist ein Rückgang zu verzeichnen im Gegensatz zu 2015. Der Telekommunikationsmarkt ist heiß umkämpft. Laufende Verträge wurden nicht mehr verlängert. Die Market Unit, das Business mit außenstehenden Kunden, verringerte sich im Grunde genommen ebenfalls um 7,5 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro. Die Ergebniskennziffern der Market Unit minimierten sich, was teils ursächlich auch an den IP-Migrationskosten lag.

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