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Die Anlagestrategie

Unter der Anlagestrategie ist die Strategie des Kaufens, Haltens und Verkaufens von verschiedenen Finanzprodukten wie zum Beispiel Aktien, Anleihen, Optionen oder Zertifikaten zu verstehen.

Mit Hilfe verschiedener Strategien versuchen Anleger den richtigen Weg zur Vermehrung des Kapitals zu finden. Dazu haben sich u.a. verschiedenen Strategien herausgebildet.

 

Growth-Strategie und Value-Strategie

Nach dem Growth- Ansatz zu investieren, bedeutet potentielle Kandidaten zu finden, die ein überdurchschnittliches Wachstum aufweisen bzw. auf dem Weg dazu sind. Innovative Ideen und deren Umsetzung in die Praxis zeichnen diese Unternehmen aus. Sie haben in der Regel ein hohes KGV (Kurs- Gewinn- Verhältnis), denn der Aktienkurs ist relativ hoch, wenn man ihn in das Verhältnis zu dem Gewinn des Unternehmens setzt. Dividendenzahlungen sind meistens nicht zu erwarten, da Gewinne als Reinvestitionen in die Unternehmen zurückfließen oder der Erweiterung des finanziellen Spielraums dienen.

Der Value- Investor ist dagegen wertorientiert. Er setzt auf etablierte Unternehmen, die eine langfristig stabile Gewinnentwicklung aufweisen sowie durch eine nachhaltige, differenzierte Angebotspalette eine starke Marktstellung erobert haben. Das niedrige KGV zeugt davon, zeugt von soliden und real erwirtschafteten Werten. Außerdem ist eine Dividendenzahlung bei Value Werten die Regel.

 

Prozyklische und antizyklische Strategie

Wenn ein Wert erst gekauft wird, der nach längerer Beobachtung einen signifikanten Kursanstieg verzeichnet, wird von einem prozyklischen Anlageverhalten gesprochen. Hier spielt in der Theorie der Gedanke eine Rolle, dass er sich auch weiter gut entwickeln wird. Das kann auch eine Weile gut gehen, aber in der Praxis weiß niemand, wie hoch das Kurspotential noch ist und wie lange die positive Phase noch andauert. Die Börsen verhalten sich launisch wie eine Diva, wie wir in der Vergangenheit immer wieder feststellen mussten.

Dagegen suchen die Anhänger der antizyklischen Strategie, Werte die bereits so stark gefallen sind, das eine weiteres Kursverfall unwahrscheinlich erscheint und demzufolge das Papier stark unterbewertet ist. Es kann nur noch aufwärts gehen, soweit die Theorie der Antizykliker. Dass diese Theorie leider auch nicht immer den Praxistest besteht, zeigen die Werte an der Börse, die einst einmal sehr viel mehr wert waren und jetzt nur noch ein kümmerliches Dasein als Penny- Stocks fristen.

 

Dividendenstrategie

Hohe Dividenden bedeuten gleich gute Unternehmen, so denken die meisten Anleger und übersehen dabei, dass diese Dividende in der Vergangenheit auch stetig gezahlt werden sollte. Auch sollte der Anleger prüfen, woher die Dividendenzahlungen kommen. Wenn sie aus dem Cashflow stammt ist alles in Ordnung. Sollten sie aber aus der Veräußerung von Reserven oder Eigenkapital stammen, dann ist Vorsicht angesagt.

Wenn der Anleger das berücksichtigt, dann kann er mit dem Erwerb und der jährlichen Überprüfung der Aktien mit den höchsten Dividendensätzen eigentlich nichts verkehrt machen.

 

Indexstrategie

Für die meisten Anleger, die nicht mehr wollen, als die Steigerung des Index nachzuvollziehen, sind die Indexfonds die bequemste Lösung. Allerdings sind auch die Schwankungen des zugrunde liegenden Index mit auszuhalten, manchmal kann der Anleger froh sein, wenn der Index wertneutral abschließt und nicht im Minus.

 

Welche Strategie verfolgt nun der Niedersächsische Aktienclub (NAC)?

Der NAC wendet sich an langfristig orientierte Mitglieder, die mit einem Minimum an Risiko einen Zuwachs ihres Kapitals erzielen wollen, um z.B. später die Rente aufzubessern oder die Ausbildung der Kinder oder Enkelkinder unterstützen wollen.

In der Praxis spielen wir also nicht als Daytrader an den Börsen der Welt oder setzen das Geld wilden Spekulationen in den Casinomärkten ein, sondern setzen auf bewährte werthaltige Strategien.

Nach einem gründlichen Research haben wir ein Portfolio aufgebaut, das in Aktien, Renten und Zertifikaten investiert, von denen wir auf Grund der von uns ausgearbeiteten Kriterien ein überdurchschnittliches Wachstum erwarten.

Wir setzen auf Bluechips, die in der Vergangenheit bewiesen haben, dass sie auf Wachstum und Dividende setzen und deren Management sich als krisenresistent erwiesen hat.

Auch kleinere Unternehmen aus der zweiten Reihe, die durch ihren hohen Substanzwert oder mit einer hohen laufenden Verzinsung des eingesetzten Kapitals glänzen, gehören zu unserem Portfolio. Sie bewegen sich beispielsweise in interessanten, nicht so bekannten Märkten, aber lassen dabei hohe und sehr hohe Wachstumsraten erwarten. Andere Unternehmen wiederum sind technisch, aber auch fundamental sehr niedrig bewertet, dass sie ebenfalls ein hohes Kurspotential erwarten lassen. Diese Werte gehören einfach zu uns.

Für den Anlageausschuss des NAC arbeitet außerdem ein hauptberuflich tätiger und unabhängiger Aktienanalyst, der für die richtige Umsetzung der Anlagephilosophie und den damit verbundenen Mix der Anlagestrategien sorgt.

Dass wir die richtigen Strategien anwenden, zeigt unsere Wertentwicklung. Seit der Auflage des Fonds im August 2008 bis 2017 stiegen die Anteile des Fonds um 25,73 %.