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Das Comeback der Technologiewerte (Teil II)

Ihr Torsten Arends, Geschäftsführung des NDAC

Zumal es neue Herausforderungen für IT-Experten aller Couleur gibt. Nicht umsonst fallen ihrem Autor hier die Herausforderungen auf, die das Metaverse als Internet der Zukunft bietet. Wir haben das Metaverse bisher meistens nur aus Sicht der Chipseite betrachtet. Irgendjemand muss aber auch die Programme schreiben, testen, verbessern und den nötigen IT-Support für die millionenfachen Anwendungen der Zukunft liefern. 

Die richtigen Worte wählte Mark Zuckerberg, CEO von Meta Platforms, zu der bekanntlich auch Facebook und Instagram gehören. Er konnte die Prognosen der Analysten übertreffen, was im vergangenen Jahre schwierig war. Die Aktien des Social-Media-Konzerns stiegen nach der Veröffentlichung der Quartalsergebnisse um 23,3 Prozent bzw. 35,65 Dollar auf 188,77 Dollar. Den Investoren gefiel die Aussage von Firmengründer Mark Zuckerberg, wonach dieser seinen Führungsanspruch im Konzern mit weitreichenden Effizienzsteigerungen behaupten will. Den Umstrukturierungsplänen sind bisher rund 11.000 Mitarbeiter zum Opfer gefallen. Weiterhin werden die Investitionen auf 30 bis 33 Milliarden Dollar zurückgefahren (ursprünglicher Plan 34 bis 37 Milliarden Dollar). Neben den Kosteneinsparungen hat der Finanzchef von Meta angekündigt, den Aktienrückkaufplan um 40 Milliarden Dollar zu erweitern. Das geplante Kapital fehlt für das Erreichen der hochgesteckten Ziele des Meta-Konzerns.

Trotz alledem, für das neue Jahr sehen Experten zum Beispiel größere Fortschritte bei der Entwicklung des Metaverse. Das Metaverse ist das Internet der Zukunft, sagen Beobachter. Es lässt die Grenzen zwischen der physischen und der digitalen Welt, der tatsächlichen und der virtuellen Realität, verschwimmen. Oder, wie Facebook-Gründer Mark Zuckerberg zutreffend sagt: „Das Metaverse ist ein verkörpertes Internet, bei dem man mittendrin ist und es nicht nur anschaut.“ Und die Prognosen scheinen ihm recht zu geben. Laut dem Marktforschungsunternehmen Gartner werden 25 Prozent der Menschen bis 2026 mindestens eine Stunde pro Tag im Metaverse verbringen. Außerdem werden laut der Studie mehr als 40 Prozent der großen Unternehmen weltweit das Metaverse dazu nutzen, um ihre Umsätze zu steigern. Es wird also nicht nur eine Plattform für Geselligkeit, Einkaufen und Unterhaltung sein, sondern auch die Unternehmenswelt verändern. Das Metaversum bietet die Möglichkeit, im virtuellen Raum realitätsnah von verschiedenen Orten aus zusammenzuarbeiten. Medizingerätehersteller haben zudem schon begonnen, auf virtueller Realität basierende Systeme zur Rehabilitation von Patienten zu entwickeln. Und realistische digitale Modelle von echten Räumen werden die Bau- und Immobilienindustrie einschließlich Zulieferindustrie umkrempeln. 

Und dass Metaverse heute schon die Bilanzen der daran beteiligten Unternehmen positiv beeinflusst, sehen wir an Schätzungen von Bloomberg. Den Angaben zufolge könnte im vergangenen Jahr ein weltweiter Umsatz mit Produkten für das Metaverse von knapp 700 Milliarden Dollar erzielt worden sein, gegenüber 500 Milliarden im Jahr 2020. Für 2024 rechnen die Analysten dann schon mit 800 Milliarden Dollar. Zu den größeren und bekannteren börsennotierten Metaverse-Unternehmen zählen unsere Depotwerte Alphabet, Meta Platforms, Microsoft Nvidia, Snap, Roblox und auch Unity Software. Aber auch Spezialanbieter wie die börsennotierten Immobiliensoftwareentwickler Matterport und Autodesk gehören dazu. Alle wollen sich eine Scheibe vom großen IT-Kuchen namens Metaverse sichern.

Und noch ein Comeback steht bevor. Die 5G Technologie. Nichts Neues, werden die meisten abwinken. Auch wenn 5G bereits seit Jahren ein mediales Thema ist und viele Smartphones inzwischen über den Standard verfügen, die breite Einführung steht noch aus. Insbesondere für die Unternehmenswelt bedeutet 5G einen Meilenstein. Mit Spitzendatenraten von bis zu 20 Gigabit pro Sekunde (GBit/s) wird 5G die verarbeitende Industrie revolutionieren. Hersteller aus der Automobilbranche setzen auf 5G- Netze für die Internet-der-Dinge-Anwendungen (IoT) in ihren Produktionsstätten. Das volle Potenzial von 5G wird sich zwar erst innerhalb der nächsten zehn Jahre offenbaren, doch bereits 2023, so die Meinung in der Branche, kann mit spannenden Anwendungen gerechnet werden. Noch etwas für die Zukunft der schnellen Internetanwender, mittlerweile gibt es sogar Vorbereitungen für 6G, das ab etwa 2030 verfügbar sein soll.

Und wieder gibt es spezielle bekannte börsennotierte Unternehmen, die von der flächendeckenden Einführung von 5G besonders profitieren werden, ganz einfach weil sie die Patente oder ganze Patentfamilien dafür besitzen. In der Hauptsache sind es Samsung Electronics, Nokia und LG Electronics. Aber auch unser Depotwert American Tower spielt an vorderster Front mit, wie wir wissen.

Wer hat noch Lust auf Hausarbeit? Ihr Autor weiß, eine blöde Frage… Nun, Abhilfe ist bereits in vielen Haushalten in Form von kleinen Saugrobotern angekommen, der bereits in Millionen von Haushalten seine Dienste verrichtet. Doch das ist nur der Anfang. Nahezu alle großen Tech-Konzerne arbeiten an der breiten Einführungen von Haushaltsrobotern, die nicht nur staubsaugen können, sondern auch durchaus feinfühligere Arbeiten vollbringen wie Geschirr waschen, Wäsche sortieren, ja sogar pflegebedürftige Menschen im Alltag betreuen  – und das alles mehr oder weniger in Eigenverantwortung.