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Neues vom Clubfonds: HBM Healthcare Investments

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Lange nichts gehört und gelesen von unserem Schweizer Depotwert HBM Healthcare Investments.

HBM Healthcare Investments AG ist eine in der Schweiz ansässige Risikokapitalgesellschaft, die in aufstrebende Unternehmen investiert. Hauptsächlich aus den Bereichen Biotechnologie und Humanmedizin, Diagnostik sowie Medizintechnik. Das Unternehmen konzentriert sich auf nicht kotierte Unternehmen, wobei zwei Drittel des Vermögens in private Unternehmen mit hohem Wertschöpfungspotenzial investiert werden. Als Holdinggesellschaft ist es am Erwerb, der Veräußerung und der Verwaltung eines diversifizierten Portfolios beteiligt sowie an der Finanzierung und Unterstützung der Portfoliounternehmen als wichtiger Partner. Sie konzentriert sich auf Unternehmen mit Produkten, die sich entweder in einem fortgeschrittenen Entwicklungsstadium befinden oder bereits auf dem Markt erhältlich sind. Die Hauptinvestitionsgebiete sind Westeuropa und die Vereinigten Staaten. Das Portfolio des Unternehmens umfasst etwa 25 Unternehmen. Zum 31. März 2012 hatte das Unternehmen sechs hundertprozentige Tochtergesellschaften, darunter drei Tochtergesellschaften auf den Cayman Islands, zwei Tochtergesellschaften auf Barbados und eine Tochtergesellschaft in den Vereinigten Staaten.

Gegründet wurde die Beteiligungsgesellschaft im Jahre 2001 von Henri B. Meier als HBM Bioventures AG. Heute steht das an der Schweizer Börse (SIX = Swiss Exchange) gelistete Unternehmen unter der Führung von Hans-Peter Hasler, Vorsitzender des Verwaltungsrates.

HBM Healthcare Investments investiert in private und börsennotierte US-amerikanische, europäische und chinesische sowie indische Unternehmen, und neuerdings auch in Lateinamerika. Wir haben es also mit einer Beteiligungsgesellschaft zu tun, ähnlich wie Berkshire Hathaway, eben nur speziell auf medizinischem Gebiet.

Und wie laufen nun die Geschäfte?

HBM Healthcare Investments hat im jüngsten Jahresviertel einen Gewinn von 22,78 CHF je Aktie erwirtschaftet. Im Vorjahresviertel waren es 1,21 CHF je Aktie.

Für das letzte Jahr wurde ein Verlust je Aktie in Höhe von 0,160 CHF vermeldet. Im Vorjahr wurden -21,030 CHF erwirtschaftet.

Für das abgelaufene Gesamtjahr hatten Analysten allerdings einen Verlust je Aktie von 10,350 CHF und einen Umsatz von -42,40 Millionen CHF in Aussicht gestellt.

Wir sehen also an den paar Zahlen, so ganz rund läuft es zahlenmäßig für unseren Depotwert im Augenblich nicht.

Über die letzten fünf Jahre allerdings zeigten der innere Wert der Aktie (NAV) und der Aktienkurs eine attraktive Wertentwicklung. Die Ausschüttungsrendite lag im gleichen Zeitraum bei 3,0 bis 3,5 Prozent.
Für das laufende Geschäftsjahr 2024 wird ein Gewinn je Aktie von 7,47 Euro und für 2025 von 15,78 Euro erwartet. Das würde dann ein erwartetes KGV von 27,69 bzw. 13,11 bedeuten. Für 2023 lag auf Grund des ausgewiesenen Verlustes kein KGV vor.

Die aktuelle Marktkapitalisierung der 6,91 Millionen Aktien wird aktuell mit 1,42 Milliarden Euro ausgewiesen.

Das Portfolio der börsenkotierten Unternehmen leistete mit einem Wertzuwachs von insgesamt CHF 69 Millionen bzw. 3,9 Prozent den größten positiven Ergebnisbeitrag. Dies ungeachtet negativer Währungseinflüsse in Höhe von CHF –32 Millionen, heißt es im Geschäftsbericht des Schweizer Unternehmens.

Außerdem entnehmen wir dem Geschäftsbericht, dass die Schweizer Gesellschaft eine unveränderte Dividende von CHF 7,50 für das abgelaufene Geschäftsjahr gezahlt haben.

Im Rahmen des laufenden, von der Generalversammlung im Juni 2022 genehmigten Aktienrückkaufprogramms, wurden im Berichtsjahr über die 2. Handelslinie rund 89 000 eigene Aktien im Betrag von CHF 15,6 Millionen erworben. Dies entspricht einem Anteil von 1.3 Prozent der ausstehenden Aktien.

Die ehemals privaten Unternehmen belasteten das Ergebnis mit CHF –44 Millionen. Positive Ergebnisbeiträge leisteten Y-mAbs Therapeutics (CHF 33 Millionen), Longboard Pharmaceuticals (CHF 19 Millionen) und Ambrx Pharmaceuticals (CHF 10 Millionen) – Letztere aufgrund der Übernahme durch einen weiteren NDAC-Clubfondswert, Johnson & Johnson, für zwei Milliarden Dollar.

Das private Portfolio wurde im Berichtsjahr selektiv mit zwei neuen Beteiligungen ergänzt. Dem US-Unternehmen Alumis wurde eine Investition von 5 Millionen Dollar zugesagt, wovon 2,5 Millionen bereits einbezahlt wurden. Alumis entwickelt orale Therapien zur Behandlung von Immundefekten. Zudem investierte HBM Healthcare vier Millionen Dollar in ADARx Pharmaceuticals. Das in San Diego ansässige Unternehmen entwickelt eine vielversprechende siRNA-Plattform.

Swixx BioPharma, die größte Beteiligung im Private-Equity-Portfolio der HBM Healthcare Investments, gab am 22.05.2024 mit der Unterzeichnung einer Vereinbarung zur Übernahme der Laboratorios Biopas Gruppe seine strategische Expansion nach Lateinamerika bekannt. Mit einem Umsatz von 220 Millionen Dollar, über 300 Mitarbeitern und einem therapeutischen Fokus auf Neurologie, Onkologie, Gastroenterologie und seltene Krankheiten ist Biopas eines der führenden unabhängigen Marketing- und Vertriebsunternehmen für internationale biopharmazeutische Unternehmen in Lateinamerika. Biopas hat seinen operativen Hauptsitz in Bogota, Kolumbien und ist in 20 Ländern vertreten, darunter in den fünf größten Märkten Lateinamerikas: Argentinien, Brasilien, Chile, Kolumbien und Mexiko.
Wir sehen also, unser NDAC-Clubfondswert befindet sich auf einem erfolgversprechenden Weg.