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Der Clubfonds-Ticker
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Neues vom NDAC-Clubfonds: Hochtief AG

Die ersten Infrastrukturmaßnahmen sind geplant, die ersten Ausschreibungen veröffentlicht, und damit können die Projekte beginnen. Jetzt gilt es, diese schnell und in gewohnt hoher Qualität sowie ohne bürokratische Hemmnisse umzusetzen. Dafür steht unser NDAC-Clubfondswert HOCHTIEF AG.


Die HOCHTIEF AG steuert eine internationale Unternehmensgruppe, die weltweit komplexe Infrastrukturprojekte realisiert, darunter auch Projekte auf Basis von Konzessionsmodellen. Das Unternehmen hat sich vom klassischen deutschen Bauunternehmen zu einem globalen Baudienstleister entwickelt und ist mit Tochtergesellschaften in den USA, Asien und Australien in den wichtigsten Märkten vertreten. Die Konzerngesellschaften übernehmen sämtliche Phasen des Lebenszyklus von Infrastrukturprojekten – von der Planung über die Finanzierung bis hin zum Bau und Betrieb. Die Tätigkeitsbereiche umfassen Verkehr, Energie, soziale und urbane Infrastruktur sowie das Minengeschäft.

Das Geschäftsmodell von HOCHTIEF basiert auf der Kombination aus klassischem Baugeschäft, Konzessions- und Betreiberaktivitäten sowie projektbezogenem Asset-Management. Kernelemente sind das Engineering und die Durchführung technisch anspruchsvoller Infrastrukturprojekte, häufig als General- oder EPC-Auftragnehmer. Wertschöpfung entsteht durch Projektsteuerung, Risikomanagement, Beschaffungsvorteile und technologische Expertise. HOCHTIEF setzt verstärkt auf Modelle wie Public-Private-Partnerships (PPP), Design-&-Build und langfristige Serviceverträge, um wiederkehrende Cashflows aus Betrieb und Instandhaltung von Infrastruktur zu sichern. Die Beteiligung an Spezialdienstleistern und Beteiligungsgesellschaften stärkt die vertikale Integration entlang der Projektlebenszyklen.

Die Mission von HOCHTIEF zielt auf die Bereitstellung sicherer, langlebiger und effizienter Infrastruktur, die nachhaltiges Wirtschaftswachstum und Mobilität unterstützt. Das Unternehmen betont die Ausrichtung auf ESG-konforme Infrastruktur, Ressourceneffizienz und Risikotransparenz. Strategische Leitlinien sind: Konzentration auf margenstarke, technisch komplexe Projekte; selektive Angebotspolitik mit Fokus auf Risikoprofil und Kapitaleffizienz; Ausbau digitaler Projektsteuerung und modularer Bauweisen; Integration von Nachhaltigkeitskriterien in Ausschreibung, Materialwahl und Projektbetrieb. Damit positioniert sich HOCHTIEF als verlässlicher Partner für öffentliche Auftraggeber und private Investoren im globalen Infrastrukturmarkt.


In jüngster Zeit konnte HOCHTIEF mehrere bedeutende Großaufträge gewinnen – sowohl in Europa als auch im nordamerikanischen Markt. In Großbritannien wurde HOCHTIEF Construction von Sellafield Ltd im Rahmen einer langfristigen Partnerschaft mit einem umfangreichen Rahmenvertrag für zivil- und nuklearbezogene Infrastrukturarbeiten beauftragt. HOCHTIEF ist dort unter anderem für die Instandhaltung und Modernisierung von Versorgungseinrichtungen und Gebäudestrukturen am Standort Sellafield in der Grafschaft Cumbria zuständig, einem zentralen Nuklear- und Rückbauzentrum des Vereinigten Königreichs. Über Beteiligungen an Joint Ventures ist HOCHTIEF zudem an großen Bahn- und Infrastrukturprojekten der Virginia Passenger Rail Authority in den USA beteiligt, darunter das Long Bridge North Project und das Franconia–Springfield Bypass Project. Ergänzend dazu hat HOCHTIEF in Deutschland zwei größere Hochbauaufträge in Nordrhein-Westfalen erhalten: einen Forschungsneubau für die Universität Duisburg-Essen sowie den Umbau eines ehemaligen Kesselhauses in Krefeld.
Unser Clubfondswert investiert zugleich gezielt in nachhaltige und digitale Bauprozesse. Der Nachhaltigkeitsplan 2025 sieht vor, die direkten CO₂-Emissionen bis Ende 2025 um mindestens 20 Prozent gegenüber 2019 zu senken. Bis 2045 wird Klimaneutralität über die gesamte Wertschöpfungskette angestrebt. Zudem will HOCHTIEF den Anteil digital gesteuerter Bauprozesse – etwa durch Building Information Modeling (BIM), digitale Zwillinge und ressourcenschonende Baustoffkonzepte – deutlich ausbauen und damit sowohl Effizienz als auch Genehmigungs- und Bauabläufe beschleunigen. Das Unternehmen sieht darin einen ökonomischen Vorteil, da Kunden zunehmend Projekte verlangen, die Nachhaltigkeitsziele messbar erfüllen.


Zwar liegen die endgültigen Gesamtzahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr noch nicht vor, doch HOCHTIEF untermauert seine strategische Ausrichtung mit starken Ergebnissen aus den ersten neun Monaten 2025: Der Konzernumsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr auf 28,1 Milliarden Euro (+24 Prozent). Der operative Konzerngewinn wuchs um 19 Prozent auf 538 Millionen Euro. Der operative Cashflow der vergangenen zwölf Monate kletterte auf 2,1 Milliarden Euro. Der Auftragseingang erhöhte sich währungsbereinigt um 19 Prozent auf 36,6 Milliarden Euro und der Auftragsbestand erreichte rund 70 Milliarden Euro. Auf dieser Grundlage hat der Vorstand die Prognose für das Gesamtjahr 2025 angepasst und rechnet nun mit einem operativen Gewinn zwischen 750 und 780 Millionen Euro.
HOCHTIEF verbindet eine wachsende internationale Projektbasis mit einer klar strukturierten Nachhaltigkeits- und Digitalisierungsstrategie. Großaufträge wie der Sellafield-Vertrag in Großbritannien und die US-Bahnprojekte sichern die Auslastung im Infrastrukturgeschäft über 2025 hinaus. Gleichzeitig richten der Nachhaltigkeitsplan 2025 und der verstärkte Einsatz digitaler Bauverfahren das Kerngeschäft konsequent auf Klimaziele, Ressourceneffizienz und hochwertige Infrastrukturprojekte aus. Damit schafft HOCHTIEF die Grundlage, seinen operativen Vorsprung im internationalen Infrastrukturgeschäft weiter auszubauen.

Die aktuelle Dividendenrendite der HOCHTIEF-Aktie liegt bei etwa 1,47 Prozent – basierend auf der letzten Ausschüttung von 5,23 Euro pro Aktie und einem Aktienkurs von 355,60 Euro. Das ist sicher noch verbesserungsfähig. Doch die Dividende allein ist nicht ausschlaggebend, denn in die Betrachtung gehören auch die Kursgewinne. Seit Jahresbeginn legte unser NDAC-Clubfondswert bereits um 7,80 Prozent bzw. 26,40 Euro zu. Das Jahr der Realisierung staatlicher Infrastrukturprogramme hat gerade erst begonnen.