Neu im NDACInvest Aktienfonds – TEVA

Teva wurde 1901 gegründet und gehört zu den zehn führenden Pharmazieunternehmen in der Welt. Der Sitz des Unternehmens ist in Israel, die deutsche Zentrale befindet sich in Ulm. Teva ist in über 60 Ländern aktiv und beschäftigt rund 57.000 Mitarbeiter. Davon sind mehr als 3.000 Mitarbeiter in Deutschland angesiedelt.

Ein neuer Wert im NDACInvest Aktienfonds – TEVA

Teva betreibt 21 Anlagen zur Herstellung von Wirkstoffen und verfügt über 73 Anlagen für die Produktion. Die Produkte werden in über 120 Ländern verkauft. In 40 Märkten gehört Teva zu den Top 3 Unternehmen.

Gelistet ist Teva an der Börse von Tel Aviv im TA-100 Index. Bereits 1951 ging Teva als eines der ersten Pharmaunternehmen überhaupt an die Börse. Über 50 Prozent der Erlöse werden in den USA erzielt. Gute 60 Prozent auf den Verkauf von Generika, die restlichen verteilen sich auf OTC-Produkte und Spezialpräparate.

Die Aktie Teva

Analysten bescheinigen der Teva Aktie überdurchschnittliche Kurschancen. Aufwärtspotenzial ist vorhanden, zumal der Wert auf dem aktuellen Kursniveau günstig bewertet zu sein scheint. Der Einstieg in einen global aufgestellten Big Player im Bereich Pharma ist relativ günstig nach den Kursrückgängen in den letzten Jahren. Die Integration von Actavis bietet Synergieeffekte an, mit denen Kosten weiter gesenkt werden können. Außerdem kommen in 2017 einige neue Produkte auf den Markt. Wenn bei der Umsetzung der strategischen Ziele Tatkraft bewiesen wird, sind positive Überraschungen möglich. Im wichtigen Generikageschäft plant das Management Zuwächse im mittleren einstelligen Prozentbereich.

Zu berücksichtigen sind dabei Effekte wie zunehmender Preisdruck im Vertrieb von Generika und Ermittlungen durch das US-Justizministerium wegen Bestechungsvorwürfen. Die Risiken sind bekannt, es gibt bei dem Unternehmen kaum noch unbekannte Einflussfaktoren auf die künftige Kursperformance. Nicht zuletzt sorgen Gerüchte über eine mögliche Aufspaltung des Konzerns für Kursfantasie.

Stark im Markt für Generika

Das Geschäftsmodell von Teva ist stark auf die Herstellung von Generika ausgerichtet. Der Arzneimittelhersteller gehört zu den global führenden Anbietern von Generika. Dabei hat er sich auf die Fachbereiche Onkologie, Pneumologie, Schmerz und Neurologie spezialisiert. Der Markt für Nachahmer-Medikamente gilt als stark umkämpft. So sind unter einem Dach Generika Originalpräparate genauso wie Nachahmer-medikamente vereint. Für das moderne Gesundheitswesen wird beides benötigt. Daher geht Teva diesen Weg.

Unter anderem gehört die in Deutschland bekannte Firma Ratiopharm zum israelischen Pharmagiganten. Diese vertreibt über 1.000 verschreibungspflichtige Medikamente. Die Produktpalette bietet eine breite Auswahl für Indikationen von Allergie bis zu Zahnschmerzen. Führend sind die Unternehmen im europäischen Generikamarkt. Zudem ist Teva Marktführer im deutschen Multiple-Sklerose-Markt. Copaxone ist ein sehr bekanntes Medikament, welches hilft die Krankheitsschübe bei multipler Sklerose zu vermindern. Mit Azilect gibt es von Teva ein weiteres wichtiges Originalmedikament zur Behandlung von Parkinson Patienten.

Wachstum durch Übernahmen

Teva wächst schneller als seine Wettbewerber und baut seine Marktposition durch Übernahmen weiter aus. Zuletzt wurde das Pharmaunternehmen Actavis gekauft. 40,5 Milliarden Dollar kostete der Deal. Bekannt ist Allergen in erster Linie für sein Faltenmittel Botox. Durch die Übernahme sollen weitere Synergien gehebelt werden. Im vierten Quartal 2016 hat Teva von der Übernahme gut profitiert und seine Umsätze gesteigert. Die Israelis haben eine Akquisitionsmaschine geschaffen. Der Aufstieg von der kleinen Drogerie zum börsennotierten Riesen lief zu einem großen Teil über Akquisitionen. Steigende Gewinne und ein höherer Börsenwert war die Folge jeder Übernahme bei Teva. 2009 wurde beispielsweise der Wettbewerber Barr übernommen, der ebenfalls um die Spitze des Generikamarktes mitspielte. Drei Jahre zuvor war es das US-Pharmaunternehmen Ivax, welches von Teva geschluckt wurde.

Für 2017 wird ein Umsatz von etwa 24 Milliarden US-Dollar angepeilt. Der Gewinn pro Aktie soll zwischen 4,90 und 5,30 Dollar liegen. Auf strategischer Seite soll der Ausstieg aus unprofitablen Geschäftsfeldern vorangetrieben werden.

Millionen werden in Deutschland investiert

Ein Baustein für die Zukunft des Konzerns wird in Ulm bei ratiopharm gelegt. An dem Standort wird eine moderne Biotechanlage geplant. Das Gelände für den Gebäudekomplex mit Labor und Produktionsanlage ist bereits gefunden und leer geräumt. 2020 sollen die ersten Produkte aus der Anlage vermarktet werden. Teva nimmt dafür einen höheren dreistelligen Millionenbetrag in die Hand. Für das Unternehmen ist es weltweit die größte Einzelinvestition, die bislang getätigt wurde. Der Standort Ulm wird für biotechnologische Produktion innerhalb des Teva Konzerns eine zentrale Rolle spielen. Bereits heute wird in Ulm an den Arzneimitteln der Zukunft geforscht. Im Global Technology Center forschen Experten zukunftsträchtige Technologien auf eine mögliche Anwendung für die Herstellung neuer Arzneimittel.

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