mit dem regelmäßig Anlegen wird es sicher etwas richtig sparen

In Aktienfonds regelmäßig anlegen

Vorteil beim längeren regelmäßigen Anlegen
Gewinnen Sie selbst bei fallenden Aktienkursen – der Cost-Average-Effekt macht es möglich!
Betrachten Sie die nachstehende Übersicht über einen Sparplan, z. B. beim bullet NDACinvest-Aktienfonds, über monatlich 100 €. Während der Wert eines Anteils in den sechs Beispielmonaten um 5% von 100 € auf 95 € gefallen ist, hätten Sie mit einem monatlichen Sparplan sogar eine positive Rendite von 9,6% erzielt!

Monatlicher Sparplan 100 € Kauf

Monat 1: 1,00 Anteile zu je 100,00 €
Monat 2: 1,11 Anteile zu je 90,00 €
Monat 3: 1,25 Anteile zu je 80,00 €
Monat 4: 1,33 Anteile zu je 75,00 €
Monat 5: 1,18 Anteile zu je 85,00 €
Monat 6: 1,05 Anteile zu je 95,00 €
Gesamt: 6,92 Anteile
Monat 6: 6,92 Anteile zu je 95,00 €
Gesamt: 657,40 €
Einzahlung: 600,00 €
Gewinn: 57,40 € bzw. +9,6 %

Wie ist das möglich?

Mit einem regelmäßigem Sparplan investieren Sie zu jedem Zeitpunkt kaufmännisch „richtig“. Durch die Umrechnung Ihrer gleichbleibenden monatlichen Spar-Rate in Anteile erwerben Sie je nach aktuellem Anteilswert unterschiedlich viele Anteile – bei hohem Wert weniger Anteile, bei sinkendem Wert mehr Anteile. Im Schnitt kaufen Sie damit günstiger. Sie profitieren vom sogenannten Cost-Average-Effekt (Durchschnittspreis-Effekt).
Langfristiges und kontinuierliches Sparen ist die richtige Strategie. Nutzen Sie intelligent turbulente Phasen völlig unabhängig von der aktuellen Börsensituation aus. – Dabei bleiben ist alles – . Der oben beschriebene Cost–Average-Effekt stellt sich durch Kursschwankungen ein und ist umso vorteilhafter, je stärker die Schwankungen ausfallen. Da das Verlustrisiko mit zunehmender Spardauer abnimmt, sollte ein Sparplan eine Laufzeit von sieben bis zehn Jahren haben (wenn möglich länger).
Sparpläne des NDACinvest-Aktienfonds eignen sich daher hervorragend für den langfristigen Vermögensaufbau und dienen somit auch zur Altersvorsorge der Anleger. Bereits ab 50 € gibt es beim NDAC Aktienfonds einen Sparplan; für Ihre Sprösslinge bis 18 Jahren sogar schon ab 25 €.

Anteilsentwicklung

Das Prinzip:

Langfristig und regelmäßig feste Beträge anlegen; bei hohen Kursen Erwerb weniger Anteile, bei sinkenden Kursen entsprechend mehr.

Der Effekt:

Kein Timing-Problem bei langer Laufzeit wegen der „Durchschnittspreis-Bildung“; Kaufmännisches Prinzip: Viel kaufen, wenn es billig ist und wenig, wenn es teuer ist

Fazit:

„Tief kaufen, hoch verkaufen, das können an der Börse nur zwei: der liebe Gott und der Lügner“, sagte schon Aktien-Altmeister André Kostolany.

Der Einstiegszeitpunkt für den Sparplan ist für die Rendite nicht von großer Bedeutung, viel wichtiger für die Wertentwicklung ist die Länge der Laufzeit. Daher sollte sofort mit einem Sparplan begonnen werden, wenn monatlich Mittel zum Vermögensaufbau bzw. zur Altersvorsorge zur Verfügung stehen.

Das tragische Dilemma

Seit März 2016 befinden sich die Leitzinsen auf dem Stand Null. Geändert hat sich bis jetzt nichts und so schnell wird dies wohl auch nicht passieren. Viele Menschen in Deutschland sehen deshalb keinen Grund, zu sparen. Stattdessen wird Vermögen zuhauf auf Sparbüchern und Girokonto gebunkert. Damit werden große Chancen vertan. Keine Zinsen zu erwirtschaften bedeutet nicht nur, in die Inflationsfalle zu tappen, sondern auch in der Zukunft keine so gesicherte Vermögensbasis zu haben. Dabei wäre es nicht schwer, der Inflation ein Schnippchen zu schlagen, denn die Differenz von Sparzinsen und Inflation ist niedriger(!) als in vergangenen Zeiten, das heißt das Geld verliert weniger schnell an Wert.

Es gibt auch noch Alternativen

So ähnlich wie PISA 2001 lange in den Köpfen des Bildungssystems verharrte und dieses Ereignis an Hochschulen zukünftigen Lehrern unter die Nase gebunden wurde, so ist es mit der Dotcomblase und vor allem der Finanzkrise 2008/2009. Aufgrund solcher Einzelereignisse haben Sparer Angst an die Börse zu gehen. Noch dazu geht dieser Ort mit teils massiven Vorurteilen einher. Es sei bloße Zockerei, nur etwas für Profis, man könne alles verlieren. Und das ist noch nicht alles. Dabei ist die Börse weit mehr.

Regelmäßig investieren statt Einmalanlage

Wenn Sie 10 000 Euro zur Verfügung haben und diese langfristig anlegen wollen, tun Sie gut daran, nicht alles auf einmal an der Börse anzulegen. Dies gilt erst recht, wenn Sie in Fonds investieren. Nutzen Sie Sparpläne und stecken Sie einen konstanten Betrag etwa monatlich oder vierteljährlich in das Finanzprodukt. Geben Sie nämlich alles Geld auf einmal aus für einen Fonds, so muss Ihnen klar sein, dass der Wert des Fonds bei Verkauf mindestens auf dem Einstandskurs sein muss, damit Sie keinen Verlust machen. Aber was, wenn just zu diesem Zeitpunkt eine Korrektur oder gar ein Crash vorherrscht, Sie jedoch das Geld dringend benötigen?

Der Cost Average Effekt

Dagegen hilft der sogenannte Cost Average Effekt, welcher wie folgt funktioniert: das Prinzip ist, regelmäßig und langfristig einen festen Betrag einzuzahlen, klassischerweise in einen Fonds. Bei hohen Kursen werden für das gleiche Geld weniger Anteile erworben als bei niedrigem Preis. Der Vorteil: je länger Sie dieses Projekt durchziehen, desto unwichtiger ist es, wann Sie mit dem Sparen angefangen haben, auch bei Höchstkursen. Zweitens nutzen Sie eine wichtige Kaufmannsphilosophie: Sie kaufen viel, wenn der Kurs gering ist, Sie kaufen automatisch weniger, wenn der Preis teurer ist.

In was investieren?

Da meistens in solche Sparpläne viel Geld investiert wird, tun Sie gut daran, sich genauestens zu überlegen, welche Investitionsobjekte Sie nehmen. Sie sollten Ihr Vermögen breit streuen, in Dinge investieren, die Sie auch verstehen sowie Ihre eigene Entscheidung treffen. Der Herde nachzulaufen oder blindlings Empfehlungen zu vertrauen ist schon oft genug nach hinten losgegangen. Viele vielversprechende Unternehmen auf dem Markt sind eines genaueren Blickes lohnenswert. Der von NDAC betriebene Aktienfonds etwa enthält Unternehmen aus unterschiedlichen Regionen, sowohl Megatrends und Blue Chips wie auch kleinere Firmen und weist mehr als 30 Titel im Portfolio auf, dazu Alphabet, Amazon, Facebook und BMW.

Beginnen Sie jetzt, nicht morgen

Der Zeitpunkt mag zwar bei langem Anlagehorizont eine eher untergeordnete Rolle spielen. Wenn es um die aufgelaufene Summe am Ende der Laufzeit geht, ist es natürlich essenziell wichtig, wann Sie mit dem Investieren angefangen haben. Je früher desto besser. Ein Rechenbeispiel zur Verdeutlichung: Sie sind 50 Jahre alt und sparen jeden Monat 50 Euro zehn Jahre lang. Der Durchschnittszins sei 4 Prozent pro Jahr. Mit Zinseszins haben sich zum Schluss 7359,74 Euro angesammelt. Nun nehmen wir an, Sie haben zehn Jahre früher begonnen und dafür nach zehn Jahren Ansparzeit die Summe liegen gelassen. Nach zehn Jahren haben Sie also die 7359,74 Euro, doch diese werden nun nochmals für zehn Jahre zu 4 Prozent verzinst. Nach insgesamt 20 Jahren stehen Ihnen 10 894,22 Euro zur Verfügung. Das sind 3500 Euro mehr, wobei wir nur von einem Zins von 4 Prozent ausgegangen sind und von einer Sparrate von 50 Euro. Je größer diese Faktoren beziehungsweise der Zeitraum, desto größer fallen die Summen natürlich aus.

Lassen wir Henry Ford sprechen

Man wird nicht durch das reich, was man verdient, sondern durch das, was man nicht ausgibt.“ Mit anderen Worten: Ihnen nützt das beste Gehalt nichts, wenn Sie nicht ökonomisch haushalten können oder wollen und am Ende des Monats auf eine schwarze Null oder gar rote Zahlen blicken müssen. Durch einen Haushaltsplan kommen Sie überflüssigen Ausgaben auf die Schliche, von nicht genutzten Abonnements über die Handyrechnung bis hin zu ausgelassener Stromnutzung. Eine Möglichkeit ist die 10 – Prozent – Regel. Legen Sie jeden Monat 10 Prozent Ihres Gehalts beiseite und investieren Sie es. Bei Gehaltserhöhungen oder ähnlichem steigert sich auch automatisch Ihre Sparrate.mehr über richtig sparen

wann ist der der richtige Zeitpunkt für richtig sparen

Der richtige Zeitpunkt zum anlegen

Wann ist der richtige Zeitpunkt zum Anlegen

Lassen Sie uns zu der Frage, wann der richtige Zeitpunkt zum Anlegen ist, den wohl erfolgreichsten Fonds-Manager aller Zeiten, Peter Lynch, zitieren:
„Da gibt es all die verrückten Regeln, wann man Aktien kaufen oder verkaufen sollte. Zu dieser Frage gibt es eine interessante Statistik über die Zeitspanne von 1965 bis 1995. Angenommen, drei Anleger investieren jährlich 1.000 Dollar.

Dem ersten gelang das Kunststück immer zum Jahrestiefstkurs zu kaufen, der zweite stieg dummerweise immer beim Höchststand ein, der dritte immer am ersten (Börsen) Tag des Jahres.
Man könnte glauben, dass dies einen großen Unterschied bewirkt.
Doch keineswegs:
Der Pechvogel erzielte einen Durchschnittsertrag von 10,6 %,
der Glückspilz schafft 11,7 %
und Investor drei erreicht 11,0 %.“

Der Traum eines jeden Investors – zum richtigen Zeitpunkt Geld anlegen

Wünscht sich nicht ein jeder Anleger, zum Tiefstkurs einzusteigen und zum Höchstkurs zu verkaufen? Das Traumergebnis wäre, den vollen Gewinn aus einem Aktienhandel auszuschöpfen. Es wäre schön, wenn dies möglich sein könnte. Die Realität sieht oft betrüblich aus. Der Herdentrieb treibt Anleger von Zeit zu Zeit in die falsche Richtung, das Anlegerblut kommt in Wallung. Heerscharen von Investoren bedienen sich technischer Analyse-Tools, diskutieren in Foren oder hoffen auf sachkundige Tipps. Einige Experten sagen: Kaufen Sie heute! – Andere empfehlen: Warten Sie noch!

Der Ideale Einstiegszeitpunkt

Stellen Sie sich vor, Sie möchten in die Aktie „XY“ investieren. Womöglich analysieren Sie den Kursverlauf der zurückliegenden Monate oder der vergangenen Jahre, die Statistik zeigt die üblichen Kursschwankungen. Es wäre brillant, zum Jahrestiefstkurs einzusteigen. Leider können auch Börsenexperten nicht von vergangenen Kursentwicklungen auf zukünftige schließen. Es ist nicht garantiert, dass die Aktie im gleichen Monat wie im Vorjahr die marktbedingten Kursrückgänge aufweist. Nachher ist ein Anleger naturgemäß schlauer als vorher. Nicht selten entsteht das Gefühl, dass andere Investoren den richtigen Einstiegszeitpunkt realisieren, nur man selbst liegt daneben. Dies ist falsch vermutet, denn natürlich spricht jeder lieber über Erfolge als Misserfolge. Niemand schafft es, stets den optimalen Einstiegszeitpunkt zu treffen.

Den richtigen Zeitpunkt finden

Ärgerlich ist es, wenn man als Geldanleger den Kurs einer ins Auge gefassten Aktie vor dem Einstieg erst einmal beobachten will und dann feststellt, dass der Aktienkurs unaufhörlich ansteigt, der günstige Einstiegsmoment somit vorbei ist. Jetzt versuchen viele Investoren, noch auf der Erfolgsschiene mitzufahren und steigen zu einem Zeitpunkt ein, bei dem die Aktie bereits einen längerfristigen Aufwärtstrend zurückgelegt hat. Nicht wenige Anleger erleben in der Folge eine Enttäuschung, denn nach dem getätigten Aktienkauf verläuft die weitere Kursentwicklung negativ oder stagniert. Dies muss sich zwar nicht so darstellen, kommt jedoch häufiger vor, als Sie glauben. Hätte man hier nicht gewartet, sondern gleich den Einstieg gewagt, wäre aus der Investition ein Gewinn entstanden.

Der Cost-Average-Effekt nimmt Druck

Was ist passiert? Wenn viele Investoren gleichzeitig Gewinnmitnahmen realisieren, fällt der Aktienkurs, denn mehr Anleger verkaufen als kaufen. Das ist ärgerlich und verständlicherweise kommt ein Gefühl der Hilflosigkeit und Frustration auf, es geht schließlich um Ihr Geld. Die falsche Reaktion wäre, kopflos zu verkaufen und den Verlust zu realisieren. Der Anlegerstress ist da. Eine Lösung, die besonders für Kleinanleger und Unerfahrene geeignet ist: Zahlen Sie regelmäßig in einen Fondssparplan ein, dann brauchen Sie sich aufgrund des Durchschnittskosteneffekts nicht mehr um den geeigneten Einstiegszeitpunkt zu sorgen oder sich auf Ihr Glück zu verlassen.

Langfristig geht es mit der Börse aufwärts

Kurze oder länger andauernde Kurseinbrüche gab es immer und wird es auch in der Zukunft geben. Wegen diesem Unsicherheitsfaktor schrecken viele Anleger vor der Börse zurück. Der erfahrene Investor weiß: Langfristig wächst die Weltwirtschaft. Dies ist durch die kontinuierlich wachsende und älter werdende Weltbevölkerung, verbunden mit einem steigenden Bedarf an Gesundheits- und Konsumprodukten sowie Wohnraum, gegeben. Allerdings haben auch anerkannte oder selbst ernannte Experten keine Kristallkugel, der sie entnehmen, wann der beste Einstiegszeitpunkt gekommen ist.

Die Börse nimmt die Zukunft vorweg

Die Kurse des DAX, des MSCI World Index sowie der weiteren Indizes, aller Aktien oder Derivate spiegeln die Investorenerwartungen an zukünftige Wirtschafts- und Unternehmensentwicklungen wieder. Eine funktionierende Börse ist darauf angewiesen, dass es optimistisch handelnde Investoren gibt, das heißt, solche, die kaufen, weil sie auf Kursgewinne hoffen. Ein Börsenmarkt, an dem nur verkauft wird, verursacht ja genau einen der gefürchteten Börsencrashs. Fazit: Bei einem langen Anlagehorizont spielt es eine untergeordnete Rolle, ob Sie ein Pechvogel, ein Glückspilz oder ein Investor sind, wobei der Investor die goldene Mitte findet.

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Warum Aktien eine gute Entscheidung sind

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Darum Aktien

Aktienfonds als eine optimale und vor allem rentable Anlageform

Die Ziele eines Geldanlegers sind sehr unterschiedlich, aber dennoch steht ein Ziel immer ganz oben auf der Liste: eine optimale Rendite. Wichtig ist es also immer eine rentable Anlageform zu finden und die perfekte Lösung sind dabei die so genannten Aktienfonds. Darunter ist ein Investmentfonds zu verstehen, der überwiegend in Aktien investiert und nur zu einem geringen Anteil in weniger riskante Anlageformen wie zum Beispiel festverzinsliche Wertpapiere oder auch in Immobilien. Der Aktienfonds ist eine gute Option zum Vermögensaufbau – Darum AktienUm die große Bedeutung der Aktienfonds zu erläutern, lohnt sich ein Blick auf beide Begrifflichkeiten, nämlich die Aktien und den Investmentfonds.

Aktien – eine hohe Renditechance bei gleichzeitig großen Risiken

Mit dem Kauf einer Aktie erwirbt man einen Anteil an einer Aktiengesellschaft und profitiert somit auch von deren Gewinnen. Die Kurse für Aktien werden an der Börse durch die Nachfrage und das Angebot geregelt und werden zusätzlich bestimmt durch den Erfolg oder die Erfolgsaussichten einer Aktiengesellschaft. Oft sind es auch subjektive Meinungen und Spekulationen, die den Kurs einer Aktie vollkommen irrational beeinflussen können. Hier liegen ebenso große Risiken wie in der Gefahr, dass eine Aktiengesellschaft auch ohne Gerüchte aufgrund schlechter Geschäfte und zurückgehender Umsätze in eine Krise rutscht, was zu einem enormen Sinken der Aktienkurse und schlimmstenfalls auch zum Gesamtverlust seiner Geldanlage führen kann. Gleichzeitig bieten Aktien aber auch die extremen Chancen in die andere Richtung, was zu Aktienrenditen im zweistelligen Bereich führen kann, wovon man bei anderen Anlageformen nur träumen kann. Um bei Aktien mehr die Chancen genießen als die Risiken fürchten zu müssen, muss man tagtäglich die Entwicklungen der entsprechenden Aktiengesellschaften beobachten, um jederzeit rechtzeitig und profitabel handeln zu können, sei es ein gewinnreicher Verkauf oder aber auch ein Kauf von Aktien zu sehr niedrigen Kursen mit der Aussicht auf eine Trendwende. Hier liegen oft die Risiken, weil viele keine Zeit oder auch einfach nicht die notwendige Erfahrung haben.

Aktienfonds als professionell gemanagte Anlageform

Der Aktienfonds ist ein Investmentfonds, der sich durch eine überwiegende, aber nicht ausschließliche Anlage der Gelder in Aktien auszeichnet. Bei Investmentfonds zahlen viele Anleger entsprechende Beträge ein, die dann gesammelt von einem professionellen Management investiert werden, das sich hundertprozentig mit der Materie auskennt und auch den ganzen Tag in der Lage ist, den Markt zu beobachten und entsprechend zu reagieren. Neben dem Management ist auch die sogenannte Risikostreuung eines Aktienfonds ein wesentlicher Faktor für die rentable Geldanlage. Es wird nicht nur in einen einzigen Aktienwert investiert, sondern in viele verschiedene, sodass Probleme eines Unternehmens von den positiven Entwicklungen der anderen aufgefangen und es somit auf die Dauer eines solchen Investments zu Gewinnen kommt. Mit der Geldanlage in Aktienfonds kann man also in betreuter Form in viele verschiedene Aktien investieren, was das Risiko und die Kosten reduziert, weil die Gebühren für einzelne Aktienwerte die Kosten für einen Investmentfonds dieser Art in einem hohen Maße übersteigen würden. Zudem würde man auch jeden zwischenzeitlichen Kauf und Verkauf von Aktien bezahlen müssen, wodurch sich die Rendite des reinen Aktiengeschäfts enorm reduzieren würde.

Bei Aktienfonds profitiert man also von der allgemein für Investmentfonds geltenden Diversifizierung, worunter die angesprochene Reduzierung des Risikos durch die Anlage in verschiedene Werte zu verstehen ist. Gleichzeitig erhält man sich bei einem Aktienfonds aber die Renditechancen der Aktien, kann aufgrund des professionellen Fondsmanagement aber sicher sein, dass der entsprechende Markt beobachtet wird und bei Kursverlusten schnell die investierten Werte so angepasst werden, dass auf Dauer Verluste minimiert und Gewinne garantiert werden können. Die Möglichkeiten der Aktienfonds sind dabei sehr unterschiedlich. So kann man sich auf spezielle Branchen beschränken wie zum Beispiel Aktienunternehmen der Automobilbranche oder aus dem Finanzsektor. Man hat aber auch die Möglichkeit, sich auf spezielle Regionen zu konzentrieren. Wer relativ sicher an den Gewinnen von Aktienunternehmen und Kursgewinnen an der Börse teilhaben möchte, liegt mit Aktienfonds als langfristige Anlageform immer richtig

Relevant:

Wichtige Begriffe

Das Wichtigste im Überblick

Die wichtigsten und auch notwendigen Begriffe, welche man kennen sollte, um in Aktien und Fonds einzusteigen, finden Sie hier.

Die Börse

Die Börse gilt als der Marktplatz für Wertpapiere, wie zum Beispiel Aktien und Anleihen, sowie auch für Rohstoffe wie Silber, Gold oder auch Rohöl. An der Börse treffen sich die Käufer und Verkäufer, um mit den entsprechenden Werten zu handeln. Der Preis ist dabei immer abhängig vom Angebot und der Nachfrage. Auch wenn grundsätzlich jeder an der Börse kaufen und verkaufen darf, läuft der Handel heutzutage überwiegend über Banken und Makler als Vermittler zwischen Verkäufern und Käufern ab. Es findet auch kaum noch der sogenannte Präsenz-Handel vor Ort statt, auch wenn die Frankfurter oder erst recht die New Yorker Börse als die Finanz-Orte schlechthin gelten. Heutzutage laufen fast alle Geschäfte auf elektronischem Weg ab und die entsprechenden Werte werden nur virtuell übertragen. Im Folgenden Begriffe zur Börse.Abgeltungssteuer

Zwei entscheidende Dinge haben sich zum 1. Januar 2009 geändert. Zum einen ist jetzt eine 25% Steuer alle Kapitalerträge; dazu zählen Zinsen und Aktiengewinne; fällig und zum anderen müssen die Kapitalerträge nicht mehr in der Einkommensteuer angegeben werden. Was sich erst einmal nach Erleichterung anhört, hat für Sparer und Anleger aber einen großen Nachteil. Als Hinweis: Abgeltungsteuer kann man sowohl mit einem s schreiben als auch so: Abgeltungssteuer.

Aktien

Als Aktien werden Wertpapiere aus einem Unternehmen bezeichnet, diese Wertpapiere werden an der Börse gehandelt. Jeder, der möchte, kann sich Aktien von einer Firma kaufen, mit dem Kauf der Aktie hat der Aktionär einen Anteil an diesem Unternehmen. Die Kursentwicklung einer Aktie wird durch wirtschaftliche, wie auch durch politische Geschehnisse beeinflusst. Neben diesen Faktoren nehmen auch Firmengeschehnisse auf die Aktie Einfluss. Wer sich für Aktien interessiert, der sollte sich vorab erst einmal mit der Thematik der Aktie auseinander setzen.

Aktienindizes

Aktienindizes zeigen die Entwicklung von Kapitalanlagen an der Börse über einen langen Zeitraum in Form einer Kennzahl. Kapitalanleger verfolgen die Auf- und Abwärtsbewegungen der Börsenindizes, um zu erkennen, ob gegenwärtig ein Bullen- oder Bärenmarkt stattfindet. Interessant für Investoren sind die Art, Anzahl sowie die Branche der gelisteten Unternehmen. Es gibt Aktienindizes, die wenige umsatzstarke Aktiengesellschaften aufnehmen, nach Marktkapitalisierung sortieren, eine hohe Anzahl Werte verschiedenartiger Branchen listen oder sich auf einen Wirtschaftszweig konzentrieren.

Asset Allocation

Asset Allocation ist der englische Begriff für Portfoliostrukturierung. Damit ist die Aufteilung des angelegten Kapitals in unterschiedliche Anlageklassen gemeint. Anleger kennen dieses Konzept häufig unter dem Ausdruck Diversifikation. Zu den Assetklassen zählen Fonds, festverzinsliche Wertpapiere, Aktien, Immobilien, Währungen, Edelmetalle oder Rohstoffe. Am Anfang jeder Geldanlage steht die Überlegung, welches Anlageziel erreicht werden soll. Hierzu werden die persönliche Situation des Anlegers, die Renditeerwartung sowie die individuelle Risikobereitschaft analysiert. Mehr zur Asset Allocation

Börsenplätze

Ein Börsenplatz ist ein Ort, an dem Wertpapiere oder Warentermingeschäfte gehandelt werden. In Deutschland gibt es sieben Wertpapierbörsen, wobei Frankfurt am Main mit dem computergesteuerten Handelsplatz Xetra mit einem Handelsanteil von über 85 % der größte Börsenmarkt Deutschlands ist. Regionalbörsen sind alteingesessene Börsenplätze, die einen fairen überschaubaren Wertpapierhandel anbieten. Sie konzentrieren sich auf private Anleger oder spezifische Wertpapieranlagen. Dies sind Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München und Stuttgart. Die größten Börsenplätze der Welt sind New York, London und Tokyo.

DAX

DAX ist eine Abkürzung und bedeutet: Der Deutsche Aktienindex. Dieser wurde erstmals im Jahre 1988 an der Frankfurter Börse eingeführt. Der Dax 30 Index spiegelt die Entwicklung der 30 größten und umsatzstärksten Unternehmen in Deutschland ab. Für eine Aufnahme im Dax müssen die Unternehmen im Prime Standard und an der Frankfurter Börse vorhanden sein. Bei seiner Ersteinführung im Juni 1988 eröffnete der DAX, ein Produkt und Marke der Deutsche Börse AG, mit 1163,52 Punkten, welche sich 1987 aus dem Endkurs seines Vorgängers, dem Hardy-Index, aus 1.000 Zähler ergab. Mehr Wissenswertes zum DAX

Kurse

Der Kurs bezeichnet im amtlichen Handel den aktuellen Preis der Aktie. Am freien Markt hingegen werden die Preise für die Notierungen ermittelt. Heutzutage hat diese Unterscheidung jedoch keine Bedeutung mehr und kann unbeachtet bleiben. Bei den Anleihen wird der Kurs stets als Prozentsatz des Nominalwerts angegeben. Der Kurs ist für den Handel am Finanzmarkt also wichtig, um Kaufentscheidungen oder Verkaufsabsichten tätigen zu können. Mehr über Kurse

Optionen

Optionen sind verbriefte Rechte, die im europäischen Raum mit dem Eurex gehandelt werden. Die Option bietet dem Käufer das Recht auf die Lieferung eines Wertpapiers, oder aber auch auf die Abnahme des Wertpapiers. Die Option auf einen steigenden Kurs wird Call genannt, während die Option auf einen fallenden Kurs Put bezeichnet. Der Handel mit Optionen wird als Königsdisziplin im Börsenmarkt bezeichnet.

Obligationen

Obligationen stehen für alle festverzinslichen Wertpapiere, wie die Anleihen, Pfandbriefe und weitere festverzinsliche Wertpapiere. Bei den Obligationen enthält der Anleger einen festen Zinssatz über seine Investmentanlage. Diese Anlage wird über eine bestimmte Laufzeit mit einem festgelegten Zinssatz belegt. Diese Anlage ist den Kursschwankungen am Finanzmarkt nicht ausgesetzt, für den Zeitraum, den die Obligationfestgelegt wurde.

Parketthandel

Der Parketthandel bezeichnet den maklergestützten Präsenzhandel. Der Parketthandel ist mittlerweile zum größten Teil eingestellt. Die wilden Zeiten an der Börse, wo unzählige Makler wild gestikulierend auf dem Parkett agieren, sind vorbei. Die Aktien werden heutzutage komplett über das elektronische System Xetra gehandelt. Der Parketthandel ist viel ruhiger geworden, ebenso sind wesentlich weniger Makler an den Börsen vertreten. Was es noch zum Parketthandel zu sagen gibt.

Realtimekurse

Realtimekurse sind nicht für alle Anleger von großer Bedeutung, da das Aktiengeschäft in der Regel ein langfristiges Geschäft ist und der normale Börsenkurs vollkommen ausreichend für das Börsengeschäft ist. Es gibt jedoch auch Finanzgeschäfte, bei denen dieser Kurs eine wichtige Bedeutung hat. Gerade bei Finanzgeschäften, die auf eine schnelle Rendite spekulieren, ist der Realtimekurs wichtig, ermöglicht er doch schnelles Handeln zum richtigen Zeitpunkt am Finanzmarkt. Dieser Kurs hat vor allem beim Geschäft mit Währungen, dem Forex eine große Bedeutung. Weiteres zum Realtimekurs

Wertpapiere

Das Wertpapier bezeichnet eine Urkunde, diese Urkunde sichert dem Eigentümer bestimmte Rechte. Ein Wertpapier kann zum Beispiel eine Miteigentümerschaft an einem Unternehmen verbriefen. Damit dieses Recht jedoch geltend gemacht werden kann, muss die Urkunde vorhanden sein. Zu dem Überbegriff Wertpapiere zählen Aktien, Obligationen, Optionsscheine, Anleihen und Wandelanleihen. Mehr Erläuterungen zu WertpapierenRelevant

Anlagen

Unter Anlagen versteht man die Möglichkeiten, in die Geld investiert werden kann, um daraus einen Ertrag zu erzielen und sein Geld somit zu vermehren. Der Ertrag kann dabei auf verschiedene Art und Weise erzielt werden, wodurch sich auch die Anlageformen voneinander unterscheiden. So gibt es die sogenannten Spareinlagen, bei denen die Rendite durch einen festgelegten Zinssatz erzielt wird. Daneben gibt es als Anlagen die Wertpapiere wie Aktien und Investmentfonds, bei denen der jeweils aktuelle Kurs darüber bestimmt, ob man einen Ertrag erzielt, wobei in dem Bereich immer auch das Risiko von Kursverlusten beachten werden sollte. Außerdem gibt es die Anlage in Sachwerte, bei denen zum Beispiel in Immobilien investiert oder Gold gekauft wird, um langfristig von einer Wertsteigerung zu profitieren.Basiswert

Der Basiswert bezeichnet in der Finanzwelt ein Finanzinstrument. Dieser Basiswert liegt einem Derivat, wie einer Option oder aber auch einem Zertifikat zugrunde. Die typischen Basiswerte in der Finanzwelt sind Aktien, Indizes und festverzinsliche Wertpapiere. Der Basiswert ist also ein Finanzinstrument für ein Bezugsobjekt, das für den Preis dieses Finanzinstrument, wie zum Beispiel der Aktie oder den Indizes etc. maßgeblich ist. Mehr Wissen über den Basiswert.

Dividendenrendite

Die Dividendenrendite bezeichnet den Gewinn, die eine Aktiengesellschaft einmal im Jahr an die Anleger ausschüttet. Die Dividendenrendite ergibt sich dabei aus der Division der Dividende, durch den aktuellen Kurs der Aktie multipliziert mit 100. Die Dividendenrendite gibt die Verzinsung des Aktienkapitals an, je angelegter Aktie in Prozent. Als eines der wichtigsten Qualitätsmerkmale einer Aktie, wird eine hohe Dividende gesehen.

Immobilien

Als Immobilie wird das Grundstück zusammen mit dem aufstehenden Gebäude bezeichnet. Eine alternative Bezeichnung für das unbebaute Grundstück ist die Liegenschaft. Daher auch der Begriff Liegenschaftskataster, weil jedes Grundstück von Haus aus unbebaut ist. Die Immobilie ist aus rechtlicher Sicht ein unbewegliches Sachgut, im Gegensatz zu den beweglichen Gütern. Der Name Immobilie ist von dem lateinischen im-mobilis abgeleitet, zu Deutsch unbeweglich. Jede Immobilie verkörpert einen eigenen, individuellen Immobilienwert. Seit jeher, und in der heutigen Zeit ganz besonders, ist die Immobilie eine wertbeständige Kapitalanlage. Die unbelastete Immobilie ist immer gleichbedeutend mit Eigentum und Vermögen. Der Immobilienbesitzer wird nach Ablösung aller Hypotheken- und Grundbucheintragungen zum Immobilieneigentümer. Bis dahin gehört die Immobilie, wie es landläufig heißt, der Bank.

Investmentfonds

Bei einem Investmentfonds handelt es sich um eine Geldanlage. Diese Geldanlage wird von einer Kapitalanlagegesellschaft verwaltet, der Anleger zahlt über diese Gesellschaft Geld in Wertgegenstände wie Aktien, Rentenpapiere, Immobilien oder Rohstoffe ein. Investmentfonds investieren in unterschiedlichste Unternehmen, Märkte und Regionen. Zu unterscheiden sind außerdem offene und geschlossene Investmentfonds. Geschlossene Fonds haben in der Regel eine begrenzte Laufzeit, sie sind als unternehmerische Beteiligung konzipiert und aufgrund des Risikos nur für erfahrene Investoren geeignet. Offene Fonds kommen dagegen auch für Einsteiger und private Kleinanleger gut in Frage, sofern man sie nach der Risikoeinstellung und den finanziellen Zielen des Investors wählt.

Kursverlust

Ein Kursverlust entsteht, wenn der Kurs, mit dem ein Wertpapier erworben wurde, höher ist, als der Kurs, mit dem das Wertpapier aktuell notiert oder veräußert wird. Im ersten Fall handelt es sich um einen nicht realisierten, im zweiten Fall um einen realisierten, Kursverlust. Kursverluste können auch durch den Umrechnungskurs entstehen, sofern es sich um ein Wertpapier in einer Fremdwährung handelt. Bei einer ausgewogenen und langfristig orientierten Anlagestrategie lassen sich Kursverluste vermeiden.

Rohstoffe

Rohstoffe sind Ressourcen, die aus natürlichen Quellen gewonnen werden. Diese Rohstoffe werden aus der Natur gewonnen, sie werden entweder umgehend verarbeitet oder aber auch weiter verarbeitet. Der Anbau, wie auch die Weiterverarbeitung wird häufig in anderen Ländern durchgeführt. Rohstoffe sind aber mehr als einfach nur Gebrauchsmittel, Rohstoffe werden in der Finanzwelt gehandelt.

Spareinlagen

Eine Spareinlage ist die auf das Sparkonto eines Kreditinstitutes eingezahlte Geldsumme. Über diese Einlage bekommt der Sparer ein Dokument ausgestellt, beispielsweise einen Sparbrief oder ein Sparbuch. Die Spareinlage ist in § 1 KWG, dem Kreditwesengesetz ausführlich definiert. Zu den Kriterien gehören das Sparen, also das Ansammeln von Geld sowie eine Kündigungsfrist. Hier wird in die gesetzliche sowie in die vereinbarte Kündigung unterschieden. Im Gegensatz zu einem Girokonto kann das Sparkonto ausschließlich als Guthabenkonto geführt werden. Spareinlagen sind nicht für den laufenden Zahlungsverkehr vorgesehen.

Märkte

Der Markt an sich ist der Umschlagsort für Produkte aller Art. In der Finanzwelt sind Märkte die Orte, an denen vor allem Wertpapiere unterschiedlichster Art gehandelt werden. Hier wird grob zwischen dem Geldmarkt und dem Kapitalmarkt unterschieden, der sich wiederum in den Aktien- und Rentenmarkt unterteilt. Auf dem Geldmarkt treffen sich insbesondere Banken und die Europäische Zentralbank, aber auch größere Industrieunternehmen, um kurzfristige Geldausleihungen untereinander vorzunehmen, die nicht an der Börse abgewickelt werden. Am Rentenmarkt werden festverzinsliche Wertpapiere gehandelt, während der Aktienmarkt für den Handel mit Aktien verantwortlich. Daneben gibt es natürlich auch noch den Markt für Rohstoffe, an denen beispielsweise Öl, Gold oder Silber gehandelt werden, was über sogenannte Terminbörsen geschieht. Wichtige Begriffe zum Markt:Arbitrage

Der Begriff Arbitrage bezeichnet das Ziel unter der Ausnutzung von Preisunterschieden eines Handelsproduktes einen Gewinn zu erzielen. Dieser Handel zielt darauf ab, so risikominimiert wie möglich Gewinne zu erwirtschaften. Die Arbitragegeschäfte sind in der Regel Geschäfte, die kurzfristig gehandelt werden. Die Preise passen sich in der Regel durch die Arbitrage, schnell einander an.

BaFin

Unter dem Begriff BaFin wird die Bundesanstalt für Finanzdienstleitung verstanden. Die BaFin ist dabei eine Anstalt, die das öffentliche Recht vertritt. Diese Anstalt hat sich zur Hauptaufgabe gemacht, die Banken, Versicherungen und den Wertpapierhandel in Deutschland zu beaufsichtigen. Diese Aufsicht ist vor allem für die Anleger ein sehr beruhigendes Kriterium, um Finanzgeschäfte guten Gewissens tätigen zu können. Die Tätigkeit der BaFin wird vom Finanzministerium überwacht.

Bluechips

Immer wieder hören Finanzinteressierte den Begriff Bluechip, doch was bedeutet Bluechip eigentlich in der Finanzwelt? Wenn von Bluechips gesprochen wird, dann sind damit Aktien gemeint. Bluechips bezeichnen jedoch nicht jede beliebige Aktie, mit diesem Begriff sind Aktien gemeint, die besonders umsatzstark sind. Diese Aktien gehören großen Unternehmen an, die weit über die eigenen Landesgrenzen bekannt sind. Die Bluechip Aktien sind Aktien von höchster Qualität.

Euribor

Der sogenannte Euribor steht für die Euro Internetbank Offered Rate, dabei bezeichnet der Euribor den durchschnittlichen Zinssatz. Diesen Zinssatz führen einige europäische Banken, das sind die sogenannten Panel-Banken. Die Euribor-Werte werden jeden Arbeitstag um 11 Uhr vormittags nach der Central European Time festgelegt und den teilnehmenden Partnern, wie auch der internationalen Presse mitgeteilt.

Grauer Kapitalmarkt

Der graue Kapitalmarkt ist die buchstäbliche Grauzone zwischen dem weißen und dem schwarzen Kapitalmarkt. Die Bezeichnung wird von der Farbe Grau als einem Mittelding zwischen Weiß und Schwarz abgeleitet. Als weiße Finanzmärkte werden diejenigen unter staatlicher Finanzaufsicht bezeichnet, während die schwarzen Märkte das krasse Gegenteil dazu sind. Hier wird ohne jede Aufsicht und Regulierung im doppelten Sinne gehandelt. Die Beteiligten tun das auf eigenes Risiko, ohne Regressansprüche durchsetzen zu können. Mehr zum grauen Kapitalmarkt

Marktkapitalisierung

Die Marktkapitalisierung ist eine Kennzahl, die die Größe sowie den Börsenwert einer Aktiengesellschaft ausdrückt. Zur Berechnung wird der Börsenkurs mit der Zahl der sich im Umlauf befindlichen Aktien multipliziert. Dies sind alle Aktien, die an der Börse erhältlich sind. Die vom Unternehmen selbst gehaltenen Aktien werden nicht berücksichtigt. Marktkapitalisierung heißt in der englischen Sprache market capitalization, abgekürzt market cap. Je mehr Aktien in Investorenhand sind und je höher der Börsenkurs ist, desto größer ist die Marktkapitalisierung.

Xitaro

Xitaro ist der Name des elektronischen Handelssystems an der Stuttgarter Börse. Der Handel läuft an der Börse für Privatanleger in allen Anlageklassen über das System. Für alle der rund 1,4 Millionen in Stuttgart gelisteten Wertpapiere bietet Xitaro die notwendigen Funktionalitäten wie die Preisfeststellung an. Mehr als 80 Handelsteilnehmer sind an das System angeschlossen. Eingeführt wurde Xitaro als neues System im September 2015 und ersetzte das alte System Xontro. Der Technologieanbieter hinter dem Projekt ist Nasdaq, der weltweite Marktführer bei Börsenhandelssystemen. Mehr zum Börsen System Xitaro

XETRA und XETRA Kurse

Als XETRA wird das elektronische Handelssystem der Frankfurter Börse definiert, die dieses System entwickelt hat. Die Markenrechte liegen bei der Deutschen Börse AG. Eine Übersetzung lässt sich für das Wort nicht finden, denn es handelt sich um ein Kunstwort, das aus den Börsenbegriffen „exchange“ und „electronic trading“ für elektronischer Wertpapierhandel gebildet wurde.
Das System wurde erstmalig 1997 verwendet und löste den Parketthandel der Frankfurter Börse systematisch Schritt für Schritt ab. Mehr zu dem Börsensystem Xetra

Anleihen

Anleihen sind verzinsliche Wertpapiere, welche auch als Renten(papiere) bezeichnet werden und herausgegeben werden, um auf diese Art und Weise an Fremdkapital zu gelangen, ohne einen Kredit bei einer Bank aufnehmen zu müssen. Der Käufer einer Anleihe wird auf dem Weg zum Gläubiger und erhält im Gegenzug eine festgelegte Verzinsung, die nach Ablauf einer ebenfalls festgelegten Laufzeit erfolgt. Während der Laufzeit können Anleihen auch zum jeweiligen Kurs, der in Prozent angegeben wird, veräußert werden. Es gibt viele verschiedene Formen von Anleihen. So geben Länder sogenannte Staatsanleihen aus, Unternehmen verschaffen sich mit Unternehmensanleihen neues Kapital und unter Währungsanleihen versteht man solche Rentenpapiere, die nicht auf Euro lauten und bei denen, wie auch bei Staatsanleihen außerhalb von Europa immer auch mit Währungsrisiken gerechnet werden muss.Basispunkt

Ein Basispunkt stellt den hundertsten Teil eines Prozentpunktes dar. Akteure der Finanzbranche sprechen von 100 Basispunkten, wenn sie einen Prozentpunkt meinen. 0,01 Prozentpunkte entsprechen einem Basispunkt. Diese Bezeichnung findet sich in vielen verschiedenen Bereichen der Finanzwelt wieder. Insbesondere bei Zins- und Renditeangaben für verzinsliche Wertpapiere tritt der Begriff auf. Hier mehr über den Basispunkt erfahren

Bund Future

Der Bund Future (Federal Government Bond Liabilities)) bezeichnet einen Terminkontrakt an der Börse. Dieser Terminkontrakt bezieht sich dabei auf eine fiktive, langfristige Bundesanleihe. Diese Terminkontrakte verfügen über einen Kupon von sechs Prozent und verfügen über eine Laufzeit von 10 Jahren. Der Bund Future wird an der Eurex gehandelt, die aktuellen Kurse können jederzeit eingesehen werden. weiteres zum Bund Future lesen …

Eigenkapitalquote

Die Eigenkapitalquote ist eine Kennzahl in der Fundamentalanalyse und dient als ein Hinweis auf die Bonität eines Unternehmens. Sie wird in einer Prozentzahl ausgedrückt und stellt die eigenen zur Verfügung stehenden Geldmittel in ein Verhältnis zum gesamten Kapital. Sowohl die Höhe des Eigenkapitals als auch die Summe des Gesamtkapitals sind in der Unternehmensbilanz aufgeführt. Buchhalterisch betrachtet sind die Eigenmittel ein rechnerisch ermittelter Wert. Die Formel für die Berechnung der Eigenkapitalquote lautet:

Eigenkapital ÷ Gesamtkapital x 100 = Eigenkapital in %. Weiteres zur Eigenkapitalquote

Nennwert

Der Begriff des Nennwertes ist aus dem Bereich der Zahlungsmittel geläufig. Der Nennwert eines Geldscheines ist der Betrag, der auf ihm aufgedruckt ist. Gleiches gilt für Wertpapiere. Als Wertpapiere noch verbrieft wurden, handelte es sich beim Nennwert um den Betrag, der aufgedruckt war. Heutzutage spielen verbriefte Wertpapiere keine Rolle mehr, der Nennwert eines Wertpapiers ist jedoch weiterhin eine wichtige Größe.

Stückelung

Wenn Sie an einem Geldautomaten Bargeld abheben, gibt es mehrere Möglichkeiten, wie der gewünschte Geldbetrag ausgezahlt wird. Sie erhalten entweder die Gesamtsumme in einem einzigen Schein oder der Geldautomat stückelt Ihre Auszahlung in eine Kombination aus verschiedenen Scheinen. Vergleichbar verhält es sich bei Wertpapieren. Die Stückelung von Aktien und Anleihen zeigt, in welche Nennwerte die Wertpapiere unterteilt sind. Mehr zur Stückelung von Wertpapieren

Bundesanleihe

sind festverzinsliche Wertpapiere, die der Deutsche Bund begibt. Sie fallen daher in die Kategorie der Staatsanleihen. Bundesanleihen genießen einen sehr guten Ruf, da der deutsche Staat – als Schuldner – für den Nennwert der Anleihen einsteht. Sie werden in den Laufzeiten zehn und dreißig Jahren emittiert und täglich an der Börse gehandelt. Investoren profitieren von jährlich fixen Zinszahlungen bis zum Ende der Laufzeit.

Staatsanleihe

sind festverzinsliche Wertpapiere, deren Emittenten Staaten und staatliche Behörden sind. Auf diese Art refinanzieren sich Staaten an der Börse. Sie zahlen Investoren einen festen Zinssatz und bieten verschiedene Laufzeiten an. Je nach Bonität des Staates variiert dieser Zinssatz. Länder mit einem hohen Ausfallrisiko zahlen höhere Zinsen als Staaten mit einwandfreier Bonität. Die in Europa meistgehandelten Staatsanleihen sind deutsche Bundesanleihen.

Unternehmensanleihe

(Corporate Bonds) bieten börsennotierten Unternehmen die Möglichkeit, Fremdkapital über die Börse aufzunehmen. Es gibt Unternehmensanleihen in verschiedenen Variationen, etwa als festverzinsliche und variabel verzinsliche Wertpapiere. Der gezahlte Zinssatz orientiert sich an der Bonität des emittierenden Unternehmens, die an seiner Rating-Note erkennbar ist. Die Bonität ist ein Ausdruck für die Ausfallwahrscheinlichkeit des Kreditnehmers. Hinsichtlich der Laufzeit bieten Unternehmen ebenfalls unterschiedliche Fristen an. Anleger können Unternehmensanleihen börsentäglich erwerben.

Wandelanleihe

Eine Wandelanleihe ist eine festverzinsliche oder variable verzinsliche Schuldverschreibung, die am Kapitalmarkt von Aktienunternehmen emittiert wird. Ihre Besonderheit liegt darin, dass Käufer der Anleihe ein Wahlrecht erhalten, ein Optionsrecht. Sie dürfen entscheiden, ob der Emittent ihnen den Nennwert der Anleihe wie üblich zum Ende der Laufzeit zurückzahlt, oder sie stattdessen Aktien des Unternehmens erhalten. Die Tilgung erfolgt in diesem Fall über Aktien. Dabei sind verschiedene Ausgestaltungsformen möglich. Mehr zur Wandelanleihe

Handel

Der Handel bezeichnet den Austausch von Gütern zwischen verschiedenen Wirtschaftspartnern, wobei es unerheblich ist, ob die Ware zum Konsum oder für einen weiteren Handel verwendet werden. Während früher im Rahmen des Tauschhandels Waren gegen Waren den Besitzer wechselten, besteht der Handel heutzutage fast ausschließlich aus dem Kauf und Verkauf der entsprechenden Güter gegen Geld. Handelt es sich bei den gehandelten Waren um Wertpapiere wie Aktien, Zertifikate, Rohstoffe, Futures oder Optionen, spricht man vom Wertpapierhandel. Dieser erfolgt über die bekannten Börsen- und Handelsplätze oder auch über elektronische Handelssysteme. Weitere Begriffe zum Handel:Clearing
Als Clearing bezeichnet man im internationalen Wertpapier- und Terminhandel das Feststellen von gegenseitigen Forderungen bzw. von gegenseitigen Verbindlichkeiten zwischen den jeweiligen Geschäftspartnern. Diese Geschäftspartner sind in der Regel international tätige Bankgesellschaften. Der tatsächliche Clearingprozess wird von einem sogenannten Clearinghaus übernommen. Das Clearinghaus soll einen reibungslosen Ablauf und eine fehlerfreie Übergabe des Eigentums der jeweiligen Mitglieder garantieren. Dabei beinhaltet der Clearingvorgang sowohl die Übermittlung, als auch die Abstimmung und in speziellen Fällen auch die Bestätigung von Abschlüssen sowie sonstigen für das abschließende Settlement wichtigen Angaben. Auf Wunsch der Geschäftspartner kann auch eine Aufrechnung und eine Saldierung der Geschäfte vom Clearinghaus durchgeführt werden. Mehr zum Clearing
Free Float
Der Free Float (Streubesitz) ist der Anteil der Aktien eines Unternehmens, der an der Börse frei gehandelt werden kann, also „frei fließt“. Je höher dieser Anteil ist, desto liquider ist der Handel und desto fairer der Preis, zu dem die Papiere ge- und verkauft werden können. Gleichzeitig schützt ein hoher Free Float vor einer zu hohen Schwankungsanfälligkeit der Aktien und erhöht damit die Bereitschaft der Anleger, in die Papiere zu investieren. Mehr Informationen zum Free Float erhalten Sie hier.
Hedging
Beim Hedging sollen aus Vermögenspositionen resultierende Risiken durch die negative Korrelation mit den Hedging-Instrumenten verringert, ganz ausgeschaltet oder sogar überkompensiert werden. Hedging-Geschäfte richten sich nach den zugrundeliegenden Basisgeschäften bzw. Basisinstrumenten. Unterschieden wird zwischen Rohstoff-Hedging zur Absicherung von Preisrisiken aus Rohstoffpositionen und Finanz-Hedging, bei dem Risiken aus Zins-, Währungs-, Devisen-, Edelmetall oder Wertpapiergeschäften abgesichert werden sollen. Hedging-Instrumente kommen fast ausschließlich aus dem Bereich der Termingeschäfte, die zeitlich und wirtschaftlich kongruent zum Ursprungsgeschäft sind. Mehr Informationen zum Thema Hedging
ISIN und WKN
Wer Wertpapiere an einer Börse handeln will, braucht neben einem Wertpapierdepot die entsprechenden Wertpapiere, die er handeln möchte. Der Kunde kann aber die Aktien, Renten, Fonds, Zertifikate, Optionsscheine etc. in die Maske des Brokers nicht direkt mit Worten oder Abkürzungen eingeben, sondern nur mit den entsprechenden Kürzeln WKN oder der ISIN. Sollte er das Kürzel bei der Eingabe nicht wissen, so wird meist eine Hilfestellung von dem depotführenden Institut angeboten. Wenn der Kunde nicht genau weiß, welchen exakten Namen das Wertpapier hat, dann kann er entweder mit den Anfangsbuchstuben und -wort oder alternativ mit einem Wortteil des gesuchten Wertpapiers sich dem richtigen nähern. Eine Liste mit den gefundenen Möglichkeiten und die dazugehörige WKN oder ISIN wird erscheinen. Er muss dann nur die richtige auswählen. Aber was sind WKN oder ISIN?
Market-Maker
Ein Market-Maker ist ein wichtiges Börsenmitglied, das für bestimmte Wertpapier Brief- und Geldkurse zur Verfügung stellt. Alle Emissionshäuser sind verpflichtet, während der gesamten Handelszeit, für alle eigenen Optionsscheine die An- und Verkaufskurse zu veröffentlichen. Ein Market Maker kann damit den Anlegern jederzeit die Möglichkeit bieten, zu marktgerechten Preisen einen Optionsschein zu kaufen oder zu verkaufen. Die Kurse werden häufig auf Basis des jeweiligen Terminmarktpreises berechnet. Sie hängen von der zu erwartenden Schwankungsfreudigkeit und der Entwicklung des Basiswertes ab. Mehr zumMarket-Maker
Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV)
Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) einer Aktie beschreibt das Verhältnis zwischen dem aktuellen Aktienkurs und dem erzielten Jahresgewinn des Unternehmens pro Aktie. Mathematisch ausgedrückt wird zur Berechnung des KGV der Börsenkurs eines Unternehmens durch den Gewinn pro Aktie für eine definierte Zeiteinheit geteilt. Das KGV ist ein Maßstab zur Bewertung einer Aktie, zum Beispiel im Rahmen der Fundamentalanalyse. Mehr Informationen zum Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) und dessen Berechnung gibt es hier.
Emission
Wenn Unternehmen oder der Staat neues Geld benötigen, wagen sie häufig den Gang an die Börse beziehungsweise den Markt. Diese sogenannte Emission lässt sich dahingehend unterscheiden, ob es das erste Mal ist, man spricht dann von Neuemission, oder das Institut nochmals zusätzliches Geld benötigt. Entscheidend für die Geldgeber ist der Emittent, etwa hinsichtlich seiner Bonität oder seiner Stellung in der jeweiligen Branche.
Valuta
Der lateinische Begriff Valuta spielt in zahlreichen Bereichen des Finanzwesens eine wichtige Rolle. Er bedeutet Wert bzw. Wertstellung und tritt unter anderem beim Wertpapierhandel und bei Gutschriften auf Konten auf. Obwohl Valuta auch für Wert stehen kann, wird der Begriff meist mit Wertstellung übersetzt. Hierbei wird er im Zusammenhang mit dem Tag verwendet, an welchem zumindest eine Gutschrift wertmäßig erfolgt. Im Wirtschaftsgeschehen kann Valuta zudem mit verschiedenen Bedeutungen versehen werden. Diese haben alle die Tatsache gemein, dass sie stets mit einem Wert zum Inhalt haben.
Zuteilung
Bei einer Zuteilung, auch Emission oder Rationierung genannt, werden Wertpapiere verschiedenen Kaufinteressenten zugeteilt. Die Zuteilung der Wertpapiere kann allerdings nicht mit allen Aktien stattfinden. Die zugeteilten Wertpapiere müssen vor der Zuteilung überzeichnet worden sein. Die Zuteilung erfolgt meist nach dem Ende einer Wertpapieremissionszeichnung. Übersteigt zu diesem Zeitpunkt die Nachfrage das vorhandene Angebot, wird dies zunächst der Konsortialbank übermittelt. Diese stimmt gemeinsam mit den Emittenten die Wertpapiere ab, welche die Aktionäre anschließend erhalten. Die Zuteilung geschieht immer, wenn ein Nachfrageüberschuss besteht.
Liquidität
Während Liquidität im Allgemeinen bedeutet, über genügend Zahlungsmittel zu verfügen, um schnell Wirtschaftsgüter erwerben sowie fällige Verbindlichkeiten fristgerecht und vollumfänglich bedienen zu können, versteht man unter Liquidität im Handel etwas anderes: Hier geht es darum, ob bestimmte Vermögenswerte (insbesondere Aktien und andere Wertpapiere, aber auch Gold oder Immobilien) am Markt schnell gehandelt und in großen Mengen ge- und verkauft werden können, ohne dass der Marktkurs des Vermögenswertes maßgeblich beeinflusst wird.
Spekulation
Spekulation ist laut Duden „auf Mutmaßungen beruhende Erwartung auf Gewinne; aus Preisveränderungen abzielende Geschäftstätigkeit“. Rohstoffe werden definiert „als natürliche Ressourcen, die bis auf die Lösung aus ihrer natürlichen Quelle noch keine Bearbeitung erfahren haben“. (Quelle Wikipedia)  Wie sieht diese Spekulation an der Börse aus.

Fonds

Unter Fonds versteht man eine Anlageform, bei der sich zahlreiche Anleger mit ihren Einlagen beteiligen, damit die entstehende größere Anlagesumme optimal investiert werden kann. Durch das größere zur Verfügung stehende Kapital kann der Fonds gleichzeitig in viele verschiedene Wertpapiere investieren, wodurch das Risiko gestreut wird, was als Diversifikation bezeichnet wird. Das Risiko ist demnach sehr viel geringer, als wenn man sein Geld direkt in einzelne Aktien investieren würde. Je nach Art der Investitionen unterscheiden sich die Arten von Fonds, unter denen es reine Aktien-, Geldmarkt-, Renten- und Immobilienfonds oder auch Mischfonds gibt, die gleichzeitig in verschiedene Wertpapierarten investieren und das Risiko somit weiter minimiert wird. Weiteres zu Fonds:Rentenfonds
investieren als klassische Investmentfonds in Rentenpapiere. Über sie erhalten Anleger die Möglichkeit, an einer risikogestreuten Anlage in festverzinsliche Wertpapiere teilzuhaben. Hierzu investieren Investmentgesellschaften das Fondsvermögen in einen Korb aus verschiedenen Rentenpapieren unterschiedlicher Risiko- und Ertragsklassen. Anleger können sich an diesen Wertpapierkorb über den Erwerb von Fondsanteilen beteiligen. Aufgrund der treuhänderischen Ausgestaltung von Investmentfonds sowie der Anlage in festverzinsliche Wertpapiere, gelten Rentenfonds als sichere Geldanlage.
Aktienfonds
Über Aktienfonds beteiligen sich Anleger an einen Korb aus verschiedenen Aktientiteln. Aktienfonds gehören damit zu den klassischen Investmentfonds, die einer breiten Masse an Investoren eine gemeinsame Anlage in Wertpapieren ermöglichen. Nach festgelegten Kriterien, wie die Unternehmensgröße, die Region der Aktienunternehmen oder die Branche, investieren professionelle Fondsmanager in unterschiedliche Titel. Sie verfolgen das Ziel, ein diversifiziertes Aktien-Portfolio zusammenzustellen und dabei eine positive Rendite zu erwirtschaften. Weiteres zu  Aktienfonds
Geldmarktfonds
Kurzfristige Geldanlagen, mit einer Laufzeit unterhalb eines Jahres, lassen sich risikodiversifiziert über Geldmarktfonds tätigen. Hier übernehmen professionelle Fondsmanager die Auswahl geeigneter Geldmarkttitel, also fest- und variabel verzinslicher Wertpapiere und Termingelder. Private Anleger erhalten auf diese Weise einen Zugang zum Geldmarkt und profitieren von einer professionellen Titelauswahl. Weitere Vorteile sind die breite Risikostreuung sowie der Einlagenschutz klassischer Investmentfonds. Geldmarktfonds stellen daher eine Alternative zu kurzfristigen Bankprodukten dar.
Immobilienfonds
Wer in Immobilienprojekte wie Einkaufszentren, Mehrfamilienhäuser, oder Bürogebäude investieren möchte, dem bieten Immobilienfonds mit vergleichsweise niedrigen Investitionsvolumen die Möglichkeit hierzu. Als offene und geschlossene Fonds stellen sie eine risikoverteilte Anlageform in Immobilien dar. Anleger können sich über den Kauf von Fondsanteilen beteiligen und an den Fondserträgen teilhaben. Dabei unterscheiden sich Immobilienfonds hinsichtlich ihrer treuhänderischen Ausgestaltung nicht von klassischen Investmentfonds. Das Fondsvermögen eines Das Fondsvermögen eines
Immobilienfonds
 kennzeichnet sich als Sondervermögen durch seine geschützte rechtliche Stellung.
Laufzeitfonds
Laufzeitfonds stehen für zeitlich befristete Investmentfonds, die in Rentenpapiere investieren. Innerhalb einer begrenzten Zeichnungsfrist können Anleger Anteile an Laufzeitfonds erwerben. Das Fondsmanagement investiert das Vermögen einmalig in festverzinsliche Wertpapiere entsprechend der Fondslaufzeit (fristenkongruent). Diese Wertpapiere hält das Management bis zu ihrer Tilgung. Die Rendite der Anlage ist hierdurch bereits zum Zeitpunkt des Kaufs bekannt. Dies ermöglicht eine kalkulierbare und risikodiversifizierte Fondsanlage in Rentenpapiere. Mehr zum Laufzeitfonds
Mischfonds
Mischfonds kombinieren verschiedene Anlageklassen in einen Investmentfonds. Über sie stellen Fondsgesellschaften ein Portfolio zusammen, das Anlegern verschiedene Risiko- und Ertragsklassen zugänglich macht. Als Anlageklassen stehen Anleihen, Aktien, Rohstoffe und Immobilien offen. Mischfonds gewährleisen eine breite Risikostreuung mit dem Ziel eines optimalen Ertrags-Risiko-Verhältnisses. Hierzu überwachen aktive Fondsmanager die Struktur des Fonds und passen sie kontinuierlich an. Je nach verfolgter Anlagestrategie stellen Fondsgesellschaften verschiedene Risikoklassen zusammen. Wissenswertes zu Mischfonds
Risikoklassen
Das Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) schützt Anleger in dem es vorschreibt, dass sie von Banken und Investmentgesellschaften gemäß ihrer Risikopräferenzen beraten werden müssen. Hierzu unterteilt das Gesetz Anleger und Anlageprodukte wie Investmentfonds in verschiedene    Risikoklassen. Risikoarme Wertpapiere wie Bundesanleihen werden in die Risikoklasse eins geordnet und stehen Anlegern mit niedriger Risikopräferenz offen. Rohstoffzertifikate fallen in die Risikoklassen mit der höchsten Risikostufe (Risikoklasse 4) und bleiben aufgeklärten Anlegern mit hohem Risikobewusstsein vorbehalten.
Wertgesicherter Fonds
Wertgesicherte Fonds (Garantiefonds) kombinieren risikoreiche Anlagen wie Aktien und Rohstoffe mit sicheren Anlageformen und bieten Anlegern dadurch eine Wertsicherung. Je nach Ausgestaltung des Fonds legt die Investmentgesellschaft den Großteil des Fondsvermögens in festverzinsliche Geldmarktpapiere an, um sicheren Zinserträge für die Wertsicherung zu erzielen. Den kleineren Anteil des Fondsvermögens investieren sie in Anlagen mit hohen Ertragspotenzialen, die die Rendite des Fonds einbringen sollen. Der Kapitalerhalt ist dabei immer vorderstes Ziel einer Wertsicherung. Mehr zu wertgesicherten Fonds

Devisen

Devisen sind ausländische Zahlungsmittel, welche in einer fremden Währung notiert sind. Devisen können Wechsel, Obligationen, Schecks oder andere Forderungen gegen ausländische Kreditinstitute sein. Ausländisches Bargeld gehört niemals zu den Devisen, auch wenn der Begriff dort auch häufig verwendet wird. Gehandelt werden sogenannte Hartwährungen, zu denen insbesondere der Euro und der US-Dollar sowie der Yen, der Schweizer Franken und das Britische Pfund gehören. Der Handel und somit die Kursbildung findet beim freien Devisenhandel an den sogenannten Devisenbörsen statt. Man unterscheidet zwischen Devisenkassageschäften, bei denen der Kauf und Verkauf nach zwei Tagen erfolgt, und Devisentermingeschäfte, für die die Vertragspartner einen beliebigen Zeitpunkt vereinbaren können. Folgend alle Begriffe zu Devisen in unserer Übersicht:Währungsrisiko
Unter einem Währungsrisiko, häufig auch Wechselkursrisiko oder Wechselkursunsicherheit genannt, versteht die Ökonomie die Risiken, die aus der Unsicherheit über die künftigen Wechselkursentwicklungen zwischen den Währungen entstehen. Sie können einen positiven Effekt (Gewinn) und auch eine negative Auswirkung (Verlust) für Geschäfte von Unternehmen, Staaten etc. aber auch für institutionelle und Privatanleger haben. Mehr zum Währungsrisiko

Devisen und Devisenhandel

Der Duden versteht unter dem Begriff Devisen Zahlungsmittel in ausländischer Währung. Im Sprachgebrauch sind Devisen Sorten und Banknoten, wie sie jeder Tourist kennt, der außerhalb der Eurozone mit Fremdwährung zahlt. Als Synonym hat sich auch der Begriff Währungen eingebürgert Sie bestehen in der Hauptsache aus Guthaben, Schecks seltener aus Obligationen oder Wechsel auf ausländische Währungen. Die Währungen werden immer in Paaren gehandelt, daher kann der Kunde oder Trader nicht einen US-Dollar kaufen, er muss ihn eintauschen gegen Euro, Yen, Pfund, Franken etc. Daraus hat sich der weltgrößte Markt, der Devisenmarkt, entwickelt. Mehr zu Devisen und Devisenhandel mit Forex

Sorten

Als Sorten werden ausländische Zahlungsmittel in Form von Münzen und Banknoten bezeichnet, die sich außerhalb des ausgebenden Landes in Umlauf befinden. Sie dienen vor allem bei Reisen im Ausland als Zahlungsmittel. Umgangssprachlich werden Sorten häufig auch Devisen genannt. Im weiteren Sinne zählen Sorten auch zu Devisen. Allerdings gibt es einen wichtigen Unterschied zwischen beiden Begriffen: Devisen sind ausländische Währungen, welche in bargeldloser Form im Umlauf sind. Mit Einzahlung von Sorten auf ein Konto entstehen daraus Devisen. Lesen Sie mehr über Sorten und Devisen.

Kassadevisen und Termindevisen

Als Devisen werden ausländische Zahlungsmittel bezeichnet. Diese lassen sich noch in verschiedene Unterkategorien unterteilen. Kassadevisen grenzen sich davon schließlich als Buchgeld ab. Termindevisen sind ebenfalls Buchgeld. Die beiden Zahlungsmittel werden am Devisenmarkt gehandelt und unterscheiden sich nur durch den Zeitpunkt des Verkaufs. Bei den Termindevisen gibt bestimmte Fristen und bei den Kassadevisen hingegen nur wenige Tage. Jeder Handel mit Devisen ist stets mit Risiken verbunden. Es ist daher wichtig richtig abgesichert zu sein und einen Verlust einplanen zu können. Mehr zu den Kassa- und Termindevisen

Devisenoptionsgeschäft

Der Erwerber einer Devisenoption erhält das Recht, gegen Zahlung einer Prämie, einen bestimmten Währungsbetrag zu einem vorher festgelegten Kurs, kaufen oder verkaufen zu können. Je nach Entwicklung der Devisenkurse kann er sich entscheiden, seine Option auszuüben oder aber verfallen zu lassen. Für den Optionsinhaber besteht keine Verpflichtung auf Abnahme oder Lieferung. Bei dem Erwerb von Devisen spricht man von einer Call-Option. Beim Verkauf von Währungen wird von einer Put-Option gesprochen. Mehr zum Devisenoptionsgeschäft

Devisen-Future-Kontrakt

Unter Devisen-Futures bzw. foreign currency futures werden Verträge verstanden, welche beim Kauf bzw. Verkauf einer Devise eintreten. Der Vertrag wird jedoch erst zu einem festgesetzten Zeitpunkt in der Zukunft fällig. Beim Vertragsabschluss aber wird der Preis bereits festgelegt. Die Devisen-Futures-Kontrakte sind zweiseitig bindend. Einer der Vertragspartner wird rechtlich verpflichtet, die im Vertrag festgelegte Summe jeglicher Basiswährung zum fixierten Zeitpunkt bzw. „Termin“ in der Zukunft gegen eine gewählte Gegenwährung anzukaufen. Die Gegenpartei muss gleichzeitig zu denselben Geschäftsbedingungen die Devisen verkaufen.

Cross Rate

Cross Rates

FOREX

Als Forex (Foreign exchange market) bezeichnet man den Markt, an dem das Angebot und die Nachfrage an Währungen aufeinandertreffen und anschließend zum vereinbarten Kurs gehandelt werden. Der so genannte Devisenhandel findet stets direkt und bargeldlos statt. Es existiert kein zentraler Marktplatz wie eine Börse. Täglich werden mehrere Mrd. USD elektronisch am Devisenmarkt gehandelt, was ihn zum größten Finanzplatz der Welt macht. Da der Devisenhandel im Gegensatz zum Wertpapierhandel sehr stark von staatlichen Einflüssen geprägt ist, greifen vermehrt auch Zentralbanken oder die jeweiligen Staaten selbst, in das Geschehen am Währungsmarkt, oder auch FOREX ein.

Leitzinsen

Immer wieder ist davon in den Nachrichten zu hören, gerade dann, wenn eine Änderung der Leitzinsen ansteht. Vor allem in den letzten Jahren hat dieses Thema an Bedeutung gewonnen, angesichts der historischen Nullzinspolitik. Was genau hat es damit auf sich? Warum sind die Zinsen gerade so niedrig? Und, was kann der Sparer dagegen tun? Was die Leitzinsen damit zu tun haben.

Rohstoffhandel

Auch Rohstoffe können eine sehr interessante Anlageform sein und die Varianten sind dabei sehr vielseitig, nicht nur was die Art der Rohstoffe angeht. Viele kaufen sich zum Beispiel Gold mit dem Blick auf eine stabile und kontinuierliche Wertsteigerung. Rohstoffe müssen aber nicht physikalisch erworben werden, um von ihnen zu profitieren. Es gibt spezielle Rohstoffbörsen, wie zum Beispiel in London und Chicago, an denen virtuell mit Rohstoffen wie Gold, Rohöl oder Kupfer gehandelt wird, indem bestimmte Futures auf diese Stoffe ge- und verkauft werden. Anhand solcher Futures entstehen zahlreiche Optionsscheine oder Zertifikate, mit denen man ebenso in Rohstoffe investieren kann wie mit dem Kauf von Aktien eines Unternehmens, welches mit Rohstoffen handelt.Rohstoff-Spekulation

Im Zusammenhang mit Rohstoffen spekulieren institutionelle, aber auch vermehrt private Anleger, mit ausgewählten Handelsinstrumenten auf einen steigenden oder sinkenden Preis des zugrunde liegenden Rohstoffes mit verschiedenen Finanzinstrumenten an den allgemeinen sowie speziellen Börsenplätzen und Handelsplattformen der Welt. Mehr zu Rohstoff-Spekulation

Kassageschäft

Ein Kassageschäft bezeichnet ein Geschäft an einer Warenbörse, das sofort erfüllt werden muss. Das heißt, die Zahlung des Käufers und die Lieferung des Verkäufers müssen spätestens zwei Tage nach dem Abschluss des Geschäftes erfolgt sein. Ursprünglich leitete sich der Begriff vom lateinischen „locus“ für „Ort, Platz, Stelle“ ab, woraus noch einmal die Tatsache hervorgeht, dass es sich um ein an Ort und Stelle durchgeführtes Geschäft handelt. In der heutigen Zeit wird im deutschsprachigen Raum der Begriff Kassageschäft verwendet. Im englischen Sprachraum entspricht der „spot deal“.

Kontrahentenausfallrisiko

Laut Definition ist ein Kontrahent im Finanzwesen eine Gegenpartei, das bedeutet, dass es sich dabei um die Partei auf der anderen Seite handelt, mit der ein Kunde ein Geschäft abschließen will. Und ein Kontrahentenausfallrisiko, auch häufig Gegenparteiausfallrisiko genannt, ist demzufolge das Risiko des Ausfalls der Gegenpartei des Geschäfts vor der finalen Abwicklung und sowie der Ausfall der mit diesem Geschäft verbundenen Zahlungen. Eng verbunden mit dem Kontrahentenausfallrisiko ist der Warenterminhandel mit landwirtschaftlichen Rohstoffen.

CBOT

Die Chicago Board of Trade, abgekürzt CBOT, ist die älteste Terminbörse der Welt. Über 3.500 Mitarbeiter wickeln an diesem Handelsplatz weltweit über 50 Arten von Termingeschäfte ab. Sie ist Teil der CME Group (Chicago Mercantile Exchange). Die CME Group wurde durch die Fusion mit der CBOT zur größten Terminbörse der Welt. Auch nach bald 170 Jahren nach ihrer Gründung ist die Chicago Board of Trade in der Stadt am Südwestufer des Michigansees immer noch die erste Adresse im internationalen Handel mit landwirtschaftlichen Rohstoffen. Weiteres zur CBOT

Terminhandel

Verträge, die erst später abgewickelt werden, als zu dem am Abschlusstag festgelegten Kurs, sind so genannte Termingeschäfte. Dies betrifft vor allem das Business an der Börse. Rohstoffe wie zum Beispiel Metalle, Gold, Mais, Baumwolle oder Heizöl werden terminlich gehandelt und nicht innerhalb von zwei Tagen. Seit dem Jahr 1970 ist dies im Grunde genommen möglich. Die EUREX ist die Terminbörse für den Terminhandel.

ETC

Wer plant in Rohstoffe zu investieren, kann dies unkompliziert über Exchange Traded Commodities (ETCs) tun. ETCs gehören wie ETFs zu den Exchange Traded Products und werden an der Börse gehandelt. Sie sind kein Sondervermögen einer Kapitalanlagegesellschaft im Sinne eines Fonds. ETCs gehören zu Zertifikaten und damit zu der Produktgruppe derivativer Wertpapiere. Ihre Wertentwicklung ist an der Entwicklung ausgewählter Rohstoffindizes oder Futures gekoppelt. Anlagen in Edel- und Industriemetallen, Energieträger und Agrarprodukte sind hierdurch möglich. Mehr zu Exchange Traded Commodities

Over-The-Counter

Eine Definition der Deutschen Bundesbank erläutert diesen Begriff folgendermaßen: OTC steht für alle Finanzmarktgeschäfte deren Abwicklung außerhalb einer Börse erfolgt. Beim Handel an der Börse oder auf dem OTC-Markt wird grundsätzlich unterschieden zwischen Financial Unterlyings (Aktien, Devisen, Zinsen, Indizes) und Commodity Underlyings. Zu den letzteren gehören die Rohstoffe, Agrarprodukte, Industrie- und Edelmetalle sowie die Energierohstoffe.

Preisbildung

Die eiserne Regel, dass der Preis vor allem durch Angebot und Nachfrage entsteht, gilt auch für Rohstoffe. Steigt die Nachfrage, geht der Preis nach oben. Ist dagegen das vorhandene Angebot größer ist als der Bedarf, sinken die Kurse. Bei Rohstoffen gibt es die Besonderheit, dass diese zum größten Teil als Future-Kontrakte an großen Warenterminbörsen gehandelt werden. Zu den wichtigsten Handelsplätzen für die Anlageklasse Rohstoffe gehören die CME (Chicago Mercantile Exchange)und die europäische LME (London Metal Exchange). Mehr über Preisbildung

Future-Handel

Beim Future-Handel handelt es sich um eine spezielle Form von Börsengeschäft, bei welcher Rohstoffe nach einem standardisierten Vorgang abgewickelt werden. In diesem Zusammenhang stößt der Interessierte auf die Formulierung „Future-Kontrakt“, welcher dem Ausdruck „Termingeschäft“ gleichkommt. Kennzeichnend für ein Termingeschäft ist, dass die Vereinbarung zum Kauf, bzw. Verkauf einer entsprechenden Ware gegenwärtig stattfindet. Der jeweilige Preis im Verhältnis zur Abnahmemenge steht also bereits fest. Die beiden Vertragspartner vereinbaren die Lieferung, Abnahme und Zahlung des Rohstoffs erst zu einem späteren Zeitpunkt.

Altersvorsorge

Altersvorsorge bezeichnet den Vorgang, bei dem man während des Berufslebens Geld investiert, damit daraus im Alter eine entsprechende Rentenzahlung oder auch eine höhere Einmalzahlung erfolgen kann, um sich den Lebensstandard im Ruhestand zu sichern. Unterschieden wird zwischen der gesetzlichen Vorsorge durch die Gesetzliche Rentenversicherung und der privaten Altersvorsorge. Die Aussichten auf die gesetzliche Rente im Alter haben mittlerweile jedem vor Augen geführt, dass die private Altersvorsorge unverzichtbar ist und hier gibt es zahlreiche verschiedene Varianten, die sich in verschiedenen Eigenschaften, wie zum Beispiel einer staatlichen Förderung, der Anlage des investierten Geldes oder der Art der Ablaufleistung unterscheiden. Immer mehr Produkte investieren dabei in Wertpapiere, deren Wertentwicklung auf Dauer mehr Möglichkeiten verspricht als herkömmliche Spareinlagen.Rente
Die Rente ist eine eigene Einkommensart im Anschluss an des Berufs- beziehungsweise Erwerbsleben. Sie ist, ganz allgemein formuliert, das Alterseinkommen des Rentners. Der hat zur Altersvorsorge in den Jahren und Jahrzehnten vor seinem Renteneintritt Beiträge in die gesetzliche beziehungsweise in eine private Rentenversicherung eingezahlt. Ein Rentenanspruch ist nur dann realisierbar, in dem Sinne einlösbar, wenn zuvor Rentenbeitragszahlungen erfolgt sind. Das Wort Rente ist von dem italienischen Wort rendita abgeleitet, ein Synonym zu Rendite oder Ertrag.
Riester-Rente
Die Riester-Rente ist eine private Altersvorsorge, die staatlich gefördert wird. Der Versicherte erhält, ergänzend zu seinem Beitrag für den privaten Rentenversicherungsvertrag, eine jährliche Zulage. Die spätere Riester-Rente errechnet sich aus der Höhe des eingezahlten Versicherungsbeitrages zuzüglich der staatlichen Zulage sowie der Habenzinsen. Diese Form der privaten Altersvorsorge richtet sich vorzugsweise an unselbstständige, rentenversicherungspflichtige Arbeiter und Angestellte. Mehr zur Riester Rente
Rürup-Rente
Der deutsche Wirtschaftswissenschaftler Bernd Rürup aus der Ruhrgebietsgroßstadt Essen war zu Beginn der 2000er Jahre Vorsitzender der „Kommission für die Nachhaltigkeit in der Finanzierung der sozialen Sicherungssysteme“, bekannt als Rürup-Kommission. Rürup war als politischer Berater vom damaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder damit beauftragt worden, ein neues Konzept zur nachhaltigen Finanzierung des Sozialversicherungssystems zu erarbeiten. Ein Ergebnis davon ist die heutige Rürup-Rente. Sie ist die vom Staat durch eine hohe Steuervergünstigung geförderte Form der privaten Altersvorsorge. Für den infrage kommenden Personenkreis, in erster Linie Selbstständige, Gewerbetreibende sowie Freiberufler, ist sie das Pendant zur Riester-Rente als einer staatlich geförderten privaten Altersvorsorge für die sozialversicherungspflichtigen Arbeiter und Angestellten.
Rentenalter
Als Rentenalter ganz allgemein wird derjenige Lebensabschnitt bezeichnet, der sich dem Berufs- beziehungsweise dem Erwerbsleben anschließt. Der Begriff hat einen direkten Bezug zur Einkommenssituation. An die Stelle des selbst erarbeiteten Erwerbseinkommens tritt die gesetzliche Rente als Altersversorgung. Um im späteren Alter Rente zu beziehen, muss während des Berufslebens dementsprechend vorgesorgt werden. Das geschieht im Rahmen der Altersvorsorge. Für den unselbstständigen Arbeiter und Angestellten basiert sie bestenfalls auf den drei Standbeinen gesetzliche, betriebliche sowie private Altersvorsorge. Deren Summe schließt die Versorgungslücke des Rentners zwischen Erwerbs- und Renteneinkommen bestenfalls ganz, zumindest aber teilweise. Weiteres zum Rentenalter
Rentenabschläge
Als Abschlag ganz allgemein wird im kaufmännischen Bereich eine Preissenkung oder ein Preisrückgang bezeichnet. Im Finanzwesen ist der Abschlag vom Nennwert das Disagio. Mit diesen Beispielen vergleichbar ist der Rentenabschlag. Die auf das originäre Rentenalter bezogene Rente reduziert sich um einen prozentualen Rentenabschlag, sofern vorzeitig, also vor Eintritt des gesetzlichen Renteneintrittsalters, eine Altersrente bezogen wird. Der Gesetzgeber ermöglicht unter bestimmten Gegebenheiten den vorzeitigen Rentenbezug sowohl abschlagsfrei als auch mit Rentenabschlag. Diese Mindereinnahme muss der zukünftige Rentner bei seiner Altersvorsorge mitberücksichtigen. Berechnung der Rentenabschläge
Rentenanwartschaft
Die Anwartschaft ganz allgemein ist der Anspruch auf eine zukünftige Leistung. Während der Anwartschaftszeit selbst besteht dieser Anspruch noch nicht. So verhält es sich auch bei einer Rentenanwartschaft. Gemeint ist damit in erster Linie die gesetzliche Altersrente. Um sie zu gegebener Zeit in Anspruch nehmen, also beantragen zu können, müssen mehrere Voraussetzungen erfüllt sein. Eine davon ist die Rentenanwartschaft. Sie muss, wie es umgangssprachlich heißt, erworben werden. Mehr über die Rentenanwartschaft
Die Aktienrente
Der Begriff Rente beinhaltet mehrere unterschiedliche Definitionen. Das aus dem französischen Sprachgebrauch entliehene Wort rendita heißt im übertragenen Sinne zurückgeben oder erstatten. Im wirtschaftlichen Sinn ist die Rente ein Einkommen ohne zeitgleiche oder gleichzeitige Gegenleistung. Eine Möglichkeit ist die Rente, also die Rendite aus angelegtem Kapital wie aus einer verrenteten Kapitallebensversicherung, eine andere die die Aktienrente. Wie das Wort sagt, handelt es sich um eine Leistung aus dem vorhandenen Aktienkapital. Bei dieser Rentenform wird unterschieden in den Auszahlungsplan mit Kapitalerhalt sowie in denjenigen mit Kapitalverzehr. Grundlage ist ein dementsprechender Aktienbestand, das werthaltige Aktiendepot.
Rentenversicherung
Rentenversicherung ist ein Synonym für mehrere Bereiche rund um die Rente. Die ist ihrerseits eine eigene Einkommensart. Sie tritt im Anschluss an das Berufsleben an die Stelle des bis dahin erzielten Erwerbseinkommens. Damit der spätere Rentner eine Rente beziehen kann, muss er, wie es genannt wird, vorher in die Rente einzahlen. Im vergangenen Jahrhundert war die gesetzliche Rente das einzige Renteneinkommen des Rentenbeziehers, des umgangssprachlichen Rentners. Heutzutage ist die Situation deutlich anders. Der zukünftige Rentner muss die unvermeidbare Versorgungslücke mit einer privaten Altersvorsorge ausgleichen; er muss eine oder mehrere private Rentenversicherungen zusätzlich abschließen.

Zertifikate

Unter Zertifikaten versteht man Schuldverschreibungen, mit denen man an der Wertentwicklung des hinter dem Zertifikat stehenden Basiswertes teilnimmt. Das können sowohl Aktien oder ganze Indizes als auch verschiedene Branchen, Währungen oder Rohstoffe sein. Dabei gibt es einen bestimmten Fälligkeitstag, an dem an den Anleger dann eine bestimmte Summe ausgezahlt wird. Anders als bei Aktien erwirbt man mit einem Zertifikat keinen Anteil am Unternehmen. Zertifikate werden über die Herausgeber selber oder auch an der Börse gehandelt. Es gibt sehr viele verschiedene Arten von Zertifikaten, zu denen ebenso sichere Varianten wie spekulative Papiere gehören, sodass jeder auch in diesem Bereich seiner Anlagementalität entsprechend die optimale Geldanlage finden kann.Bezugsverhältnis
Die Welt der Börse und der Finanzen ist ein schwieriges und heiß umkämpftes Feld. Es gibt viele Begriffe, die definiert werden müssen. Dazu gehört auch das Bezugsverhältnis. Wobei handelt es sich bei einem Bezugsverhältnis? Dies bezieht sich im Grunde genommen auf Kauf und Verkauf des Grundwertes eines so genannten Optionsscheins. Die Anzahl der benötigten Scheine zeigt das Bezugsverhältnis (auch Ratio genannt) an.
Zertifikatstypen
Zertifikate ermöglichen dem Anleger in exotischere beziehungsweise komplexere Märkte zu investieren, etwa in afrikanische Aktien, an die man schlecht herankommt. Zertifikate gibt es in allen möglichen Variationen, unterschiedlich komplex und riskant. Häufig ist es nicht leicht, als Anleger den Durchblick zu behalten, welche Bedingungen für einen Gewinn einsetzen müssen. Erläuterung verschiedener Zertikatstypen
Spread
Bei einem Spread handelt es sich um die Differenz von Rücknahme- und Verkaufspreis von einem Zertifikat. Der Rücknahmepreis wird auch Geldkurs oder Bid genannt. Dieser zeigt an, für wie viel Geld die Bank das Zertifikat zurücknimmt. Der Verkaufspreis wird auch als Briefkurs oder Ask bezeichnet. Dieser gibt an, was der Anleger oder die Anlegerin gerade beim Erwerb hinblättern soll. Der zweite Kurs ist generell ein bisschen höher als der erste. Die Sparer verlieren den Spread, falls sie sofort kaufen und verkaufen würden. Alle weiteren Wertpapiere, nicht nur Zertifikate, werden auch mit einem Spread gehandelt. Weiteres zu Spread bei Zertifikaten
Fälligkeitstag
Die Neuemission eines Zertifikates ist immer mit genauen Bedingungen für die Rückzahlung verbunden. Am Fälligkeitstag werden diese überprüft, damit geprüft werden kann, ob und in welcher Höhe das Zertifikat zurückgezahlt bzw. geliefert wird. Die Emittentin veranlasst nach der Ermittlung über das Clearing System eine Weiterleitung an die Anleger. Da es viele unterschiedliche Typen von Zertifikaten gibt, funktioniert die Ablesung nach verschiedenen Bedingungen. Teilweise hängt die Rückzahlung am Fälligkeitstag auch von bestimmten Ereignissen während der Laufzeit ab. Das gehört beispielsweise das Unter- oder Überschreiten definierter Kursschwellen.
Kennzahlen
Wenn der Leser am Anfang seiner Börsenkarriere steht, darf er natürlich weiterlesen. Trotzdem sei an dieser Stelle betont: Zertifikate sind nur für Profis geeignet, zum einen da sie zum Teil undurchschaubar und komplex sind, zum anderen da sie ein nicht geringes Risiko bergen. Um erfolgreich mit Zertifikaten zu handeln, ist ein ausreichendes Wissen über dieses Wertpapier unentbehrlich. Die folgende Liste erläutert Kennzahlen und Fachbegriffen erhebt aber nicht den Anspruch auf Vollständigkeit.

Dividendenzahlungen
Einen Teil des festgestellten Gewinns erhalten die Aktionäre, dieser Gewinnanteil heißt Dividende. Die Geschäftsführungsbefugnis bei einer Aktiengesellschaft obliegt dem Vorstand, er erstellt den Jahresabschluss und ermittelt den Gewinn. Der geprüfte und testierte Jahresabschluss wird dem Aufsichtsrat zur Prüfung vorgelegt und mindestens 20 Tage vor der Hauptversammlung veröffentlicht. Mehr zur Dividendenzahlungen

richtig Aktienfonds Fondssparen

Fondssparen – Möglichkeiten im Aktienfonds

Welche Möglichkeiten haben Sie, um mit unserem Aktienfonds mehr aus Ihrem Geld zu machen?

Wir sind eine unabhängige Anlegergemeinschaft und somit frei von Zwängen irgendwelchen Zugehörigen. In unserem Aktienclub können Sie aus verschiedenen Möglichkeiten wählen, wie Sie Ihr Geld anlegen. Ganz grob kann in Einmalanlage und Sparplan unterschieden werden. Dabei beachten Sie bitte, dass es verschiedene Ausprägungen dieser Grundformen gibt, bei denen sich die Grenzen zwischen diesen beiden Anlageformen überschneiden. So können Sie durchaus einen Einmalbetrag anlegen und weiter monatliche Beträge in einen Sparplan legen. Darauf möchten wir an anderer Stelle eingehen.

Was sind die Unterschiede zwischen der Investition eines Einmalbetrages und einem Sparplan mit einem monatlichen Betrag?

Erfahrungen seit 20 Jahren

Der NDAC ist seit mehr als 20 Jahren aktiv. In dieser Zeit haben wir sehr viel gelernt und gehören jetzt zu den erfolgreichsten Aktienclubs in Deutschland. Unser Aktienfonds wird durch ein professionelles Management, einer Vermögensverwaltung betreut. Im weiteren beobachten wir das aktuelle Marktgeschehen und können so schnell reagieren.

Fondssparen Einmalanlage

Als Erstes ist hier zu nennen, dass Sie als Anleger bei einer Sofortinvestition schon unmittelbar nach der Anlage von der Wertentwicklung profitieren. Das Geld ist ab diesem Zeitpunkt angelegt. Wenn Sie eventuell doch noch etwas anderes mit diesem Betrag käuflich erwerben möchten, könnte diese Einmalanlage nicht die beste Entscheidung gewesen sein. Wichtig: Legen Sie nur Geld in Aktien an, welches Sie zumindest mittelfristig nicht benötigen.

Die Stärke der Aktienanlage liegt in einer langfristigen Bindung des Geldes, weshalb man in Aktien eher langfristig anlegen sollte, ob nun als Einmalbetrag oder als Sparanlage. Der Vorteil auch hier ist, dass Sie bei unvorhersehbaren Situationen jederzeit auf Ihr Guthaben zurückgreifen können.

Wenn Ihre Geldanlage sich so entwickelt, wie Sie sich das vorstellen, haben Sie am Ende der Laufzeit einen beachtlichen Betrag angespart und darüber hinaus einen ordentlichen Gewinnzuwachs.

Oft liest man, dass die Gelder der Einmalanlage in verschiedenen Etappen angelegt werden sollen, um mehr Gewinne zu haben. Die dabei angezeigten Milchmädchenrechnungen gehen davon aus, dass der Anleger über mehrere Einzahlungen z.B über 12 Monate, immer zu einem niedrigerem Monatskurs kauft, als der Anleger mit einem einmaligen Einzahlungsbetrag im ersten Monat.

Nicht zu vergessen ist, dass bei jeder Einzelanlage auch Gebühren anfallen können, die in der Summe höher sind, als bei einem Einmalbetrag.

Mit einem Betrag die eigene Anlage starten

Ihnen steht die Möglichkeit einer Einmalanlage ab 5.000 € offen. Dabei profitieren Sie sofort von unserer Wertentwicklung. Natürlich haben Sie jederzeit die Möglichkeit, Ihren Anlagebetrag aufzustocken.

Einmalanlage in den Aktienfonds

Eine Kombination der Anlageformen Einmalanlage und Sparplan ist möglich und oftmals zu empfehlen. Zu Ihrer einmaligen Geldanlage in beliebiger Höhe, mindestens 5.000 Euro, können Sie regelmäßig monatlich, vierteljährlich oder auch aller halbe Jahre Ihre Einmalanlage wachsen lassen. Neben dem Zinseszins-Effekt erhöht sich so über die Jahre Ihr Guthaben durch die regelmäßigen Sparbeiträge.

Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, unrentable Geldanlagen umzuschichten. Ihr Geld ist im Aktienfonds besser verzinst, als es mit der jetzigen Zinspolitik der EZB auf normalen Sparkonten oder anderen Festgeldanlagen möglich ist. Wenn Sie Ihr Kapital auf dem Sparbuch liegen lassen, wird sich Ihr Vermögen durch die Inflation entwerten. Warum das Geld bei den Banken und Versicherungen lassen, welche ebenfalls in Investmentfonds investieren? In unserem Aktienfonds profitieren Sie direkt von den Gewinnen, bei Ihrer Bank bekommen Sie nur einen Bruchteil davon ab.

Auch bei der Einmalanlage haben Sie volle Flexibilität bei Ihrem Geld. Zwar sollte man bei der Investition in Aktien immer von einem langen Zeitraum ausgehen, Sie können jedoch jederzeit über Ihr Geld verfügen.  Dazu geben Sie einfach eine Verkaufsorder auf, mit welche Ihre Depotführende Bank Ihre Anteile am Aktienfonds zum dann gültigen Kurs verkauft. Die dafür erhaltenen Erlöse werden auf Ihr Konto überwiesen. Abgesehen von den wenigen Tagen, die dieses Prozedere dauert, können Sie jederzeit über ihr Geld verfügen.

Warum man in Aktien langfristig investieren sollte:

Aktien unterliegen Kursschwankungen. Diese können objektiv begründet sein z. B. durch Kriege oder politische Entwicklungen, sie können aber auch völlig unbegründet sein, z.B. durch irrationales Verhalten der Marktteilnehmer. Die Gesamtheit der deutschen Aktien haben in den letzten Jahrzehnten jedes Jahr im Durchschnitt 6 bis 8 % Gewinne gemacht. In den Jahren der Finanzkrise waren viele im Minus. Wer also gerade zu diesem Zeitpunkt an sein Geld wollte, hat wahrscheinlich Verluste gemacht. Hätte er zwei Jahre gewartet, wären die Verluste ausgeglichen und ein höherer Gewinn entstanden. Man muss also diese Krisen, welche immer wieder kommen werden, abwarten und an sein Geld gehen, wenn es sich richtig lohnt.

Was aus einmalig 10.000 € wird!

1 Rendite p.a. 10 Jahre 20 Jahre 30 Jahre
2 4 % 14.802 € 21.911 € 32.434 €
3 6 % 17.908 € 32.071 € 57.435 €
4 8 % 21.589 € 46.610 € 100.627 €

Der Sparplan beim NDAC

Mit einem Sparplan nehmen Sie bereits ab 50 € monatlich langfristig an der Aktienanlage teil. Dadurch wirken sich kurzfristige, negative Kursschwankungen nur in geringem Maße aus. Ihren monatlichen, vierteljährlichen oder jährlichen Anlagebetrag können Sie individuell variieren und jederzeit erhöhen oder verringern.

Fondssparen / Sparplan

Das wertvollste Argument für den Sparplan besteht im sogenannten Cost-Average-Effekt. Hier geht es darum, dass bei einem festen Sparbetrag für dieses Geld Aktien gekauft werden. Sind die Aktien gerade günstig, erhält der Sparer mehr Anteile, sind die Aktien gestiegen, dann bekommt er zwar weniger Anteile, seine bereits erworbenen Anteile sind aber wertvoller geworden.
Über diesen Cost-Average-Effekt wurden ganze Buchregale gefüllt. An anderer Stelle möchten wir für Interessierte Wissenswertes zum Cost-Average-Effekt anbieten.
Hier finden Sie weitere interessante Vorteile und auch Nachteile des Sparplanes, sowie ein gründlicheres Eingehen auf dieses Thema.

Der Sparplan des Aktienfonds

Während die Vorteile eines Sparplans und des Durchschnittskosteneffekts im Vergleich zum Einmalinvestment umstritten sind, spricht eine Reihe anderer Faktoren für Sparpläne:

Altersvorsorge

Mit Hilfe von Fondssparplänen werden regelmäßig feste Beträge angelegt. Die Sparrate richtet sich nach den individuellen Möglichkeiten und der Summe, die am Ende zur Verfügung stehen soll. Im Durchschnitt erhält man – je nach Anschaffungspreis – viele preiswerte und wenig teure Fondsanteile. Am Ende hat man seine Fondsanteile zu einem günstigeren Durchschnittspreis erworben, als wenn man jeden Monat eine bestimmte Anzahl von Fondsanteilen gekauft hätte.

Liquidität

Zu den Vorteilen von Sparplänen gehört die Tatsache, dass man als Anleger bereits mit kleinen Beträgen, häufig schon ab 25 Euro, im Laufe der Zeit eine beachtliche Summe sparen kann.

Feste Pläne fördern die Disziplin. Wenn man sich einem festen Plan verpflichtet, muss man sich nicht jedes Mal auf ein Neues überlegen, ob und wie viel angelegt wird oder ob das Geld doch anderweitig verwendet werden soll. Trotzdem wird den Anlegern die Möglichkeit geboten, bei Bedarf Zahlungen auszusetzen.

Unabhängig von der tatsächlichen Rendite bieten Sparpläne also auch Sparern die Möglichkeit, Geld am Aktienmarkt oder in Fonds zu investieren, die nicht mehrere Tausend Euro für ein Einmalinvestment zur Verfügung haben. Den Sparern wird auf diese Weise die Entscheidung erleichtert, nach eventuellen Crashs an die Finanzmärkte zurückzukehren. Andernfalls wäre die Hemmschwelle wesentlich höher, wenn sie viel Geld auf einmal wieder in Aktien oder andere Wertpapiere stecken müssten.

Zudem wird auf diese Weise die Suche nach dem idealen Einstiegszeitpunkt eliminiert. Nicht einmal Börsenprofis können schließlich den „idealen Einstiegszeitpunkt“ vorhersagen. Zwar können bei einem Einmalinvestment, mit dem richtigen Riecher, wesentlich schneller relativ hohe Gewinne erzielt werden, allerdings ist damit auch ein höheres Risiko verbunden. Es kann mit den Kursen ganz schnell auch nach unten gehen. Auf diese Weise wird der Spekulationscharakter, den Aktieninvestments vor allem in Deutschland genießen, zurückgedrängt.

Nachteile eines Sparplans

Neben nicht erwiesenen positiven Wirkungen des Durchschnittskosteneffekts hat die deutsche Regierung mit der Einführung der Abgeltungssteuer Anfang 2009 für eine steuerliche Benachteiligung speziell von Fondssparplänen gesorgt: Jede Einzahlung ist seitdem nämlich als einzelne Einmalanlage zu betrachten. Die steuerpflichtigen Ausschüttungen aller Anteile sowie die Wertzuwächse der Anteile, die ab 2009 erworben werden, unterliegen ab 2009 somit der Abgeltungssteuer.

Mehr zum Thema

Daneben ist der Durchschnittskosteneffekts in Bezug auf das vom Anleger eingegangenen Risiko irreführend. Genauso wie bei einem Einmalinvestment hängt der Erfolg von der Wertentwicklung der einzelnen Aktien und des Fonds ab. Auch beim Fondssparen können erhebliche Kursverluste wie bei einer Einmalanlage lauern.

Letztlich ist aber ein Sparplan gerade für Anleger, die nicht über eine hohe Liquidität verfügen, eine gute Möglichkeit für das Alter zu sparen und langfristig von steigenden Kursen an den Finanzmärkten zu profitieren.

monatlicher
Sparbetrag
Rendite p.a.. nach
10 J.
nach
20 J.
nach 30 J.
4 %  7.491,81 €  18.581,52 €  34.997,00 €
50 € 6 % 8.382,99 € 23.395,64 € 50.281,01 €
8 % 9.387,29 € 29.653,75 € 73.407,52 €
4 % 14.983,62 € 37.163,04 € 69.994,00 €
100 € 6 % 16.765,97 €  46.791,27 €  100.562,01 €
8 % 118.774,58 € 59.307,51 €  146.815,04 €
4 % 222.475,43 €  55.744,56 €  104.991,00 €
150 € 6 % 225.148,96 €  70.186,91 €  150.843,02 €
8 % 228.161,88 €  88.961,26 €  220.222,56 €

Fondsparen – Aktienrente

Vielerorts liest und hört man von Aktien für die Altersvorsorge. Wenn wir hier über die Aktienrente reden, dann gibt es schon einen guten Grundstock, ein aufgebautes Kapital, welches zur Rentenzahlung verwendet werden soll. Das besondere daran ist, dass es bei einem durchdachten Konzept eine lebenslange Rentenzahlung geben kann: die Aktienrente als krönender Abschluss Ihres Fonds-Sparplanes oder der Einmalzahlung.

Die Aktienrente

Eine besondere Form der Aktienanlage ist der Auszahlungsplan oder auch die Aktienrente genannt.

Sie investieren durch eine Einmalanlage in den NDACinvest-Aktienfonds und lassen ab diesem Zeitpunkt Ihr Geld für sich arbeiten. Je nach Wunsch können Sie monatlich, vierteljährlich oder jährlich einen konstanten Betrag Ihres Kapitals am NDACinvest-Aktienfonds entnehmen, um Ihr Leben zu versüßen.

Die aktuelle Börsenlage müssen Sie dabei nicht immer im Blick behalten, da selbst ein stärkerer Kursrückgang Sie nicht zu beunruhigen braucht. Denn durch den regelmäßigen Turnus der Auszahlung (monatlich, vierteljährlich oder jährlich) entnehmen Sie Ihrem Vermögen nur einen geringen gleichbleibenden Betrag. Sie verfügen nicht über Ihr gesamtes Vermögen, sondern belassen dieses langfristig im NDACinvest-Aktienfonds und können kurzfristige Schwankungen bequem aussitzen. Sollten Sie jedoch unverhofft einen größeren Teil des Kapitals benötigen, ist das natürlich jederzeit möglich.

Die nachfolgende Grafik erklärt das Prinzip der Aktienrente. Sie investieren 100.000 € in den NDACinvest-Aktienfonds und erwirtschaften langfristig eine angenommene Rendite von 12 % pro Jahr (entspricht jährliche Durchschnittsrendite Dow Jones). Nach dem ersten Jahr tätigen Sie eine Entnahme von 9 % (= 9.000 € pro Jahr oder 750 € monatlich), ohne Ihr Vermögen anzugreifen. Die realen Werte weichen aufgrund von Börsenschwankungen nach unten oder oben ab.

Beispielrechnung:

Jahr
Entnahme
Gesamtentnahme
Endwert
1
9.000 €
9.000 €
103.000 €
2
9.000 €
18.000 €
106.360 €
3
9.000 €
27.000 €
110.123 €
4
9.000 €
36.000 €
114.338 €
5
9.000 €
45.000 €
119.059 €
6
9.000 €
54.000 €
124.346 €
7
9.000 €
63.000 €
130.267 €
8
9.000 €
72.000 €
136.899 €
9
9.000 €
81.000 €
144.327 €
10
9.000 €
90.000 €
152.646 €

Hinweis: Eventuell sind auf entnommene Beträge Steuern zu entrichten.

Wenn Sie Fragen haben, wir sind gerne für Sie da.

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