TLG Aktien im Aktienfonds

Aktien der TLG Immobilien AG im Aktienfonds

Heutzutage, gut ein Vierteljahrhundert nach der Firmengründung, befinden sich knapp zwei Drittel der Aktien im Streubesitz. Größter Gesellschafter mit gut 13 Prozent ist die Government of Singapore Investment Corporation GIC; sie verwaltet mehrere Staatsfonds der Regierung von Singapur. Seit Anfang 2015 wird die TLG-Aktie im SDAX geführt, dem Small-Cap-DAX für insgesamt 50 sogenannte kleinere Unternehmen. Im Ranking folgt der SDAX dem MDAX, und der dem DAX. Die Indexgewichtung von TLG im SDAX liegt bei zurzeit 3,26 Prozent, und die Streubesitz-Marktkapitalisierung bei knapp 1,25 Mrd. Euro.

Stabile Kursentwicklung der TLG-Aktie in den vergangenen 12 Monaten

Im ersten Monat des Jahres 2018 hat sich der Aktienkurs auf einem Wert von etwa 22,50 Euro stabilisiert. Das Chart zeigt in den vergangenen 12 Monaten eine ständige Entwicklung ab 17 Euro aufwärts. TLG setzt bei seiner Geschäftspolitik strategisch auf ein wertorientiertes Wachstum durch Akquisition eines insgesamt hochwertigen Immobilienbestandes. Seit jeher

  • erzielt die TLG stabile Mieteinnahmen
  • verfügt TLG über
    • einen niedrigen Leerstand
    • eine sehr gute Gebäudesubstanz
    • eine hohe Marktexpertise auch durch das Mitarbeiterteam vor Ort</li

Als aktiver Portfolio-Manager hat sich TLG zu einem ausgewiesenen Spezialisten für Gewerbeimmobilien entwickelt. Die werden unterteilt in die Bereiche Büro, Einzelhandel und Hotel. Alle TLG-Objekte zeichnen sich durch ihre gute bis sehr gute Lage sowie durch langfristige Miet- respektive Pachtverträge aus.

Die 2018er Hauptversammlung ist für Freitag, den 25. Mai terminiert, und die Veröffentlichung des 2017er Jahresfinanzberichtes auf Freitag, den 23. März. Mit Spannung warten die Aktionäre darauf, dass sich der Dividendentrend vergangener Jahre weiterhin fortsetzt. Die Dividende für 2016 betrug 0,80 Euro je Aktie; für das Jahr 2017 wird mit einer geringfügigen Steigerung gerechnet. Die Prognose bis zum Jahrzehntwechsel sieht eine stufenweise Steigerung der Dividende auf bis zu 1,10 oder 1,12 Euro je Aktie vor. Mitte Januar, also wenige Tage nach dem Jahreswechsel 2017/2018, hat die die Warburg Research GmbH aus Hamburg das Ziel für die TLG-Aktie auf „Buy“ hochgestuft. Die Analystenschätzungen zur Dividendenrendite steigen bis zum Jahr 2020 von 3,61 Prozent im Jahr 2017 auf dann 4,95 Prozent.

TLG-Portfolio mit Hauptaugenmerk auf den Assetklassen Büro und Einzelhandel

Die Assetklassen sind zurzeit wie folgt aufgeteilt:

  • 46 % Gewerbebüros
  • 39 % Einzelhandel
  • 12 % Hotels
  • 3 % Verschiedenes

Mit über 40 Prozent ist Berlin der absolute Schwerpunkt im Portfolio, gefolgt von Dresden mit 14 Prozent sowie von Frankfurt, Leipzig und Rostock mit in etwa gleichen Anteilen von jeweils sieben bis acht Prozent. Eine Auswahl an jeweils drei lukrativen Gewerbeimmobilien macht deutlich, dass die TLG-Geschäftsführung, wie man sagt, ein geschicktes Händchen und einen guten Riecher fürs Geschäft haben.

  • Büro
    • Campus Carré, Lyoner Straße in Frankfurt
    • Bürogebäude, Alexanderstraße 1/3/5 in Berlin
    • Bürogebäude, Ferdinandplatz 1-2 in Dresden
  • Einzelhandel
    • Geschäftshaus, Prager Straße 4 in Dresden
    • Bahnhof Passage Bernau, Börnicker Chaussee 1-2 in Bernau
    • Hellweg Baumarkt, Salvador-Allende-Straße 115 in Berlin
  • Hotel
    • Die Welle, Karl-Liebknecht-Straße in Berlin
    • Inter City Hotel, Wiener Platz in Dresden
    • MotelOne, Schröderplatz in Rostock

Als zunehmend TLG-eigene Kompetenz hat sich die Projektentwicklung zu den Themen Neubau, Sanierung und Umnutzung von Gebäuden sowie Veredelung von Grundstücken erwiesen. Mittlerweile reicht die Projekterfahrung von kleinteiligen Einzelhandelsimmobilien bis hin zu komplexen Büro- und Hotelimmobilien.

TLG Immobilien AG in bundesweiten Metropolen präsent

Die Treuhand Liegenschaft TLG aus Anfang der 1990er-Jahre ist ein Vierteljahrhundert später ein bundesweit präsentes, renommiertes Immobilienunternehmen mit den drei gewerblichen Segmenten Büro, Einzelhandel und Hotel. Schwerpunkt der Investitionen sind Gewerbeimmobilien in Berlin, Frankfurt am Main sowie in weiteren Großstädten vorwiegend in Sachsen. Der Aktienkurs von TLG hat spätestens seit dem Jahreswechsel 2016/2017 deutlich zugelegt. Die Aktionäre können auch zukünftig, gemessen an den Analystenbewertungen bis zum Jahrzehntwechsel, mit regelmäßigen Dividendenausschüttungen rechnen. Länger andauernde Leerstände sind bei TLG auch deswegen ein Fremdwort, weil alle Miet- und Pachtverträge langfristig abgeschlossen werden. Diesbezüglich können sich die Aktionäre voll und ganz auf Peter Finkenbeiner und Niclas Karoff verlassen; beide sind bis Ende 2022 als Vorstand b

Feindliche Übernahmen und Abwehrstrategien

Feindliche Übernahmen und Abwehrstrategien

Nicht jede Übernahme geht im gegenseitigen Einvernehmen (freundliche Übernahme) der Vorstände und Aufsichtsgremien beider Seiten über die Bühne.Wenn sich ein Investor oder eine Investorengruppe an die Eigentümer eines anderen Unternehmens wendet, ohne vorher die Zustimmung des Management und des Aufsichtsrates des geplanten Übernahmeunternehmens einzuholen, dann liegt nach gängiger Definition ein feindlicher Übernahmeversuch bzw. beim Gelingen eine feindliche Übernahme vor. In Fachkreisen wird auch von einer unkoordinierten Übernahme eines Unternehmens gesprochen, aber im Alltag hat sich der Begriff feindliche Übernahme als Gegenpol zu einer freundlichen Übernahme eingebürgert.

Abwehrstrategien gegen feindliche Übernahmen

Wird ein Übernahmeversuch vom Management des Übernahmekandidaten als feindlich eingestuft, dann hat es die Möglichkeit diesen abzuwehren, denn auch eine feindliche Übernahme geschieht nicht von heute auf morgen. Dazu gibt es verschiedene Strategien.

Giftpille

Diese Strategie wird bei einem unzureichenden Angebot der Gegenseite sowie beim Vorliegen Schutzbedürftigkeit der Anleger nach Ansicht des Managements angewandt. Es geschieht, wenn eine Offerte trotz Warnungen erfolgreich sein könnte. Ziel dieser Maßnahme ist es dabei, die Attraktivität des Unternehmens für den Bieter zu schmälern. Das Unternehmen sorgt dafür, dass die günstige Börsenbewertung nicht uneingeschränkt genutzt werden kann. Dazu haben sich drei Wege herauskristallisiert.

Veräußerung von Unternehmensteilen

Viele Übernahme wollen nicht den gesamten Konzern übernehmen, sondern nur einen Bereich oder mehrere spezielle Teile. Um die Attraktivität zu vermindern, werden diese Unternehmensteile einfach verkauft. Wenn der verbliebene Rest nicht zur Geschäftsstrategie des bietenden Unternehmens passt und sogar nach dem Deal veräußert werden soll, dann kann diese Giftpille wirken und der Bieter gibt seine Pläne auf.

Gut gefüllte Kasse leeren

Stellt sich heraus, ein Unternehmen wird nur wegen seines Cash als Übernahmekandidat gehandelt, dann erweist es sich als hilfreich, dieses Geld auszugeben. Das kann durch den Zukauf eines teuren Unternehmens geschehen, wenn die Aktionäre damit einverstanden sind.

Was meistens geht, ist der Weg des Aktienrückkaufs. Dann ist die Kasse leer und das Unternehmen hat für die Aktionäre ein wertvolleres Unternehmen geschaffen.

Kapitalerhöhung

Am erfolgreichsten hat sich der Weg über eine Kapitalerhöhung den interessierten Bieter abzuschrecken. Durch die Ausgabe neuer Aktien verteuert sich die Übernahme so sehr, dass es sich für den Feind nicht mehr rentiert.

Generell lässt sich in der Praxis feststellen, dass es meistens ausreicht, mit einer der drei Giftpillen nur zu drohen. Es kommt dann zu Nachverhandlungen und mit einem höheren Preis, so dass alle Aktionäre einen Mehrwert erzielen.

Pac- Man Strategie

Inhalt dieser Strategie ist der Wandel des Gejagten zum Jäger. Was aus einem Computerspiel hervorging (daher auch der Name), bildet die Grundlage für eine erfolgreiche Strategie.

Es kommt dabei nicht immer auf die Größe des Unternehmens an, sondern wer das meiste Geld für eine Übernahme zusammen bekommt, also auf die Finanzstärke. Groß übernimmt klein, dieser allgemein geltende Grundsatz wird bei der Pac- Man Strategie mit einem Gegenangebot ausgehebelt. Voraussetzung dabei ist, dass der Gejagte sehr schnell Finanzinvestoren für ein Gegenangebot gewinnen kann. In der Regel wird er es nicht aus eigener Kraft schaffen, denn meistens sind die größeren Unternehmen auch die finanzstärkere Seite.

Aber wie die Geschichte der Übernahmen in der Vergangenheit zeigt, kann so ein Deal durch funktionieren.

Das nur die Androhung Pac- Man Strategie Wirkung zeigt, ist auch in der Praxis hinlänglich bewiesen. So gab bspw. der australische größere Konzern BHP Billliton nach einer angedrohten Gegenofferte des Konkurrenten Rio Tinto seine Pläne für eine feindliche Übernahme auf.

Aber es gibt im anglo- amerikanischen Raum wesentliche mehr Freiheiten, Übernahmen abzuwehren als wie im streng regulierten Deutschland. Der Baukonzern Hochtief weiß zum Beispiel das aus eigener Erfahrung, als der ACS Konzern mit einer feindlichen Übernahmeofferte erfolgreich war und er wegen der Gesetzeslage stillhalten musste.

Weißer Ritter

In Europa ist aber die Rettung durch einen sogenannten Weißen Ritter erlaubt. Als weißer Ritter wird ein Unternehmen bezeichnet, das einem von einer feindlichen Übernahme bedrohten Unternehmen erfolgreich zur Seite steht. Das kann in Form eines finanziellen Gegenangebotes bis zu einer Übernahme des bedrohten Unternehmens gehen. Vielleicht erinnern sich noch einige an die Porsche – VW- Geschichte aus dem vergangenen Jahrzehnt. Porsche trat als Weißer Ritter auf, um zusammen mit dem Land Niedersachsen die Übernahme der Volkswagen AG durch Hedgefonds zu verhindern.

Übrigens, der übernehmende Konzern wird als Schwarzer Ritter bezeichnet.

Egal, welche Abwehrstrategie zum Einsatz kommt, die großen Übernahmen bewegen die Märkte und treiben die Kurse. So kann auch ein Kleinanleger an feindlichen Übernahmen verdienen, vorausgesetzt, er besitzt die entsprechenden Aktien in seinem Depot. Oder er hat den Weg über einen Fonds gewählt.

OHB Aktien im Aktienfonds

Raumfahrt im Aktienfonds mit OHB Aktien

OHB steht für Otto Hydraulik Bremen mit heutigen Firmensitzen in Bremen und München. Das Luft- und Raumfahrtunternehmen gehört zu den europaweit führenden Herstellern und Konsortialfirmen, die mit der Europäischen Raumfahrtagentur ESA oder dem DLR, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt kooperieren. Im Jahr 2001 wurde die heutige OHB erstmals an der Börse notiert, und zurzeit wird die Aktie im Prime Standard geführt. Die Kursentwicklung war zwischen den Jahresbeginnen 2017 und 2018 von rund 18 auf etwa 48 Euro überaus positiv. Bei einer 2016er Bilanzsumme von knapp 683 Mio. Euro und einem Eigenkapital von rund 184 Mio. Euro ist das Unternehmen mit 2.300 bis 2.400 Mitarbeitern für das bevorstehende Jahrzehnt bestens aufgestellt.

OHB mit steilem Kursanstieg an den Börsen

Die OHB-Aktie kann zu Beginn des ersten Quartals 2018 auf eine buchstäblich steile Kursentwicklung zurückblicken. Gegenüber dem Vorjahreswechsel ist der Aktienkurs erfreulich gestiegen; von damals etwa 18 Euro auf mittlerweile knapp 48 Euro. Das Jahreshoch betrug 49,75 Euro, das Jahrestief 18,27 Euro. Der OHB-Börsengang datiert auf Anfang März 2001 mit der Notierung am damaligen Neuen Markt in Frankfurt/Main. Mittlerweile wird die OHB-Aktie im Prime Standard geführt und an der Frankfurter Wertpapierbörse im Exchange Electronic Trade XETRA gehandelt. Der Emissionspreis betrug 10,50 Euro. Notiert ist die OHB-Aktie an bundesweit allen Börsenplätzen. Die aktuelle Marktkapitalisierung des Unternehmens liegt bei 835 Mio. Euro. Etwa ein Drittel der knapp 17,5 Mio. Aktien befindet sich im Streubesitz; Hauptaktionär ist die Familie Fuchs. Die DZ Bank lag mit ihrer Analystenbewertung Mitte September 2017 „am nahesten dran“, als sie das Kursziel von 40 Euro vorgab.

Kontinuierliche Dividendenpolitik mit jährlichen Auszahlungen

OHB verfolgt seit mittlerweile mehr als einem Jahrzehnt eine, wie es Aufsichtsrat und Geschäftsführung bezeichnen, kontinuierliche Dividendenpolitik. Bezogen auf den Jahresendkurs 2016 betrug die Dividendenrendite 2,16 Prozent, gegenüber 1,76 Prozent ein Jahr davor. Die Dividende je Aktie ist in den vergangenen zehn Jahren von 0,25 Euro auf 0,40 Euro angestiegen. Die 2018er Hauptversammlung ist auf Donnerstag, 24. Mai in Bremen terminiert, und die mit Spannung erwartete Analystenkonferenz nebst Präsentation des Jahresabschlusses 2017 für Mittwoch, den 21. März in Frankfurt/Main. Eine erste Dividenden-Vorausschau bis zum Ende des Jahrzehnts lässt den Anstieg auf bis zu knapp 0,60 Euro je Aktie durchaus realistisch erscheinen. Der Gewinn je Aktie wird mit etwa 1,30 Euro angesetzt.

Raumfahrt braucht Visionen

Mit diesem Slogan definiert OHB die Programme

  • Bemannte Raumfahrt
  • Erdbeobachtung
  • Exploration & Wissenschaft
  • Kommunikation
  • Navigation
  • Sicherheit & Aufklärung

Im Laufe der vergangenen drei Jahrzehnte hat sich die OHB System AG vom Subsystem-Lieferanten zu einem der deutschland- und europaweit führenden Satellitenhersteller und Raumfahrtsystem-Anbieter entwickelt. An den Standorten sind zum auslaufenden Jahrzehnt bis zu 2.400 Mitarbeiter beschäftigt. Geleitet wird das vielseitige Unternehmen von einem achtköpfigen Vorstand unter dem Vorsitz von CEO Marco R. Fuchs, der seit der Jahrtausendwende dem Gremium angehört. Dipl. Ing. Dr. Wolfgang Paetsch ist als jüngstes Mitglied im Jahr 2017 in den OHB-Vorstand gewählt worden.

Das Systemhaus OHB System AG sieht sich als eine der bedeutenden unabhängigen Kräfte in der gesamten europäischen Raumfahrt. Im Geschäftsbereich bemannte Raumfahrt wird intensiv an dem „Außenposten der Menschheit“, der Internationalen Raumstation ISS mitgearbeitet. Konzepte sowie Systeme zur Erforschung des Sonnensystems sind ein wesentlicher Kernbereich der Explorationsaktivitäten. Die breitbandige Funkübertragung von Bildaufklärungsdaten ist eine Kerntechnologie für Sicherheit & Aufklärung. Bei OHB System werden seit jeher die Technologien führender nationaler sowie auch internationaler Unternehmen zu neuen Lösungen zusammengeführt.Durch diese Kooperationen einerseits nebst der effektiven Zusammenarbeit in Konsortien andererseits ist OHB ein überzeugender, zuverlässiger Geschäftspartner für alle Beteiligten und Betroffenen. Zu denen gehören die Europäische Raumfahrtagentur ESA, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt DLR, das Bundesministerium der Verteidigung BMVg nebst zahlreichen weiteren öffentlichen sowie privaten Auftraggebern aus dem In- und dem Ausland.Weiteres zu OHB

Übernahmen und wie der Anleger damit umgehen soll

Firmen Übernahmen und Signale für den Anleger

Übernahmen sind auch als Unternehmenskäufe oder Akquisitionen bekannt. In der klassischen Wirtschaftslehre handelt es sich dabei „um eine ökonomische und juristische Transaktion, die ein Gesamtunternehmen oder auch nur eine Teile eines Unternehmens betreffen. Das Unternehmen oder die Beteiligung wird ganz oder teilweise vom Verkäufer an einen Käufer übertragen.“ Die Zahlung des vereinbarten Kaufpreises wird mit Bargeldüberweisungen oder im Austausch gegen Anteile (Aktien, GmbH- Anteile etc.) des Käufers vorgenommen Aber auch ein Mix aus beiden Varianten ist möglich.Bei einer Übernahme aus betriebswirtschaftlicher Sicht werden strategische Investitionsentscheidungen getroffen. Darum gelten die für Investitionen entwickelten betriebswirtschaftlichen Grundsätze. Meist gehen bei einem Unternehmenskauf sehr intensive Gespräche der künftigen Partner unter Beteiligung der Mergers-&-Acquisitions Abteilungen (M&A, Mergers= Unternehmensfusionen, Acquisitions = Unternehmenskäufe) von Unternehmensberatungen, Wirtschaftsprüfern oder Investmentbanken voraus, in denen die Details des Deals ausgehandelt werden.

Warum gibt es Übernahmen?

Die Motive der Übernahme sind immer strategischer, finanzieller aber auch persönlicher Natur.

Dabei handelt es sich bei strategischen Motiven in der Hauptsache um Markt-, Leistungs- oder um Risikomotive.

Die Marktmotive umfassen den besseren Zugang zu Märkten, aktuell z.B. die chinesische Übernahmewelle in Europa. Aber Übernahmen schaffen auch intern eine größere Verhandlungsmacht gegenüber Lieferanten, Kunden und Banken. Das dabei auch Konkurrenz beseitigt oder nur geschwächt wird, stellt ebenfalls ein Marktmotiv dar.

Beim Leistungsmotiv werden Möglichkeiten für eine effizientere Nutzung betrieblicher Funktionen in den Bereichen Beschaffung, Produktion, Absatz oder Marketing gesehen.

Bei Übernahmen aus Risikomotiven wird eine Senkung des Risikos durch eine Diversifikation (Streuung) bzw. den Ausgleich von Risiken durch das Zusammenwirken der beiden Unternehmen (Synergieeffekt) gesehen. Die Vereinigung zweier oder mehrerer Unternehmen stellt logischerweise einen kapitalmäßig höheren Wert als die Summe der einzelnen beteiligten Unternehmen oder Unternehmensbeteiligungen dar. Ein gewünschter Nebeneffekt ist die schon angesprochene größere Marktmacht. Und nicht zuletzt wird dadurch die Übernahme des eigenen Unternehmens durch andere verhindert oder zumindest erschwert.

Finanzielle Motive, die eine Übernahme begründen, sind in erster Linie kapitalmarkt- und steuerbedingt.

Zum einen wird durch eine Übernahme eine zur Kapitalmarktfähigkeit führende Betriebsgröße bei beiden Unternehmen erreicht. Größenvorteile und Skaleneffekte sind die Folge. Erreicht werden soll eine Senkung der Eigen- und Fremdkapitalkosten, der Fixkosten und damit automatisch auch eine Gewinnerhöhung oder ggf. eine Verlustverminderung.

Andererseits denken Unternehmen immer an die Senkung oder Optimierung der betrieblichen Steuerlast. Im Falle einer erfolgreichen Übernahme ist mit Verlustvorträgen zu rechnen, die zu einer niedrigeren Steuerquote führt. Nicht unerwähnt bleiben soll die Möglichkeit bei internationalen Übernahmen, den Firmensitz in das steuerlich günstigere Land zu verlagern.

Letztendlich kann es aber auch persönliche Motive für die Übernahme geben, die nichts mit betriebswirtschaftlichen Gründen zu tun haben. Die verschiedenen Hypothesen basieren auf persönlichen, irrationalen oder subjektiven Überlegungen für eine Übernahme. Meistens sind diese Übernahmen nicht von Erfolg gekrönt. Ältere Anleger erinnern sich z.B. noch an die „Hochzeit im Himmel“ von Daimler und Chrysler, die sehr viel Geld kostete, nicht den erhofften Nutzen hatte und deren Scheidung noch einmal zu hohen Verlusten führte.

Wie können Anleger von einer Übernahmesituation profitieren?

Wir haben eingangs gesehen, dass so eine Übernahme nicht plötzlich von heute auf morgen passiert, es gibt bestimmte Signale. Es sind Verhandlungen mit verschiedenen Partnern notwendig, die sich einig werden müssen. Meistens bleiben die Verhandlungen nicht geheim, Gerüchte über die geplante Übernahme werden auch gezielt gestreut. Und hiervon können Anleger profitieren. Die Kurse steigen bei sinnvollen Übernahmegerüchten, die die Anleger nachvollziehen können, beim Übernahmekandidaten an. Wenn eine Übernahme Sinn macht und ein beiderseitiger Nutzen erkennbar ist, dann gibt es den Kurssprung auf beiden Seiten. Wer die Aktien des Kandidaten dann schon im Depot hat, bekommt ein Übernahmeangebot von der anderen Käuferseite. In der Regel wird ein Schlusskurs zu einem Stichtag bestimmt und eine zusätzliche Kaufprämie auf den Schlusskurs angeboten. Auch der Aktientausch mit zusätzlicher Barabfindung ist eine Option, die ebenfalls zur Anwendung kommen kann. Und nun hat der Aktionär Zeit zu überlegen, ob er das terminlich befristete Angebot annimmt, die Aktien zu den schon gestiegenen Kursen verkauft oder ob er auf eine Nachbesserung wartet. Auch die Empfehlungen der Vorstände und der Aufsichtsräte über die Annahme oder Zurückweisung der Übernahme sollten dazu gelesen werden und diese ggf. in die Entscheidung einbezogen werden. Das Angebot zur Komplett- oder nur zur Teilübernahme kann auch mit einer bestimmten Annahmequote durch die Anteilseigner verbunden sein. Wird die Quote nicht erreicht, dann wird das Angebot nachgebessert oder zurückgezogen.

Soll ein Kleinanleger deshalb Wertpapiere deshalb kaufen, nur weil Übernahmeangebot vorliegt? Das muss jeder für sich selbst entscheiden, ob er davon noch profitieren kann. Das Risiko, dass die Übernahme nicht gelingt ist hoch, weil Abwehrstrategien des Unternehmens bei sogenannten feindlichen Übernahmen greifen können, der Übernehmende aufgibt oder die Kartellbehörden ihr Veto einlegen. (siehe auch Stichwort: freundliche und feindliche Übernahme) Mit dem Kauf eines Fonds ist auf Grund der breiten Streuung, die Wahrscheinlichkeit höher, dass Kleinanleger zu den Gewinnern einer Übernahme zählen.

Sparverhalten im Niedrigzinsjahr

Sparverhalten im Niedrigzinsjahr

2017 war wieder ein Niedrigzinsjahr – Hat sich am Sparverhalten der Deutschen etwas verändert?

In Deutschland gab es 2017 insgesamt 5.723 Milliarden Euro Privatvermögen. Deutsche Sparer würden ein Ende der Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank begrüßen, um wieder eine Verzinsung auf Spareinlagen zu erwirtschaften, die über der Teuerungsrate liegt. Der Leitzins blieb jedoch bei null Prozent. Sind Anleger in diesem Jahr vom Sparbuch abgewichen und haben sich für andere Anlageformen entschieden oder haben sie so wie die vergangenen Jahre den Geldverlust hingenommen? Wir legen dar, wie viel Geld 2017 in Gold, in Aktien, in Immobilien und in Versicherungen angelegt war und ob das Sparbuch die beliebteste Geldanlageform geblieben ist.

Die Verzinsung von Spareinlagen ist auch im Jahr 2017 auf einem historischen Tiefstand geblieben. Ersparnisse auf einem Sparkonto verloren weiterhin Kaufkraft, weil die jährliche Teuerungsrate höher als die erwirtschaftete Jahresrendite war. Die Jahresinflation lag im November in Deutschland bei 1,8 Prozent. Die durchschnittliche jährliche Tagesgeldverzinsung lag zuletzt bei 0,22 Prozent. Hat sich das Sparverhalten der Deutschen deshalb geändert?

Sparer verlieren, Aktionäre gewinnen

Das für Sparer dringend benötigte Ende der EZB-Nullzinspolitik liegt noch in der Zukunft. Dies ist für Deutsche, die ihr Sparbuch nicht aufgeben möchten, verheerend. Die Pressekonferenz nach jeder EZB-Sitzung 2017 war für Sparbuchinhaber eine Enttäuschung, weil der Leitzins bei null Prozent belassen wurde. Die Europäische Zentralbank mit Mario Draghi an der Spitze lässt Sparer im Stich und belohnt Aktionäre. Die langjährige Geldpolitik wird fortgesetzt, auch wenn mittlerweile von deutschen Bundesbankern Kritik geübt wird. Draghi verweist auf die Preisstabilität im gesamten Euroraum, seinem Hauptziel. Der promovierte italienische Ökonom studierte an der Universität Rom, am Massachusetts Institut of Technology (MIT) sowie in Cambridge. In seiner Dissertation widmete er sich ökonomischen Theorien sowie deren Anwendungen. Mario Draghis Strategie ist es, einen niedrigen Leitzins mit Anleihekäufen zu kombinieren. Als Folge sind die Anleger in Deutschland gewaltigen Herausforderungen bei der Geldanlage ausgesetzt, denn das deutsche Sparvermögen verliert Wert.

Die niedrigen Zinsen sind nur für deutsche Sparer bedrückend

Den Deutschen geht es im Vergleich zu anderen EU-Bürgern wirtschaftlich gut. Unser Land hat die Wirtschaftskrise vor zehn Jahren vorbildlich verkraftet. Portugal, Spanien sowie Frankreich stehen schlechter da als Deutschland, das wieder die gleiche Wirtschaftskraft wie vor der Krise 2008 erreicht hat. Dies spiegelt sich in der Konsumstärke der arbeitenden Bevölkerung wieder. Viele Menschen können Konsumwünsche verwirklichen. Allerdings erleidet das Sparvermögen der Deutschen mit immenser Geschwindigkeit einen Wertverlust. Hohe Geldsummen werden nicht oder minimal verzinst. Immobilien in den begehrten Lagen deutscher Großstädte sind für den Normalverdiener unerschwinglich geworden, während ausländische Investoren trotz hoher Quadratmeterpreise zugreifen können. Die digitale Währung Bitcoin ist als Investitionsmöglichkeit populär geworden und weitere Kryptowährungen geraten ins Blickfeld. Die Bundesbank warnte bereits vor einer Spekulationsblase, da keine Regulierung vorliegt.

Das Geldvermögen der privaten Haushalte in Deutschland im Jahr 2017 beträgt 5.723 Milliarden Euro

In Deutschland befinden sich 2.248 Milliarden Euro Geldvermögen auf niedrig verzinsten Konten und bar zu Hause. (Angabe der Bundesbank Stand Ende Juni 2017). Mehr als die Hälfte des Geldes liegt ohne Rendite als Bargeldreserve auf Gehaltskonten oder im Tresor. Der Klassiker Sparbuch hat eine absteigende Tendenz. Zwar sind 592 Milliarden Euro laut Bundesbank im Juni 2017 als Sparbriefe und Spareinlagen verbucht, doch nach einer Umfrage des GfK-Vereins besitzen nur noch 40 % der Deutschen ein Sparbuch. 18 Milliarden Euro liegen in Versicherungen sowie Pensionskassen. Hierzu zählen auch die privaten Altersvorsorgeverträge. Klassische Lebensversicherungen lohnen sich nicht mehr, nichtsdestotrotz gibt es in Deutschland 89 Millionen Verträge. Darunter fallen noch die für Anleger lukrativen Altbestände, die innerhalb der nächsten Jahre fällig werden. Immobilien gehören zu den beliebten Anlageklassen, trotz circa 20.000 weniger Baugenehmigungen bis Ende September 2017 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Es haben sich insgesamt 600.000 Genehmigungen angesammelt, die noch nicht umgesetzt wurden. Nach Einschätzung der Kreditanstalt für Wiederaufbau sind Baufirmen und Handwerksbetriebe überlastet. Großstädte sowie Ballungsräume erleben einen Bauboom, verbunden mit einem rasanten Preisanstieg, je nach Lage um bis zu 30 % über dem Vergleichsniveau. Trotzdem gibt es laut Bundesbank keine Immobilienpreisblase, die auf reiner Kreditfinanzierung beruht. 2016 investierten nur 6 % der Anleger in den Goldpreis, obwohl fast 40 % diese Geldanlage attraktiv bewerten. Die meisten Menschen besitzen Gold in Form von Münzen, Schmuck und Goldbarren, sodass die tatsächliche Zahl der Anleger höher liegt.

Die Geldanlage in Aktien liegt dem NDAC am Herzen

Die Zahl der Aktionäre ist 2017 um 30.000 Menschen gesunken. Es gab 8,98 Millionen Aktienbesitzer und Aktienfondsanteilseigner. Deutsche überlassen den Aktionärsstatus lieber ausländischen Investoren, die als Anteilseigner Einfluss auf inländische Konzerne ausüben können. Der NDAC arbeitet unermüdlich daran, interessierten privaten Anlegern und Sparern die Geldanlage in Aktien näher zu bringen und die Hemmschwelle zu nehmen. Der Niedersächsische Aktienclub hat unterschiedliche Sparpläne im Angebot, sodass verschiedene Anlageziele realisiert werden können. Sparer haben beim NDAC die Chance, im Rahmen eines einschätzbaren Risikos eine überdurchschnittliche Verzinsung zu erhalten. Jeder Interessierte kann NDAC-Mitglied werden und mit NDACinvest-Aktienfondsanteilen im Wertpapierdepot dem Niedrigzins endgültig entkommen.

Negativzinsen vor Gericht

Die Negativzinsen sind vor Gericht angekommen.

Stellen wir uns vor, wir haben 100.000 Euro geerbt oder gewonnen und wissen im Augenblick noch nicht, was wir damit anstellen sollen. Der erste Gedanke, bei der Bank ein Tages- oder Festgeldkonto zu eröffnen, wird ohne große Überlegung umgesetzt. Nach einem Jahr brauchen wir plötzlich 100.000 Euro für eine Investition und stellen fest, statt durch Zinsen vermehrtes Kapital, bekommen wir nur 99.950 Euro zurück. Die Bank verweist auf einen Aushang. Irgendwo in einer Ecke steht klein gedruckt geschrieben, dass es Negativzinsen gibt. Aufgebracht verlangen wir Aufklärung und unser Bankangestellter erklärt uns, dass alles mit rechten Dingen zugegangen ist und der Kapitalschwund durch Gerichtsurteile bestätigt wurde. Ein Horrorszenario? Leider nicht.

Negativzinsen für Kleinsparer

Die Schwaben gelten als besonders sparsam, allerdings die Volksbank Reutlingen übertrieb es mit der Sparsamkeit und versuchte die Negativzinsen einzuführen, für alle Konten die einen positiven Kontostand aufweisen. Das rief die Proteste der Kunden und deren Lobbyorganisation, der Verbraucherschutzzentrale (VZ), hervor. Die VZ Baden –Württemberg zog vor Gericht und zumindest überlegt das Landgericht Tübingen jetzt, die Negativzinsen zumindest für Neuverträge zuzulassen. Die endgültige Entscheidung wird im Januar 2018 fallen, zumindest vorerst. Die abschließende Entscheidung wird sicher der Bundesgerichtshof oder der Europäische Gerichtshof in Straßburg in ein paar Jahren treffen müssen.

Die Hintergründe

Wie schon oft geschrieben, verdienen die Banken nichts mehr an den Sparern. Schuld daran ist die Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank in Frankfurt, die auch auf ihrer letzten Sitzung im Gegensatz zur amerikanischen Notenbank keine Zinswende einleitete. Die Lage nach der Finanzkrise hat sich in der Eurozone stabilisiert, ist aber doch noch sehr fragil in einzelnen Ländern der Eurozone. So rechnen Experten mit einer Zinswende erst 2019, sollte es bis dahin keine neue Finanzkrise geben.

Bisher verhindert der Wettbewerb zwischen den einzelnen Instituten eine flächendeckende Negativzinsentwicklung auf den Konten der Sparer, allerdings wird das nicht mehr generell von Bankenvertretern ausgeschlossen. Sparkonten verursachen auch Kosten für die Banken und diese Kosten wollen die Banken, die keine Gewinne mehr mit Sparkonten mehr erwirtschaften, an die Kunden in Form negativen Zinsen weitergeben. Bei dem Inhaber von Tagesgeldkonten ist das auch ziemlich einfach, wenn er einer variablen Verzinsung im Sparvertrag in der Regel zugestimmt hat. Variable Zinsen bedeuten eben nicht nur im positiven Bereich ein Auf und Ab bis zum Nullpunkt der Zinskurve, sondern die Zinsen können in der heutigen Zeit auch in den negativen Bereich laufen. Bei Neuverträgen wird das wahrscheinlich jedes Kreditinstitut berücksichtigen. Und das betrifft nicht nur Sparformen, sondern auch Girokonten. Die erwähnte Volksbank Reutlingen hatte sich beispielsweise das Recht eingeräumt, pro Jahr 0,5 Prozent Negativzinsen auf komplette Guthaben auf dem Girokonto abzubuchen sowie die Summe ab 10.000 Euro auf dem Tagesgeld- und auf dem Festgeldkonto mit dem gleichen Prozentsatz zu belasten.

Was stutzig macht, ist die Höhe der Summe, die eigentlich bei vielen Arbeitnehmern sehr schnell erreicht wird, wenn z.B. ein ganz normaler Familienurlaub, ein Autokauf oder eine größere Anschaffung geplant wird. Auf der einen Seite wird propagiert, dass die Konten die Summe von mindestens drei Monatsgehältern aufweisen sollen, um Sicherheitspolster für ungeplante Ausgaben zu schaffen, auf der anderen Seite werden dieselben Konten nun mit Strafzinsen belegt?! Könnte es nicht sein, dass die Bank ihre Kunden wieder mehr in Richtung der hochverzinsten Dispokredite drängen möchte. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt…

Ein Gericht wird bei der Bewertung der Situation davon ausgehen, welche Inhalte im Kontovertrag vereinbart wurden. Bei Neuverträgen wird es sicher keine Probleme geben, da die Allgemeinen Geschäftsbedingungen auf die neue Situation mit dem Zinsniveau hinweisen. Aber bei Altverträgen ist die Sachlage anders, da der Kunde nicht bewusst davon ausgehen konnte, dass es eine negative Entwicklung geben würde.

Außerdem wird ein Gericht zu bewerten haben, ob die Bank im Falle von Negativzinsen ein Darlehen von dem Kunden erhält und darauf muss die Bank wieder Zinsen an den Darlehnsgeber zahlen. Es könnte dann sogar darüber geurteilt werden, dass es sich um einen umgekehrten Dispositionskredit mit weitaus höheren Zinszahlungen durch die Bank an die betroffenen Kunden handelt.

Auf jeden Fall wird das Urteil, egal welcher Instanz, von allen Seiten mit großer Spannung erwartet.

Was tun bei der Bestätigung der Negativzinsen

Spargelder, die auf Tages- oder Festgeldkonten oder auch noch auf alten Sparbüchern liegen gehören in eine andere Anlageform. Natürlich ist es mit einem gewissen Risiko verbunden, plötzlich z.B. in Aktien zu investieren, aber es gibt sehr gute Aktien, die schon seit Jahrzehnten gute Renditen erwirtschaften. Außerdem kann der Anleger noch Kursgewinne erzielen. Also besteht eine zweifache Chance für die Anleger, ihr Kapital zu vermehren. Es macht aber auch Arbeit und speziell für Anfänger ist es schwierig, die richtigen Aktien zu finden und zu beobachten. Deshalb sollten Neuanleger über die Auswahl und den Kauf eines Fonds, gern auch von unserer Seite, nachdenken. Eine breit gestreute Auswahl durch Profis sorgt dafür, dass am Ende mehr übrig bleibt als ein Minuswachstum beim Tages- oder Festgeld. Aktien und Aktienfonds sind auch für die Zeit nach der irgendwann langsam erfolgten Zinswende eine lohnende Alternative.

Depotwerte verkauft

Depotwerte, die nicht mehr im Aktienfonds sind

Nichts ist so beständig wie der Wandel!

Das gilt auch für das NDAC-Depot mit seiner Aufteilung in die drei Hauptbereiche Basisinvestments, Mittelstand & Nebenwerte sowie Megatrends. Aufgabe des Anlageausschusses ist es, zum einen die einzelnen Depotwerte zu verfolgen, und zum anderen über Depotwechsel zu entscheiden. Welcher Wert wird neu in das Depot aufgenommen, zu welchem Segment gehört er, wo erfolgt ein Austausch zum Vorteil der Anleger, … und anderes mehr.

Wenn Depotanteile verkauft werden

Über solche Wechsel werden die Clubmitglieder in dieser Rubrik „Verkauft“ laufend informiert. Weitergehende Erläuterungen dazu gibt es dann in den Depot- und den Quartalsberichten sowie im letztendlichen Geschäftsbericht.

Aufteilung nach

Airbus Group
Die Airbus Group (ehemals EADS) ist ein europäischer Konzern, der aus der Fusion der deutschen DaimlerChrysler Aerospace AG, der französischen Aerospatiale Matra und der spanischen CASA entstanden ist. Die Airbus Group gilt als Europas größtes Luft- und Raumfahrtunternehmen sowie als einer der größten Rüstungskonzerne weltweit. Das Unternehmen ist in der zivilen Luftfahrt, im Bereich der Verteidigungstechnologie, beim Bau von Hubschraubern, in der Raumfahrt, bei der Konstruktion und Fertigung von Transport- und Kampfflugzeugen sowie den dazugehörigen Dienstleistungen tätig. Zur Airbus Group gehören unter anderem der zivile Flugzeugbauer Airbus, der Hubschrauber-Hersteller Eurocopter und das Raumfahrtunternehmen Astrium. Mehr zum Unternehmen AirbusDeutsche Pfandbreif AG

Die Deutsche Pfandbriefbank AG mit Geschäftssitz in der oberbayerischen Stadt Unterschleißheim ist keine Universalbank nach dem Kreditwesengesetz KWG, sondern eine Spezialbank für die Immobilienfinanzierung. Ihre Refinanzierung geschieht vorwiegend durch das Emittieren von Pfandbriefen, aber auch durch Einlagengeschäfte mit Tages- und mit Festgeld. Die Geschichte der heutigen DEPFA, wie das Unternehmen umgangssprachlich kurz genannt wird, geht zurück bis Ende der 1860er Jahre zur damaligen Bayerischen Handelsbank AG. Mehr zur AGWCM

Die WCM Beteiligungs-und Grundbesitz-Aktiengesellschaft (WCM AG) mit Sitz in Berlin und Frankfurt am Main ist ein spezilialisiertes Immobilienunternehmen mit Konzentration auf renditestarke Gewerbeimmobilien. Die Konzentration erfolgt vor allem auf die langfristige Vermietung hochwertiger Büro- und Gewerbeimmobilien an den großen TOP-Wirtschaftsstandorten in Deutschland wie München, Frankfurt und Hamburg. Zum Portfolio gehören mittlerweile über 50 Objekte an diesen Standorten, die mit einer starken Mieterbasis und langfristigen Mietverträgen die Basis des Geschäftsmodell der WCM bilden. Ursprünglich hielt die WCM starke Finanzbeteiligungen an börsen-, und nichtbörsennotierten Unternehmen, dieses Geschäftsfeld wurde im Jahre 2004 an den Finanzinvestor Blackstone verkauft. Im Jahre 2006 musste das Unternehmen Insolvenz anmelden, die allerdings im Jahre 2010 aufgehoben wurde. Nach umfänglichen Kapitalmaßnahmen wurde die Fortführung der Gesellschaft beschlossen und im Jahre 2014 operativ neu ausgerichtet. Seitdem erfolgt die ausschließliche Konzentration von WCM auf den Immobiliensektor.

Depotwerte Megatrends

Die Depotwerte unseres Aktienfonds – Megatrends

Als Megatrend wird ganz allgemein ein Trend bezeichnet, der zu großen, in vielerlei Hinsicht unabsehbaren Veränderungen führt. In der heutigen Zeit auf der Schwelle ins nächste Jahrzehnt sind das ohne jeden Zweifel die Informationstechnologie mit dem weiten Feld der Digitalisierung sowie die Biotechnologie mit Biochemie, Molekularbiologie und Genetik nebst der Bioverfahrenstechnik. Megatrends sind als Blockbuster ganz einfach über alle Maßen hinaus erfolgreich.

Aufteilung der Werte des Megatrends

Im NDAC-Depot sind diese Megatrends ihrerseits aufgeteilt in die Bereiche

  • Biotechnologie
  • Internet
  • Künstliche Intelligenz
  • Medizin

Erwartungsgemäß sind die USA mit ihrem Standort Silicon Valley in diesem NDAC-Segment besonders stark vertreten. Aktien von Amazon, Facebook, Google, Microsoft & Co gehören heutzutage ganz einfach in jedes gut sortierte Depot.

Aufteilung nach

Alphabet
Alphabet Inc. (vormals Google Inc.) ist eine global agierende Holding, die unter ihrem Dach verschiedene Tochterunternehmen verwaltet. Die größte davon ist Google – die Online-Suchmaschine wird weltweit am häufigsten verwendet und wird in über 130 verschiedenen Sprachen angeboten. Die zahlreichen Produkte rund um Google haben das Ziel, Menschen miteinander zu verbinden und ihnen das Informationsangebot des Internets zugänglich zu machen. Zu den angebotenen Applikationen gehören beispielsweise der Emaildienst Google Mail, die Social-Network-Plattform Google+ und der Webbrowser Google Chrome. Das geografische Produktangebot umfasst den Kartendienst Google Maps, den Locationdienst Google Local Search und die Satellitenkarten von Google Earth, für welche der Konzern gezielt Reiseratgeber aufkauft. Über die Anwendung Indoor-Maps können Innenraumkarten für Flughäfen, Museen, Einkaufszentren und Veranstaltungshallen eingesehen werden. Außerdem ist das Unternehmen im Hard- und Softwaremarkt für Smartphones und Tabletcomputer aktiv, welche es mit dem Betriebssystem Android und eigenen Smartphones wie dem Nexus bedient. Die Innovationen des Unternehmens in der Suchmaschinen-, Smartphone- und Internetwerbungsindustrie haben Google zu einer der bekanntesten Marken weltweit gemacht. Zur Alphabet-Holding zählen außerdem das Bio-Unternehmen Calico oder das Technologieunternehmen NestLabs. Im Oktober 2015 wurde der Konzern Alphabet gegründet und löste damit den bestehenden Namen Google ab – dadurch sollen die einzelnen Unternehmensteile wie das Web-Geschäft (weiterhin unter dem Namen Google) oder die Entwicklung selbstfahrender Autos unabhängiger als einzelne Tochtergesellschaften arbeiten. Die Google-Aktien wurden bei diesem Vorgang zu Alphabet-Aktien umgewandelt.Amazon
Amazon.com ist ein international führender Online-Versandhändler. Bei Amazon finden Käufer neue und gebrauchte Waren aus beinahe allen Bereichen der Konsumgüterindustrie. Bücher, Musik, DVD, Elektronikprodukte, Fotos, Digitale Downloads, Software, PC- und Videospiele werden ebenso angeboten wie Geräte für Küche, Haus und Garten, Spielwaren, Sport- und Freizeitartikel, Schuhe und Schmuck, Gesundheits- und Kosmetikprodukte, Kleidung, Autos, Lebensmittel und Zeitschriften. Dabei werden nicht alle Produkte von Amazon selbst verkauft. Auch private und gewerbliche Verkäufe können ihre Produkte über das Onlineversandhaus anbieten. Darüber hinaus zählen zum Angebot des Unternehmens alle Versionen des portablen Readers Kindle, auf dem Bücher, Magazine, Zeitschriften oder persönliche Dokumente heruntergeladen und gelesen werden können und das Smartphone Fire Phone. Ende August 2014 wurde bekannt, dass Amazon für rund eine Milliarde Dollar die Video-Website Twitch.tv. übernimmt. Dort können Fans populärer Computerspiele Live-Mitschnitte zum Spielverlauf veröffentlichen. Mehr über AmazonApple
Apple Inc. ist ein global führender Technologiekonzern. Das Unternehmen entwickelt, produziert und verkauft in sich geschlossene End-to-End-Elektronikprodukte wie Mobilgeräte, Computer und tragbare Musikplayer. Außerdem vertreibt Apple die dazugehörige Software, Peripheriegeräte, Netzwerkprodukte sowie digitale Inhalte und Apps. Zu den bekanntesten Hardwareprodukten des Unternehmens gehören das Smartphone iPhone, die Tabletprodukte der Reihe iPad, die Desktopcomputer und Notebooks aus der Reihe Mac, die tragbaren Musikplayer iPod in verschiedenen Ausführungen sowie der Fernsehdienst Apple TV. Digitale Inhalte und Apps können über die unternehmenseigenen Dienste iTunes Store, App Store, iBookstore und Mac App Store erworben werden. Seit Juni 2015 ist die Apple Music(TM) App auf dem Markt, eine Kombination aus Musik Streaming Dienst, weltweitem Liveradiosender und Kontaktmöglichkeit zu den Künstlern. Apple-Produkte werden in Apple Stores sowie über den Online-Store des Unternehmens Apple und über Drittanbieter verkauft.Facebook
Um an der steigenden Sozial-Media –Branche teilzuhaben, haben wir bereits im April unser NDACInvest Depot um das Unternehmen erweitert, dass wohl fast alle Deutschen kennen: Das weltweit größte Online-Netzwerk FACEBOOK.

Das Unternehmen, dass von dem stets blau-weisse Badelatschen tragenden Mark Zuckerberg gegründet wurde und zu den herausragenden Internet-Firmen im Sozial Media Bereich gehört, meldete Ende April grandiose Quartalszahlen: Der Umsatz ist im Jahresvergleich um rund 52 Prozent auf 5,38 Milliarden Dollar explodiert und eine Gewinnverdreifachung auf fast 5,4 Milliarden Dollar.

Den Löwenanteil wird mit der Werbung auf Smartphones verdient. Lag dieser Anzeigenerlösanteil vor vier Jahren noch bei 0 Prozent, sind es heute bereits 82 Prozent.

Mittlerweile nutzen weltweit fast 1,7 Milliarden Nutzer aktiv das Netzwerk, wobei allein im ersten Quartal 2016 sechzig neue Nutzer hinzukamen. Jeden Tag schauen im Schnitt 1,09 Milliarden Nutzer bei Facebook vorbei und verbringen dabei mehr als 50 Minuten in der Facebookwelt. Diese 50 Minuten sind für Firmen, Produktanbieter und Dienstleister eine gefühlte Ewigkeit. Somit können diese Ihre Produkte, Waren und Dienstleistungen über Werbung vermarkten und Facebook profiert von üppigen Werbezahlungen dieser Unternehmen.

Des Weiteren gehören zu dem Facebook Konzern die Konzerntöchter: der Mitteilungsdienst Whats App, Instagram- ein Programm, das das Erstellen von eigenen Bild-und Videonachrichten möglich macht sowie Chat-App Facebook Messenger. Whats App sowie Messenger sind noch werbefrei, sodass bei beiden Tochterunter-nehmen noch eine gewaltige Steigerung des Gewinnes möglich ist.

So urteilte die Focus Money jüngst: „Der Konzern ist hochinnovativ, entwickelt neue Produkte, weist hohe Zuwachsraten bei Umsatz, Gewinn und Neukunden auf, stellt das Geschäftsmodell auf mehrere Säulen und verfügt über eine langfristig ausgerichtete Wachstumsstrategie.

An der Spitze des Konzerns steht mit Mark Zuckerberg ein Ausnahmetalent und Visionär, der mit seinen Plänen für das Geschäftsmodell der Zukunft der Aktie immer wieder Fanatsie verleiht“.FinTech Group AG
Neu aufgenommen im Depot wurde mit der FinTech Group AG ein Unternehmen aus dem Finanzdienstleistungsbereich. „Europas attraktivste Fintechaktie“, so eine aktuelle Analystenstudie. “Profitabel, wachstumsstark und professional gemanagt“. Das sehen wir ähnlich und kaufen die FinTech Group AG mit einem KGV von 15,7 zu einem Einstandskurs von 16,96 EUR.
Die FinTech Group AG mit Hauptsitz in Frankfurt am Main ist eine börsennotierte Holdinggesellschaft und auf dem deutschen Online-Brokerage-Markt tätig.Freenet
Die Freenet AG ist einer der größten netzunabhängigen Telekommunikationsanbieter in Deutschland und führt ein umfassendes Portfolio an Produkten und Services aus dem Bereich mobiler Sprach- und Datendienste. Dabei verfügt der Provider nicht über eine eigene Netzinfrastruktur, sondern vermarktet Mobilfunkdienstleistungen der Betreiber Telekom, Vodafone, E-Plus und O2 in Deutschland. Die Gesellschaft verfügt zudem über ein etabliertes Internet-Portal und erschließt mit dem Bereich Digital Lifestyle ein neues Geschäftsfeld. Dort bietet Freenet sogenannte Smarthome-Boxen an, mit denen sich Heizkosten per Steuerung über eine eigene Handy-App senken lassen.

Die Freenet AG zeichnet sich mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 13 und einer attraktiven Dividendenrendite von aktuell 6,4% aus (Basis Gewinn- und Dividendenschätzung 2017).Microsoft
Microsoft Corp. ist ein weltweit führendes Softwareunternehmen. Die Gesellschaft bietet ein breites Spektrum an Software-Produkten und Dienstleistungen für verschiedene Nutzergeräte an. Die Produktpalette erstreckt sich von den Windows-Betriebssystemen für PCs, Mobilgeräte und Netzwerke über Serversoftware für Client-Server-Umgebungen, Anwendungsprogramme und Desktop-Applikationen für Unternehmen und private Nutzer und Multimedia-Anwendungen bis hin zu Internet-Plattformen und Entwickler-Tools. Zusammen mit dem weltweit meistverwendeten Betriebssystem Windows bilden die Büroprogramme der Marke Office die Hauptstützen des Unternehmens. Im Onlinebereich betreibt der Konzern die Internet-Suchmaschine Bing und die Abonnementversionen der neuesten Office-Varianten. Über den Internet-Telefondienst Skype stellt das Unternehmen seinen Kunden sowohl Sprach- als auch Videotelefonie zur Verfügung. Im Tablet- und Softwaremarkt ist das Unternehmen über das Tablet Surface und die in Zusammenarbeit mit verschiedenen Smartphone-Herstellern wie HTC und Samsung entwickelten Windows Phones vertreten. Zudem übernahm Microsoft 2014 die gesamte Handysparte von Nokia. Mit den Videospielkonsolen Xbox 360 und Xbox One platziert sich Microsoft außerdem an den Spitzenpositionen der Videospielbranche.BB Biotech
Die BB Biotech AG ist eine der größten Beteiligungsgesellschaften der Welt, die über ihre Tochtergesellschaften ausschließlich in Unternehmen der Bio- und Gentechnologie sowie der Pharmaindustrie investiert. Der Verwaltungsrat des Unternehmens, darunter ein Nobelpreisträger, verfügt über langjährige Erfahrung in der Biotechnologie und der pharmazeutischen Industrie. Für die Fundamentalanalyse und die Vermögensverwaltung der BB Biotech wird auf die Molekularbiologen, Ärzte und Finanzspezialisten der Bellevue Asset Management Gruppe zurückgegriffen. BB Biotech investiert ausschließlich in Unternehmen, die ein ausgezeichnetes Management, eine solide Wirtschafts- und Technologiebasis und eine gesunde Finanzstruktur aufweisen können. Beteiligungen sind unter anderem Dendreon, Lupin Pharmaceuticals, novo nordisk, Human Genome Sciences und Radius. Mehr zum Unternehmen BB BiotechHBM Healthcare
Die HBM Healthcare Investments AG ( vorher HBM BioVentures AG) ist eine Beteiligungsgesellschaft mit Hauptsitz in Zug in der Schweiz ist ein Investor im Gesundheitsbereich. Das breit diversifizierte Portfoliobesteht aus Unternehmen aus den bereichen Humanmedizin, Medizinaltechnik, Diagnostik sowie Biotechnologie. Die HDM Healthcare Investments ist ein langfristig orientierter Investor der weltweit in erfolgversprechende private Unternehmen investiert, deren Produkte kurz vor oder in der klinischen Entwicklung stehen oder bereits zugelassen sind. Hierbei werden die erfolgversprechenden Portfoliounternehmen sorgfältig überprüft und nach wissenschaftlichen, technischen, finanziellen, steuerlichen und rechtlichen Aspekten überprüft. Bei Börsengängen,Verkäufen oder Weiterfinanzierungen werden die Unternehmen strategisch unterstützt. Das Anlageziel von HMB Healthcare Investments ist mit Investitionen in privaten und kotierten Unternehmen langfristig Kapitalgewinne zu erwirtschaften.

Depotwerte Mittelstand

Die Depotwerte unseres Aktienfonds – Mittelstand und Nebenwerte

Der Mittelstand gilt als tragende Säule der deutschen Wirtschaft. So verhält es sich auch mit der NDAC-Depotaufteilung: – heutige Nebenwerte schreiben die Erfolgsgeschichte von morgen – . Das Geschick des NDAC-Anlageausschusses liegt in der ausgewogenen, richtigen Auswahl im Segment Mittel- und Nebenwert. Wer zurzeit im MDAX oder im SDAX notiert ist, der ist vielleicht schon morgen oder übermorgen auf dem Sprung in den DAX.

Mittelstand und Nebenwerte

Das kann für die Daimler AG ebenso gelten wie für TUI als einen der weltweit führenden Reiseveranstalter, oder auch für die Sixt Leasing AG. Mit rund 30 Prozent sind Mittel- und Nebenwerte im NDAC-Depot im doppelten Sinne gut vertreten.

Aufteilung nach

Aumann AG

Zum Ende des ersten Quartal 2018 wurde das Portfolio des Niedersächsischen Aktienclubs um 2.500 Aktien der Aumann AG ergänzt. Das Unternehmen gehörte seit seinem Börsengang vor ziemlich genau einem Jahr zu den 2017er Shooting Stars. Zunächst wurde der Aumann-Wert an der Frankfurter Wertpapierbörse im XETRA gehandelt, dem elektronischen Börsenhandel Exchange Electronic Trading. Seit dem 19. März diesen Jahres gehört die Aumann AG dem TECDAX an. Der ist neben DAX, MDAX und SDAX einer der deutschen Prime Standards. Im TECDAX sind die bundesweit 30 größten Technologiewerte gelistet. Seit dem Börsengang vor einem Jahr ist das Unternehmen organisch um mehr als ein Drittel gewachsen. Mehr über die Aumann AGGBK Beteiligungen
Die GBK-Beteiligungen Aktiengesellschaft ist eine brachen- und bankenunabhängige deutsche Beteiligungsgesellschaft, die seit dem Jahre 1969 in mittelständische nicht börsennotierten Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz investiert. Das Portfolio ist sehr breit gestreut und bei den eingegangenen Beteiligungen wird insbesonders Wert auf die Ertragsperpektiven, ein etabliertes Geschäftsmodell und die Qualität des Management des Unternehmens gelegt. Das Unternehmensziel ist, den Wert dieser Unternehmen zu erhöhen und dann bei Wertzuwachs durch den Verkauf der erworbenen Beteiligungen den entsprechenden Gewinn zu realisieren. Dieser Wertzuwachs erfolgt z.B. durch Bereitstellung von Eigenkapital, das für stark wachsende Unternehmen bei der Einführungen neuer Produkte, bei Zukäufen oder bei der Einführung neuer Produkte verwendet wird. Der Hauptsitz der GBK-Beteiligungen AG ist Hannover und gehört seit dem Jahr 2002 zu den Partnerunternhehmen der HANNOVER Finanz Gruppe. Die Aktien der GBK-Aktiengesellschaft AG werden im Freiverkehr der Wertpapierbörsen in Hamburg, Stuttgart und München gehandelt. Mehr über die GBK Beteiligungsgesellschaft AGHapag Lloyd

Der heute weltweit präsente Containerlogistiker Hapag-Lloyd AG, abgekürzt HLAG mit Sitz in Hamburg ist das Ergebnis einer Firmenfusion aus Anfang der 1970er-Jahre. Ende der 2000er-Jahre wurde HLAG aus dem TUI-Konzern herausgelöst und verkauft. Einer der in Deutschland bekannten Großaktionäre ist das Speditions- und Logistikunternehmen Kühne + Nagel. Der HLAG-Aktie hat dieser Eigentümerwechsel ausgesprochene gut getan. Innerhalb eines Jahres stieg der Aktienwert um mehr als 100 Prozent auf gut 35 Euro zum Jahreswechsel 2017/2018. Zur HLAG-Flotte gehören mehrere hundert Schiffe, mit denen alle nur erdenklichen Frachten rund um die Welt transportiert werden. Mit etwa 13.000 Mitarbeitern gehört die HLAG zu den international führenden Linienreedereien. Die Kursentwicklung der Hapag-Lloyd-Aktie ist durchaus vielversprechend.HugoBoss
Ein neuer Unternehmenswert im NDACInvest Fonds ist das 1924 im Baden-Württembergischen Metzingen gegründete deutsche Modeunternehmen HUGO BOSS.

Im Jahre 1924 wurde das Unternehmen von Hugo Ferdinand Boss als Hersteller von Berufskleidung gegründet und mittlerweile eines der führenden Unternehmen im Premium  – und Luxussegment des Bekleidungsmarktes.

Das seit 1999 im MDAX (zunächst Vorzugsaktien, ab 2012 durch Stammaktien ersetzt) börsennotierte Unternehmen verkauft und produziert über eigene Ladengeschäfte sowie den gehobenen Einzelhandel weltweit Bekleidung, Lederwaren sowie Accessoires für Damen, Herren und Kinder.

Die Marken BOSS und HUGO BOSS gehören zu den bekanntesten deutschen Modemarken. Als Ergänzung seien hier auch die Marken BOSS Orange, Boss Green sowie HUGO genannt.

Der Konzern hat sich auf die Entwicklung und Vermarktung von hochwertiger Mode sowieAccessoires im Herren- und Damenbereich spezialisiert.

Das Unternehmen strebt bis zum Jahre 2020 einen durchschnittlichen Umsatzwachstum im hohen Einstelligen Bereich an, wobei auch die operative Marge auf 25 Prozent steigern soll.

Die HUGO BOSS AG beschäftigt knapp 14.000 Mitarbeiter und der Streubesitz der Aktien beträgt rund 88 %.OHB

OHB steht für die Gründungsfirma Otto Hydraulik Bremen GmbH mit damaligem Geschäftssitz in der Hansestadt Bremen. Die OHB wurde Ende der 1950er-Jahre als Kleinunternehmen gegründet. Erster und zeitweise einziger Auftraggeber war die Marine; sie ließ bei OHB hydraulische sowie elektrische Schiffssysteme bauen und reparieren. Zur Schlüsselfigur wurde Manfred Fuchs, Direktor bei der MBB, Messerschmitt-Bölkow-Blohm GmbH. Er übernahm Anfang der 1980er-Jahre die OHB, und auf seine Initiative hin wurde das Geschäftsfeld auf die Raumfahrt erweitert. Damit begann der bis in die heutige Zeit hinein geradezu unaufhaltsame Aufstieg zu einem der internationalen Marktführer in der Raum- und Luftfahrt. Mitte der 1980er-Jahre wurde mit den ersten Aktivitäten auf dem Gebiet der Raumfahrt in Bremen begonnen. In den folgenden Jahren beteiligte sich OHB an verschiedenen deutschen Shuttle-Missionen. Bis zur Jahrtausendwende wurden Entwicklungen auf dem zunehmend lukrativer werdenden Gebiet der bemannten sowie unbemannten Raumfahrt vorangetrieben. Anfang der 2000er-Jahre wurden OHB System und OHB Teledata unter dem Dach der OHB Technology AG zusammengeführt. Die weitere Auftragslage entwickelt sich gut und gab viel Anlass zu Optimismus. Im Jahr 2014 folgte dann die Verschmelzung der Schwesterunternehmen OHB System AG und Erwin Kayser-Threde GmbH zur neuen OHB System AG mit den beiden Standorten Bremen und München.Orange SA
Die Orange S.A. ist ein internationaler Telekommunikationsanbieter. Gegründet von der britischen Orange Plc und um die Jahrtausendwende von der France Télécom übernommen. Seitdem wird der Markenname Orange allen Mobilfunknetzen geführt. Orange ist weltweit beteiligt. Der französische Staat ist mit knapp 30 Prozent der größte Aktionär. Die restlichen Aktien befinden sich im Streubesitz. Mehr zur Orange SA als ein Depotwert unseres AktienfondsPost NL

Im ersten Quartal 2018 wurde das Aktiendepot um einen interessanten Wert ans dem Nachbarland Niederlande ergänzt. Von der PostNL N.V., einem niederländischen Transport- und Logistikunternehmen, wurden 50.000 Aktien für das NDAC-Portfolio gekauft. N.V. ist die Abkürzung für die Rechtsform einer AG.RTL
Die RTL Group gehört zu den führenden europäischen Entertainment-Netzwerken. Der Konzern verfügt über 57 Fernsehsender und 31 Radiostationen und ist mit Fernsehsendungen wie Talent- und Gameshows, Dramas, Daily Soaps und Telenovelas einer der Top-Produzenten weltweit. Das Ausstrahlungsgebiet der RTL Group erstreckt sich über Deutschland, Frankreich, Belgien, die Niederlande, Luxemburg, Spanien, Ungarn und Kroatien. An vorderster Stelle stehen dabei die Fernsehsender RTL in Deutschland, M6 in Frankreich, RTL 4 in den Niederlanden und RTL-TVI in Belgien. Die Content-Produktionsfirma des Unternehmens, FremantleMedia, produziert jährlich 8,500 Stunden an Programm. Zu den Sendungen der Produktionsfirma gehören Unterhaltungssendungen wie Deutschland sucht den Superstar, X Factor oder die tägliche Serie Gute Zeiten, Schlechte Zeiten sowie Nachrichtensendungen wie RTL Aktuell. Neben der Ausstrahlung im Fernsehen bietet die Gruppe mit der ¿Now‘-Familie auch die Möglichkeit Sendungen im Internet teilweise kostenlos, teils als Video-on-Demand Service zu sehen. Eines der wichtigsten Angebote in diesem Bereich ist in Deutschland Clipfish.de, welches auch Inhalte der BBC verfügbar macht. Auf dem Radiomarkt besetzt das Unternehmen ebenfalls international Schlüsselstellen mit Radiosendern wie Antenne Bayern in Deutschland, RTL in Frankreich oder Radio Contact in Belgien. mehr zu RTLShareholdervalue
Die Shareholder Value Beteiligungen AG mit Hauptsitz in Frankfurt am Mai wurde im Jahre 2000 gegründet und investiert hauptsächlich in Börsennotierte, unterbewertete Nebenwerteunternehmen (Small-Caps) in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Der Anlagehorizont ist mittel- bis langfristig ausgelegt und erfolgt in substanz- ,ertrags- und dividendenstarke Aktien, als auch auf Unternehmen , die sich in Sondersituationen wie z. B. einen Squeeze-Out Verfahren befinden. Hier kommt also auch die Philosophie von Value Investoren wie Waren Buffet oder Benjamin Graham zum Tragen: Die antizyklische Kapitalanlage in unterbewerte Unternehmen mit entsprechenden Sicherheitspuffer, um das Risiko zu minimieren. Das Geschäftsziel der Shareholder Value Beteiligungen AG ist der langfristige Erhalt und größtmögliche Zuwachs des Portfolios durch Kurssteigerungen und Divideneinnahmen. Mehr zu Shareholder Value Beteiligungs AGSixtLeasing
Die Sixt Leasing AG ist eine der führenden deutschen Mobilitätsdienstleister. Das Unternehmen bietet sowohl Privatkunden als auch Gewerbetreibenden ein breites Leistungsspektrum im Bereich Fahrzeug-Leasing: vom kundenspezifischen Full Service Leasing über Finanzleasing, Corporate Car-Sharing oder internationale Mobilitätslösungen bis hin zu Fuhrparkmanagement für große Flotten. Mit dem Online-Portal Sixt-neuwagen.de wird potentiellen Kunden zusätzlich ein breites Angebot an Fahrzeugen mit Hersteller-Garantie präsentiert. Sixt arbeitet mit einem breiten Partner-Netzwerk zusammen, zu dem neben Fahrzeugherstellern und -händlern auch Mineralöl-Gesellschaften, Werkstätten oder Versicherungsgesellschaften zählen. Das in Pullach ansässige Familienunternehmen ist neben Deutschland auch in Österreich, der Schweiz sowie Frankreich und den Niederlanden tätig. Durch verschiedene Franchises bedient Sixt Kunden in über 40 Ländern. Hauptaktionärin ist die Sixt SE. Mehr zu SixtLeasingStröer
Die Ströer Media AG ist einer der führenden Anbieter für Außen- und Online-Werbung und bietet den werbungtreibenden Kunden individualisierte und voll integrierte Premium-Kommunikationslösungen an. Das Portfolio reicht von klassischen Plakatmedien über Werbung auf Wartehallen und Transportmitteln bis hin zu digitalen und interaktiven Medien. Die Ströer Gruppe vermarktet rund 300.000 Außenwerbeflächen und mehrere tausend Webseiten. In Deutschland ist Ströer in mehr als 600 Städten vertreten. Hinzu kommt die Betreuung von unterschiedlich großen Flächen in der Türkei und Polen. Für einen Transaktionswert von 300 Millionen Euro kauft Ströer 2015 zusätzlich das Internetportal T-Online sowie den Digitalvermarkter Interactive Media der Deutschen Telekom.Symrise
Ein weiterer neuer Depotwert wurde in den NDACInvest Fonds aufgenommen, dass ebenfalls in unserem Stammland Niedersachsen Ihren Sitz hat: die Symrise AG aus Holzminden.

Das Unternehmen entstand im Jahre 2003 aus der Fusion der Dragoco Gerberding & Co AG sowie der Haarmann & Reimer GmbH und ist ein globaler Anbieter von Duft- und Geschmacksstoffen und diversen Wirkstoffen für Kosmetika und Lebensmittel. Das börsennotierte Unternehmen liegt mit einem Marktanteil von 12 % (im Jahre 2015) auf dem dritten Platz am weltweiten Markt für Duftstoffe und Aromen. Zum Angebot des Konzerns gehören ca. 30.000 Produkte, die zum Großteil auf einer Basis von natürlichen Rostoffen wie z.b. Zitrus, Vanille, Pflanzen- und Blütenmaterialien hergestellt werden. Diese finden Anwendung in den Endprodukten der Kunden der Symrise AG wie Kosmetik, Parfüm- und Lebensmittelhersteller.

Die Pharmazeutische Industrie sowie die Hersteller von Nahrungsergänzungsmitteln, Reinigungs- und Waschmitteln, Raumdüften, Mundpflegeprodukte, Babynahrung und Tierfutter gehören ebenfalls zu den wichtigen Kunden des Unternehmens. Weiterhin  gehören auch einige 100prozentige Tochternehmen wie die DrinkStar GmbH, Tesium GmbH, Symotion GmbH und die Symrise BioActives zur Konzerngruppe. Symrise beschäftigt weltweit etwa 8300 Mitarbeiter und ist seit März 2007 im MDAX sowie im niedersächsischen NiSax20 notiert.Talanx
Die Talanx AG ist die Management- und Finanzholding einer Gruppe von Unternehmen, die als Finanzdienstleister vor allem Erst- wie auch Rückversicherungsleistungen anbieten. Zum Erstversicherungsbereich zählen sowohl Schadens- und Unfall- als auch Lebensversicherungen. Zum Konzern gehören u.a. die Versicherer für Privat- und Firmenkunden HDI und HDI-Gerling, der Rückversicherer Hannover Rück, die auf Bankenvertrieb spezialisierten neue leben, PB und Targo Versicherungen sowie der Fondsanbieter und Vermögensverwalter Ampega. Das Unternehmen hat seinen Firmensitz in Hannover, agiert über Kooperationsabkommen jedoch in rund 150 Ländern weltweit. Das Geschäft ist in die fünf operativen Segmente „Privat- und Firmenversicherung Deutschland“, „Privat- und Firmenversicherung international“, „Industrieversicherung“ sowie „Schaden-“ und „Personen-Rückversicherung“ und das sechste Segment „Konzernfunktionen“ gegliedert. Mehr über den Depotwert TalanxTeva Pharmaceuticals
Teva Pharmaceuticals Industries Ltd. (Teva) gehört zu den 15 größten internationalen Pharmaunternehmen und ist einer der weltweit führenden Hersteller von Generika. Des Weiteren entwickelt und vertreibt die Gesellschaft innovative Arzneimittel und pharmazeutische Wirkstoffe wie auch Originalmedikamente (Copaxone® – Multiple Sklerose, Azilect® – Parkinson). Insgesamt konzentriert sich das Unternehmen auf die Fachbereiche Onkologie, Neurologie, Pneumologie und Frauenheilkunde. Mehr zum Teva Pharmaceuticals UnternehmenTLG

TLG, wie das Unternehmen abgekürzt wird, ist ein Immobilienunternehmen mit Sitz in der Bundeshauptstadt Berlin. TLG steht für Treuhand Liegenschaft. Die damalige GmbH wurde ein Jahr nach der politischen Wende als Tochtergesellschaft der Treuhandanstalt gegründet. Ziel und Aufgabe der TLG waren „ … Verwaltung, Verwertung sowie die Entwicklung derjenigen sonstigen Immobilienbestände wie Gewerbegebiete, Büro- und Wohnimmobilien, die sich damals in den neuen Bundesländern im Besitz der Treuhandanstalt befanden …..“. Mitte der 1990er-Jahre übernahm der Bund die Gesellschafteranteile der TLG. Zur Jahreswende 2012/2013 verkaufte er TLG an die US-amerikanische Investmentgesellschaft Lone Star mit Sitz in Dallas im Bundesstaat Texas. Im Herbst 2014 wurde die bisherige GmbH-Rechtsform der TLG in eine AG umgewandelt. Direkt danach folgte die Notierung an der Börse in Frankfurt/Main. In den folgenden Monaten veräußerte Lone Star sukzessive sämtliche Anteile an TLG. Im Oktober 2016 hat die TLG ihre Geschäftstätigkeit auf alle bisherigen Bundesländer, also auf Westdeutschland erweitert; seitdem ist das Unternehmen bundesweit am Gewerbeimmobilienmarkt präsent.TUI

TUI-AktieWüstenrot
Die Wüstenrot & Württembergische AG (W&W) mit Sitz in Stuttgart ist eine unabhängige Finanzdienstleistungsgruppe, die im Jahre 1999 aus dem Zusammenschluss der Traditionsunternehmen Wüstenrot und Württembergische hervorgegangen ist. Seit dem Jahre 2005 gehört auch die Karlsruher Versicherungen zu der W&W. Die Gruppe ist nach eigenen Angaben „Der Vorsorgespezialist für die 4 Bausteine moderner Vorsorge: Absicherung, Wohneigentum, Vermögensbildung sowie Risikoschutz“. Zu dem Leistungsspektrum gehören Leistungen für Wohneigentum, Zukunftssicherung, Vermögensbildung sowie Risikoschutz. Dabei konzentrieren sich W & W auf Produkte mit hohen Ertrags- und Wachstumsperspektiven. Die Wüstenrot & Württembergische AG ist der größte unabhängige und kundenstärkste Finanzdienstleister Baden-Württembergs und betreut mit rund 13000 Mitarbeitern knapp 6 Millionen Kunden. Im März 2016 wurde die Wüstenrot Aktie im SDAX aufgenommen.

Warum 2018 ein gutes Börsenjahr werden kann.

Die Chancen für ein gutes Börsenjahr 2018

Erinnern wir uns noch doch einmal kurz an die Zeiten des Neuen Marktes vor der Jahrtausendwende. Die besten Chancen hatten die Anleger bei Neuemissionen, also Aktien von Unternehmen, die an die Börse gebracht wurden. Im Gegensatz zum Neuen Markt, der schon längst Geschichte ist, sind die bis jetzt bekannten Kandidaten keine nebulöse Startups, die außer einer Idee und ein paar Phantasiezahlen nichts weiter Substantielles zu bieten hatten. Es handelt sich um gestandene Unternehmen aus dem deutschen Mittelstand, die sich an der Börse frisches Geld z.B. für die Erweiterung ihrer Produktion oder Investitionen in technologische Innovationen holen.

Schon in den Startlöchern für den Börsengang

In der Börsenpipeline warten so bekannte Namen wie z.B. Siemens Healthineers (Medizintechnik), Knorr-Bremse, Deutsche Asset Management, HSE 24 (Einzelhandel), Awin (Werbevermarkter) und Springer Nature (Fachverlag), aber auch der Novomatic-Konzern (Glücksspiele) wird vielleicht das positive Börsenumfeld nutzen und einen zweiten Anlauf nehmen. Das gesamte Emissionsvolumen 2018 wird bisher laut einem IPO-Berater knapp 13 Milliarden Euro betragen. Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr spülten die Börsengänge in Deutschland Jahr insgesamt nur 2,8 Milliarden Euro in die Kassen der beteiligten Unternehmen.

Das sind das die bisher bekannten Börsengänge für das Jahr 2018. Aber natürlich können weitere Unternehmen, die sich bisher dazu noch nicht konkret geäußert haben, auch noch ein IPO (Initial Public Offering, kommt aus dem Englischen = Erstes öffentliches Angebot = Börsengang) planen. Speziell Familienunternehmen könnten nach den aufgetretenen Problemen auf den Markt der Mittelstandsanleihen an der Börse frisches Kapital für die Investitionen in ihren Unternehmen aufnehmen.

Obwohl die meisten Anleger in Deutschland nach Frankfurt und andere deutsche Börsenpalätze blicken, werden die ganz großen IPO‘s international abgewickelt. Hier werden die USA langsam aber sicher von der neuen Supermacht China auch bei Börsengängen abgelöst.

Im internationalen Börsengeschehen wurden 2017 insgesamt 1624 IPO‘s vermerkt. Das sind 49 Prozent mehr als im Vorjahr. In China, inklusive des bekannten internationalen Börsenzentrums in Hongkong, wurden 582 Unternehmen neu auf den Kurszetteln gelistet, das entspricht mehr als der doppelten Anzahl wie im selben Zeitraum an den Börsen Europas.

Auch international interessante Börsengänge

Auch international benötigen Technologieunternehmen mehr und mehr frisches Kapital, um ihre Innovationen zu finanzieren und auch um andere Firmen zu übernehmen. So stehen wieder einige Börsengänge an, die das Zeug haben, Börsengeschichte zu schreiben. Darunter befinden sich bekannte Namen, wie zum Beispiel der Bettenvermittler Airbnb, dessen Vorbereitungen für einen Börsengang auf Hochtouren laufen. Der schwedische Musik-Streamingdienst Spotify ist nach Ansicht von Börsenexperten bereit für ein direktes IPO an der Börse in New York. Und auch in China tut sich im kommenden Jahr wieder etwas Großes. Hier plant Xiaomi sein Börsendebüt für das kommende Jahr. Der Unternehmenswert des Herstellers von Smartphones und Fitnessarmbändern wurde zuletzt zwischen 70 und 100 Milliarden Dollar geschätzt.

Wir sehen also Deutschland und auch Europa haben einen enormen Nachholbedarf, was Börsengänge angeht.

Wie soll sich ein Kleinanleger beim angekündigten Börsengang verhalten

Wer sich für solche Chancen interessiert und investieren möchte, sollte auch die Risiken kennen. Nicht jeder Börsengang endet mit Kursgewinnen, das hat nicht nur der Neue Markt in der Vergangenheit oft bewiesen. Jeder Börsengang muss mit einem Emissionsprospekt vorbereitet werden. Den sollten sich Anleger genau anschauen und die Zahlen und Perspektiven des Unternehmens analysieren. Besonders interessant ist z.B. die Frage, was passiert mit dem frischen Kapital? Wird es für Innovationen in neuen Technologien oder Technik verwendet? Sollen damit alte Schulden beglichen werden? Möchten damit Altinvestoren privat Kasse machen? Bei einem Bejahen der letzten beiden Fragen wird das IPO sicher nicht für ein weiteres Wachstum des Unternehmens stehen.

Wichtig ist, wer bei der Zuteilung der Wertpapiere durch die ausführenden Banken (Konsistorialbanken) wegen einer Überzeichnung nicht zum Zuge kommt, sollte warten bis der erste Hype sich gelegt hat. Später ergeben sich auch noch sehr gute Einstiegschancen. Und wenn nicht, dann erinnern wir uns an Altmeister Kostolany, der stets meinte, die nächste Straßenbahn (IPO) kommt bestimmt.