Kauf Linde für unseren NDAC-Clubfonds  

Wir haben unseren Wasserstoff-Favoriten für unseren NDAC-Clubfonds gekauft

Das Unternehmen Linde

Das von Carl Linde und einigen anderen Geschäftsleuten am 21. Juni 1879 gegründete Unternehmen firmiert heute unter dem Namen The Linde Group plc (englisch: public limited company oder irisch: teoranta = teo; beides stellen  die irische Rechtsform der Aktiengesellschaft dar) mit Sitz in Dublin und operativer Hauptzentrale im britischen Guildford.

Das Kerngeschäft von Linde besteht in der Herstellung von Gasen und Prozessanlagen, die Gase gewinnen oder herstellen. Linde ist im Bereich Industriegase Weltmarktführer vor dem französischen Wettbewerber Air Liquide.

Linde ist sowohl an der Frankfurter Wertpapierbörse als auch an der New York Stock Exchange notiert und Teil des DAX, des DivDAX sowie des amerikanischen S&P 500. 

Am 1. Juni 2017 stimmte der Aufsichtsrat der bisherigen Linde AG mit Sitz in München dem Zusammenschluss und dem Fusionsvertrag (Business Combination Agreement, BCA) mit dem US-amerikanischen Gaskonzern Praxair und den damit verbundenen Wettbewerbsauflagen zu. Nach dem Zusammenschluss verlagerte die neue Holding unter dem Namen Linde plc. ihren Sitz von München ins irische Dublin und betrieb die operativen Zentralfunktionen in Großbritannien.

Linde plc wird seit 2019 von Steve Angel als CEO geführt und als Chairman fungiert der langjährige Vorstandsvorsitzende der Linde AG, Prof. Dr. Wolfgang Reitzle.

Bereiche und Produkte

Der international gut aufgestellte Konzern unterteilt sich im Wesentlichen in die Bereiche Gases Division und Engineering Division.

Gases Division

Die Linde Group nimmt im internationalen Gase-Markt eine weltweit führende Position ein. Linde bietet eine breite Palette an Druck- und Flüssiggasen sowie Chemikalien an und ist damit ein wichtiger und verlässlicher Partner für die unterschiedlichsten Industrien.

Gase von Linde werden beispielsweise im Energiesektor, in der Stahlproduktion, der Chemieverarbeitung, dem Umweltschutz, dem Schweißen sowie in der Lebensmittelverarbeitung, der Glasproduktion und der Elektronik eingesetzt.

Auch baut das Unternehmen die Sparte Healthcare, das Geschäft mit medizinischen Gasen und Dienstleistungen, konsequent aus und ist in der Weiterentwicklung der umweltfreundlichen Wasserstofftechnologie weltweit führend.

Engineering Division

Die Engineering Division von Linde ist mit der Fokussierung auf die zukunftsträchtigen Marktbereiche Olefinanlagen, Erdgasanlagen, Luftzerlegungsanlagen sowie Wasserstoff- und Synthesegasanlagen weltweit erfolgreich. 

Im Unterschied zu fast allen Wettbewerbern kann das Unternehmen bei der Planung, der Projektierung und dem Bau von schlüsselfertigen Industrieanlagen auf eigenes, umfassendes verfahrenstechnisches Know-how zurückgreifen.

Die Anlagen von Linde werden für verschiedenste Bereiche eingesetzt: in der Petrochemie und der chemischen Industrie, bei Raffinerien und Düngemittelfabriken, für die Gewinnung von Luftgasen, zur Erzeugung von Wasserstoff und Synthesegasen, zur Erdgasbehandlung und auch für die Produktion von Edelgasen. 

Der Blick in die Bücher

Die Umsätze des Konzerns wurden für 2019 mit 28,228 Milliarden Dollar ausgewiesen, gegenüber 2018 mit 14,9  Milliarden. Die Umsatzveränderung von 89,45 Prozent erklärt sich durch den Zusammenschluss mit dem amerikanischen Konkurrenten Praxair. Dabei stieg das Bruttoergebnis von 3,986 Milliarden Dollar auf 6,909 Milliarden Dollar (Steigerung um 73,33 Prozent). Allerdings wird das Ergebnis nach Steuern wird mit 2,28 Milliarden Dollar gegenüber dem Vorjahr mit 4,381 Milliarden Euro beziffert. Die Mitarbeiterzahl 2019 wurde von 80.820 auf 79.886 Beschäftigte gesenkt.

Die Dividende stieg für 2019 auf 3,50 Dollar (Vorjahr 3,20 Dollar).

Für das erste Quartal 2020 blieben die Zahlen im Rahmen der Erwartungen, was nichts anders bedeutet, als dass der Linde Konzern bisher gut durch die Corona-Krise steuert. Linde erzielt im 1. Quartal einen Umsatz von 6,739 Milliarden Dollar  (Vorjahr 7,08 Milliarden Dollar, die Analystenprognose lag bei 6,74 Milliarden Dollar), einen operativen Gewinn (bereinigt) von 1,4 Milliarden Dollar (gegenüber VJ: +11 %) und einen Gewinn je Aktie (bereinigt) von 1,89 Dollar. Die Höhe entsprach der Prognose.

Insgesamt liegen aktuell 14 Einschätzungen zur Aktie vor: 9 sagen kaufen und 5 halten. Das durchschnittliche Linde-Kursziel aus den vorliegenden Analysen liegt aktuell bei 196,63 Euro, wobei die Spannweite von 172,00 Euro (Nord LB) bis 215,00 Euro (Berenberg Bank) reicht. Aktuell liegt der Kurs bei rund 182,00 Euro. Das Tief im laufenden Jahr mit ca. 139 Euro hat der Konzern verlassen, bis zu dem 52-Wochen–Hoch mit 209,00 Euro ist allerdings noch ein Stück Wegstrecke nach Norden zurück zu legen.

Fazit:

Wir haben 500 Linde-Aktien zum Preis von 189,31 Euro erworben und haben damit nun den Weltmarktführer im Bereich der Industriegase in unserem NDAC-Clubfonds. Auf Grund der Pläne der Bundesregierung, unser Land mit hohen Subventionen zum Weltmarktführer im Bereich Wasserstoff als Energieträger zu etablieren, sind die Zukunftsaussichten für Linde als positiv zu werten. Fakt ist aber, die Entwicklung von Wasserstoff als künftiger Energieträger für die Massenproduktion wird noch einige Zeit benötigen. In der Zwischenzeit wird unser Unternehmen mit den anderen Produkten und Leistungen in seinem Portfolio sowie einer planmäßig steigenden Dividende punkten.

Tipps und Informationen für Anleger und Sparer

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