Börsentag Hannover 2019

Der Börsentag in Hannover 2019 

findet am 23. Februar 2019 statt.

Ort:

Congress Center Hannover
Theodor-Heuss-Platz 1-3
30175 Hannover

 

Zeit:

09:30 bis 15:30 Uhr

 

Anmeldung erforderlich

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23.02.2019 Börsentag in Hannover, CCH

Theodor-Heuss-Platz 1-3, 30175 Hannover

Am 23.02.2019 findet der Börsentag kompakt im Congress Center Hannover von 9.30 Uhr bis 15.30 Uhr statt.

Der NDAC wird hier als Aussteller und im Vortragsprogramm vertreten sein. Wir freuen uns auf interessierte Besucher und stehen mit unserem Wissen und allen Fragen rund um den NDACinvest-Aktienfonds zur Verfügung.

Die Anmeldung erfolgt über den Veranstalter des Börsentages. Bitte nutzen Sie hierfür den unten stehenden Link.

Bei Nachfragen zu Ihrer Anmeldung wenden Sie sich bitte auch an den Veranstalter, da wir keine Informationen über erfolgte Anmeldungen erhalten.

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Der Ausblick für 2019

Der Ausblick für 2019

„Prognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen.“ Diese Erkenntnis wird unter anderem so bedeutenden Menschen wie Karl Valentin, Mark Twain, Winston Churchill, Niels Bohr und Kurt Tucholsky zugeschrieben. Insbesondere im Fach Wirtschaftsgeschichte, hier speziell in der Abteilung Marktprognosen, füllen sich ungezählte Bände mit Vorhersagen aller Art, die nicht eingetroffen sind.Den stets abgefragten Prognosen von Börsenexperten oder selbst ernannten Experten zum kommenden Jahr möchten wir daher keine neue hinzufügen. In der Regel betreffen diese Voraussagen einen Punktestand beim DAX, beim Dow Jones, aber auch für den Euro und sogar den Ölpreis sowie den Goldpreis und vielleicht auch neu den Bitcoin. Die Methoden, wie die Börsenpropheten zu ihrem Glaskugelwissen gelangen, muten allerdings allesamt fragwürdig an.

Deshalb werden wir im Folgenden nur einige gesicherte Erkenntnisse für die Marktentwicklung 2019 bringen:

Zinsen und weitere Aussichten

Die EZB wird auch im Jahr 2019 die Zinsen nicht nennenswert anheben, sodass Aktien und Aktienfonds mittel- und langfristig die bessere Alterative zu den heiß geliebten deutschen Sparformen (Sparbuch, Tagesgeld und Festgeld) bleiben.

Die amerikanische Fed hat die geplanten Zinsanhebungen aktuell für 2019 von drei auf zwei Schritte gesenkt.

Wenn die politischen Belastungen zurückgehen und keine neuen Schwierigkeiten am Horizont erscheinen, dann werden die Märkte auch wieder steigen.

Technologie als größter Sektor weltweit bleibt entscheidend für die Marktentwicklung, aber wir sollten uns auch konservative Titel wie beispielsweise aus der Konsumbranche in die Depots nehmen. Der richtige Mix wird es bringen.

Bei mittel- bis langfristigen Kapitalanlagen wie zum Beispiel unserem NDAC-Aktienfonds ist es ratsam, über tägliche Schwankungen und kurzfristige Unruhen an den Kapitalmärkten hinwegzusehen. Wir wissen, dass das Nerven kostet, aber es wird sich auszahlen.

Europäische Aktien sind insgesamt zwar günstiger, dafür herrscht hier jedoch mehr Unsicherheit beim erwarteten Gewinnwachstum als in den USA. Und schauen wir ruhig auch einmal in die Schwellenländer. Dort gibt es jede Menge Perlen zu entdecken:

Unternehmen, die Geld verdienen und das seit vielen Jahrzehnten bei wechselndem Umfeld, unterschiedlichen politischen Bedingungen und teils sogar erheblichen Währungskrisen schaffen und beherrschen ihren Markt. Diese Unternehmen werden auf absehbare Zeit weiter Geld erwirtschaften. Sie werden Dividenden ausschütten, die sich gut berechnen lassen, und irgendwann wird der Markt dies belohnen.

Gemanagte Fonds werden auch 2019 die bessere Alternative für Anleger sein als Einzelinvestments oder ETFs.

Es ist auch gut, nicht immer investiert zu sein, halten Sie also Kapital flüssig für günstige Kaufgelegenheiten.Wir haben den Ausblick für 2019 mit einem Zitat begonnen und beenden unsere Vorschau mit John Maynard Keynes (britischer Ökonom): „Wenn sich meine Informationen ändern, ändere ich meine Meinung.“

Deshalb begleiten wir unsere Anleger auch weiterhin in diesen schwierigen Börsenzeiten 2019.weitere Nachrichten

Das Jahr 2018 – Sinnlos verschwendete Zeit an den Börsen

Das Jahr 2018 – Sinnlos verschwendete Zeit an den Börsen

Einige Gedanken zum Jahreswechsel für unsere Anleger.

Die Zeit zwischen den Jahren ist auch die Zeit, um Rückschau zu halten auf das vergangene Börsenjahr und sich Gedanken über Prognosen für das kommende Jahr zu machen.Wie immer, wenn Zeit geradezu vergeudet wird, also Stillstand und Rückgang an den Märkten herrscht, so ist auch in diesem Jahr die Politik wieder der Auslöser gewesen.

Die Börse im Blick zur Politik in Deutschland

Beginnen wir in Deutschland: Die Bundestagswahl war zwar schon im Jahr zuvor, aber eine neue Regierung hatten wir erst im März 2018. Solange brauchten die Damen und Herren Politiker, um sich quasi gezwungenermaßen zu einer Regierung zusammenzuraufen – für deutsche Verhältnisse fast schon belgische Zustände. Aber o. k., nachdem sich die Wirtschaftspartei FDP nach zeitraubenden Verhandlungen aus der Verantwortung gestohlen hatte, ging es dann doch relativ schnell mit der neuen GroKo.

In der Zeit des Stillstands – die alte Regierung war nur noch geschäftsführend im Amt – startete der DAX mit Zugewinnen ins neue Jahr. Die Börsen lieben solche Zeiten; große Entscheidungen gegen die Märkte wurden nicht getroffen. Auch als der Koalitionsvertrag endlich unterschrieben war und die alte Regierung bis auf ein paar personelle Änderungen quasi auch die neue war, blieben die Märkte gelassen. O. k., der Streit um die Asylpolitik und die Ankerzentren hätte nicht sein brauchen. Aber wenn alte Männer mit Ängsten vor dem Abstieg in die Bedeutungslosigkeit durchdrehen, dann kann eben nichts anderes dabei herauskommen.

Dabei hätte man von deutscher Seite aus die Zeit lieber dazu verwenden sollen, sich im Handelskrieg zwischen den USA und China stärker zu positionieren.

Und dann war und ist da noch „Dieselgate“, der den Verkehrsminister und die deutschen Umweltpolitiker monatelang bis heute beschäftigte – kostbare Zeit, denn jetzt drohen Fahrverbote, und eine Lösung ist weiterhin nicht in Sicht. Der sinnlose Versuch Deutschlands, die Grenzwerte für umweltschädliche Stickoxide auszuweiten, machte es auch nicht besser. Denn europäisches Recht geht vor nationalem Recht. Das wussten auch die verantwortlichen Politiker. In dieselbe Richtung zielt auch das Bemühen, der klagenden und meistens obsiegenden Deutschen Umwelthilfe die Gemeinnützigkeit zu entziehen. Dann wird es allerdings andere Verbände geben, die die Klagen übernehmen. Zeitverschwendung pur zulasten der Märkte …

Die Automobilindustrie hat den Trend hin zur Elektromobilität schlicht verschlafen und weiterhin auf die alten Technologien gesetzt. Besser wäre es gewesen, wenn Politik und Manager die Zeit genutzt hätten, sich an einen Tisch zu setzen, um die Infrastruktur für E-Autos flächendeckend auszubauen. Länder wie China, Norwegen etc. machen es vor. Wer zu spät kommt, …

Aber nicht nur national wurde viel Zeit verschwendet, auch international beobachten wir das gleiche Phänomen.

Auswirkung der der USA Politik auf die Märkte

Beginnen wir beim aktuellen Zeitproblem: US-Präsident Trump und die demokratische Mehrheit im Parlament haben, wie von uns und vielen Beobachtern vorausgesehen, Streit um den Haushalt. Eine automatische Haushaltssperre trat kurz vor Weihnachten in Kraft wegen vergleichsweise lächerlicher 5 Milliarden Dollar für den Bau des Trump?schen Monumentalbaus, sprich der Grenzmauer zu Mexiko. Nun sind 5 Milliarden Dollar auch keine Kleinigkeit, aber angesichts der billionenschweren Verschuldung der USA ein doch geringer Betrag. Die Börsen reagierten mit Abschlägen weltweit auf das Geschehen. Doch man muss kein Prophet sein, um vorherzusagen, dass sich auch dieser Streit nach einiger Zeit wieder in (Kompromiss-)Luft auflösen wird.

Dabei hätte das Weiße Haus wirklich andere Probleme anzupacken, zum Beispiel den Handelsstreit mit China. Denn hier warten die Märkte auf eine gesichtswahrende, schnelle und dauerhafte Lösung im Interesse der internationalen Gemeinschaft. Es war ja immer wieder einmal von Zeichen der Annäherung die Rede, es braucht nur wieder Zeit. Stellt sich nur die Frage, wozu die Staaten dann die WTO als oberste Rechtsinstanz in Handelsstreitigkeiten geschaffen haben.

Sanktionen gegenüber Russland, dem Iran und anderen Staaten vonseiten der USA und der EU haben auch 2018 wenig gebracht. Die Konflikte bestehen weiter, die Staaten finden immer wieder Wege, sie mithilfe anderer Staaten zu umgehen (Iran) oder werden autark (Russland, China). Es wird also lange Zeit brauchen, um die Wirtschaftsbeziehungen und Lieferabkommen wieder zu beleben – falls die sanktionierten Güter dann überhaupt noch in den Ländern benötigt werden.

Deutsche Wirtschaft leidet

Und zwischen allen Fronten sitzt das exportabhängige Deutschland. Unsere Wirtschaft ist gleich mehrfach gestraft, total verunsichert und aufgerieben. Einerseits führen wir Exportgeschäfte aus den USA nach China und umgekehrt und andererseits befürchten unsere Unternehmen, dass der Bannstrahl aus dem Weißen Haus auch die Europäer trifft, trotz des Deals zwischen Trump und Juncker. Tausende Unternehmen, die Pläne für neue Werke im In- und Ausland in den Schubladen haben, verschieben diese deshalb immer wieder. Die Panik bei der Hortung von Ersatzteilen und anderen notwendigen Materialien sorgt für nicht planbare Kostensteigerungen. Das Ergebnis werden wir in den Bilanzen nächstes Jahr sehen. Die Flut von Gewinnwarnungen und ein nahezu ausgebombter DAX zum Jahresende geben einen Vorgeschmack.

Auch die EU tat nichts für eine positive Entwicklung

Die EU erwies sich im letzten Jahr als eine Gemeinschaft der Kompromisse, des kleinsten gemeinsamen Nenners. Die beklagenswerte Flüchtlingspolitik wollen wir dabei hier nicht betrachten; sie hatte keine Auswirkungen auf die Börsen.

Dafür hielt der Brexit die Märkte in Atem. Wir wissen zwar nicht, wie die Inselbewohner das noch geordnet bis Ende März 2019 hinbekommen wollen – alle Unternehmen auf beiden Seiten haben schon Notfallpläne ausgearbeitet –, aber letztlich hoffen auch alle darauf, dass sie nie zur Anwendung kommen mögen. Die vergeudete Zeit am Anfang der zweijährigen Austrittsverhandlungen fehlt jetzt am Ende. Das Problem wird uns also noch länger begleiten.

Auch die italienische Mitte-Rechts-Regierung versuchte lange Zeit, mit dem Kopf durch die Wand zu rennen. Und wo endete das alles? Richtig, bei einem Kompromiss zwischen Brüssel und Rom. Die Märkte, speziell die Anleihemärkte, brachten die Römer zur Vernunft, oder auch nicht.

Und nun also zum Jahresende auch noch Frankreich: Eine Gelbe-Westen-Bewegung zerrte an den Nerven von Präsident Macron. Lange Zeit sah es so aus, als wenn die französische Regierung hart bleiben würde, immer das schon zu hohe Haushaltsdefizit vor Augen. Aber auch das ist nun nicht mehr wichtig, und so werden weitere Milliarden an Schulden aufgenommen. Kein Wunder, dass Macron eine Vergemeinschaftung der Schulden mit einem europäischen Finanzminister anstrebt. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Bei dem scheidenden EU-Ratspräsidenten Jean-Claude Juncker rennt er damit offene Türen ein, und seit sie bekannt gab, dass sie auch nicht mehr lange im Amt sein wird, auch bei Bundeskanzlerin Angela Merkel. Da bleibt nur noch die Hoffnung, dass zumindest die wenigen vernünftigen Staaten Europas mit gesunden Haushalten ihr Veto gegen diesen Unsinn einlegen werden.Wir sehen also an diesen Beispielen: Das Jahr 2018 war ein Jahr der Zeitvergeudung für die Börsenplätze. Die deutschen Aktienindizes haben es entsprechend quittiert, wie jeder an den Indexständen zum Jahresende ablesen kann.weitere Nachrichten

Erinnerungen werden wach …

Erinnerungen werden wach … so war es auch bei der letzten Krise

Sich an die Vergangenheit zu erinnern, bedeutet manchmal, in die Zukunft zu schauen.

Die amerikanische Wirtschaft boomt, und der Fachkräftearbeitsmarkt in den USA ist aktuell leergefegt. Bei Wirtschaftsexperten, und nicht nur bei ihnen, kommen Erinnerungen an eine vermeintlich glorreiche Zeit wieder auf. Angesichts der Wirtschafts- und Finanzpolitik von Präsident Donald Trump sprechen sie gern von den längst vergessenen Zeiten der Reagan-Ära und seiner Reaganomics.

Präsident Reagan und die Reaganomics

Unsere jüngeren Leser waren zu den Zeiten seiner Präsidentschaft noch nicht einmal auf der Welt. Ronald Reagan, geboren am 6.2.1911 in Tampico, Illinois, gestorben am 5.6.2004 in Bel Air, Los Angeles, Kalifornien, amtierte von 1981 bis 1989 als 40. Präsident der Vereinigten Staaten. Über seine politischen Ansichten zu schreiben, würde Bücher füllen. Aber erwähnt werden sollte zumindest, dass seine Rüstungspolitik den Kommunismus an dessen Grenzen brachte und letztlich größtenteils von der Landkarte verschwinden ließ.

Wirtschaftspolitisch blieben seine Reaganomics in Erinnerung – ein Kofferwort, zusammengesetzt aus „Reagan“ und dem englischen Wort „economics“ für Wirtschaft, das die Wirtschaftspolitik der USA unter Präsident Ronald Reagan bezeichnet. Sie basierte auf wirtschaftswissenschaftlichen Thesen und Theorien der Chicagoer Schule (auch Angebotspolitik genannt) und auf der Theorie des Ökonomen Arthur B. Laffer, der zufolge nach Steuersenkungen die Steuereinnahmen nicht sinken, sondern sogar steigen würden. Dazu entwickelte Laffer eine nach ihm benannte Kurve.

In der praktischen Anwendung verringerte die Reagan-Regierung mit dem Economic Recovery Tax Act von 1981 den Spitzensteuersatz der Einkommensteuer von 70 Prozent auf 33 Prozent. Auch die Steuern auf Veräußerungsgewinne und Unternehmenssteuern wurden reduziert. Dadurch sanken die Steuereinnahmen deutlich.

Die Staatseinnahmen gingen 1983 also zunächst zurück, stiegen dann allerdings wieder, wenn auch langsamer als zuvor. Die Auswirkungen von Reagans Steuerpolitik ergaben, dass die Konjunktur bei weniger Steuereinnahmen zwar mittelfristig gesteigert werden konnte, es jedoch zu massiven Haushaltsdefiziten kam. Erst unter Präsident Bill Clinton (reg. 1993–2001) wurden die Steuersätze wieder erhöht und der Haushalt ausgeglichen.

Ronald Reagan wollte die damals stagnierende US-Wirtschaft mit begleitender Deregulierung und drastischen Steuersenkungen für Unternehmen und Besserverdiener zurück auf den Wachstumspfad bringen. Weniger staatliche Gängelung und mehr Kapital in den Händen von Unternehmen und Wohlhabenden sollten zu mehr Investitionen, mehr Arbeitsplätzen und am Ende des Tages zu mehr Wohlstand und Konsum für alle führen.

Das durchschnittliche Wachstum der acht Jahre unter Präsident Reagan betrug 3,5 Prozent pro Jahr und war damit deutlich höher als die 2,6 Prozent der vorangegangenen acht Jahre. Als illusorisch erwiesen sich aber die Annahmen zur Finanzierung durch die Steuersenkungen. So stieg die US-Staatsverschuldung in den Jahren 1980 bis 1990 von 25 Prozent des Bruttoinlandprodukts auf 41 Prozent.

Präsident Trump wiederholt den Fehler der Vergangenheit

Durch den fiskalischen Anreiz der Steuersenkungen im Februar dieses Jahres und die Anhebung der Schuldengrenze wurde eine boomende US-Wirtschaft weiter stimuliert. Das Wachstum des BIP im zweiten Quartal mit annualisierten 4,1 Prozent ist fast doppelt so hoch wie das durchschnittliche Wachstum des aktuellen Expansionszyklus, und für das Kalenderjahr 2018 prognostiziert der US-Kongress ein Wachstum von 3,1 Prozent.

Die Gewinne der US-Unternehmen explodierten geradezu. Nur fragen sich die Wirtschaftsexperten, warum so gut wie nichts von den Gewinnen in neue Investitionen fließt. Stattdessen werden teure Rückkaufprogramme eigener Aktien durch die Gesellschaften aufgelegt und kostspielige Übernahmen in Milliardenhöhe durchgeführt. Der fiskalische Anreiz dafür wurde durch die Steuerreform von Präsident Trump geschaffen. Auch die hohen Ausschüttungen an die Aktionäre gehen auf diese Politik zurück. Warum sollte man investieren, wenn die Politik den Export und Import von Waren und Dienstleistungen ständig bedroht, so das Credo der Unternehmen.

Eine weitere Parallele zu den Reaganomics ist die ausufernde Staatsverschuldung der USA. Das Budget-Office des Kongresses erwartet einen Anstieg der Staatsverschuldung von 77 Prozent des BIP auf 96 Prozent in den kommenden zehn Jahren. Wie lange der Kongress noch die Verschuldungsgrenze ohne eine Herabstufung der Bonität durch die Ratingagenturen anheben kann, fragt sich nicht nur der NDAC.

Es bleibt dann die Aufgabe der kommenden Präsidenten, die Folgen der „Trumponomics“ zu bekämpfen, zumal diese Politik völlig ohne Grund losgetreten wurde. Denn die Konjunktur lief nach der Finanzkrise über Jahre gut, und die Arbeitslosigkeit war dadurch auf einem Rekordtief.

Fazit

Wie lange es noch dauert, bis die Blase platzt, vermag niemand vorauszusagen. Die Notierungen an den US-Börsen zeigen aber, dass die Bäume dort nicht mehr in den Himmel wachsen. Als Kleinanleger sollten wir, ebenso wie unser Fonds, erst mal bei der Party bleiben, aber auch das rechtzeitige Verlassen planen.weitere Flüstereien

Achat Hotels – Wert im GBK-Portfolio mit Expansionsdrang

Achat Hotels – Wert im GBK-Portfolio mit Expansionsdrang in der bundesdeutschen Hotellerie

Die GBK, Gesellschaft für Beteiligung und Kapitalverwaltung AG, beteiligt sich im vorwiegend deutschsprachigen Raum am wirtschaftlichen Vorankommen von mittelständischen Unternehmen in vielfältigen Branchen. Beteiligung bedeutet, dass die GBK mit der Zurverfügungstellung von Kapital sowohl direkt als auch mittelbar am Geschäftserfolg beteiligt ist.Der NDAC führt die Aktie der GBK nunmehr im zehnten Jahr in seinem Depot. Der Depotanteil liegt bei zurzeit 2,6 Prozent. Zugeordnet ist die GBK der Kategorie Mittelstand & Nebenwerte. Erfolgsgaranten für GBK und in der Folge davon auch für den NDAC sind die rund zweieinhalb Dutzend mittelständischen Beteiligungen. Zu denen gehört die Achat Hotel und Immobilienbetriebs GmbH aus Mannheim, weithin bekannt unter Achat. Die Hotelkette wurde im Jahr 2016 mit einer wirtschaftlichen Beteiligungsquote von gut 11 Prozent in das GBK-Portfolio aufgenommen. Seitdem hat sich das Engagement bei Achat als so positiv erwiesen, dass sich ein näherer Blick auf das Unternehmen durchaus lohnt. Denn der Erfolg von Achat ist der von GBK, und der wiederum der des Niedersächsischen Aktienclubs.

Achat mit den bundesweit vier Hotelmarken

  • Comfort
  • Premium
  • Plaza
  • Loginn by Achat

Achat sieht seinen Platz in der deutschlandweiten Hotellandschaft im mittleren Marktsegment. Mit rund 4.000 Hotelzimmern und Apartments in knapp drei Dutzend Hotels ist Achat in Deutschland, Österreich und Ungarn präsent. Der letzte Coup in Deutschland war vor kurzem die Übernahme von zwei Hotels in Frankfurt am Main und in Stuttgart, zuvor im Besitz der Golden Leaf Hotels & Residences mit Sitz in Neuried bei München. Beide Hotels werden als Marke Comfort im höchsten Achat-Segment geführt. Die bestehenden Hotelbetriebsgesellschaften wurden von Achat übernommen und werden jetzt dem Standard der Comfort-Kategorie angepasst. In der baden-württembergischen Landeshauptstadt ist es das zweite, in Frankfurt das erste, und in der Rhein-Main-Region das sechste Hotel von Achat. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2017 wurde das Portfolio um vier Hotels erweitert, und zwar mit

  • Premium in Bad Dürkheim / Rheinland-Pfalz
  • Loginn in Leipzig / Sachsen
  • Comfort in Frankfurt / Hessen
  • Comfort in Stuttgart / Baden-Württemberg

Da liegt es mehr als nahe, dass Achat bei der 2018er ITB Berlin, der Internationalen Tourismus-Börse vom 7. bis 11. März an seinem Stand in Halle 14.1 auf gute Vertragsabschlüsse hoffen kann.

Achat für Business und Erholung

In Großstädten und Ballungsräumen wie Frankfurt, Hannover, Stuttgart oder Leipzig findet der Hotelgast Achat in direkter Flughafen- beziehungsweise Messenähe. Die Wege sind kurz, und der Hotelaufenthalt ausgesprochen angenehm. Bretten, Neustadt oder Schwarzheide/Spreewald hingegen sind Beispiele für eine geradezu idyllische Hotellage mit viel Gelegenheit für Erholung & Entspannung. Achat verfolgt mit der diversifizierten Lage seiner Hotels das Ziel, jedem Gast für jede Gelegenheit den geeigneten Aufenthalt in der Achat-Familie zu bieten. Dazu einige Essentials über die letzten Errungenschaften.

  • Comfort City-Hotel Frankfurt

– Lage nahe hin zum Ostbahnhof sowie zur Europäischen Zentralbank

– 170 Zimmer und Apartments in unterschiedlichen Kategorien

– Verkehrsinfrastruktur mit sehr guter BAB-Anbindung sowie mit Straßenbahnhalt vor dem Hotel

– Alle Zimmer verfügen über eine Kitchenette

– Parkmöglichkeit, Sauna, Waschsalon im Haus

  • Comfort Airport & Messehotel Stuttgart

– Lage im Businesspark Fasanenhof

– 100 Zimmer und Apartments in unterschiedlichen Kategorien

– 6 Dutzend Tiefgarageneinstellplätze

– 6 klimatisierte Tagungsräume mit Tageslicht

In beiden Hotels wird umfangreich renoviert, modernisiert und erneuert.

GBK-Aktie mit Dividendenzahlung von 0,60 Euro plus X

Die diesjährige Hauptversammlung ist für Dienstag, 15. Mai terminiert. Das 2017er Beteiligungsportfolio lag bei 55,4 Mio. Euro, die Dividendenrendite bei 5 Prozent. Von den ausgegebenen 6,75 Mio. Aktien sind gut 40 Prozent im Streubesitz. Den unsteten Börsenmonat Februar hat die GBK-Aktie trotz Blessuren einigermaßen gut überstanden; Anfang März lag der Aktienkurs sogar leicht höher als zum Monatsbeginn zuvor.

Die GBK-Aktie begleitet den NDACinvest-Aktienfonds seit seiner Gründung im Sommer 2008. Sie hat durchgängig, wie es heißt, ihren Beitrag zur Stabilisierung der Depot-Performance geleistet. Die GBK ist eines der typischen Unternehmen, die der Anlageausschuss als langfristig orientiert mit einem minimierten Risiko für die Clubmitglieder im Aktiendepot führt. Zu den jüngsten Investitionen von GBK gehören die Beteiligungen mit

  • 2,3 Prozent an der MediaShop Deutschland Vertriebs GmbH mit Sitz in Lindau
  • 11,4 Prozent an der CP, Corporate Planning AG mit Sitz in Hamburg

Die Bekanntgabe der 2017er Geschäftszahlen mit Presse- und Analystenkonferenz wird für Mitte März erwartet.Weiteres zur GBK

Allianz, ViSA und Wirecard testen App für mobiles Bezahlen

Allianz, ViSA und Wirecard testen App für mobiles Bezahlen

Heute findet in München die 2018er Hauptversammlung der Allianz SE statt. Die Allianz, wie der Versicherungskonzern kurz genannt wird, gehört zu den weltweit größten und bekanntesten Versicherungsgesellschaften. Die Aktiengesellschaft ist, wie man sagt, ein Schwergewicht im DAX. Seit nunmehr zehn Jahren, praktisch seit dem Launch des NDACinvest-Aktienfonds, ist der Wert ein fester Bestandteil im Portfolio des Aktienclubs. Der damalige Kaufwert lag bei knapp 125 Euro, der heutige Tageskurs bei 200 Euro. Mit einem Depotanteil von zurzeit 2,3 Prozent gehört die Allianz zu den Basisinvestments des NDAC.Heute ist Zahltag auch für den Aktienclub. Die Aktionäre werden auf Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat eine Dividende von 8 Euro je Aktie beschließen. Das sind 40 Cent mehr als im Vorjahr. Die Dividendenauszahlung folgt am kommenden Montag. Zur Dividendenpolitik der Allianz gehört es, dass

  • 50 Prozent des Konzernüberschusses als Dividende ausgezahlt werden.
  • im Interesse einer Dividendenkontinuität die Dividende je Aktie mindestens der Höhe des Vorjahres entspricht.

Allianz-Kundenbindung durch Kooperation mit VISA und Wirecard

Allianz Partners ist ein Unternehmen der Allianz Gruppe. AP ist international, und zwar weltweit in mehr als sechs Dutzend Ländern tätig. Zu den Aufgaben von AP gehören der Ausbau von Allianz-Geschäftsbereichen sowie die daraus resultierende Kundenbindung. Das neueste Projekt, über das heute in München berichtet und sicherlich auch diskutiert wird, ist die neue Allianz Prime App. Allianz Prime ist eine Mobile Payment Lösung, „mit der die App-Nutzer weltweit sichere, mobile Transaktionen an kontaktlosen Terminals durchführen können“. Allianz Partners hat sich für Italien als ersten Testpartner entschieden. Für die kommenden Monate sind weitere europaweite Markteinführungen geplant, dann sicherlich auch in Deutschland. Die Chancen für das größte Land in der EU sind auch deswegen ausgesprochen gut, weil der Kooperationspartner Wirecard AG seinen Geschäftssitz ebenfalls in München hat. Der Finanzdienstleister übernimmt als eine nach dem deutschen Kreditwesengesetz KWG zugelassene Universalbank die Abwicklung sämtlicher Transaktionen. Dieser Service wird mit einem ideenreichen Kundenbindungsprogramm kombiniert. Als Kartenherausgeber hat sich die Allianz für VISA entschieden.

Smartphone nebst Allianz Prime App für Online- und Offlinezahlungen

  • Unmittelbar nach dem Download der Allianz Prime App als Registriervorgang erstellt Wirecard je eine virtuelle sowie digitale VISA-Card.
  • Beide Cards können von jedem beliebigen Girokonto aus oder über die schon vorhandene Kreditkarte aufgeladen werden.
  • Zum Aktivieren einer kontaktlosen Mobile-Payment-Zahlung am Point of Sale wird die digitale VISA-Card mit einem Klick dem mobilen Wallet hinzugefügt.
  • Darüber hinaus kann die virtuelle VISA-Card für Transaktionen im E-Commerce genutzt werden.
  • Der Allianz Prime-Kunde hat seine VISA-Card immer zur Hand, weil sie in seinem Smartphone gespeichert ist.
  • Das Neue und Besondere daran ist, dass weltweit an allen kontaktfähigen Terminals damit gezahlt werden kann.
  • Zusammen mit dem Einkaufvorgang werden Prämien und Punkte gesammelt.
  • Mit dem Spending Analysis Tool der App werden alle Kartennutzungen gespeichert, ausgewertet und kontrolliert.
  • Alle Zahlungen sind in Echtzeit nachvollziehbar.
  • Allianz versichert mit der neuen Digital Payment Protection Versicherung sowohl die digitale Identität des Kunden als auch den einzelnen Zahlungsvorgang.
  • Diese Versicherung ist ein wirksamer Schutz vor Betrug, eine hilfreiche Unterstützung des Kunden bei fehlerhaften oder auch bei beschädigten Onlinekäufen und bietet einen finanziellen Schadensersatz.

Die neue Allianz Prime App ist ein Beispiel dafür, wie schnell die Digitalisierung den Verbraucher tatsächlich erreicht; heute in Italien, morgen in Deutschland. Heutzutage dauert eine SEPA-Überweisung von Konto zu Konto noch einen Tag; bis das in Echtzeit geschieht, ist nur noch eine Frage der Zeit. Was die Allianz jetzt ihren Kunden bietet, das ist im kommenden Jahrzehnt in vielen Lebensbereichen des privaten und beruflichen Alltags eine Selbstverständlichkeit. Heute jedoch wird der Vorstandsvorsitzende Oliver Bäte die Allianz Prime App als eine brandneue Innovation aus seinem Hause, der Allianz SE vorstellen.

Ein kleiner Blick in die 2017er Bilanz ist bestens dazu angetan, um den NDAC und seine Clubmitglieder zum Wert der Allianz im Portfolio optimistisch zu stimmen.

  • Das operative Ergebnis beträgt 11,1 Mrd. Euro.
  • Ein Verkauf der Oldenburgischen Landesbank OLB ergab den Verlust von 210 Mio. Euro.
  • Beitragseinnahmen und Gebühren lagen mit einer Steigerung um drei Prozent bei reichlich 126 Mrd. Euro.
  • Hurrikane und Stürme in Europa, den USA sowie in der Karibik kosteten die Allianz als Erst- und als Rückversicherer 1,1 Mrd. Euro.

Zum Jahreswechsel wird der Vorstand seine Planung für die kommenden Jahre vorstellen. Erwartet wird im Zuge der Digitalisierung ein grundlegender Umbau im gesamten Sachversicherungsbereich.Heute ist die AIM in über 60 Ländern vertreten. Von München aus verfolgt man das Prinzip der Hubs, sie sitzen unter anderem in Mailand, in Paris und in Singapur. Jeder Hub deckt ein Marktsegment ab, so dass sich lokale und globale Teams in die Organisation einbringen und ihre Erfahrung hubübergreifend nutzen. Mit der Einrichtung des Investment Management Boards aus den Leitern der regionalen Chief Investment Officers und den global verantwortlichen Leitern ist eine Zusammenführung der Zuständigkeit in regionaler und globaler Hinsicht sichergestellt, so dass die nötige Expertise Hand in Hand geht.Weiteres zur Allianz

Hapag Lloyd jetzt mit eigenem Büro in der ghanaischen Hafenstadt Tema

Hapag Lloyd jetzt mit eigenem Büro in der ghanaischen Hafenstadt Tema

Das internationale Transport- und Logistikunternehmen Hapag Lloyd mit Sitz in der Freien und Hansestadt Hamburg hat in diesen Wochen seine internationale Präsenz auf dem sogenannten Schwarzen Kontinent erweitert. In Tema, der wichtigsten Hafenstadt von Ghana am Atlantischen Ozean, wurde ein eigenes Hapag Lloyd Büro eröffnet. Davon ist der Leser oder auch das Mitglied im Niedersächsischen Aktienclub nicht unmittelbar betroffen. Dennoch ist diese Expansion deswegen von Interesse, weil Hapag Lloyd seit dem vergangenen Jahr im Depot des NDAC geführt wird. Auf Anraten des Anlageausschusses hin hat die Geschäftsführung 3.000 Aktien zum Stückpreis von gut 35 Euro erworben. Nach einem zwischenzeitlichen Jahreshoch von 40 Euro notiert der Wert aktuell bei 34,50 Euro. Hapag Lloyd gehört im NDAC-Aktiendepot zur Kategorie Mittelstand und Nebenwerte.

Seehafen in Tema als Anlaufstelle für zwei neue Hapag Lloyd-Linien

Zur Frachtschiffflotte des Logistikers gehören etwa zwölf Dutzend Containerschiffe. Die überwiegende Zahl ist gechartert und geleast; im Eigentum von Hapag Lloyd befinden sich rund fünf Dutzend Schiffe. Im internationalen Frachtverkehr hat Hapag Lloyd während dieses Jahrzehnts seine Linienpräsenz rund um Afrika deutlich ausgebaut. Zur Optimierung der Anbindung an die westafrikanischen Küstenländer wurden zwei neue Dienste, also Schiffslinien eingerichtet, und zwar der

  • WAX, West Africa Express Service für die Strecke Hamburg – Casablanca – Tangier – Dakar – Tema – Abidjan – Tangier – Antwerpen – Hamburg.
  • MWX, Mediterranean West Africa Express Service für die Route Tangier – Algeciras – Cotonou – Lagos – Tema – Tangier.

Tema liegt etwa 30 Kilometer von der ghanaischen Landeshauptstadt Accra entfernt und ist der größte Tiefseehafen im Land. Hier werden Produkte wie Gold und Kakao verschifft. Weitere Containerwaren sind Textilien, Holz, Cashewnüsse sowie Fischkonserven. Diese beiden neuen Liniendienste mit Ziel Tema sind zum Jahreswechsel 2017/2018 aufgenommen worden. Hapag Lloyd baut auf die Zusage der ghanaischen Regierung, dass der Seehafen von Tema ab dem kommenden Jahr auf eine Kapazität von bis zu drei Mio. Standardcontainer TEU erweitert wird. Tema ist ab sofort das logistische Zentrum von Hapag Lloyd für sämtliche Aktivitäten in Westafrika. Mit seinen Inlandsprodukten Gold, Öl, Gas, Holz, Kakao und Nüssen ist das 240.000 km² große westafrikanische Land mit rund 30 Mio. Einwohnern eine der wirtschaftlich starken Regionen hier an der Atlantikküste. Das jährliche Wirtschaftswachstum liegt seit einigen Jahren bei konstant sechs Prozent.

Hapag Lloyd sorgt für Konstanz im Depot

Die Aktie des Logistikunternehmens zu Wasser, zu Land und in der Luft ist im SDax notiert; im NDACinvest-Aktienfonds beträgt der Depotanteil 2,3 Prozent. Die 2018er Ordentliche Hauptversammlung findet am Dienstag, dem 10. Juli in Hamburg statt. Aufgrund des guten 2017er Jahresergebnisses sowie der positiven Aussichten bis zum Jahrzehntwechsel schlagen Vorstand und Aufsichtsrat den Aktionären eine Änderung der bisherigen Dividendenpolitik vor. Das wird gern gesehen, weil erstmals seit Jahren wieder eine Dividende gezahlt wird. Der Vorschlag lautet 0,57 Euro je Aktie. Der handelsrechtliche Bilanzgewinn beträgt für das Geschäftsjahr 2017 gerundet 522 Mio. Euro. Die Dividendensumme beläuft sich auf gut 100 Mio. Euro; die Differenz aus beiden Summen wird auf neue Rechnung vorgetragen. Der Ausblick auf die zukünftigen Dividenden macht durchaus optimistisch. Vorgesehen ist eine Steigerung bis auf 1 Euro zum Jahrzehntwechsel. Für den NDACinvest-Aktienfonds sind das ausgesprochen gute Nachrichten. Zum einen kann ab jetzt mit jährlichen Gewinnausschüttungen gerechnet werden; zum anderen deutet alles darauf hin, dass Hapag Lloyd maßgeblich zur Verbesserung der Performance im Aktiendepot beitragen wird.

Hapag Lloyd Kreuzfahrten – Tochtergesellschaft von TUI

Für den Aktienclub und seine Mitglieder ist auch die wirtschaftliche Verbindung zwischen Hapag Lloyd und TUI von Interesse. Die Hapag Lloyd Kreuzfahrten GmbH bietet als 100-prozentige Tochtergesellschaft von TUI mit ihren vier Kreuzfahrtschiffen weltweite Hochseekreuzfahrten an. Die TUI AG aus Hannover ist ein weiterer Mittelstandswert im Portfolio des NDAC. Der Erfolg des einen ist automatisch der Erfolg des andern, und beide zusammen kommen dem Aktienclub zugute.Der momentane Aktienwert von TUI ist gegenüber dem Kaufwert um gut ein Drittel gestiegen. Im vergangenen Jahr sind 15.000 TUI-Aktien gekauft worden. Und auch in der Luft ist Hapag Lloyd mit dabei. Mitte der 1970er-Jahre ist die Tochtergesellschaft Hapag-Lloyd Flug gegründet worden. Die Entwicklung bis in die heutige Zeit hinein war wechselhaft mit Firmenzukäufen wie der Bavaria Germanair oder mit eigenen Charterflügen; bis hin zur Gründung der Billigfluggesellschaft Hapag-Lloyd Express HLX als dem Vorläufer der heutigen TUIfly.mehr über Hapag LLoyd

Die Leitzinsen – Gefahr für die Aktienmärkte?

Die Leitzinsen – Gefahr für die Aktienmärkte?

Jerome Powell, Chef der US-Notenbank Fed, hat während seiner kurzen Amtszeit die Leitzinsen schon drei Mal erhöht. Sie stehen aktuell in einem Korridor von 2 bis 2,25 Prozent und werden, so die überwiegende Meinung der Finanzmarktexperten, im Dezember weiter steigen. Auch für 2019 sind Zinsschritte angekündigt. Doch egal, wie viele es am Ende werden, ob 2, 3 oder 4, die Zinssteigerungen bringen die Finanzmärkte in Schwierigkeiten.Der US-Präsident tobt und jammert, die Fed sei verrückt geworden und beschädige alles, was er geschaffen habe.

Ein Geheimtreffen am 12.10.2018 auf der indonesischen Ferieninsel Bali, die Early Warning Exercise, eine Art Frühwarnsystem des Internationalen Währungsfonds, stand dazu an – ein informelles Treffen der wichtigsten Notenbankchefs und Politiker, bei dem alle ihre Sorgen über bestehende und sich abzeichnende Krisen und deren Folgen auf den Tisch legen.

Welche Folgen haben steigende Zinsen in den USA?

Die erste Folge ist, die Kredite werden teurer, und das betrifft nicht nur die Privatkredite, sondern auch die Firmenkredite und ebenso die Staatsverschuldung der USA. In den USA ist das Plastikgeld viel stärker verbreitet als zum Beispiel in Deutschland. Dort gehört es zum guten Ton, alles mit der Karte zu zahlen, und wenn das Limit der Karte erreicht ist, dann zieht der Schulden gewohnte US-Bürger eben die nächste Karte aus der Tasche.

Die private Verschuldung ist nach Angaben der Federal Reserve Bank im letzten Quartal des Jahres 2017 auf 13,2 Billionen Dollar geklettert, fast 200 Milliarden mehr als im Quartal zuvor. Das ist eine Rekordsumme. Hypotheken stehen mit fast 9 Billionen an erster Stelle, gefolgt von Kreditkartenschulden von mehr als 800 Milliarden US-Dollar. Auch die Auto- und Studienkredite nehmen weiter zu. Die stetig steigenden Privatschulden sind jetzt schon das fünfte Jahr in Folge zu beobachten.

Doch wenn der private Verbraucher auf die Regierung in Washington schaut, dann sieht er nichts anderes. So betrug die Staatsverschuldung der USA Ende 2017 20,9 Billionen Dollar, und auch in diesem Jahr wird wieder eine Schippe draufgelegt, geschätzte 22,05 Billionen Dollar sollen es am Ende sein.

Zinsen werden gezahlt, von einer Tilgung des Schuldenberges ist keine Rede. Im Gegenteil, er wird durch die Steuerreform der Trump-Regierung immer höher. Die Folgen wird der nächste Präsident dann auszubaden haben (siehe dazu auch unseren Beitrag: Erinnerungen werden wach).

Wenn die Zinsen jetzt weiter steigen, bekommen die US-Bürger ein Problem, denn schließlich müssen sie neben der Tilgung die erhöhten Zinsen zahlen. Und das bedeutet weniger Konsum, weniger Produktion, weniger Arbeitskräftebedarf, weniger Steuereinnahmen – kurzum: Die Konjunktur wird in einen Abwärtsstrudel geraten.

Doch nicht nur der Verbraucher ist von den steigenden Zinsen betroffen, sondern auch die Wirtschaft, die sich in der Niedrigzinsphase verschuldete. Der kleine Mittelständler, der einen Kredit für eine Investition abzustottern hat, dürfte bei nachlassender Konjunktur in arge Bedrängnis geraten. Aber auch viele große Konzerne haben die Zinsflaute genutzt und sich bis unter das Dach für Übernahmen und Aktienrückkäufe verschuldet. Sie sind an steigenden Zinsen nicht interessiert und finden dabei ein offenes Ohr in Washington, das die Zinsen allerdings nicht beeinflussen kann.

Zumindest scheint der Fed-Chef nicht mehr wie ein Autist die geplanten Zinsschritte im nächsten Jahr auf dem Radar zu haben. Er werde sich jetzt die wirtschaftliche Gesamtsituation anschauen und bei den Entscheidungen berücksichtigen, ließ er verlauten. Und diese Situation ist wahrlich nicht dazu geeignet, die Zinsen über Gebühr anzuheben. Die USA befinden sich wie viele andere Länder auch gerade in einer Phase nachlassender Konjunktur.

Und die internationalen Auswirkungen?

Speziell die Länder der Dritten Welt haben Dollar-Kredite für verschiedene Projekte aufgenommen, aber auch für die notwendige Umschuldung. Zwei Drittel des globalen Wachstums werden durch diese Staatengruppe getragen. Seit 2017 hat sich die Gesamtverschuldung der Länder von 21 000 Milliarden Dollar auf rund 63 000 Milliarden Dollar erhöht. Sie stieg damit von 145 auf 210 Prozent der jeweiligen Bruttoinlandsproduktion. Doch auch wenn die meisten Kredite in lokalen Währungen notieren, laufen bis 2025 2700 Milliarden Dollar auf. Ob sich die Rückzahlung problemlos gestaltet, werden wir im kommenden Jahr sehen, wenn die Rückzahlung von 500 Milliarden US-Dollar ansteht. Aber schon jetzt haben die bisherigen Zinsänderungen für schwerwiegende Turbulenzen in Argentinien und der Türkei gesorgt.

Fazit

Die Märkte haben die künftigen Zinserhöhungen der Fed in die Aktienkurse längst eingepreist.Natürlich zieht der Zinsunterschied von circa 2,5 Prozent sehr viel Kapital aus Europa in die USA ab. Fakt ist, dass vorsichtige Anleger bei über 3 Prozent Rendite auf eine 10-jährige US-Anleihe oder bei 7-jährigen US-Industrieanleihen mit erstklassiger Bonität sogar bei 4 Prozent pro Jahr schon ins Grübeln kommen, ob die Risiken des Aktienmarktes noch gerechtfertigt sind. Allerdings müssen wir hier darauf hinweisen, dass sie sich einem Währungsrisiko bei Turbulenzen des Dollars aussetzen. Und auch die Gefahr der Inflation ist in den USA nicht zu unterschätzen. Da bleiben doch Aktien der bessere Weg.weitere Nachrichten

Investmentsteuerreformgesetz

Investmentsteuerreformgesetz

Seit dem 1.1.2018 ist es in Kraft, das neue Gesetz zur Fondsbesteuerung, genauer gesagt das Investmentsteuerreformgesetz. Wir hatten bereits darüber berichtet (Die Fonds und die neuen Steuerregeln) . Okay, werden sich jetzt die meisten Inhaber eines oder mehrerer Fonds sagen, dann leben wir ja schon ein Jahr damit und haben nicht viel gemerkt davon. Wird wohl nicht so wichtig sein.Doch leider müssen wir unsere Anleger enttäuschen. Denn dieses neue Gesetz, auch InvStRefG; in der Tat klingt es wirklich wie ein automatisch generiertes Passwort;, greift erst voll zum 1.1.2019. Es stammt noch aus der letzten Legislaturperiode.

Fondssparer werden sich also vermutlich über geheimnisvolle Abbuchungen zu Beginn des kommenden Jahres wundern und denken, dass es sich nur um eine Fehlbuchung handeln kann. Bevor Sie nun aber zu Ihrer Depotbank gehen oder dort lange Zeit in der telefonischen Warteschleife hängen, möchten wir Ihnen das Gesetz und die Änderungen für die Anleger einmal genauer erklären.

Folgendes werden wir in unserer kleinen Reihe erläutern:

Was sind das für Abbuchungen, die durch die Banken oder Fondsgesellschaften als Vorabpauschale vom Depotkonto abgebucht werden?

Um was muss ich mich als Fondsbesitzer im Zusammenhang mit der Pauschale kümmern?

Wie werden die Pauschalen bei wiederanlegenden und ausschüttenden Fonds ermittelt?

Und für unsere Steuersparer gibt es auch eine Antwort auf die Frage, ob sich dieser Abzug vermeiden lässt.

Zum Thema Verkauf von Fondsanteilen und Vorabpauschale werden wir Tipps geben.

Ebenso stellt sich die Frage, was bei einem Fonds mit negativer Entwicklung passieren wird.

Und muss man eventuell zwei Mal Steuern zahlen, wenn man einen ausländischen Fonds im Depot hat?

Diesen Fragen werden wir uns Schritt für Schritt in loser Folge widmen.

Auch wenn es jetzt noch etwas kompliziert klingt, es wird Vieles einfacher. Waren es früher 33 Regeln, die Fondsinhaber ggf. bei der Steuer beachten mussten, so sind es jetzt nur noch die Vorschriften des neuen Investmentsteuerreformgesetzes.

Symrise verhilft zu schmackhafter Grillsaison

Symrise verhilft zu schmackhafter Grillsaison

Der Hersteller von Duft- und Geschmackstoffen aus der niedersächsischen Kleinstadt Holzminden hat rechtzeitig zu Beginn der 2018er Grillsaison dafür gesorgt, dass mit einem neuentwickelten Grillaroma die seit Anfang dieses Monats geltende Umsetzungsverordnung der EU auch tatsächlich umgesetzt werden kann. Die Lebensmittelindustrie hat geradezu händeringend auf diese Neuentwicklung von Symrise gewartet, die unter dem Namen „Grillicious“ in den kommenden Wochen und Monaten viele Grillliebhaber erfreuen wird.Symrise wurde Anfang der 2000er-Jahre an seinem heutigen Stammsitz in Holzminden gegründet. 2006 folgte der Börsengang, und zehn Jahre später entschied sich der Anlageausschuss dazu, die Aktie von Symrise in das NDAC-Portfolio aufzunehmen. Das Unternehmen gehört mit seinem momentanen Depotanteil von einem Prozent zur Kategorie Mittelstand und Nebenwerte im NDACinvest-Aktienfonds.

Grillicious – Produkt aus pflanzlichem Öl und natürlichen Aromen

Vor mittlerweile sechs Jahren hat die Europäische Union eine neue Umsetzungsverordnung für die EU-weite Lebensmittelindustrie beschlossen. Sie gilt für Geschmackslösungen mit dem Ziel, die neuen inhaltlichen, gesundheitsfördernden EU-Vorgaben zu erfüllen und gleichzeitig ein vergleichbares Geschmacksergebnis zu garantieren. Das war der Start einer ambitionierten Herausforderung für Symrise als einen der weltweit führenden Hersteller von Geschmacks-, Grund- und Wirkstoffen. Die damalige EU-Vorgabe beinhaltete das Umsetzen in nationales Recht bis Anfang 2018. Pünktlich zu Beginn der diesjährigen Grillsaison ist es soweit. Symrise stellt den Herstellern mit der Geschmackslösung Grillicious ein Geschmacksergebnis zur Verfügung, das alle Forderungen der EU erfüllt. Grillicious ist ein Grillaroma, das sich von dem bekannten, unverwechselbaren Grillgeschmack in keiner Weise unterscheidet oder abgrenzt. Der Geschmack ist authentisch, natürlich und gleichzeitig gesetzeskonform. Grillicious ist von der Forschung über die Entwicklung bis hin zur Herstellung ein komplettes Eigenprodukt von Symrise. Die Basis sind pflanzliche Öle, was Grillicious zu einem ganz natürlichen Aroma macht. Für die gewünschte Nachhaltigkeit sorgen das konstante Geschmacksprofil sowie ein stabiles Preis-Leistungs-Verhältnis. Ob Fleisch- und Wurst, ob Saucen oder Snacks, für diese und viele andere Produkte ist Grillicious der Hit des Sommers 2018.

Symrise mit Beauty-Neuigkeiten auf der 2018er in-cosmetics global in Amsterdam

Die internationale Kosmetikmesse für Fachbesucher findet jährlich an wechselnden Standorten statt. Auf der führenden Branchenmesse werden regelmäßig neue Produkte aus dem kosmetischen Bereich präsentiert. Die diesjährige in-cosmetics global war vor wenigen Wochen in Amsterdam. Symrise war mit einem repräsentativen Stand sowie mit seinem Messeteam präsent. Vorgestellt wurde das neue, innovative Pflegekonzept „Wise-Beauty 3.0“ auf der Grundlage von nachhaltigen Rohstoffen.

Weitere umweltbewusste Produkte, die von Symrise als Messeneuheit vorgestellt wurden, sind

  • der Wirkstoff SymControl™ Care als natürlicher aktiver Inhaltsstoff, der aus einer Grünalge des Mittelmeeres gewonnen wird
  • SymGuard® CD als eine umweltverträgliche Alternative zu herkömmlichen Konservierungsstoffen wie Triclosan und Triclocarban
  • SymMollient® PDCC als ein seidiges Emollientia für moderne Formulierungskonzepte
  • SymOleo® Vita7 als ein schützendes Elixier gegen organisches Hanföl sowie gegen Haarschädigungen
  • moderne Lösungen zur Konservierung schwieriger Produkte wie Papiermasken, Feuchttücher und Formulierungen mit hohem Lichtschutzfaktor
  • drei neue, originelle Rezepturen anlässlich des 25-jährigen Jubiläums zum Launch von Hydrolite® 5 als einem Lösungsvermittler, Wirkstoffverstärker und Feuchtigkeitsspender

Erfolgsmeldungen zur 2018er Hauptversammlung

In der kommenden Woche, genauer gesagt am 16. Mai findet die Hauptversammlung am Firmenstandort Holzminden statt. Vorstand und Aufsichtsrat können den Aktionären durchweg Erfreuliches berichten. Die Symrise-Aktie wurde zum Preis von 61,35 Euro in das NDAC-Depot aufgenommen. Der aktuelle Wert liegt bei 69,60 Euro, hat also deutlich mehr als zehn Prozent zugelegt. Die Aktionäre können mit einer Dividende von 0,94 Euro je Aktie rechnen. Bis zum Jahrzehntwechsel soll sie kontinuierlich auf deutlich über 1 Euro ansteigen. Für Optimismus sorgt auch das erste Quartalsergebnis 2018. Das organische Wachstum beträgt in den ersten drei Monaten mehr als sieben Prozent. Daran beteiligt sind alle drei Unternehmensbereiche Flavor, Nutrition sowie Scent & Care. Das Ziel des Vorstandes, bis zum Jahr 2020 ein Umsatzwachstum von jährlich fünf bis sieben Prozent zu generieren, ist in greifbarer Nähe.

Symrise gehört zu denjenigen Werten im NDAC-Portfolio, bei denen die Anlagestrategie von Unternehmensgründer Torsten Arends voll aufgeht. Sie ist langfristig orientiert und richtet sich an börsennotierte Unternehmen in interessanten Nischenmärkten, die überdurchschnittliche Wachstumsraten erwarten lassen. Das ist bei Symrise deutlich erkennbar. Dazu gehört auch die Kontinuität im Vorstand; immerhin ist Dr. Heinz-Jürgen Bertram seit nunmehr neun Jahren Vorsitzender des fünfköpfigen Gremiums. Seit mehr als anderthalb Jahrzehnt ist er in verschiedenen Funktionen für die Symrise AG tätig.Bis zum Ende des Jahrzehnts wird mit einer ansteigenden Dividende von bis zu 1,09 Euro je Aktie gerechnet, ausgehend von 0,86 Euro für das Geschäftsjahr 2016. Zum Jahresende 2016 hat der Aufsichtsrat den Vorstandsvertrag mit dem Vorsitzenden Dr. Bertram vorzeitig bis zum Jahr 2022 verlängert. Damit ist Kontinuität an der Unternehmensspitze gewahrt und die Basis für weiteres profitables Wachstum geschaffen.

Symrise ist, auch aus Aktionärssicht, ein stabiles, erfolgreiches sowie erfolgsorientiertes Unternehmen, bei dem es durchaus lohnenswert ist, Anteilseigentümer zu sein oder zu werden.weiteres zu Symrise