Smart Home App ab 2019 gemeinsam von Microsoft und E.ON

Smart Home ist ein Zauberwort für das in wenigen Monaten beginnende neue Jahrzehnt beziehungsweise für die Zukunft schlechthin. Es wird als Oberbegriff für Technik mit Künstlicher Intelligenz [KI], für Sicherheit und Verbesserung der Lebensqualität in den eigenen vier Wänden sowie für eine bestmögliche Nutzung von Energie verwendet.

Grundlage für alles sind fernsteuerbare sowie untereinander vernetzte Geräte, Ausstattungen und Einrichtungen im Haus. Mit viel KI werden die Abläufe weitestgehend automatisiert. Der gesamte Haushalt wird zu einem einzigen Netzwerk, das sich zentral steuern lässt. Zu diesem Zweck haben sich die US-amerikanische Microsoft Corporation aus Redmond im Bundesstaat Washington und die deutsche E.ON SE aus der Ruhrgebietsgroßstadt Essen zusammengetan. Ihr Ziel: Eine gemeinsame Smart Home Lösung für deutsche Haushalte.

Jedes Unternehmen ist gleichermaßen von einem mittel- bis langfristigen Erfolg überzeugt. Dem NDAC soll’s recht sein, denn beide Werte gehören zum Portfolio des NDACinvest-Aktienfonds; E.ON seit 2017 unter den Basisinvestments, und Microsoft ein Jahr länger unter den Megatrends Internet. Geht’s dem einen gut, dann geht’s auch dem anderen gut, und zu guter Letzt auch dem Niedersächsischen Aktienclub.

Ab 2019 – Das gesamte Smart Home in einer einzigen gemeinsamen App

E.ON und Microsoft entwickeln eine so sichere wie effiziente Lösung für intelligentes vernetztes Wohnen, die in einer ausgereiften Software-Version bis Ende des Jahres verfügbar sein soll – und auch wird, wenn man dazu die Statements der Vorstände beider Unternehmen hört. Das Smart Home, dessen Zukunft greifbar ist, wird mithilfe von E.ON und Microsoft eigenständig mitdenken, Energiekosten für Strom und Heizung sparen, mit der Ressource Wasser sorgsam umgehen, die persönliche Klimabilanz verbessern, mehr Freizeit ermöglichen und so das Leben insgesamt noch lebenswerter machen.

Momentan ist die Situation dadurch recht unübersichtlich, dass für die einzelnen Anwendungen und Systeme im Haus unterschiedliche, sprich mehrere Apps notwendig sind. Das Problem daran: Sie sind nicht oder kaum untereinander kompatibel. Eine zentrierte, in dem Sinne konzentrierte Hausarbeit ist so nicht möglich. Mit einer einzigen, der neuen App von E.ON und Microsoft soll das Energiemanagement komplett anders werden. Sie ermöglicht die zentrale Steuerung aller Hausanlagen. Dieses neue Energiemanagement fasst sämtliche Daten aller Anlagen im Haus auf einer Plattform zusammen; also Strom, Heizung, Klima- und Solaranlage bis hin zu Batteriespeicher oder Ladegerät für das – zukünftige – Elektrofahrzeug zum täglichen Berufspendeln. Alle Daten werden auf dem Dashboard wie auf einem Armaturenbrett dargestellt und darüber gesteuert.

Lernfähiges Energiemanagement dank Künstlicher Intelligenz

Nicht nur der Hausbewohner, sondern auch das Smart Home selbst lernt täglich dazu. Die App-Steuerung wird durch den kombinierten Einsatz von KI und von IoT zu einem unverzichtbaren persönlichen Assistenten. IoT steht für das englische Internet of Things, zu Deutsch Internet der Dinge. Der Sammelbegriff umfasst die Technologien der ganz globalen Infrastruktur. Virtuelle und physische Gegenstände werden durch die verschiedenen Techniken miteinander vernetzt. Das klingt etwas aufwändig und umständlich, ist jedoch dank der App und ihrer Bedienerfreundlichkeit im Alltag recht einfach.

Datensammlung und Datenspeicherung erfolgen in der Energy Management Box. Hier werden sie verschlüsselt. Was verschlüsselbar ist, das lässt sich auch entschlüsseln. Insofern hat die Datensicherheit eine hohe Priorität für den Hausbewohner. Geschützt werden die Box, deren Inhalt sowie die mit dem Internet verbundenen Geräte über Microsoft Azure Sphere mit dem zertifiziertem Mikrocontroller, dem für IoT-Anwendungen entwickelten Betriebssystem Azure Sphere OS sowie durch den schlüsselfertigen Cloud-Dienst Azure Sphere Security Service speziell die Geräte.

Starker Wachstumsmarkt für Smart Home Systeme im sechsstelligen Bereich

  • Momentan werden laut E.ON-Vorstand Karsten Wildberger europaweit jährlich 40.000 Smart Home Systeme verkauft
  • Nach einer Studie soll das Marktvolumen in den kommenden drei Jahren auf 200.000 plus X-Einheiten steigen
  • Ein weiterer Verkaufsschub wird durch die Elektromobilität erwartet
  • In der letzten Augustwoche hat die DAX-E.ON-Aktie um etwa dreieinhalb Prozent auf 8,46 Euro zugelegt
  • Im gleichen Zeitraum gab die Microsoft-Aktie um gut anderthalb Prozent auf 124,76 Euro nach
  • In den vergangenen drei Jahren war Microsoft mit einem Wertzuwachs von 150 Prozent der Shootingstar an der Börse
  • Im selben Zeitraum brachte es E.ON auf „nur“ +25 Prozent

Diese Zahlen stimmen insgesamt optimistisch, dass auch weiterhin auf beide Werte im NDAC-Depot nicht verzichtet werden sollte.

Fazit

Die Zukunft für umwelt- und kostenbewusstes Energiemanagement im Eigenheim gehört der Smart Home App von E.ON/Microsoft.

Aufteilung unserer Aktien in Depotwerte

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