Aktienclub zu Besuch bei Meyer Werft

Der Aktienclub bei Meyer Werft in Papenburg

Das NDACaktiv-Programm des Niedersächsischen Aktienclubs mit Sitz in Uelzen hält für seine Clubmitglieder alljährlich einen Mix aus Information, Unterhaltung und Abwechslung bereit. Man könnte es auch als Infotainment bezeichnen. Zu den Aktivitäten gehören Stammtische, Fachvorträge, Bildungsfahrten sowie die turnusmäßigen Mitgliederversammlungen. Das NDAC-Team um Gründungsmitglied Torsten Arends lässt sich seit Jahren viel Neues und Aktuelles dazu einfallen, so auch für das Jahr 2012. Das Sommerhighlight war im Juni ein Tagesbesuch, wie es heißt, auf der Meyer-Werft in Papenburg im Emsland. Für das anschließende Beisammensein der Clubmitglieder war Gut Altenkamp in Papenburg reserviert.

Die Meyer Werft

Die Meyer Werft GmbH & Co. KG, wie die Schiffsbaufirma offiziell heißt, ist ein privatgeführtes Unternehmen der Familie Meyer in mittlerweile siebter Generation. Aus der ersten Holzschiffswerft Ende der 1790er-Jahre hat sich bis heute eine der weltweit größten und renommiertesten Reedereien für Kreuzfahrtschiffe entwickelt. Von ehemals rund zwei Dutzend Werften in Papenburg hat im Laufe der Jahrhunderte allein die Meyer Werft überlebt. Seit mittlerweile drei Jahrzehnten werden hier in Papenburg Kreuzfahrtschiffe wie am Fließband gebaut. Das erste war Mitte der 1980er-Jahre die Thomson Dream, auch bekannt unter dem Namen Homeric. In zwei jeweils knapp 400 Meter langen Baudockhallen werden seitdem Kreuzfahrtschiffe hergestellt, die den Kreuzfahrtpassagieren auch unter dem Namen AIDA ein Begriff sind. Jede Schiffsüberführung auf der Ems von der Meyer-Werft hin zur Seestadt Emden und dann weiter zur offenen Nordsee ist ein Ereignis, das am Flussufer von buchstäblich Tausenden Schaulustigen verfolgt wird. Die hochhausgroßen Kreuzfahrtschiffe sind vergleichbar breit wie der Fluss. Für Lotsen und Kapitän ist es eine regelrechte Millimeterarbeit, das nagelneue Schiff unbeschadet zu navigieren und zu steuern.

Der mehrstündige, geführte Rundgang durch das Besucherzentrum der Meyer-Werft bietet vielfältige Möglichkeiten, um den Werftarbeitern über die Schulter zu schauen. Nach der Einführung durch unseren Gästebetreuer in die Geschichte und Entwicklung der Papenburger Werft führte die Tour d’Ho¬ri¬zon zurück in die 2010er-Jahre. Zu besichtigen waren anderthalb Dutzend verschiedener Schiffsmodelle im Maßstab 1:100, die allesamt auf der Meyer-Werft gebaut und auf Kiel gelegt worden waren. Überaus interessant war der Themenbereich Reederei. Die Clubmitglieder konnten drei Musterkabinen in Originalmaßen und Komplettausstattung besichtigen. Exponate zu Themen wie Restaurants oder Entertainment vermitteln dem Besucher ein Kreuzfahrtfeeling pur. Die Ausmaße der Schiffslängen von 300 Metern und mehr wirken geradezu erdrückend. Abgesehen vom Anleger am Kreuzfahrtterminal in den weltweiten Seehäfen besteht ansonsten keine Chance, solche Ozeanriesen aus direkter Nähe, quasi zum Anfassen, betrachten zu können. Im Themen- und Ausstellungsbereich Ems konnten mithilfe einer Medieninstallation auf Bodenbildschirmen und einer Wandprojektion sowohl das Ausdocken als auch die Schiffsüberführung auf der Ems miterlebt werden. Das war wirklich beeindruckend.

Unser Aktienclub auf Gut Altenkamp

Gut Altenkamp, das frühere Haus Altenkamp ist ein Gutshof nebst Park aus Anfang des 18. Jahrhunderts im Papenburger Stadtteil Aschendorf. Zu dem modernisierten Anwesen, das seit Anfang der 1980er-Jahre Eigentum der Stadt Papenburg ist, gehören weitläufige, gepflegte barocke Garten- und Parkanlagen. Hier finden jährlich Konzerte und öffentliche Veranstaltungen statt, die der Kulturkreis Papenburg veranstaltet. In diesem geradezu idyllischen Ambiente wurden die Clubmitglieder im Anschluss an den Besuch auf der Meyer-Werft mit einem klassischen Gutsherrenbuffet bewirtet respektive überrascht. Der historische Gewölbekeller bot die passende Umgebung, um sich im Stil vergangener Jahrhunderte bedienen und verwöhnen zu lassen. Das Herrenhaus nebst Einrichtung und Inventar ist im niederländischen Barockstil der 1720er-Jahre originalgetreu kultur- und kunsthistorisch restauriert worden. Hier verloren die Clubmitglieder alsbald ihr Zeitgefühl für die Außenwelt. Schnell entwickelte sich der typische und vielgefragte NDAC-Stammtisch mit Fragen, Informationen und Neuigkeiten zum NDACinvest-Aktienfonds sowie zur Börsenwelt ganz allgemein.Die Mitglieder unseres Aktienclub waren sich unisono darin einig, dass sich der Ausflug ins emsländische Papenburg mehr als gelohnt hat. Interessantes Besichtigungsprogramm, gepflegte Bewirtung sowie gute Gespräche unter Freunden und Gleichgesinnten; was will man mehr!

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