Aktienclub zu Besuch bei GAG 2012

Der Aktienclub bei GAG in Köln 2012

Zu den Unternehmungen des 2012er NDACaktiv-Programms gehörte die Tagesfahrt nach Köln als einer der vier bundesdeutschen Millionenstädte. Das 405 km² große Stadtgebiet ist in neun Stadtbezirke aufgeteilt. Die sind ihrerseits in sieben Dutzend Stadtteile gegliedert. Hier leben und wohnen rund 1,05 Mio. Bürger und Einwohner. Damit ist Köln nach Berlin, Hamburg und München die mit Abstand kleinste der Millionenstädte. Weltbekannt ist sie durch die Hohe Domkirche Sankt Petrus, das UNESCO-Weltkulturerbe Kölner Dom. Er ist die Kathedrale des Erzbistums Köln und wird täglich von Tausenden Touristen besucht.

Die GAG Immobilien AG

Das Ziel der NDAC-Aktionäre war die in Köln ansässige GAG Immobilien AG als das mit Abstand größte Wohnungsbauunternehmen im Großraum Köln. Die GAG ist mit einem fünfprozentigen Anteil am Vermögen des NDACinvest-Aktienfonds beteiligt. Der aktuelle Kurswert von 320.000 Euro liegt mehr als deutlich über dem damaligen Einstandswert von 176.000 Euro. Grund genug für die NDAC-Clubmitglieder, um sich den Aktionär im doppelten Sinne einmal näher anzuschauen. Bei rund 40.000 verwalteten Wohnungen in Mehrfamilienhäusern, in Wohnanlagen sowie in ganzen Wohnsiedlungen hatte Torsten Arends als Reiseleiter der Fahrt an den Rhein die Qual der Wahl, um einige zur Besichtigung geeignete Objekte auszuwählen.

Historisches zur GAG AG

Initiator für die heutige GAG war Deutschlands erster Bundeskanzler Konrad Adenauer als damaliger stellvertretender Kölner Oberbürgermeister zu Beginn der 1910er-Jahre. Durch die damalige Industrialisierung war Wohnraum in dem Ballungsgebiet Köln denkbar knapp. Gegründet wurde die Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft AG, ausgestattet mit einem Stammkapital von 1,2 Mio. Reichsmark. Als erstes wurde im Stadtteil Bickendorf im heutigen Stadtbezirk Ehrenfeld die Bickendorf-Siedlung mit knapp 600 Wohnungen gebaut. Weitere Wohnsiedlungen in der Folgezeit bis Anfang der 1930er-Jahre wie die Germania-Siedlung in Höhenberg im Stadtbezirk Kalk, die Milchmädchensiedlung im Stadtteil Köln-Poll oder die Siedlung Zollstock im gleichnamigen Stadtteil im linksrheinischen Stadtbezirk Rodenkirchen folgten.

Erfolge der GAG AG in der heutigen Zeit

Für das Wirtschaftsjahr 2009 konnte die GAG mehrere Rekordzahlen verzeichnen. Zum Jahreswechsel 2009/2010 waren insgesamt 42.000 Wohnungen vermietet. Die Leerstandsquote, größtenteils temporär und nicht dauerhaft, lag bei durchschnittlich sechs Prozent. In Sanierung, Renovierung und Modernisierung des Wohnungsbestandes wurden im Jahr 2009 insgesamt 210 Mio. Euro investiert. Der wird von rund 500 GAG-Mitarbeitern an mehreren Standorten in dreieinhalb Dutzend Dienstleistungsbereichen verwaltet und gemanagt.

Ein Jahr später wurde die GAG für ihre Sanierung der denkmalgeschützten Wohnanlage Blauer Hof in Köln-Buchforst sowie der Germaniasiedlung in Köln-Höhenberg mit dem Deutschen Bauherrenpreis ausgezeichnet. Der Umsatz des Unternehmens liegt bei rund 300 Mio. Euro. Die heutige GAG AG wurde durch eine Fusion im Jahre 2001 der beiden damaligen städtischen Gesellschaften Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft AG und Wohnungsbaugesellschaft Grund und Boden gebildet. Zwei Jahre später scheiterte ein Verkauf der damals neuen GAG AG an den Investor Terra Firma Capital Partners mit Sitz in London an Einsprüchen von Bürgern und von Mietern sowie durch einen Ratsbeschluss, bei dem drei Angehörige der regierenden CDU/FDP-Koalition ebenfalls mit Nein stimmten. Damit blieb alles so wie es war und heute noch ist.

Mieten, Kaufen und Verwalten

Für die mehrstündige Besichtigungsfahrt zu verschiedenen GAG-Objekten hatte Torsten Arends gemeinsam mit der GAG-Geschäftsführung unter der Leitung des Vorstandsvorsitzenden Uwe Eichner Wohnanlagen in mehreren Kölner Stadtteilen ausgewählt. Mieten, Kaufen und Verwalten sind die drei heutigen Geschäftsbereiche der GAG. Einen Blick zurück in die 1920er-Jahre bietet die Germaniasiedlung in Köln-Höhenberg. Dort hat die GAG im Paul-Schwellenbach-Haus an der Weimarer Straße 15 eine Museumswohnung aus der damaligen Zeit eingerichtet; mit Bratenröhre in der Küche, und direkt daneben mit einem ungewöhnlich anmutenden Gegenstand als Kühlschrank aus den Anfängen des 20. Jahrhunderts. Eins wie das andere war für die damalige Zeit echter Luxus. Gekühlt wurde mit einem Eisblock, der von oben in das Möbel gelegt wurde. Schwerer Schrank, Tisch und Stühle komplettieren die Kücheneinrichtung.Dieser buchstäblich lebensnahen Ausflug war, im Vergleich zu den sonstigen Firmen- und Werksbesichtigungen, einmal etwas ganz anderes. Während der Rückfahrt nutzten die Clubmitglieder die Zeit, um sich darüber, und natürlich auch über ihr eigenes Investment im NDACinvest-Aktienfonds, auszutauschen.

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