Facebook rüstet sich für Änderungen in der Arbeitswelt

Die Arbeitswelt steht vor tiefgreifenden Veränderungsprozessen. Die Digitalisierung hat darauf einen sehr großen Einfluss. Durch sie fallen Arbeitsplätze weg, an anderer Stelle entstehen neue Jobs. Unternehmen brauchen klare Strategien, um sich für die Zukunft und den Wandel erfolgreich auszurichten. Die weltweit größte Social Media Plattform Facebook will in die Arbeitswelt eindringen und den Wandel begleiten. Eine neue Anwendung namens Workplace soll ein soziales Netzwerk für Unternehmen werden, welches interne Email-Programme und das firmeneigene Intranet überflüssig macht. Wie von Facebook gewohnt, können sich Angestellte eines Unternehmens über Workplace Emails schreiben, sich in Gruppen austauschen sowie chatten und Präsentationen erstellen.

Facebook startet Workplace

Nach dem weltweiten Siegeszug der Social Media Plattform, will Facebook nun die Arbeitswelt umkrempeln. Mit einer neuen Anwendung namens Workplace sollen aus Facebook bekannte Elemente wie Chat, Gruppen und Videoübertragungen in den Arbeitsalltag getragen werden. Die Anwendung vernetzt Mitarbeiter in Unternehmen besser und erleichtert die Zusammenarbeit untereinander. Nach langer Testphase erfolgt der offizielle Start von Workplace. Vorteilhaft ist die Tatsache, dass viele Mitarbeiter Facebook bereits aus dem privaten Bereich kennen und mit den Funktionen gut vertraut sind. Über 1,6 Milliarden Menschen nutzen die größte Online Community bereits. Deswegen wurde das Seitenlayout von Workplace ähnlich dem Onlinenetzwerk von Facebook aufgebaut. Die Anwendung soll einfach und intuitiv nutzbar sein. Auch die Ansichten und die Bedienung der App ähneln Facebook stark. Sozusagen ein Social Intranet by Facebook. Die für Facebook typische Farbe Blau wurde durch einen Grauton ersetzt. Wie in der privaten Versionen gibt es zwei Apps für den Arbeitsplatz: einmal die eigentliche Version und dann den Messenger. Eine Verknüpfung des privaten Profils bei Facebook mit Workplace ist nicht möglich. Auch einen gemeinsamen Messenger oder Newsfeed sucht man vergebens. Beide Anwendungen sind strikt voneinander getrennt. Unter anderem soll damit die Privatsphäre der Mitarbeiter geschützt werden. Die Verwaltung der Accounts läuft über die jeweiligen Unternehmen. Nicht jeder Mitarbeiter kann sich einfach so mit einem Profil registrieren. Sie werden vom Unternehmen angelegt und dann als Einladung an die Belegschaft verschickt. Es ist ebenfalls möglich Mitarbeiter ihren Vorgesetzten und Teams zuzuordnen, um die interne Struktur abzubilden.

Eine neue Art der Kommunikation

Die interne Kommunikation ist in vielen Unternehmen ein wichtiges Thema, welches stetig im Fokus ist und um das man sich kümmern muss. Dazu kommen immer mehr die Herausforderungen der zunehmenden Digitalisierung. Mit dem Einsatz von Workplace können Firmen die Flut an internen Emails verringern. Außerdem werden mit dem Dienst verschiedene Elemente der Kommunikation gebündelt. Die Kommunikation innerhalb der Belegschaft wird vermehrt über Chats geführt. Dabei hat jeder Nutzer seinen eigenen Chat, den er über den Messenger aufrufen kann. Die verfügbaren Funktionen sind aus Facebook bekannt. Dazu gehören neben dem Chat, Videoanrufe, Telefonate und ein Newsfeed. Selbstverständlich sollen alle Funktionen auch auf mobilen Endgeräten uneingeschränkt zur Verfügung stehen. Informationen können über Workplace schnell geteilt werden. Auch die Live-Kommunikation wird erleichtert, gerade wenn ein Unternehmen seine Belegschaft an mehreren Standorten sitzen hat. Ebenfalls hilft der neue Dienst den Mitarbeitern, die nicht im Büro am Schreibtisch sitzen, sondern viel unterwegs sind. Das Produkt wurde so konzipiert, dass es die zunehmende Mobilität im Arbeitsleben unterstützt.

Facebook dringt in den B2B Markt ein

Facebook selber nutzt im Unternehmen Workplace zur Kommunikation. Auch in anderen Firmen wurde die Anwendung vor der Einführung getestet. Geeignet ist Workplace für Unternehmen aller Größen. Das Kollaborations-Tool Workplace soll es demnächst auch in einer kostenlosen Version geben. Das Unternehmen aus Kalifornien tritt damit in den B2B Markt ein. Es konkurriert mit Anwendungen wie Slack und Microsoft Teams. Der neu entstandene Markt wird bereits hart umkämpft. Immerhin wächst der Markt- in den nächsten Jahren wird nach Schätzungen der Umsatz mit sozialen Netzwerken in Unternehmen auf 3,5 Milliarden Dollar pro Jahr ansteigen. Mark Zuckerberg will mit seinem Team ein großes Stück von dem Kuchen haben. Die Chancen dafür stehen gut. Schließlich kennt Zuckerberg das Nutzerverhalten in sozialen Medien wie kaum ein anderer. Und die Einarbeitung für Mitarbeiter in Workplace wird erleichtert durch den hohen Nutzungsgrad von Facebook. Die Benutzeroberfläche wirkt vielen vertraut und lässt sich einfach bedienen. An die Stelle einer Finanzierung über Werbung tritt bei Workplace eine monatliche Gebühr, die Unternehmen für die Nutzung zahlen. Diese ist abhängig von der Zahl der aktiven Nutzer. Facebook betont ausdrücklich, dass alle verwendeten Daten dem Unternehmen gehören.

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