Apple wieder stark im 2. Quartal

Die Firma Apple hat am 2. Mai 2017 die Resultate für das zweite Quartal, das am 1. April 2017 endete, vorgestellt. Danach wurde ein Umsatz von 52,9 Milliarden US-Dollar erzielt. Im Quartal davor betrug der Umsatz circa 51 Milliarden US-Dollar. Der Anteil am Umsatz, der sich nicht auf die Vereinigten Staaten bezieht, betrug im besagten Quartal 65 Prozent. Das iPhone 7 Plus ist weiterhin stark nachgefragt und trug deutlich zum Umsatzplus bei. Die Reaktion der meisten Kunden auf das iPhone 7 (PRODUCT)RED Special Edition ist durchweg positiv. Der Umsatz für das zweite Quartal war der bisher höchste für ein 13-Wochen-Quartal.

Das Kapitalrückzahlungsprogramm von Apple

Interessant ist das Kapitalrückzahlungsprogramm von Apple. Dieses wurde sogar noch erweitert, so dass für Aktionäre 50 Milliarden US-Dollar locker gemacht wurden. Die Zeitspanne des Programms wurde um vier Quartale verlängert. Apple hat die Absicht, bis März 2019 300 Milliarden US-Dollar zurückzuzahlen. Der Cash-Flow war sehr gut, so dass bereits über 10 Milliarden Dollar an die Aktionäre zurückgezahlt werden konnten, wie Luca Maestri, CFO von Apple sagte. Tim Cook ist übrigens der CEO von Apple. Das Kapitalrückzahlungsprogramm wird zukünftig um 50 Milliarden Dollar aufgestockt. Angekündigt waren ursprünglich 175 Milliarden Dollar, jetzt wurde der Etat auf 210 Milliarden Dollar erhöht. Apple setzt auf den Ausgleich von Aktien auf Nettobasis für Restricted Stock Units.

Erhöhung der Dividende

Der Vorstandsvorsitz hat die Quartalsdividende angehoben. Die Dividende beträgt 0,63 Dollar pro Stammaktie. Sie wurde am 18. Mai 2017 Aktionäre ausgezahlt, die Stammaktien haben. Das Kapitalrückzahlungsprogramm wurde im Jahr 2012 gestartet. Bis zu diesem Jahr hat Apple über 211 Milliarden Dollar an die Anteilseigner gezahlt. Das umschließt auch 151 Milliarden in Aktienrückkäufen. Dabei spielen auch nationale und internationale Schuldenmärkte eine entscheidende Rolle. Das Programm wird ständig geprüft und durchleuchtet, damit keine gravierenden Fehler entstehen können. Am 2. Mai gab es einen Live-Stream des Conference Calls der Quartalsergebnisse Q2/2017, der für zwei Wochen als Webcast verfügbar war.

Für das dritte Quartal im Jahr 2017 wird schätzungsweise ein Umsatz von 44 bis 46 Milliarden US-Dollar erwartet, eine Bruttogewinnspanne von circa 39 %, Aufwendungen von 7 Milliarden US-Dollar, sonstige Erträge von 450 Millionen US-Dollar und ein voraussichtlicher Steuersatz von 26 %.

Aussagen von Apple sind Vorläufig

Apple informiert darüber, dass Aussagen über zukünftige Umsatzzahlen, Einnahmen, Gewinne oder andere Erträge, nur geschätzt sind. Sie enthalten gewisse Risiken und sind ohne Gewähr. In der Realität könnte es dann anders aussehen. Das hängt mit Reaktionen von anderen Wettbewerbern, der Marktanpassung und wirtschaftlichen Faktoren zusammen. Auch die Kaufkraft der Kunden, sowohl privat als auch geschäftlich, die allgemeine Konkurrenz und das Portfolio von Apple selbst spielen eine wichtige Rolle. Das Angebot bestimmt die Nachfrage und Business as usual. Neue Programme, Produkte und Technologien wollen und müssen Schritt für Schritt entwickelt werden. Die Reaktionen die neue Produkte am Markt hervorrufen, müssen gegeneinander abgewogen werden, vor allem in Bezug auf Preise, um die Bruttogewinnspanne von Apple zu maximieren. Außerdem hängt der Gewinn entscheidend davon ab, inwieweit Waren auf Kundenwunsch bestellt werden und daraus resultierende Verpflichtungen des Unternehmens.

Andere Komponenten der wirtschaftlichen Führung eines Unternehmens sind: Dienstleistungen von Drittanbietern, Ressourcenbeschaffung, Qualität und Quantität, internationale Operationen von Apple, geistiges Eigentum von Drittanbietern, die Abhängigkeit von Apple von der Leistung der Verkäufer, Verkaufszahlen, die Inanspruchnahme von Führungskräften, Terrorattacken, die öffentliche Meinung. Andere Faktoren, die die Finanzen betreffen, werden unter anderem in den öffentlichen Berichten von Apple an die SEC diskutiert. Die 10-K Berichte für die einzelnen Quartale von Apple klären zum Beispiel in umfangreichem Maße auf. Das Unternehmen behält sich vor, Aussagen über zukünftige Marktprozesse entsprechend zu aktualisieren und zu verifizieren.Die wichtigsten Produkte von Apple sind iPhone, iPad, Mac, Apple Watch und Apple TV und mit den vier Softwareplattformen – iOS, macOS, watchOS und tvOS werden bahnbrechende Technologien angeboten. Das Unternehmen hat weltweit 100 000 Mitarbeiter. App Store, Apple Music, Apple Pay und iCloud sind neueste Errungenschaften.

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