richtig sparen – Erfolgreichen Anlegern auf die Finger geschaut

Erfolgreichen Anlegern auf die Finger geschaut

Das Geheimrezept für erfolgreiche Finanzanlagen: Man nehme …

Jeder träumt davon, von dem einen entscheidenden Glücksgriff an der Börse. Doch wie findet man heraus, welches Wertpapier denn nun tatsächlich den gewünschten Gewinn bringt? Wenn man selbst kein Börsenguru ist, sollte man sich doch lieber auf Anlageberater verlassen oder gibt es klare Prinzipien, nach denen man sich immerzu richten kann? Es gibt eine Reihe von erfolgreichen Investoren, die offenbar ein glückliches Händchen bei Aktienkäufen haben. Von Eugene Fama, über Warren Buffet bis hin zu Benoît Mandelbrot, sie alle waren an der Börse erfolgreich. Was kann man von diesen Spezialisten lernen? Welche Prinzipien und Grundsätze verfolgen sie bei ihren Anlageentscheidungen? Hier finden Sie heraus, wie weltbekannte Spitzeninvestoren Börsenentscheidungen treffen.

Häufig fragt man sich, was genau das Geheimnis bekannter erfolgreicher Anleger ist. Liegt es an natürlicher Intuition, festen Grundprinzipien oder letztlich doch nur dem entscheidenden Quäntchen Glück? Fakt ist, dass Börsenkurse von den Entscheidungen von Menschen abhängen. Und nichts lässt sich weniger gut vorhersagen als das. So erstrebenswert der rationale „Homo oeconomicus“ doch sein mag, spiegelt er doch nicht die tagtäglichen Entscheidungen von Menschen wieder. Dieser Herausforderung der Unvorhersehbarkeit müssen sich Anleger jeden Tag aufs Neue stellen. Um dem Ganzen auf den Grund zu gehen, analysierte nun Deutschlands führender Online-Vermögensverwalter „Scalable“ die Leitsätze und Prinzipien der erfolgreichsten Anleger. Wir haben die wichtigsten Botschaften für Sie zusammengefasst.

Der Marktversteher: Eugene Fama

„Ich würde Stock-Picker mit Astrologen vergleichen, aber ich will nicht zu sehr über Astrologen herziehen.“

Vom Nobelpreisträger Fama stammt die „Hypothese effizienter Märkte“, die besagt, dass Börsenkurse in ihrer Natur bereits alle Informationen enthalten und dass der aktuelle Preis die beste Schätzung für den wahren Aktienwert ist. Grund dafür ist die sogenannte „Schwarmintelligenz“ in der Finanzwirtschaft. Als entsprechend sinnlos sieht er die Suche nach den besten Aktien an, sogenannte Aktienprofis vergleicht er mit Astrologen. Nach Fama spiegeln Aktienkurse bereits die Zukunftsaussichten des Wertpapiers wider.

Der Psychologe: Daniel Kahneman

„Die erfolgreichsten Fonds eines beliebigen Jahres haben einfach das meiste Glück. Sie haben gut gewürfelt.“

Im Zentrum der Forschung des Nobelpreisträgers stand die Frage, wie Menschen Entscheidungen treffen. Dabei fand er heraus, dass Menschen häufig naheliegende, aber falsche Entscheidungen treffen, damit der geistige Aufwand möglichst gering bleibt. Finanzberatern wirft er gar eine „Kompetenzillusion“ vor. Erwirtschaftete Renditen schwanken seiner Forschung nach zufällig und nicht aufgrund eines besonders guten oder schlechten Beraters. Einen aktiv gemanagten Fonds sieht er daher eher als Nachteil.

Der Nachahmer: John Bogle

„Suche nicht die Nadel im Heuhaufen, kaufe einfach den Heuhaufen.“

Vor nunmehr 40 Jahren setzte Bogle den ersten Indexfonds auf, der ein Börsenbarometer ähnlich dem Dax oder S&P 500 nachstellt. Heute sind die Papiere etwa drei Billionen Dollar wert. Mit Sturheit brachte er seinen Fonds immer weiter voran und kritisierte dabei besonders Berater, die zunächst nur an ihrem eigenen Geldzuwachs interessiert sind. Statt nach der besten Aktie zu suchen, empfiehlt er daher passive Investition.

Der Superstar: Warren Buffet

„Wer auf die Tipps von Brokern hört, kann auch einen Friseur fragen, ob er einen neuen Haarschnitt empfiehlt.“

Nur mit viel Mühe schaffte Buffet es, seine erste Investition, Berkshire Hathaway, nicht den Bach heruntergehen zu lassen. Aus dem vermeintlichen Reinfall ist heute eine der bekanntesten Beteiligungsgesellschaften weltweit geworden. Anlegern gibt er den Tipp, sich von provisionsgierigen Finanzberatern nicht zum ständigen Handel verleiten zu lassen, da diese häufig eher ihre eigenen Interessen vertreten.

Der Mutige: John Templeton

„Der einzige Investor, der nicht diversifizieren sollte, ist derjenige, der immer zu 100 Prozent richtigliegt.“

Bei seinen Investitionsentscheidungen setzt Templeton vor allem auf ein Prinzip: Diversifikation. Diesem Grundsatz verdankt er es, dass er in den 1930er und 40er Jahren, als viele Unternehmen in Amerika bankrottgingen, seine ursprüngliche Investition vervierfachen konnte. Dabei investierte er zunächst nur in Penny-Stocks. Mit dem Gewinn baute er dann seine eigene Investitionsfirma auf. Sein stark diversifiziertes Portfolio bewirkte, dass die Verluste der einen Wertpapiere durch die Gewinne der anderen ausgeglichen wurden. Am besten verteilt man seine Investition daher auf mehrere Klassen wie z. B. Aktien, Immobilien, Anleihen und Rohstoffe.

Der Alleskönner: William Bernstein

„Unter allen Faktoren, die die Wertentwicklung deines Portfolios bestimmen, ist die Asset Allocation der einzige, den du beeinflussen kannst.“

Vermögensberater ist nur einer der vielen Berufe, die Bernstein ausübt. Beim Investieren befolgt er dagegen nur einige wenige Regeln. Auch er legt den Fokus auf eine vielseitige Vermögensaufteilung auf verschiedene, voneinander unabhängige Anlageklassen. Niedrige Kosten und Asset Allocation stehen ganz klar im Vordergrund. Letzteres ist auch die einzige Komponente, die man selbst steuern kann. Alles andere liegt nicht in der Hand des Anlegers.

Der Geduldige: Peter Lynch

„Erfolg oder Misserfolg – alles hängt davon ab, ob Sie die Ängste dieser Welt lange genug ignorieren können, um Ihre Investments wachsen zu lassen.“

Nur durch Zufall bekam der Golf-Caddy einen Job bei der Fondsgesellschaft Fidelity. Schnell stieg er innerhalb des Unternehmens auf und verhalf dem Magellan-Fonds zu einem erstaunlichen Anstieg von 18 Millionen auf 14 Milliarden Dollar. Für ihn stand vor allem Geduld stets an der Tagesordnung. Für erfolgreichen Börsenhandel sollte man auch in turbulenten Zeiten seiner Anlagestrategie treu bleiben und keine voreiligen Entscheidungen treffen.

Der Vordenker: Benjamin Graham

„Das Wesentliche bei der Geldanlage ist das Management von Risiken, nicht das Management von Renditen.“

Keiner hat wohl die Wertpapieranalyse so geprägt wie Graham. Er war es, der Dividende, Wachstum und Liquidität überhaupt erst als Bewertungskriterien erkannte. Heute ergeben sich daraus die Aktienkurse. Er legte den Fokus nicht auf das Managen von Renditen, sondern von Risiken. Dabei ist es entscheidend, sich auf die Erkenntnisse aktueller Forschung zu stützen, das Verlustrisiko genau zu prognostizieren und die Verteilung der Wertpapiere auf dieser Grundlage anzupassen.

Der Computerfan: James O’Shaughnessy

„Computermodelle haben keine Launen, keinen Streit mit ihrer Frau, keinen Kater von der Nacht zuvor.“

Als Vorreiter der etwas anderen Art hat O’Shaughnessy mit Hilfe von Datenbanken unzählige Aktienstrategien getestet. Bei seinen Anlagen folgt er immerzu dem Algorithmus eines Programms und verhindert so Anlageentscheidungen im Affekt. Durch die Simulation verschiedenster Marktsituationen lassen sich mithilfe des Programms präzise Risikoprognosen treffen. Damit wird das Risiko eines Portfolios ein Stück weit kontrollierbar.

Der Querkopf: Benoît Mandelbrot

„Die Finanziers und Anleger der Welt sind wie Seeleute, die keine Wetterwarnungen beachten.“

In seinem Leben brachte Mandelbrot viele populäre Wirtschaftstheoretiker mit seiner Kritik gegen sich auf. Besonders mit der Normalverteilungsannahme konnte er sich nie anfreunden. Seine Haltung begründete er damit, dass Börsenkurse viel sprunghafter sind, als es die Normalverteilung vermuten lässt. Anlegern rät er, Anlagerisiken immer stets anhand aktueller Forschungsergebnisse anzulehnen.

weitere Flüstereien

Zinsbezogene Spreads

Zinsbezogene Spreads – Differenzen

Der Vergleich verschiedener Geldanlagen findet am schnellsten über Zinsspreads statt. Zinsbezogene Spreads stehen für die Differenzen zwischen verschiedenen Geldanlagen. Üblicherweise werden Zinsspreads im Vergleich zu einem Referenzzins angegeben. Die Einheit der Spreads sind Basispunkte. Beträgt der Referenzzins zwei Prozent und der Zins des betrachteten Anlageprodukts drei Prozent, beträgt der Zinsspread 100 Basispunkte (einen Prozentpunkt).In der Finanzwelt sprechen die Beteiligten von Zinsspreads, wenn sie sich über unterschiedliche Zinssätze austauschen möchten. Zinsspreads geben eindeutige Aussagen zu Zinssätzen und Zinsunterschieden wieder. Wer von Zinsspreads spricht, muss angeben, welche Zinsen er miteinander vergleicht. Im Prinzip lassen sich damit sämtliche verfügbare Zinssätze vergleichen, auch der Spread zwischen Tagesgeldkonten und Sparbüchern. Folgende Aufzählung zeigt eine Liste an Zinsspreads, deren Vergleich sich etabliert hat:

Zinsstrukturkurve – Spread zwischen kurzen und langfristigen Zinssätzen

Zinsspreads stehen für die Differenzen zwischen langfristigen Kapitalmarkt- und kurzfristigen Geldmarktzinssätzen. Üblicherweise gibt dieser Zinsspread den Unterschied zwischen zehnjährigen Bundesanleihen und dem drei-Monats Euribor (Euro Interbank Offered Rate) wieder. Der Abstand zwischen langfristig laufenden Zinsprodukten und kurzfristig laufenden Zinsen gibt Aufschluss über die wirtschaftliche Entwicklung eines Landes. Gerade für die Arbeit von Banken sind die Zinsspreads zwischen kurzfristigen Geldmarktanalagen und langfristigen Kapitalmarktkrediten von Bedeutung. Eine wichtige Funktion von Banken ist die Fristentransformation. Sie nehmen kurzfristige Kredite auf und legen sie langfristig an. Sie transformieren somit kurzfristige Gelder in langfristige Kredite, die sie an ihre Kunden weitergeben. Der Zinsspread bestimmt ihre Gewinnmarge. Je höher der Zinsspread ist, desto größer sind die Einnahmen der Banken für diese Fristenumwandlung.

Es kommt jedoch der Fall vor bei dem die Zinsspreads negativ sind. Das heißt die Zinsen für kurzfristige Geldaufnahmen liegen höher als die Zinsen für langfristige Geldaufnahmen. Die unterschiedlichen Ausprägungsformen der Zinsspreads stellt die Zinsstrukturkurve visuell dar. Sie vereint die verschiedenen Zinssätze nach ihrer Laufzeit grafisch in einer Funktion und gewährt einen Überblick über die verschiedenen Zinsspreads nach Laufzeitenvergleich. Es gibt verschiedene Arten von Zinsstrukturkurven. Die gängigste Zinsstrukturkurve gibt die Zinsspreads zwischen zehnjährigen Kapitalmarktsätzen und dreimonatigen Geldmarktsätzen im Zeitablauf wieder. Die Steilheit und Höhe der Zinsstrukturkurve gibt Aufschluss über die wirtschaftliche Lage eines Landes.

Zinsspreads als Risikoaufschlag

Der Begriff Zinsspread taucht zudem im Zusammenhang mit Risikoaufschlägen für risikobehaftete Anlagen auf. Ein anderer Begriff hierfür ist der Creditspread. Dieser Zinsspread steht im Zusammenhang mit dem risikolosen Zins für sichere Geldanlagen. Die Finanzmarktheorie erklärt in ihrem Capital Asset Pricing Model das Prinzip der risikolosen Anlage wie folgt: Anlagen sind risikofrei, wenn der Schuldner eine sehr gute Bonität aufweist, beispielsweise der deutsche Bund. Wer sein Geld jemandem überlässt der höhere Ausfallrisiken aufweist, kann für dieses zusätzlich übernommene Ausfallrisiko einen Risikoaufschlag verlangen. Dieser Risikoaufschlag entspricht dem Zinsspread. Der risikolose Zins steht für den Referenzzinssatz. Hierhinter steht die Überlegung, dass Risiken bezahlt werden müssen. Die Höhe des Zinsspreads variiert daher je nach Bonität und nach Laufzeit des Kredits.

Vergleich des Spreads zwischen Staatsanleihen

Zinsspreads im Vergleich verschiedener europäischer Staatsanleihen geben Aufschluss darüber, wie die Welt die Bonität der jeweiligen Staaten wahrnimmt. Bedeutende Unterschiede in den Zinsspreads zwischen europäischen Staatsanleihen werten Volkswirte negativ für eine gesund aufgestellte Europäische Union. Deutschland fungiert mit seiner stabilen Wirtschaft und Zahlungsfähigkeit als risikofreier Referenzzins. Der Zinsspread für europäische Staatsanleihen gibt daher den Zinsunterschied zwischen den jeweiligen Ländern und Deutschland wieder.

Spreads im Handel mit Optionen – aus dem Aktien Lexikon

Spreads im Handel mit Optionen – die Spanne nutzen

Als Spread wird allgemein die Differenz zwischen zwei einheitsgleichen zu vergleichenden ökonomischen Größen bezeichnet.

Spread

Das Wort Spread kommt aus dem Englischen und bedeutet so viel wie Spanne oder Spreizung. Wichtig ist er für die Investoren also die Käufer von Wertpapieren, in diesem Fall Optionen oder Optionsscheinen. Die Emittenten, in der Regel sind es Banken, stellen für die von ihnen herausgegebenen Produkte ständig die Kurse. Ein Investor kann damit auch vor und nach den offiziellen Börsenzeiten mit diesen Optionsscheinen handeln. Der Anleger sieht diese Preise stets als Geld und Briefkurs. Der Geldkurs ist dabei der Ankaufkurs des Optionsscheines und der Briefkurs ist der Kurs, zu welchem der Optionsschein vom Emissionshaus angeboten wird. Die Differenz zwischen dem Geld- und Briefkurs wird in der Fachsprache Spread genannt.

Option

Mit einer Option erwirbt der Inhaber das Recht, eine bestimmte Sache, z.B. Aktien, Rohstoffe, Währungen etc., zu einem späteren Zeitpunkt zu einem vorher vereinbarten Preis zu kaufen oder zu verkaufen. Optionen sind bedingte Termingeschäfte und werden in die Kategorie der Derivate eingeordnet. Bei den Optionsgeschäften handelt es sich ausdrücklich um ein Recht und nicht um eine Pflicht zu kaufen oder zu verkaufen. Der Inhaber eines solchen Rechtes, der die Option zu einem bestimmten Preis, dieser wird in der Fachsprache Prämie genannt, vom Optionsverkäufer, dem sogenannten Stillhalter gekauft hat, entscheidet einseitig für sich, ob er die Option gegen den Stillhalter ausüben möchte oder sie verfallen lässt, das heißt, er kann nicht zu einem Kauf oder Verkauf juristisch gezwungen werden.

Zusammenhang zwischen Optionen und Spread

Wir unterscheiden bei den Spreads zwei Arten, den Bull- Spread und den Bear- Spread, entsprechend den beiden Leittieren der Börse Bulle und Bär.

Ein Hausse-Spread (englisch bull spread und bullish vertical spread) umfasst eine Optionsstrategie, mit der ein Anleger auf ein Steigen des Preises des Basiswertes spekuliert. Der Basiswert ist häufig ein Index, wie z.B. der DAX, Dow Jons, EUROSTOXX etc. Der Anleger kann aber auch jeden anderen beliebigen Basiswert für seine Spekulation auswählen.

Im Gegensatz dazu steht der Baisse-Spread (englisch bear spread und bearish vertical spread). Hierbei handelt es sich um die Optionsstrategie, mit welcher der Anleger auf ein Fallen des Preises des Basiswertes spekuliert. Auch hier kann jeder beliebige Basiswert genau wie bei der Hausse- Spekulation für die Platzierung an der Börse gewählt werden.

Der Bull-Spread, aber auch der Bear-Spread, können mit Call-Optionen als auch mit Put-Optionen gebildet werden. Darum spricht der Börsenexperte je nach der ausgewählten Art von Bull Call Spread, das ist die Bildung mit Calls, bzw. von Bull Put Spread, der Bildung mit Puts. Die bärische Spekulation wird dann folgerichtig als Bear Call Spread (Bildung mit Calls) und Bear Put Spreads (Bildung mit Puts) bezeichnet.

Wozu dienen diese Spekulationsobjekte?

Natürlich ist es für den Großteil der Kleinanleger am Anfang ein Problem, aus der Vielzahl der Spekulationsmöglichkeiten bei dem derivativen Instrumente, die richtige für sich auszuwählen und richtig anzuwenden.

Für Banken, Versicherungen, Großunternehmen usw. sind diese Instrumente eine Möglichkeit sich gegen Schwankungen der Märkte abzusichern. Denn nur so kann z.B. eine Fluggesellschaft sich gegen Preisschwankungen bei Treibstoffkäufen langfristig absichern und damit eine Basis für eine stabile Kalkulation der Flugtarife finden.

Fonds mit vielen verschiedenen Werten sichern sich auch mit solchen Sicherungsgeschäften gegen Schwankungen in dem Depot ab.

Aber auch Kleinanleger haben hier eine Möglichkeit eine Depotversicherung für ihre Werte zu erhalten, wen sie davon ausgehen, dass z. B. ein Wert sich nicht den Vorstellungen entsprechend entwickeln könnte, dann nimmt der Kleinanleger Put- oder ggf. Callscheine in das Depot.

Das lohnt nur, wenn der Anleger ein wertmäßig hohes Wertpapierdepot besitzt.

Die Spreads stellen auch ein Marketinginstrument im Wettbewerb um den Kunden dar.

Fazit:

Die Spreads werden von den Emittenten der Scheine gestellt und können sich für Kleinanleger zum Verlustgeschäft entwickeln, da sehr viele Faktoren in die Berechnung und Erstellung der Spreads hineinspielen.

Wer aber mit den Mechanismen der Derivate vertraut ist, kann auch die Spanne bei Optionsscheinen, Optionen u.a. derivativen Instrumenten nutzen. Die Gewinnmöglichkeiten sind mit kleinem Einsatz höher als mit den Basiswerten allein, aber das Risiko leider auch.

Wie Deutsche sparen nur kein Risiko

Geld anlegen – nur kein Risiko

Nur kein Risiko

Deutsche meiden Aktien aufgrund des Risikos, fallen aber auf unseriöse Renditeversprechen herein

Für die meisten deutschen Sparer sind Aktien grundsätzlich eine risikobehaftete Geldanlage, diese Einstellung ist tief verankert in der deutschen Seele. Sonderbar ist, dass der Graue Kapitalmarkt regelmäßig Sparer anlockt, die bereitwillig mit blindem Vertrauen den „Schwarzen Schafen“ unter den Finanzproduktanbietern in die unseriöse Renditefalle gehen. Viele Anleger enden mit Verlusten, im ungünstigsten Fall, dem Totalverlust der Ersparnisse. Ist impulsives Verhalten im Spiel?

Die „Schwarzen Schafe“ werben geschickt – Anleger fühlen sich emotional angesprochen

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht hat die staatliche Kontrolle über fast alle Finanzprodukte. Es gibt trotzdem Unternehmungen, die sich der Aufsicht entziehen, weil sie dem sogenannten Grauen Kapitalmarkt angehören. Nicht jeder dieser Marktteilnehmer muss von vornherein die Absicht haben, Anleger zu betrügen, jedoch fehlt in vielen Fällen die Registrierung und Aufsicht. Es ist mühselig, Produkte des Grauen Kapitalmarktes zu identifizieren, dennoch gibt es Hinweise, die von der BaFin und den Verbraucherzentralen zusammengestellt wurden. „Schwarze Schafe“ locken in der Regel mit Renditen im zweistelligen Bereich. Die Kapitalanlage wird als 100%ig sicher präsentiert. Häufig handelt es sich um Investitionsobjekte des „Grau-grünen Marktes“ mit dem Versprechen auf eine ethische und ökologische Geldanlage. Wer möchte da nicht zugreifen? Kleinanleger bekommen Gewinnversprechungen auf Augenhöhe mit institutionellen Anlegern. Zu diesen obskuren Finanzprodukten gehören neben Direktinvestitionen in Kleinbauern, Unternehmensbeteiligungen, Genussscheine, Orderschuldverschreibungen, Crowdfunding, Darlehen mit klein gedruckter Nachrangabrede, Direktinvestments in Holz, Edelmetalle, Minen und Tiere, auch Gold- oder Edelmetallsparpläne. Die BaFin und die Verbraucherzentralen raten Sparern zur Zurückhaltung, denn es gibt keine Kontrollen dieser Produkte, der Unternehmen, der Bonität der Anbieter, der wirtschaftlichen Tragfähigkeit der Anlagemodelle sowie der Bilanzen.

Das rät die BaFin zum Umgang mit zweistelligen Renditeversprechen

Schauen Sie in den Wertpapierprospekt. Gibt es keinen, ignorieren Sie das Angebot. Lesen Sie sich den Prospekt genau durch, auch wenn dieser umfangreich ist, besonderes Augenmerk verdienen die Risikohinweise im Kleingedruckten. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht muss jeden Prospekt zulassen, der den gesetzlichen Mindestanforderungen standhält. Wie werthaltig die Geldanlage ist, ob der Anbieter seriös und die Beschreibung des Finanzprodukts inhaltlich richtig ist, obliegt nicht der gesetzlichen Prüfungspflicht. Sie können nachfragen, ob ein Anbieter unter die Aufsicht der BaFin fällt. Nur illegale Finanzprodukte, also Teilnehmer des Schwarzen Marktes, dürfen von der Bundesanstalt rechtlich verfolgt werden. Die Finanzdienstleistungsaufsicht ist nicht für Schadensersatzansprüche für Privatanleger zuständig. Seien Sie vorsichtig, wenn neben Emotionen außergewöhnliche, oft schillernde Investitionsobjekte im Spiel sind. Die Prospekte im Hochglanzformat wirken überzeugend, die Internetanzeigen vermitteln die Aussicht auf sichere Gewinne. Alles wirkt seriös, harmonisch, oft sozial durch faire Arbeitsbedingungen für Kleinbauern. Greifen Sie nicht blind zu, sondern ziehen Sie Erkundigungen bei Verbraucherzentralen ein.

Wie Sie ein Gefühl für das Risiko entwickeln

Grundsätzlich sollten Sie nur in Finanzprodukte investieren, die Ihnen verständlich sind. Wenn Sie sich nicht vor Ort überzeugen können, ist vieles schwer überprüfbar. Bleiben Sie beim Investieren in vertrauten Gefilden. Sie glauben vielleicht, dass Sie von Aktien oder Aktienfonds keine Ahnung haben? Dies ist nicht so, denn Sie kennen sicher viele Erfolgsprodukte von Aktiengesellschaften. Beispielsweise betreibt der Unilever Konzern (im Depot des NDACinvest) zahlreiche Marken in den Bereichen Hygiene, Kosmetik, Nahrung sowie Haushalt, sie haben sicher viele davon zu Hause. Die meisten deutschen Aktiengesellschaften im DAX sind Ihnen geläufig, ebenso die Marken Google, Apple, Microsoft und Facebook. Diese Marktkenntnisse können Sie sich zuschreiben. Alle genannten Unternehmen sind erfolgreiche Marktteilnehmer und bleiben dies mit hoher Wahrscheinlichkeit auch in der Zukunft. Es spricht vieles dafür, sich am Erfolg solcher Aktiengesellschaften jenseits des Grauen Marktes zu beteiligen. Ein Aktienfonds ermöglicht Sparern eine hohe Diversifikation. Vielleicht finden Sie dort Aktien von Unternehmen vor, die Sie kennen, dessen Produkte Sie, Ihre Familie und Freunde verwenden. Schauen Sie auf die Zusammenstellung des NDACinvest Aktienfonds, Sie werden feststellen, dass sich dort keine unseriösen Werte tummeln. Der Aktienfonds des NDAC punktet mit hoher Transparenz, weit entfernt vom Grauen Markt, und das Beste: Es gibt eine attraktive Rendite, in den letzten 12 Monaten gab es einen Wertzuwachs von über 11 % (Stand 31.07.2017).

richtig Geld anlegen Deutsche wollen Steuern sparen, koste was es wolle

Geld anlegen – Steuern sparen, koste was es wolle

Steuern sparen um jeden Preis

Steuern sparen: Ja! – aber bitte nicht um jeden Preis

Eine vermietete Eigentumswohnung kaufen, nur um Steuern zu sparen, einen geschlossenen Immobilienfonds auf Kreditbasis wegen der steuerlichen Begünstigung erwerben oder 15 % Überziehungszinsen zahlen, um in eine Kapitalanlage mit 4 % Rendite einzuzahlen? Diese Schüsse können nach hinten losgehen. Deutsche zahlen zwar ungern Lohn- und Einkommenssteuer und setzen so viel wie möglich beim Finanzamt ab, doch grundsätzlich sehen sie in dieser Besteuerung eine Notwendigkeit, um zur sozialen Gerechtigkeit im Land beizutragen. Anders steht es um die Einstellung gegenüber Steuerabgaben bei Gewinnen aus Kapitalanlagen. Hier tritt ein Geiz zutage, der zum Teil absurd ist. Es werden sogar lukrative Renditen gemieden, wenn es sich dadurch Steuern sparen lässt. Nicht wenige Anlageberater konzentrieren sich seit Jahren auf eine Finanzberatung mit dem Fokus auf Steuerersparnis. Die Rendite wird zur Nebensache, wenn alle Gedanken um die Steuer kreisen.

Steuerfreibetrag nutzen

Viele Sparer suchen gezielt nach Geldanlagen ohne Ertragsteuer. Das sind in der Regel Investitionen mit niedriger Rendite. Bei realisierten Kursgewinnen, Zinsen und Dividenden muss ein Teil des Ertrags abgegeben werden. Eigentlich ist diese Steuer gerecht, denn es gilt für alle Steuerpflichtigen ein einheitlicher Steuersatz von 25 %. Der Staat möchte demnach ein Viertel Ihrer Kapitalerträge für sich in Anspruch nehmen. Haben Sie Investitionen mit hoher Renditeauszahlung, bleibt Ihnen genug übrig, um die Kapitalanlage für Sie rentabel zu machen. Verlust zu machen, um Steuern zu sparen, ist in der Regel wenig sinnvoll. Der Gesetzgeber hat viele Steuerschlupflöcher geschlossen. Die Abgeltungssteuer wird von den Banken einbehalten und direkt an das Finanzamt abgeführt. Der Gesetzgeber lässt einen Freibetrag in Höhe von 801 Euro bei Alleinstehenden und von 1.602 Euro bei Verheirateten pro Jahr zu. Dieser Betrag wird von der Bank nicht angetastet, wenn ein Freistellungsauftrag beim Kreditinstitut vorliegt. Die Steuerbefreiung kann auf mehrere Geldinstitute verteilt werden, die Summe aller Freistellungsaufträge darf die Höchstgrenze nicht überschreiten.

Rendite oder Steuervorteile – was beeinflusst die Entscheidungsfindung bei der Altersvorsorge?

Anleger fühlen sich von Finanzprodukten angezogen, die mit Steuervorteilen werben, viel Überzeugungsarbeit muss der Bankberater nicht leisten. Bei der privaten Altersvorsorge ist Vorsicht geraten. Der Hinweis auf einen späteren Steuereinbehalt, mit anderen Worten eine Versteuerung bei der Auszahlung der Altersrente, wird gerne verdrängt. Dieser Zeitpunkt ist in weiter Ferne, warum sich jetzt Gedanken machen? Die Antwort leuchtet ein: Weil Sie spätere Steuerabgaben heute in die Gesamtrendite mit einkalkulieren müssen, um die Rentabilität der Geldanlage zu beurteilen. Nicht nur die Ansparphase ist relevant, sondern auch die Nettoauszahlung am Ende. Bleibt im Alter von der anvisierten Bruttorente nur ein spärlicher Nettobetrag übrig, ist es zum Handeln zu spät. Volle Steuerpflicht gibt es beispielsweise bei der Riester-Rente, wenn sie komplett aus Zulagen sowie Steuerersparnissen finanziert wird. Der Staat gibt die Steuervorteile als Vorschuss und holt sich das Geld später zurück.

Kühlen Kopf bewahren bei versprochenen Steuervorteilen

Hinterfragen Sie kritisch die Steuervorteile bei der angebotenen Geldanlage. Lassen Sie sich alles genau auf Ihre Situation ausrechnen, denn die konkrete steuerliche Behandlung ist von Ihren persönlichen Verhältnissen abhängig. Im Zweifelsfall ist Ihr Steuerberater der passende Ansprechpartner, er kann Ihnen sagen, ob sich die Steuervorteile für Sie auszahlen. Die Nettorendite berücksichtigt den gesamten Zeitraum der Kapitalanlage, von der ersten Einzahlung bis zur Auszahlung. Lassen Sie sich kein X für ein U vormachen. Aktienfonds unterliegen auch der Abgeltungssteuer. Ab 2018 tritt eine Änderung der Besteuerung von Gewinnen in Kraft, eine Pauschale soll zur Vereinfachung beitragen. Bei Verkäufen von Aktienfondsaltanteilen schützt ein persönlicher Freibetrag in Höhe von 100.000 Euro vor Steuern. Die Freibeträge für Zinsen bleiben erhalten. Tipp: Denken Sie daran, der Depotbank den Freistellungsauftrag oder eine Nichtveranlagungsbescheinigung vorzulegen, um Steuern zu sparen.

richtig sparen – streuen nicht nur bei Glatteis

Geld anlegen Streuen gleich Diversifikation

Streuen Sie?

Ihre Antwort könnte lauten: Natürlich, dies ist im Winter bei Glatteis meine Pflicht. Wenn ich nicht streue, könnten Schadenersatz- sowie Schmerzensgeldansprüche bei Unfällen vor meinem Gehweg auf mich zukommen. Streuen will gelernt sein. Zu viel Streusalz schadet der Umwelt und den Hundepfoten, zu wenig lässt Fußgänger stürzen und Autos ins Rutschen geraten. Spaß beiseite. Wir wollten von Ihnen wissen, ob Sie in Ihrem Depot streuen. Die Erfahrung zeigt, dass sich auch aktive Aktienkäufer damit schwertun. Streuung bei Kapitalanlagen ist eine Kunst, die nur wenige Investoren in der Vollendung beherrschen. Zum einen gibt es viele Missverständnisse, zum anderen sind sich selbst Experten nicht einig.

Nicht alle Eier in einen Korb legen – optimal streuen

Die Empfehlung „nicht alle Eier in einen Korb legen“ kennt wahrscheinlich jeder Sparer. Heutzutage geht eine Trendempfehlung in Richtung ETFs zur Depotstreuung. Exchange Traded Funds bilden Indizes nach. Fraglich bleibt, ob damit eine echte Streuung realisiert wird, da alle ETFs eine Anlageklasse bilden. Nicht nur Aktien sollen ins Depot, sondern auch festverzinsliche Werte, lauten Expertenempfehlungen. Rentenpapiere werfen allerdings nur eine geringe oder negative Rendite ab, wenn sie von sicheren Emittenten stammen, Beispiel Bundesanleihen. Hochverzinste Anleihen gibt es nur von Staaten und Unternehmen, die bereits einmal zahlungsunfähig waren oder die in Gefahr laufen, es zu werden. Das Rating gibt Aufschluss. Rentenfonds, die in Anleihen mit Bonitätsrisiko investieren, gehen trotz Streuung Risiken ein. Zur Diversifikation des Gesamtvermögens zählen zusätzlich Immobilien, Edelmetalle, Währungen, Kunstgegenstände, Gemälde, Oldtimer, Antiquitäten sowie ein Bargeldbestand. Hierfür muss ein großes Gesamtkapital vorhanden sein. Es scheint, als hätte der Kleinanleger das Nachsehen. Wie können Sparer optimal streuen?

Richtig Streuen ist eine Kunst – Fehler vermeiden

Es ist wie im Winter bei Glatteis. Zu viel streuen schadet, zu wenig streuen ist riskant. Wie lassen sich Fehler vermeiden? Als Negativbeispiele dienen gerne die Branchen Automobile und Banken, denn bereits ein schwarzes Schaf zieht die gesamte Branche in Mitleidenschaft und alle Aktien fallen. Das Gleiche gilt für Länder und Wirtschaftsregionen. Es gibt Boom-Regionen, die naturgemäß eines Tages stagnieren werden, den genauen Zeitpunkt kann niemand vorhersehen. Ein Börsenindex im Minus kann die anderen ins Wanken bringen. Es empfiehlt sich nicht, das gesamte Kapital in eine Region, eine Branche, eine Anlageklasse zu investieren. Experten werden immer wieder nach der besten Streuung bei der Geldanlage gefragt, die Antworten fallen unterschiedlich aus, mögen Hinweise geben, sind aber stets eine Momentaufnahme des Finanzmarktes. Eines ist erwiesen: Ständiges Umschichten im Depot mindert die Rendite durch die anfallenden Transaktionskosten. Wie könnte eine optimale Streuung in einem Depot funktionieren?

Ein ausgewogenes Depot am Beispiel des NDACinvest Aktienfonds

Ein mit Strategie zusammengestelltes Depot erfordert nur gelegentliches Umschichten. Es wird in unterschiedliche Branchen, DAX-Werte, Nebenwerte, aber auch zukunftsorientierte neue Märkte investiert. Stabile Länder und Regionen wie Deutschland, Europa, aber auch Nordamerika sind Beispiele für die Diversifikation nach Ländern. Aktiengesellschaften, die regelmäßig attraktive Dividenden auszahlen, ergänzen wachstumsorientierte Werte mit Kurspotenzial. Eine Herausforderung ist die Streuung bei geringen Kapitalmöglichkeiten. Für den „normalen“ Sparer bedeutet die Geldanlage in einen Aktienfonds die größte Chance auf eine optimale Streuung. Ein Depot mit wenigen Einzelaktien führt kaum zu einem signifikanten Wertzuwachs, Aktienfondsanteile hingegen können viel erreichen. Eine überdurchschnittlich große Anzahl unterschiedlicher Fonds sowie Aktien kann zu viel des Guten sein und einen negativen Effekt auf die Gesamtrendite haben. Erfolgversprechend ist die Entscheidung für (eventuell nur) einen sorgfältig ausgewählten Aktienfonds mit einem Sparplan, der für einen mittel- bis langfristigen Anlagezeitraum ausgerichtet ist.

Das Durchhaltevermögen zählt auch

Bei aller Überlegung zur Streuung ist ein entscheidender Erfolgsfaktor das Durchhaltevermögen des Sparers. Wer bei den ersten Schwankungen aussteigt riskiert mehr als jemand, der Durststrecken durchlebt und gestärkt daraus hervorgeht. In diesem Sinne können Sie durchaus den Mut haben und alle Eier in einen Korb legen: Der NDACinvest Aktienfonds übernimmt für Sie die Streuung.

Geld anlegen wie Deutsche sparen Hauptsache sicher

Geld anlegen – Deutsche wollen Sicherheit

Sicherheit um jeden Preis

Sieben weitverbreitete Irrtümer zum Thema Sicherheit bei Spareinlagen

Irrtum Nr. 1:

Das Sparbuch ist nach wie vor die beste Geldanlage, der Zinsertrag spielt nur eine untergeordnete Rolle, auf die Sparrate kommt es an.

 Falsch zum 1. Ihr Geld auf dem Sparkonto verliert Kaufkraft, denn die Inflation „frisst“ Ihr Vermögen auf. Ihr Erspartes verdient es, eine Verzinsung weit über der Inflationsrate zu bekommen, damit es durch den Zins und Zinseszins so schnell wie möglich zu einem großen Sparvermögen anwächst. Richtig ist, dass eine höhere Sparrate in kürzerer Zeit zum Erfolg führt. Investieren Sie in renditestarke Geldanlagen wie Aktienfonds. Meiden Sie die Finanzfalle „Sicherheit um jeden Preis“.

Irrtum Nr. 2:

Bei der Geldanlage vertraue ich meinem Bankberater; der weiß am besten, in welches Finanzprodukt ich investieren sollte, um die Sicherheit brauche ich mir anschließend keine Gedanken machen.

 Falsch zum 2.. Ein Bankberater muss vor allem die Finanzprodukte seines Bankhauses „verkaufen“, er vertritt die wirtschaftlichen Interessen seines Arbeitgebers, Ihre Sicherheit ist zweitrangig. Nur ein unabhängiger Vermögensberater, der von Ihnen eine Vergütung erhält, kann Ihnen eine individuelle Beratung zukommen lassen. Alternativ bieten sich Anlegergemeinschaften wie der Niedersächsische Aktienclub, der im Interesse aller Mitglieder agiert.

Irrtum Nr. 3:

Aktien sind hochspekulativ, davon lasse ich besser die Finger. Wenn ein Börsencrash kommt, sind meine gesamten Ersparnisse weg.

 Falsch zum 3. Aktien sind Anteile an Aktiengesellschaften. Aktionäre werden mit Dividendenauszahlungen und Kursgewinnen am wirtschaftlichen Erfolg beteiligt. Es stehen ausreichend betriebswirtschaftlich erfolgreich arbeitende Unternehmen in Deutschland, Europa sowie weltweit für die Investition zur Verfügung. Solche Aktien tragen ein überschaubares Risiko. Die Börsengeschichte zeigt, dass sich die Mehrzahl der Aktien nach einem Crash erholt. Richtig ist, dass überbewertete oder rein spekulative Aktien zu meiden sind, weil es hier Risiken gibt.

Irrtum Nr. 4:

Aktienfonds sind riskant, weil sie in Aktien investieren. Außerdem ist der Renditeunterschied zwischen einem Sparbuch und einem Aktienfonds so gering, dass sich der Aufwand nicht lohnt.

 Falsch zum 4. In einem Aktienfonds wird die Geldanlage gestreut, sodass im Vergleich zur Investition in Einzelaktien das Anlagerisiko vermindert wird. Entwickeln sich einzelne Werte nicht so gut wie angenommen, wird dies durch die Gesamtperformance ausgeglichen. Erfahrene Vermögensverwalter managen Fonds mit erfolgserprobten Anlagestrategien. Die Expertenteams treffen Investitionsentscheidungen mithilfe gründlicher Analysen, auch beim NDAC wird das Mitgliedervermögen professionell verwaltet. Die Rendite eines Aktienfonds übersteigt die von Spareinlagen um ein Vielfaches, sodass sich die Eröffnung eines Aktienfondssparplans in jedem Fall lohnt.

Irrtum Nr. 5:

Sparbuch, Tagesgeld und Festgeld sind gute Alternativen zu Aktienfonds. Damit kann ich genauso erfolgreich für das Alter vorsorgen wie mit Aktienfondsanteilen.

 Falsch zum 5. Für eine Altersvorsorge wird Ihnen der Zinsertrag aus Sparkonten, Tages- und Festgeldern niemals ausreichen. Aktien haben mindestens eine Durchschnittsrendite in Höhe von 8 % über einen Zehnjahreszeitraum, bei Spareinlagen bekommen Sie maximal eine durchschnittliche Verzinsung von 1 %. Sie erreichen mit einer Geldanlage in Aktien oder Aktienfonds eine um mindestens 7 %-Punkte höhere Rendite als mit Spareinlagen bei einer Bank. Damit schlagen Sie erfolgreich die Inflationsrate und bekommen mehr Kaufkraft für Ihr Geld.

Irrtum Nr. 6:

Ich habe nicht viel Geld, da kann ich nicht in einen Aktienfonds investieren. Aktien sind nur etwas für Reiche und Spekulanten, mit wenig Geld ist nichts zu erreichen.

 Falsch zum 6. Ganz im Gegenteil: Beim NDAC können Minderjährige ab 25 Euro und Erwachsene ab 50 Euro pro Monat Vermögen aufbauen. Die Einzahlung in einen Fondssparplan lohnt auch mit kleinen Sparbeiträgen, denn der Zinseszins- und Cost-Average-Effekt erwirtschaftet über viele Jahre ein stattliches Sparvermögen. Das ist nicht spekulieren. Beim NDAC vereinen sich Menschen, die sich dem systematischen Vermögensaufbau durch nachhaltiges Investieren verschrieben haben.

Irrtum Nr. 7:

Mein Haus ist meine Altersvorsorge; dann habe ich noch meine Lebensversicherung und etwas Gold; das ist sicher und mehr brauche ich nicht.

 Falsch zum 7. Es ist mit Sicherheit eine Entlastung, wenn Sie im Alter keine Miete zahlen müssen, aber übersehen Sie nicht die Kosten für notwendige Instandhaltungen sowie Modernisierungen. Lebensversicherungen sind ein finanzielles Risiko, falls Sie vor Fälligkeit auf Ihr Geld zurückgreifen müssen. Die Herabsetzung des Garantiezinses durch den Gesetzgeber lässt die Rendite bei Lebensversicherungspolicen auf das Niedrigzinsniveau von Spareinlagen fallen. Für Goldbarren bekommen Sie keine Zinsen, sondern Sie spekulieren mit dem Marktpreis. Ziehen Sie einen weiteren Baustein der Altersvorsorge in Betracht, beispielsweise einen Aktienfondssparplan, der Ihnen eine zusätzliche finanzielle Sicherheit bietet.

Geld anlegen wie Deutsche sparen Sucht nach Schnäppchen

Geld anlegen – Sucht nach Schnäppchen

Die Jagd nach dem besten Angebot – Schnäppchen – je billiger, desto besser

Lieben Sie die Schnäppchenjagd? Dann sind Sie nicht allein. Die billigste Tankstelle, das Luxushotel zum günstigsten Preis, so preiswert wie möglich ans Urlaubsziel fliegen, Möbel kaufen mit einem TV-Gerät geschenkt dazu – Deutsche verbringen Stunden am Computer und in den Läden, um sich die besten Angebote zu sichern. Das Geschäftsmodell von eBay basiert auf der Sucht nach Schnäppchen. Steckt in uns immer noch eine große Portion Jäger- und Sammlermentalität, sodass wir bereitwillig viel Zeit für die Jagd nach dem besten Angebot investieren? Offensichtlich ja, wenn man den Umfragen glaubt: 34 % der Deutschen sind mindestens einmal in der Woche im Internet auf Schnäppchensuche, 29 % füllen Ihren Tank nur dort, wo der Spritpreis zurzeit am günstigsten ist.

Lust oder Last – Ihre Finanzplanung

Hand aufs Herz: Beschäftigen Sie sich gerne mit Ihren Finanzen? Wenn nicht, gehören Sie zu den 43 % der Deutschen, die Finanzplanung für ein notwendiges Übel halten. 27 % überlassen dieses Thema einer anderen Person oder wollen sich nicht äußern. Vielleicht gehören Sie jedoch zu den 30 % unserer Bevölkerung, die gerne ihre Konten überwachen, Ausgaben planen und Zeit darauf verwenden, wie sie eine attraktive Rendite für ihr Geld bekommen können. Gewiss gehören die Mitglieder des NDAC zu dieser Gruppe Menschen, weil die Geldanlage beim Niedersächsischen Aktienclub nicht nur Spaß bereitet, sondern darüber hinaus einen überdurchschnittlichen Wertzuwachs erwirtschaftet. Wer regelmäßig die Wertentwicklung der eigenen NDACinvest Aktienfondsanteile verfolgt, hat Grund zur Freude sowie die Gewissheit, die richtige Investitionsentscheidung getroffen zu haben.

Morgen kommt schneller, als man heute glaubt

Leben Sie heute gut und morgen besser mit Aktienfondsanteilen des NDACinvest Aktienfonds

Fast die Hälfte der Deutschen will (nur) heute gut leben, dagegen lässt sich grundsätzlich nichts einwenden. Die Zahl der Menschen, die für morgen vorsorgen möchten, liegt allerdings bereits bei 41 %, 10 % zeigen Unschlüssigkeit. Morgen kommt schneller, als viele Menschen wahrhaben möchten; wäre es ein schönes Ziel, morgen sogar besser als heute zu leben? Was macht mehr Spaß, das eigene Portemonnaie zu füllen oder zu leeren? Nur 9 % unserer Bevölkerung beschäftigt sich regelmäßig mit Finanzthemen, sucht nach Informationen im Internet. Wissen viele Sparer eventuell nicht, wie sie sich der Finanzplanung annähern können oder macht die Schnäppchenjagd nach Konsumprodukten so viel glücklicher? Ist es eine Erklärung, dass Finanzthemen in der deutschen Gesellschaft eher tabu sind, jedoch Erfolge bei der Schnäppchenjagd ein beliebtes Gesprächsthema? Aktionäre gelten in Deutschland immer noch als Zocker, wer möchte einen solchen Ruf im Freundes- und Verwandtenkreis pflegen? Lassen Sie sich nicht negativ beeinflussen. Sie wissen, dass schnelle Gewinne eine Utopie sind und legen stattdessen einen soliden Grundstein für ein besseres Morgen mit Aktienfondsanteilen. Nutzen Sie die Möglichkeit der Einmalanlage oder eines Sparplans beim NDAC.

Mehr aus seinem Geld machen

40 % der Deutschen glauben, dass sie mehr aus ihrem Geld machen könnten – gehören Sie dazu?

Sind Sie zufrieden mit Ihrer Finanzplanung? Wenn ja, herzlichen Glückwunsch. Möglicherweise gehören Sie zu den Mitgliedern des NDAC Aktienclubs, die sich der Verbesserung ihrer finanziellen Situation verschrieben haben. Wenn nicht, haben Sie Chancen. Wir sind davon überzeugt, dass jeder im Hier und Jetzt ein gutes Leben führen sowie gleichzeitig etwas Geld zur Seite legen kann, mit überdurchschnittlicher Rendite als Belohnung. Hier beim NDAC gibt es keine Zocker, sondern ein Team, das mit wohlüberlegten Entscheidungen für die Mitglieder „aus dem Aktienmarkt das Beste herausholt“. Hinter dem NDACinvest Aktienfonds stehen professionelle Strategien. Eine davon ist, an der Börse unterbewertete Aktien mit Erfolgspotenzial zu kaufen. Hier schließt sich der Kreislauf, wir sind wieder bei der beliebten Schnäppchenjagd angelangt, diesmal zum Wohle Ihres Vermögensaufbaus. Alle Prozentzahlen dieses Artikels wurden der Studie „Einstellung gegenüber Aktien und anderen Finanzanlagen in Deutschland“, Aktion pro Aktie 2015″ entnommen.

Hapag-Lloyd nun mit Eisklasse

Hapag-Lloyd nun mit Eisklasse

Die Hamburger Reederei Hapag-Lloyd Cruises ist für ihre Kreuzfahrtschiffe bekannt. In den kommenden Jahren plant das Unternehmen, seine Flotte gezielt um zwei weitere Schiffe zu erweitern. Die Passagierschiffe der Eisklasse sind die Antwort auf die immer steigernde Nachfrage nach Expeditionsfahrten. Bereits 2019 sollen beide Schiffe für Fahrten in die Arktis und Antarktis sowie den Amazonas eingesetzt werden.

Die Hamburger Reederei erweitert ihre Flotte um zwei Passagierschiffe der Eisklasse

Die bekannte Hamburger Reederei Hapag-Lloyd Cruises, welche zahlreiche Kreuzfahrten anbietet, erweitert mit 2019 offiziell ihr Angebot. Mit Oktober 2017 wurde offiziell bekannt, dass die Kreuzfahrtreederei zwei neue Passagierschiffe der Eisklasse baut. Die neuen Schiffe sind die Antwort auf die stetig steigende Nachfrage nach Expeditionsfahrten. Seit Mai wird das Eisklasse-Kreuzfahrtschiff „Hanseatic nature“ gebaut. Nun folgte der Stahlschnitt für die „Hanseatic inspiration“. Die beiden Schwesternschiffe werden im rumänischen Tulcea gebaut, welches nahe der Donaumündung liegt. Der Innenausbau hingegen wird in Norwegen stattfinden. Mit der Fertigstellung der beiden Schiffe ermöglicht Hapag-Lloyd Cruises schließlich Kreuz- und Expeditionsfahrten in unbefahrene, unberührte Gebiete der Arktis sowie Antarktis.

Klein und kompakt

„Hanseatic nature“ wie „Hanseatic inspiration“ stellen beide kleine, kompakte Kreuzfahrtschiffe dar. Insgesamt weisen die Schiffe eine Länge von lediglich 138 Meter auf. Zugleich sind die Schwesternschiffe in der Lage, den Amazonas zu durchqueren, da sie ebenfalls in der Breite schmal gehalten werden. Gebiete ohne Häfen lassen sich mit den sogenannten bordeigenen Zodiacs, stabilen Schlauchboten, erkunden. Passagiere, welche die Expeditionsgebiete ohne Häfen erreichen möchten, müssen lediglich diese Boote benutzen. Jedes Schiff soll über 16 normale und E-Zodiacs verfügen. Die E-Zodiacs besitzen einen umweltfreundlichen Elektroantrieb. Karl J. Pojer, Chef von Hapag-Lloyd Cruises, zeigt sich zuversichtlich, dass die klein gehaltenen Schiffe großen Anklang finden werden. „Die Nachfrage für Expeditionskreuzfahrten ist dreimal so hoch wie das Angebot und mit unseren beiden Neubauten stellen wir uns ideal für die Zukunft auf“, äußerte Pojer sich in Bezug auf den Bau der Kreuzfahrtschiffe der Eisklasse.

Erste Fahrten bereits 2019

Obwohl die beiden Schwesternschiffe aktuell noch im Bau sind, möchte Hapag-Lloyd Cruises seine Expeditionsfahrten in die Arktis und Antarktis bereits 2019 anbieten. Während „Hanseatic nature“ mit Frühjahr 2019 seine ersten Fahrten bestreiten soll, dürfte „Hanseatic inspiration“ mit Herbst 2019 ihren Dienst antreten, insofern der Bau nach Plan verläuft. Gezielt sollen die Schiffe für die Arktis und Antarktis zum Einsatz kommen. Kreuzfahrten auf dem Amazonas und in die Südsee dürften jedoch ebenfalls abgehalten werden, erklärte das Unternehmen, welches zum Tourismuskonzern TUI gehört. Wie viele Kreuzfahrten in die jeweiligen Gebiete jährlich abgehalten werden, wurde hingegen noch nicht bekannt gegeben. Bestünde aber die Nachfrage, werden beide Schiffe sicherlich des Öfteren für Expeditionen in die Nachfragegebiete eingesetzt.

Bisher nur kleines Angebot

Die beiden Schwesternschiffe der Eisklasse stellen zugleich eine Erweiterung der Flotte von Hapag-Lloyd Cruises dar. Bislang besitzt die Reederei lediglich vier Kreuzfahrtschiffe, welche im Vergleich zu anderen Schiffen sehr klein ausfallen. Die vier Kreuzfahrtschiffe werden exklusiv für Reisen im Luxus- und Expeditionsbereich verwendet. Während die „Bremen“ im Vier-Sterne-Plus-Segment liegt, gehören die „Europa“ sowie „Europa 2“ dem Luxussegment an. Die Schiffe von Hapag-Lloyd Cruises erhielten im Berlitz Kreuzfahrtguide über die vergangenen Jahre hinweg regelmäßig Lob, sodass die Messlatte für die neuen Expeditions- und Kreuzfahrtschiffe sehr hoch liegt.

Luxusschiffe für wenige Passagiere

Typisch für Kreuzfahrtschiffe der Reederei Hapag-Lloyd Cruises ist seine gering gehaltene Anzahl an Passagieren. Die vier bisher bestehenden Kreuzfahrtschiffe weisen lediglich Platz für 500 Passagiere auf. Teilweise fällt die Passagieranzahl euch deutlich geringer aus. Die Schwesternschiffe, welche zum Fünf-Sterne-Bereich gehören werden, sollen sogar nur Platz für 240 Passagiere pro Schiff ermöglichen. Die tatsächliche Anzahl an Passagiere dürfte die Maximalbelegung zudem nicht immer erreichen. Die Schwesternschiffe erfüllen zugleich die Standards der höchsten Eisklasse, um dem spezifischen Einsatzprofil gerecht zu werden und um die Polargebiete befahren zu können.

Luxuriöse Ausstattung für beide Schiffe

Um der Luxusklasse anzugehören, besitzen die beiden neuen Kreuzfahrtschiffe eine luxuriöse Ausstattung. Beide Schiffe werden mit drei Bordrestaurants sowie einem großzügig angelegten Wellness- und Fitnessbereich ausgestattet. Alle Passagiere, welche zusätzlich an Wassersportaktivitäten teilnehmen möchten, erhalten Zugang zu einer Marina. Das Designkonzept „Inspired by nature“ zeigt sich hierbei bei beiden Schiffen deutlich. Die kreative Grundidee wie den Expeditionsgeist sollen die Passagiere sofort erkennen, da die Natur nicht nur draußen erlebt, sondern auch innerhalb der Räume gesehen werden kann. Als Design-Highlight besitzen die Schwesternschiffe ausfahrbare gläserne Balkone, welche die Passagiere sogar betreten können. Hier sollen die Passagiere das einmalige Gefühl erhalten, über dem Ozean zu schweben.Am Deckumlauf auf dem Vorschiff erleben die Passagiere hingegen ein echtes Expeditions-Feeling, da sie äußerst nahe am Geschehen dabei sind. Zugleich besitzen die Schiffe die modernste Technik und Umwelttechnik. Der Rumpf der Schiffe wurde im Zuge eines besonders aufwendigen Prozesses optimiert, wodurch sich eine maximal mögliche Treibstoffreduktion ergibt. Folglich senkt sich der Gesamtbunkerverbrauch der Schiffe, wodurch ihre Benutzung umweltfreundlich ausfällt. Als Besonderheit gelten zudem die IR-Eisdetektoren. Die speziellen Infrarotkameras funktionieren bei Nacht und Nebel, sorgen hierbei gleichzeitig für hohe Sicherheit, da sie die Sichtbarkeit von Eis erhöhen.

(10.10.17)mehr über Hapag LLoyd

EVONIK setzt auf Naturkosmetik

EVONIK setzt auf Naturkosmetik

(12.10.2017)

Evonik produziert neuerdings Naturkosmetik

Die Essener Firma Evonik plant neue Wege zu gehen. Die Tochterfirma Evonik Advanced Botanicals wird sich in Richtung Naturkosmetik entwickeln. Das neue Werk in Tours wird neuer Mittelpunkt einer Hochburg für pflanzliche Kosmetik. Eine eigene Produktlinie ist anvisiert. Letztes Jahr hatte Evonik das französische Start-up für Biotechnologie Alkion Biopharma SAS, das im Jahr 2011 als Spin-off des Imperial Colleges in London gegründet wurde, geschluckt und im eigenen Geschäftsmodell neu justiert. Im September 2017 wurde ein neuer Firmensitz in Tours aus der Taufe gehoben. Evonik Advanced Botanicals SAS soll das neue Zugpferd werden. Tours gilt als Pendant zum berühmten Silicon Valley, nur eben für Kosmetik. Die Nähe zum Kunden wird ebenso geschätzt wie die wissenschaftliche Teamarbeit mit der dort ansässigen Universität, die einen Lehrstuhl für Pflanzenbiotechnologie innehat. Die Kombination soll das Wirtschaftswachstum potenziell ankurbeln.

Nachhaltigkeit – ein immer wichtigeres Thema

In der Wirtschaft und vor allem bei Kosmetik wird verstärkt auf Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein gesetzt. Da die Umwelt für zukünftige Generationen geschützt werden muss bzw. die Umweltverschmutzung immer mehr zugenommen hat, soll der Trend zur Naturkosmetik bewirken, dass weniger umweltschädigend produziert wird. Die Pflanzenwirkstoffe der Evonik Naturkosmetik bestehen aus Wurzeln und Keimlingen. Ceramide, Sphingolipide und Peptide sind die neuen innovativen Ingredienzien. Dies bestätigt auch Tammo Boinowitz, Leiter des Evonik-Geschäftsgebiets Personal Care. Der Standort in Tours zeichnet sich dadurch aus, dass sogar Pflanzenstammzellen verwendet werden, um Pflanzenwirkstoffe herzustellen. Spezialisiert sind sie auf das geschützte Edelweiß und die aus Indien stammende, aus der Ayurveda Richtung stammende, Schlafbeere.

Neues Ziel von Evonik ist es, eine eigene Kosmetiklinie auf den Markt zu bringen. Tours soll vorrangig sehr große Mengen an Pflanzenextrakten auf kommerzieller Basis produzieren. Es gibt bereits mehrere Großkunden, Kaufinteressierte und Abnehmer, mit denen bereits mehrere Absprachen für ein entsprechendes Produktportfolio getroffen wurden. Das Business befindet sich im Wachstumssegment. Ab 2018 wird Kosmetik unter dem Namen Evonik angeboten, ein neues Geschäftsfeld ist eröffnet bzw. anvisiert. Die Pflanzenextrakte sind sehr lukrativ, weil komplexe Inhaltsstoffe in rauen Mengen einfach produziert werden können, wie das Essener Unternehmen offiziell konstatiert.

Bereits im Jahr 2014 schloss sich Evonik dem allgemeinen Trend zu mehr Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein an und wandelt das Unternehmen seitdem in diese Richtung um. So wurde auch das Biotech-Unternehmen Medpalett AS gekauft. Die Norweger patentierten die Kombination aus wildwachsenden skandinavischen Heidelbeeren und Schwarzen Johannisbeeren aus Neuseeland. Daraus ergibt sich ein anthocyanhaltiger Beerenextrakt – das Medpalett, das nun Evonik für Naturkosmetik nutzt. Es wird allerdings auch für die Produktion von Futtermitteln und für die chemische Industrie genutzt.

Die Forderung nach mehr Nachhaltigkeit bei Kosmetik wird immer stärker, darauf reagiert auch Evonik. Die benötigten Rohstoffe wurden wie bereits beschrieben gefunden und werden nun unter Hochdruck produziert. Sie sehen der Zukunft positiv entgegen, weil immer mehr Konsumenten auf Umweltverträglichkeit und Nachhaltigkeit achten.

In Bezug auf Naturkosmetik differenziert man drei Kategorien. Die Ultras wollen nur Rohstoffe, die aus der Natur stammen, biologisch gesät sind und mit Hilfe von physikalischen Verfahren hergestellt werden. Dieser Marktbereich hat in der Bundesrepublik einen Umsatz von zwei bis fünf Millionen und ist relativ minimalistisch. Die zweite Kategorie ist größer. Hierfür werden zertifizierte Produkte produziert. Auch chemische veränderte Rohstoffe sind zugelassen. Die dritte Kategorie bedient die konventionelle Klientel, wo die Kosmetik wie immer hergestellt wird und natürliche Komponenten nur teilweise eingesetzt werden. Dieses Marktsegment verfügt über den größten Umsatz. Die Unternehmen orientieren sich an umweltgerechten Maßstäben, haben aber ihre eigene Unternehmensphilosophie, an die sie diesen Anspruch anpassen.

Das Geschäftsfeld Care Specialties informiert die Kunden über die wichtigsten Nachhaltigkeitsaspekte. Alles basiert auf nachwachsenden Rohstoffen. Die verwendeten Technologien sind innovativ und umweltschonend. Die Firma Evonik ist hier ein Vorreiter in der Branche. Evonik bietet Transparenz in Bezug auf Origin, Produktionsverfahren und Umweltmaßstäbe. Die Rohstoffe werden akribisch ausgesucht.

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