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Einzelaktien oder Aktienfonds – Was ist besser für den Vermögensaufbau?

Einige Fakten vorab: 10,5 Prozent vom Einkommen werden aktuell gespart. Das ist so viel wie zuletzt im Jahr 2008. Seither ist es immer weniger geworden. Also sparen die Bundesbürger wieder mehr – und das ist grundsätzlich eine gute Nachricht. Denn die private Altersvorsorge wird immer wichtiger, wie wir alle wissen. Die Regierung ist jetzt schon kaum noch in der Lage, trotz des vorgestellten Rentenkonzepts vom zuständigen Bundessozialminister Hubertus Heil das derzeitige Niveau der Rente bis zum Jahr 2025 zu halten.Aber die Deutschen sparen falsch und verschenken somit im großen Maßstab Geld. Nach einer Analyse der DZ-Bank werden es in diesem Jahr wohl 40 Milliarden Euro sein. Der Grund: Die Sparquote vom verfügbaren Einkommen ist wieder gestiegen und wird über 40 Prozent erreichen. Gleichzeitig sind die Zinsen extrem niedrig (Nullzinspolitik), und es wird falsch angelegt (inflationsgefährdet). 40 Milliarden Euro bei knapp 40 Millionen Haushalten – das sind mehr als 1000 Euro pro Haushalt für den Wind.

Investieren statt sparen?

Wir haben in Deutschland ca. 10 Millionen Aktionäre. 3 Millionen Aktionäre davon sind direkt an Unternehmen beteiligt, das heißt sie haben direkte Unternehmensbeteiligungen in Form von Aktien erworben. Ungefähr 5 Millionen Aktionäre haben ihr Geld in Fonds wie z. B. den Aktienfonds des NDAC investiert. Und wiederum 2 Millionen Aktionäre besitzen beides, direkte Einzelbeteiligungen an Unternehmen und indirekte Beteiligungen über Aktienfonds. Und die meisten können sich statistisch gesehen über die letzten Jahre durchschnittlich über 5 bis 10 Prozent und mehr Zuwachs ihres Kapitals freuen – ein eindeutiges Zeichen für die Richtigkeit der These „Investieren statt sparen“.

Aktien oder Aktienfonds, das ist hier die Frage!

Vorausgeschickt sei Folgendes: Es geht hier nicht um die Hamlet?sche Frage vom Sein oder Nichtsein. Denn ein Aktienpaket, egal in welcher Höhe und egal ob als Einmaleinlage oder Sparplan, sollte so oder so nur vom verfügbaren freien Einkommen erworben und nicht auf Kredit finanziert werden. Im Gegensatz zu Versicherungen ist ein Aussetzen der regelmäßigen Einzahlungen mit keinerlei Problemen verbunden.

5 Millionen Inhaber eines oder mehrerer Aktienfonds sind der beste Beweis dafür, dass die Fondslösung der geeignetste Weg für eine Altersvorsorge ist. Der legendäre Investor Warren Buffett meinte einmal, dass z. B. der geduldige Käufer eines breit streuenden ETF wohl 90 Prozent der Mitbewerber übertrumpfe, wenn diese versuchen, mit Einzelaktien den Markt zu schlagen.

Dabei ist die Überschätzung der eigenen Fähigkeiten auf dem Gebiet noch das geringste Problem. Schwerwiegender sind z. B., die Gewinne zu früh mitzunehmen oder Verluste nicht rechtzeitig zu realisieren und damit immer weiter in die roten Zahlen abzurutschen. Wir haben darüber schon berichtet, ebenso über eine breite Streuung und das nicht nur regional und national, sondern auch international. Gerade das Setzen auf vermeintlich sicherere Aktien aus der Vergangenheit, die sogenannten Witwen- und Waisen-Papiere, wie z. B. EON, RWE, Deutsche Bank etc. es einmal waren, haben den Kleinaktionären eine Menge Verluste beschert, die sie wahrscheinlich nicht mehr so schnell in Gewinne umwandeln werden können.

Auch Fondsmanager machen Fehler, sie sind auch nur Menschen. Bei dem einem sind es die Goldminen, bei dem anderen war es der Neue Markt und bei einem weiteren wieder etwas anderes. Aber Fondsmanager lernen schneller aus ihren Fehlern, weil sie erstens hauptberuflich damit beschäftigt sind und zweitens weil sie über umfangreiche Möglichkeiten im Research verfügen. Das kann ein Kleinanleger mit Aktien nur ganz selten erreichen. Auch hierzu ein Beispiel: Rund 70 Prozent ihres Geldes haben einheimische Aktionäre in deutschen Aktien angelegt. Es kam, wie es kommen musste: Von allen deutschen Aktien, die vor 15 Jahren an den Märkten gehandelt wurden, haben rund ein Drittel aller Papiere überhaupt keinen Ertrag gebracht. Im Hinblick auf die Altersvorsorge ein Desaster durch die Depotkosten, die Spesen für den Ankauf der Papiere, die ausbleibenden Dividende und fehlenden Kursgewinne.

Wer ein solides finanzielles Fundament besitzt, starke Nerven und Börsenwissen kombiniert und noch Geld übrig hat, der kann natürlich trotzdem den Kauf von Einzelaktien wie viele andere Kleinanleger in Erwägung ziehen. Es macht auch sehr viel Spaß, dem Geld beim Arbeiten zuzusehen und am Ende damit erfolgreich zu sein.Wir haben schon mehrfach über Beteiligungsgesellschaften geschrieben wie z. B. Berkshire Hathaway und BB Biotech. Die beiden erfolgreichen fondsähnlichen Aktien sind auch in unserem Portfolio vertreten und bieten mit ihrer breiten Aufstellung auch einen Einstieg für Anleger, die es mit Einzelinvestments probieren möchten.

Fazit

Wir denken, dass die Schlussfolgerung jetzt etwas leichter fällt, wie Anleger ihr Kapital investieren sollten. Ein Fonds ist die bessere Lösung, z. B. mit einem Investment in unseren Aktienfonds.weitere Flüstereien

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