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Happy Birthday, DAX!

Viele Börsianer, ganz egal, ob Groß- oder Kleinanleger, schauen mal mehr und mal weniger auf den DAX, den Deutschen Aktienindex. Am 1.7. wurde der DAX 30 Jahre alt. Dazu auch von uns herzlichen Glückwunsch!

Was ist der DAX?

Der DAX ist der bedeutendste deutsche Aktienindex. Er beinhaltet die Wertentwicklung der 30 größten und (bezogen auf die Streubesitz-Marktkapitalisierung) liquidesten Unternehmen des deutschen Aktienmarktes. Damit werden rund 80 Prozent der Marktkapitalisierung börsennotierter Aktiengesellschaften in Deutschland repräsentiert. Der Index ist ein Produkt sowie eingetragene und damit geschützte Wort- und Bildmarke der Deutschen Börse AG, deren Aktien selbst im DAX enthalten sind. Der DAX ist das wichtigste Mitglied der gleichnamigen Indexfamilie. Als Performance-Index werden die Kurse und Dividenden in die Berechnung einbezogen, während beim reinen Kursindex nur die Kursveränderungen angezeigt werden. Daraus ergeben sich zwei verschiedene Symbole für den Index, DAX und DAXK, die beide an der Börse ausgewiesen werden, wobei der DAX allerdings die weitaus größere Bedeutung besitzt.

Der Index basiert seit dem 21.6.1999 auf den Kursen des elektronischen Handelssystems Xetra. Seine Berechnung beginnt seit Januar 2016 börsentäglich ab 9:06 Uhr MEZ/MESZ, also kurz nach der Öffnung der Börse in Frankfurt/Main. Wenn zu diesem Zeitpunkt für einzelne Aktien noch keine Eröffnungskurse vorliegen, werden die jeweiligen Schlusskurse des vorangegangenen Handelstags herangezogen. Die Berechnung endet mit den Kursen der Xetra-Schlussauktion, die um 17:30 Uhr beginnt und 5 bis 15 Minuten dauern kann. Wurde das Kursbarometer bis zum 31.12.2005 noch im 15-Sekunden-Takt aktualisiert, so erfolgt die Aktualisierung seit 1.1.2006 jede Sekunde.

Zur Geschichte des DAX

Der DAX wurde am 1.7.1988 eingeführt und setzt den Index der Börsen-Zeitung fort. Dieser begann im Jahr 1959, die Kursbewegungen an der Frankfurter Börse zu messen. Für den 31.12.1987 wurde er auf 1000 Indexpunkte als Startpunkt normiert.

Als Väter des DAX gelten die Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Wertpapierbörsen, die Frankfurter Wertpapierbörse und die Börsen-Zeitung.

Zunächst nicht als Konkurrenz, sondern nur als Ergänzung zu bereits etablierten deutschen Aktienindizes gedacht, hat der DAX sich inzwischen als Leitindex der deutschen Börse etabliert und ist national und international als deutsches Börsenbarometer anerkannt.

Die Berechnung des DAX geht auf die Indexformel des deutschen Nationalökonomen und Statistikers Ernst Louis Étienne Laspeyres (1834–1913) zurück, der 1871 den nach ihm benannten Laspeyres-Preisindex entwickelte.

Bei seiner Einführung am 1.7.1988 umfasste der DAX folgende Werte:

Allianz, BASF, Bayer, Bayerische Hypotheken- und Wechselbank, Bayerische Vereinsbank, BMW, Commerzbank, Continental, Daimler-Benz, Degussa, Deutsche Bank, Deutsche Babcock, Deutsche

Lufthansa, Dresdner Bank, Feldmühle Nobel, Henkel, Hoechst, Karstadt, Kaufhof, Linde, MAN, Mannesmann, Nixdorf, RWE, Schering, Siemens, Thyssen, Veba, Viag und Volkswagen.

Einige dieser Unternehmen sind der heutigen Börsengeneration zum Teil gar nicht mehr bekannt. Von der Startbesetzung sind heute nur noch 15 Unternehmen mit dabei, wobei über die Hälfte der DAX-Veränderungen durch Zusammenschlüsse und Übernahmen mit teilweise neuen Namen herrührt. Mit der Mehrheitsübernahme von DAX-Konzernen durch ausländische Gesellschaften ist das Ausscheiden der ehemals deutschen Gesellschaft aus dem DAX verbunden (Mannesmann/Vodafone, Hypovereinsbank/Unicredit etc.).

Auch die Entwicklung der beiden DAX-Geschwister ist logischerweise unterschiedlich verlaufen. Seit dem Start der DAX-Kursberechnung legte der Performance-Index mit rund 1190 Prozent zu. Der Kursindex, bei dem Ausschüttungen nicht angerechnet werden, erreichte aber auch ein sattes Plus von 495 Prozent. So konnten Anleger mit den Blue Chips einschließlich der ausgeschütteten Dividenden 8,92 Prozent p. a. verdienen. Mit dem Kursindex wären es aber auch 6,14 Prozent p. a. gewesen. Damit können Sparbuch, Tages- und Festgeld nicht mithalten.

Der DAX als Grundlage für weitere Anlagen

Die DAX-Familie ist natürlich viel größer – wir berichteten bereits darüber. Der DAX und andere Indizes aus dem DAX-Imperium bilden die Basis für Fonds, Zertifikate, Derivate etc.

Mit dem Entstehen der ETFs können Anleger jetzt direkt auf den DAX setzen und an der Kursentwicklung teilhaben. Aber auch Anleger, die sich eine weitere Streuung der Anlagen wünschen als die 30 Blue Chips des DAX, werden in der Hauptsache auf Werte aus der DAX-Gemeinschaft in ihren Fonds stoßen, wie zum Beispiel M-DAX, Tech-DAX, S-DAX etc.Der DAX wird für das Management deutscher Fonds außerhalb des ETF-Bereichs immer eine Benchmark bleiben, die es zu schlagen gilt. Für Fondsanleger ist es aus Kosten- und Renditegründen wichtig, beim Kauf eines in Deutschland anlegenden gemanagten Fonds den DAX als Entscheidungskriterium mit heranzuziehen.

In diesem Sinne, auf die nächsten erfolgreichen 30 Jahre!!!weitere Flüstereien

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