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Das sogenannte Aktienfonds Factsheet ist eine Übersicht mit den wichtigsten Informationen eines Aktienfonds. Übersetzt bedeutet es, dass auf einem Sheet oder auch Blatt alle Fakten zusammengetragen sind, also ein Faktenblatt. Der Begriff Fact Sheet wird durchgehend in allen Bereichen verwendet, hauptsächlich in der Finanzbranche. Gerade bei Werten, wie eben den Aktienfonds, von denen eine Übersichtlichkeit erwartet wird, oder auch Aktien, Immobilien oder Optionen, fällt es schwer, die Details zu finden.

Daher gehört es zu einem guten Umgang mit Anlegern und Sparern, welche sich nicht jeden Tag durch die Details einer Geldanlage wühlen wollen, aufbereitete und übersichtliche Daten bereitzustellen.

Inhalte des Aktienfonds Factsheet

Renditekennzahlen

In einem Factsheet für Anlagen stehen unter anderem die Renditekennzahlen. So kann auf einem Blick gesehen werden, wie rentabel der Aktienfonds gelaufen ist. Es ist zur Gewohnheit geworden, die Renditekennzahlen für verschiedene Zeiträume angezeigt werden. So sieht man auf einen Blick die Wertentwicklung eines Jahres, 3 Jahre und auch 5 Jahre.

Fonds-Stammdaten

Weitere wichtige Angaben im Fact Sheet sind die Fonds-Stammdaten. Jeder zugelassene und ordentliche Fonds hat zuallererst einmal eine International Securities Identification Number, die sogenannte ISIN. Anhand diese Nummer kann jedes Wertpapier, welches an der Börse gehandelt wird, eindeutig identifiziert werden. Zudem hat jedes deutsche Wertpapier eine Wertpapierkennnummer, die sogenannte (WKN. Sollten Sie auf den Begriff WPKN oder WPK treffen, ist es die Abkürzung für denselben Begriff. Mit drei führenden Nullen aufgefüllt, ergibt die WKN die sogenannte NSIN, die deutsche National Securities Identifying Number des entsprechenden Wertpapiers.

Weiter wichtige Angaben zu den Fonds Stammdaten im Factsheet sind die Ertragsverwendung. So gibt es Geldanlagen, welche die Gewinne eines Jahres ausschütten, andere hingegen legen die Gewinne sofort wieder an und erhöhen somit den Wertbestand für jeden Anteilsinhaber.

Zwei wichtige Kennzahlen im Fact Sheet sind die SRRI und die FWW. Beide Kennzahlen geben Auskunft darüber, in welchem Risikobereich der Geldanlage einzustufen ist. Hierbei muss jedoch beachtet werden, dass diese Angaben nur zur ersten Orientierung geeignet sind. Eine genaue Risikobetrachtung ersetzen diese Fonds-Stammdaten nicht.

Der SRRI (Synthetic Risk and Reward Indicator) hat wir auf einer Skale zwischen 1 und 7 angegeben. Je höher der wert, desto höher wird die Anlage als riskant eingestuft. Für Anleger also ein klare Vorauswahl, ob man sich mit der entsprechenden Wertanlage weiter beschäftigen sollte. Die FWW Risikoklasse beinhaltet dagegen Bewertungen von Regionen, Währungen, Anlageklassen. Auch hier kann der Anleger auf einen Blick erkennen, wie riskant diese Wertanlage ist. Die Risikoklasse 1 ist die mit dem wenigsten Risiko, die Risikoklasse 5 die mit dem höchsten.

In jedem Factsheet sollte die Anlagestrategie und die Aufteilung der verschiedenen Anlageklassen und die daraus resultieren Chancen und Risiken enthalten sein. Die entsprechenden Erläterungen im Aktienfonds Factsheet zeigen, welche Investment im Aktienfonds schwerpunktmäßig in welchen Bereichen oder auch Branchen getätigt wurde. Weren die Gelder eher in konservative Unternehmen angelegt oder werden eher aufstebende, erfolgshungrige Unternehmen in den Fonds eingefügt.

Standardisierung von Aktienfonds Factsheets

Oft erscheinen die Fact Sheet handelstäglich, um immer aktuelle Kennzahlen zu präsentieren.

Allerdings ist das Factsheet eine Bewerbung des Fonds und keine investmentrechtliche Pflichtdokumentation, wie beispielsweise die wesentlichen Anlegerinformationen (KIID) oder der Verkaufsprospekt. Aus diesem Grunde können die Fact Sheets recht unterschiedlich aufgebaut sein.

Überhaupt ersetzen diese Dokumente keine umfassende Information oder Anlageberatung. Wichtig ist für den Anleger immer, dass er die Risikostrukturen, die hinter den Assetklassen (beispielsweise Aktien, Anleihen, Währungskonten, Rohstoffe und Gründerkapital usw.) stehen, versteht. Nur dann kann er annähernd abschätzen, wie das Produkt sich in Krisenzeiten wie auch in der wirtschaftlichen Blüte entwickeln wird.

Es sollten also immer der Verkaufsprospekt, die wesentlichen Anlegerinformationen (KIID), gegebenenfalls der Jahresbericht und weitere Ratings, soweit verfügbar, hinzugezogen werden – oder für den weniger versierten Anleger der Vermittler/Berater seines Vertrauens.

Gegebenenfalls ist selbstverständlich die steuerliche Situation mit dem Steuerberater zu klären und die rechtliche Seite eines Investmentfonds auch zu erörtern, insbesondere an exotischen Standorten.

Insbesondere Fonds, die in Deutschland nicht zum Vertrieb zugelassen sind, sollten auf die rechtliche Situation genauestens überprüft werden.

Aktienfonds Factsheet des NDACinvest

Auch unser Aktienfonds veröffentlicht jeden Monat ein Factsheet. Sie haben die Möglichkeit, zu jedem Monat das entsprechende Fact Sheet herunterzuladen. Dazu befindet sich oberhalb eine Rubrikleiste mit den Links zu den jeweiligen Jahren.

In den einzelnen Jahres-Factsheets haben wir zusätzlich eine Zusammenfassung der monatlichen Facht Sheets zu einer Jahresübersicht zusammengefasst. So können Sie schnell einen Überblick erhalten, wie sich unser Aktienfonds entwickelt hat, und was in diesem Jahr eine gute oder auch eine schlechte Wertentwicklung beeinflusst hat. Sie werden sehen, dass in den Jahren, in denen unser Fonds schlecht lief, es auch allen großen Indizes ebenso ergangen ist. Doch wie wir alle wissen, ist eine Jahres Betrachtung für sich alleine keine Aussage über die Qualität eines Aktienfonds. Denn über die Jahre hat unser Aktienfonds ein gutes Ergebnis.

Bild zum Factsheet des NDAC