Aktienclub zu Besuch bei Airbus

Der Aktienclub bei Airbus in Hamburg

Am Freitag, dem 26. September 2012 war es wieder so weit. Die Geschäftsführung des Niedersächsischen Aktienclubs um den NDAC-Gründer Torsten Arends hatte alle Clubmitglieder zur Teilnahme am NDACaktiv-Programm eingeladen. Seit jeher, genau genommen seit der Gründung des Aktienclubs im Jahr 1993, bietet die Geschäftsleitung ein vielfältiges, bildlich gesprochen buntes Programm unter der Headline, die Aktienkultur im Club und in Deutschland zu pflegen. Zu den regelmäßigen Aktivitäten gehören Stammtische, Bildungsfahrten, Wissensaustausch, Firmen- und Konzernbesuche sowie die jährlichen Mitgliederversammlungen. Auftakt im diesjährigen Herbst war ein Konzernbesuch bei der Airbus S.A.S. in der Freien und Hansestadt Hamburg. Das Interesse war dermaßen groß, dass ein zweistöckiger Reisebus geradeso ausreichte. Die 100 Kilometer weite Fahrt ab Uelzen, dem Sitz des NDAC, dauerte anderthalb Stunde.

Die Airbus Société par actions simplifiée, kurz S.A.S, ist eine Aktiengesellschaft nach französischem Recht. Als Tochtergesellschaft der Airbus SE, einer Aktiengesellschaft nach niederländischem Recht, hat sie ihren Sitz in Leiden in der Provinz Südholland. Airbus hat als der europaweit größte Flugzeugbauer seinen Hauptsitz im französischen Toulouse. Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 1970. Gemeinsam mit Boeing beherrscht Airbus die weltweite Produktion von Großraumflugzeugen. In Deutschland ist Airbus an mehreren Standorten vertreten. Der bedeutendste unter ihnen ist Hamburg im Stadtteil Finkenwerder. Hamburg selbst ist als Stadt und Bundesland 755 km² groß und mit 1,8 Mio. Einwohnern die nach Berlin zweitgrößte Stadt. Im Stadtteil Finkenwerder leben auf einer Fläche von 20 km² reichlich 10.000 Bürger und Einwohner. Die ehemalige Halbinsel liegt am Südufer der Elbe. Die größte Fläche des Stadtteils belegt das Werksgelände von Airbus inklusive dem Sonderflugplatz Hamburg-Finkenwerder. Die asphaltierte Start- und Landebahn mit den Maßen 3.183 x 45 Meter ist naturgemäß für den Flugverkehr von Großraumflugzeugen bestens geeignet. An diesem Standort hat die Airbus Operations GmbH ihren Firmensitz.

Airbus bezeichnet Hamburg als seinen Hauptstandort in Deutschland. In dem Werk Finkenwerder sind zeitweise bis zu 12.000 Arbeiter und Angestellte beschäftigt. Der Standort an der Elbe wird von Airbus als die Heimat der „A-Familie“ bezeichnet. Zu der gehören die Baureihen A300/A310, A320, A330/A340 und A380. Eine große Bedeutung für Airbus Deutschland und für das Werk Hamburg hat das derzeit größte Passagierflugzeug Airbus A380. Dessen erste Machbarkeitsstudien gehen zurück bis in den Anfang der 1980er-Jahre. Der Airbus A380, ehemals als A3XX bezeichnet, ist ein komplett neu entwickeltes Großraumflugzeug. In der Standardversion können in drei Flugklassen bis zu 550 Passagiere befördert werden. In einer auf den asiatischen Markt abgestellten Bestuhlung mit einer einzigen Flugklasse sind bis zu 850 Passagiersitze möglich. Der A380 ist das weltweit erste Flugzeug, das innerhalb seines Rumpfes über zwei unterschiedlich breite, übereinander liegende Großraumkabinen verfügt. Das markanteste Merkmal ist im Übrigen der ovale Querschnitt des Flugzeugrumpfes.

Auf dem weitläufigen Werksgelände von Airbus war der A380-800 das interessanteste Besichtigungsziel. Allein schon die Größe und Ausmaße des Flugzeuges waren überwältigend, als sich alle Clubmitglieder zu einem Gruppenfoto vor dem Bug des A380-800 zusammenfanden. Unter sach- und fachkundiger Leitung wurde der Innenausbau des Großraumflugzeuges vorgestellt, von der Struktur bis hin zur Endmontage. So war es schon ein besonderes Erlebnis, ein buchstäblich halbfertiges Flugzeug zu betreten. Aus der richtigen Perspektive betrachtet hat der Flugzeugrumpf von seiner Form her durchaus Ähnlichkeit mit einem Wal.Auf dem großen Airbus-Gelände sind die Wege ungewohnt weit und auch zeitintensiv. So waren die Reiseteilnehmer erleichtert, als sie sich im Anschluss an das mehrstündige Sightseeing bei einer Kaffeemahlzeit kräftigen und auch erholen konnten. Der in zwei Abschnitte aufgeteilt Besuch bei Airbus ließ keinen weiteren Freiraum für einen Besuch in der Stadt. So musste sich die Reisegruppe auf der Rückfahrt mit einer kleinen, eher improvisierten Rundfahrt durch Hamburg begnügen, bevor es über die A 1 und der A 39 zurück nach Uelzen ging.

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