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Die BASF AG

BASF steht für das Mitte der 1860er Jahre gegründete Unternehmen Badische Anilin- & Soda-Fabrik mit Stammsitz in der rheinland-pfälzischen Großstadt Ludwigshafen. Schon bei der Firmengründung war die BASF mit einem Grundkapital von 1,4 Mio. Gulden finanziell gut ausgestattet. Im Jahr 2007 wurde die BASF AG in die Rechtsform einer Europäischen Gesellschaft, der Societas Europea, kurz SE geändert. Zehn Jahre später ist die BASF mit rund 112.000 Mitarbeitern in mehr als sieben Dutzend Ländern der gemessen an Umsatz und Marktkapitalisierung weltweit größte Chemiekonzern. Die BASF-Aktie ist an der Frankfurter Wertpapierbörse im DAX, dem Deutschen Aktienindex gelistet; darüber hinaus wird sie an den Börsen in London und Zürich gehandelt. Im DAX als dem bedeutendsten deutschen Aktienindex werden die bundesweit 30 größten Unternehmen geführt.

Konzernstruktur mit Segmenten und Unternehmensbereichen

Die BASF ist, wie es umgangssprachlich gern genannt wird, ein deutscher Chemieriese. Damit sind die mehr als 400 zugehörigen Tochterunternehmen und Beteiligungen gemeint, globale sowie regionale Geschäftseinheiten nebst den Unternehmenstätigkeiten von der Wissenschaft & Forschung bis hin zum Vertrieb. Der Konzern ist in 15 Unternehmensbereiche gegliedert. Die sind zu den folgenden Segmenten zusammengefasst:

  • Agricultural Solutions
  • Chemicals
  • Functional Materials & Solutions
  • Oil & Gas
  • Performance Products

Mitte der 2010er Jahre ist die BASF in den Branchen Automobil & Transport, Chemikalien, Energie & Ressourcen, Kunststoffe & Gummi, Lacke & Anstrichmittel sowie Landwirtschaft besonders stark engagiert.

Zusätzlich zum Stamm- und Hauptwerk in Ludwigshafen unterhält die BASF bundesweit weitere Standorte wie in Monheim am Rhein oder im westfälischen Münster, und international in der Schweiz, in Belgien, in den US-Bundesstaaten Texas und Louisiana sowie in Mexiko, Malaysia und in der Volksrepublik China. Seit Mai 2011 wird der Weltkonzern von dem deutschen Manager Dr. Kurt Bock geleitet und gesteuert.

Die Werte des Unternehmens

Wirtschaftlichen Erfolg mit gesellschaftlicher Verantwortung und Schutz der Umwelt verbinden. Dieser Grundsatz bestimmt die Firmenphilosophie der BASF, die in der Führungsspitze vorgelebt und von den BASF-Mitarbeitern vor Ort auch umgesetzt wird. Der weltweite Umsatz lag im 2015er Geschäftsjahr deutlich über 70 Mrd. Euro. Ab Freitag, den 27. Februar 2017 steht ein erster 2016er BASF-Bericht zur Verfügung. Die BASF wirbt für ein Investment mit den vier Hauptkriterien:

  • Einzigartige Position mit Marktzugang, Technologie- und Kompetenzspektrum als weltweit führendes Chemieunternehmen
  • Starke Wettbewerbsfähigkeit durch die Kombination aus Innovation, Nachhaltigkeit und Wachstumsmärkten
  • Vielfältige Wettbewerbsvorteile durch operative Exzellenz sowie durch ein leistungsstarkes Verbundkonzept
  • Langfristige Wertschöpfung durch finanzielle Stärke und eine solide Finanzwirtschaft

Verlässliche Aktienentwicklung

BASF erweist sich als sichere Anlagen einem Mehrjahresvergleich über drei beziehungsweise fünf Jahre hinweg erweist sich die BASF-Aktie als stabil und zuverlässig. Der langfristige, in dem Sinne geduldige Anleger bekommt sein Investment in BASF-Aktien buchstäblich gut verzinst. Zwischenzeitliche Aktientiefs werden im Endeffekt durch ein dauerhaft stabiles Aktienhoch mehr als neutralisiert. Auch für die Zukunft halten sich Aufsichtsrat und Vorstand an ihre bisherige Maxime, die Dividende jährlich zu steigern, zumindest aber das Niveau des jeweiligen Vorjahres zu halten. Für das Jahr 2015 betrug die Dividende 2,90 Euro je Aktie. Die Anleger dürfen gespannt darauf sein, ob für das Jahr 2016 die Dividendengrenze von 3 Euro je Aktie erreicht oder gar überschritten wird. In den vergangenen Jahren stieg die Ausschüttung um jährlich 0,10 Euro je Aktie, sodass 3 Euro in 2016 sowohl logisch als auch rechnerisch konsequent wären.