Neuerwerbung für unser Depot – Xiaomi Tech

Xiaomi Tech ist ein chinesischer Elektronik-Hersteller. Das Unternehmen wurde 2010 von Lei Jun gegründet, der es heute noch als CEO führt. Das Unternehmen gehört zu den größten Smartphone-Herstellern in China.
Xiaomi rückte erstmals in den Blickpunkt der Mobilfunk-Branche, als das Smartphone Xiaomi Mi 1, ein günstiges High-End-Gerät, der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Dazu wurde auch MIUI (MIUI= MI User Interface, ausgesprochen wie „Me You I“, ist ein stark angepasstes, auf Android basierendes Betriebssystem der Firma Xiaomi) entwickelt, also ähnlich den Mitbewerber-Produkten One UI (Samsung) oder EMUI (Huawei). Seit 2017 sind Produkte von Xiaomi in einigen europäischen Ländern verfügbar und seit 2019 auch in Deutschland.
Natürlich können die Endprodukte von Xiaomi nicht mit den Premium-Smartphones von Apple mithalten, aber sie sind günstig zu erwerben und finden dadurch ihre Abnehmer weltweit. Xiaomi -Handys sind günstig – und zwar richtig. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist oft hervorragend. Allein das macht die Marke interessant für viele Menschen, die ein Smartphone mit guter Ausstattung suchen, aber keine Unsummen ausgeben wollen.
Wer Xiaomi Tech nur auf die Herstellung von Billig-Smartphones reduziert, unterschätzt das chinesische Unternehmen, denn zu Xiaomi gehören auch die Gadget-Marken Mijia, Yeelight, Huami, Yi und Roborock sowie die zahlreichen Hersteller im Mi Ökosystem, in die investiert wurde.
Und Xiaomi holt auf. Im Test hat das Xiaomi Mi 10 Pro bei den meisten Display-Werten die Nase vorn gegenüber dem Galaxy S20 Ultra. Leuchtstärke und Kontrast sind insgesamt besser, allerdings kann das Samsung kurzzeitig die Helligkeit stark erhöhen, so dass eine bessere Ablesbarkeit im Freien gegeben ist. Es wird nicht lange dauern, dann haben die Chinesen auch das Problem mit der Helligkeit gelöst.

Der Blick in die Bücher

Leider kommen die Zahlen immer wieder verzögert aus dem Reich der Mitte aber das, was sie haben, sieht doch sehr gut aus.

Die Gesamteinnahmen III/20 beliefen sich laut einem offiziellen Bericht auf 72,2 Milliarden RMB (Yuan – umgerechnet 9,21 Milliarden Euro), das Wachstum im Jahresvergleich betrug 34,5 Prozent. Der bereinigte Nettogewinn betrug demnach 4,1 Milliarden RMB, ein Wachstum von 18,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Einnahmen aus Smartphone-Verkäufen beliefen sich auf 47,6 Milliarden RMB, ein Wachstum von 47,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. An Smartphones wurden über 46,6 Millionen Einheiten von Xiaomi ausgeliefert, das entspricht einem Wachstum von 45,3 Prozent gegenüber 2019. In den ersten 10 Monaten des Jahres 2020 verkaufte der Konzern weltweit mehr als 8 Millionen Einheiten von Smartphones mit Verkaufspreisen von mindestens 3.000 RMB auf dem chinesischen Festland und 300 Euro oder dem entsprechenden Gegenwert in Überseemärkten.
Doch auch das Segment IoT (internet of things) oder besser AIoT (Artificial intellligence  of things = künstliche Intelligenz) lohnt sich für Xiaomi immer mehr. Der Umsatz mit IoT und Lifestyle-Produkten in Überseemärkten stieg im Jahresvergleich um 56,2 Prozent und erreichte damit einen historischen Höchststand. Man kann davon ausgehen, dass die Produktpalette hier sehr groß ausfällt und das dort jeden Monat reichlich neue Geräte hinzukommen.
Im dritten Quartal 2020 erreichten die Werbeeinnahmen von Xiaomi ein Rekordhoch von 3,3 Milliarden RMB, was einem Anstieg von 13,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht, der in erster Linie auf das starke Wachstum der Werbeeinnahmen im Ausland zurückzuführen ist. Was vielleicht nicht ganz so bekannt ist: Auch im Bereich Glücksspiel verdient Xiaomi Millionen. Die Einnahmen aus dem Glücksspielbereich beliefen sich demnach im III/2020 auf immerhin beachtliche 800 Millionen RMB.
Technologien wie Ultrabreitband, die dritte Generation von Under-Screen-Kameras oder auch die neue 80-Watt-Ladetechnologie von Xiaomi für Wireless Charging werden dem Unternehmen sicherlich auch in den kommenden Monaten ausreichend Geld in die Kassen spülen, um seine Position auf dem Markt noch besser behaupten zu können.
Am 23.03.2021 ist die Veröffentlichung der Geschäftszahlen für 2020 geplant, dann werden auch die Analysten das Papier neu bewerten. Aktuell liegen 33 Expertisen vor, davon ist die überwiegende Mehrheit, 21 für „buy“, 6 für „overwight“, 5 „hold“ und 6 „sell“. Die positiven Meinungen bestätigt auch der Chart, er gleicht einer stetig ansteigenden Fieberkurve zwischen 1,13 Euro im März 2020 als Tiefstpunkt und 3,77 Euro als Höchstwert Anfang Januar 2021. Aktuell liegt das Papier ca. 2,95 Euro.

Fazit

Wir haben einen weiteren Wachstumswert aus dem Reich der Mitte für unser NDAC – Depot erworben. Es handelt sich dabei um einen Zukunftswert, der auf Grund seiner vielfältigen technologischen Ausrichtung in Zukunftsbereiche noch für viele positive Überraschungen sorgen wird.

Tipps und Informationen für Anleger und Sparer

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