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Jahreshoch für Bayer AG

Jahreshoch für Bayer AG

Zwischen dem Jahresende 2011 und April 2015 befand sich die Bayer-Aktie in einem Aufwärtskanal, der zu einem Anstieg auf 146,39 Euro führte. Dies entsprach einem Zuwachs von knapp 200 Prozent. Danach folgte ein Abwärtstrend, welcher Ende Mai 2016 bei 83,45 Euro ihren Boden fand. Innerhalb einer Konsolidierungsphase stieg die Aktie des deutschen Chemieriesen bis 100 Euro an, dann kam es zu Gewinnmitnahmen.

Bayer AG: Jahreshoch in Sicht

Der anhaltende Abwärtstrend konnte mit der Jahresendrallye in 2016 gebrochen werden. Im Februar 2017 notierte der Wert bereits bei 109,00 Euro. Im Juni erreichte er ein neues Jahreshoch bei 123,60 Euro. Kurz danach kam es jedoch zu einem Einbruch des Kurses und Bayer fiel unter die Marke von 105 Euro. Ab Ende August kam es dann wieder zu einer deutlichen Erholung. Die Aufwärtsdynamik hat bei der Aktie noch zugelegt, so dass das Jahreshoch von 123,60 Euro in Sichtweite ist. Die wichtige 200-Tage-Linie als auch die Hürde bei 113,85 Euro wurden genommen. Bayer profitiert einerseits vom allgemein positiv gestimmten Marktumfeld, andererseits von starken Quartalszahlen beim Übernahmeziel Monsanto. Bayer will den US-Saatguthersteller gerne kaufen. Die Transaktion zieht sich seit geraumer Zeit hin und soll Anfang 2018 abgeschlossen werden. Rund 66 Milliarden Dollar wird Bayer dafür ausgeben.

Der nächste Widerstand bei Bayer aus charttechnischer Sicht liegt bei 119,00 Euro. Unterstützung findet der Dax-Wert bei der Marke von 116,00 Euro. An beiden Markierungen kann es zu einem Abprall kommen. Bei Überwindung der Widerstände ist der Weg nach oben oder unten zunächst geebnet. Das 52-Wochen-Hoch des Leverkuseners Unternehmern liegt bei 123,90 Euro. Aus charttechnischer Sicht hat der Chemietitel bis dahin noch Luft nach oben.

Der Milliarden Deal mit Monsanto

Die geplante Milliarden Übernahme von Monsanto beschäftigt Bayer seit vielen Monaten. Im Fokus des Unternehmens ist die Abwicklung des Kaufes. Aufgrund von kartellrechtlichen Bedenken zieht sich der Deal länger hin als von Bayer ursprünglich geplant. Der Hersteller von Saatgut aus den USA schreibt wieder schwarze Zahlen. Im vierten Quartal wurde ein Gewinn von 20 Millionen Dollar gemacht. Im Vorjahreszeitraum gab es noch einen Verlust von 191 Millionen Dollar. Von den guten Zahlen profitierte auch die Bayer-Aktie. Neben den positiven Geschäftsergebnissen droht aber auch Ärger bei Monsanto. Das Unternehmen hat einen schlechten Ruf und hat in den USA einige Sammelklagen am Hals. Umstritten sind die Unkrautvernichter vor allem weil sie Pflanzen auf Feldern eingehen lassen sollen, die nicht resistent dagegen sind. So gehen kauft sich Bayer auch einige Risiken ein.

Prognose zur Aktie Bayer

Der Chemie- und Pharmakonzern greift auf ein breites Sortiment in den Bereichen Pharmazie und Agrarstoffe zurück. Der Wert gilt im Branchenvergleich als günstig bewertet. Als wichtigstes Medikament gilt aktuell der Blut Gerinnungshemmer Xarelto. Analysten gehen von weiteren Milliarden Umsätzen bei dem Medikament aus, nachdem bereits im vergangenen Jahr drei Milliarden Euro Umsatz damit erzielt wurden. Außerdem will Bayer bald einen neuen Bluter-Wirkstoff auf den Markt bringen. Dabei winken dem Konzern weitere Milliardeneinnahmen.Die Aktionäre mussten bei Bayer in den letzten Jahren mit hohen Schwankungen im Kursverlauf leben. Die Monsanto Übernahme diktierte häufig die Schlagzeilen. Die Verschmelzung der beiden Unternehmen wird trotz der vorhandenen Risiken von Analysten überwiegend positiv gesehen. Die Sparten Pharma und Pflanzenschutz stehen beide vor einem Aufschwung. Des Weiteren sprechen für steigende Kurse die Erholung im Agrarchemiebereich und erfolgreiche Restrukturierungsmaßnahmen.