Aktienclub zu Besuch bei KWS SAAT AG

Der Aktienclub bei KWS Saat AG in Einbeck

Eine Tagesfahrt in die Kleinstadt Einbeck in Südniedersachsen am Freitag, dem 20. Januar war der Auftakt für das 2012er NDACaktiv-Programm.

Der NDAC, Niedersächsische Aktienclub mit Geschäftssitz in Uelzen, bietet seinen Mitgliedern eine ebenso unterhaltsame wie informative Vielfalt an Aktivitäten, subsumiert unter dem Begriff NDACaktiv-Programm. Das sind Stammtische, Fachvorträge, die jährlichen Mitgliederversammlungen oder auch Besuche von Firmen und Konzernen. Die gehören manchmal, aber nicht immer zum Portfolio des NDACinvest-Aktienfonds. Den diesjährigen Auftakt machte ein Besichtigungsprogramm der beiden in Einbeck ansässigen Firmen KWS Saat AG und Einbecker Brauhaus AG. Die Reiseleitung lag, wie bisher auch, in den bewährten Händen von Torsten Arends. Er war Gründungsmitglied des NDAC im Jahr 1993 und hält seitdem Fäden des Aktienclubs fest in der Hand. Die Clubmitglieder trafen sich in Uelzen, und von dort aus ging die gemeinsame Fahrt in das 180 Kilometer südlich gelegene Einbeck. Nach zwei Stunden war das Ziel erreicht.

Die KWS Saat AG

Erster Programmpunkt war die Besichtigung des Zentrums des internationalen Forschungsnetzwerkes der KWS Saat AG, und anschließend im weiteren Sinne des Unternehmens als solchem.

Gegründet wurde es Mitte der 1850er-Jahre in dem „Zuckerdorf“ Klein Wanzleben, einem Ortsteil der Kleinstadt Wanzleben bei Magdeburg. Ein Kerngeschäft von KWS, Klein Wanzlebener Saatzucht, sind Züchtung und Vertrieb von Zuckerrüben sowie von Saatgut für Mais und Getreide. In sechs Dutzend Ländern beschäftigt KWS Saat weltweit rund 5.000 Mitarbeiter. Seinen heutigen Namen führt das Unternehmen seit dem Jahr 1999. Nach Ende des zweiten Weltkrieges wurde der Firmensitz nach Einbeck verlegt. Die Expansion mit zahlreichen Tochtergesellschaften in Länder auf allen Kontinenten außer Australien begann Anfang der 1960er-Jahre. Zu den großen Anteilseignern von KWS Saat gehören die Familien Büchting aus Klein Wanzleben sowie Arend Oetker aus Bielefeld. KWS ist an mehreren Forschungsprojekten beteiligt, die sowohl privat als auch von der Bundesregierung gefördert werden. Zu den internationalen Kooperationspartnern gehören BASF, Bayer und Monsanto. Wenngleich die Clubmitglieder in ihrem privaten oder beruflichen Umfeld kaum Berührungspunkte mit dem Bereich Pflanzenbiotechnologie haben, so war der verbal-visuelle Vortrag nebst den Erläuterungen und der Firmenbesichtigung überaus interessant. Von den in der Presse oftmals schräg und subjektiv dargestellten „Gentechniken“ konnten sich die Besucher anschließend ihr eigenes Bild machen.

Die Einbecker Brauhaus AG

Die zweite Station war mit der Einbecker Brauhaus AG für die Clubmitglieder buchstäblich lebensnäher. Das Einbecker Bier ist dem Verbraucher sowohl optisch mit den grünen Flaschen und grünen Kästen als auch vom Geschmack her bekannt. Brauen und Verkaufen des Einbecker Bieres gehen zurück bis in die 1370er-Jahre. Einbeck war in damaligen Jahrhunderten eine Hansestadt. Mit dem Verleihen der Stadtrechte im Jahr 1240 durch die Familie von Heinrich dem Löwen war das städtische Braurecht für die Bürger verbunden. Ende der 1790er-Jahre wurden die Einbecker Braurechte zu einer einzigen Stadtbrauerei zusammengeführt, dem Vorgänger des Einbecker Brauhauses. Heutzutage werden ein Dutzend verschiedene Biersorten unter dem Label „Einbecker“ gebraut. Das Spektrum reicht von A wie Ainpöckisch Bier über Brauherren, Dunkel und Kellerbier, das saisonale Mai-Ur-Bock, das helle und dunkle Ur-Bock bis W für Winter-Bock sowie das ebenfalls saisonale Weihnachtsbier. Weitere, sozusagen namensfremde Biersorten sind das Hardenberger Radler, das Göttinger Edle Premium Pils oder das Martini Meister Pils. Während dem Rundgang durch die weitläufige Brauerei bekamen die Clubmitglieder hautnah den Brauvorgang von Einbecker Bier zu sehen – und natürlich auch zu schmecken. Jedem wurde bewusst, dass Bierbrauen ein wirkliches Kunsthandwerk ist. Mit Fusionen, Übernahmen sowie mit den Tochtergesellschaften ist die Einbeck Brauhaus AG mit 200 Mitarbeitern ein „standfestes“ mittelständisches Unternehmen bei einem Umsatz im mittleren zweistelligen Millionenbereich.

Erfahrungsaustausch im Aktienclub

Während auf der Hinfahrt unter den Clubmitgliedern vorwiegend gefachsimpelt wurde, waren während der Rückfahrt eher die Erlebnisse der vergangenen Stunden das Hauptgesprächsthema. In Uelzen wieder angekommen, verabschiedete man sich in der Hoffnung auf ein baldiges Wiedersehen, um das 2012er NDACaktiv-Programm gemeinsam fortsetzen zu können. Das versprach Torsten Arends jedem beim Abschied in die Hand.

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