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Der Clubfonds-Ticker
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Neues von unseren NDAC-Clubfondswerten, heute: NVIDIA

Unser Clubfondswert ist und bleibt das Nonplusultra der Entwicklung der Künstlichen Intelligenz. Der Chip-Gigant eilt an der Börse weiterhin von Meilenstein zu Meilenstein und baut seine Vormachtstellung im rasant wachsenden Markt für Künstliche Intelligenz konsequent aus.

NVIDIA gehört im April 2026 mit einer gigantischen Marktkapitalisierung von über 4,4 Billionen Dollar unangefochten zu den wertvollsten Unternehmen der Welt. Für Anleger ist das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) eine der wichtigsten Kennzahlen, um zu bewerten, wie der Markt eine Aktie preislich einordnet. Bei NVIDIA liegt dieser Wert derzeit bei etwa 37 bis 40 und damit leicht über dem historischen Durchschnitt der letzten zehn Jahre. In einfachen Worten ausgedrückt bedeutet dies: Die Aktie ist alles andere als ein Schnäppchen, da die Investoren weiterhin enorm hohe Erwartungen an das zukünftige Gewinnwachstum haben. Solange das Unternehmen diese Hoffnungen mit echten Verkaufszahlen untermauert, bleibt das Fundament stark – auch wenn Experten anmerken, dass sich die extrem steile Wachstumsdynamik der vergangenen Jahre allmählich auf einem sehr hohen Niveau stabilisiert.

Der anhaltende Boom rund um die Künstliche Intelligenz (KI) ist der absolute Kernmotor für den Erfolg von NVIDIA, wobei das Unternehmen inzwischen weit mehr ist als ein reiner Grafikkartenproduzent. Aktuelle Nachrichten belegen, wie aggressiv der Konzern seinen technologischen Burggraben ausbaut: NVIDIA hat kürzlich das Open-Source-Quanten-KI-Modell „Ising“ vorgestellt und das auf Supercomputing spezialisierte Softwareunternehmen SchedMD übernommen. Diese strategischen Schritte sind bedeutende Einflussfaktoren für den Aktienkurs, da sie die Reichweite des Konzerns vom klassischen maschinellen Lernen bis hin zur Forschung an hochkomplexen Quantencomputern erweitern. Für Anleger ist das ein entscheidendes Signal, denn NVIDIA arbeitet erfolgreich daran, seine Soft- und Hardware so tief in der weltweiten Forschung und Industrie zu verankern, dass ein Wechsel zur Konkurrenz für Kunden extrem aufwendig und teuer wäre. Die Abhängigkeit der modernen Wirtschaft von der Infrastruktur des Konzerns nimmt durch diese Vernetzung unaufhaltsam zu.

Blicken wir auf die Perspektive der Unternehmensführung rund um CEO Jensen Huang, geht es längst nicht mehr um den Verkauf isolierter Hardware-Komponenten, sondern um die Bereitstellung kompletter „KI-Fabriken“ sowie physischer KI für Robotik und Telekommunikation. Um diesen Fokus zu untermauern, hat NVIDIA kürzlich aufkommende Gerüchte über die Übernahme eines klassischen PC-Herstellers entschieden dementiert. Für den Finanzmarkt ist das ein beruhigendes und starkes Signal der Disziplin. Der Konzern verzettelt sich nicht in branchenfremde Abenteuer oder den Bau herkömmlicher Computer, sondern lenkt sein gesamtes Kapital zielgerichtet in den Ausbau seiner Kernplattformen. Das oberste Ziel des Managements ist es, das firmeneigene Ökosystem zum unangefochtenen Standard für das gesamte kommende digitale Zeitalter zu machen. Diese strikte Fokussierung soll dem Konzern auch in den kommenden Jahren seine außergewöhnlich hohen Gewinnmargen und die dominierende Rolle im globalen Technologiewettbewerb sichern.

Der Ausbau der Künstlichen Intelligenz beschleunigt sich enorm, und wir wissen, dass dies klassische Stromnetze an ihre Grenzen bringt. NVIDIA-GPUs sind die Basis für beeindruckende KI-Modelle und technologische Errungenschaften, doch ohne Energie stehen sie still. Nun helfen immer mehr Brennstoffzellen von Bloom Energy dabei, die KI-Revolution am Laufen zu halten. NVIDIA-Partner bauen riesige AI-Cluster mit Zehntausenden bis hin zu über 100.000 GPUs. Zudem besteht eine enge strategische Partnerschaft zwischen unserem weiteren Clubfondswert Oracle und NVIDIA zur Skalierung der KI-Infrastruktur.

Alles hängt eben mit allem zusammen. Nun weitet Oracle auch seine Kundenbeziehung zum Hotstock-Unternehmen Bloom Energy aus, um den schnellen Ausbau von dessen KI- und Cloud-Computing-Infrastruktur zu unterstützen. Im Rahmen eines Rahmenvertrags plant Oracle, bis zu 2,8 Gigawatt (GW) an Brennstoffzellensystemen von Bloom zu beziehen.

Wie bereits in der Vergangenheit geschrieben: Bisher verbrauchen Rechenzentren erst knapp zwei Prozent des weltweiten Stroms. Doch bis zum Jahr 2030 wird sich dieser Bedarf voraussichtlich verdoppeln, womit die GPUs von NVIDIA, AMD und Intel so viel Energie wie die gesamte Industrienation Japan benötigen werden.

Das kostete und wird auch weiterhin erhebliche Investitionen erfordern. Wir sehen jedoch, dass die Basis für diese robuste Entwicklung die jüngsten Geschäftszahlen von NVIDIA bilden. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2026 kletterte der Umsatz um 65 Prozent auf den Rekordwert von 215,9 Milliarden Dollar. Allein das Rechenzentrum-Geschäft steuerte im Schlussquartal über 62 Milliarden Dollar bei. Zusätzlich stützt das Management den Kurs aktiv: Mit einem verbleibenden Volumen von 58,5 Milliarden Dollar für Aktienrückkäufe verfügt der Konzern über massiven Spielraum für Kapitalrückflüsse an die Aktionäre.

NVIDIA hat zudem eine neue Bemessungsgrundlage für wirtschaftliche Leistung eingeführt. Früher betrachteten Unternehmen vor allem den Preis einer einzelnen GPU oder die theoretische Spitzenleistung. NVIDIA betont nun den „unsichtbaren“ Teil der Gleichung: wie gut Hardware, Software, Netzwerk und Speicher zusammenarbeiten. Nur so entsteht echte Effizienz bei der Erzeugung von Tokens.

Am Beispiel des chinesischen Modells DeepSeek‑R1 zeigt NVIDIA den Unterschied deutlich. Ein Rechenzentrum mit der neuen Blackwell-Architektur erzeugt trotz höherer Stundenpreise pro GPU erheblich mehr Tokens pro Sekunde und pro Megawatt. Das Ergebnis: Die Kosten pro Million erzeugter Tokens sinken im Vergleich zur älteren Hopper-Generation um bis zu das 35‑Fache. Gleichzeitig steigt der Token-Durchsatz pro Megawatt um bis zu das 50‑Fache und pro GPU sogar um bis zu das 65‑Fache.

Konkret lag man bei Hopper teilweise bei Kosten von 4,20 Dollar pro Million Tokens. Mit Blackwell sinken diese auf nur noch 0,12 Dollar. Das macht den Einsatz von KI-Modellen für Unternehmen deutlich profitabler – selbst bei begrenzter Stromverfügbarkeit.

Wir sehen also: Die Entwicklung der KI schreitet rasant voran, und sollte der Stromverbrauch tatsächlich sinken, wird die Akzeptanz von KI weiter deutlich steigen.