Aktienclub bei Dräger und Niederegger

Der Aktienclub bei Dräger und Niederegger zu Besuch

Am Freitag, dem 13. Juni 2013 war es wieder so weit. Das diesjährige NDACaktiv-Programm führte die Clubmitglieder auf einem Tagesausflug in die schleswig-holsteinische Hansestadt Lübeck. Die Großstadt ist bei einer Fläche von 215 km² und rund 215.000 Einwohnern mit ihrer historischen Altstadt ein UNESCO-Weltkulturerbe. Vom Treffpunkt am NDAC-Geschäftssitz in Uelzen aus führte die Fahrt im bequemen Reisebus über knapp 200 Kilometer hoch in den Norden an die Ostsee. Nach einer Fahrtzeit von etwa zwei Stunden war das Ziel Lübeck erreicht. Schon von weitem zu sehen waren die sieben Kirchtürme, die das Bild der Lübecker Altstadt prägen. Im Rahmen der regelmäßigen Firmen- und Konzernbesuche hatte Torsten Arends mit seinem Team für diesen NDACaktiv-Tag die folgenden beiden Ziele ausgewählt:

  • Werksbesichtigung der Drägerwerk AG & Co. KG
  • Museumsbesuch der Niederegger GmbH & Co. KG

Der Besuch bei Dräger, wie das Unternehmen kurz und griffig genannt wird, war in die drei Abschnitte aufgeteilt:

  • Besichtigung der Produktionshallen
  • Besuch der Denkfabrik des Unternehmens in dem neuen Verwaltungsgebäude
  • Besichtigung der Unternehmensausstellung

Gründung der Dräger AG

Dräger ist ein börsenorientierter, namhafter Hersteller von Medizin-, von Sicherheits- sowie von Tauchtechnik. Das heute in der fünften Generation inhabergeführte Familienunternehmen wurde Ende der 1880er-Jahre gemeinsam von Johann Heinrich Dräger und Carl Adolf Gerling als Dräger & Gerling in Lübeck gegründet. Dort befindet sich seitdem der Firmenstammsitz. Im Jahr 1970 wechselte das Unternehmen seine Rechtsform zur heutigen AG. Mit Ausnahme weniger Länder ist Dräger mit rund 13.000 Beschäftigten weltweit vertreten. Das Leistungsspektrum in den beiden Geschäftsbereichen Medizintechnik und Sicherheitstechnik reicht von der Atemschutzwelt über Feuerwehr und Krankenhaus, die Abfall- und Wasserwirtschaft, Bergbau und Tunnelbau bis hin zu Industrien wie Chemie, Gas, Öl und Pharmazie oder zum Alkohol- und Drogennachweis, den bekannten Röhrchen zum Pusten.

Die Dräger AG weltweit im Einsatz

In einem Satz zusammengefasst lässt sich sagen, dass Dräger-Produkte schützen, unterstützen und Leben retten. In den USA werden noch in der heutigen Zeit im Bergbau sowie bei der Feuerwehr die Träger von Atemschutzgeräten von Dräger als „Drägermen“ bezeichnet. Die von der Firmenleitung vorgelebte und der Belegschaft seit jeher vermittelte Wertekultur orientiert sich an den vier Unternehmensstärken einer ausgeprägten Kundennähe, von kompetenten Mitarbeitern, von einer kontinuierlichen Qualität sowie von exzellenter Qualität Made in Germany. Zum Schluss der ebenso informativen wie unterhaltsamen Werksbesichtigung waren die Clubmitglieder zu Gast in der Dräger Werkskantine.

Bei Niederegger Marzipan

Anschließend ging es von der Moislinger Allee weiter in die Innenstadt zu Niederegger.

Jeder kennt seit der Kindheit das Niederegger Marzipan von seinem Weihnachtsteller. Niederegger ist ein weltweit bekannter Hersteller von Konditoreiprodukten, allen voran das Niederegger beziehungsweise das Lübecker Marzipan.

Ziel war das Stammhaus Café Niederegger in der Breite Straße gegenüber der Rathaustreppe. In Lübeck gibt es noch zwei weitere Niederegger Cafés, und zwar das Arkadencafé in direkter Nähe zum Stammhaus sowie das Café Niederegger in Lübeck-Travemünde.

Geschichte von Niederegger

Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 1806 von Johann Georg Niederegger, gebürtig aus Ulm. Das Lübecker Stammhaus wurde bei einem Luftangriff im Jahre 1942 komplett zerstört und Ende der 1940er-Jahre nach Wiederaufbau und Modernisierung neueröffnet. Heutzutage wird das Familienunternehmen von den Eheleuten Strait in achter Generation geführt. Im Jahr 1908 wurde Niederegger von Kaiser Wilhelm II zum Hoflieferanten ernannt.

Das Marzipanmuseum

Im zweiten Stockwerk des Stammhauses in der Breite Straße war das Marzipanmuseum “das” Ziel der NDAC-Reisegruppe. Hier gab es buchstäblich viel zu sehen; von den Holzformen zur Marzipanproduktion bis hin zu einer Gruppe historischer Figuren aus Marzipan in Menschengröße. Zum Abschluss der Museumsbesichtigung wurde in den Caféräumen von Niederegger Kaffee & Marzipantorte serviert; ein wahrer Leckerbissen. Dass sich die Clubmitglieder mit süßen Andenken von Niederegger eindeckten, wird mehr der Vollständigkeit halber erwähnt.

Erfahrungsaustausch zum Aktienfonds

Hin- und Rückfahrt mit der Gesamtzeitdauer von etwa vier Stunden waren ausreichend lang für einen Meinungs- und Gedankenaustausch unter den Clubmitgliedern. Die Fahrt gestaltete sich als ein unterhaltsamer Mix aus Stammtisch und Mitgliederversammlung. Die aufmunternden Worte an Torsten Arends lauteten einhellig: Gut gemacht, weiter so!

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