Das Logo des NDAC
  • Gudesstr. 3- 5 29525 Uelzen
  • 0581 / 973 696 00
  • Mo, Di, Do 9:00 - 13:00 Uhr
    Mo, Do 14:00 - 17:00 Uhr
Gudesstraße 3- 5

29525 Uelzen

0581 / 973 696 00

info@ndac.de

Mo, Di, Do 09 - 13 Uhr
Mo, Do 14 - 17 Uhr

Statoil Aktie im Aktienfonds – mit den Norwegern gewinnen

Statoil – gegründet für die wirtschaftliche Nutzung des Erdöls in der Nordsee

Statoil ASA ist eine norwegische Aktiengesellschaft, in der Landessprache eine Allmennaksjeselskap, mit Firmensitz in der südnorwegischen Hafenstadt Stavenger. Der börsennotierte Gas- und Ölkonzern Statoil wurde im Herbst 2007 durch die Zusammenlegung der beiden damaligen Unternehmen Norsk Hydro und Statoil Hydro ASA gegründet. Die norwegische Regierung ist mit rund zwei Drittel Aktienanteilen der deutliche Mehrheitseigentümer; insofern kann Statoil als ein staatliches Unternehmen bezeichnet werden. Bereits Anfang der 1970er Jahre beschloss das norwegische Parlament die Gründung einer staatlichen Ölgesellschaft, der Den norske stats oljeselskap, in der Kurzfassung Statoil genannt. Ziel und Firmenzweck waren die wirtschaftliche Nutzung der ein Jahrzehnt zuvor entdeckten Erdölvorkommen in der Nordsee.

Öl aus der Nordsee

Direkt nach der Firmengründung begann Statoil mit den Vorbereitungen zur Ölgewinnung

Ende der 1980er Jahre wurden die Aktivitäten von den Norwegern um die Erdgasförderung erweitert. Mit der 2007er Fusion wurde aus den beiden größten norwegischen eine einzige neue, und zwar die mit Abstand größte Ölgesellschaft des Landes. Die neue Statoil sollte sich zukünftig am internationalen Öl- und Erdgasmarkt behaupten können. Die beiden Geschäftsbereiche Öl und Erdgas wurden im Laufe der nächsten Jahrzehnte um Erneuerbare Energien wie Biodiesel, Wasserstoff- und Windkrafttechnologie ergänzt. Heutzutage, Mitte der 2010er Jahre, ist Statoil ein gesundes Unternehmen mit Weltruf und Upstream-, Midstream- sowie Downstreamaktivitäten. In weltweit drei Dutzend Ländern sind rund 23.000 Mitarbeiter beschäftigt. Statoil ist an der Osloer Börse im OBX als dem landesweit wichtigsten Aktienindex notiert. Vergleich mit dem deutschen DAX werden an der OBX die nach Markenqualität 25 bedeutendsten norwegischen Unternehmen geführt. Unter denen steht Statoil bei einer Indexgewichtung von knapp einem Fünftel mit deutlichem Abstand an erster Position. Darüber hinaus ist die Aktie an der NYSE, der New York Stock Exchange notiert.

Statoil auf Expansionskurs

Expansion nach Deutschland ab Mitte der 1980er Jahre

Im Frühjahr 1984 wurde die Statoil Deutschland GmbH mit Sitz in Düsseldorf als Tochterunternehmen von den Norwegern gegründet. Für die Erdgaslagerung in dafür geeigneten Erdgasspeichern wurde der ostfriesische Landkreis Wittmund ausgewählt. Ende der 1980er Jahre wurde die damals 670 Kilometer lange Europipe I für den Erdgastransport von der norwegischen Nordsee aus bis in die kleine ostfriesische Gemeinde Dornum im Landkreis Aurich verlegt. Anschließend folgten weitere Großprojekte, darunter die Europipe II mit einem Parallelverlauf zur Europipe I. Die Leitungen I und II kommen an der ostfriesischen Küste bei Dornum und seinem Ortsteil Nesse an Land. Von hier aus führt eine 50 Kilometer lange unterirdische Leitung zur Seestadt Emden in das Gebiet Knock. Hier wird das Erdgas an die Kundennetze verteilt. Mitte der 2000er Jahre wurde anlässlich der Statoil-Firmengründung der Erdgasbereich in Transport und Handel getrennt, und kurze Zeit darauf der Transport sowie die Speicherung in zwei eigene deutsche Gesellschaften. Zur Erdgasförderung ganz allgemein sowie für den politischen Lobbyismus rund um den Dialog zur Energiewende unterhält Statoil seit Mitte der 2010er Jahre eine Niederlassung in Berlin.

Die Statoil Aktie

mit deutliche Gewinnen.

Der Aktienwert ist im Verlaufe des Jahres 2016 um rund 50 Prozent gestiegen; für aktuelle und zukünftige Anleger eine ausgesprochen gute Nachricht. Die Marktkapitalisierung betrug zum Jahreswechsel 2016/2017 rund 55 Mrd. Euro. In den vergangenen fünf Jahren erhöhte sich die Dividendenrendite von gerundet 4,80 um ein Prozent. Die Dividende je Aktie betrug für 2014 und 2015 jeweils 0,82 US-Dollar. Bis Ende des Jahrzehnts rechnet Eldar Sætre als CEO von Statoil mit vergleichbar hohen Dividenden bei leichten Abweichungen nach oben hin. Ein Drittel der Aktien befindet sich im Streubesitz. Die Analystenbewertung zum Jahresbeginn 2017 war positiv mit Gewinnaussicht, bei einer aktuell leichten Unterbewertung der Statoil-Aktie. Die Entscheidung der OPEC-Länder zum Jahreswechsel 2016/2017 zur zukünftigen Senkung der Förderquoten hat direkte Auswirkung auf den Ölmarkt. Das ist für Anleger die Gelegenheit, um von einer sich daraus entwickelnden Kurssteigerung bei Statoil zu profitieren und dementsprechend war die Entscheidung für den NDACinvest, diese Aktie als Depotwert in unseren Aktienfonds aufzunehmen, folgerichtig.

Mehr zu Statoil

Aufteilung unserer Aktien in Depotwerte
Diesen Artikel weiter empfehlen
Share on facebook
Auf Facebook teilen
Share on twitter
Auf Twitter teilen
Share on xing
Auf Xing teilen
Share on whatsapp
Per WhatsApp teilen
Kommentieren Sie diesen Beitrag

Der NDAC- Niedersachsens größter Atienclub

Jetzt Kostenlos Mitglied werden