BMW will autonomes Fahren

BMW will autonomes Fahren bis 2021

BMW forciert seine Beruhigungen um den Durchbruch des autonomen Fahrens. Dazu wird im bayrischen Unterschleißheim bei München ein firmeneigener Campus errichtet, wo der Autobauer alle seine Aktivitäten rund um autonomes Fahren bündeln will. Mehr als 2000 Ingenieure setzen sich mit der automatisierten Fahrzeugführung auseinander. Zusätzlich tritt Fiat Chrysler der Allianz um BMW, Mobileye und Intel bei. Diese Plattform wurde im Jahre 2016 gegründet und soll bis zum Jahre 2021 selbstfahrende Autos auf die Straßen bringen.

Neues Entwicklungszentrum bündelt Kompetenzen

Damit in 2021 der BMW iNEXT auf die Straße kommen kann, sind viele Vorbereitungen und Tests notwendig. Das Auto soll sowohl autonom fahren, als auch vernetzt und elektrisch sein. Um bei der Zukunft der Mobilität nicht den Anschluss zu verpassen, entsteht in Unterschleißheim ein neuer Campus der BMW Group. Dort werden die Kompetenzen in der Entwicklung und Fahrzeugvernetzung gebündelt. Genutzt werden bestehende Gebäude des früheren Standortes von EADS. Einige Gebäude werden auch abgerissen und neue gebaut. Auf etwa 47.000 Quadratmetern findet die Zukunft des Unternehmens statt. Als großen Vorteil wird die Nähe des neuen Entwicklungszentrums zur BMW Zentrale gesehen.

Auf den BMW iNEXT soll eine ganze Palette an Modellen aller BMW Marken folgen. Um das Ziel zu erreichen, sollen am neuen Standort im Endausbau über 2000 Mitarbeiter die nächsten Schritte entwickeln und einleiten. Von der Entwicklung der passenden Software bis zu Tests auf Straßen steht das vollautomatisierte Fahren in Unterschleißheim im Fokus. Autonomes Fahren wird bei BMW als Chance für die deutsche Automobilindustrie gesehen. Vom Wandel in der Autobranche soll die Region Bayern gemeinsam mit BMW profitieren. Das Zukunftsprojekt bringt viele hochwertige Arbeitsplätze mit sich. Vor allem Ingenieure und IT-Experten werden dringend benötigt.

Derzeit sind die Aktivitäten und Kompetenzen bei BMW über mehrere Standorte verteilt. Es arbeiten rund 600 Mitarbeiter im Konzern an der Entwicklung des vollautomatisierten Fahrens. Das soll sich ab Mitte 2017 ändern. Unter dem Projektnamen „project i 2.0“ wird geforscht, wie Autos am besten ohne Fahrer sich auf den Straßen bewegen können. Um erfolgreich und schnell am Markt agieren zu können, werden kleine Fachteams in Unterschleißheim mit kurzen Wegen agieren. Die Arbeitsstruktur soll von kurzen Wegen und schnellen Entscheidungsprozessen geprägt sein. So kann beispielsweise der Softwareentwickler einen gerade geschriebenen Code sofort im Auto testen. Bereits ab 2017 sollen vollautomatisierte Fahrzeuge in Städten wie München im Verkehr getestet werden. Unter bestimmten Bedingungen sollen die Fahrzeuge ohne Fahrer unter realen Bedingungen auch im schwierigen Stadtverkehr zurechtkommen.

So will BMW beim autonomen Fahren punkten

Autobauer auf der ganzen Welt liefern sich ein Wettrennen, wer zuerst ein autonomes Serienfahrzeug vom Band laufen lässt. Dafür investieren sie Milliarden an Euros und treffen auf neue Wettbewerber wie Google, Uber oder Apple. Jeder der Wettbewerber bastelt an seinem eigenen System.

Im Hause BMW setzt man dagegen auf eine enge Kooperation mit strategischen Partnern. Das Unternehmen möchte Vorreiter beim autonomen Fahren werden. Für den Konzern macht es wenig Sinn, dass jeder Hersteller sein eigenes System entwickelt. Es wird vielmehr auf Kooperationen und eine Konsolidierung der Plattformen gesetzt. So können die notwendigen Milliarden an Investitionen auf mehrere Schultern verteilt und Synergieeffekte genutzt werden. Jeder der Partner bringt seine Stärken und Ressourcen in das große Projekt mit ein.

Zum Bündnis des Autobauers aus München zählen Intel, Mobileye sowie der Zulieferer Delphi. Intel liefert die Rechenpower, die in selbstfahrenden Autos dringend benötigt wird. Ein weiterer wichtiger Baustein liefert der israelische Spezialist für Kameras und optische Sensoren Mobileye. Deren Kameras erkennen Hindernisse im Straßenverkehr.Mit dem italienisch-amerikanischen Autounternehmen Fiat Chrysler will ein weiterer starker Partner dem Bündnis beitreten. Neben Fiat und Chrysler gehören zum Konzern noch Marken wie Maserati, Jeep und Alfa Romeo. Eine entsprechende Absichtserklärung wurde von den Partnern bereits unterzeichnet. Der neue Partner kooperiert bereits mit Waymo, einem Ableger von Google. Dies stört BMW jedoch nicht. Zudem bringt Fiat Chrysler in die Partnerschaft auch Vertriebspower mit. Die Marken verkaufen sich vor allem in Massenmärkten wie Nordamerika sehr gut. Weltweit betrachtet mit 4,5 Millionen Fahrzeugen sogar deutlich mehr als BMW.Weiteres über BMW

richtig sparen – Erfolgreich mit dem 5 Faktoren Modell

Erfolgreich in Aktien anlegen

Mit dem Fünf-Faktoren Modell erfolgreich in Aktien anlegen

Nicht der Aktienmarkt ist komplex, sondern der Markt in dem die Aktiengesellschaften tätig sind, ist es. Aktien mit geringem Risiko bringen nur eine geringe Rendite. Möchte jemand Chancen auf eine hohe Rendite wahren, muss er auch ein höheres Risiko eingehen – noch immer bildet die Goldene Regel die Basis für die Entscheidung bei Aktieneinkäufe oder Aktienverkäufe die Grundlage. So einfach diese Goldene Regel wegen ihrer einfachen Logik auch ist, so schwer ist die Beurteilung von Aktien in solche mit hohem und in solche mit niedrigem Risiko. Am Anfang folgte die Beurteilung einem einfachen Prinzip, dem Capital Asset Pricing Modell (CAPM).

Das CAPM

Dem CAPM folgend wird die Einstufung einer Aktie in risikoreich oder –arm nach einem einzigen Faktor vorgenommen. Nach dieser Einstufung hängt die Rendite eines Investment in ein Wertpapier von der Gesamtmarktrendite und einem wertpapierspezifischen Risikofaktor, dem Betafaktor, ab. Eine Rolle spielt dabei die Markteffizienzhypothese. Nach dieser entwickelt sich der Kurs eines Wertpapiers automatisch unter Berücksichtigung aller relevanten Informationen. Die logische Folge ist, dass überdurchschnittliche Renditen nur bei überdurchschnittlichem Risiko erzielt werden können und umgekehrt.

CAPM war anfangs erfolgreich. Die Gründe dafür sind einfach: Sie ist simpel und überzeugt mit Logik. Blickt man aber hinter die Kulissen, wird schnell klar, dass diese einfache Logik der Realität nicht standhält.

Wert und Rendite einer Aktie hängt vom wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens ab, von dem sie ausgegeben werden. Da Aktiengesellschaften in verschiedenen Bereichen tätig sind und unterschiedlich groß sind, konnte CAPM nicht uneingeschränkt angewendet werden. Eine Adaptierung war nötig.

Klein und Billig – diese Aktien haben Potential

Das CAPM-Modell wurde von Eugene Fama und Kenneth French um die Faktoren „Klein“ und „Billig“ zum Drei-Faktoren-Modell erweitert. Der Grund lag darin, dass in der Vergangenheit folgende Aktien gegenüber dem Gesamtmarkt besser abschnitten:

  • Aktien mit kleiner Börsenkapitalisierung und
  • Aktien mit niedrigem Kurs-Buchwert-Verhältnis.

Grundlage waren folgende Überlegungen: Kleine Unternehmen, also Unternehmen mit geringer Börsenkapitalisierung erzielen eine höhere Rendite als Unternehmen mit großer Börsenkapitalisierung. Dasselbe gilt für Aktien mit niedrigem Kurs-Buchwert-Verhältnis, deren Rendite höher ausfällt als Aktien mit einem hohen Kurs-Buchwert-Verhältnis.

Diese Annahmen hielten jedoch aktuellen Entwicklungen nicht länger stand. Dem Größenfaktor wurde bei der Suche nach der Ursache für Überschussrenditen von Wissenschaftlern und Fachleuten keine Bedeutung mehr beigemessen.

100-te von Weiterentwicklungen

Auf der Basis des Drei-Faktoren-Modells entwickelte sich in den folgenden Jahren eine Vielzahl von Renditefaktoren. Einige sind in Wissenschaft und Lehre anerkannt, treten nur zu bestimmten Zeiten auf oder sind ausschließlich in regionalen Märkten zu beobachten.

Das von Fama und French entwickele Drei-Faktoren-Modell aus den 1990er Jahren blieb lange Zeit unberührt und genoss unter vielen Fachleuten einen hohen Status. Erst mit dem Auftauchen von zwei neuen Faktoren sahen sich Fama und French veranlasst, ihr Erfolgsmodell zu überarbeiten und auf ein Fünf-Faktoren-Modell aufzustocken.

Profitabilität und Investitionstätigkeit

bei diesen Aktien dürfen Aktionäre hohe Renditen erwarten

Interessant an den neuen Faktoren ist der Umstand, dass sie eine negative Korrelation aufweisen. Aktien von Unternehmen mit geringen Investitionen werden mit einer hohen Rendite in Verbindung gebracht und nicht umgekehrt. Ebenfalls hohe Renditen werden bei Aktien von Unternehmen mit hoher Profitabilität erwartet. Das Ungewöhnliche hieran liegt in der Definition der Profitabilität: Diese wird als Verhältnis von Bruttogewinn zur Bilanzsumme definiert und nicht als Verhältnis zwischen Bruttogewinn und Umsatz.

Das Fünf-Faktoren-Modell stößt aber auch auf Kritik. Kritisiert wird vor allem, dass die Faktoren „Momentum“ und „Low Volatility“ vollkommen ignoriert wurden. Ob sich das neue Modell ebenso durchsetzen und etablieren kann wie das alte, wird sich zeigen.

Erfolgreich in Aktien anlegen geht auch einfach

Wer sein Geld in Aktien investieren möchte, kann entweder Aktien nach dem neuen Fünf-Faktoren-Modell auswählen oder in einen erfolgreichen Fonds investieren und die Auswahl der richtigen Aktien Fachleuten überlassen. Der Aktienfonds von www.ndac.de zum Beispiel hat im ersten Halbjahr 2017 eine Steigerung von 6,63 Prozent erzielt.

weitere Flüstereien

der MSCI World Index – wie bedeutend ist er für den Anleger

Was ist der MSCI World Index

Unter dem MSCI World Index verstehen wir einen internationalen Aktienindex. In diesem Index sind die Werte von 23 führenden Industrieländern dieser Erde abgebildet. Zusammengestellt und herausgegeben wird der Index von dem gleichnamigen US-amerikanischen Finanzinstitut Morgan Stanley Capital International (MSCI).Er wird einmal pro Minute neu berechnet. Es stehen also jede Minute drei Varianten zur Verfügung:

  • reiner Kursindex
  • Performanceindex (ohne die Berücksichtigung von Quellensteuern)
  • Performanceindex (mit Berücksichtigung von nationalen Quellensteuern)

Für die Anleger ist der Kursindex der wichtigste. Da nicht alle Aktienbörsen rund um die Uhr zur gleichen Zeit geöffnet sind, fließen die Kurse der Aktien, deren Handelsplätze geöffnet sind, mit ständig aktualisierten Werten in die Berechnung pro Minute ein. Alle anderen Werte der geschlossenen Börsen werden mit ihren Schlusskursen vom Vortag eingerechnet.

Zusammensetzung des MSCI World Index

Die ungefähr 1.637 Aktien aus 23 Ländern (Oktober 2016) stammen aus den führenden Industrienationen. Aktuell sind vertreten in alphabetischer Reihenfolge: Australien, Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Hongkong, Irland, Israel, Italien, Japan, Kanada, Niederlande, Neuseeland, Norwegen, Österreich, Portugal, Schweden, Schweiz, Singapur, Spanien sowie die USA.

Die USA stellen mit 57,3% des Indexwertes den Löwenanteil, gefolgt von Japan mit 8,33%, Großbritannien mit 8%, Frankreich 3,75% und Kanada 3,71%. Die anderen Länder, darunter auch Deutschland, bringen es insgesamt auf 18,49%.

Alle Einzelwerte zusammen gezählt, kommen wir auf die gigantische Summe von über 32 Billionen US- Dollar Marktkapitalisierung, wobei Apple der größte Wert im Index ist. Auf dem zweiten Platz mit großem Abstand liegt Exxon gefolgt von Microsoft.

Deutsche Werte spielen in dieser Liga dabei auf Grund ihrer geringen Marktkapitalisierung nur eine untergeordnete Rolle.

Bedeutung des MSCI World Index für den Anleger

Der MSCI World Index ist gerade für Privatanleger, die sich mit internationalen Aktien in ihrer Anlagestrategie beschäftigen, sehr wichtig, da er hervorragende Vergleichsmöglichkeiten bietet. Er bietet eine hervorragende Möglichkeit für das Herausfiltern erfolgversprechende Märkte, da der Index verschiedenste internationale Märkte und Branchen umfasst. Als Benchmark mit anderen Aktien ist er dabei nahezu unschlagbar.

Beeinflusst der MSCI World Index den DAX?

Wir haben schon festgestellt, dass der deutsche Aktienmarkt nur eine untergeordnete Rolle im MSCI World Index spielt. Also juckt es den großen Index kaum, wenn es zu größeren Kursauschlägen Richtung Norden oder Süden im deutschen Börsenbarometer kommt. Allerdings umgekehrt wird der MSCI World Index von den Anlegern hierzulande sehr genau beobachtet und seine Bewegungen genau analysiert. Denn er ist ein Spiegelbild für den Zustand der Weltwirtschaft.

Gerade Deutschland, als einer der führenden Exportnationen, kann nur hohe Exportraten erzielen, wenn die Nachfrage nach deutschen Produkten international hoch und stabil ist. Die meisten Unternehmen im DAX 100, der sich aus dem bekannten DAX 30 und dem MDAX für die Mittelstandswerte zusammensetzt, sowie auch andere Unternehmen erwirtschaften einen Großteil ihrer Erlöse aus dem Exportgeschäft.

Deshalb bedeutet der Richtungswechsel des MSCI Word Index aus der lang andauernden Seitwärts- in eine Aufwärtsbewegung für den DAX die Möglichkeit, neue Höchststände zu erreichen.

Fazit:

Für alle Aktienanleger ist es notwendig die Kursentwicklung des MSCI World Index mit im Blick zu behalten. Dabei ist es egal, ob sie nur deutsche oder internationale Aktien kaufen wollen oder im Depot bereits halten.Der MSCI World Index startete als Kursindex 1969 mit bescheidenen 100 Punkten und benötigte bis 1998, um mit einem Stand von über 1.000 Punkten abzuschließen. Mit einem Juli – Wert 2017 von aktuell ca. 1.920 Punkten können wir davon ausgehen, dass es vielleicht bald zum Überschreiten der 2.000 Punkte kommen wird.

Wer nun an den zu erwartenden Entwicklungen des MSCI World Index partizipieren möchte, dem empfehlen wir Indexfonds auf diesen Wert.weitere Flüstereien:

RWE Aktien im Aktienfonds des Niedersächsichen

RWE Aktie im Aktienfonds – jetzt mit einem Aufwärtstrend

Die RWE AG ist einer der deutschland- und europaweit größten, namhaften Energieversorger und kann zurecht als ein Global Player bezeichnet werden. Der heutige Firmenname ist identisch mit der Kurzfassung der ehemaligen Rheinisch-Westfälischen Elektrizitätswerk AG, dem damaligen RWE. Die Firmengeschichte der RWE geht zurück bis in die 1890er-Jahre. Damals wurde das Rheinisch-Westfälische Elektrizitätswerk als ein Werk der Ruhrgebietsgroßstadt Essen als AG gegründet worden.

Unternehmensbeschreibung RWE

Das Unternehmen expandierte und entwickelte sich in den Jahrzehnten vor und nach dem zweiten Weltkrieg zu einem großen Mischkonzern. Der war zwischenzeitlich auf Gebieten wie Energie, Bergbau, Rohstoffe, Mineralöl, Chemie Entsorgung, Maschinen- und Anlagenbau bis hin zur Telekommunikation operativ tätig.

Zur Jahrtausendwende fusionierte RWE mit VEW, den Vereinigten Elektrizitätswerken Westfalen. Damit verbunden war der Erwerb von Vorzugsrechten der kommunalen Anteilseigner als Aktionäre. Für RWE einschneidende Ereignisse im neuen Jahrtausend waren die Entscheidung der Bundesregierung über den Atomausstieg sowie die Neustrukturierung des gesamten Konzerns ab dem Jahr 2015. In der neuen Gesellschaft Innogy SE werden seit dem Frühjahr 2016 die Bereiche Verteilnetze, Energievertrieb und Energieerzeugung aus erneuerbaren Energien zusammengefasst. Die RWE-Aktie gehört seit geraumer Zeit zum Portfolio des NDACinvest-Aktienfonds.

RWE- ein internationaler Konzern

mit zahlreichen Gesellschaften und 60.000 Mitarbeitern

In der heutigen Zeit ist die RWE AG ein multinationaler Konzern mit internationalen Aktivitäten. Von dem Hauptsitz in Essen aus werden Energiemärkte in Ländern wie Belgien und Österreich, in Großbritannien, in Osteuropa bis hin zur Türkei gemanagt, erschlossen und betreut. Unter dem Dach der RWE AG sind als Tochtergesellschaften tätig die

  • Innogy SE
  • RWE Generation SE
  • RWE Power AG
  • RWE Supply & Trading GmbH
  • RWE Technology International GmbH

Bereichsübergreifende Dienstleistungsgesellschaften der RWE AG sind die RWE IT, die RWE Consulting oder die RWE Group Business Services.

Beim Strom ist die RWE AG nicht nur Erzeuger, sondern auch Händler, Netzbetreiber und Vertriebsunternehmen. Auch im Gasgeschäft sind sämtliche Wertschöpfungsstufen besetzt; vom Bohrloch bis hin zum Endkunden. Mit dieser Struktur gelingt es dem Konzern immer wieder aufs Neue, Marktschwankungen innerhalb der einzelnen Bereiche flexibel auszugleichen.

Mitte der 2010er-Jahre sind etwa 60.000 Mitarbeiter bei RWE und seinen Tochtergesellschaften beschäftigt. Eine Besonderheit mit Alleinstellungsmerkmal ist die interessensmäßige Wechselseitigkeit zwischen dem Konzern einerseits und den kommunalen Anteilseignern, also den Städten und Gemeinden andererseits. Grundlage dafür sind sogenannte Regionalbeiräte. In denen sind Lokalpolitiker, kommunale Energieerzeuger sowie Lobbyisten vertreten. Jeder von ihnen bekommt von RWE eine jährliche Aufwandsentschädigung im mittleren bis hohen vierstelligen Bereich ausgezahlt. Politisch ist der Konzern eng mit der SPD verbunden.

RWE Aktie mit Kurssteigerung nach Steuererstattung der Bundesregierung

Im Juni 2017 hat das Bundesverfassungsgericht abschließend entschieden, dass die von der Bundesregierung in den Vorjahren erhobene Kernbrennstoffsteuer, eher bekannt als Brennelemente Steuer, rechtswidrig ist. Sie war auch jahrelang von der RWE AG bezahlt worden. Der Erstattungsbetrag von rund 1,7 Mrd. Euro soll den Aktionären zugutekommen. Für das Geschäftsjahr 2017 erhalten die Stamm- und Vorzugsaktionäre eine Sonderausschüttung von 1 Euro je Aktie; und zwar on top zu der ohnehin ausgezahlten Aktiendividende von 0,13 Euro je Vorzugsaktie. Anlässlich der 2017er Hauptversammlung in Essen war beschlossen worden, für Stammaktien keine Dividende zu zahlen.

Im Jahresvergleich ist der Aktienkurs um mehr als ein Drittel gestiegen; besonders signifikant nach Bekanntwerden des Urteils über die Steuererstattung. Die RWE ist guter Marktkapitalisierung von rund 12,5 Mrd. Euro aufgestellt und wird in nächster Zeit einen absehbaren Aufwärtstrend zeigen. In den Jahren bis Ende dieses Jahrzehnts wird die Dividende sukzessive auf bis zu 0,70 Euro je Aktie kalkuliert. Die überwiegende Aktienmehrheit befindet sich im Streubesitz institutioneller Investoren. In der RWEB GmbH ist ein Großteil der kommunalen Anteile gebündelt. Zurzeit beträgt der Aktienanteil etwa 13 Prozent.RWE ist einer der führenden Strom- und Gasanbieter in Europa. Im Geschäftsjahr 2016 betrug der Umsatz knapp 46 Mrd. Euro. Innerhalb der Anlagestrategie des NDAC mit ihrer Langfristigkeit und Risikominimierung kann das Investment in RWE-Aktien als lohnenswert und risikolos gesehen werden.Neues über die RWE AG

Aktien richtig bewerten

Aktienrendite bewerten – Methoden und Analysen

Wertschöpfungsanalyse

Die Wertschöpfungsanalyse ist eine Betrachtung des Unternehmens, bei der der Mehrwert berechnet wird, den ein Unternehmen durch die eigene Arbeit erzielt. Das ist vor allem für die Unternehmen von großer Bedeutung, deren Artikel nicht in kompletter Eigenproduktion hergestellt werden, sondern auf bestimmte Vorleistungen anderer Betriebe zurückgreifen. Die Wertschöpfung des Unternehmens ist dann der Wert des Produktionsausstoßes, abzüglich der nicht selber getätigten aber im Wert des Produktes integrierten Vorleistungen. Berechnet wird die Wertschöpfung also, indem man von dem Produktionswert die entsprechenden Vorleistungen anderer Unternehmen abzieht. Der Produktionswert besteht dabei aus den erzielten Erlösen aus dem Verkauf von Waren und Dienstleistungen sowie dem Wert der fertigen, aber noch nicht verkauften Artikel. Zudem werden dem Produktionswert Eigenleistungen des Unternehmens, wie zum Beispiel für die Entwicklung, sowie andere Erträge aus dem betrieblichen Umfeld zugerechnet. Die Vorleistungen bestehen hauptsächlich aus den Aufwendungen für das benötigte Material oder auch schon vorgefertigte Produkte, die im eigenen Betrieb nur noch weiterverarbeitet werden. Auch laufende Abschreibungen auf Maschinen oder anderes Anlagevermögen zählt zu den Vorleistungen. Letztendlich sorgt die Wertschöpfungsanalyse dafür, dass die wirkliche Leistungskraft des Unternehmens bewertet werden kann, ohne dass Fremdleistungen die Vergleichbarkeit erschweren oder verfälschen.

KGV

Das KGV ist das so genannte Kurs-Gewinn-Verhältnis. Bei dieser Kennzahl handelt es sich um eine Methode, mit der versucht wird, den Kurs der Aktie einer Firma in Relation zu dem Ergebnis pro Aktie zu setzen. Dadurch wird ermittelt, mit dem „Wievielfachen“ des Jahresgewinns eine Aktiengesellschaft an der Börse bewertet wird. Anders ausgedrückt sagt das KGV aus, wie viele Jahre ein Anleger die gekaufte Aktie halten muss, bis er sein investiertes Geld durch den Ertrag der Aktie zurückerhält. Bei einem KGV von 8,0 würde er zum Beispiel acht Jahre benötigen, um seine Investition wieder reinzuholen. Damit diese Kennzahl aber genauso funktioniert, gilt als wichtigste Voraussetzung, dass die Aktiengesellschaft den gesamten Jahresgewinn an die Aktionäre ausschüttet und über die in dem Beispiel genannten acht Jahre immer derselbe Gewinn erwirtschaftet wird. Obwohl das eine in der heutigen Wirtschaft sehr unrealistische Annahme ist, hat sich das KGV zu einer der populärsten Kennziffern entwickelt, um sich ein Bild vom Wert einer Aktie zu machen. Je niedriger das KGV ist, desto günstiger ist die Aktie.

KUV

Das KUV ist das so genannte Kurs-Umsatz-Verhältnis. Als Kennzahl aus der Fundamentalanalyse wird das KUV verwendet beziehungsweise errechnet, um den wahren Wert einer Firma ermitteln zu können. Diese Kennzahl ist vor allem von so genannten Value-Investoren von großer Bedeutung, wobei es wie bei so vielen Kennzahlen auch beim KUV der Fall ist, dass eine solche Kennzahl niemals alleine und losgelöst von anderen Bewertungen zu einer Entscheidung führen sollte. So kann ein ermitteltes KUV darauf hindeuten, dass eine Aktie unterbewertet ist, einen eindeutigen Beweis für eine solche Annahme stellt diese Zahl aber nicht dar. Das KUV zeigt die Umsätze des Unternehmens an, nicht aber die Profitabilität, weshalb andere zusätzliche Betrachtungen sehr wichtig sind. Bestehende Umsätze zeigen, dass eine Nachfrage nach Produkten oder Dienstleistungen vorhanden und die Aussichten tendenziell positiv sind. Was das Unternehmen aus diesen Möglichkeiten und vor allem in Bezug auf eine Erhöhung des Gewinnes durch Rationalisierungen, Umstrukturierungen und auch Kostensenkungen macht, kann nur vermutet werden. Die Berechnung des KUV erfolgt dadurch, dass die aktuelle Marktkapitalisierung durch den Jahresumsatz dividiert wird. Die daraus entstehende Kennzahl ist daraufhin ein attraktiver Maßstab zum Vergleich zu den Wettbewerbern am Markt. Je geringer das KUV ist, desto günstiger ist die zu erwerbende Aktie. Da ein niedriges KUV aber auch auf ein wirtschaftlich nicht intaktes Unternehmen zurückzuführen sein kann, ist ebenfalls eine ganzheitliche Betrachtung eines Unternehmens wichtig, um sich anhand mehrerer Kennzahlen ein wahres Bild zu machen.

DuPont-Analyse

Die DuPont-Analyse geht auf das Jahr 1919 zurück und ist somit eines der weltweit ältesten Kennzahlensysteme. Damals wurde dieses System vom US-amerikanischen Chemieunternehmen Du Pont de Nemours & Co. Ins Leben gerufen, um anhand von Unternehmenszahlen eine Analyse der Bilanz und einer Steuerung des Unternehmens zu ermöglichen und zu optimieren. Das sich rein an monetären Zahlen orientierende Instrument wird noch heute in unterschiedlichen Varianten zur Kontrolle, Steuerung und Planung eingesetzt. Ein großer Vorteil dieser Analyse ist die Tatsache, dass das System vor allem davon lebt, dass es sich um ein geschlossenes Modell handelt, in dem die Wechselwirkungen und Abhängigkeiten von Größen analysiert werden, die sich gegenseitig bedingen. Hier entsteht demnach nicht das Risiko, dass man lediglich einzelne Kennzahlen isoliert betrachtet, die dann für sich alleine ein nicht aussagekräftiges oder sogar inkonsistentes Bild abgeben. Die DuPont-Analyse bildet von ihrer Gestalt her eine Pyramide, bei der die mathematische Zerlegung der jeweils übergeordneten Größen eine übersichtliche Darstellung der Faktoren erzielt, die einen großen Einfluss auf den Erfolg des Unternehmens haben. Den Mittelpunkt der Analyse bildet der Return of Investment (RoI). Die DuPont-Analyse zielt also nicht auf die reine Gewinnmaximierung ab, sondern strebt nach der Optimierung des Ergebnisses pro Einheit des investierten Kapitals.

Segmentanalyse

Die Bewertung eines Unternehmens ist ein wichtiger Faktor, um sich ein optimales wirtschaftliches Bild von einer Firma machen zu können. Je größer ein Betrieb ist, desto schwieriger ist es allerdings, mit einer kompletten Bewertung herauszufinden, wo die einzelnen Stärken und Schwächen eines Unternehmens liegen. Es sind aber nicht nur die großen Unternehmen, sondern auch schon kleinere Firmen, die sich in verschiedene Geschäftsbereiche aufgliedern, welche durchaus unterschiedlich erfolgreich und effektiv arbeiten können. Internationale Vorschriften zur Bilanzierung schreiben daher die so genannte Segmentanalyse vor. Hier werden die einzelnen Geschäftsbereiche in der Bewertung aufgegliedert oder es wird auch unterschieden zwischen der Versorgung von Privat- oder Firmenkunden. Auch die unterschiedlichen Zielregionen, wie grob zum Beispiel die Trennung von Inlands- und Auslandsgeschäft, werden teilweise einzeln betrachtet, um das Unternehmen möglichst optimal in Segmenten zu analysieren. Je detaillierter solche Analysen erfolgen, desto erfolgreicher kann man erkennen, wo das Unternehmen optimal arbeitet oder wo es Verbesserungsbedarf gibt. So kann man beispielsweise feststellen, ob man mehr Umsatz mit Geschäftskunden als mit privaten Interessenten hat, ob das Exportgeschäft mehr Erfolg hat als das inländische Geschäft und auch, welche Geschäftsbereiche nur einen Intersegmentumsatz erzielen, also quasi nur als Zulieferer des eigenen Unternehmens dienen, ohne selber durch Kundenkontakt Einnahmen zu erzielen. Durch die Segmentanalyse erhält man also einen detaillierten Blick auf die Arbeitsweisen, Abhängigkeiten und Erfolge der einzelnen Teile, wodurch Verbesserungen sehr viel gezielter vorgenommen werden können.

Residualwert

Der Residualwert ist ein wichtiger Teil im Rahmen der Unternehmensbewertung in Form der Methode der Discounted Cashflows (DCF). Hier werden die zukünftigen Geldflüsse in die Bewertung mit einbezogen, was sich als bessere Variante einer Bewertung herausgestellt hat als sich ausschließlich auf Werte der Vergangenheit zu beschränken. Bei der Betrachtung werden die Substanzwerte erfasst und durch die Sorgfaltsprüfung, die auch als Due Diligence bezeichnet wird, fließen auch eventuell zu erwartende Risiken mit in die Betrachtung ein. Bei dieser Methode geht man davon aus, dass das Unternehmen immer bestehen wird, weshalb die Posten der Bilanz mit so genannten Fortführungswerten erfasst werden. Wichtige Kennzahlen der Analyse sind die Free Cashflow (FCF), für die Geldzu- und -abflüsse von großer Bedeutung sind. Diese FCF werden für die Fortführung mehrere Jahre im Voraus fest geplant. Da der Zeitraum der festen Planung aber nicht so einfach ist, beschränkt man sich dabei auf einen Zeitraum von maximal sieben Jahren. Für die Zeit danach wird dann der Residualwert – auch als Fortführungswert oder ewige Rente bezeichnet – festgelegt. Der Residualwert wird anhand der Werte des letzten geplanten Jahres ermittelt und festgehalten und gilt daher auch als so genannte Näherungsgröße für das Unplanbare.Zinsstrukturkurve

Ohne Frage errechnet sich ein großer Teil der Rendite einer Anleihe aus dem Zinsniveau auf dem Kapitalmarkt und dessen Entwicklung. Nicht weniger entscheidend ist aber auch die Bonität des Emittenten, die vor allem durch ein Rating zum Ausdruck gebracht wird, sowie durch das bestehende Angebot und die noch verbleibende Laufzeit der Wertpapiere. Zu dem letzten Punkt lässt sich sagen, dass bei längerer Restlaufzeit in der Regel mit einer höheren Rendite zu rechnen ist. Einen solchen Verlauf bilden die so genannten Zinsstrukturkurven ab, die für jeden Anleihetyp zur Verfügung stehen. Gerade in guten Phasen der Konjunktur kann es aber durchaus der Fall sein, dass bei einer längeren Anlage geringere Renditen zu erwarten sind, was zu einem umgekehrten bzw. inversen Verlauf der Zinsstrukturkurve führt. Hierbei spielt vor allem die Erwartung der Zinsentwicklung eine große Rolle. Die Erwartung steigender Zinsen empfiehlt die Anlage in kurzfristige Anleihen, glaubt man an ein demnächst noch geringeres Zinsniveau sind langfristige Rentenpapiere die bessere Wahl. Die Banken verwenden die Zinsstrukturkurven, um bei Neuemissionen die Konditionen marktgerecht festlegen oder bei laufenden Papieren den aktuellen Preis ermitteln zu können. Ein Blick auf die jeweiligen Zinsstrukturkurven hilft also bei der Ermittlung des Kurses einer Anleihe und bei der Entscheidung, welche Anleihe für eine Anlage empfehlenswert ist.

Mit Hilfe dieser und weiteren Analysen haben Sie die Möglichkeit; zumindest in der Theorie, die Aktien zu bewerten.

Weiteres zur Aktienbewertung

Symrise will wachsen

Symrise will wachsen, schneller als der Markt

Die Symrise AG ist ein niedersächsisches Unternehmen aus Holzminden. Das Logo besteht aus einem Drachen und einem Kolibri in Weiß-Rot. Die Firma produziert hauptsächlich Duft- und Geschmacksstoffe. Die drei wichtigsten Segmente sind Düfte, Nahrungsmittel und Kosmetik. Symrise agiert weltweit und international. Die AG wurde im Jahr 2003 gegründet und ist börsennotiert. Es gibt diverse Tochterfirmen, zum Beispiel die DrinkStar GmbH, die TESIUM GmbH oder die Symotion GmbH. Symrise ist das siebtgrößte Unternehmen von Niedersachsen und ein großer Arbeitgeber für die Region. Weltweit hat Symrise circa 9000 Mitarbeiter. International betrachtet hält Symrise den zweiten Platz zusammen mit zwei anderen Mitbewerbern im Duftstoff- und Aromamarkt. Das Unternehmen wächst ständig, hatte allerdings auch einige Rückschläge zu verzeichnen. In diesem Jahr wächst der Markt um 3 Prozent und auch da möchte Symrise mithalten bzw. sogar noch schneller wachsen, das außerdem beim MDAX gelistet ist. 2014 wurde die britische Firma DIANA S.A.S. aufgekauft. Symrise liegt auf der Erfolgsspur und wächst durch kluges Taktieren, Aufkaufen von anderen Firmen und guter Produktion stetig.

Das Geschäftsmodell

Der Konzern strukturiert sich in drei Segmente: 1. Flavor, 2. Nutrition und 3. Scent &- Care. Alle drei Geschäftsbereiche beschäftigen sich mit Forschung, Einkauf, Produktion und Qualitätskontrolle. Während der Bereich Flavor auf Getränke/Süßigkeiten fokussiert ist, besteht Nutrition aus Tierfutter und der Bereich Scent & Care basiert vorrangig auf Kosmetik. Der Konzern verfügt über ein breites Spektrum und Portfolio, so werden etwa 30 000 Produkte erzeugt, geliefert und verkauft. Sie werden für die Parfüm-, Lebensmittel-, Getränke- und Nahrungsergänzungsmittel hergestellt. Die Symrise AG steckt eine Menge Geld in die Forschung und Entwicklung, es wurde 2016 eine Summe im dreistelligen Millionenbereich für die Forschung an innovativen Techniken ausgegeben. Dabei spielen auch Patente eine Rolle.

Historie

Ganz ursprünglich hieß die Symrise AG Haarmann’s Vanillinfabrik, gegründet 1874 in Holzminden. Später wurde sie dann in den 50-er Jahren von Bayer übernommen. Anfang der Nullerjahre (2002) wurde die Firma nach Schweden verkauft, ein Jahr später mit Dragoco fusioniert, um dann 2006 als Symrise Ag an die Börse zu gehen. Im Zuge von Outsourcing sollte die 2004 die Produktion in Billiglohnländer verlegt werden. Dies konnte verhindert werden, in die Arbeitszeit auf 40 Stunden pro Woche erhöht wurde und für die Jahre 2005 und 2006 auf eine Lohnerhöhung verzichtet wurde – ein Modellfall für Deutschland. Im Jahr 2012 gab es wieder zwei neue Akquirierungen. Symrise kaufte den brasilianischen Dufthersteller Belmay auf und die amerikanische Firma Trilogy Fragrances. Auch in Schweden wurde eine Dependance errichtet und in São Paulo wurde ein Exzellenzzentrum eingeweiht. Die Wirtschaftszweige wurden auf probiotische Kulturen für Getränke und Milchprodukte ausgeweitet. Interessant ist außerdem, dass die Duftstoffe in den Parfüms unter anderem in Madagaskar gewonnen werden. Die dortige Infrastruktur wird somit gestärkt. 2014 expandierte Symrise erneut und übernahm die französische Diana-Gruppe, eine Firma, die auf Lebensmittel, Tiernahrung und Kosmetik spezialisiert war. 2016 wurde die US-amerikanische Pinova Holding aufgekauft.

Wertgesicherte Fonds

Wertgesicherte Fonds – Fonds mit Garantie und Sicherheit

Wertgesicherte Fonds sind Investmentfonds, die Investitionen in risikoreiche und risikoarme Anlageformen kombinieren. Sie bieten Anlegern die Möglichkeit, an Erträgen aus Anlageformen wie Aktien und Rohstoffen zu partizipieren und dabei eine Sicherheit für ihr eingesetztes Kapital zu erhalten. Sie werden daher auch Garantiefonds genannt.

Das Anlageziel von wertgesicherten Fonds

Das Anlageziel wertgesicherter Fonds liegt bereits im Namen. Das Kapital der Investoren soll gesichert bleiben, trotz risikoreicher Investitionen in Aktien und anderen renditeorientierten Anlageformen. Fondsmanager investieren, vereinfacht ausgedrückt, einen Großteil des Vermögens in festverzinsliche Wertpapiere und einen kleinen Teil in risiko- und ertragsreiche Aktientitel. Die Erträge aus den Zinsanlagen sollen etwaige Verluste aus den Aktiengeschäften auffangen. Hinsichtlich der ertragsorientierten Anlageobjekte unterschieden sich wertgesicherte Fonds voneinander. Einige investieren in Aktien-ETFs, das sind börsengehandelte geschlossene Aktienfonds, die einen bestimmten Aktienindex abbilden. Hierüber ist eine risikoverteilte Investition in Aktien möglich. Die Fonds beteiligen sich auf diese Weise nicht nur an einzelne Aktienunternehmen (Direktinvestition) sondern an der Entwicklung von gesamten Aktienmärkten. Andere Fonds nutzen Optionen, um die gewünschten Erträge zu erwirtschaften.

Die Merkmale der Fonds

Wertgesicherte Fonds unterscheiden sich in ihrem Anlageziel von anderen Investmentfonds und werden als Laufzeitfonds oder unbegrenzt laufende, offene Mischfonds angeboten. Legen Fondsgesellschaften eine feste Laufzeit des Fonds fest, legen sie das Fondsvermögen über die Laufzeit in Aktien und festverzinsliche Wertpapiere derart an, dass zum Ende der Laufzeit mindestens das eingezahlte Kapital ausgezahlt wird. Offene, unbegrenzt laufende wertgesicherte Fonds bieten Anlegern eine Wertsicherungsgarantie zu bestimmten Stichtagen. Fondsgesellschaften legen wertgesicherte Fonds sowohl als Publikumsfonds als auch als Spezialfonds auf. Investoren kaufen ihre Fondsanteile über eine Bank direkt von der Fondsgesellschaft. Bei der Ausgabe der Fondsanteile berechnen Fondsgesellschaften einen Ausgabeaufschlag von mehreren Prozentpunkten, drei bis fünf Prozent sind üblich. Die Laufzeit der Fonds ist unbegrenzt, Anleger können ihre Fondsanteile jederzeit an die Fondsgesellschaft zurückgeben. Die Fonds der verschiedenen Anbieter unterschieden sich hinsichtlich der abgegebenen Garantie für die Wertsicherung. Versprechen Fondsgesellschaften in den Fondspublikationen eine Wertsicherung, handelt es sich um eine rechtlich bindende Garantie. Wird lediglich eine Wertsicherung angestrebt, liegt keine rechtliche Verpflichtung vor, im Falle eines Misserfolges die Garantie unbedingt einzuhalten. Wertgesicherte Fonds sind als Sondervermögen treuhänderisch geschützt. Investoren müssen daher nicht um Ihre Investition fürchten, wenn die Fondsgesellschaft in finanzielle Schwierigkeiten gerät. In solch einem Falle wird das Fondsvermögen getrennt von den finanziellen Werten der Gesellschaft behandelt.

Chancen und Risiken – eine Übersicht

Niedrigzinsphasen begrenzten die Ertragschancen von wertgesicherten Investmentfonds. Je niedriger die Zinsen sind, die Emittenten für festverzinsliche Wertpapiere zahlen, desto mehr Fondsvolumen müssen in diese Anlageform investiert werden, um die Erträge zu generieren, die eine Wertsicherung ermöglichen. Dieses Vermögen fehlt für die Anlage in renditebringende Aktien. Daher fallen die Erträge von wertgesicherten Fonds im Vergleich zu anderen Fondsalternativen gering aus. Hinzu kommen die hohen Fondsgebühren, die ebenfalls zulasten der Fondsrendite gehen. Positiv ist, die risikodiversifizierte Struktur der Fonds zu bewerten. Diese Anlageform gleicht einer Festgeldanlage unter Beimischung von Aktienpositionen. Sowohl die Risiken als auch die Ertragschancen sind überschaubar.Auch die Investition in Aktien-ETFs ist positiv zu bewerten. Studien zufolge sind Marktinvestitionen langfristig erfolgreicher als einzelne Direktinvestitionen im Sinne eines Stock Picking (gezielte Einzeltitelauswahl). Eine Risikobeurteilung hinsichtlich der Garantiebedingungen ist nur über die Anlagebedingungen möglich. Das heißt, ob eine Verpflichtung der Fondsgesellschaft hinsichtlich der Wertsicherung vorliegt, oder die Wertsicherung lediglich als Anlageziel vorliegt, hängt von den jeweiligen Anlagebedingungen der Fonds ab. Zum Laufzeitende geraten die Fondspreise wertgesicherte Fonds oft unter Druck, sodass ein vorzeitiger Verkauf nur unter Kapitalverlust möglich ist. Dieses Phänomen ist auch bei unbegrenzt laufenden Fonds kurz vor den Stichtagen für die Wertsicherung zu beobachten.zu Fonds

Geldmarktfonds

Geldmarktfonds – eine gute Anlage mit Sicherheit

Vereinfacht gesagt investiert ein Geldmarktfonds das eingezahlte Kapital in Tagesgelder, kurzfristige Termineinlagen, Wertpapiere mit einer kurzen Restlaufzeit oder mit einer regelmäßigen Zinsanpassung oder in Bankguthaben. Das macht sie zu einem recht sicheren und gut kalkulierbaren Investment, das auch für vorsichtige Anleger in Frage kommt. Aus diesem Grund empfehlen Finanz- und Anlageberater den Geldmarktfonds häufig als attraktive Alternative zum Tagesgeld, denn die Rendite ist etwas höher als die Verzinsung eines Tagesgeldkontos.

Kurze Restlaufzeiten erhöhen die Sicherheit

Bei einem Geldmarktfonds werden bis zu 100 Prozent des eingezahlten Kapitals in Wertpapiere mit einer überschaubaren Restlaufzeit eingebracht. Durch diese kurze Restlaufzeit gibt es bei einem Geldmarktfonds kaum Kursrisiken. Steigende und fallende Kurse sind vor allem bei Wertpapieren mit langer Laufzeit zu finden. Die Markt- und Kursentwicklung ist bei solchen Papieren nur schwer abzuschätzen. Die Rendite eines Wertpapiers mit kurzer Laufzeit ergibt sich also nicht aus Kurssteigerungen, sondern aus steigenden Zinsen. Dadurch ist sie zwar überschaubar, aber leicht positiv.

Interessant für kurzfristig verfügbare Reserven

Finanzexperten raten zu einem Geldmarktfonds, wenn der Anleger sein Geld nur kurzfristig anlegen will und jederzeit Zugriff darauf haben möchte. Wollen Sie also in absehbarer Zeit ein neues Auto kaufen, ist eine große Reise geplant oder steht eine Reparatur in der Wohnung an, können Sie Rücklagen ansparen, indem Sie regelmäßig in einen Geldmarktfonds einzahlen. Somit kommt dieses Investment gut als Alternative zum Sparbuch oder zum Tagesgeld in Frage. Ein Geldmarktfonds dient in gewisser Weise zum vorübergehenden Investieren von Geld, das in absehbarer Zeit benötigt wird. Es wird dort „geparkt“ und erwirtschaftet im Vergleich zu Sparkonten oder zu Tagesgeldern eine bessere Rendite.

Geringe Gebühren inklusive

Die meisten Banken bieten einen Geldmarktfonds ohne oder mit einem geringen Ausgabeaufschlag an. Das liegt daran, dass die Fondsmanager bei hohen Anlagesummen eines Fonds mit den Banken gute Konditionen verhandeln können. Als Anleger profitieren Sie davon durch günstige Ausgabeaufschläge. Der Ausgabeaufschlag ist eine Gebühr, die beim Kauf von Fondsanteilen zu zahlen ist. Sie liegt im Durchschnitt bei 2,5 Prozent bis fünf Prozent der Anlagesumme. Gerade bei größeren und länger laufenden Investments entsteht so eine erhebliche Summe an Kosten. Ein Anleger sollte deshalb unbedingt prüfen, wie hoch der Ausgabeaufschlag ist und einen Geldmarktfonds mit geringen Gebühren wählen.

Perfekten Geldmarktfonds

Ähnlich wie ein Tagesgeld sollte ein Geldmarktfonds im Portfolio für den Aufbau von kurzfristig verfügbaren Rücklagen nicht fehlen. Im Idealfall bauen Sie Ihr Portfolio mindestens aus einem Tagesgeld und einem Geldmarktfonds auf. Wenn Sie in mehrere Geldanlagen investieren, verteilen Sie Ihre Chancen auf höhere Renditen auf mehrere Säulen. In der Regel lassen sich dadurch bessere Verzinsungen erzielen als bei einem einzigen Investment für Ihre finanziellen Rücklagen. Den idealen Geldmarktfonds finden Sie leicht mit einem Blick auf die Internetseiten der großen Banken. Meist stellen sie einen Vergleichsrechner vor, der Ihnen einen schnellen und kompakten Überblick über die besten Geldmarktfonds gibt. Üblicherweise können Sie zwischen einem einmaligen Investment und einer regelmäßigen monatlichen Einzahlung wählen. Diese bietet sich vor allem an, wenn Sie längerfristig Vermögen ansparen wollen. Orientieren Sie sich bei der Wahl Ihres Geldmarktfonds am besten an dem sogenannten Rating.Das Rating wird von einer unabhängigen Testinstitution erteilt, es ist eine neutrale Bewertung Ihres Fonds. Im Vordergrund stehen dabei Kriterien wie die Sicherheit, die Wertentwicklung in der Vergangenheit, die Länder und die Branchen, in die der Fonds investiert. In Deutschland ist beispielsweise das Rating der Agentur „Morningstar“ sehr anerkannt. Wenn Sie sich für einen mit der Bestnote von fünf Sternen beurteilten Fonds entscheiden, dürfen Sie relativ sicher sein, ein beständiges und gut kalkulierbares Investment für Ihren privaten Vermögensaufbau zu wählen, an dem Sie lange Freude haben und mit dem Sie zuverlässig kurzfristig verfügbare finanzielle Reserven aufbauen können.zu Fonds

Rentenfonds

Was sind Rentenfonds

Rentenfonds sind Investmentfonds, die in Rentenpapiere anlegen. Sie bieten Anlegern die Möglichkeit, sich mit einem Kauf von Fondsanteilen an diesen Rentenpapieren zu beteiligen.Rentenfonds investieren nur in Rentenpapiere. Hierunter fallen sämtliche festverzinslichen Wertpapiere eines Marktes wie Bundesanleihen, Staatsanleihen ausländischer Staaten und Unternehmensanleihen unterschiedlicher Risikoklassen. Diese Papiere kennzeichnen sich dadurch, dass sie regelmäßig einen fixen Zins zahlen, der auch Kupon genannt wird. Investoren erhalten damit eine Zinssicherheit, denn sie können die Zinserträge dieser Papiere für die gesamte Laufzeit planen. Als Pendant dazu läuft die Verzinsung variabel verzinslicher Wertpapiere in Abhängigkeit eines veränderlichen Marktzinses. Verändert sich dieser Marktzins, verändert sich auch die Verzinsung des variablen Wertpapiers.

Die unterschiedlichen Risikoklassen der Wertpapiere eines Rentenfonds lassen sich über das Rating feststellen. Ein Rating stellt eine Risikobewertung durch professionelle Ratingagenturen dar. Die bekanntesten Rating Agenturen sind Moody’s, S&P und Fitch. Sie bewerten die Bonität der Wertpapieremittenten und geben damit Aufschluss über die Kreditausfallrisiken der Wertpapiere.

Merkmale eines Rentenfonds

Die Emittenten von Rentenfonds sind Investmentgesellschaften, auch Kapitalanlagegesellschaften (KAG) genannt. Sie bieten Investoren die Möglichkeit, sich an ihren Rentenfonds anteilig zu beteiligen. Im Gegensatz zu einer Direktinvestition legen Investoren nicht nur in ein Rentenpapier an, sondern in ein ganzes Bündel an festverzinslichen Wertpapieren. Professionelle Fondsmanager übernehmen für die Investoren die Auswahl geeigneter und erfolgversprechender Wertpapiere. Da sich viele Anleger an einen Fonds beteiligen, stehen den Fondsmanagern hohe Investitionsvolumen zur Verfügung. Dies macht es ihnen möglich, in verschiedene Papiere unterschiedlicher Emittenten und Risikoklassen zu investieren und die Risiken der Gesamtanlage zu senken. Diese Risikominderung wird als Diversifikationseffekt bezeichnet. Dieser Effekt besagt, dass bei einer gelungenen Mischung von Wertpapieren in einem Portfolio, die einen Papiere die Risiken der Anderen aufwiegen. Fondsanlagen ermöglichen daher eine diversifizierte Geldanlage mit geringem finanziellem Einsatz.

Das Fondsvermögen ist nach dem Investmentgesetzt geschützt und als solches ein gesichertes Sondervermögen. Das bedeutet, dass die Vermögensverwaltung die Fonds getrennt von ihrem sonstigen Vermögen verwalten. Auch im Fall eines Konkurses gilt diese Sicherheit, sodass sich ein treuhänderischer Schutz für den Anleger ergibt. Weitere bekannte Fondsarten sind Aktienfonds, Mischfonds (investieren in verschiedene Anlageformen) sowie Immobilienfonds. Fondsgesellschaften geben Rentenfonds als Publikumsfonds und als Spezialfonds aus. Publikumsfonds stehen allen Investoren zur Anlage offen. Spezialfonds sind für einen ausgewählten, meist institutionellen, Investorenkreis gedacht.

Chancen und Risiken von Rentenfonds

Investitionen in festverzinsliche Wertpapiere sind, je nach Ausgestaltung der Anlagerichtlinien eines Fonds, sichere oder riskante Anlagen. Investieren Rentenfonds vorrangig in hochverzinsliche Wertpapiere besteht ein höheres Risiko, denn das Emittenten Risiko liegt bei hochverzinslichen Wertpapieren entsprechend hoch. Es gilt, je risikoreicher ein Wertpapier ist, desto höher ist die Verzinsung, die als Risikoprämie gezahlt wird. Ein Rentenfonds, der vorrangig in deutsche Staatspapiere und lediglich als Beimischung in einige höher verzinste Papiere investiert, stellt eine weniger riskante Anlage dar. Der Diversifikationseffekt ermöglicht Fondsmanagern die Risikoverteilung auf mehrere Wertpapiere. Sie können daher auch einzelne höher verzinste Papiere mit in den Fonds aufnehmen, ohne das Gesamtrisiko des Fonds stark zu erhöhen. Das Risiko, dass die Fondsgesellschaft zahlungsunfähig wird (Emittenten Risiko), ist bei Fonds grundsätzlich ausgeschlossen. Wie die Risiken des Fonds genau gestaltet sind, beschreiben Fondsgesellschaften in ihren Anlagebedingungen. Ein höheres Liquiditätsrisiko entsteht Besitzern von Fondsanteilen in Krisenzeiten. Fordern viele Investoren gleichzeitig die Rückgabe ihrer Anteile, führt dies zwangsläufig zu Liquiditätsengpässen im Fonds. Eine Auszahlung ist nur mit hohen Fondswertverlusten möglich, da das Management erst die Fondswertpapiere abstoßen muss. Dieses Liquiditätsrisiko gilt für alle Arten von Investmentfonds.

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Facebook wächst weiter

Facebook hält am Wachstum fest

Das rasante Wachstum beim sozialen Netzwerk Facebook hält weiter an. 13 Jahre nach seinem Start wurde ein neuer Meilenstein erreicht. Über zwei Milliarden aktive Nutzer sind weltweit bei Facebook unterwegs. Täglich drücken mehr als 800 Millionen Menschen auf den „Gefällt mir“ Button. 2012 wurde die Marke von einer Milliarde Nutzern geknackt. Seitdem ging es im Netzwerk von Mark Zuckerberg steil weiter nach oben. Im vergangenen Jahr allein stieg die Zahl der Nutzer um 17 Prozent. Vor allem in Asien und Südamerika gab es zahlreiche neue Mitglieder. In Deutschland gibt es aktuell rund 30 Millionen Nutzer. Aktiver Nutzer ist, wer die Plattform mindestens einmal im Monat nutzt. Pro Facebook-Account verdient das Unternehmen aktuell im Schnitt vier Dollar, wobei es deutliche regionale Unterschiede gibt.

Die Aktie von Facebook ist fester Bestandteil aus dem Bereich Megatrends im Portfolio des NDACinvest Aktienfonds.

Die Erfolgsstory von Mark Zuckerberg

Facebook hat sich zur mit Abstand erfolgreichsten Social Media Plattform weltweit entwickelt. Zu den Tochterfirmen gehören Whats App, Instagram sowie der Facebook Messenger, die beide sehr gute Nutzungsdaten aufweisen. Insbesondere hat der Konzern die beiden global am meist genutzten Messenger-Apps in seiner Hand. Sehr stark im Wachstum ist der Facebook Messenger mit bereits über 1,2 Milliarden Nutzern auf der Welt.

Als Mission hat der Firmenchef verkündet, dass sein soziales Netzwerk

Die Welt näher zusammenbringen soll

Mit der wachsenden Größe geht auch eine zunehmende Verantwortung einher. Das Netzwerk muss sich seiner Wirkung und dem Einfluss bewusst sein, gerade wenn es um grenzwertige Kommentare oder gar Fake-News geht. Dieser Verantwortung will sich der Konzern stellen und künftig noch transparenter bei seinen Richtlinien agieren.

Das soziale Netzwerk mit dem blauen Design erreicht insgesamt bereits über 27 Prozent der Weltbevölkerung mit seinen Diensten. Zudem wächst kaum ein Internet-Unternehmen in der Größe schneller als Facebook. Außerdem werden sehr gute Profite vor allem aus Werbeeinnahmen erzielt.

Überzeugende Quartalszahlen

Für das zweite Quartal in 2017 konnten wieder einmal sehr positive Zahlen vermeldet werden. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Gewinn um satte 45 Prozent auf 9,3 Milliarden Dollar. Die Erwartungen der Analysten konnten damit leicht übertroffen werden. Fast der gesamte Umsatz wird dabei durch Einnahmen aus Werbung generiert. Die Anzahl der Werbeanzeigen hat sich auch im letzten Quartal wieder erhöht. Das US-Unternehmen konnte sich sogar eine Preiserhöhung für Werbeanzeigen erlauben. Dies wirkte sich positiv auf den operativen Gewinn aus. Die Gewinne pro Aktie lagen bei 1,32 Dollar je Aktie und somit ebenfalls über den Prognosen der Analysten.

Prognose für die Facebook Aktie

Facebook lieferte in den letzten Jahren phänomenale Zahlen und ein schnelles Wachstum ab. Da tritt automatisch die Frage auf, welche Grenzen es noch für den Internetgiganten gibt. Das Unternehmen will sich auf den bisherigen Erfolgen nicht ausruhen und sein dynamisches Wachstum beibehalten.

Das soziale Netzwerk ist auf der Suche nach weiteren Standbeinen. Darunter ist beispielsweise ein Onlineflohmarkt in Konkurrenz zu eBay oder die Erschließung neuer Plattformen, auf denen Werbung platziert werden kann. Für letzteres wird im Segment Online-Video viel Potenzial gesehen. Mit Video-Anzeigen sollen die Umsätze deutlich zulegen. Dass dies möglich ist, beweist YouTube schon seit Jahren.

Viele Analysehäuser sehen beim Kurs der Aktie noch Luft nach oben und sehen die Entwicklungen positiv. Jeder zweite Internetnutzer ist Mitglied in dem Netzwerk. Mehr globale Präsenz geht kaum. Die steigenden Nutzerzahlen sorgen für sprudelnde Einnahmen aus Werbebudgets. Außerdem ist Facebook mit seinen Töchtern WhatsApp und Instagram und den Verknüpfungen untereinander sehr gut aufgestellt. Auch in Zukunft kann man von Mark Zuckerberg und seinem Team positive Überraschungen erwarten.