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Kryptowährungen im Sinkflug

Kennen Sie den Fonds Quadriga CX? Nein? – Dann gehören Sie zu den glücklichen Anlegern, die auch nichts verloren haben. Na gut, genau genommen sind die 145 Millionen Dollar Anlegergeld nicht verloren, nur kommen die Anleger nicht mehr an ihr Geld. Der Grund: Quadriga-Firmenchef Gerald Cotton ist an seiner Morbus-Crohn-Erkrankung in Indien verstorben und hat die Zugangsdaten mit ins Grab genommen.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row container=“1″][vc_column][vc_empty_space][vc_column_text]Die 115 000 Anleger hatten das Geld im Quadriga Fonds CX in Form von Kryptowährungen an der kanadischen Kryptobörse angelegt. Im Moment steht eine Summe von 190 Millionen kanadischen Dollar (145 Millionen US-Dollar) im Feuer, die bei Quadriga in verschiedenen Kryptowährungen geparkt waren. Darunter befanden sich Bitcoin, Ethereum, Litecoin und andere Kryptos sowie ein Betrag von 70 Millionen kanadischen Dollar, der in bar vorgehalten wurde. Um sicher vor Hackern zu sein, hat Cotton das Kapital in einen sogenannten „Cold-Wallet-Speicher“ transferiert, eine digitale Geldbörse, die nicht mit dem Internet verbunden ist.

Nun müssen die Anleger warten, bis irgendwann ein Zugang zu dem Kapital gefunden wird. Bis dahin können Sie nichts tun, als dem Auf, aber vielmehr noch dem Ab der Kryptos zu folgen. Denn die Kryptowährungen befinden sich derzeit im Sinkflug statt im Höhenrausch.

Ein Großteil der Kryptowährungen ist klinisch tot

Dabei ging alles so gut los. Seit dem Start der neuen elektronischen Währung Bitcoin stieg diese nämlich stetig an und erreichte immer neue Höhen bis zu seinem Höchstwert von 19 497,40 Dollar am 16.12.2017. Diesen Wert sollte der Bitcoin bis heute allerdings nie mehr erreichen.

Es kam, wie es kommen musste: Dem Hype folgte die Ernüchterung. So schnell wie der Bitcoin stieg, so schnell ging es auch wieder bergab mit ihm. Aktuell schwankt er irgendwo zwischen 3000 und 4000 US-Dollar. Immerhin noch gut für diejenigen, die mit um die 1000 Dollar oder weniger eingestiegen sind, eine Katastrophe aber für die Enthusiasten, die jenseits der heutigen Werte, womöglich sogar zu den Höchstständen, gekauft haben, immer in der Hoffnung, dass die Party weitergeht. Bei ihnen ist Katerstimmung angesagt.

Eins ist immer wieder zu hören: Die Technologie der Blockchain ist sensationell, aber ob sich der Bitcoin durchsetzen wird, ist fraglich.

Parallel zum Crash des Bitcoins als der wichtigsten und bekanntesten digitalen Währung hat in den vergangenen Monaten eine Marktbereinigung unter allen Kryptowährungen stattgefunden. Dazu muss man wissen, dass es immerhin mehr als 2 100 derartige Währungen gab. Die Marktkapitalisierung erreichte einen Höchststand von 833 Milliarden Dollar. Das war Ende 2017, also nach dem Maximalwert des Bitcoins. Heute sind nur noch etwa 300 Währungen aktiv und können wenigstens durch etwas Marktgeschehen für eine Preisfeststellung sorgen. So ermittelte die Blockchain-Analysefirma Immutable Insight Anfang 2019 für diese Währungen einen Wert von nur noch 120 Milliarden Dollar – Tendenz: weiter fallend.

Der Rausch des schnellen Geldes ist also vorbei. Die Konsolidierung war notwendig, um die positiven Aspekte der zugrunde liegenden sinnvollen Blockchain-Technologie weiterzuentwickeln. Das sehen wir zum Beispiel an der zweitwichtigsten Kryptowährung Ethereum, die nicht nur als Währung und damit auch als Spekulationsobjekt dient, sondern auch als Plattform für sogenannte „Smart Contracts“. Darunter verstehen wir hier zum Beispiel automatisierte Verträge, die künftig einmal Notare oder Banken überflüssig machen sollen. So erhöhten sich die Smart Contracts, die auf der Ethereum-Blockchain beruhen, von 37 Prozent im Jahr 2017 auf 58 Prozent im Folgejahr.

Trotzdem ist auch die Währung Ethereum-Coin von ihrem Höchststand weit entfernt. 90 Prozent Wertverlust haben die Trader zu verzeichnen, was folglich zu einem massiven Rückgang der Transaktionen führte. Überlebensfähig dürften bei den Ethereum-Projekten nur die wenigsten sein. So konnten von den 288 Projekten, die Ende 2018 noch aktiv waren, nur 6 Prozent mehr Transaktionen verzeichnen als im Vorjahr. Dazu gehören zum Beispiel Anwendungen des Internets der Dinge sowie Payment- und Gaming-Angebote, die über Ethereum bezahlt wurden.

Fazit

Ein positiver Aspekt des Niedergangs der Kryptos ist die Rückkehr der Anleger zu den Aktienmärkten. Egal, ob es sich um Einzelanlagen oder Aktienfonds handelt, das Kapital, das noch übrig ist, fließt in Zukunft zurück an die Märkte, die reguliert sind.

[/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner width=“2/3″][vc_column_text]Wer sich mit Bitcoin und Co die Finger verbrannt, sprich Kapital vernichtet hat, sehnt sich nach einer renditeträchtigen Anlage mit weniger Risiko an einem transparenten Markt mit überschaubarem Risiko. Hier herrschen gesetzliche Regeln, die die Veröffentlichung einer Bilanz und die Vorlage von Jahres- und Quartalsberichten inkl. Hauptversammlungen von den Kapitalgesellschaften verlangen. Das alles gibt es bei Bitcoin & Co. nicht. Trotzdem wünschen wir den Anlegern des kanadischen Quadriga Fonds, dass sie doch irgendwann wieder über ihr Geld verfügen können.

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