Devisen und Devisenhandel

Devisen und Devisenhandel – Preis für jedes Währungspaar jeder Zeit am FX-Markt

Der Devisenhandel wird am FOREX (Abkürzung, englisch, für Foreign Exchange Market) oder kürzer FX-Markt abgewickelt. Auf diesem Markt treffen Devisenangebot und Devisennachfrage zusammen, so dass ein Preis für jedes Währungspaar zu jeder Zeit gebildet wird. Für Devisen und Devisenhandel gibt es keinen eigenen Börsenplatz.

Devisen und Devisenhandel – FOREX

Der Devisenhandel wird zwischen den Marktteilnehmern direkt abgewickelt, so dass spezielle, territorial abgegrenzte Devisenbörsen nicht mehr notwendig sind. Der Tagesumsatz betrug 2016 durchschnittlich 5.088 Billionen US-Dollar.

Den Großteil des elektronischen Handels wickeln die institutionellen Anleger (Banken) unter sich ab. Innerhalb von Sekunden wechseln Milliardenbeträge an den Börsen, allerdings nicht als Bargeld sondern als Buchgeld.

Die am meisten gehandelten Währungen der Welt sind der US-Dollar, der Euro, der japanische Yen, das britische Pfund und zunehmend auch der chinesische Yuan, der in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewann und dadurch auch in den Kreis der Weltreservewährungen aufstieg. Die regional am meisten gehandelte Währung ist der Australische Dollar.

Privatanleger mit Devisen und Devisenhandel

Neben dem schon erwähnten Touristen, der eine Fremdwährung benötigt oder dem Immobilienbesitzer, der eine Auslandüberweisung für sein Ferienhaus tätigt, gibt es auch noch die Privatanleger als Teilnehmer am Devisenmarkt.

Wer Wertpapiere (Aktien, Renten, Fonds, Zertifikate etc.) aber auch Fremdwährungskonten (z.B. Tagesgeld) besitzt erhält Ausschüttungen in der Fremdwährung. Der Kauf und Verkauf wird ebenfalls in der entsprechenden Fremdwährung ausgeführt. Die Bank führt den Umtausch automatisch durch. Neben der Rendite wird dabei auch auf einen zusätzlichen Gewinn bei der Umrechnung in Euro spekuliert. Bei diesen Anlagen ist aber Vorsicht geboten, Währungen schwanken sehr stark und so kann der Effekt ausbleiben und sich auch negativ entwickeln und sogar die gesamte Rendite in den Minusbereich drücken.

Forex-Broker und Privatanleger

Für spekulative Privatanleger bzw. Kleinanleger  ist es nicht möglich, einen direkten Zugang zum Interbankenhandel oder Währungstermingeschäftsmarkt zu erhalten, dazu sind die gehandelten Volumina zu groß.

Aber einen indirekten Zugang zum weltgrößten Markt erhalten Kleinanleger über Forex-Broker, deren Angebote und Konditionen auf speziellen Handelsplattformen jeder Interessent online finden kann. Das Angebot besteht aus Differenzkontrakten, mit deren Hilfe Daytrader gegen Devisenkurse spekulieren.

Risiken beim Forex

Fremdwährungskonten sind nicht Bestandteil der gesetzlich vorgeschriebenen Einlagensicherung. (Ausgenommen sind Währungen der EU-Staaten, die nicht im Euroverbund sind z.B. tschechische Krone, polnischer Zloty etc.) Devisen und Devisenhandel bergen daher ein größeres Ausfallrisiko.

Am Devisenmarkt zu spekulieren bedeutet ein hohes Verlustrisiko einzugehen. Denn der Markt ist wegen der Größe und den Einflussfaktoren (aktuell-politische Lage, ökonomische Stärken und Schwächen der Länder, Entscheidungen der Zentralbanken, Naturereignisse etc.)schwer zu durchschauen und mit Spekulationen nachzuvollziehen. Für die überwiegende Mehrheit wird es als Nullsummenspiel oder mit herben Verlusten enden, auch wegen der hohen Gebühren, die die Broker ihren Kunden in Rechnung stellen. Wenn beim Traden auch noch mit Hebeln gearbeitet wird, besteht die Gefahr alles zu verlieren, da bei Zinsdifferenzgeschäften meistens mit Nachschussverpflichtungen zu Lasten der Trader gearbeitet wird.

Auch über Betrugsversuche, nicht nur in Deutschland, wird öfters in den Medien berichtet. Mit hohem Druck und aggressiver Verkaufsstrategie sollen Privatanleger dazu überredet werden, in vermeintlich sichere Währungsspekulationen schnell am Telefon zu investieren. Der kluge Privatanleger, weiß was er zu tun hat: auflegen!

Deutschland spart sich arm – Aktienfonds als gute Option

Wie Deutsche sparen und dabei Geld verbrennen

Vernünftig ist es keineswegs mehr sein hart angespartes Geld auf Sparbüchern oder anderen Konten versauern zu lassen. Die Anlageformen sind beim aktuellen Zinsmarkt absolut unattraktiv. Ein aktuelles Beispiel bietet die Direktbank ING-Diba mit ihrem beliebten Extra-Konto. Die Zinsen wurden jüngst beim Tagesgeld auf magere 0,2 Prozent gesenkt. Vor acht Jahren gab es auf dem Konto noch 3,5 Prozent. Das Extra-Konto liegt nun mit seiner Verzinsung nahe am Durchschnitt des Marktes. Dieser betrüge auch nur 0,27 Prozent p.a. Selbst bei einer niedrigen Inflationsrate, die derzeit bei rund zwei Prozent liegt, wird massiv Geld vernichtet. Im Jahr 2017 werden es voraussichtlich über 34 Milliarden Euro sein. Deutschland spart sich arm. Der Wertverlust bei der Anlage in Sparformen mit Niedrigzins oder gar keinem Zins mehr ist hoch wie nie zuvor. Umgerechnet auf den einzelnen privaten Haushalt in der Republik verliert dieser 872 Euro pro Jahr. Für den Betrag könnten 338 Pfund Butter, 22 Billy Regale oder 103 Kinokarten gekauft werden. Sparen macht nicht mehr reicher, sondern ärmer. Das kann unter anderem auch für die eigenen Pläne zur Altersvorsorge oder zur Ablösung von bestehenden Darlehen in der Zukunft gravierende Folgen haben.

Wieso sich Deutschland arm spart

Die Masse der Deutschen spart falsch und unvernünftig. Ihr Geld könnte viel mehr zum Arbeiten gebracht werden und damit höhere Erträge abwerfen. Schließlich läuft die Wirtschaft in vielen Ländern gut. Deutschland gilt hierbei als Musterland. Dennoch sind weniger als neun Millionen Deutsche Besitzer von Aktien oder Aktienfonds. Die Anzahl ist im internationalen Vergleich sehr niedrig. In anderen Ländern wie den USA oder Großbritannien herrscht eine andere Anlagekultur. Trotz des niedrigen Zinsniveaus ging die Zahl der Aktionäre sogar zurück. Deutschland gilt als Volk der Sparer. Da kommt das Problem ins Spiel: es spart sich auf Dauer arm. Es herrschen immer noch Vorurteile und Ängste beim Geld anlegen in Aktien. Dabei verzichten die Sparer nicht nur auf Gewinne durch steigende Kurse an den Börsen, sondern auch auf Dividendenerträge. Zahlreiche Unternehmen erwirtschaften hohe Gewinne und lassen ihre Aktionäre in Form von Dividendenausschüttungen daran partizipieren. Bei einer guten Auswahl von Aktien mit hoher Ausschüttungsquote kann man auf eine Dividendenrendite von fünf Prozent und mehr kommen.

Sparplan in Aktienfonds

Vor allem Anleger, die regelmäßig eine bestimmte Summe wie 100 oder 200 Euro im Monat weglegen, finden mit einem Aktienfonds-Sparplan eine gute Alternative zu Sparbuch und Co. Mehr Rendite geht grundsätzlich nur mit einer etwas höheren Risikobereitschaft. Jedoch gibt es einfache Regeln, mit denen das Risiko begrenzt werden kann. Disziplin macht sich bei einem Sparplan, der kontinuierlich bespart wird, über die Jahre bezahlt. Je nach Kursniveau erhält man mal mehr, mal weniger Anteile für sein Geld. Im Durchschnitt aber geht die Rechnung auf. Außerdem braucht man sich als Anleger keine Sorgen, um den richtigen Zeitpunkt des Einstiegs beim Kauf mehr zu machen.

Zudem sollte eine möglichst breite Streuung erfolgen und nicht alles auf einen Titel gesetzt werden. Gut geeignet für Einsteiger sind renommierte Fonds. Der NDACinvest Aktienfond erwirtschaftet schon seit 2008 Jahr für Jahr höhere gewinne als es zur Zeit Zinsen für Spareinlagen auf Sparbücher oder Festgeldkonten gibt. Der Vergleichsmaßstab für Deutschland ist der DAX. Dieser ist über die Jahrzehnte gestiegen, auch wen es immer mal derbe Verluste gab. Aber nach wie vor gilt: Deutschland spart sich arm.

Fresenius lädt zur Hauptversammlung

Fresenius lädt zur Hauptversammlung

Fresenius blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück

Der Bad Homburger Gesundheitskonzern Fresenius hat vor einigen Tagen zur ordentlichen Hauptversammlung nach Frankfurt geladen. Veranstaltungsort ist das Congress Center der Messe Frankfurt an der Ludwig Erhardt Anlage 1.

Bis zur Veröffentlichung der Bekanntmachung lagen Fresenius keinerlei Gegenanträge vor, weswegen von einer ruhigen Hauptversammlung ausgegangen werden kann. Wichtigste Beschlüsse sind die Billigung der Abschlüsse und Berichte für 2016. Zudem wird über die Verwendung des Bilanzgewinns für 2016 entschieden. Fresenius schlägt hier eine Dividende von 0,62 Euro je berechtigter Aktie vor.

Fresenius mit erfolgreichem Geschäftsjahr 2016

Der Umsatz legte 2016 um fünf Prozent auf über 29 Milliarden Euro zu, während das Konzernergebnis um 9 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro anstieg. Die Umsatzrendite von Fresenius liegt somit bei über 5 Prozent. Das Ergebnis je Aktie erhöhte sich von 2,64 Euro in 2015 auf 2,85 Euro

Das Unternehmen gliedert sich in die Bereiche Medical Care, Kabi, Helios und Vamed. Wichtigster Bereich ist Fresenius Medical Care, FMC, an dem man aber nur zu 31 Prozent beteiligt ist. Der überwiegende Teil, des ebenfalls im Dax notierten Segments, liegt mit über 50 Prozent bei freien Aktionären. FMC ist der Geschäftsbereich der Dialysemedizin. Weltweit behandelt man rund 10 Prozent der weltweiten Dialysepatienten, gemessen an Dialyseprodukten liegt der Marktanteil bei rund einem Drittel.

Kabi, eine hundertprozentige Tochter von Fresenius, ist der Bereich der intravenös verabreichten Arzneimittel. Dies umfasst Generika ebenso, wie die klinische Ernährung und Infusionstherapien.

Helios, ebenfalls zu 100 Prozent in Besitz von Fresenius, ist die Kliniksparte von Fresenius. Nach eigenen Worten größter Krankenhausbetreiber in Deutschland, verfügte Helios Ende 2016 über 112 Kliniken mit insgesamt 35 000 Betten. Auch in Spanien ist man, seit Januar 2017, zu einem der wichtigsten Krankenhausbetreiber angewachsen.

Während Helios ein Krankenhaus operativ betreibt, ist Vamed, zu 77 Prozent im Besitz von Fresenius, in der Projektentwicklung und dem infrastrukturellen Betrieb tätig. Dies reicht von der Projektentwicklung über die Errichtung bis hin zum technischen Management und der Gesamtbetriebsführung einer Gesundheitseinrichtung.

Insgesamt ist Fresenius in 80 Ländern aktiv. Hauptabsatzmärkte sind mit einem Umsatzanteil von 48 Prozent Nordamerika und 37 Prozent Europa. Auch das Umsatzwachstum war in der Region Nordamerika mit neun Prozent am stärksten. In den Regionen Lateinamerika und Afrika kam es hingegen zu Umsatzrückgängen aufgrund ungünstiger Wechselkurseffekte. Organisch gab es allerdings keine Region mit einem Umsatzrückgang. Hier war Lateinamerika mit einem Zuwachs von 12 Prozent sogar Spitzenreiter.

Der Zuwachs der Umsätze in Nordamerika macht sich vor allem bei FMC bemerkbar, dessen Schwerpunktmarkt die USA sind. Der Umsatz kletterte hier um 8 Prozent auf über 16 Milliarden Euro. Kabi legte dagegen nur um ein Prozent zu, während Helios um 5 Prozent und Vamed um 4 Prozent wuchsen.

Auch gemessen am EBIT war Fresenius Medical Care wichtigster Bereich. Nicht nur dass man mit über 50 Prozent den größten Anteil beisteuert, auch der Zuwachs ist hier mit 14 Prozent auf 2,3 Milliarden Euro am stärksten. Insgesamt stieg bei Fresenius das EBIT um 8 Prozent auf 4,3 Milliarden Euro. Unterdurchschnittlich entwickelte sich lediglich das EBIT von Kabi in dem ein Zuwachs von 3 Prozent verzeichnet wurde.

In den Planungen für den Gesamtkonzern bis 2020 soll der Umsatz auf mindesten 43 Milliarden Euro ansteigen. Das Konzernergebnis soll dann bei mindestens 2,4 Milliarden Euro liegen. Für das laufende Geschäftsjahr strebt Fresenius einen Anstieg des währungsbereinigten Konzernumsatzes zwischen 15 Prozent und 17 Prozent an. Das Konzernergebnis soll währungsbereinigt zwischen 17 Prozent und 20 Prozent zulegen.

Für die einzelnen Segmente werden folgende Planzahlen avisiert:

Bei Fresenius Medical Care soll das Umsatzwachstum zwischen 8 Prozent und 10 Prozent liegen, das Ergebniswachstum zwischen 7 Prozent und 9 Prozent. Die weiteste Spanne besteht bei Vamed. Hier sollen Umsatz und EBIT zwischen 5 Prozent und 10 Prozent wachsen. Der Bereich Kabi prognostiziert man mit einen Umsatzanstieg zwischen 5 Prozent und 7 Prozent. Schlusslicht ist das Krankenhaussegment Helios dessen Umsatz um maximal 5 Prozent zulegen soll. Allerdings bezieht sich diese Voraussage nur auf die deutschen Krankenhäuser. Mitsamt der im Januar übernommenen spanischen Krankenhauskette plant man einen Umsatz im Bereich von 8,6 Milliarden Euro. Das EBIT soll insgesamt bei über einer Milliarde Euro liegen. Das Deutschlandgeschäft von Helios soll den Planungen zufolge ungefähr 750 Millionen Euro beisteuern.

Oath – ein neues Medienunternehmen

Ein neues medienunternehmen aus AOL und Verizon - Oath

AOL und Yahoo fusionieren zu Oath

Eine überraschende Nachricht machte Anfang April die Runde: Der US-Telefonriese Verizon verschmilzt seine beiden Tochtergesellschaften AOL und Yahoo zur einer neuen Einheit namens Oath. Das gab der AOL-Chef Tim Armstrong auf Twitter mit der etwas kryptischen Nachricht “TaketheOath” bekannt. Die Übernahme von Yahoo durch Verizon erfolgte erst kürzlich. Der Kaufpreis für den ehemaligen Web-Pionier Yahoo betrug 4,48 Milliarden Dollar und war in letzter Minute infolge massiver Sicherheitsprobleme beim E-Mail-Dienst von Yahoo nochmals deutlich gesunken.

Marissa Meyer, die bisherige Chefin soll nach offiziell noch nicht bestätigten Angaben nach der erfolgten Übernahme ihren Posten verlieren. Im Gegenzug soll sie eine großzügige Abfindung von etwa 23 Millionen Dollar erhalten. AOL dagegen befindet sich bereits seit dem Jahr 2015 im Besitz des Mobilfunkanbieters Verizon. Der Übernahme waren damals länger andauernde Verhandlungen vorausgegangen. Der Kaufpreis hatte seinerzeit ebenfalls bei etwa 4,4 Milliarden Dollar gelegen, das entsprach einem Preis von rund 50 Euro pro Aktie. Sowohl AOL als auch Yahoo waren zur ihrer Blütezeit zwei bestimmende Player in der IT-Branche. Beide verschliefen aber wesentliche Entwicklungen und waren daher vor ihrer Übernahme nur noch Schatten ihrer Selbst.

AOL- vom Internetriesen zum Problemfall

Die Ursprünge des Unternehmens liegen bereits Anfang der 80er Jahre. Damals wurden Online-Dienste für Spielkonsolen und frühe Heimcomputer wie den C64 zur Verfügung gestellt. 1989 wurde das Unternehme in AOL umbenannt und mit der Einführung des World Wide Web im Jahre 1993 kam die große Zeit des Internetpioniers. AOL bot seinen Kunden einen einfachen und sicheren Zugang ins Internet. Der Anbieter entwickelte sich mit über 30 Millionen Nutzern zum größten Internet-Provider weltweit. Durch die Übernahme von Time Warner für den Kaufpreis von 164 Milliarden Dollar im Jahr 2000 entstand ein wahrer Mediengigant. Doch dann begann der Abstieg: AOL versäumte sein Geschäftsmodell an die neuen technischen Entwicklungen wie Flatrates und DSL anzupassen und verlor zwischen 2001 und 2009 daher einen Großteil seiner Kunden. Als neues Geschäftsmodell sollte sich AOL in Zukunft auf Inhalte für das Internet und die Vermarktung von Werbung konzentrieren. Infolge der Umstrukturierung wurden viele Beteiligungen verkauft und es kam zu massiven Stellenkürzungen. 2011 kaufte das Online-Magazin The Huffington Post das stark geschrumpfte AOL, vier Jahre später wurde es dann an Verizon weiterverkauft. Mit der nun angekündigten Verschmelzung zu Oath wird AOL ebenso wie Yahoo in Kürze seinen traditionsreichen Namen für immer verlieren.

Die Geschichte von Yahoo

Der Webpionier startete 1995 als sogenannter Webkatalog, einer Art Vorläufer der heutigen Suchmaschinen wie Google oder Bing. Die Seiten von Yahoo wurden enorm populär und zählten zu den am meisten aufgerufen Internetseiten. Viele Besucher nutzten Yahoo zudem als ihre Startseite. Das Unternehmen entwickelte sich rasant weiter, es entstand ein E-Mail-Dienst, die Fotocommunity Flickr wurde hinzugekauft und mit Geocities konnten User auf kostenfreier Basis eigene Webseiten anlegen. Automatisierte Suchmaschinen wie Google liefen allerdings dem händisch gepflegten Webkatalog immer mehr den Rang ab und das Webportal verlor zunehmend an Bedeutung. Unter der Führung der neuen Konzernchefin Larissa Meyer wollte Yahoo nochmals zu alter Stärke zurückfinden. Aber letztlich misslang dieser Versuch und Yahoo wurde von Verizon aufgekauft.

Zukunftsperspektiven für Oath

Auf den ersten Blick wirkt die Fusion wie der Versuch aus zwei Einbeinigen einen 100-Meter-Läufer zu machen, aber Experten geben Oath durchaus eine Chance. Hunderte Millionen Nutzer besuchen immer noch die Seiten von Yahoo, direkt hinter Google und Facebook sind sie heute die meistbesuchten Seiten im Netz. Nur hat Yahoo bisher noch keine gute Möglichkeit gefunden von dieser großen Reichweite zu profitieren und Geld damit zu verdienen und hier kommt AOL ins Spiel: Das Unternehmen produziert Inhalte für große Besucherströme und hat die geeignete Technik, auf die User zugeschnittene Werbung zu vermarkten. Als dritte Dimension kommen noch die Infrastruktur und die über 100 Millionen Mobilfunk-Kunden von Verizon ins Spiel. Der Konzern verfügt über detaillierte Profile seiner Nutzer. Zusammen mit der Datenbasis von Yahoo und dem technischen Vorsprung von AOL im Bereich Content und Werbung könnte das die Grundlage für Oath als ein erfolgreiches Medienunternehmen bilde

Das Huhn als Aktie – Geld anlegen einmal anders

Lebendige Anlagenformen - Hühneraktien

Wenn Aktien laufen – Huhn als Aktie

Auf dem Tinthof in Voerde am Niederrhein findet man noch ländliche Idylle und glückliche Tiere. Der Hof ist seit Generationen in Familienbesitz. Familie Hülsermann führt den Hof und erfüllt sogar die Demeter Vorgaben, die weit über eine normale Bio-Landwirtschaft hinausgehen. Dort wird Käse hergestellt und frische Milch sowie bestes Rindfleisch im eigenen Hofladen verkauft. Was die Betreiber nicht selber herstellen können, kaufen sie von bekannten regionalen Herstellern. Mit dem Verkauf von „Hühneraktien“ hat Familie Hülsermann eine neue Idee mit dem Ziel ihre Kunden näher an die landwirtschaftlichen Erzeugnisse zu bringen.

Was hat es mit der Hühner Aktie auf sich

Familie Hülsermann hat sich bei der Übernahme des 60 Hektar großen Hofes in 2008 einen alternativen Weg der Nahrungsproduktion auf die Fahne geschrieben. Sie wollen zusätzlich den Menschen die Landwirtschaft ein Stück mehr näher bringen. Der Betrieb hat die Zertifizierung gemäß der strengen Demeter-Vorgaben erhalten. Dabei wird Futter selber angebaut und selbstverständlich auf den Einsatz von Pflanzenschutzmittel und Kunstdünger verzichtet. Dabei merkten die Inhaber, dass die Qualität ihrer Produkte besser wurde. Weniger Düngemittel bedeutet mehr Geschmack im traditionell hergestellten Käse. Milch und Käse im Hofladen kommen von den gut 40 Milchkühen, die dem Betrieb gehören. Die Käsetheke ist mit verschiedenen Sorten gut gefüllt, darunter sind auch Laktose freie Sorten. Eier und andere Waren kann man natürlich auf dem Tinthof auch erwerben ohne Aktionär zu werden.

Vom Kunden zum Kleinanleger

Das Projekt „Hühneraktie“ als lebende Geldanlage lief Ende 2016 an. Dazu wurden Interessenten mehrere Informationsveranstaltungen angeboten. Der Tinthof schlägt bewusst neue Wege ein, dazu gehört auch die ungewöhnliche Idee, Anleger für eine laufende Aktie zu suchen. Die Anleger in die Hühner-Aktien fördern stark die artgerechte Haltung der Tiere auf dem Hof. Zudem steigt die Wertschätzung für auf einem Bauernhof produzierte Lebensmittel wie Eier, Milch oder Käse. Regelmäßige Besuche der Hühner im Hühnermobil sind ausdrücklich erwünscht. Information ihrer Kunden zur ökologisch basierten Wirtschaft ist den Besitzern sehr wichtig. In Zeiten von industrieller Massenproduktion will der kleine feine Hof ganz bewusst als Alternative sich anbieten. Hühner können vor Ort als lebendige Wesen und nicht als Legemaschinen wahrgenommen werden.

Das Hühnermobil als wichtigste Investition

Über 200 Legehennen leben auf einer nahen Weide in einem Hühnermobil mit viel Freiraum. Das Hühnermobil ist eine moderne ökologische Art der Hühnerhaltung. Die Haltung im Hühnermobil kommt einerseits den natürlichen Bedürfnissen seiner Bewohner entgegen und bietet anderseits jede Menge Platz für Bewegung. Das Hühnermobil kann regelmäßig umgesetzt werden, was die Grasnarbe darunter schont. Die Qualität der gelegten Eier steigt mit dem Wohlbefinden der Legehennen deutlich an. Eingeführt wurde das Hühnermobil Ende 2014 und die bisherigen Erfahrungen damit sind durchweg positiv.

Der Wert einer Aktie

Gezeichnet werden kann ein oder mehrere Anteile an der Hühnerherde des Tinthofes. Eine Aktie  entspricht einem Huhn. Mit diesem Invest sichert man sich fünf bis sechs Eier pro Woche über einen Zeitraum von 17 Monaten. Je nach Tagesform der Hühner und Jahreszeit kann es mal ein mehr oder weniger in der Woche sein. Eine Aktie mit einer Laufzeit von 17 Monate kostet 200 Euro und bei 15 Monaten sind es 175 Euro. Nach Ablauf der Zeit verliert die Aktie ihren Wert. Der Wertzuwachs der Aktie bis zu diesem Zeitpunkt muss vor allem durch die Einnahmen an Eiern sichergestellt werden. Als Option zur dann wertlosen Aktie kann diese Aktie in ein Suppenhuhn getauscht werden. In der Regel werden die Tiere dann geschlachtet und wandern in den Suppentopf. Wer das nicht möchte, kann das Huhn auch lebendig mitnehmen. Sollte ein Huhn früher sterben, geht der Anleger nicht leer aus. Seine Aktie steht nicht für den Erwerb einer bestimmten Henne, sondern die Partizipation an der Gemeinschaft.

Verlustfreie Aktien

Im Unterschied zum Aktienhandel an der Börse steht beim Geld anlegen in das liebe Federvieh nicht die maximale Rendite oder hohe Dividende im Vordergrund. Es geht vielmehr um die Förderung nachhaltiger Landwirtschaft in der Region. Außerdem entsteht eine klassische „win-win-Situation. Der Landwirt freut sich über einen sicher planbaren Absatz seiner Eier und der Kunde erhält regelmäßig Eier in bester Qualität. Außerdem gewinnt er einen Einblick in die biologische Landwirtschaft im kleinen Stil als Gegenstück zum Massenbetrieb, der immer mehr auf dem Vormarsch ist. Einen weiteren Vorteil bietet die „Hühneraktie“ ihrem Investor: schlaflose Nächste und mögliche Verluste sind dabei ausgeschlossen.

Zum Schluss noch eine Rendite-Berechnung zur Hühneraktie. In der besagten Laufzeit der Aktienvereinbarung von 17 Monaten erhält der Kleinanleger in 72 Wochen ca. 350 Eier. Bei einem Preis für ein Ei dieser ausgewählten Qualität ist ein Stückpreis von 0,40 Euro durchaus angebracht. Die Dividende, bzw Gewinnausschüttung durch Eirückläufer beträgt 140 Euro. Der Einstandspreis der Aktie wird mit 200 Euro angegeben. Wenn mann dann das genutzte Huhn, welches sozusagen als Wandelanleihe vom Eierlieferanten zum Suppenhuhn getauscht wird, mit 60 Euro kalkuliert wird, hat mein ein verlustfreies Geschäft gemacht.

Alphabet = Google Aktien – gute Anlage

Aktien von Alphabet sind Anteile von Google – gute Anlage

Alphabet Inc. ist eine börsennotierte US-amerikanische Holdinggesellschaft in der Rechtsform einer AG mit Sitz in Mountain View im Bundesstaat Kalifornien. Das Unternehmen befindet sich in Silicon Valley als einem der weltweit bedeutendsten, man könnte sagen geradezu legendären Standorte der IT- und Hightech-Branche. Vorgänger des im Sommer 2015 neugegründeten Unternehmens war die Google Inc. an demselben Standort.

Google – eine Tochter von Alphabet

Heutzutage ist Google eines von mehreren Tochterunternehmen der Alphabet AG. Unter deren Dach sind neben Google weitere Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen zusammengefasst. Zu ihnen gehören die Nest Labs Inc. aus der Automatisierungsbranche mit Raumthermostaten und Rauchmeldern, das Biotechnologieunternehmen Calico, oder die Firma X als eigenes Forschungslabor von Alphabet und von Google. Mit dieser neuen Firmenstruktur ist Alphabet auf Grundlage der gehandelten Aktien eines der weltweit wertvollsten Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung weit jenseits von 500 Mrd. Euro. Nach wie vor ist Google das führende und bekannteste Unternehmen bei Alphabet. Heutzutage ist Google und somit indirekt auch Alphabet aus dem Alltag von Privatpersonen, von Freiberuflern, Unternehmern und Gewerbetreibenden gar nicht mehr wegzudenken. Der Webbrowser Google Crome, Satellitenkarten von Google Earth, der E-Maildienst Google-Mail sowie viele andere Applikationen tragen alle den Namen oder zumindest die Handschrift von Google. Jeder kennt Google, kaum jemand jedoch das dahinter beziehungsweise darüberstehende Unternehmen Alphabet. Tablet und Smartphone sind mit dem Google-Betriebssystem Android ausgestattet. Diese Aufzählung lässt sich in einer beliebigen Vielfalt rund um die IT fortsetzen.

CEO von Alphabet ist der US-amerikanische Informatiker und Unternehmer Larry Page. Er hat in den 1990er Jahren die Google-Suchmaschine entwickelt und bis in die heutige Zeit, Mitte der 2010er Jahre, nahezu perfektioniert. Bis zum Wechsel zu Alphabet war Larry Page der CEO von Google. Präsident von Alphabet ist der Informatiker Sergey Brin. Er und Larry Page haben zusammen Google aufgebaut und in die Alphabet Inc. überführt, in der sie seitdem die beiden Schlüsselfunktionen besetzen.

Namenswechsel der Aktie von Google zu Alphabet

Mit der Firmenüberführung von Google zu Alphabet wechselte der Aktienname in Alphabet-Aktie. Das war damals die einzige Änderung für die Google-Aktionäre. Der Aktienwert blieb davon unberührt; jede Google-Aktie wurde zur Alphabet-Aktie und wird als solche seitdem in den Depots der Aktionäre geführt. Auch die bisherige dreigeteilte Aktienstruktur von Google wurde Eins zu eins übernommen. Es sind die Google A Shares mit einem Stimmrecht pro Aktie, die Google B Shares als nicht öffentlich gehandelte Aktien mit zehn Stimmrechten pro Anteilsschein, sowie die Google C Shares ohne Stimmrecht. In allen drei Fällen steht jetzt Alphabet anstelle von Google. An dem bisherigen Börsenkürzel GOOG hat sich nichts geändert. In den vergangenen drei Jahren hat sich der Aktienwert von Alphabet auf knapp 800 Euro nahezu verdoppelt. Unternehmen wie J.P. Morgan Chase & Co, wie die UBS AG oder wie die Goldman Sachs Group Incl. empfehlen unisono die Alphabet-Aktie zum Kauf. Bis zunächst zum Ende des laufenden Jahrzehnts werden die Aktionäre auf eine Dividendenausschüttung voraussichtlich verzichten müssen. CEO und Präsident haben das Ziel ausgegeben, auch stattliche Gewinne zu reinvestieren. Zu den innovativen Projekten von Alphabet gehört die Vision, Roboterwagen ohne klassische Elemente zu bauen und die Steuerung komplett dem Computer zu überlassen. Anfang März 2017 erklärte die für den US-Bundesstaat Kalifornien zuständige Verkehrsbehörde, in nächster Zeit erste Tests von Roboterfahrzeugen ohne menschliche Fahrer an Bord zu gestatten. Alphabet ist bei diesem Experiment mit vorne dabei.
Die NDACInvest führt auch die neue Alphabet-Aktie in ihrem Portfolio. Für den deutschen Aktionär sind Alphabet, Google oder Silicon Valley buchstäblich weit weg. Dennoch wird er im tagtäglichen Umgang mit der IT-Technologie von Google konfrontiert. Die Performance der Alphabet-Aktie zeigt für alle infrage kommenden Zeiträume ein deutliches Plus. Das Ergebnis je Aktie wird für die kommenden Jahre ansteigend von rund 34,70 Euro in 2016 bis auf zirka 52 Euro im Jahr 2020 prognostiziert. Damit einhergehen steigender Aktienwert sowie die Chance auf lukrative Aktiendividenden zum Beginn des kommenden Jahrzehnts.

Neuigkeiten zu Google und Co

Amazon Aktien im Depot des Niedersächsischen Aktienfonds

Aktien der Amazon AG als Depotwert

Die US-amerikanische Amazon.com Inc. mit Hauptsitz in Seattle im Bundesstaat Washington ist ein buchstäblich weltbekannter Online-Versandhändler. Amazon, wie das Unternehmen kurz genannt wird, wurde Mitte der 1990er Jahre von dem US-amerikanischen Manager und Investor Jeffrey Preston Bezos gegründet. Auch heute, ein knappes Vierteljahrhundert danach, ist Jeff Bezos CEO & Präsident von Amazon.

Amazon im Depot

Zusätzlich zu der eigenen breitgefächerten Angebotspalette hat Amazon die Verkaufsplattform Marketplace integriert. Hier können sowohl Unternehmen als auch Privatpersonen eigene neue sowie gebrauchte Waren anbieten und handeln. Gestartet ist Amazon als Online-Buchhändler. Schon in den ersten Jahren nach der Firmengründung wuchs das Unternehmen sowohl organisch mit Umsatz und Gewinn als auch durch Zukäufe von direkten Mitbewerbern. Beispiele dafür sind die E-Commerce Webpage JOYO aus der Volksrepublik China, der Online-Buchhandel The Book Depository Ltd. aus Großbritannien, oder das Livestreaming-Videoportal Twitch Interactive Inc.

Heutzutage ist Amazon in allen nur erdenklichen Branchen präsent, oftmals als führender Anbieter in Qualität und Quantität. Drei Jahre nach der Firmengründung ging Amazon an die US-amerikanische Börse. Dort ist das Unternehmen in der NASDAQ, der National Association of Securities Dealers Automated Quotations als der größten elektronischen US-Börse im Indiz NASDAQ-100 gelistet. Der NASCAQ-100 gehören insgesamt hundert Nicht-Finanzunternehmen an. Mit einer Indexgewichtung von reichlich vier Prozent rangiert Amazon an dritter Stelle, nach den beiden Indexschwergewichten Apple mit knapp 12 und Microsoft mit rund 7 Prozent.

Amazon in Deutschland

Für den deutschen Markt ist die in Luxemburg ansässige Tochtergesellschaft Amazon EU S.à r.l. mit dem Onlineportal Amazon.de zuständig. Die heutige Logistik von Amazon ist geradezu bestechend perfekt. Dafür sorgen die Amazon Deutschland-Zentrale in München-Schwabing sowie mehr als ein Dutzend bundesweit verteilte Kunden- und Logistikcenter.

Standorte wie Leipzig, Rheinberg und Koblenz gehören mit einer Lagerfläche von bis zu 110.000 m² zu den größten. In jedem von ihnen arbeiten in den jährlichen Spitzenzeiten bis zu 2.000 Saisonkräfte, zusätzlich zu den Mitarbeitern in Voll- und Teilzeit, Zeit- und Leiharbeitern. Bei Amazon Deutschland ist eine 24h Lieferung mittlerweile gängige Praxis. Heute bestellt, liefern Logistikunternehmen wie DHL, Hermes oder Kühne + Nagel die Ware am nächsten Tag beim Kunden an der Haustür beziehungsweise an der Bordsteinkante ab.

Mit einem Satz gesagt: Amazon ist aus dem heutigen Alltag nicht mehr wegzudenken. Im Tages- und Wochentakt wird Neues, Interessantes und Aktuelles von und über Amazon berichtet. Beispiele sind der Onlineversand von Nahrungsmitteln für den täglichen Gebrauch bis hin zur Entwicklung von Robotern, von computergesteuerten Pkw oder von Drohnen zur Verbesserung der eigenen Logistik.

Der Verbraucher bestellt mit wenigen Eingaben und dem letzten Mausklick „Jetzt kaufen“ Konsumgüter für den täglichen Gebrauch von Lektüre und Elektronik zur Unterhaltung über Haushaltsgeräte jedweder Art, bis hin zu Artikeln für Sport, Gesundheit, Fitness, Beauty & Kosmetik. Im Grunde genommen gibt es nichts, was nicht bei Amazon erhältlich ist; oder umgekehrt gesagt: Bei Amazon gibt es praktisch alles in großer Auswahl und Vielfalt.

Aktien von Amazon

So selbstverständlich wie der Kauf bei Amazon ist, so selbstverständlich ist es auch für den Niedersächsischen Aktienclub, die Amazon-Aktie in seinem Portfolio zu führen. Der Aktienwert ist innerhalb der vergangenen drei Jahre um bis zu knapp 200 Prozent auf 800 Euro gestiegen.

Die Marktkapitalisierung von Amazon beläuft sich im ersten Quartal 2017 auf 380 Mrd. Euro.

Mehr als Vierfünftel der Aktien sind im Streubesitz.

Prognostiziert wird ein Ergebnisanstieg je Aktie auf knapp 20 Euro bis zum Ende des Jahrzehnts, ausgehend von 4,90 Euro im Geschäftsjahr 2016.Die Präsentation der 2017er Quartalszahlen ist für Q1 auf den 24. April, für Q2 auf den 27. Juli, Q3 auf den 26. Oktober und für das letzte 2017er Quartal auf den 1. Februar 2018 terminiert. Das sind spannende Termine sowohl für alle Anleger als auch für diejenigen, die sich mit dem Gedanken tragen, Anteilseigentümer des Weltunternehmens Amazon zu werden.Weiteres zu Amazon

Apple Aktien

Apple Aktien in unserem Depot

Apple Inc. ist ein US-amerikanisches Hightech-Unternehmen rund um die Hardware & Software, um Betriebssysteme, Anwendungssoftware sowie um den weiten Bereich der Unterhaltungselektronik. Apple, wie der Konzern mit Sitz in der Stadt Cupertino im County Santa Clara/Kalifornien kurz genannt wird, hat sich seit seiner Gründung Mitte der 1970er Jahre zu einem Weltunternehmen der Superlative entwickelt.

Von der Garagenfirma zum Weltunternehmen

Aus der einstigen Garagenfirma des Firmengründers Steve Jobs aus San Franzisco ist innerhalb weniger Jahrzehnte eines der weltweit wertvollsten Unternehmen geworden. Zu den meistgenutzten, bekanntesten Apple-Produkten gehören Mitte der 2010er Jahre das iPhone, das Smartphone, iPad, iPod, sowie viele Tablet Produkte. Ein eigenwilliges bis hin zu außergewöhnliches Verkaufskonzept sind die Apple Stores. Hier haben Kunden die Möglichkeit, ausgestellte Produkte und Neuigkeiten von Apple direkt auszuprobieren. Weltweit sind rund 500 Apple Stores über eineinhalb Dutzend Länder verteilt, die Hälfte von ihnen in den USA. Seit dem Jahreswechsel 1980/1981 wird die Apple-Aktie an der Börse gehandelt. Notiert ist Apple an der US-amerikanischen elektronischen Börse NASDAQ, der National Association of Securities Dealers Automated Quotations. Gelistet ist die Aktie im NASDAQ-100, dem Top-Indiz für die hundert Firmen mit der größten Marktkapitalisierung mit Ausnahme von Finanzunternehmen. Mit einer Indexgewichtung von knapp 12 Prozent ist Apple der mit großem Abstand führende Konzern, gefolgt von Microsoft mit rund 8 Prozent sowie von Facebook und Intel mit jeweils 3 Prozent Indexgewichtung. Darüber hinaus gehört Apple den Aktienindizes Dow Jones Industrial Average, kurz Dow Jones sowie Standard & Poor’s 500, dem S&P500 an. Zum Jahreswechsel 2016/2017 beschäftigt Apple weltweit rund 110.000 Mitarbeiter. Apple-CEO ist der US-amerikanische Manager Timothy Donald, kurz Tim Cook, und Chairman of the Board der US-amerikanische Wissenschaftler Arthur D. Levinson.

Apple in Deutschland mit mehr als ein Dutzend Apple Stores

Abgesehen von dem Onlinehandel bietet Apple seine Produkte auch in Deutschland in Apple Stores sowie in Apple Shops an. Apple Shops sind von Apple gestaltete Verkaufsbereiche in bundesweiten Elektrofachmärkten, betreut von einem Apple-Fachmann. Apple Stores gibt es online sowie stationär.
Zu den bundesweit bekannten Standorten von Apple Stores im stationären Einzelhandel gehören

  • Augsburg in der City-Galerie
  • Berlin am Kurfürstendamm
  • Dresden in der Altmarkt-Galerie
  • Düsseldorf am Kö-Bogen
  • Frankfurt am Main in der Freßgass
  • Hamburg am Jungfernstieg sowie im Alstertal-EKZ
  • Hannover in der Bahnhofstraße
  • Köln im Rhein-Center
  • München im Olympia-Einkaufszentrum OEZ sowie in der City
  • Oberhausen im CentrO

Für das Apple-Europageschäft ist die Apple Distribution International in der irischen Großstadt Cork zuständig. Der Verkauf von Apple-Produkten findet auf buchstäblich allen Vertriebsebenen statt. Apple ist heutzutage überall präsent und jedem Verbraucher ein Begriff. Älteren Benutzern von Apple Soft- & Hardware sind Namen wie Xerox, Macintosh oder wie das Betriebssystem Mac OS noch in bester, oder auch weniger guter Erinnerung. Heutzutage werden im Jahresrhythmus neue Produkte bis hin zu ganze Produktkategorien präsentiert. Der Apple-Hype ist ungebrochen, was sich auch in den Umsatz- und Gewinnzahlen widerspiegelt.

Apple-Aktie mit zukünftiger Dividendenzahlung

Nachdem Apple jahrelang keine Dividende gezahlt hat, soll sich diese Situation ab dem Geschäftsjahr 2016 bis zum Ende des Jahrzehnts ändern. Im Fünfjahresvergleich ist der Aktienkurs um 100 Prozent angestiegen. Die Marktkapitalisierung des Unternehmens betrug zum Jahreswechsel 2016/2017 rund 680 Mrd. Euro. Die Aktionäre können nach ersten Ankündigungen in den kommenden Jahren mit einer Dividende ab 2,20 Euro aufwärts rechnen, bis hin zu über 3 Euro zum Jahrzehntwechsel. Die Credit Swiss Group, Bernstein Research oder RBC Capital Markets bewerten unisono die Apple-Aktie als Outperform; die Kursentwicklung wird somit gegenüber der Entwicklung des Branchenindexes NASDAQ-100 als besser eingeschätzt.Der Aktienfonds NDACInvest führt Apple schon seit Längerem in seinem Portfolio. Die Aussicht auf eine zukünftig jährliche Dividende macht die Apple-Aktie noch interessanter als bisher. Es ist an der Zeit, nicht nur für Apple-Produkte Geld auszugeben, sondern als Anleger auch an Apple zu verdienen.mehr über Apple

Diversifikation

Diversifikation – in Branche Länder Klassen

Unter Diversifikation versteht der Duden Abwechslung oder Mannigfaltigkeit. Aber auch hier wird schon in der Erläuterung mit der Ausweitung des Waren oder Produktionssortimentes eines Unternehmens auf die besondere Bedeutung in der Wirtschaft verwiesen.Im Bereich der Börse wird darunter speziell die Streuung der Werte in einem Wertpapierdepot verstanden. Ebenso wie im strategischen Management der Unternehmen die Erschließung neuer Geschäftsfelder mit dem Ziel das unternehmerische Wachstum zu sichern und einen Ausgleich der Risiken zu schaffen, muss ein Anleger versuchen, in seinem Portfolio eine Streuung seiner vorhandenen Wertpapiere auf verschiedene Anlageklassen zu erreichen.

Dieses Bestreben ist nicht eine Reaktion auf die Finanzkrisen der Gegenwart. Schon bei den alten Babyloniern war es üblich, sein Vermögen zu gleichen Teilen in Land, Geschäften und Liquidität vorrätig zu halten. Diese Theorie ist also nicht wirklich nicht neu und wurde seit 2000 Jahren immer weiter entwickelt.

Die neue Art der Diversifikation

Einen bedeutenden Schritt ging Harry M. Markowitz mit seiner 1952 veröffentlichten Portfolio Selection Theorie. Dafür erhielt der amerikanische Wissenschaftler 1990 den Nobelpreis für Wirtschaft. In dieser Theorie geht Markowitz über die bisher im Grunde seit 2000 Jahren in verschiedenen Formen vorherrschende naive Streuung des Vermögens hinaus. Neben der Diversifikation wird hier die Korrelation, also der lineare Zusammenhang, zwischen zwei Wertpapieren betrachtet und die Entscheidung für die Strukturierung des Depots getroffen. Vereinfacht gesagt geht es dabei darum, nach Möglichkeiten zu suchen, aus zwei oder mehreren nicht perfekt positiv miteinander korrelierenden Wertpapieren rendite- und gleichzeitig risikooptimale Depots aufzubauen.

Tipps zur Diversifikation

Ein Depot sollte Wertpapiere aus mehreren voneinander unabhängigen Branchen, Länder und Währungsräume enthalten. So zum Beispiel sollte der Anleger hinterfragen, ob Aktien aus der Automobilindustrie und der dazugehörigen Zulieferindustrie, möglicherweise noch aus demselben Land, die richtige Mischung im Krisenfall in seinem Portfolio darstellt.

Auch die Anzahl der Wertpapiere spielt eine große Rolle. Wer nur auf eine oder wenige Aktien setzt, wird bei einem Konjunktureinbruch wahrscheinlich höhere Verluste verkraften müssen, als ein Anleger, der ein breit gestreutes Depot hat. Der Übersichtlichkeit wegen sind zehn Wertpapiere durchaus zu empfehlen.

Ein Depot kann auch durch die Beimischung von anderen Anlageinstrumenten wie zum Beispiel ETFs, ETCs, Anleihen, Indexzertifikate, offenen Immobilienfonds etc. breit diversifiziert werden.

Natürlich kommt es bei dem richtigen Mix auf die Erfahrungen des Anlegers an. So wird ein Anfänger in der Regel konservativen Wertpapieren den Vorzug geben. Hierzu zählen die Schwergewichte aus dem DAX oder MDAX bzw. ETFs auf diese Indizes. Diese Papiere sorgen schon auf Grund ihres Handelsumfangs für eine gewisse Stabilität in jedem Depot.

Erfahrene Anleger werden sicher auch auf eine konservative Basis in ihren Anlagen Wert legen. Sie mischen dann aber schon einmal spekulative Werte, wie Small Caps, Hebelzertifikate oder in Fremdwährungen notierende Papiere bei.

Ein Portfolio ist nichts statisches, sondern es muss immer wieder einmal ein Rebalancing vorgenommen werden. Das bedeutet, eine Diversifikation muss von Zeit zu Zeit überprüft werden und ggf. den neuen Bedingungen angepasst werden. Sehr gut kann jeder Anleger das an der Börse und ihren Segmenten selbst sehen. Wenn die Termine für die Anpassung in den Indizes anstehen, verfolgen nicht nur die Fondsmanager die Änderungen in der Zusammensetzung. Auch erfahrene Kleinanleger versuchen ihre Diversifizierung im Depot stets anzupassen.

Zusammenfassung zur Diserfikation

Eine ausgewogene Diversifizierung eines Wertpapierdepots wirkt wie eine Versicherung für jeden Anleger gegen das Risiko zu starker Schwankungen an den Börsen. Aus dem bisher gesagten lässt sich aber auch ableiten, dass der Anleger mit Einzelwerten auch über eine gewisse Größe des Depots verfügen muss, um seine Werte zu streuen. Wer nicht über das notwendige Kapital verfügt, dem empfehlen wir entweder einen breit streuenden Fonds, so zum Beispiel unseren Aktienfonds.

Kassageschäft

Kassageschäft – ein Handel mit einigen Bedingungen

Kassageschäfte gehören zum täglichen Handel an Warenbörsen. Für das Kassageschäft müssen verschiedene Bedingungen erfüllt sein, so dass verschiedene Nutzen und Pflichten für beide Vertragspartner, vor allem aus dem Prinzip der sofortigen Umsetzung, ergeben. Kassageschäfte sind sogenannte Sofortgeschäfte.

Geschäftsabschluss nach zwei Handelstagen

Als Kassageschäft gelten nur solche Geschäfte, die innerhalb von zwei Handelstagen erfüllt sind. In der Realität entspricht das einer Lieferung und Zahlung am Tag des Abschlusses oder dem darauf folgenden Handelstag. Allgemein kann bei solchen Geschäften ein reales Interesse beider Seiten, also des Verkäufers und des Käufers, an der tatsächlichen Erfüllung unterstellt werden. Das ergibt sich aus den Pflichten beider Kontrahenten (siehe unten) und der kurzfristigen Umsetzung des Geschäfts.

Voraussetzungen für das Kassageschäft

Das Prinzip des zügigen Abschlusses setzt beim Verkäufer wie beim Käufer bestimmte Bedingungen voraus. So muss der Verkäufer die Ware vorrätig haben, das heißt, sie ist im Lager vorhanden. Anders wäre die pünktliche Lieferung nicht umsetzbar. Der Käufer muss andererseits die nötige Liquidität besitzen, um die Waren termingerecht bezahlen zu können.

Pflichten der Kontrahenten

Aus einem abgeschlossenen Kassageschäft ergeben sich für beide Vertragspartner umzusetzende Pflichten. Der Verkäufer muss innerhalb der Frist die Ware in der gewünschten Menge zum vereinbarten Preis an den Käufer liefern.

Der Käufer verpflichtet sich seinerseits dazu, die Waren in vereinbarter Menge und zum vereinbarten Preis abzunehmen und zu bezahlen. Für ihn gilt dabei dieselbe Frist. Die Bezahlung kann auf verschiedene Arten erfolgen und ist Gegenstand des Vertrages zwischen den Kontrahenten.

Handelsorte für Kassageschäfte

Gemäß dem Prinzip, Waren zu kaufen oder zu verkaufen, werden Lokogeschäfte an Warenbörsen abgeschlossen. Gegenstand des Handels können dabei ganz unterschiedliche Dinge sein, so zum Beispiel Rohstoffe oder produzierte Güter.

Motivation für Kassageschäft

Warum ein Vertragspartner ein Lokogeschäft abschließt, kann unterschiedliche Gründe haben. Wie erwähnt, ist grundsätzlich von einem ernsthaften Interesse beider Parteien auszugehen. Für den Käufer ergibt sich damit ein Zugewinn an Waren, die er nach Bedarf einsetzen kann. Der Verkäufer kann durch das Geschäft seine Liquidität erhöhen, was er seinerseits für unterschiedliche Zwecke nutzen kann. Interessant ist das Lokogeschäft durchaus auch für Spekulanten.

Das Kassageschäft im internationalen Sprachraum

Die Art des Geschäftes ist nicht nur in Deutschland bekannt, Kassageschäft werden international durchgeführt. Im Englischen wird dafür der Begriff „spot deal“ verwendet, Franzosen sprechen vom „marché au comptant“. Aus der französischen Bezeichnung leitet sich das deutsche Synonym „Komptantgeschäft“ ab, das seltener verwendet wird.

Bezeichnungen im Deutschen

Das Lokogeschäft hat sich historisch entwickelt. Geschichtlich betrachtet wurden Geschäfte lange Zeit am Platz abgeschlossen, beispielsweise auf Märkten. Insofern ist das Prinzip schon seit Jahrhunderten bekannt. Im Lauf der Zeiten entwickelten sich unterschiedliche Börsen und Arten von Geschäften. Für solche mit sofortiger Erfüllung wurden und werden auch die Begriffe Liefer- und Effektivgeschäft gebraucht, seltener Promptgeschäft. Heute ist außerdem die Bezeichnung Kassageschäft üblich und weit verbreitet.

Was nicht als Kassageschäft bezeichnet wird

Grundsätzlich zu unterscheiden ist das Termingeschäft. Hierbei wird die Erfüllung explizit auf einen späteren Termin festgeschrieben. Als Folge ergeben sich hierfür andere Möglichkeiten des Handelns als bei einem Lokogeschäft. Ebenso gehört das Daytrading nicht dazu, obwohl die Erfüllung hierbei ebenfalls sofort erfolgt.