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Der Clubfonds-Ticker
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Die (Container-)Schifffahrt ist nicht immer lustig

Die (Container-)Schifffahrt ist nicht immer lustig

Auf See geht es mitunter schwankend zu, das weiß jeder, der schon einmal mit einem Schiff unterwegs war. Egal ob Containerschiff, Kreuzfahrtschiff, Trawler oder Segelboot, die See ist rau und manchmal für die Schiffseigner auch wirtschaftlich sehr stürmisch.

Deshalb war unser Depotwert Hapag-Lloyd auch sehr von dem neuen JEFTA-Abkommen zwischen der EU und Japan begeistert und beruhigt über den Waffenstillstand im Handelskrieg zwischen den USA und der EU. Denn so sehr gut sieht es nicht aus bei Hapag-Lloyd.

Historisches zu Hapag-Lloyd

Am 1.9.1970 wurde die Hapag-Lloyd AG (HLAG) durch eine Fusion der beiden traditionsreichen Reedereien Hamburg-Amerikanische Packetfahrt-Actien-Gesellschaft (HAPAG) in Hamburg und Norddeutscher Lloyd (NDL) in Bremen gegründet.

Die Liniennetze von Hapag (gegründet 1847) und Norddeutschem Lloyd (gegründet 1857) umspannten vor dem Ersten Weltkrieg den gesamten Erdball. Bedingt durch die Folgen der zwei Weltkriege mussten beide Gesellschaften den Totalverlust ihrer Schiffe verkraften. In den jeweiligen Nachkriegsjahren gelang es ihnen jedoch, ihre Flotten wieder aufzubauen und tonnagemäßig sogar deutlich zu erweitern. Als sich Ende der 1960er-Jahre der Boom im Containerverkehr abzeichnete, fusionierten beide Unternehmen 1970 schließlich zur Hapag-Lloyd AG.

1997 wurde Hapag-Lloyd von der damaligen Preussag übernommen und 1998 durch Zukäufe die damalige TUI der Hapag Touristik Union (HTU) hinzugefügt. Nach Beendigung der vollständigen Übernahme Hapag-Lloyds durch die Preussag im Mai 2002 wurde im Juni 2002 eine Umbenennung der Preussag in TUI AG vorgenommen. Die vormalige Hapag-Lloyd AG und Hapag-Lloyd Container Linie GmbH verschmolzen 2007 zur neuen Hapag-Lloyd AG.

Nach einigen Turbulenzen (Finanzkrise, Verkauf durch TUI, Bund-Länder-Bürgschaften etc.) gehört die Hapag-Lloyd AG aktuell der CSAV Germany Container Holding GmbH (Anteil 25,8 Prozent), der Klaus-Michael Kühne incl. Kühne Holding AG und Kühne Maritime GmbH (25,0 Prozent), Qatar Holding (14,5 Prozent), Hamburger Gesellschaft für Vermögens- und Beteiligungsmanagement mbH (13,9 Prozent), Public Investment Fund (PIF) aus Saudi-Arabien (10,2 Prozent) und Streubesitz (10,6 Prozent).

Die Kennzahlen von Hapag-Lloyd

Laut Geschäftsbericht wurden 2017 9,973 Milliarden Euro Umsatzerlöse erzielt und damit ein Gewinn von 32,1 Millionen Euro erwirtschaftet. Das bedeutet ein Ergebnis je Aktie von 0,19 Euro – nicht gerade viel, aber zumindest eine Ergebnisverbesserung gegenüber dem Vorjahr, in welchem die Reederei noch 93,1 Millionen Euro Verlust einfuhr.

Aber leider wird auch 2018 ein schwieriges Jahr für die Reederei werden. Eine Gewinnwarnung für die ersten 5 Handelsmonate wurde bereits ausgegeben. Es ist davon auszugehen, dass 2018 wieder mit einem Verlust zu rechnen ist. Der Abbau von 160 Arbeitsplätzen ist die Folge.

Wo liegen die Probleme?

Hohe Kosten und niedrige Frachtraten sind schuld daran, dass die größte deutsche Reederei ihr Gewinnziel für das laufende Jahr kassieren musste. Hapag-Lloyd ist seit Längerem in den Preiskampf der Branche und dem herausfordernden Umfeld der anderen Reedereien verwickelt.

Anleger schauen bei Reedereiaktien auf den Baltic-Dry-Index, und der fiel von seinem Höchststand im Januar 2018 mit über 6200 Punkten auf 5400 Punkte im Juli, konnte sich aber inzwischen wieder bei circa 5600 Punkten stabilisieren.

Ob der geplante Arbeitsplatzabbau die strukturellen Probleme im Konzern lösen wird, bleibt abzuwarten.

Außerdem möchten wir noch auf eine ungewöhnliche Subvention vonseiten der Bundesregierung hinweisen, die alle deutschen Reedereien betrifft und damit auch Hapag-Lloyd. Reeder dürfen laut eines Passus im Einkommensteuergesetz die gesamte Lohnsteuer ihrer Belegschaft einbehalten – nachzulesen im § 410, Abs. 4 EStG. Die Regelung ist zwar nur befristet bis 2020, dazu kommen aber noch 58 Millionen Euro Zuschüsse, die für die Sozialabgaben der Seeleute fließen. Insgesamt belaufen sich die Subventionen laut des Finanzwissenschaftlichen Instituts der Uni Köln auf 103 Millionen Euro jährlich. Das bedeutet, jeder Arbeitsplatz der rund 4000 Vollzeitbeschäftigten im Reedereigewerbe wird mit 25 000 Euro im Jahr subventioniert. Ob diese Regelung über 2020 hinaus verlängert wird, steht in den Sternen.

Angesichts des Minigewinns im letzten Jahr und der erwarteten roten Zahlen 2018 bei Hapag-Lloyd als größter deutscher Reederei bleibt ein wirklich flaues Gefühl für die Zukunft des Unternehmens zurück.

Fazit

Das JEFTA-Abkommen wird nach der Ratifizierung durch Japan und die EU den Handel auf dem Seeweg weiter ausweiten. Auch das sich in Vorbereitung befindliche Freihandelsabkommen zwischen China und der EU wird die gleichen Effekte haben.

Die internationale Konkurrenz ist aber sehr stark, und die Billigflaggen-Reedereien aus Asien werden wohl den Wettbewerb um die neuen Charter gewinnen. Man muss kein Prophet sein, um vorherzusehen, dass Deutschlands Containerschifffahrt aller Hilfen zum Trotz immer mehr ins Hintertreffen geraten wird.

Unser Fonds wird daher einen günstigen Ausstiegszeitpunkt aus Hapag-Lloyd abwarten, denn mit der christlichen Seefahrt ist aktuell in Deutschland leider nichts mehr zu verdienen.

OHB mit der Gründung einer neuen Gesellschaft für Satellitenbetrieb

OHB gründet neue Gesellschaft für Satellitenbetrieb

Die Otto Hydraulik Bremen AG, kurz OHB ist und bleibt das deutschlandweit erste börsenorientierte Technologie- & Raumfahrtunternehmen. Zum Ausbau der Aktivitäten rund um das langjährige Projekt SAR-Lupe hat OHB Anfang des Jahres die OHB Satellitenbetrieb GmbH als Tochtergesellschaft gegründet. Damit wird konsequent das Ziel verfolgt, „…..die bisherigen zahlreichen Aktivitäten des Konzerns in diesem Bereich zu bündeln, sowie sich beim Betrieb von Satelliten- und den zugehörigen Bodensystemen weiter zu spezialisieren …..“. Erster Auftrag mit einem Volumen von knapp 15 Mio. Euro ist der Weiterbetrieb von SAR-Lupe bis zur Jahrzehntwende. Bisheriger Betreiber ist seit mittlerweile einem Jahrzehnt OHB als Muttergesellschaft der neuen GmbH, und Auftraggeber die Bundeswehr. Im vergangenen Jahr hat der NDAC-Anlageausschuss 2.000 Stück OHB-Aktien in den NDACinvest-Aktienfonds aufgenommen. Die OHB-Aktie wird unter Mittelstand & Nebenwerte geführt. Im Portfolio des NDAC ist der OHB-Konzern das einzige Unternehmen aus der Branche Raumfahrt.

OHB liefert hochauflösbare Bilder aus dem All für Bundeswehr und NATO

Seit Gründung der heutigen OHB durch eine damalige Firmenfusion gehört die Bundeswehr zu den ebenso namhaften wie wichtigen Auftraggebern. SAR-Lupe ist ein buchstäblich lupenreines deutsches Satellitenaufklärungssystem. Fünf Kleinsatelliten derselben Bau- und Machart sind mit einer Bodenstation verbunden. Dorthin erfolgen Bild- und Datenübermittlung, und dort geschieht auch die Satellitenkontrolle.

  • SAR steht für Synthetic-Aperture-Radartechnik, eines von weltweit nur drei Aufklärungssystemen, die bei Wind und Wetter, also witterungsunabhängig von überall aus hochauflösbare Bilder liefern
  • Lupe ist das Synonym für die Leistungsfähigkeit von SAR, ausgewählte Ziele mit einer deutlich gesteigerten Auflösung aufzunehmen. Allzu viel ist in der öffentlichen Presse über SAR-Lupe nicht bekannt; auch weil das Verfahren seiner Einmaligkeit und Bedeutung wegen einer hohen militärischen Geheimstufe unterliegt

Mitte der 2000er-Jahre hat OHB die erste Generation von SAR-Lupe an die Bundeswehr geliefert. Empfänger war das damalige Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung in Koblenz. Heutzutage wird das SAR-Lupe Projekt in der fünften Stufe respektive Generation betrieben. Der letzte, momentan aktive Satellit wurde im Sommer 2008 vom Kosmodrom Plessezk gestartet, einem russischen Weltraumbahnhof etwa 800 Kilometer nordöstlich von Moskau.

Folgeprojekt von SAR ebenfalls unter Gesamtleitung von OHB

Die Geschäftsverbindungen zwischen OHB und Bundeswehr sind traditionell gut bis sehr gut. OHB ist ein regelmäßiger und dauerhafter Auftragnehmer, wenn es um militärische Satellitenaufklärung geht. Für das SAR-Lupe Projekt hat OHB die Gesamtleitung; auch das Nachfolgeprojekt SARah mit Beginn 2018 wird von OHB federführend geleitet. Was dem einen folgt, muss besser sein als sein Vorgänger. Das gilt auch für SARah gegenüber SAR Lupe in den Bereichen

  • Bessere Erfassung von Gegenständen, deren Umfang kleiner als einen halben Meter ist
  • Verbesserte Bildauflösung, erweiterte Bildgröße, größeres Speichervolumen sowie höhere Bildanzahl
  • Kürzerer Zeitabstand zwischen Bildaufnahme im Weltall und Empfang an der Bodenstation
  • Erhöhung der Rechenkapazität durch Errichtung einer weiteren, neuen Bodenstation in Kiruna/Nordschweden
  • Projektkosten 800 Mio. Euro plus X
  • Inbetriebnahme im Laufe des Jahres 2018 mit drei neuen Radarsatelliten, die nacheinander durch zwei Falcon-Raketen des US-amerikanischen Unternehmens SpaceX aus Hawthorne in Kalifornien in die sonnensynchrone Umlaufbahn transportiert respektive geschossen werden

Dieses Gebiet, man könnte auch sagen diese Welt der Raumfahrt ist dem zivilen Bundesbürger absolut fremd. Der ist zufrieden mit seinem satellitengestützten Fernsehempfang über die SAT-Schüssel auf dem Gebäudedach. Und die eigene Vorstellungskraft endet spätestens bei dem täglichen Wetterbericht, der ohne Satellitenbilder in dieser Genauigkeit gar nicht mehr denkbar wäre. So wird auf die Stunde genau vorausgesagt, wann es zu regnen beginnt, und wann sich die Sonne zeigt.

OHB im Aktienfonds – zuverlässiger Dividendenbringer für die Clubmitglieder

Das Wertpapier eines Raumfahrtunternehmens gehört aus mehrerlei Sichtweise in ein gutsortiertes Depot. Raumfahrttechnologie ist ganz allgemein zukunftsträchtig. Die öffentliche Hand stellt für Wissenschaft & Forschung dauerhaft erhebliche Milliardenbeträge zur Verfügung. Die Aufgaben der Bundeswehr als einem NATO-Partner werden eher mehr als weniger. Der Wehretat innerhalb des Bundeshaushaltes wird und muss steigen; die zwei Prozent des deutschen BIP sind noch längst nicht erreicht. Aufklärung und Information waren noch nie so wichtig wie in diesen Jahren. Unter diesen Aspekten ist es ebenso spannend wie aussichtsreich, Anteilseigner eines Raumfahrtunternehmens wie der OHB AG zu sein.

Aktuelles zum Monatswechsel

:

  • Mittwoch, 21. März: Jahresabschluss mit Bilanzpressekonferenz in Bremen sowie mit Analystenkonferenz in Frankfurt
  • Donnerstag, 24. Mai: Hauptversammlung in Bremen
  • Dividende je Aktie: in 2016 0,40 Euro, für 2017 erwartet bis zu 0,45 Euro
  • Nach etwa 10-prozentigem Kursverlust seit Monatsanfang langsame, aber stetige Kurserholung zum Monatsende hin

PostNL Aktien

PostNL in unserem Aktienfonds

Mit dem Kauf der PostNL, setzt der Aktienfonds die bisherige Anlagestrategie fort, in solche börsennotierte Unternehmen zu investieren, die mittel- bis langfristig eine überdurchschnittliche Wachstumsrate erwarten lassen. PostNL, wie das Unternehmen kurz genannt wird, ist an der Amsterdamer Börse im AMX Index notiert. In dem seit Mitte der 1990er-Jahre bestehenden Index werden an der Amsterdamer Börse notierte Aktienwerte niederländischer Unternehmen geführt, die mit ihrer Marktkapitalisierung wertmäßig zu den 26 bis 50 größten Firmen im Lande gehören. Die Plätze 1 bis 25 sind im AEX Index notiert. Die Indexgewichtung von PostNL im AMX liegt bei gut 5,3 Prozent. Wer ist dieses Unternehmen, was tut es und was ist der Anlass für das PostNL-Investment des NDAC?

Privatisierung des einstigen holländischen Staatsunternehmens

Ende der 1980er-Jahre trennte sich die niederländische Regierung von der damaligen staatlichen Post. Die Posterijen, Telegrafie en Telefonie, kurz PTT wurde privatisiert und zehn Jahre danach in die beiden heutigen Bereiche KPN, Königliche Post- und Telefongesellschaft sowie in PTT Post aufgespalten. Daraus wurde mit Übernahme durch die australische TNT, Thomas Nationwide Transport zunächst die TNT Post, und seit dem Jahr 2011 die heutige PostNL als neuer Name von TNT N.V. Die wesentlichen Geschäftsbereiche von PostNL sind

  • Briefpost, Päckchen & Pakete täglich national und international
  • Daten- und Dokumentenmanagement
  • Direktmarketing
  • E-Commerce
  • Haushaltswertung
  • Internationale Pot
  • Katalogversand

Heutzutage unterhält PostNL außer in den Niederlanden weitere Niederlassungen in Belgien, Deutschland, Luxemburg, Italien sowie in UK. Das für Deutschland zuständige Unternehmen Postcon Deutschland B.V. & Co. KG hat seinen Sitz im nordrhein-westfälischen Ratingen bei Düsseldorf.

Individueller Briefversand zum konkurrenzfähig günstigen Preis

Mit niedrigen Portokosten sowie mit maßgeschneiderten Versandlösungen schon ab 50 Briefen mit Abholung hat sie PostNL hier in Deutschland einen Marktanteil im niedrigen zweistelligen Bereich buchstäblich erarbeitet. In Kooperation mit Dritten ist eine bundesweite Haushaltsabdeckung garantiert. Der Kundenkreis gliedert sich in die drei Kategorien Geschäftskunden, Großkunden und öffentlicher Sektor. Zum Dienstleistungsspektrum gehören Frankieren, klimaneutrales Versenden, das PZA-Ausführen von formellen Postzustellungsaufträgen sowie Sendungsverfolgung. Die gängigen Business-Postdienstleistungen sind

  • Briefpost täglich mit portooptimierten Lösungen vom Abholen bis zum Zustellen
  • Infopost als Mailing oder als adressierte Werbepost
  • Katalogversand mit große Formatfreiheit

2018er Hauptversammlung bereits Mitte April

Mit einer Marktkapitalisierung von rund 1,5 Mrd. Euro gehört PostNL im NDACinvest-Aktienfonds zur Kategorie Mittelstand & Nebenwerte. Es wird erwartet, dass die Hauptversammlung am Mittwoch, 18. April eine Dividende von 0,23 Euro plus X je Aktie beschließen wird. Bis zum Jahrzehntwechsel wird mit einer Dividendensteigerung auf 0,35 Euro gerechnet. Im Krisenmonat Februar hat die PostNL-Aktie etwa 20 Prozent an Wert verloren; der liegt zurzeit bei reichlich 3 Euro. Im Jahresdurchschnitt lag das 52W-Hoch bei über 4,50 Euro. Für den NDAC-Anlageausschuss steht fest, dass es mit dem Wert von PostNL kurz über lang nur aufwärtsgehen kann. Diese Aussicht ist gewissermaßen der Garant dafür, dass die PostNL-Aktie zur Verbesserung der Performance des Portfolios beitragen wird. Dafür sprechen auch Zahlen wie die Dividendenrendite von 9,3 Prozent, oder wie das KGV von 6,60 Prozent jeweils auf das Jahr 2019 gerechnet.

Mittelfristig wird mit einem Kursanstieg auf 4,50 bis 5,50 Euro je Aktie gerechnet. Absoluter Schwerpunkt mit Zukunft bei PostNL ist in erster Linie das Paket- und Päckchengeschäft, gefolgt mit allerdings deutlichem Abstand von den beiden Segmenten Briefgeschäft und International. Vor diesem Hintergrund gehen die Überlegungen des NDAC-Anlageausschusses durchaus in die Richtung, nach einer ersten Beobachtungsphase dieses erstmalige Engagement weiterhin aufzustocken.

PostNL verstärkt das NDAC-Portfolio

Mit dem Kauf von 50.000 Aktien des niederländischen Logistikdienstleisters PostNL hat der Anlageausschuss im ersten 2018er Quartal weiterhin sowohl Wachstum als auch Stabilität im NDACinvest-Aktienfonds gesichert. Die heutige PostNL ist das Ergebnis einer längeren Privatisierungsphase der niederländischen Staatspost aus den 1990er-Jahren; damals bekannt als Königliche Post- und Telefongesellschaft KPN. Schwerpunkt von PostNL ist der internationale Paket- und Postversand. In Deutschland ist die in Ratingen bei Düsseldorf ansässige Postcon B.V. & Co. KG Statthalter von PostNL. Der NDAC verspricht sich von dem PostNL-Investment einen regelmäßigen sowie dauerhaften Wertzuwachs in der Unternehmenskategorie Mittelstand & Nebenwerte.

Mehr über die PostNL

Aumann Aktien

Aumann AG in unserem Aktienfonds

Firmengründer Willy Aumann als Namensgeber des heutigen Unternehmens

Der Ursprung der heutigen Aumann AG mit mehreren Standorten in Deutschland sowie in der Volksrepublik China und in den USA gehört geht zurück in die 1930er-Jahre, als der Unternehmer Willy Aumann damals in Berlin buchstäblich klein anfing. Der heutige Maschinenbauer mit Hauptsitz in Beelen im nordrhein-westfälischen Landkreis Warendorf gehört seit dem Jahr 2015 zur MBB SE als einem familiengeführten mittelständischen Unternehmen in Berlin. Die MBB SE war ihrerseits ehemals eine Tochtergesellschaft des Rüstungskonzerns Messerschmitt-Bölkow-Blohm.Heute ist die Aumann AG „ein führender Hersteller von Spezialmaschinen und Fertigungslinien für Komponenten von elektrifizierten Antriebssträngen sowie ein internationaler Ausrüster für Anlagen in den Bereichen Automotive, Luft- und Raumfahrt nebst Verbraucherelektrik auch für andere Branchen“. An den Standorten im In- und Ausland sind zurzeit knapp 600 Mitarbeiter beschäftigt. Die Gechäftsaktivitäten sind aufgeteilt in die beiden Bereiche

  • E-Mobility mit E-Motor-Komponenten, Energiespeichersystemen und mit Komplettmontagen
  • Classic mit Verbrauchsreduzierung sowie mit Lösungen für Antriebsstrang und Strukturbauteile

Erklärtes Firmenziel ist es, in naher Zukunft Weltmarktführer für Spezialmaschinen sowie bei Produktionslinien für elektrische Antriebsstränge zu werden. Dass die Aumann AG mit ihrem dreiköpfigen Vorstand unter der Leitung des Vorsitzenden Dipl.-Wirt.-Ing. Rolf Beckhoff auf einem guten Weg dorthin ist, zeigen die Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr. Die werden am Mittwoch, dem 25. April im Jahresfinanzbericht offiziell präsentiert, stehen jedoch schon seit Ende Februar fest. Von dem gesteigerten Umsatz entfällt rund ein Drittel auf das innovative E-Mobility-Segment. Der Auftragseingang erhöhte sich im Berichtsjahr um knapp 50 Prozent. Auf Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat hin soll die Hauptversammlung am Mittwoch, 20. Juni eine Dividende von 0,20 Euro je Aktie beschließen. Für das Jahr 2018 ist ein erneutes Wachstum um weitere 40 plus X Prozent fest anvisiert.

Aumann passt perfekt in die NDAC-Anlagestrategie

Anlageausschuss und Geschäftsführung verfolgen seit Gründung des NDAC im Jahr 1993 konsequent eine langfristig orientierte Anlagestrategie mit minimalem Risiko für die Clubmitglieder. Das Interesse gilt vorzugsweise kleineren börsennotierten Unternehmen mit überdurchschnittlichen Wachstumsraten. Der Ausgabekurs der Aumann-Aktie betrug vor einem Jahr 42 Euro; zurzeit liegt er, nach einem zwischenzeitlichen Hoch von bis zu 90 Euro, bei 55 Euro. Die vom Vorstand insgesamt optimistisch formulierten Aussichten sind auch deswegen berechtigt, weil weltweit führende Unternehmen auf Lösungen von Aumann setzen für die

  • Serienproduktion rein elektrischer sowie hybrider Fahrzeugantriebe
  • Fertigungsautomatisierung für Consumer-Elektronik und weiße Ware, oder für Transportvorrichtungen in der militärischen sowie zivilen Luftfahrt- und Raumindustrie

Das kurzfristige Kursziel von 60 Euro, und mittelfristig bis zu 80 Euro ist durchaus realistisch. Insofern gehört die Aumann AG als Neuling im Portfolio zu denjenigen Unternehmen, die mit ihrem Wertzuwachs zu einer Stabilisierung der Performance beitragen werden. Dazu passt auch die vor wenigen Tagen abgegebene Erklärung des Aufsichtsrates zur Deutschen Corporate Governance. Demgemäß „bekennt sich die Aumann AG zu einer verantwortungsbewussten Unternehmensführung, die auf eine nachhaltige Steigerung des Unternehmenswertes ausgerichtet ist”.

Aumann AG aus Beelen/Münsterland

Zum Ende des ersten Quartals 2018 hat die NDAC-Geschäftsführung mit der Aumann AG ein international anerkanntes deutsches Unternehmen aus der Maschinenbaubranche in das Portfolio aufgenommen, ein Jahr nach dem Aumann-Börsengang im vergangenen März. Der damalige Ausgabekurs von 42 Euro liegt zurzeit bei 55 Euro. 2.500 Aktien von Aumann sind eine gute Grundlage für die dauerhafte Stabilität der Performance im NDACinvest-Aktienfonds. Die Hauptversammlung wird im Juni eine 2017er Dividende von 0,20 Euro je Aktie beschließen. Bis zum Jahrzehntwechsel wird mit einer Dividendensteigerung um das Doppelte bis Dreifache gerechnet.

Mehr über Aumann

Erfolgreicher Jahresstart für TLG Immobilien

Erfolgreich mit neuem Büroprojekt in Mannheim ins Jahr

Das Kalender- und Geschäftsjahr 2018 hat für die TLG Immobilien AG wirklich gut begonnen! Die Nachfolgegesellschaft der Treuhandanstalt aus den Jahren der politischen Wende hat in der baden-württembergischen Großstadt Mannheim ein Büroobjekt in 1A-Lage erworben. Das Investitionsvolumen beträgt gut 50 Mio. Euro. Seit dem Jahr 2015 führt der NDAC die TLG-Aktie in seinem Invest-Aktienfonds unter der Kategorie Mittelstand & Nebenwerte. An der Börse ist die TLG-Aktie im SDax mit einer Indexgewichtung von 3,26 Prozent gelistet. TLG verbucht dieses neue, moderne Objekt unter der Rubrik organische Wachstumsaktivitäten. Vor diesem Hintergrund sowie bei Betrachtung der bereits im TLG-Portfolio vorhandenen bundesweiten Büroobjekte ist es durchaus lohnenswert, die neueste Errungenschaft einmal näher zu betrachten.

Theo + Luise – modernisierter Neubau aus Anfang der 1990er-Jahre

Der Bürokomplex Theo + Luise trägt den Namen in Anlehnung an den rund 40 Hektar großen Mannheimer Stadtpark Luise. Mannheim selbst ist 145 km² groß und zählt rund 310.000 Einwohner in seinen anderthalb Dutzend Stadtbezirken. Die Immobilie liegt in direkter Nähe zum City-Airport Mannheim als einem im positiven Sinne typischen Verkehrsflughafen für Geschäftsreisende. Auf dem Areal sind drei Gebäuderiegel so aneinander gefügt, dass noch viele Freiflächen mit einer optimalen Belichtungssituation für alle Büroetagen verbleiben. 20 Jahre nach dem Bau wurde der Bürokomplex Anfang der 2010er-Jahre komplett modernisiert. Das gab den Ausschlag für TLG, sich näher damit zu befassen. Nach dem Index von EPRA, der European Public Real Estate Association als Branchenverband der in Europa börsenorientierten Immobilienunternehmen mit Sitz in Brüssel liegt der Vermietungsgrad mit langfristig gesicherten Verträgen zum Jahreswechsel 2017/2018 bei knapp 90 Prozent. Der Bürokomplex verfügt über eine Aluminiumfassade mit großen Fensterfronten, über eine zentrale, repräsentative Lobby mit Empfangsbereich sowie über weitläufige Grünflächen nebst Terrassen. Der außenliegende Sonnenschutz ist individuell steuerbar. Sämtliche Büro-, Konferenz- und Besprechungsbereiche sind flexibel gestaltbar. Zu jedem einzelnen Mietbereich gehören Teeküche sowie Sanitärbereich. Von der Tiefgarage mit 400 Stellplätzen aus besteht ein hausinterner Zugang zu den jeweiligen Mietflächen. Elektro- sowie Datenkabel werden unsichtbar in dem ganzflächigen Hohlraumboden verlegt, und der Hausmeisterservice sorgt für buchstäbliche Sicherheit, Ruhe und Ordnung. Mit einem Satz gesagt: ein regelrechtes Eldorado für jede Art von Büro; vom Kleinunternehmen über Mittelstand, Agentur, Startup oder Konzern bis hin zur temporären Anmietung von Büro- und Konferenzraum. Zu den Mietern gehören aktuell die GMG, Generalmietgesellschaft mbH aus Köln als enger Partner der Telekom AG, die Camelot Management Consultants AG oder die Euromaster GmbH mit Hauptsitz in Mannheim. Und das sind einige Fakten, die TLG dazu bewogen haben, das Geschäft mit Theo + Luise im ersten Quartal 2018 unter Dach und Fach zu bringen

  • Rund 25.000 m² Mietfläche
  • Vermietungsgrad von etwa 90 Prozent
  • Jährliche Nettokaltmiete zirka 3 Mio. Euro netto
  • Mietrendite auf Basis bestehender Verträge knapp 6 Prozent
  • Restlaufzeit der Mietverträge 3,9 Jahre laut WALT
  • Mehrere namhafte Ankermieter
  • Erstklassige Verkehrsinfrastruktur
  • 2,5 Autokilometer von Theo + Luise in der Theodor-Heuss-Anlage zum City Airport Mannheim
  • 3 Autokilometer zum Mannheimer Hauptbahnhof
  • 4 Autokilometer zum Maimarktgelände als dem Mannheimer Messegelände

TLG-Aktie – Gewinn für den NDACinvest-Aktienfonds

Dem NDAC-Portfolio tut der TLG-Wert ausgesprochen gut. Sein Anteil liegt als der einzige Immobilienwert im NDAC-Depot zum Jahresbeginn 2018 bei knapp zweieinhalb Prozent. Die Marktkapitalisierung beträgt 2,25 Mrd. Euro. Im TLG-Finanzkalender sind die beiden nächsten Termine für die Anteilshaber, und somit auch für den Aktienclub von besonderem Interesse

  • Freitag, 23. März: Veröffentlichung des 2017er Jahresfinanzberichtes
  • Freitag, 25. Mai: Hauptversammlung

Nach der 2016er Dividende von 0,80 Euro wird für 2017 mit einer leichten Erhöhung gerechnet. Die Vorausschau bis zum Jahrzehntwechsel liegt bei 1,10 Euro plus X. TLG ist mit seinen drei Segmenten Büro, Einzelhandel und Hotel sowie mit den damit verbundenen langfristigen Mietverträgen ein geradezu ideales Investment für den NDACinvest-Aktienfonds. Auf TLG treffen sämtliche Voraussetzungen zu, die Geschäftsführung und Anlageausschuss erwarten

  • Kalkulierbares Minimalrisiko aufgrund langfristiger Mietverträge
  • Unternehmen mit hohem Substanzwert
  • Hohe laufende Verzinsung des eingesetzten Kapitals
  • Langfristig überdurchschnittliche Wachstumsrate
  • Kontinuität in der Geschäftsführung mit dem zweiköpfigen, bis Dezember 2022 bestellten Vorstand
  • Persönliche Mitgliedschaft im ZIA-Regionalvorstand Berlin & beigetretene Bundesländer

In wenigen Wochen wird das Portfolio auf der Homepage tlg.de unter Nutzungsart Büro Ort Mannheim um das Neuobjekt „Theo + Luise“ komplettiert sein.

RTL Aktie – Betrachtung der Entwicklung des Dschungelcamp

RTL Aktie – Betrachtung der Entwicklung des Dschungelcamp

Kaum jemand schaut zu, aber jeder weiß Bescheid! Gemeint ist die mittlerweile jährliche RTL Reality-Show, allgemein bekannt unter der Kurzfassung „Dschungelcamp“. Seit dem Jahr 2011 findet dieser zweiwöchige Event im Jahresrhythmus in Australien statt; das letzte Mal vor wenigen Wochen von Freitag bis Samstag, 19. Januar bis 3. Februar. Mit den mittlerweile ein Dutzend Staffeln wurde im Januar 2004 begonnen. Die weiteren folgten im Oktober desselben Jahres und jeweils eine im Januar 2008 sowie 2009, bevor es ab 2011 regelmäßig weiterging. Schon heute steht fest, dass auch eine 13. Staffel im Januar kommenden Jahres produziert wird. Einen Dauerrekord stellt die mittlerweile 50-jährige Moderatorin Sonja Zietlow aus Bonn als Gesicht des Dschungelcamps auf; sie hat jede Staffel begleitet und für Unterhaltung unter den jährlich Millionen Zuschauern gesorgt.

Der Grund für diesen Beitrag ist ein einfacher; im NDAC-Portfolio wird die Aktie der RTL Group geführt, und zwar unter der Kategorie Mittelstand & Nebenwerte. An der Wertentwicklung der RTL-Aktie ist also auch der Aktienclub direkt beteiligt. Die RTL Group ist einer von insgesamt acht Geschäftsbereichen der Bertelsmann SE & Co. KGaA mit Sitz im westfälischen Gütersloh. Und so ist es durchaus interessant, einmal näher zu schauen, ob das Dschungelcamp auch für RTL und seine Anteilseigner tatsächlich so erfolgreich ist, wie es dem TV-Zuschauer vermittelt wird.

Eine Mio. Zuschauer weniger als im Vorjahr

Die 2018er Ausgabe der RTL-Show haben gegenüber dem Vorjahr rund eine Mio. Zuschauer weniger verfolgt. Erfahrungsgemäß schwanken die Einschaltquoten im Verlauf der zwei Wochen und steigern sich dann deutlich bis zum Finaltag. Dazu ein griffiger Zahlenvergleich: die 2017er Zahl von 6,5 Mio. Zuschauern war in etwa dieselbe wie die Besucherzahl des Oktoberfestes im selben Jahr. Zuschauerzahl ist gleichbedeutend mit prozentualer Zuschauerquote; die wiederum bestimmt den Preis je Werbesekunde, und der hat seinerseits direkten Einfluss in Euro und Cent auf das wirtschaftliche Ergebnis des Reality-Show-Projektes. Ganz offensichtlich hat das Interesse bei Zuschauern im jungen und mittleren Alter sichtbar nachgelassen. Die Höchstzahl lag im Jahr 2014 bei knapp 7,9 Mio. Zuschauern, also um 2,4 Mio. höher als vor wenigen Wochen. Redaktion und Moderationsteam nennen dafür vielfältige Gründe, bis hin zur Persönlichkeitsstruktur der Kandidaten, die sich den zweiwöchigen Aufenthalt auf einem Farmgelände nahe der Kleinstadt Murwillumbah im australischen Bundesstaat New South Wales, etwa 800 Kilometer nördlich von Sydney, buchstäblich antun. Auf dem angemieteten Farmgelände wird auch das britische Pendant zum Dschungelcamp produziert mit der Bezeichnung I’m a Celebrity – Get Me Out of Here! Die Übersetzung ist das Originalformat des deutschen Dschungelcamps. In der heute so schnelllebigen Zeit bleibt schon nach Wochen, wenn überhaupt, nur noch der Dschungelkönig in Erinnerung; also derjenige Teilnehmer, den die TV-Zuschauer am längsten sehen wollten. Wer weiß schon heute noch, dass erster Dschungelkönig im Januar 2004 der Schlagersänger Costa Cordalis gewesen ist, oder die deutsche Schauspielerin Ingrid van Bergen die vierte D-Königin im Jahr 2009. Bis zur 2019er Ausgabe kann sich jetzt die Reality-Darstellerin Jenny Frankhauser aus Ludwigshafen als D-Königin bezeichnen. Ihrer Bekanntheit tut es sicherlich auch gut, dass sie die Halbschwester von Daniela Katzenberger ist, die sich als Model, als Schauspielerin bei RTL sowie als IT-Girl einen Namen gemacht hat.

RTL-Aktie auf gutem Kurs

Die Aktie der RTL Group wird seit dem Herbst 2013 mit einer aktuellen Indexgewichtung von 2,5 Prozent im MDax geführt. Zwei Jahre später waren NDAC-Anlageausschuss und Geschäftsführung der Überzeugung, dass RTL sehr gut zum Aktienfonds passen würde. Die heutige Stückzahl von 1.000 Aktien sorgt für einen Anteil von 1,8 Prozent im NDAC-Depot. Seit ein, zwei Wochen ist die RTL-Aktie auf bestem Weg, das Kursniveau des Jahreswechsels 2017/2018 wiederzuerlangen. Die zahlenmäßig hohe Dividende von 4 Euro im vergangenen Geschäftsjahr sowie eine gleichbleibende beziehungsweise um bis zu ein Drittel steigenden Dividendenzahlung bis zum Jahrzehntwechsel sind die beste Bestätigung für die Entscheidung, den Wert RTL Group in das NDAC-Portfolio aufzunehmen. Durch die Vielseitigkeit von RTL in allen Medienbereichen lassen sich Erfolgsdellen an einer durch Erfolgssprünge an anderer Stelle ausgleichen. Das führt unterm Strich immer zu einem zufriedenstellenden Ergebnis.

Wer das 2018er Dschungelcamp ganz verpasst hat, der kann sich am Sonntag, dem 18. Februar in der Abendsendung bei RTL unter dem Thema „Das Nachspiel“ schon mal auf das 2019er Dschungelcamp einstimmen.

Sixt verlängert die Umweltprämie noch für 2018

Sixt Leasing startet mit Verlängerung der Umweltprämie ins Jahr 2018

Dieselgipfel, Feinstaub in Großstädten, Fahrverbot, Umweltprämie, Abwrackprämie, Zukunftsprämie, Umweltbonus …... der Bundesbürger ist ob dieser ebenso zahlreichen wie vielfältigen Begriffe, die seit Monaten sämtliche Medien beleben, zeitweise verwirrt bis überfordert. Was gilt für wen, wer hat wo und bei wem welche Vorteile, und wem drohen mögliches Fahrverbot bis hin zur Fahrzeugstilllegung wegen Verstoß gegen Recht und Gesetz?

In diesen Tagen und Wochen naht der Termin, zu dem entweder durch aktuelle Rechtsprechung oder durch genaue Feinstaubmessung den Dieselfahrern in Deutschlands Großstädten ein temporäres Fahrverbot droht. Schlimm für die Berufspendler, unangenehm für Zweitwagenfahrer, Rentner und Hausfrauen. Alles dreht sich um den Dieselmotor mit dem Dieselkraftstoff, kurz Diesel genannt; und immer geht es um die Verbesserung der Luftqualität in den Städten, bedingt durch den Straßenverkehr mit Dieselfahrzeugen.

Die Sixt Leasing SE, nach eigenen Worten der bundesweite Marktführer im Onlinevertrieb von Neuwagen sowie darüber hinaus ein Spezialist im Management von Fahrzeugflotten und im Full Service Leasing, hat vor wenigen Tagen das Angebot für die Umweltprämie auf ihrer Onlineplattform sixt-neuwagen.de verlängert. Das ist eine durchaus erwähnenswerte bis gute Nachricht für alle Neuwagenkunden. Die Verlängerung gilt je nach Automarke bis zum 31. März beziehungsweise 30. Juni 2018. Insgesamt sind von diesem Angebot zum 2018er Jahresbeginn rund zehn Dutzend Automodelle betroffen. Da lohnt es sich sowohl für private als auch für gewerbliche Fahrzeughalter, sich etwas näher damit zu befassen; zumal der NDAC die Aktie von Sixt Leasing in seinem Depot unter der Rubrik „Mittelstand & Nebenwerte“ führt. An der Börse ist sie seit Mai 2015 im Prime Standard in Frankfurter notiert.

Einsparung im fünfstelligen Bereich durchaus realistisch

Im Einzelfall lässt sich mit einem geschickten Ausnutzen des gesamten Angebotes durchaus ein Betrag von 10.000 Euro und mehr sparen. Entweder reduziert sich dadurch der Kaufpreis, oder aber die monatliche Leasingrate. Die Umweltprämie, auch als Abwrackprämie bekannt, ist mittlerweile knapp zehn Jahre alt. Sie wurde im Jahr 2009 von der Bundesregierung als Teil des zweiten Konjunkturpaketes eingeführt. Anschließend wurde „Abwrackprämie“ das Wort des Jahres 2009. Heutzutage kennt jeder Kfz-Halter, der seinen Gebrauchtwagen verkaufen möchte, den Begriff Umweltprämie. Das Interessante an diesem aktuellen Angebot von Sixt Leasing ist die Tatsache, dass die Verlängerung der Umweltprämie auch für Sixt Neuwagen gilt.

Hauptvoraussetzung ist ein Dieselfahrzeug der Euro-Abgasnorm 1, 2, 3 oder 4. Wird es verschrottet, bietet Sixt Leasing für Automarken wie Audi, BMW, Ford, Mazda, MINI, Nissan, Seat, Skoda, Volkswagen und andere …… Umweltprämien in unterschiedlicher Höhe an. Die Marke des Altdiesels spielt dabei keine Rolle. Zu den weiteren Voraussetzungen gehören

  • das mindestens sechsmonatige Eigentum an dem Altfahrzeug
  • die Zulassung des Altfahrzeuges in Deutschland
  • der Nachweis mit amtlichem Zertifikat über die Verschrottung des Diesel

Umweltbonus + VW-Zukunftsprämie on top

Das i-Tüpfelchen ist die zusätzliche Zukunftsprämie aus dem neuesten Umwelt- und Zukunftsprogramm von VW. Beim Neukauf eines VW-Modells der Zukunft wird diese zusätzliche Prämie bezahlt, die beim Sixt-Neuwagen nach folgender Staffelung eingerechnet wird

  • Erdgas-Fahrzeug: 1.000 Euro
  • Hybrid-Fahrzeug: 1.785 Euro
  • Elektro-Fahrzeug: 2.380 Euro

Der Umweltbonus ist ein finanzieller Anreiz zur ganz allgemeinen Verbesserung der Umweltqualität. Diese staatliche Förderung in Höhe von bis zu 4.000 Euro ist on top; sie wird also mit keinem anderen Zuschuss verrechnet oder aufgerechnet. Bei einem Elektro- beziehungsweise einem Hybridfahrzeug wird der Umweltbonus losgelöst von allen Herstellerprämien gezahlt; und jetzt eben auch bei Sixt Neuwagen.

2018er Hauptversammlung zur Jahresmitte

In Anbetracht dieser Verlängerung der Umweltprämie zuzüglich der neuen Zukunftsprämie haben bisher unentschlossene Privat- und Gewerbekunden nun eine zweite Chance, das Angebot zu nutzen und von der Prämien-/Bonuskombination zu profitieren. Thomas Spiegelhalter als Vorstandsvorsitzender und CEO sieht in dieser Marketingmaßnahme eine gute Chance, das erfolgreiche Jahr 2017 nahtlos fortzusetzen. Für Mittwoch, den 14. März ist die Präsentation des vorläufigen 2017er Geschäftsergebnisses terminiert, und für Dienstag, 19. Juni die Hauptversammlung. Die 2016er Dividende betrug 0,48 Euro je Aktie bei einer Dividendenrendite von 2,7 Prozent. Ausgeschüttet wurden insgesamt 9,9 Mio. Euro. Davon profitiert auch der NDACinvest-Aktienfonds. Man darf als nächstes auf die Zahlen von Finanzvorstand Björn Waldow gespannt sein.

Wer von den Aktienclubmitgliedern das aktuelle Neuwagenangebot von Sixt Leasing nutzen kann, der beginnt das Jahr 2018 mit Depotgewinn einerseits und Kostenersparnis für den Neuwagen gleich doppelt erfolgreich.

TLG Aktien im Aktienfonds

Aktien der TLG Immobilien AG im Aktienfonds

Heutzutage, gut ein Vierteljahrhundert nach der Firmengründung, befinden sich knapp zwei Drittel der Aktien im Streubesitz. Größter Gesellschafter mit gut 13 Prozent ist die Government of Singapore Investment Corporation GIC; sie verwaltet mehrere Staatsfonds der Regierung von Singapur. Seit Anfang 2015 wird die TLG-Aktie im SDAX geführt, dem Small-Cap-DAX für insgesamt 50 sogenannte kleinere Unternehmen. Im Ranking folgt der SDAX dem MDAX, und der dem DAX. Die Indexgewichtung von TLG im SDAX liegt bei zurzeit 3,26 Prozent, und die Streubesitz-Marktkapitalisierung bei knapp 1,25 Mrd. Euro.

Stabile Kursentwicklung der TLG-Aktie in den vergangenen 12 Monaten

Im ersten Monat des Jahres 2018 hat sich der Aktienkurs auf einem Wert von etwa 22,50 Euro stabilisiert. Das Chart zeigt in den vergangenen 12 Monaten eine ständige Entwicklung ab 17 Euro aufwärts. TLG setzt bei seiner Geschäftspolitik strategisch auf ein wertorientiertes Wachstum durch Akquisition eines insgesamt hochwertigen Immobilienbestandes. Seit jeher

  • erzielt die TLG stabile Mieteinnahmen
  • verfügt TLG über
    • einen niedrigen Leerstand
    • eine sehr gute Gebäudesubstanz
    • eine hohe Marktexpertise auch durch das Mitarbeiterteam vor Ort</li

Als aktiver Portfolio-Manager hat sich TLG zu einem ausgewiesenen Spezialisten für Gewerbeimmobilien entwickelt. Die werden unterteilt in die Bereiche Büro, Einzelhandel und Hotel. Alle TLG-Objekte zeichnen sich durch ihre gute bis sehr gute Lage sowie durch langfristige Miet- respektive Pachtverträge aus.

Die 2018er Hauptversammlung ist für Freitag, den 25. Mai terminiert, und die Veröffentlichung des 2017er Jahresfinanzberichtes auf Freitag, den 23. März. Mit Spannung warten die Aktionäre darauf, dass sich der Dividendentrend vergangener Jahre weiterhin fortsetzt. Die Dividende für 2016 betrug 0,80 Euro je Aktie; für das Jahr 2017 wird mit einer geringfügigen Steigerung gerechnet. Die Prognose bis zum Jahrzehntwechsel sieht eine stufenweise Steigerung der Dividende auf bis zu 1,10 oder 1,12 Euro je Aktie vor. Mitte Januar, also wenige Tage nach dem Jahreswechsel 2017/2018, hat die die Warburg Research GmbH aus Hamburg das Ziel für die TLG-Aktie auf „Buy“ hochgestuft. Die Analystenschätzungen zur Dividendenrendite steigen bis zum Jahr 2020 von 3,61 Prozent im Jahr 2017 auf dann 4,95 Prozent.

TLG-Portfolio mit Hauptaugenmerk auf den Assetklassen Büro und Einzelhandel

Die Assetklassen sind zurzeit wie folgt aufgeteilt:

  • 46 % Gewerbebüros
  • 39 % Einzelhandel
  • 12 % Hotels
  • 3 % Verschiedenes

Mit über 40 Prozent ist Berlin der absolute Schwerpunkt im Portfolio, gefolgt von Dresden mit 14 Prozent sowie von Frankfurt, Leipzig und Rostock mit in etwa gleichen Anteilen von jeweils sieben bis acht Prozent. Eine Auswahl an jeweils drei lukrativen Gewerbeimmobilien macht deutlich, dass die TLG-Geschäftsführung, wie man sagt, ein geschicktes Händchen und einen guten Riecher fürs Geschäft haben.

  • Büro
    • Campus Carré, Lyoner Straße in Frankfurt
    • Bürogebäude, Alexanderstraße 1/3/5 in Berlin
    • Bürogebäude, Ferdinandplatz 1-2 in Dresden
  • Einzelhandel
    • Geschäftshaus, Prager Straße 4 in Dresden
    • Bahnhof Passage Bernau, Börnicker Chaussee 1-2 in Bernau
    • Hellweg Baumarkt, Salvador-Allende-Straße 115 in Berlin
  • Hotel
    • Die Welle, Karl-Liebknecht-Straße in Berlin
    • Inter City Hotel, Wiener Platz in Dresden
    • MotelOne, Schröderplatz in Rostock

Als zunehmend TLG-eigene Kompetenz hat sich die Projektentwicklung zu den Themen Neubau, Sanierung und Umnutzung von Gebäuden sowie Veredelung von Grundstücken erwiesen. Mittlerweile reicht die Projekterfahrung von kleinteiligen Einzelhandelsimmobilien bis hin zu komplexen Büro- und Hotelimmobilien.

TLG Immobilien AG in bundesweiten Metropolen präsent

Die Treuhand Liegenschaft TLG aus Anfang der 1990er-Jahre ist ein Vierteljahrhundert später ein bundesweit präsentes, renommiertes Immobilienunternehmen mit den drei gewerblichen Segmenten Büro, Einzelhandel und Hotel. Schwerpunkt der Investitionen sind Gewerbeimmobilien in Berlin, Frankfurt am Main sowie in weiteren Großstädten vorwiegend in Sachsen. Der Aktienkurs von TLG hat spätestens seit dem Jahreswechsel 2016/2017 deutlich zugelegt. Die Aktionäre können auch zukünftig, gemessen an den Analystenbewertungen bis zum Jahrzehntwechsel, mit regelmäßigen Dividendenausschüttungen rechnen. Länger andauernde Leerstände sind bei TLG auch deswegen ein Fremdwort, weil alle Miet- und Pachtverträge langfristig abgeschlossen werden. Diesbezüglich können sich die Aktionäre voll und ganz auf Peter Finkenbeiner und Niclas Karoff verlassen; beide sind bis Ende 2022 als Vorstand bestätigt

Mehr zu TLG

OHB Aktien im Aktienfonds

Raumfahrt im Aktienfonds mit OHB Aktien

OHB steht für Otto Hydraulik Bremen mit heutigen Firmensitzen in Bremen und München. Das Luft- und Raumfahrtunternehmen gehört zu den europaweit führenden Herstellern und Konsortialfirmen, die mit der Europäischen Raumfahrtagentur ESA oder dem DLR, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt kooperieren. Im Jahr 2001 wurde die heutige OHB erstmals an der Börse notiert, und zurzeit wird die Aktie im Prime Standard geführt. Die Kursentwicklung war zwischen den Jahresbeginnen 2017 und 2018 von rund 18 auf etwa 48 Euro überaus positiv. Bei einer 2016er Bilanzsumme von knapp 683 Mio. Euro und einem Eigenkapital von rund 184 Mio. Euro ist das Unternehmen mit 2.300 bis 2.400 Mitarbeitern für das bevorstehende Jahrzehnt bestens aufgestellt.

OHB mit steilem Kursanstieg an den Börsen

Die OHB-Aktie kann zu Beginn des ersten Quartals 2018 auf eine buchstäblich steile Kursentwicklung zurückblicken. Gegenüber dem Vorjahreswechsel ist der Aktienkurs erfreulich gestiegen; von damals etwa 18 Euro auf mittlerweile knapp 48 Euro. Das Jahreshoch betrug 49,75 Euro, das Jahrestief 18,27 Euro. Der OHB-Börsengang datiert auf Anfang März 2001 mit der Notierung am damaligen Neuen Markt in Frankfurt/Main. Mittlerweile wird die OHB-Aktie im Prime Standard geführt und an der Frankfurter Wertpapierbörse im Exchange Electronic Trade XETRA gehandelt. Der Emissionspreis betrug 10,50 Euro. Notiert ist die OHB-Aktie an bundesweit allen Börsenplätzen. Die aktuelle Marktkapitalisierung des Unternehmens liegt bei 835 Mio. Euro. Etwa ein Drittel der knapp 17,5 Mio. Aktien befindet sich im Streubesitz; Hauptaktionär ist die Familie Fuchs. Die DZ Bank lag mit ihrer Analystenbewertung Mitte September 2017 „am nächsten dran“, als sie das Kursziel von 40 Euro vorgab.

Kontinuierliche Dividendenpolitik mit jährlichen Auszahlungen

OHB verfolgt seit mittlerweile mehr als einem Jahrzehnt eine, wie es Aufsichtsrat und Geschäftsführung bezeichnen, kontinuierliche Dividendenpolitik. Bezogen auf den Jahresendkurs 2016 betrug die Dividendenrendite 2,16 Prozent, gegenüber 1,76 Prozent ein Jahr davor. Die Dividende je Aktie ist in den vergangenen zehn Jahren von 0,25 Euro auf 0,40 Euro angestiegen. Die 2018er Hauptversammlung ist auf Donnerstag, 24. Mai in Bremen terminiert, und die mit Spannung erwartete Analystenkonferenz nebst Präsentation des Jahresabschlusses 2017 für Mittwoch, den 21. März in Frankfurt/Main. Eine erste Dividenden-Vorausschau bis zum Ende des Jahrzehnts lässt den Anstieg auf bis zu knapp 0,60 Euro je Aktie durchaus realistisch erscheinen. Der Gewinn je Aktie wird mit etwa 1,30 Euro angesetzt.

Raumfahrt braucht Visionen

Mit diesem Slogan definiert OHB die Programme

  • Bemannte Raumfahrt
  • Erdbeobachtung
  • Exploration & Wissenschaft
  • Kommunikation
  • Navigation
  • Sicherheit & Aufklärung

Im Laufe der vergangenen drei Jahrzehnte hat sich die OHB System AG vom Subsystem-Lieferanten zu einem der deutschland- und europaweit führenden Satellitenhersteller und Raumfahrtsystem-Anbieter entwickelt. An den Standorten sind zum auslaufenden Jahrzehnt bis zu 2.400 Mitarbeiter beschäftigt. Geleitet wird das vielseitige Unternehmen von einem achtköpfigen Vorstand unter dem Vorsitz von CEO Marco R. Fuchs, der seit der Jahrtausendwende dem Gremium angehört. Dipl. Ing. Dr. Wolfgang Paetsch ist als jüngstes Mitglied im Jahr 2017 in den OHB-Vorstand gewählt worden.

Das Systemhaus OHB System AG sieht sich als eine der bedeutenden unabhängigen Kräfte in der gesamten europäischen Raumfahrt. Im Geschäftsbereich bemannte Raumfahrt wird intensiv an dem „Außenposten der Menschheit“, der Internationalen Raumstation ISS mitgearbeitet. Konzepte sowie Systeme zur Erforschung des Sonnensystems sind ein wesentlicher Kernbereich der Explorationsaktivitäten. Die breitbandige Funkübertragung von Bildaufklärungsdaten ist eine Kerntechnologie für Sicherheit & Aufklärung. Bei OHB System werden seit jeher die Technologien führender nationaler sowie auch internationaler Unternehmen zu neuen Lösungen zusammengeführt.Durch diese Kooperationen einerseits nebst der effektiven Zusammenarbeit in Konsortien andererseits ist OHB ein überzeugender, zuverlässiger Geschäftspartner für alle Beteiligten und Betroffenen. Zu denen gehören die Europäische Raumfahrtagentur ESA, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt DLR, das Bundesministerium der Verteidigung BMVg nebst zahlreichen weiteren öffentlichen sowie privaten Auftraggebern aus dem In- und dem Ausland.

Weiteres zu OHB

TUI mit einem guten Jahr 2016

TUI, mit guten Zahlen 2016

Die TUI AG, mit rechtlichem Doppelsitz in Hannover und Berlin, ist der führende Touristikkonzern in Europa. Gegründet Ende der sechziger Jahre, wurde TUI 1999 von der damaligen Preussag übernommen, die auf der Suche nach neuen Geschäftsfeldern war. Nach der Konzentration auf das Touristikgeschäft, benannte sich Preussag schließlich 2002 in TUI um. Der Griff nach der TUI war dabei kein kompletter Neueinstieg, hatte man einige Jahre zuvor bereits Hapag-Lloyd übernommen, die als Reederei sowohl über eine Containersparte, als auch über ein gewichtiges Kreuzfahrtgeschäft verfügte. Nach der Wiederveräußerung des Containergeschäfts unter dem Namen Hapag-Lloyd, verblieb der Kreuzfahrtbereich bei der TUI. Dabei wurde der Markenname Hapag-Lloyd ebenfalls beibehalten und um den Zusatz Cruises erweitert.

Diese Hapag-Lloyd Cruises investiert nun in den Bau zwei neuer Kreuzfahrtschiffe der Eisklasse. Mit ihnen sollen vermehrt Expeditionsfahrten angeboten werden, da hier die Nachfrage wesentlich höher sei. Neben Einsätzen in den Gewässern der Arktis und der Antarktis, sind diese Schiffe, mit einer Länge von nur 138 Metern, ebenso geeignet um den Amazonas zu befahren. Auch Ausflüge, ohne einen Hafen nutzen zu müssen, sind mit diesen Schiffen möglich, da sie über entsprechende Schlauchboote verfügen.

2016, ein Jahr mit Herausforderungen für TUI

TUI gliedert sich in die operativen Segmente Quellmärkte, Hotels und Resorts, Kreuzfahrten und übrige Touristik. Geschäftsjahresende ist zudem nicht der 31. Dezember sondern der 30. September eines jeden Jahres.

Im Geschäftsjahr 2016 wurde ein um 1,8 Prozent niedrigerer Umsatz von 17,1 Milliarden Euro ausgewiesen. Das Ergebnis vor Steuern konnte dagegen um 32 Prozent auf 618 Millionen Euro anziehen. Noch beeindruckender entwickelte sich der Nettogewinn, der von 379 Millionen Euro auf 1,15 Milliarden Euro empor schnellte. Für das Ergebnis je Aktie bedeutete dies einen Anstieg von 0,64 Euro auf 1,78 Euro. Ein Hauptgrund für das stark gestiegene Ergebnis findet sich in den Verwaltungsaufwendungen, die um 10 Prozent gesenkt werden konnten. Auch die positive Entwicklung im Finanzergebnis trug zu diesem positiven Resultat bei.

Wichtigstes Segment, indem über 90 Prozent des Umsatzes generiert wird, ist das der Quellmärkte, da hier das eigentliche Reisegeschäft zusammengefasst ist. Aufgegliedert ist dieses Segment wiederum in die regionalen Teilsegmente Nord, Mitte und West. Wichtigstes Teilsegment ist Nord, dem auch Großbritannien zugeordnet ist, mit einem Umsatz von 7,41 Milliarden Euro, fünf Prozent weniger als im Vorjahr.

Einziger Teilmarkt, der im Berichtszeitraum zulegen konnte, war der Bereich West, das kleinstes Regionalsegment der TUI, unter dem Frankreich und die Benelux Staaten zusammengefasst sind. Der Umsatz konnte hier um etwas über ein Prozent auf 2,88 Milliarden Euro zulegen. Ähnlich vollzog sich die Ergebnisentwicklung in den Segmenten.

Erfreuliche Entwicklung nach 9 Monaten

Wesentlich positiver zeigt sich das Bild nach den ersten neun Monaten 2017. Zwar ging auch in diesem Zeitraum der Umsatz in der Region Nord zurück. Dies wurde aber durch die anderen Berichtsregionen mehr als ausgeglichen. Insgesamt stieg der Umsatz um sieben Prozent auf über 11 Milliarden Euro. Während der nach Umsatz wichtigste Teilmarkt, Nord, abermals um über ein Prozent schrumpfte, konnten die Regionen Zentral und West kräftig zulegen. Insbesondere West glänzte dabei mit einem Zuwachs von 23 Prozent auf über 2 Milliarden Euro. Hier scheint sich die Entwicklung in der Online- und Direktvermarktung positiv auszuzahlen. Die Ergebniszahlen der ersten neun Monate sind bei einem Reiseveranstalter wie TUI nicht aussagekräftig, da die Reisen zwar über das Jahr hinweg gebucht, aber hauptsächlich erst im Sommer, dem Schlussquartal für die TUI, abgerechnet werden.

Obwohl der britische Markt für die TUI einer der wichtigste Einzelmärkte ist, sind der Brexit und seine Folgen derzeit kein wirklich wichtiges Thema für die TUI. Zwar wurde nach dem Votum ein Lenkungsausschuss eingesetzt, der sich mit dem Fortgang der Austrittsgespräche befasst. Konkrete Maßnahmen sind bislang aber nicht eingeleitet worden.