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Neu Studie über das Sparen bei der Generationen Y und Z

Sie kamen ab dem Jahr 1992 auf die Welt: Es sind die letzten Jahrgänge der Generation Y und die ersten der Generation Z. Die Studie des Versorgungswerks MetallRente mit dem Titel „Jugend, Vorsorge, Finanzen 2019“ wurde von der Hertie School of Governance durchgeführt.

Es ging um die Vorstellungen der heute 17- bis 27-jährigen über ihr Leben, die Gesellschaft und das Arbeitsleben. Deutlich wurde: Jeder zweite junge Erwachsene lebt bewusst in der Gegenwart. Deshalb wird zwar gespart, aber eher nicht für das Alter.

Sie möchten eine „automatische Sparregel“

Klare Regelungen für ihre Altersvorsorge. Sie haben eine realistische Einschätzung zur Rente: Es gibt die Vermutung, dass das Arbeitsleben über das 67. Lebensjahr hinausgehen wird. Ihnen ist bewusst, dass die gesetzliche Rente für den Altersruhestand nicht ausreicht. Bis jetzt konnte sich das Gros der jungen Leute nicht selbst zu einer privaten Altersvorsorge motivieren: Das hohe Alter liegt noch in weiter Ferne. Deshalb wünschen sich die Jugendlichen einen Anstoß von außen, in Form eines „Automatismus“.

Höhere finanzielle Kompetenz gewünscht

Die junge Generation hat ein Bedürfnis nach mehr persönlicher Kompetenz in finanziellen Angelegenheiten. 87 % würden Altersvorsorge als Teil des Schulunterrichts begrüßen. Finanzielle Bildung wird bisher nicht ausreichend vermittelt. Wer nicht vom Elternhaus den geschickten Umgang mit Geld lernt, fällt in diesem Bereich zurück.

Menschen zwischen 17 und 27 wünschen sich mehr Informationen zur Altersvorsorge sowie höhere Transparenz und moderne Kommunikation. Die Studie brachte zutage, dass Interesse an einem kollektiven Altersvorsorgesystem besteht. Individuelle Lösungen finden hingegen weniger Zuspruch.

Wird überhaupt gespart?

85 % der Befragten sparen. Hier hat sich nicht viel geändert, denn 2010 waren es 84 %. Die Frage ist jedoch, für welches Sparziel?

2019 sparen 56 % der Sparer explizit für das Alter. 2010 taten dies noch 66 %.

Die Sparquote für Altersvorsorge der 2019 bereits voll berufstätigen jungen Erwachsenen beträgt 62 %. Die Quote betrug 2010 76 %.

Gespart wird eher kurzfristig. 70 % gaben an, ihr gesamtes Geld zum Leben zu brauchen. Freizeit ist von großer Bedeutung und kostenintensiv. Der Anteil jener, die viel Arbeit und wenig Freizeit in ihrer persönlichen Zukunft sehen, ist gesunken: von 76 % im Jahr 2010 auf 68 % im Jahr 2019.

Weniger als die Hälfte betreibt gezielt Altersvorsorge

Noch nicht einmal ein Drittel der im Jahr 2019 Befragten (29 %) gab an, sich mit Altersvorsorge auszukennen. Im Jahr 2010 waren es noch 55 % der jungen Generation mit gezielter Altersvorsorge. Neun Jahre später sind es nur 48 %. Davon legen 32 % das Geld regelmäßig beiseite. 2010 waren es noch 39 %.

Riester-Verträge sind von gestern: Von denjenigen, die für das Alter sparen, „riestern“ 31 %. Zum Vergleich: 2010 waren es 50 %. Zu den Auslaufmodellen gehören auch Bausparverträge: 2019 setzen 42 % auf ein Bausparmodell. 2010 waren es 58 %. Zuspruch hingegen findet die betriebliche Altersvorsorge (bAV): Von 31 % im Jahr 2010 stieg der Anteil der jungen Leute auf 38 % im Jahr 2019. Dies mag auch an einer 2018 in Kraft getretenen gesetzlichen Regelung liegen.

Mangelndes Vertrauen in Altersvorsorgeprodukte am freien Markt

40 % vertrauen Altersvorsorgeangeboten von Unternehmen, 41 % Versorgungswerken von Tarifpartnern. 58 % schenken ihr Vertrauen der gesetzlichen Rentenversicherung.

2019 sind es 84 % der befragten jungen Leute, die generell dem Staat die gute Altersvorsorge zutrauen. 2010 waren es 74 %. Voraussetzung sei jedoch ein ernsthaftes Bemühen seitens der Politik.

Von denjenigen Sparern, die heute noch nicht für ihr Alter vorsorgen, sehen 56 % den Staat in der Verantwortung. 2010 waren es 42 %. 86 % sind aber überzeugt, dass ohne eine Vorsorgeleistung immer mehr Menschen in Altersarmut geraten werden.

Optimistischer Blick in die Zukunft

Die Generation, die in Frieden, Freiheit und Wohlstand aufgewachsen ist, blickt mehrheitlich optimistisch in das Morgen: 91 % schätzen ihre persönliche Zukunft positiv ein. 50 % bejahen die Entwicklung in Deutschland.

Nur 23 % befürchten, in den nächsten zehn bis fünfzehn Jahren arbeitslos zu werden.

Für die Rente sehen sie eine Lösung: 66 % akzeptieren Schwankungen in der Altersvorsorgeleistung, wenn mit einer insgesamt höheren Rente gerechnet werden darf.

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