Herzlich willkommen beim niedersächsischen Aktienclub (NDAC)

Wenn Geld anlegen – dann richtig

Spare, wenn du hast, dann hast du in der Not. Diese alte Weisheit aus Großmutters Sprüche-Schatz ist heute immer noch präsent und gegenwärtig. Wobei sich das Sparen in der heutigen Zeit gewandelt hat. Galt es damals immer etwas zur Seite zu legen, wenn etwas übrig war, um in schlechten Zeiten etwas zu haben. Geld anlegen und sparen. Geprägt wurde dieses Sparverhalten zu Großeltern Zeiten durch die von Kriegen verursachte Nöten und durch eine der schwersten Inflationskrisen der Zeit. Es ging also nicht darum, durch das Sparen zu großen Reichtümern zu kommen oder das jemand sein Besitz vermehren konnte,  sondern schlicht darum, in den harten Zeiten irgendwie über die Runden zu kommen.

Heute stellt sich das Sparen anders da. Wer heute sparen will, verzichtet lediglich darauf, etwas zu kaufen oder zu konsumieren, um statt dessen ein Vernögen anzusparen. Das Sparen ist Verzicht auf Konsum. Dass man sich etwas vom Munde abspart, wie es früher hieß, ist kaum bzw. nur selten der Fall. Wenn Sie also zu den Menschen zählen, die nicht jede müde Mark oder jeden Heller und Pfennig verjubeln wollen, dann möchten Sie eventuell ihr Geld anlegen. Aber nicht irgendwie, sondern richtig. Was macht den erfolgreichen Anleger aus.

Nun sollte man glauben, dass das oberste Ziel bei einer Wertanlage die Erwirtschaftung guter bzw. überdurchschnittlich guter Zinsen sei. Dem ist nicht so. Zumindest stellt es sich so dar. Deutsche Anleger haben Billionen Euro Festgeld auf Sparbüchern und Tagesgeldkonten, bei denen im Moment nicht sehr viel an Zinsen zu holen ist. Unverständlicherweise spricht man hier von Nullzinsen. Klingt was wie Minuswachstum. Um es deutlich zu sagen. Es gibt einfach keine Zinsen.

Dies gilt im Moment für alle Festgeld Konten, welche für den Sparer und Anleger angeboten werden.
Wenn Sie zu den Menschen gehören, welche Ihr Geld anlegen wollen und der unattraktiven Rendite bisheriger Sparmodelle überdrüssig sind, dann sollten Sie in Erwägung ziehen, andere Wege zu gehen.

Grundsätzliches zum Thema „wie Geld anlegen“

Übersicht

  • Vermögen nur investieren, wenn es übrig ist
  • Schuldentilgung vor Sparplan
  • Gute Vermögensanlagen brauchen Zeit
  • Wertschwankungen bei Anlage ihres Vermögen
  • Höhere Gewinnchancen bei höherem Risiko
  • Welches Guthaben erwarten Sie am Ende

Oft wird mit dem Sparen aufgehört, bevor man richtig damit begonnen hat. Folgende einfache Grundsätze sollen helfen, eine Orientierung bei der Geldanlage zu finden.

Legen Sie nur das an, was Sie übrig haben.

Das hört sich jetzt wie aus einem billigen Ratgeber an. Aber oft liegt der Misserfolg des Vermögensaufbau genau hier begründet. Als erstes prüfen Sie, bevor Sie sich ernsthaft mit einer Geldanlage beschäftigen, dass Sie Schuldenfrei sind. Eine Anlage, welche Ihnen jährliche Zinsen von eventuell 8 % einbringt, ist dann unnütz, wenn Sie vielleicht einen Dispokredit von 2500 Euro haben, oder eine Autofinanzierung mit 12% bezahlen müssen.

Es gibt sicher Situationen, bei denen eine Finanzierung, vielleicht zu 1 % die besser Alternative sein kann, als mit dem eigenen Erspartem zu bezahlen, welches man dann doch zu 5 % anlegen kann. Solche Finanzüberlegungen sind dann aber sicherlich die Ausnahmen. Ein Vergleich, welche unterschiedlicher Euro Betrag bei beiden Situationen entsteht, ist hier unbedingt angebracht. Im Prinzip gilt, dass man erst alle Schulden ausgeglichen haben soll, ehe man ernsthaft mit dem Geld anlegen beginnen sollte.

Ein weiterer Punkt ist, dass eine gute Geldanlage in der Regel eine langfristige Sache ist. Die meisten Geldanlagen, welche nicht dem hochspekulativen Ansatz folgen, profitieren von einer langen Laufzeit. Hier greift besonders der Zinseszins. Diese Effekt sorgt dafür, dass Sie über die Jahre für Ihr angelegtes Guthaben jeder Jahr Zinsen erhalten und diese Zinsen auch verzinst werden. Diese Zinseszins-Effekt greift eben nur, wenn die Geldanlage längerfristig bestehen bleibt. Wir sprechen hier von dem sogenannten Anlagehorizont. Sie müssen dann entscheiden, ob Sie Ihr Geld in eine längerfristige Geldanlage investieren wollen oder eher nicht. Längerfristige Geldanlage heiß aber nicht im jedem Fall, dass das von Ihnen Ersparte gesperrt ist und Sie keinen Zugriff darauf haben. Es gibt durchaus langfristige Geldanlagen, auf welche man auch kurzfristig zugreifen kann. Hier natürlich mit dem Risiko, nicht den Gewinn mitzunehmen, den man sich erhofft hatte.

Eine Geldanlage erfährt in Ihrer Entwicklung, ähnlich wie die Wirtschaft, höhen und Tiefen. Diese sogenannten Wertschwankungen sind bei den einzelnen Geldanlagen unterschiedlich. Für Sie gilt es nun zu entscheiden, ob Sie mit diesen Wertschwankungen leben können und welche Schwankungsbreite Sie verkraften können. Anlagen in Festgeld, so wie der Name sagt, sind für einen festgelegten Zeitraum und dann für Sie am Ende der Laufzeit festgelegt. Sie erhalten sehr wahrscheinlich Ihren eingezahlten Betrag zurück; zusätzlich der vereinbarten Zinsen. Bei einer nicht garantierten Auszahlung sieht das anders aus. Es geht „hoch und runter“. Bei einer klugen Wahl der Geldanlage geht es nach einem Tief wieder berauf und in der Regel höher als vom letzten Tief, aber dieses Schwankungen muss man hinnehmen können. Hier spricht man vom Risikobereitschaft des Anlegers. Entscheiden Sie, wie Sie mit den Wertschwankungen umgehen können.

Sichere Anlage kontra Gewinne beim Geld anlegen

Geld anlegen Münzstapel

Dazu ein ganz kurzer Exkurs zum Finanzmarkt. Erlauben Sie mir ein Beispiel eines überschaubaren Marktes. Wir haben eine Bank, welche das Geld am Markt bereitstellt und überwacht. Dann gibt es einen Sparer, einen Spekulanten und eine Aktiengesellschaft. Die Bank hat dem Unternehmen 100 Euro geliehen zu einem Zinssatz von 5 %. Das Unternehmen erwirtschaftet im Jahr einen Gewinn auf ihr Vermögen von 8 %. Wenn Sie Ihr Geld bei dem Unternehmen angelegt haben, bekommen Sie 3 %. Nun hat der Spekulant gehört, dass das Unternehmen eine neue Erfindung machen wird und glaubt, dass die Gewinne des Unternehmens im nächsten Jahr 20 % sein werden. Er spekuliert also auf eine Entwicklung, die kommen kann, aber nicht kommen muss. Jetzt muss er sich Geld beschaffen, um am Erfolg dieses Unternehmen teilhaben zu können. Zur Bank brauch er nicht zu gehen, dort hat er bereit selber mehrere Hundert Euro Schulden. Also ist er auf der Suche nach frischem Kapital und kommt irgendwie auf Sie. Im Gespräch stellt sich heraus, dass Sie Festgeld Anlagen haben mit einer mageren Rendite. Nun verspricht Ihnen der Spekulant im Vergleich zu der Rendite Ihrer Festgeldanlage, einen Gewinn von 6%. Sie stehen nur vor der Wahl. Da Ihnen bewusst ist, dass die Inflation höher als der Zins für Ihr Festgeld ist, entscheiden Sie sich, Ihr Festgeldkonto aufzulösen und werden beim Spekulant Ihr Geld anlegen. Der Spekulant nimmt Ihre 100 Euro und platziert Sie, wie eine Wette auf den Erfolg des Unternehmen. Am Finanzmarkt gibt es die verschiedensten Möglichkeiten, Vermögen so anzulegen, das es in der Tat wie das Wetten auf Unternehmenserfolge , aber auch Unternehmensverluste bezeichnet werden kann. Dies Anlage ist selbstredend sehr spekulativ. Denn keiner kann sagen, ob es so kommt, wie es der Spekulant erwartet. Klappt, es, dann erhalten Sie Ihre 6%. Klappt es nicht, ist Ihr Erspartes weg.

Am Ende zählt das Ergebnis

Gewinne hin oder her, Wertentwicklung hoch oder runter, am Ende zählt, was hinten rauskommt. Sie müssen für sich entscheiden, welcher Betrag bei Ihrer Geldanlage zum Ende der für Sie festgelegten Laufzeit zur Verfügung stehen muss. „Darf es ein bisschen mehr sein?“ Natürlich, aber nicht weniger. Hier müssen Sie sich auch klar sein, ob Sie eher einen sicheren Hafen befahren möchten, oder doch gern, etwas mehr auf dem Konto wollen. Je mehr Sicheheit Sie haben möchten, desto geringer sollte die Gewinnerwartung sein.

Bevor wir Ihnen hier ein Konzept vorstellen, wie eine seriöse und bewährte Geldanlagestrategie funktionieren kann, möchten wir Ihnen das Sparen im Aktien Fonds vorstellen.

Haben Sie eben gezuckt? Von wegen Aktien, Börse, Spekulation? Sie haben gezuckt. 

Die beste Anlage ist momentan die Aktie

Zusammengefasst

  • Aktien Gewinn im Durchschnitt 4 – 6 %
  • Wer spekuliert kann verlieren
  • Telekom-Aktie nicht repräsentativ
  • Vorteile von Aktienfonds
  • Wer bekommt die meisten Zinsen
  • Gute Geldanlagen brauchen Zeit
  • Keine sichere Geldanlage bei Inflation
  • Gute Geldanlagen bringen gute Zinsen

So geht es sehr vielen Menschen. Wobei hier die Einschränkung gilt, dass es vielen Menschen in Deutschland so geht. In anderen Ländern hat die Sparform des Aktien-Sparen eine ganz andere Akzeptanz. Da gehört das Aktiensparen zu einer gebräuchlichen Form für das Geld anlegen Nehmen wir zum Beispiel die USA. Dort nutzen 60% der Anleger die Aktie zum sparen. Hier wird in Einzelaktien genauso investiert wie in die unterschiedlichsten Aktienfonds. In Deutschland sind es gerade mal 6%. Warum ist das so? Weil die Amerikaner sowieso alles anders machen? Nein. Auch in den meisten europäischen Ländern legen wesentlich mehr Meschen ihr Geld in Aktien an, als wir Deutsche es tun.

Was schreckt die meisten Deutschen ab, in Aktien anzulegen.

Spekaltion auf hohe Gewinne beim Geld anlegen

Zum ersten sind es Erfahrungen der letzten Jahrzehnte. Man braucht das Thema Aktien und Börse nur zu streifen, und schon nehmen die Leute eine Abwehrhaltung ein:

„Das Platzen der Dot.Net Blase hat mir gereicht, Aktien sind das schlimmste was man machen kann…“

„Lass mich nur damit in Ruhe … diese Telekomsache damals…“

„Lehmann Brothers, schon mal gehört? Also vergiss es …“

Ich verstehe die Verärgerung und die schlechte Stimmung hierzulande, wenn man in Erinnerung an diese Vorgänge schlecht auf Aktien-Sparen zu sprechen ist. Doch ist diese emotionale Herangehensweise angebracht? Verbaut sich hier der eine oder andere nicht eine Möglichkeit, gute Zinsen mit einer Geldanlage zu erwirtschaften, die es sonst nicht gibt? Muss das sauer Ersparte als Festgeld angelegt werden? Ist den jeder Geldanlge zu verdammen, deren Rendite besser ist? Warum bleiben viele Tipps über ein vernünftiges Geld anlegen so oft ungehört?

Wollen wir uns mal etwas entspannt an das Thema machen. Zum einen, was ist damals passiert, bei der Telekom-Aktie, der Immobilienblase, den Aktien des neuen Marktes.

Zu hohe Erwartung von Anlegern

Wollen wir mal unsere Autofahrer als Beispiel bemühen. Es gibt gute Autofahrer, es gibt verrückte Autofahrer und es gibt auch andere Autofahrer. Würden Sie bei der Vielzahl an Unfällen und Verkehrsopfern davon sprechen, dass Autofahren einer  Katastrophe gleich kommt und man das sein lassen sollte? Nehmen wir die verrückten Teilnehmer. Und das sind eigentlich genau die, welche auch beim Aktienhandel die verrückten Teilnehmer sind. Also nicht die verrückten Autofahrer sind verrückte Börsianer, das müsste einmal untersucht werden. Aber … Genau wie es verrückte Autofahrer gibt, gibt es verrückte Anleger.  Koste, was es wolle, Gas geben und die maximalen Gewinne mitnehmen. Unter der Rubrik richtig sparen werden wir uns mit Genau diesem Verhalten auseinandersetzen. Nun gibt es auch verrückte Anleger, welche ich mal mit den professionellen Rennfahrer vergleichen möchte. Das sind dann die wenigen, welche tatsächlich zum richtigen Zeitpunkt Geld anlegen oder zum besten Zeitpunkt verkaufen, was es zum Verkaufen gibt. Aber das ist nicht der Bäckermeister mit einem frisierten VW-Golf oder der IT-Fuzzi mit einem tiefer gelegten Porsche. Sie können sich zwar auf dem Aktienmarkt bewegen, sie sind aber keine Rennfahrer. Und erst recht keine Börsenspezialisten. Und wenn Frau Müller oder Herr Meier glaubten, an der irren Gewinnentwicklung zu Spitzen Zeiten einfach mal so und dauerhaft Reich zu werden, dann ist das ausgemachter Blödsinn. Ja, es gibt einige wenigem die an der Börse durch Spekulationen, sogenannte Trader, ihren Lebensunterhalt bestreiten und sogar reich werden. Aber die Masse der Anleger, welche täglich handel, kaufen und verkaufen, werden gegen den Markt und somit ihr Geld verlieren. Wer also bei der Immobilienkrise und der Internetblase sein angelegtes Geld nicht über die Zeit bringen konnte, der hat selber Schuld, bzw. hat in seiner Gier das geglaubt, was die Banken ihnen erzählt haben.

Erfahrungen mit der Telekom-Aktie

Bild eines Telekomgebäude

Bei der Telekom-Aktie war es ein wenig anders. Hier können wir im Nachhinein von einem phänomenalen Werbeerfolg des damaligen Telekom-Chef sprechen. Mit der Werbefigur Manfred Krug schaffte es die Telekom, den Anteil von Aktienbesitzern in Deutschland von ca 3,8 Millionen auf über 8 Millionen zu erhöhen. Die sogenannte Volksaktie erlebte eine unerwartete Akzeptanz. Manfred Krug sagte später einmal zu seinem Anteil bei dieser Werbeaktion, dass es sein größter beruflicher Fehler gewesen war, dort mitzumachen.

Ach ja: Unser Aktienfonds hat auch unter den Auswirkungen der genannten Ereignissen leiden müssen, aber: der Aktienfonds hat über Zeit betrachtet, keinen Verlust gemacht. Und so ging es dem meisten gut aufgelegten Fonds.

Und da sind wir wieder bei dem einen wichtigen Grundsatz: Lass dir Zeit. Über alle Höhen und Tiefen der Börse hinweg sind die Aktien in der Gesamtbetrachtung immer gestiegen.

Verlierer sind die, welche bei dem kleinsten Anzeichen von sinkenden Aktienkursen verkaufen. Die Anleger, welche beim ersten Anzeichen von schwindender Sicherheit für Ihre Geldanlage einfach mal alles verkaufen, und wahrscheinlich für weniger verkaufen, als sie gekauft haben. Dann ist der Verlust schon Systembedingt. Rendite entwickelt sich auf und abwärts, aber wer lange genug auf seinem Boot bleibt, wird am Ende in einen guten Hafen gelangen. Und eines muss auch gesagt werden. Wenn man sein ganzes Geld in einzelne Aktien anlegt, kann genau so etwas passieren. Im Vergleich des Aktienfonds gegenüber der Anlage in Einzelaktie, zeigt hier das Problem. Wie schon gesagt. Die meisten Fonds, welche ihren Schwerpunkt auf Aktien haben, konnten die Verluste der Deutschen Telekom Aktie ausgleichen.

Vorteile des Aktienfonds für Ihre Anlage

In einem Aktienfonds sind wesentliche Vorteile vereint. Zum einen wird das Geld langfristig angelegt. Man spricht hier von einem langen Anlagehorizont. Durch diese Strategie werden die kurzzeitigen und immer wieder auftretenden Schwankungen aus gesessen. Zum anderen wird das Geld im Aktienfonds in verschiedene Unternehmen aus verschiedenen Bereichen und verschiedenen Größen angelegt. Somit werden, wenn es einer Firma oder einer Branche nicht gut geht, die Wertentwicklungen durch die anderen Aktien sichergestellt. Und zuletzt ist es ein großer Vorteil, dass der Aktienfonds verwaltet wird. Sollten sich doch Entwicklungen am Markt ergeben, welche ein Eingreifen in die Geldanlagen notwendig macht, dann  stehen erfahrene Fondsmanager und Vermögensverwalter zur Stelle, welche die Notwendigen Korrekturen am Fonds durchführen.

Wenn ich mir den Text so durchlese, komme ich immer wieder zum Schluss, dass die Aktien und das Aktiensparen eine gute Geldanlage ist. Stellt sich dieses Wissen bei Ihnen nicht ein?

Ja. Das kann Ihnen auch keiner verdenken. Nicht nur, dass wir Deutschen besonders auf Sicherheit achten, auch unsere Einstellung zu Aktien ist geprägt.

Zinsen und Gebühren auf angelegtes Geld

Vielleicht nähern wir uns mal einer anderen Seite. Es gab einmal Zeiten, da haben Sie für Ihre Sparanlage 4 oder 5 % bekommen. Ich denke die meisten können sich daran erinnern. Woher kamen denn diese Zinsgewinne? Die Sparkasse bzw. die Banken mussten, wie es so schön heißt, mit dem Geld arbeiten. Sie haben es also verborgt, und haben über dieses sogenannte Kreditgeschäft selber Zinsen erhalten. In der Tat ist das jetzt sehr einfach dargestellt; es gibt unzählige Finanzinsrumrente, um Geld anzulegen und zu vermehren; aber vom Grundsatz passt das schon. Sie erinnern sich: Wenn Sie Ihr Geld anlegen wollten, haben Sie 5 % bekommen, wenn Sie sich Geld ausleihen wollten, dann mussten Sie 8 % oder mehr Zinsen zahlen. Aber das war nicht der einzige Zuverdienst der Banken. Früher haben Geldinstitute auch Geld in Wertpapiere investiert. Natürlich, ohne es Ihnen zu sagen. Und bei einer Investition in eine solide Aktie waren zu guten Zeiten auch mal 20% drin. Warum sollte die Bank Ihnen davon erzählen? Weil sie es sonst alleine hätten machen können. Denn jeder, und so ist es, jeder kann selber in Wertpapiere investieren, also „in Aktien machen“. Sie brauchen dazu keine Bank, keinen Berater und auch keinen Vermittler. Ob es denn auch jeder machen sollte, selber in Aktien zu investieren, ist eine andere Frage. Aber jeder kann es. Doch die meisten gehen davon aus, dass es zu schwer und zu riskant ist.

Bild mit Geld anlegen und Sparen

In der heutigen Zeit, in der anscheinen alle Sparer in Sparbücher oder Sparkonten mit 0 Komma Nichts Zinsen zufrieden sind, legen die Kreditinstitute noch einen drauf. Sie verlangen, war vor ein paar Monaten noch völlig indiskutabel war, Gebühren dafür, dass Sie Ihr Geld bei der Sparkasse anlegen, dass Sie Ihr Geld auf Sparkonten von Banken haben. Und wenn Sie dann doch mehr Zinsen möchten, dann vermitteln Ihnen diese Geldinstitute Wertpapiere. Depot, Fonds, Anlagen in Wertpapiere. Sind Aktien nicht hoch spekulativ und völlig unsicher. Was denn nun? Eines ist sicher. In der Regel wird Ihr Geld in solche Aktien anlegen, welche von den Kreditinstituten selber aufgelegt und verwaltet werden. Dadurch kommen die Banken in den Genuss, neben den Gebühren und Ausgabeaufschläge, noch an den Gewinnen zu partizipieren. Und am Ende des Tages erhalten Sie für Ihre Geldanlage in den von den Anlageberatern der Banken vermittelten Anlagen 3 oder 4 %. Und wahrscheinlich sind Sie sogar damit zufrieden. Warum soll man sich nach 6 oder 8 % umsehen. oder? Denn diese Gewinnen haben Aktien im Durchschnitt in den letzten Jahrzehnten immer realisiert. Natürlich muss ein Kreditinstitut auch einen gewissen Überschuss erwirtschaften, um sein eigenen Kosten zu decken und auch um selber Investieren zu können. Aber mal ehrlich: Es geht hier um Ihre Geldanlage.

Und wenn Sie Ihr Geld anlegen, dann lohnt sich auch auf jeden Fall der Vergleich.

Anlage und die Inflation

Halten wir fest: Zur Zeit bekommen wir für Spareinlagen in sogenannte festverzinslichste Geldanlagen irgend etwas zwischen 0,1 und 0,5 %. Vergleichen wir nun mal mit einem Festgeldkonto. In der Tat haben wir hier Möglichkeit für unsere angelegtes Geld schon fast 1,5% zu bekommen. Dieses Angebot zu finden wird schwer fallen und Bedarf mit Sicherheit einen aufwändiges Vergleichen der einzelnen Möglichkeiten zur Geldanlage. Bei beiden Optionen, welche gern als sichere Geldanlagen bezeichnet werden, ist die Sicherheit insgesamt vorgegaukelt. Denn wie sicher ist Ihr Geld angelegt, wenn Sie nach 10 Jahren der Geldanlage von 1000 Euro nur noch Sachen im Wert von 900 Euro kaufen werden können. Bitte beschäftigen Sie sich mit der Problematik der Inflation und der damit tatsächlich einhergehenden Geldentwertung Ihre Spareinlagen. Geld anlegen bedeutet neben einem gesunden Risiko für die Geldanlage auf jeden Fall eine ordentliche Zinsentwicklung.

Im Moment ist Ihr gespartes Geld sicherer unter Ihre Bettdecke angelegt. Sicher im Sinne von Wertverlust durch Gebühren und Zinsen der Geldinstitute. Nehmen wir den Gedanken noch einmal auf: Geld vernünftig anlegen bedeutet gute Zinsen zu erwirtschaften.

Alternative Anlagen Ihres Vermögen

Vergleichen wir weitere Anlageformen für Ihr Geld. Gold? Kupfer, andere Rohstoffe. Einigermaßen akzeptabel wäre noch die Geldanlage in Gold. Bei Silber, Kupfer oder anderen Rohstoffen,müssten Sie solche Mengen lagern, dass sie besser diese Lagerkapazitäten vermieten sollten, um so Ihr Geld zu vermehren. Gold kann man gut lagern. Es ist eine sichere Geldanlage, was den Wertverfall anbelangt. Und wenn Sie Zeit haben, den Auf und Abwärtsbewegungen der Goldentwicklung entspannt zuzusehen, um Ihr Gold zu versilbern, wenn es sich für Sie lohnt, dann ist Gold auch eine krisensichere Anlage. Im Vergleich zu anderen Anlagen sind Sie aber von der Entwicklung des Goldpreises auf dem Weltmarkt abhängig und Sie wissen nicht, wie sich der Wert Ihre Anlage entwickelt. Denn mit der Investition in Gold begeben Sie sich auch auf die Bühne der Börsianer.

Warum legen Sie Ihr Geld nicht in einem, besser mehreren Unternehmen an? Wären Sie gern Miteigentümer einer Firma? Wie z.B. BMW oder der Allianz? Denn Aktienbesitz bedeutet nichts anderes, als dass Sie Anteile an einem Unternehmen erwerben und somit Miteigentümer sein werden.

Legen Sie ihr Geld richtig an. Sichern Sie sich gute Zinsen und werden Sie Aktionär.

Schritt für Schritt bei Ihrer Vermögensbildung

Ratgeber für erfolgreiches Geld anlegen.