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Das Depotkonto bei der Augsburger Aktienbank – AAB – steht den Mitgliedern des NDAC Aktienclub kostenfrei zur Verfügung.

Hier erfahren Sie mehr über das kostenfreie Depotkonto der AAB.

Warum ein Depotkonto

Aktienfondsanteile werden in einem Wertpapierdepot verwahrt.

Ein Depotkonto wird benötigt, um darin Wertpapiere zu verwahren. Dazu gehören beispielsweise Fondsanteile, aber auch Einzelaktien, festverzinsliche Anleihen und weitere Derivate. Im Unterschied zu Geldkonten, bei denen die Bank mit den hinterlegten Geldern „arbeiten“ kann, werden die Wertpapiere im Depot von der Bank nur verwaltet. Das Kreditinstitut darf diese Papiere nicht für sonstige Zwecke verwenden. Die Wertpapiere liegen nicht bei der Bank im Tresor, sondern werden fremdverwahrt, in der Regel in einer Sammelverwahrung. Von der Depotbank gibt es jährlich einen Depotauszug mit den Beständen und Kursen zum 31.12., der von der Bank mit der Post an den Kunden zum Anfang des neuen Jahres versendet wird.

Die Depotbank muss diese Kontoauszüge verschicken. In der Regel fallen dadurch Portogebühren an. So wundert sich mancher Inhaber eines Depotkonto über eine Belastung seines Konto mit einem Kleinbetrag zum Jahresanfang. Diese Portogebühren kann man umgehen, wenn man sich für das Online Banking entscheidet. In dem Moment wird die Depotbank aus der Verpflichtung genommen, die Kontoauszüge auf postalischem Weg zuzustellen. Wer sich für Online-Banking entscheidet, kann außerdem jederzeit das Depot mit den aktuellen Kursen und Kurswerten einsehen.

Zum Depotkonto gehört ein Verrechnungskonto bei der Depotbank

Geldeinlagen werden nicht auf einem Depotkonto verwahrt. Deshalb wird für die Wertpapiertransaktionen ein Verrechnungskonto benötigt, das dem Depotkonto angeschlossen ist. Dieses Geldkonto dient ausschließlich der Verbuchung der Geldseite von Wertpapiertransaktionen. Dorthin werden Gutschriften aus Verkäufen und Dividenden überwiesen oder die Belastung aus Wertpapierkäufen abgebucht. Das Verrechnungskonto, auch Geldmarktkonto genannt, braucht ein Referenzkonto. In der Regel ist dies das Girokonto, das bei einer anderen Bank geführt werden kann. Überweisungen vom Verrechnungskonto werden zwingend nur auf das Referenzkonto zugelassen.

Referenzkonto, Verrechnungskonto und Sammelverwahrung

Banken brauchen bei der Eröffnung von Depotkonten, aber auch von Tagesgeld- und Festgeldkonten, die Angabe eines Referenzkontos, um dieses mit dem Verrechnungskonto zu verknüpfen. Selbstverständlich darf das Referenzkonto jederzeit geändert werden, beispielsweise wegen einem Bankwechsel. Es muss ein für die Abwicklung des Zahlungsverkehrs geeignetes Konto sein. Dies ist das Girokonto. Gelegentlich werden die Begriffe Gehaltskonto, Kontokorrentkonto, laufendes Konto oder persönliches Konto verwendet. Das Referenzkonto ist die Basis für alle Geldabwicklungen mit weiteren Konten. Der Begriff Verrechnungskonto stammt aus der Betriebswirtschaftslehre und wird in der Finanzbuchhaltung sowie der Kostenrechnung verwendet. Zahlungsverkehrskonten der Zentralbanken bei internationalen Wirtschaftsbeziehungen heißen genauso. Die Kontobezeichnung sollte daher nicht verwechselt werden. Wer Aktien oder Fondsanteile beispielsweise im Wert von 2.500 Euro kauft, bekommt eine Abbuchung vom Verrechnungskonto über den Kurswert zum Zeitpunkt des Kaufs. Der Gegenwert in Wertpapieren, als Stückzahl angegeben, wird zeitgleich dem Depot gutgeschrieben. Bereits nach der Verbuchung ändert sich der Kurswert, die Anzahl der Aktien bleibt gleich. Der Abbuchungsbetrag auf dem Verrechnungskonto ändert sich nicht. Die Depotanzeige weist täglich einen anderen Kurs aus, weil Aktien dieser Art weiterhin an der Börse gehandelt werden. Deshalb ist es für Depotinhaber sinnvoll, sich an der Anzahl der Wertpapiere zu orientieren, um das Vermögen im Blick zu behalten. Zusätzlich macht es Sinn, per Online-Banking regelmäßig während des Jahres den Kurswert zu beobachten und vielleicht mit Bleistift in der eigenen Vermögensaufstellung zu notieren. Der von der Bank zum Jahresende bereitgestellte Depotauszug hat in der Regel die niedrigsten Kurswerte des gesamten Jahres, denn am letzten Handelstag im Jahr werden an der Börse kaum Umsätze gemacht. Die Jahresenddepotaufstellungen eignen sich besser für das Finanzamt als für die eigene Erfolgskontrolle. Die Depotbank darf Wertpapiere, die sich dafür eignen, in einer inländischen Sammelverwahrungsstelle aufbewahren lassen, beispielsweise alle in Euro notierten Inhaberaktien. Die Sammelverwahrung, auch Girosammelverwahrung genannt, ist im Depotgesetz geregelt. Im außereuropäischen Ausland notierte Wertpapiere dürfen zu einer ausländischen Sammelverwahrungsstelle gegeben werden, sofern eine gegenseitige Kontoverbindung zwischen den Banken besteht. Für Anleger liegt der Vorteil in der Sammelverwahrung bei günstigen Depotgebühren sowie in der schnellen Abwicklung von Wertpapiergeschäften und Depotübertragungen, weil die „physische“ Wertpapierübergabe wegfällt. Das Miteigentum am Sammelbestand ist rechtlich verankert. Ein Depotinhaber mit sammelverwahrten Wertpapieren im Depotbestand hat einen rechtmäßigen Anteil an der Sammelverwahrung, entsprechend des eigenen Depotbestandes. Obwohl es sich um ein Miteigentum handelt, bedürfen Handlungen nicht der Zustimmung anderer Teilnehmer. Für die Bestimmung des anteilmäßigen Eigentums ist entweder der Wertpapiernennbetrag oder die Stückzahl ausschlaggebend.