Anleger Geflüster - was Anleger interessiert - Welt

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Anlegergeflüster Welt … Anlegerinformationen und Meinungen aus aller Welt.

Global betrachtet geht es beim Anleger Geflüster Welt um einen internationalen Blick auf die großen politischen Entwicklungen, die wir über unsere einheimischen Medien vielfach etwas einseitig wahrnehmen.

Betrachten wir nur als Einzelbeispiel das Trump-Bashing, das seit der Amtsübernahme der US-Präsidentschaft durch Donald Trump im Januar 2017 praktisch zum guten Ton gehört.

Niemand wagt, etwas Positives über Donald Trump zu publizieren, doch ein Fakt ist: Seit seiner Amtsübernahme setzten die US-Börsen und in ihrem Schlepptau auch der DAX zu einer beispiellosen Rallye an bzw. setzten schon vorher begonnene positive Entwicklungen fort.

Dieser Fakt muss Anleger interessieren. Auch künftige US-Wahlen sind immer wieder höchst interessant für die Börse. Wenn ein Amtsinhaber nach der ersten auch die nächste Wahl gewinnt und dann für zwei Amtsperioden regiert, ist das für das politische Leben zwar ein Gridlock, also ein Stillstand, für die Börsen hingegen eher gut, denn Anleger mögen Kontinuität.

Das Anleger Geflüster Welt verrät uns die Sicht der Börsianer auf die großen politischen Entwicklungen.

Welche Themen interessieren die ganze Welt?

Es gibt einige Themen, die in den kommenden Jahren und Jahrzehnten Dauerbrenner bleiben werden. Eines davon ist die bargeldlose Welt. Darüber wird schon lange diskutiert, es gibt einen eindeutigen Trend in diese Richtung. Wenn eines Tages wirklich das Bargeld abgeschafft würde, dürften bestimmte Aktien davon profitieren – etwa die von Zahlungsdienstleistern, die heute schon auf digitale Bezahlmöglichkeiten setzen.

Deren Erfolg lässt sich unter anderem daran ablesen, dass im Jahr 2018 in Deutschland erstmals mehr mit einer Kreditkarte als in bar bezahlt wurden (48,6 vs. 48,3 %, der Rest waren ePayments oder traditionelle Überweisungen).

Andere Staaten sind allerdings noch viel weiter. Vorreiter des bargeldlosen Zahlungsverkehrs sind China und Schweden. Die Chinesen zahlen vorwiegend mit ihrem Smartphone und Apps wie WeChat Pay. In Schweden finden inzwischen 95 % aller Einzelhandelsumsätze bargeldlos statt. Es gibt diverse schwedische Geschäfte, die gar kein Bargeld mehr akzeptieren. Die Schweden wollen ihr Bargeld bis 2030 komplett abschaffen.

Für Anleger ist in diesem Kontext interessant: Welche Unternehmen würden von einem Wegfall des Bargeldverkehrs profitieren? Es sind nicht nur die Kreditkartenanbieter wie Mastercard, Visa oder Amex, sondern vor allem eCash-Betreiber wie PayPal, Wirecard sowie die chinesischen Unternehmen Alipay und WeChat Pay.

Deren Mutterkonzerne Alibaba und WeChat – beide börsennotiert – haben gewaltige Kundenstämme. Bei einem globalen Trend zum bargeldlosen Zahlungsverkehr werden solche Firmen die Gewinner sein. Anleger können sich daher mit deren Aktien eindecken, die vermutlich eine gigantische Rallye hinlegen werden.

Ein wenig ähnelt diese Situation den Jahren um 2000, als sich eCommerce-Plattformen wie Amazon und eBay etablierten. Vorausschauende Anleger, die damals deren Aktien kauften, wurden bis heute damit wahrhaft reich.

Was hat die Welt aus den letzten Finanzkrisen gelernt?

Ein Thema, das die ganze Welt interessiert, ist das Auftreten von Finanzkrisen. Die letzten beiden fanden 2000/2001 (Platzen der Dotcom-Blase) und 2007/2008 (US-amerikanische Subprime-Krise) statt. Die Kurse stürzten jeweils nach einer Rallye relativ überraschend ins Bodenlose, langfristig orientierte Anleger verloren Vermögenswerte – und hatten sie einige Jahre später wieder, wenn sie nur die Nerven und daher ihre Aktien behalten hatten.

Der entscheidende Punkt dabei ist, dass diese Krisen irgendwo auf der Welt ihren Ursprung haben und dann die komplette globale Finanzwelt erschüttern. Anleger schützen sich vor den Folgen, indem sie

  • mit Finanzkrisen rechnen sowie
  • globale Entwicklungen verfolgen – zum Beispiel in der Rubrik „Anlegergeflüster – Welt“.

Nun ist natürlich die Frage erlaubt, was es einem langfristig orientierten Anleger bringt, wenn er mit einem Crash irgendwann rechnet. Dann dürfte er doch gar keine Aktien oder nur sehr günstige Aktien kaufen. Letzteres ist auf jeden Fall richtig. Wer wirklich gute Nerven hatte, kaufte sich in die ausgebombten Aktien auf dem Tiefpunkt (oder in dessen Nähe) während der Finanzkrise ein. Es gibt aber auch andere Strategien, mit der Option eines Crashs umzugehen. So stiegen die meisten Aktien nach dem 2007/2008er Crash anschließend über ihre Ausgangswerte vor der Krise, beim DAX war das etwa ab 2014 der Fall. Aussitzen funktioniert also. Natürlich können Aktien auch mit einem Stopploss versehen werden, um im Krisenfall (relativ) ungeschoren davon zukommen. Antizyklisches Einkaufen nach einem Absturz ist die dritte Option. Wichtig ist außerdem der zweite Punkt: Anleger sollten informiert bleiben, dafür sind unsere Blogs da. Dann sind sie vor einem Crash rechtzeitig gewarnt und können entscheiden, wie sie mit ihren börslichen Anlagen umgehen. Sie können zum Beispiel ihre Stopps näher an den gegenwärtigen Kurs ziehen, sie können sich mit Put-Derivaten hedgen oder auch mehr oder weniger große Positionen im Krisengewinnler Gold aufbauen. Auch das wäre mit sehr preisgünstigen Derivaten möglich, die ein Anleger ohne Probleme verfallen lassen kann, wenn es doch keinen Crash gibt. Bleiben Sie informiert!

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