Hugo Boss im Aktienfonds

Hugo Boss Aktien im Aktienfonds

Hugo Boss – vom Berufbekleidungs-Hersteller zur Weltmarke für Bekleidungen

Der deutsche Hersteller von Damen- und Herrenmode Hugo Boss AG hat seinen Geschäftssitz in der baden-württembergischen Kleinstadt Metzingen. Hugo Ferdinand Boss hatte das Unternehmen Mitte der 1920er Jahre in Metzingen gegründet, und zwar zunächst zur Herstellung von Berufskleidung. Zu Beginn der 1950er Jahre wurde die Produktion auf Herrenanzüge erweitert. Das war der Beginn hin zu einem Modeunternehmen, wie Hugo Boss mittlerweile seit Jahrzehnten bekannt ist. Heutzutage, Mitte der 2010er Jahre, ist der Modeausstatter mit seinen verschiedenen Marken in der Damen- und der Herrenmode sowie mit Düften, Deodorants, Cremen, Duschgels und Accessoires buchstäblich weltweit bekannt. Unter der Dachmarke Hugo Boss sind für Damen- und Herrenmode mehrere Marken angesiedelt. Zu den namhaften unter ihnen gehören Boss als Business- und Abendkleidung, Boss Orange für Freizeit & Sport, oder Boss Green für Sport & Golf. Die Boss Kinderkollektion sowie eine neue Boss-Home-Kollektion ergänzen das modische Bekleidungsangebot für die verschiedenen Lebensalter und Lebenslagen.

Wachstumsziele bis zum Jahr 2020

Unter der Headline einer fortschreitenden Digitalisierung des Geschäftsmodells hat die Hugo Boss AG unter der Leitung ihres Vorstandsvorsitzenden und CEO Mark Alexander Langer die folgenden vier Ziele definiert:

  • Aufwertung der Kernmarke Boss
  • Ausschöpfen der Potentiale bei Womenswear, Schuhen und Accessoires
  • Aufbau von Omni-Channel-Aktivitäten für das Wachstum des eigenen Online- und Offline-Einzelhandels
  • Ausschöpfen von Wachstumspotentialen in unterrepräsentierten Märkten

Mit der Eröffnung neuer Filialen sowie mit innovativen Shop-in-Shop-Lösungen soll der Anteil von Damenmode bis zum Jahrzehntwechsel auf 15%plus des Gesamtumsatzes gesteigert werden. Um dieses ambitionierte Ziel zu erreichen, wird vermehrt auf die New Yorker Fashion Week nebst der anschließenden Medienresonanz gesetzt.

Die Aktien von Hugo Boss – Börsennotierung im MDAX

Der Modeschöpfer, wie das Unternehmen Hugo Boss gern genannt wird, produziert seine Ware selbst und vertreibt sie im eigenen stationären Einzelhandel sowie im Internet. Seit Ende der 1990er Jahre ist die Boss-Aktie im MDAX, dem Mid-Cap-Deutschen Aktienindex notiert. Der MDAX wurde Mitte der 1990er Jahre als deutscher Aktienindex unter den Prime Standards eingeführt. In diesem zweitbedeutendsten Aktienindex sind 50 börsenorientierte Unternehmen gelistet. Zu ihnen gehören beispielsweise die Airbus Group, der Ticketvertreiber Eventim, der Chemiespezialist Evonik, die Talanx Versicherungen, Südzucker oder Zalando. Der konzerneigene Umsatz trägt zurzeit mit 60% zum Gesamtergebnis bei; auf den Großhandel entfallen 38%, und auf Lizenzen die restlichen 2%. Hugo Boss hat sein Vertriebsgebiet in die Regionen Amerika, Asien/Pazifik sowie Europa aufgeteilt. Weltweit sind rund 14.000 Mitarbeiter mit einem Durchschnittsalter von 35 Jahren beschäftigt, bei einem weiblichen Anteil von knapp 60%.

Hugo Boss Aktie stabil mit positiver Vola

Nach mehrfachem Auf und Ab im abgelaufenen Jahr 2016 hat sich die Aktie seit dem Jahreswechsel gefangen und stabilisiert. Sie gehört mittlerweile zum festen Bestandteil im NDACInvest-Depot. Dass knapp 90 Prozent der Hugo Boss-Aktien im Streubesitz sind, macht die Aktien- und Depotverwaltung umso attraktiver. Bei einer Marktkapitalisierung von rund 4,6 Mrd. Euro hat das Unternehmen 70,4 Mio. Aktien ausgegeben. Nach vorsichtiger Schätzung des Vorstandes wird die 2016er Dividende spürbar unter der des Vorjahres mit 3,59 Euro je Aktie liegen. Bis zum Ende des Jahrzehnts wird eine Dividendensteigerung auf das annähernde 2015er Niveau erwartet. Die Dividendenstufen werden ab 2016 mit 2,55 Euro und dann mit 2,72, 2,91 sowie 3,33 Euro angegeben. Aktuelle Fundamentalanalysen zeigen für alle Bereiche ein deutliches Hoch, farblich ausgedrückt ein sattes Grün. Der mittelfristige Markttrend wird, spätestens seit Ende Januar 2017, als aufstrebend bezeichnet.
Der Mix aus eigener Kernkompetenz mit Damen- und Herrenmode sowie aus Accessoire-Kollektionen für Business, Freizeit und Events in Lizenz, bis hin zu Brillen, Schuhen oder Lederwaren, stabilisiert und festigt den Umsatz im gesamten Konzern. Die weltweite Vertriebsstrategie basiert auf den beiden Säulen Distribution über Monomarkengeschäfte sowie gehobener Einzelhandel. Der Kunde hat die Gewissheit: Wo Hugo Boss draufsteht, da ist auch Hugo Boss drin.
Die 2017er Hauptversammlung ist auf Dienstag, den 23. Mai terminiert. Spätestens dann erfahren die Anteilseigner von Hugo Boss, mit welcher aktuellen Dividende sie rechnen können.

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