Infineon – Kauf für unseren Clubfonds NDACinvest

Wir kaufen Infineon – Neu im Megatrend  Neue Technologien! 

Infineon – Eine Investition für die Zukunft

Wir hatten darüber berichtet, dass der Kauf von Infineon-Aktien eine Investition in die Zukunft ist. Aber das bestimmte Produkte schon während der Corona-Krise einen steigenden Absatz aufweisen, ist ein weiteres Argument für den Kauf.

Dass Halbleiterchips in einer Vielzahl von Geräten erst das Funktionieren derselben ermöglicht, dürfte jedem bekannt sein.

Wir kennen es aus dem eigenen Haushalt, der IT, den großen Industrieanlagen etc.

Bewusst wird es uns auch, wenn wir jeden Tag die Bilder aus den Krankenhäusern weltweit sehen. Die Beatmungsgeräte arbeiten mit Halbleitern, wahrscheinlich auch mit solchen der Infineon AG mit Sitz in Neubiberg im Landkreis München. 

Während andere Unternehmen sich auf immer mehr Kurzarbeit einstellen oder Arbeitnehmer entlassen, kann das Unternehmen einen Großauftrag an Land ziehen.

Bei dem Großauftrag zur Lieferung von Teilen für Beatmungsgeräte geht es um 38 Millionen Leistungshalbleiter zur Steuerung von Elektromotoren, die in den nächsten drei bis sechs Monaten geliefert werden sollen. Das Volumen liegt dem Vernehmen nach im mittleren zweistelligen Millionenbereich.

„Wir erleben derzeit eine Hinwendung hin zu medizintechnischen Geräten”, ließ sich Infineon-Vorstandsmitglied Helmut Gassel zitieren. „Zahlreiche Hersteller erweitern oder verändern ihren Produktfokus und fragen bei uns die notwendigen Komponenten an, um schnell der besonderen Nachfrage nachzukommen.”

Infineon – Weltmarktführer bei Leistungshalbleitern

Der Name Infineon setzt sich aus infinity (englisch für Grenzenlosigkeit) und aeon (griechisch für Leben, Ewigkeit, Unendlichkeit) zusammen.

Infineon bietet Halbleiter – und Systemlösungen mit Schwerpunkt auf den Themen Energieeffizienz, Mobilität und Sicherheit. Das Unternehmen gliedert sich in die Geschäftsbereiche Automotive, Industrial Power Control, Power Management & Multimarket sowie Digital Security Solutions.

Das 1999 aus der Halbleitersparte des Siemens- Konzern hervorgegangene Unternehmen beschäftigt rund 41.400 Mitarbeiter und sieht sich als Weltmarktführer bei Leistungshalbleitern.

Dem Geschäftsbericht für 2019 (das Geschäftsjahr läuft vom 01.10. bis 30.09.) zufolge wurden 8,029 Milliarden Euro in allen Segmenten erwirtschaftet. Das entspricht einer Steigerung von 6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Konzernüberschuss (EBIT) wird mit 1,119 Milliarden ausgewiesen Die Dividende beträgt für das abgelaufene Geschäftsjahr 0,27 Euro/Aktie, was einer Rendite 1,63 Prozent entspricht.

Prognosen für 2020 gekippt

Das Jahr 2019 war für Infineon schon mit Problemen behaftet. Die Halbleiterindustrie ist sehr von der Konjunktur abhängig. Auch wenn das die Börsen sehr lange ausblendeten, gab es im vergangenen Jahr eine Konjunktureintrübung und Deutschlands Wirtschaft schlitterte beinahe in eine Rezession. Und natürlich merkt das auch das Management von Infineon als erstes und machte bereits frühzeitig auf die Konjunkturprobleme aufmerksam.

Und dann kam die Corona- Krise zu Beginn des Jahres, deren wirtschaftliche  Auswirkungen bis jetzt noch nicht einmal ansatzweise in allen Unternehmen abgeschätzt werden können, auch nicht von Infineon.

Obwohl es, wie wir eingangs schrieben, es auch Geschäftsfelder von Infineon gibt, die sich in den aktuellen Marktturbulenzen vergleichsweise gut halten. Insgesamt leidet der Konzern aber unter den Auswirkungen der Corona-Pandemie, ebenso wie die Mehrheit der Unternehmen weltweit.

Der Chiphersteller hat in der vergangenen Woche daher seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr zurückgezogen. Die konkreten negativen Effekte sind aktuell nicht verlässlich zu quantifizieren, heißt es in der Mitteilung des Konzerns. Langfristige Wachstumstreiber wie Elektromobilität, Internet der Dinge oder Erneuerbare Energien bleiben aber intakt.

Der Chart – Ausdruck der hohen Volatilität

Wer seine Nerven schonen will, schaut sich den Chartverlauf besser nicht an, denn die Infineon-Aktie zeigte sich in der abgelaufenen Woche besonders volatil. Kein Wunder, Aktien aus der Chipbranche gelten in der Regel als sehr schwankungsanfällig. In Phasen rascher und hoher Kursverluste trennen sich Anleger bevorzugt von solchen volatilen Titeln, um die Risiken im Portfolio zu minimieren. Das 52- Wochen- Hoch betrug 23,06 Euro (14.02.20), der entsprechende Tiefpunkt wurde mit 10,16 Euro markiert (19.03 .20), ist noch gar nicht so lange her. Aber es muss auch gesagt werden, entsprechend hoch fallen dann die Kursgewinne in Phasen der Erholung aus, und genauso wird es bei der Infineon- Aktie werden.

Fazit

Wir haben das Wertpapier für unseren Fonds erworben, weil sie erstens ein großes Wachstumspotential aufweist. Es werden immer wieder neue und leistungsfähigere Chips in Zukunft benötigt. Zweitens ist der DAX-Wert sehr weit, mehr als 50 Prozent vom Höchstwert, zurückgekommen. ob sie den Boden bereits gefunden hat, wissen wir auch nicht. Damit hat sie ein starkes Aufwärtspotential, wenn die Konjunktur wieder anspringt.

Durch den Großauftrag könnte eine Erholung des Wertpapiers einsetzen, noch dazu, wenn weitere Bestellungen im Zuge der Corona-Pandemie erfolgen.

Für das Jahr 2021 erwarten wir optimistisch einen Aufschwung zu neuen Höchstwerten.

 

 

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